Dieselfahrverbote ... das "für und wider"


Zitat (winski @ 18.11.2018 15:24:17)

Dann solltest du, der mit „Schmarrn“ angefangen hat, deine Antworten, die oft mit Unverständnis versehen sind, weniger abfällig formulieren.

Zitat (Drachima @ 18.11.2018 14:18:11)
Aber selbstverständlich wird das hier gelesen. Whirlwind hat sehr gute Denkansätze beigetragen. Wer mitdiskutieren möchte, sollte sich auch mit diesen Beiträgen auseinandersetzen.

:daumenhoch: ... ich fand es auch sehr interessant zu lesen, das Leben besteht nicht nur aus kurzen Comic-Texten :P

Und wem das zu lang(weilig) ist: bitte einfach weitergehen zum nächsten Thema. Mich und - wie ihr seht - einige andere interessiert das durchaus.


Wenn wir dann jetzt bitte wieder zum Thema zurückkommen könnten? Lieben Dank :blumen:

Es werden zwar immer wieder "Tote durch Stickoxide" als Begründung der Dieselfahrverbote angeführt, aber ohne irgendwelche Grundlagen dafür zu geben. Das wäre auch nicht möglich, weil es keine seriösen Studien für solche Zusammenhänge gibt. Wie auch? Dafür hätte man längere Versuche mit Vergleichsgruppen durchführen müssen, was schon aus ethischen Gründen nicht möglich ist. Im Vergleich zu Benzinern emittieren Dieselfahrzeuge weniger CO2.
Es werden erheblich mehr Stickoxide durch Schiffe (auch auf Binnengewässern) emittiert und durch Wind verfrachtet als durch Dieselfahrzeuge auf Land. Die Technik für die Reduzierung der Stickoxide ist bei vielen LKWs bereits effektiv im Einsatz, wurde bei PKWs aus Kostengründen nicht realisiert (obwohl seit Jahren „Stand der Technik“).
Die Kritik an Dieselfahrzeugen entbehrt einer nachprüfbaren Grundlage und befördert die Umsatzzahlen der Autoindustrie (die durch den Betrug das erst ausgelöst haben).
Die Alternative mit Akkus ist wegen der Gewinnung der Rohstoffe für die Akkus weder sozial- noch umweltverträglich und fördert in einigen Regionen Kriegshandlungen.
Die Alternative der Brennstoffzellen wurde von Autoindustrie und Bund verschlafen. (Kommt vielleicht noch, wenn Akku-Fahrzeuge wieder vom Markt genommen werden.)
Wirklich problematisch beim Individualverkehr ist eher der Feinstaub. Der wird nur z. T. durch Verbrennungsmotoren produziert, Feinstaub entsteht auch durch Reifen- / Fahrbahnabrieb, aber auch durch Hausbrand. (Raucher sollten dabei bedenken, dass auch Zigaretten erhebliche Mengen Feinstaub freisetzen, wenn auch in einem eher engen Radius.)
Fazit: Die Diesel-Diskussion ist eigentlich ohne wirkliche Grundlage, wurde von der „Deutschen Umwelthilfe“ (Hauptsponsor: Toyota) befeuert. Durch die „Umtausch“-Aktionen wird der Umsatz der Autoindustrie gefördert. Da freuen sich die Aktionäre, z. B. die Quandts und Porsches – die haben auch gute Kontakte in Berlin und Brüssel. Feinstaub und CO2 war vor ein paar Jahren ein Thema, das war/ist auch ein tatsächliches Problem. Die Dieseldiskussion ist ein Scheingefecht wie beispielsweise Arbeitsmarkt-Sozialkosten (vielleicht noch in Verbindung mit Ausländern). Bevor das thematisiert wird sollte man beispielsweise Cum-Cum- und Cum-Ex-Geschäfte kritisch betrachten und die Rolle des Friedrich Merz.


