Wann kommen Kinder aus dem Schreialter? ...Nachbarskind/er


Hallo :)

vor wenigen Tagen habe ich meine neue Wohnung bezogen und habe wieder ein Problem, welches ich bereits in meiner alten Wohnung hatte. Unter mir wohnt eine Familie mit 2 Kindern. Ich weiß nicht genau wie alt die Kinder sind aber zumindest eines kann bereits laufen. Ich höre das Kind gerade morgens durch die Wohnung laufen/stampfen. Dazu schreit das Kind immer wieder wie wild geworden. Nachts geht es immer mal wieder los und gerade heute ist es auch tagsüber ganz schlimm. Vorhin hatte es eine gute Stunde mit kleinen Pausen geschrien. <_<

Wenn ich die richtigen Kinder gesehen habe, sollte diese zwischen 2 und 4 Jahren alt sein. Wann hört der Terror bloß wieder auf? Lässt sich das in etwa abschätzen?


Da wirst du dich wohl noch etwas gedulden müssen. Trotzanfälle mit Gebrüll kriegen sie auch mit drei oder vier noch, aber das "normale" Babygeschrei war bei uns glaube ich so mit zwei, drei Jahren weitgehend vorbei. Kommt aufs Kind an - und auf die Eltern auch. Aber dass Kinder mehr trampeln und Krach machen als ältere Leute, ist ja klar.

Dafür spielen sie keine Flöte, und das schlecht, wie einer unserer Nachbarn, mit Vorliebe bei offenen Fenstern im Sommer...oder Schlagzeug oder sowas.

Und lieber nicht beschweren, wer weiß, wann du Kinder kriegst? Eventuell auch noch, während du in dieser Wohnung lebst?


Adrian290, sei froh daß Du oben wohnst. Stell' Dir mal vor, die Familie würde über Dir wohnen und die Kinder würden Dir die ganze Zeit auf dem Kopf herum trampeln. :pfeifen:


Ich schließe mich viertelvorsieben an, sei froh, dass du drüber wohnst. ;)

Schreien können die beiden noch lange, Geschwister können sehr laut streiten, auch wenn sie schon älter sind.

Und rennen und springen tun sie auch, nicht aus Bösartigkeit, sondern weil sie einfach Kinder mit einem etwas höherem Bewegungsdrang sind als Erwachsene.

Ganz arg kann es werden, wenn Freunde zu Besuch sind, so ab Schulalter etwa, dann wird schon mal einen Nachmittag lang duch die Wohnung gerannt und fangen gespielt.

Also danke der Vorsehung, dass sie nicht über dir wohnen und erinnere dich, wenn mal deine Kinder später ihrem Bewegungsdrang nachgeben und hoffe dann ebenfalls auf verständnisvolle Nachbarn für deine lieben Kleinen. :blumen:

Und irgendwann sind sie raus aus dem Schrei- und Trampelalter, dann kannst du die Zeit genießen, bis die ersten Enkelkinder bei den Großeltern unter dir aufschlagen. :D

Ich habe auch zwei lebhafte Kinder ( 6 und 7 J.) über mir, und wenn sie mich morgens wecken mit dem Gerenne vor Schulbeginn, denke ich mir, dass sie abends gegen 20 h ja auch wieder ins Bett gehen und spätestens dann kehrt wieder Ruhe ein.

Ich trage es mit Fassung und Verständnis, es gibt ja auch immer wieder lange Phasen, wo es ruhig ist, der Lärm fällt einem halt nur stärker auf.
Und ich weiß von meinen eigenen Enkelkindern, dass es unmöglich ist, sie immer ruhig zu halten.

Das möchte ich den Kindern nicht antun, immer wieder zu schimpfen der Ruhe wegen, da erwarte ich mir von den Nachbarn unter mir einfach ein wenig Akzeptanz für die lebhaften Kinder.

Also, Ohren zu und durch! :pfeifen:

Bearbeitet von Tilla am 03.04.2017 17:05:40


Hallo :)
unabhängig von mir stimme ich euch ja zu. Es ist eine gewisse Toleranz meinerseits vorausgesetzt. Ich beschwere mich auch nicht bei den Nachbarn. Es nervt trotzdem Nachts so dass ich wahrscheinlich über Monate oder gar Jahre nur mit Ohropax schlafen kann.

Es ist ja nicht nur der Lärm der Kinder. Daraus resultiert die Angespanntheit der Eltern so dass sich diese immer wieder gegenseitig anbrüllen.


oropax nehm ich seit 20 jahren..........

hier sind nachbarn, die haben über viele monate täglich ein reihenhaus entkernt und saniert, lärm von 7 - 22 uhr !!!!!!! und alle häuser in der reihe durften den
lärm miterleben...

kinder dürfen lärmen.......

gute nerven

Bearbeitet von laluna* am 03.04.2017 20:46:44


Um die Frage aus meiner Sicht zu beantworten, es hört nie richtig auf. Meine hatten sich noch in der Wolle und haben sich angeschrien, als sie aus der Pupertät heraus waren.
Heute lieben sie sich.
Kinder sind eben nicht berechenbar. Heute haben sie selbst Kinder und das Spiel beginnt von neuem. rofl rofl rofl
:ruege:


Es ist mir lieber wenn sie sich 1-2 mal pro Tag anschreien als wenn eines der Kinder im 10-20 Minuten schreit.

