Federn lösen sich aus Steppjacke


Hallo zusammen,
aus einer gesteppten Jacke lösen sich im Innenteil Federn !! Habe die Jacke
über eBay Kleinanzeigen erworben, ein an sich tolles Markenteil. Allerdings
lösen sich beim Tragen von innen Federn und das Teil, was man drunter trägt,ist somit voll "gefedert". Was tun ?

Bearbeitet von PhilippaBOH am 07.09.2018 16:55:58

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Hallo, kannst du die Jacke irgendwie zurücksenden ?

Siehste, deswegen kauf ich nie so was was ich nicht anprobiert und gesehen habe :pfeifen:

Das glaube nicht, das da noch was zu machen ist...

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Ich hoffe auf Rückabwicklung. Habe bisher eigentlich immer Glück gehabt.
Das ist so schade, aber man ja nicht die kompletten Steppnähte nachnähen ... :(
Vllt. gibt es noch einen heißen Tipp ...

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Zitat (PhilippaBOH @ 07.09.2018 17:00:12)
Ich hoffe auf Rückabwicklung. Habe bisher eigentlich immer Glück gehabt.
Das ist so schade, aber man ja nicht die kompletten Steppnähte nachnähen ... :(
Vllt. gibt es noch einen heißen Tipp ...

Na, dann zeige es mal einer freundlichen Schneiderin aus dem Bekanntenkreis ( wenn vorhanden) so was muss man sehen... ist ärgerlich so was :heul:
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Wenn es ein Markenteil ist, frag doch mal beim Hersteller nach.
Zurücknehmen wird der das zwar auch nicht, aber vielleicht wissen die zumindest, woran das liegen kann. Ggf hat der Vorbesitzer irgendwas damit falsch gemacht, Imprägnierung rausgewaschen o.ä..

Kommen die Federn denn aus den Nähten? Wenn mit den Nähten was nicht stimmen würde, würden die Federn eher "wandern" und zusammenrutschen, denke ich.

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Ja, gute Idee ! Ich frage mal beim Hersteller nach. Die Jacke besteht zu 80 % aus Daunen und
zu 20 % aus Federn. Eigentlich treten an allen möglichen Stellen Federn mit Kiel bzw. auch hauchdünne
Teilchen aus dem Stoff; einzelne offene Stellen lassen sich nicht finden. Und natürlich: Der Verkäufer
hat sich bislang nicht gemeldet … Ich werde auch zur Schneiderin gehen, vllt. hat sie einen Rat.
Danke für eure Mühe !

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Wie wäre es, die Jacke neu füttern zu lassen? Damit habe ich mein Problem mit einer Fleece-Jacke gelöst.

Bearbeitet von viertelvorsieben am 08.09.2018 14:35:37

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Zitat (viertelvorsieben @ 08.09.2018 14:34:57)
Wie wäre es, die Jacke neu füttern zu lassen? Damit habe ich mein Problem mit einer Fleece-Jacke gelöst.

Das hätte ich auch vorgeschlagen.
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Ich kann mir gut vorstellen, das die Federn auch durch das neu eingenähte Futter sprießen....
Kommt auch drauf an was die Schneiderin dafür verlangt :rolleyes:

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Da ist m.E. der Stoff innen nicht dicht genug gewebt. Beispiel : bei einem federbett ist das sogen. Inlett auch aus einem speziell gewebten Stoff, so daß die federnd innen blieben.
Lösung : als Verbraucher hat man die 24 monatige Gewährleistung, innerhalb derer der Händler dafür gerade stehen muss, dass das Produkt mängelfrei ist. I.d.R. geht man in den ersten 6 Monaten davon aus, dass der Mangel bereits beim Kauf vorlag.
Ich würde mich an den Händler halten, denn ob der Hersteller eine (freiwillige ) Garantie gewährt, weiß ich nicht. ....