Zitat (Orgafrau @ 18.11.2018 14:27:46)
Zitat: Ich habe es jedenfalls gelesen huh.gif

Da wirst du eine von wenigen sein. Mir sind solche Romane viel zu lang.

Ich habs auch gelesen und nicht jede Meinung oder Aussage ist mit einem Dreizeiler erledigt.

Zitat (Tessa_ @ 18.11.2018 15:12:08)
Da kann ich Dir nur zustimmen. :blumen:

Schließlich bin ich im Forum um zu lesen!
Ansonsten besser Comics schauen - da sind nur kurze Sätze. :D

oder sich auf Blödzeitungsniveu begeben.
Grosse Bilder, kleine Texte

Zitat (Wecker @ 18.11.2018 15:28:45)
Dann solltest du, der mit „Schmarrn“ angefangen hat, deine Antworten, die oft mit Unverständnis versehen sind, weniger abfällig formulieren.

Dann erkläre mir mal wie ich als echter Bayer die Muttersprache die ich nur Reden und auch Sprechen möchte ins Schriftdeutsch zu Übersetzten das es du auch Verstehen kannst. Aber was hat eigentlich die Schreibweise oder Formulierung mit meinen Kommentar zu tuen. Oder soll ich besser Bayerisch Schreiben mit Sütterlinschrift dann kannst du nicht mehr kritisieren weil du es dann wahrscheinlich nicht mehr Lesen kannst. Ich hoffe das du jetzt nicht Beleidigt bist. :pfeifen: :sarkastisch:

Scheinbar willst du es nicht verstehen. Dein Kommentar kam abfällig an. Lies einfach oben nochmal. Das hat weder etwas mit dem Bayerischen, noch mit dem Schreiben der Sütterlinschrift zu tun. Im übrigen wüsste ich nicht, weshalb ich beleidigt sein sollte. Um mich gehts hier nicht. Wenn du lange Beiträge nicht lesen möchtest: siehe Tipp oben.

Und in diesem Sinne schreibe ich dazu nichts mehr. Da sollte man Binefants Bitte nachkommen.

Bearbeitet von Wecker am 18.11.2018 17:54:55


Zitat (winski @ 18.11.2018 15:24:17)
... aber meine Kommentar ist wenigsten Ehrlich und entspricht der wahrheit.

Wie doch wohl die meisten anderen Kommentare auch - oder wer legt hier fest wer ehrlich ist und (seine) Wahrheit schreibt?

@paraiba
Zitat
Die Dieseldiskussion ist ein Scheingefecht

Das sehe ich ähnlich. Das kommt ähnlich gut wie damals die Abwrackprämie. Es ist nichts anderes als eine Subventionierung der Automobilbranche. Wer in einem zukünftigen Sperrbezirk arbeitet, dem bleibt ja fast nichts anderes übrig als sich womöglich ein neueres

Für mich stellt sich obendrein noch die Frage, was eigentlich mit den ganzen ausländischen KFZ ist? Gucken die Halter komplett in die Röhre, wenn sie einen Euro4 oder -5 Diesel gekauft haben? Wahrscheinlich... <_<
Da könnte die EU doch mal was Gutes tun und verlangen, dass von den Herstellern generell nachgerüstet werden muss. Warum geht das in Amiland und hier in Europa druckst man herum und traut sich nicht, gegen die Industrie mal anzustinken. Diese ganze Lobby-Politik kommt mir langsam zum Halse heraus! :labern:

Bearbeitet von CracklinRosie am 18.11.2018 19:59:08


Zitat (Orgafrau @ 18.11.2018 14:00:44)
@whirlwind: Muss so ein Roman sein? Ich habe nicht alles durchgelesen.

Hab´ ich -ehrlich gesagt- von Dir auch nicht erwartet!

radio sagte heute :

in Hamburg - in den wegen feinstaub gesperrten straßen ist der gemessene schadstoffwert seit sperrung um 23 % ERHÖHT !!!!!!!!!!!!!!!!!

da stimmt doch ganz gewaltig was nicht !!!!!!!!!!!!!