@laluna: hast du vielleicht Tipps für Ohropax? Ich nutze von Hansaplast oder so ähnlich diese Stöpsel im 6er Pack.
Diese lassen sich nicht reinigen da ich sie dann nicht mehr in's Ohr bekomme. Und 1€ pro Paar ist mir auf Dauer viel zu teuer.


Adrian, ich fühle mit Dir!!!!!
Vor etlichen Jahren hatte ich auch das Glück über einer Familie zu wohnen, deren kinder tun und lassen konnten, wie es denen grade beliebte.
Da wurde täglich (!!) stundenlang mit Holzclogs den gefliesten Flur entlang gerannt, es war Randale, als würde alles durch die Wohnung geworfen, minutenlange Kreischattacken vorzugsweise im Treppenhaus auskuriert, es war die reinste Hölle.
Ich war bereits Mutter, allerdings habe ich soweit es möglich war, meiner Tochter nicht alles durchgehen lassen, das hätten auch meine Nerven nicht mitgemacht.
Ich habe ganz ung gar nichts gegen spielende Kinder, ganz im Gegenteil, aber wenn das in Terror ausartet, hört es auf.
Auch Kinder können und müssen lernen, dass sie nicht der Nabel der Welt sind und es durchaus auch Grenzen gibt.
Das kostet natürlich mehr Arbeit als alles durchgehen zu lassen.
Aber andere Menschen haben irgendwo auch ein Recht auf Ruhe in den eigenen 4 Wänden.
Ich hatte das Glück, das die nach 1 Jahr ausgezogen sind, sonst hätte ich diesen Schritt gewählt.
Insofern wirst Du nicht viel tun können, mit den Eltern reden, wird wenig Sinn machen :(


ich nutze diese oropax

https://www.docmorris.de/ohropax-geraeuschs...CFYgW0wodvdoNSg

ich kaufe in der apotheke im ort. vielleicht hat auch eine drogerie diese.

diese watte mach ich ab und schneide sie eimal durch die kugel. dann bissel formen und ins ohr. einige tage nutze ich die, dann nehm ich ne neue kugel.


Adrian, ich nehme gelegentlich diese Schaumstoffohrstöpsel und bin damit sehr zufrieden. Hab' die Dinger auch immer in meiner Tasche, wenn mir im ÖPNV irgendwelche Mitmenschen auf die Nerven gehen.


Die Schaumstoffstäpsel habe ich sogar ab und zu gewaschen. Von Hand mit Shampoo.


Mit den Eltern dieser kleinen Radaubrüder reden wird nichts bringen.
Vielleicht sind noch mehrere Nachbarn genervt von dem Krach und ihr schließt euch zusammen und schreibt eine Beschwerde oder ihr geht gemeinsam zu den Eltern. Geballte Kraft hilft vielleicht.
Ohrstöpsel sind auf Dauer keine Lösung und auch nicht sehr gesund wenn sie mehrmals benutzt werden.


Zitat (Upsi @ 04.04.2017 09:01:52)
Mit den Eltern dieser kleinen Radaubrüder reden wird nichts bringen.

Warum sollte das nichts bringen? Wenn ich nichts überlesen habe, wurde das ja noch gar nicht versucht.
Vielleicht ist den Eltern überhaupt nicht bewusst, wie sehr der Lärm den neuen Nachbarn stört, und sie würden Abhilfe schaffen, wenn sie denn informiert wären.
So viel Fairness sollte sein.

Zitat
Vielleicht sind noch mehrere Nachbarn genervt von dem Krach und ihr schließt euch zusammen und schreibt eine Beschwerde oder ihr geht gemeinsam zu den Eltern. Geballte Kraft hilft vielleicht.

Wenn die Eltern aber mit ihrem guten Willen scheitern, weil die Kinder eventuell Zähne bekommen oder mitten in der Trotzphase sind, wird die "geballte Nachbarschaftskraft" auch nichts ausrichten - außer ein (noch) unangehme(re)s Klima zu schaffen.
Da helfen dann nur Geduld (auf beiden Seiten) und eventuell doch Ohrenstöpsel. Die gibt es im Fachgeschäft durchaus auch für den Dauereinsatz. Man könnte ja den Eltern vorschlagen, sich an den Anschaffungskosten zu beteiligen.

Ich verstehe nicht, wieso man gleich das große Geschütz auffahren soll, bevor man eine einvernehmliche Lösung überhaupt gesucht hat.
Und ich verstehe nicht, warum @Adrian290, wenn er doch schon in der alten Wohnung kinderlärmgeschädigt war, sich nicht vor dem Umzug erkundigt hat, ob es im neuen Haus kleine Kinder gibt.

Ganz am Rande: Ja, Kinder können manchmal ganz schön nerven. Aber was wäre die Altenative?