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Die TE hat die Jacke offensichtlich gebraucht bei Ebay-Kleinanzeigen erworben. Somit ist der wahrscheinlich private Verkäufer der Jacke auch nicht zu irgendwelchen Garantieleistungen verpflichtet. Hier hilft wohl nur eine Schneiderei oder die Entsorgung der Jacke. Die Kosten hierfür muß man dann leider unter "schlechte Erfahrungen" verbuchen. :-(((

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Seltsam, wenn der Stoff einer Marken-Daunen-Jacke nicht so beschaffen ist, dass er Daunen und Federn halten kann.
Aber ggf war der Stoff irgendwie behandelt, damit das nicht passiert, und die Jacke ist falsch gewaschen oder sonstwie falsch behandelt worden. Oder es ist doch nicht so weit her, mit der Marke, kommt auch vor.

Vielleicht wird es weniger mit der Zeit.
Alternativ könnte man was drunterziehen, das sehr glatt ist, und an dem die Federn nicht so gut haften (wie z.B. diese dünnen Ultraleicht-Windjacken) oder das eine Farbe hat, an der man zumindest nicht jeden hellen Fussel sofort sieht.
Ist umständlich, wäre aber wenigstens ein Weg, die Jacke doch zu nutzen, wenn es gar nicht anders geht.

Bearbeitet von Victoria Sponge am 09.09.2018 13:31:01

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Habe auch mal so eine Jacke gehabt. Liegt an der Verarbeitung. Da kann man nichts machen.

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Ich kenne das Problem auch und es hat weder mit der Marke noch mit der Preiskasse zu tun. Leider muss man sagen. Hab das sogar schon bei einer Daunenjacke für fast 400,-€ gehabt, aber die konnte ich Gott sei Dank (weil neu im Katalog bestellt) einfach wieder zurück geben. Jetzt habe ich seit einigen Jahren eine Daunenjacke von H&M die ich auch gebraucht gekauft habe und die hat das Problem absolut gar nicht.

Es liegt entweder daran, dass der Hersteller einen nicht gut geeigneten Futterstoff benutzt hat für die Jacke ODER das dafür billigste = kleinst geschredderte Federchen, Federn und Daunenreste benutzt wurden. Gerade bei der zweiten Variante hat man keine Chance das vorher zu erkennen, man kann es auch nicht fühlen wenn man kräftig in Jacke fasst oder so. Aber durch das Geschredderte haben die meisten Teile der Füllung dann mindestens ein sehr spitzes Ende, dass sich durch echt jedes Futter und jeden Bezugsstoff durchbohrt.

Die oder der VorbesitzerIn hat da auch nichts falsch gemacht und wäre als Privatperson sowieso nicht haftbar dafür. Ich würde aber auch nicht mal davon ausgehen, dass die/der VorbesitzerIn das unbedingt bemerkt und/oder verheimlicht hat .. wenn jemand nur helle Farben trägt fällt das Problem kaum auf.
Zumal es kein Futter gibt aus dem sich nicht mal ab und zu ein kleines Federchen rausmogelt.

Als Lösung kann ich persönlich in dem Fall nur raten, entweder entsorgen und den Verlust verkraften oder - wenn man die Jacke einfach zu toll dafür findet und vor alem, wenn man es sich leisten kann - in einer Schneiderei ein komplett neues Innenfutter aus einem sehr viel dichteren Futterstoff einnähen lassen. Wobei das wahrscheinlich ziemlich teuer wird. Und auch nur wenig bringen wird, wenn es sich um solche geschredderten Federteilchen handelt.

Ansonsten hilft nur, in Zukunft solche Jacken neu zu kaufen/bestellen wo eine Rückgabe ohne Stress möglich ist.
Oder wenn man sich sowas nur gebraucht leisten kann (wie ich auch inzwischen), dann besser auf andere warme Jackenarten wechseln.

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Vielen Dank für eure zahlreichen Beiträge. Werde das Teil jetzt mal waschen, mit Tennisbällen zusammen
trocknen und dann zur Schneiderin des Vertrauens gehen … Alle Nähte neu zu steppen, wäre Wahnsinn,
da es sich um zig kleine Quadrate handelt. Aber die Jacke ist von außen her einfach zu toll, um sie zu ent-
sorgen. Mal sehen, was sich ergibt. Der Hersteller hat sich natürlich nicht gemeldet (Lacoste).

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