Zitat (laluna* @ 20.11.2018 13:40:13)
radio sagte heute :

in Hamburg - in den wegen feinstaub gesperrten straßen ist der gemessene schadstoffwert seit sperrung um 23 % ERHÖHT !!!!!!!!!!!!!!!!!

da stimmt doch ganz gewaltig was nicht !!!!!!!!!!!!!

Habe ich auch gerade eben in den Nachrichten gehört.

Und nun? :wacko:

Es ist doch schon einmal vorgekommen, dass in Norddeutschland die Werte erhöht waren und man überlegte, die Diesel aus diesem Meßbereich zu verbannen ... ups, da fuhren an dem Tag ja wegen einer Marathonveranstaltung GAR KEINE Autos ... :pfeifen: :ph34r: :blink:


ja, genau, beim marathon und gesperrter straße wars auch erhöht...

die SCHIFFE machen auch dreck... bringen aber viel viel geld...

tja... wir wehren uns nicht... wie immer... kaufen lieber neue autos.. bis die dann auch bageschafft werden... usw.

traurig..

wer hat ne idee ?


Also ich habe auf Facebook schon mehrere Aufrufe gesehen, am 8.12. mit Warnweste auf verschiedenen Autobahnen zu "demonstrieren", z.B. nur mit 60 zu fahren, mehrer Autos mit "Panne" am Seitenstreifen etc. Aber ich vermute, da kommt noch mehr an Aktionen, diesmal sind sie zu weit gegangen...


das finde ich aber zu gefährlich auf der autobahn zu demonstrieren..
grad um HH rum sind sooo viele baustellen, die leut eh schon mit täglich fast 15 km langen staus genervt...

an anderen aktionen würde ich teilnehmen...

wo siehst du das denn bei facebook ?


Ich bin zum Beispiel in verschiedenen Gruppen, in denen so etwas geteilt wird. Aber man müsste eigentlich auch über die Suche Veranstaltungen finden können, denke ich.


Ist ja eine Super-Idee mit solchen Veranstaltungen auf der Autobahn. Wen trifft das denn wohl am meisten? Mal überlegen....
Ach ja: die Autofahrer! :wallbash:

Wäre es nicht sinnvoll, wenn schon Aktionen, dann da, wo der getroffen wird, der auch was dran ändern könnte? So wird doch wieder nur der kleine Mann leiden, weil er hinter den Schnecken her schleichen muss oder im entstandenen Stau steht. Das lässt doch sowohl die Autohersteller als auch die Politiker total kalt, so eine Aktion. Das geht denen am Allerwertesten vorbei. :(

Morgens vor den Werkstoren von VW, Mercedes, Opel, Audi und wie sie alle heißen. So, dass die Mitarbeiter nicht rein kommen und nichts produziert werden kann. Das würde m. E. mehr Sinn machen, wenn man wirklich was erreichen will statt nur Aufmerksamkeit durch die Presse und YouTube.

Bearbeitet von CracklinRosie am 20.11.2018 15:28:29


hier in Köln, davon gibt es auch noch mehr.

Edit: Das könnte man ja auch auf die großen Händler vor Ort ausdehnen. Wenn da keiner rein kommt, kann auch kein Auto verkauft werden. Wenn in einer Stadt wie Köln entsprechende Veranstaltungen vor allen großen Marken-Händlern stattfinden, dann kann sich die Polizei in Kleingruppen aufsplitten, um da überall einzuschreiten. :pfeifen:


Zitat (Binefant @ 20.11.2018 15:30:45)
hier in Köln, davon gibt es auch noch mehr.