Bearbeitet von Jeannie am 04.04.2017 09:34:43

Jeannie, ich habe nur meine Meinung aus meinen Erfahrungen geschrieben. Du musst mich nicht zitieren, denn ich weiss schon, wie man ohne Streit sich mit den Nachbarn einigt.
Wir sind mit drei Nachbarn zu den Eltern gegangen mit Kuchen und einer Flasche Wein und haben eine Lösung gefunden, daß ihre vier Kinder nicht morgens um sechs durch den Garten toben und alle in den umliegenden Häusern wecken.
Schwere Geschütze fährt man auf, wenn man die Polizei ruft oder versucht die Familie rauszuekeln. Das wäre das Letzte und schlimm.
Jeder hat ein Recht auf Ruhezeiten und wer ständig Lärm ausgesetzt ist, riskiert seine Gesundheit.
Einen Brief an die Eltern , falls sie uneinsichtig sind ist wohl eine Lösung und es kommt natürlich darauf an ob die Kinder nur mal weinen weil sie krank sind, oder ob es permanent poltert und lärmt.
Für mich wäre es keine Lösung den ganzen Tag mit Ohrstöpseln herumzurennen und nur die Hälfte vom Leben mitzubekommen.
Ich liebe Kinder, habe selber acht Enkel, aber auch die bekommen eine Ansage von mir, wenn sie zu toll ausflippen.


unter uns gibt es nachbarn, wir sind eine familie mit vier kindern. als wir uns laminat legen ließen, haben wir uns für die dickste trittschalldämmung entschieden, die sich verlegen ließ. die nachbarn sagen, dass man normale schritte gar nicht hört, nur rasches laufen.

manchmal sind unsere kinder unausstehlich. es wird getrotzt und gebrüllt, es gibt auch streit. das kann man nicht immer vermeiden. wenn es arg zu laut wird, wissen die nachbarn, dass sie sich beschweren dürfen. oder besser ausgedrückt, dass die beschwerden willkommen sind. die gehen nämlich direkt an die kinder. an meinen jüngsten sohn noch nicht, er ist erst 15 monate alt. aber die anderen drei müssen sich dann mit den nachbarn auseinandersetzen. das wirkt oft sehr viel besser als mein ermahnen oder das meines mannes.

mein älterer sohn war vor etwa einem jahr sehr erstaunt, als die nachbarin hereinkam, in seinem zimmer hin und herlief und dabei brüllte, sie wolle auf den spielplatz, eis essen, nicht ins bett und zu opa in den garten. seitdem ist er umsichtiger.

ich mag es selbst nicht, wenn meine kinder so rücksichtslos sind. sie wissen, nachts wird geschlafen oder, wenn man nicht schlafen kann, beschäftigt man sich ruhig. es klappt nicht immer, aber meistens halten sie sich daran. an die ruhezeiten im haus haben auch sie sich zu halten, was natürlich auch nicht immer klappt.

beim zahnen sind viele regeln außer kraft gesetzt, bei krankheiten auch, geburtstagsfeiern sind auch ein wenig lauter. aber es ist schon ein unterschied, ob fröhlich gelacht wird, weil das spiel so schön ist, oder ob man sich beim schreien in etwas hineinsteigert, weil man seinen willen bekommen will. bei meinen schwiegereltern, die viele tiere haben, passiert das nicht. bisher haben sie sich immer daran gehalten, dass man bei tieren ruhiger sein muss, weil sie sonst angst bekommen und sich nicht die ohren zuhalten können.

ich bin sehr dafür, dass kindern grenzen gesetzt werden und dass sie früh lernen, dass sie nicht der mittelpunkt der erde sind und dass es auch für sie regeln gibt. kinder sind nicht dumm, und so sollte man sie auch nicht behandeln. vor kurzem habe ich etwas nettes gelesen.

irgendwann kam das in mode, kinder für jede scheiße zu loben. und jetzt denken 20jährige, sie seien die geilsten, weil sie kacken können.

wenn ich junge leute sehe, denke ich, dass das in sehr vielen fällen zutrifft. mein mann fällt jedes jahr vom glauben, wenn er bewerbungen von teenagern auf dem schreibtisch liegen hat oder manche beim vorstellungsgespräch kennen lernt. da fragt er sich, wo die eltern waren. entweder vor dem computer oder mit dem handy beschäftigt.

Bearbeitet von seidenloeckchen am 04.04.2017 11:30:41


Zitat (seidenloeckchen @ 04.04.2017 11:27:06)
manchmal sind unsere kinder unausstehlich. es wird getrotzt und gebrüllt, es gibt auch streit. das kann man nicht immer vermeiden.

Ganz genau.
Wer dafür kein Verständnis hat, hatte nie mit Kindern zu tun.

Aber leider meinen immer mehr Eltern, dass deren Kinder alles dürfen, und alles und jeder darauf Rücksicht zu nehmen hat. Sieht man das anders, gilt man als Kinderfeind.

Das Zitat:

irgendwann kam das in mode, kinder für jede scheiße zu loben. und jetzt denken 20jährige, sie seien die geilsten, weil sie kacken können.

ist sensationell gut und trifft genau das, was seit einigen Jahren bei den Eltern immer mehr um sich greift, die Resultate sieht man dann...

Meine Freundin, die noch Schulkinder hat, erzählt Geschichten über Eltern, die ich fast nicht glauben kann, aber nur, weil ich sie eigentlich nicht glauben will. :wallbash:
Aber das ist ein anderes Thema.

man fällt bereits im kindergarten vom glauben. vor ein paar wochen gab es richtig ärger im kindergarten meiner beiden mittleren kinder. ein junge, der nächstes jahr in die schule kommt, wie mein großer auch, fiel wiederholt auf. er benutzte fäkalsprache und nahm anderen kindern das spielzeug weg. ich kenne das kind. er ist groß für sein alter und bereits jetzt schon recht übergewichtig.

ich mag das wort hier nicht ausschreiben, um das es in diesem kontext am meisten geht. die kinder, die das spielzeug nicht hergeben wollten, wurden laut erzieherinnen von ihm mit "ey alter, gib die scheiße her, sonst f.ck ich dich, bis dir die fresse blutet" angeschrien. :angry:

die frauen dort waren entsetzt, aber nicht verwundert. der vater wurde als ältere ausgabe seines sohnes beschrieben und passt wunderbar ins klischee des hartz vier-empfängers, der den ganzen tag daheim ist. meistens bringt mein mann die kinder in den kindergarten, deswegen kennt er ihn besser als ich. ich habe ihn nur einige male gesehen. der mann ist selten genug dort; seine frau hat das kind in den kindergarten zu bringen, auch wenn sie morgens früh arbeiten muss, weil "sich die mutter ums kind kümmern muss, nicht der vater."

der umgangston zwischen vater und sohn soll ebenfalls unflätig sein. dem mann rutsche öfter ein "beeil dich, du penner" heraus, wenn der junge trödele.

mein sohn hat meinen mann einmal gefragt, was "f.cken" heißt. meistens sind es unverfängliche wörter, nach deren bedeutung er fragt, wie kinder das nun einmal tun. mein mann erklärte es ihm und fügte hinzu, dass man dieses wort als kind am besten gar nicht benutzen solle, und als erwachsener nur in passenden situationen, von denen er jetzt noch nichts wissen müsse. als schimpfwort oder beleidigung sei es nicht geeignet. er hatte es aus dem kindergarten, vielleicht sogar von dem jungen, um den es hier geht.

wenn da nicht einhalt geboten wird, sehe ich den jungen bereits als schläger, drogendealer, zuhälter oder türsteher in zweifelhaften etablissements. andere sind kleine prinzessinnen, die ohne übertreibung fast alles, was sie tun, für anbetungswürdig halten. "ich habe ganz toll aufgegessen! die schuhe habe ich ganz toll zugemacht! guck mal, wie toll ich die tür aufmache! mama sagt, ich bin die beste!"

laut der erzieherinnen sind ein paar mädchen jeden montag irritiert, weil wieder von ihnen erwartet wird, dass sie ihren teller wegräumen und beim abtrocknen und aufräumen helfen. es sei ihnen anzumerken, dass sie daheim nicht nur keinen handschlag im haushalt tun müssten, sondern auch selbstständige tätigkeiten zu delegieren versuchen, wie jacken an- und ausziehen oder die eigene tasche tragen. "bitte" und "danke" sollen sie kaum verwenden und ihre eltern oder großeltern herumkommandieren. ein paar der eltern sind miteinander befreundet, da sind gewiss auch die kinder privat öfter zusammen. :rolleyes:

in der schule müssen sie irgendwann leistung bringen. selbst wenn die eltern die hausaufgaben machen, die klassenarbeiten müssen sie selbst schreiben. und dann geht vielleicht den kleinen wunderkindern selbst ein licht auf, dass sie nicht ganz so toll und schlau sind, wie ihren weisgemacht wird, sondern dass man für erfolg arbeiten und einsatz zeigen muss.


Du sprichst vielen Eltern-auch mir-aus der Seele!
Den Spruch muss ich mir merken!


den mit dem loben? der ist gut und trifft zu, finde ich, jedoch ist er nicht von mir. ich habe ihn nur weitergegeben.

es gibt gewiss menschen, die meine kinder nicht mögen oder unsympathisch finden. jedoch gebe ich gern zu, dass es kinder gibt, die ich ebenfalls scheußlich finde. ja, ich weiß, so etwas soll man nicht über kinder sagen, das gehört sich nicht. sie sind kleine wunder, jedes ist einzigartig. das stimmt. aber manche kleinen wunder sind eben auch kleine scheusale und werden mit dem alter auch nicht sympathischer.


Seidenloeckchen, ich habe mir auch schon manchmal gewünscht, dass die Nachbarn endlich mal sich beschweren, weil meine pubertierenden Mädels sich mal wieder mit Drama über irgendwelchen Mäusedreck streiten - hab das Gefühl die sind alle taub (Gut, wir wohnen im Erdgeschoss, aber knallende Türen müsste man durchs ganze Haus hören denke ich mal)
Ich als Mama werde dann gar nicht mehr wahrgenommen, wenn die beiden erst mal in Fahrt sind, und mein "Jetzt knallt doch die Türen nicht so" ist wie flüstern im Orkan. Mit Hagel auf Blechdächern. Und Gewitter. :pfeifen:


in der pubertät sind meine kinder ja noch nicht. aber da meine beiden töchter nicht so arg weit auseinander sind, gibt es gewiss später gewiss auch viel zündstoff. dazwischen liegt noch mein älterer sohn.