Darunter leiden werden die Geschäfte, die an diesen Tagen auf den Weihnachts-Umsatz verzichten müssen. Und natürlich die werktätige Bevölkerung, die an ihrem womöglich einzigen freien Tag der Woche nicht mehr in die City kommen für ihre Weihnachtseinkäufe.
Das gibt zwar Öffentlichkeit, trifft aber die Falschen! Dann wäre eine angemeldete Demo sogar besser, weil man da zumindest mit entsprechenden Transparenten auftreten kann auf denen steht, worum es den Teilnehmern geht. Auch gerne in Warnwesten. Aber so wird das doch nur ein ungeordneter Guerilla-Aufstand und 80 % der Leute erfahren erst viel später aus der Zeitung oder dem TV, warum man stundenlang irgendwo herum gestanden hat.

Nutznießer bzw. Verursacher der Misere sind Susanne Klatten, Stefan Quandt, das Bundesland Niedersachsen, die Familien Porsche und Piech und Bundesverkehrsminister Scheuer (als oberster Interessenvertreter der Auto-Inustrie). Eigentlich müssten Demonstrationen / Mahnwachen vor den Konzernzentren (ersatzweise Niederlassungen der Autofirmen), dem Bundesverkehrsministerium, dem Wahlkreis von Scheuer: Passau, dem Kanzleramt, Bundestag, Bayrischer Landtag - und auch weitere Landtage (weil die Länder im Bundesrat vertreten sind), CDU-Ortsverbände, ... stattfinden.


:daumenhoch:


Stimme paraiba und CracklinRosie zu - wenn schon, dann richtig.

Aber es ist gar nicht einfach gegen Lobbyisten (zB. Scheuer, Piech) zu demonstrieren. Die bleiben immer schön im Hintergrund.
Oder hat schon mal jemand ein Plakat gesehen: Scheuer muss weg!

Bearbeitet von Tessa_ am 20.11.2018 19:18:57


Eben im NDR gehört: die Messungen kann jeder machen wie er möchte. Die Messgeräte sind in verschiedenen Höhen angebracht.
In HH z.B. in 1,50 m Höhe, in München sind sie 4,00 m vom Erdboden weg und Thessaloniki in 35,00 m Höhe. Soll das ein Witz sein?
Dann wäre ich dafür, dass in Paris das Messgerät auf dem Eiffelturm platziert wird...

Das ist wirklich der größte Humbug :wallbash:


Hallo zusammen!
Man sieht das ist ein sehr breites Thema. Bei einigen von euch mag das mit den öffentlichen noch funktionieren, wenn man in der Stadt wohnt. Aber auf den Land ( wie Isamama schon anmerkte) sieht es völlig anders aus. Bei mir ist das jedenfalls sehr schlimm. Ich wohne in einer Kleinstadt 4000 Einwohner haben zwar Bus und Bahn, aber die richten sich eben nicht nach unseren Arbeitszeiten. Meine Frau arbeitet von 6-13 Uhr immer, ich von 6-13,30 Uhr, im Wechsel 13,30- 21 Uhr. Meine Frau hat 20 km zur Arbeit, ich 15 km (Gott sei Dank, mir tun die Pendler wirklich leid weil lange Anfahrtszeiten ist verlorene Lebenszeit) ist mit den öffentlichen nicht zu vereinbaren. Das heißt: Wir brauchen natürlich 2 Autos, Benziner, was das alles kostet brauch ich keinem zu sagen.Auch zum Einkaufen brauchen wir das Auto, weil es in unserer Ortschaft nicht alles gibt. Fazit: rein rechnerisch geht meine Frau nur arbeiten um sich ein Auto zu leisten damit sie zur Arbeit kommt. Ist doch toll. Und noch was: Meint Ihr allen Ernstes das Politiker und hohe Beamte, egal welcher Partei sie angehören, wenn sie mit ihren dicken gepanzerten Limosinen vorfahren, wo die Karre unter 20 l nicht mal anspringt sich darum scheren wie der Mob zur Arbeit kommt? Wer das glaubt ist ein sehr großer Optimist.
Das solls gewesen sein. Wünsche allen eine schöne Zeit.