ich habe die hoffnung, dass es nicht so wild werden wird, weil die drei großen viele interessen haben und ihnen auch nachgehen können. in ein paar wochen wird meine kleine vier jahre alt und kann dann zur ballettschule gehen, was sie sich schon lange wünscht. der große hat angekündigt, er wird landschaftsgärtner. seit er mitbekommen hat, dass da manchmal auch lkw zum einsatz kommen und man viel mit pflanzen arbeiten muss, will er nicht mehr "nur" lkw-fahrer werden. lkw sind für ihn alle großen spezialfahrzeuge, auch die der müllabfuhr, feuerwehrwagen und krankenwagen. und wenn er sieht, wie mit einer kettensäge baumpflege in den wipfeln betrieben wird, ist er hin und weg.

bei wutanfällen versuche ich, auch das positive zu sehen. das kind will sich durchsetzen, lässt sich nichts so einfach gefallen und steht für sich ein, auch wenn es weiß, dass es den eltern oder anderen erwachsenen gar nicht gefällt. nur wissen es die eltern eben meistens besser und können nicht jeden unsinn erlauben. :lol:


Hallo,

am Mittwoch hatte ich die Mutter im Aufgang getroffen und wir hatten kurz über den Lärm geredet. Sie sprach das Thema von sich aus an und entschuldigte sich schon mal für ihre Kinder. Sie können nicht beide gleichzeitig bespaßen daher kann es ab und zu mal lauter werden. :rolleyes:

Die Rennerei ist seit meinem letzten Beitrag nicht mehr aufgetreten. Aber die Schreierei wird gefühlt immer schlimmer. Das Kind/Baby schreit im 10 Minutentakt. Mal nur für wenige Sekunden realtiv leise, mal bis zu 20 Minuten am Stück und das sehr laut. Mir kommt es vor als wenn das Kind auf jegliche Geräusche anschlägt. Beispielsweise wenn ich auf Toilette gehe und spüle, düsche, das Fenster im Schlafzimmer öffne oder die schleudert (wobei die recht leise ist).

Danke für die Ohropax Vorschläge.


Ich arbeite seit 24 Jahren im Kindergarten und was ich dort für kleine Götter kennen gelernt habe, es ist unbeschreiblich.
Ja, Kinder sind einzig und nicht immer artig, aber sie müssen nicht mit Samthandschuhen angefasst werden.
Sie sollen erleben, das andere Menschen auch Bedürfnisse haben und das ihr Geschrei, einfach stört.
Bei uns in der Kita erlernen die Kinder, das sie Rücksicht nehmen sollen und müssen, aber Zuhause sind sie ja sooooooooo toll und wichtig. Alles wird ihnen abgenommen, alles geregelt und auch das kleinste Problem wird für sie gelöst.
Ich finde Kinderlärm nicht unbedingt als störend und Babygeschrei schon gar nicht. Gekreische und das schlagen gegen Wände und Türen aber schon.


Auch für Kinderlärm gilt: die Hausordnung muss beachtet werden. In der steht genau, welche Ruhezeiten einzuhalten sind (meist übernommen aus den kommunalen Bestimmungen, aber manchmal auch noch zeitlich begrenzender). In dieser Zeit muss man Kindergeschrei und -Toben nicht tolerieren (Babies bilden eine Ausnahme, aber selbst bei ihnen haben Eltern dafür zu sorgen, dass das Kind möglichst schnell wieder zur Ruhe kommt).
Aus eigener, leidvoller Erfahrung weiß ich, dass Eltern sich darum oft wenig bis gar nicht kümmern. Über mir lebte 7 Jahre lang eine nicht deutsche Familie, die ihre Mentalität in der Kindererziehung aus dem östlichen Mittelmeerraum äußerst geschickt mit ihrem Status als Arbeitslose kombinierte: den Tag zur Nacht machen und die Nacht zum Tag und sich um nichts und niemanden kümmern. Wenn ich morgens zur Arbeit ging, legte sich die Familie schlafen, kam ich nachmittags nach Hause und musste noch Arbeiten korrigieren, tobten über mir die Kinder, spielten Fangen und ließen sich gegen die Wohnungstür fallen, fuhren Fahrrad, wobei die Stützräder in jede Fliesenfuge klackerten und sprangen Trampolin in der trockenen Badewanne. Das bis weit nach Mitternacht, oft bis in den frühen Morgen hinein. Hatten die Kinder morgens nicht ausgeschlafen, brauchten sie nicht zur Schule zu gehen.
Der Familienvater saß nächtelang im Zimmer über meinem Schlafzimmer und telefonierte. Hätte ich seine Sprache verstanden, wäre ich vermutlich über sämtliche Familienereignisse bestens auf dem Laufenden gewesen - er hatte offenbar das Prinzip des Telefonierens nicht verstanden, sondern brüllte so laut, als wolle er in Anatolien ohne Telefon verstanden werden. Er übertönte jedes Oropax in meinen Ohren.
Währendessen saß seine Frau in einem anderen Zimmer, umgeben von Verwandtschaft bei Groß- (und Laut-)Palavern und die Kinder hopsten in einem Nachbarzimmer von den Fensterbänken herunter. Und ich musste morgens um acht Uhr fit und munter unterrichten!
In den sieben Jahren ist durch meine Badezimmerdecke fünf Mal Wasser aus der oberen Wohnung gedrungen, den Vermieter interessierte das alles nicht, Hauptsache die Miete kam vom Sozialamt regelmäßig rein.
Zunächst habe ich versucht, freundlich zu erklären, warum dieses Verhalten nicht geht, habe den Vater gebeten, sich in meiner Wohnung anzuhören, welcher Lärm vom Toben seiner Kinder in meiner Wohnung ankommt. Ohne Erfolg, bzw. mit dem Erfolg, dass gezielter Lärm gemacht wurde, indem z.B. nachts gegen drei Uhr über meinem Schlafzimmer ein harter Ball oder vergleichbarer Gegenstand mehrmals auf den Boden geworfen wurde. Da das immer um die gleiche Uhrzeit und immer 10 Mal nacheinander geschah, kann man wohl nicht von einem versehentlich zu Boden gefallenen Gegenstand ausgehen.
Ich habe zeitweise innerhalb einer Woche vier Mal die Polizei mitten in der Nacht angefordert, was die Mieter über mir noch nicht mal davon abhielt, mich in Gegenwart der Polizisten mit Halsdurchschneiden zu bedrohen.
Wohnungwechsel kam für mich nicht in Frage, ich lebe in meiner Eigentumswohnung.
Nach sieben Jahren Terror sind diese Mieter von heute auf morgen (ohne Kündigung, wie ich später erfuhr) ausgezogen. Seitdem bemüht sich der Vermieter dieser Wohnung um ruhigere Mieter, wohl auch auf Druck der Miteigentümer und unserer Hausverwaltung.

Ich kann aus eigener Erfahrung raten, zunächst mit Freundlichkeit die Vernunft der Eltern anzusprechen. Wenn die Eltern der lärmenden Kinder aber desinteressiert sind, bringt das keinen Erfolg. Wie auch schon vor mir in einem Kommentar beschrieben: je geringer Bildungsgrad und soziale Stellung, desto desinteressierter sind viele, zum Glück nicht alle, Eltern an ihren Kindern. Diese Feststellung musste ich leider auch während meines fast 40-jährigen Schuldienstes machen.
Da hilft dann nur noch, ein Lärmtagebuch zu führen, Zeugen suchen, ggf. Polizei holen. Hilft das alles nichts, sind zunächst - zumindest in NRW - Schiedsmänner zuständig. Erst, wenn die nichts ausrichten, kann man zu Gericht gehen.
Daher: Augen auf und Informationen einholen über Hausmitbewohner, bevor man einen Mietvertrag bzw. einen Kaufvertrag für eine Wohnung abschließt. Damit kann man zumindest vermeiden, dass man in ein lautes Haus zieht, wenn man schon nicht ausschließen kann, dass nach dem eigenen Einzug noch Krachmacher nachziehen.


mein mann lebte zuerst allein in unserer wohnung. sie war früher auch noch kleiner. es wurden irgendwann einmal aus einer sehr großen wohnung zwei gemacht, um sie besser vermieten zu können. als unsere familie wuchs, haben wir das wieder rückgängig machen können. deswegen haben wir das dachgeschoss für uns allein und nur unter uns nachbarn. wer beim einzug damals gedacht hätte, dass ein singlemann allein kein problem ist und deswegen in das haus einzog, hätte gewiss in den letzten jahren immer längere mundwinkel bekommen, weil da nun eine sechsköpfige familie wohnt. :hihi:

ich kann es wirklich nur jedem vermieter empfehlen, sich die mieter genau auszusuchen. und so leid es mir für viele familien tut, ich würde selbst in einem ruhigen haus nicht an eine familie mit kindern vermieten wollen. das passt nicht zusammen, wenn die mieter es ruhig haben wollen. gewiss gibt es ausnahmen. wer sich als vermieter jedoch nicht dafür interessiert, wer die mieter sind und nur sein geld will, würfelt sich die leute so zusammen, wie sie kommen.

das, was whirlwind hier beschrieben hatte, finde ich unzumutbar. erst recht, dass diese familie alle anderen mieter sieben jahre lang terrorisiert hatte und niemand etwas dagegen unternehmen konnte oder wollte. wenn die kinder so aufwachsen, wie sollen sie dann verstehen, dass auch sie rücksicht zu nehmen haben? :angry:

vielleicht haben mein mann und ich einfach nur unglaubliches glück gehabt, vier wunderbare kinder bekommen zu haben, die von sich aus rücksicht kennen und anwenden. nicht immer dann, wenn sie es auch sollen, nein, leider nicht. wie viel davon erziehung und vorleben ist, weiß ich nicht. leider kann ich es auch nicht beurteilen, ob sie beispielsweise andere grüßen, danke und bitte sagen, weil sie erleben, dass ihre eltern es auch tun, oder weil sie es selbst so wollen. natürlich sagen wir ihnen, wenn sie aufwachsen, dass man danke und bitte sagt. aber gewiss wachsen auch andere kinder so auf und tun es nicht, während manche eltern auf einer rakete durch den benimmunterricht geflogen sind, aber trotzdem freundliche kinder haben.

die mitarbeiterinnen im kindergarten meiner beiden mittleren kinder haben schon sehr viele menschen kennen gelernt. und grob gerechnet haben sie festgestellt, dass die eltern und kinder, die die meisten probleme machen, die üblichen verdächtigen sind. bildungsferne und dabei meistens auch sehr einfach denkende und bequeme eltern, oft ohne job und nützliche interessen; eltern, die so viel geld haben, dass sie als klopapier 500 euro-scheine verwenden könnten und nachkommen von migranten aus aller welt, deren heimatkultur sehr auf männer ausgerichet ist.

in all diesen bereichen gibt es viele ausnahmen. aber sie wissen, wie der hase läuft, wenn die kinder gebracht werden und man die eltern nur mit handy am ohr erlebt. tagein, tagaus. wenn sich die väter immer wieder darüber aufregen, dass ihre kleinen söhne mit mädchen kontakt haben und "frauenarbeit" machen sollen. oder wenn gräfin von und zu sich erst einmal die bekleidung der anderen kinder anschaut und beim sichten eines "richtigen" etiketts das entsprechende kind und dessen mutter oder vater besonders freundlich begrüßt.

die erzieherinnen tun, was sie können, um den kindern beizubringen, dass sie dort eine gemeinschaft sind. dass es gleich ist, wer woher kommt, wie er aussieht oder was er trägt. bei vielen klappt das hervorragend. bei manchen nicht, oder es fängt irgendwann an, schwierig zu werden. einflüsse gibt es ja von überall, und was daheim anders gelehrt wird, kann im kindergarten nicht immer wieder zurechtgebogen werden. über die eltern und kinder dort könnte ich bücher schreiben, aber gewiss nicht so dicke, wie es die erzieherinnen könnten. ich bin nur froh, dass es dort einzelfälle sind und das gros der familien normale menschen sind.


Ursache und Wirkung ?
wenn sich die Eltern schon anschreien was für ein Verhalten erwartest du denn von den Kindern.!


Jetzt wisst Ihr , warum es immer weniger Kinder gibt. Niemand hat mehr die Nerven die kleine Kinder extrem strapazieren. Leider gehört es aber zum großwerden dazu. Wir konnten damals unseren Freizeitdrang draußen ausleben. Es ist gar nicht so einfach Dir jetzt eine befriedigende Antwort zu geben. Vielleicht überlegst Du in ein Haus zu ziehen wo entweder ältere Leute oder eben größere Kinder wohnen ?


weil es hier gerade auch bißchen um Erziehung geht: wer hat auch gestern die Reportage auf WDR gesehen, über das Haus Immersatt in Duisburg?
der Junge, der morgens alleine aufsteht, sich ein Nutellabrot schmiert und zur Schule geht, während die Mutter noch schläft :angry:


Das kenne ich auch aus der Kita, "ältere" Kinder kommen alleine zu uns, weil Mama noch müde ist. Immerhin (Ironie) hat sie ihn die Wohnungstür geöffnet und die Schuhe zugebunden. Ja, es ist nicht erlaubt, ein kleines Kind alleine in die Kita gehen zu lassen, aber die Mutter interessiert es nun mal nicht.


Nein, hab ich nicht gesehen, aber sowas ähnliches selbst erlebt. Unsere Tochter hatte in der ersten Klasse eine Freundin, die auch immer als einzige in der Familie alleine aufgestanden ist. In der ersten Klasse! Unsere Tochter hat ihr oft ein Butterbrot oder Obst abgegeben, sie hatte immer reichlich mit. Sowas tat und tut mir so leid!

Dass es Einrichtungen wie die Arche überhaupt in Deutschland gibt, ist zwar toll, aber gleichzeitig ein solches Armutszeugnis für unsere Gesellschaft...


ja genau, für Alleinerziehende die arbeiten müssen, ist das eine gute Sache, denn dort wird mit den Kindern auch Hausaufgaben gemacht
aber viele nutzen das aus, parken ihre Kids dort ab und bezahlen nicht mal die Tagesgebühr von 50cent, dafür gibt es 2 Mahlzeiten und Betreuung


Zitat (Schnuff @ 09.04.2017 20:01:11)
Jetzt wisst Ihr , warum es immer weniger Kinder gibt. Niemand hat mehr die Nerven die kleine Kinder extrem strapazieren. Leider gehört es aber zum großwerden dazu. Wir konnten damals unseren Freizeitdrang draußen ausleben.

du machst es dir ein wenig zu einfach. es gibt nicht weniger kinder, weil man nicht die nerven dazu hat, sondern weil man nun ganz einfach und legal weniger kinder bekommen kann. und nicht einmal ein einziges kind bekommen muss.

die kinderreichen familien existierten nicht nur, weil die eltern die kinder so schrecklich liebten, sondern weil sie oft keine oder wenig ahnung von verhütung hatten oder keine möglichkeit, an sie heranzukommen. noch dazu spielte damals der glaube eine größere rolle als heute, und erst recht der gedanke an die versorgung im alter. zudem war die kindersterblichkeit früher sehr viel höher als heute. nicht eingerechnet fehl- und totgeburten, abtreibungen und absichtliches sterben lassen des kindes.

kinder einfach gewähren lassen, wenn sie meinen, sie dürften immer und überall alles machen, gehört nicht zu meiner erziehung. ich bin etwas strenger als mein mann, aber auch er lässt nicht alles durchgehen, und es gibt für schlechtes benehmen konsequenzen. kinderlachen klingt schön, oder aufgeregtes spielen. aber nicht immer und überall.

man muss aber viele recht junge eltern auch verteidigen. jung im sinne von kleine kinder haben. es ist sehr anstrengend, sich den pflichten, die die handy-, computer- und fernsehbenutzung mit sich bringen, angemessen zu widmen, als dass man auch noch auf die kinder achtgeben oder sie anständig erziehen kann. :rolleyes:

Hallo, mittlerweile glaube ich dass es nicht 2 Kinder sind sondern nur 1 Baby. Unter der Woche ist es mittlerweile recht ruhig außer Abends. Besonders schlimm ist es, warum auch immer, an Sonntagen. Heute war ich den ganzen Tag Zuhause und höre das Kind seit 10 Uhr immer wieder blahen. So langsam werde ich von der Jaulerei Wahnsinnig. :labern: Es kreischt kurz dann ist ruhe, wenig später heult es dann für einige Sekunden und dann ist erstmal wieder ruhig oder es geht weiter. Ich habe keine Ahnung von Kindern/Babys würde aber behaupten dass es wilkürlich ist.
In meiner alten Wohnung hatte das Kind unter mir auch ab und an geschrien aber dies hörte sich anders an. So als wollte es etwas. Zumindest war das Kind nicht so nervig wie das unter meiner jetzigen Wohnung. :angry:


Im Eingangspost schreibst du von Kindern zwischen 2 und 4 Jahren, du bist aber nicht sicher, ob du von den richtigen Kindern sprichst......
Jetzt glaubst du es wäre nur ein Babi..........

Ich würde dir dringend ein Gespräch mit den Eltern empfehlen, damit du überhaupt erfährst, wie alt das/die Kind(er) ist/sind.
Vielleicht ist den Eltern auch gar nicht bewusst, wie hellhörig das Haus ist und sie können dann auch selbst reagieren.

Es ist müßig sich die Finger hier wund zu schreiben und der Threaderöffner weiß nicht mal um wieviele Kinder es sich handelt und ob er auch die richtigen Kinder meint.

Die andere Alternative wäre sich eine andere Wohnung zu suchen, aber auch da wirst du keine Sicherheit vor Kindern haben. Wir wohnen in einer behindertengerechten Wohnung, aber auch da bekommen die lLeute öfter Besuch und die Kinder sind auch nicht immer leise. Uns stört es allerdings weniger. :pfeifen:

Bearbeitet von tante ju am 23.04.2017 23:34:22


Zitat (Adrian290 @ 23.04.2017 22:25:10)
Ich habe keine Ahnung von Kindern/Babys würde aber behaupten dass es wilkürlich ist.

Dass du keine Ahnung von Babys hast, glaube ich dir unbesehen.
Kein Baby schreit willkürlich.
Vielleicht leidet es an Säuglingskoliken oder es bekommt Zähne, oder, oder, oder...

Ich kann mich nur dem Rat von Tante Ju anschließen, den ich dir übrigens schon vor drei Wochen gegeben habe:
Rede mit den Eltern, dann bekommst du vielleicht Infos über die genaueren Umstände und ihr könnt gemeinsam nach einer Lösung suchen.*
Deinem Ärger ausschließlich online Luft zu machen, wird dich in diesem Fall nicht weiterbringen.

*"Es ist sinnvoller, im Haus ein Licht anzuzünden, statt in China ein Feuerwerk abzubrennen".


Bearbeitet von Jeannie am 24.04.2017 07:50:33

Ich hatte doch bereits geschrieben, dass ich mit der Mutter darüber gesprochen habe und sie scheinbar mit der Situation überfordert ist. Hier in der Nachbarschaft gibt es mehrere Kinder und einen Spielplatz auf dem ich sie mit 2 Kindern an der Hand gesehen hatte. Daher die Mutmaßung dass sie 2 Kinder hat die zwischen 2 und 4 Jahren alt sind. Es kann ja sein dass das größere Kind ruhig ist und nur der/die Kleinere krach macht.

Umziehen halte ich für einen ziemlich schlechten Rat in dem Fall. Es ist für mein Empfinden nur komisch dass das Kind so viel blaht, das kenne ich so nicht. Die Ausgangsfrage ist ja, wann das in etwa aufhört. :)


Da wir nicht wissen, warum das Kind weint, gibt es auch keine Antwort.
Außerdem sind Babys einfach so verschieden. Manche schlafen den ganzen Tag und melden sich nur bei Hunger.
Einige haben, wie schon geschrieben, Kolliken, oder ne Blockierung oder Zahnen eben gerade.


Ich kann nicht genau sagen, wann unser Kind mit dem Schreien aufgehört hat. Immer wieder hat es Phasen gegeben, wo er jede Nacht durchgeschrien hat. Dann ging es wieder für einige Wochen und plötzlich fing alles wieder von vorne an... Wir haben dann den Tipp bekommen, es mit einem Babyschlafsack zu probieren und siehe da, komischerweise hat er seit da an nie mehr in der Nacht geschrien! Natürlich gibt es hier und da noch ein paar Ausnahmen, aber das ist wirklich sehr selten.
Nun weiß ich aber leider nicht, ob es an dem Schlafsack gelegen ist, oder weil er einfach älter geworden ist.

Bearbeitet von maria.m am 06.05.2017 23:17:13