Es geht wohl langsam dem Ende zu: ... Abschied nehmen


Hallo ihr Lieben,

muss mir gerade ein bisschen was von der Seele schreiben. Könnte schon wieder heulen.

Letzte Woche war ich seit 1,5 Monaten mal wieder bei meinen Eltern zu Besuch. Ich kam zur Tür herein und wusste sofort, etwas ist nicht, wie es sonst immer war. Niemand kam kläffend um die Ecke gesaust, niemand sprang freudig auf mich zu, leckte mir die Hände und überschlug sich fast vor Freude, mich wieder zu sehen.

Stattdessen lag sie nur apathisch vor dem Ofen und reagierte auf mein Anstupsen nur mit einem leichten Schwanzwedeln.

Ich war zutiefst erschrocken, unsere Debby so zu sehen. Abgemagert und zerrupft. Noch grauer geworden. Braucht lange, um auf die Beine zu kommen, schleicht nur noch müde durch die Gegend. DAS IST NICHT MEIN HUND!!! So oder so ähnlich tobte es in mir.

Wir waren dann letzte Woche noch alle zusammen mit ihr beim Tierarzt, weil sie nichts mehr fressen wollte. Zumindest nicht ihr Futter. Das Kalbsleberwurstbrot hat sie dann doch gefressen. Wenigstens etwas.
Blut abgenommen, Spritzen bekommen.

Heute waren die Werte da. Schwerer (verm. altersbedingter) Leberschaden.
Wenn sie bis morgen nichts mehr fressen und saufen mag, sollen meine Eltern wieder mit ihr zum Tierarzt kommen. Selbst das Leberwurstbrot bleibt nicht mehr drinne, wie mir meine Mutter gerade am Telefon erzählte.

Ich habe Angst. Ich bin nicht zu Hause bei ihr. Hab ich sie gestern vor meiner Abreise vielleicht zum letzten mal gesehen, gestreichelt, geschmust?

13 jahre sind schon ein stolzes Alter. Und 13 Jahre mit einem solchen Lebewesen zu verbringen, eine verdammt lange Zeit. Was hat dieser Hund nicht alles von mir gehört, erfahren. Ist mit mir durch dick und dünn gegangen. Hat meinen ersten Liebeskummer erlebt. Einfach alles. War manchmal nass von meinen Tränen. Hat mich angesehen, als wolle er sagen: Hey, alles wird gut. Debby, ich danke dir.

Und jetzt sitze ich hier alleine und heule, obwohl ich weiß, alles was geschehen wird, alles, alles ist nur zu ihrem besten. Ich darf nicht egoistisch sein. Aber es zerreißt mir das Herz.

Es beruhigt mich, dass unser Tierarzt, im Fall der Fälle, zu uns nach Hause kommt. Dass Debby bleibt, unter unseren Bäumen im Garten. Mittlerweile darf man wohl seine Tiere im Garten begraben. Ein kleiner Trost.

Sorry, ich musste mal alles aufschreiben.

Danke für's "zuhören".

Lg,
keke


Schluck, wenn ich das als alter Hundefreund lese, muß ich zugeben, daß ich doch nen Kloß im Hals habe. Kanns gut nachvollziehen, wie es Dir zumute ist.
Seit Jahren bilde ich hobbymäßig im Tierheim Hunde aus. Da es sich immer um solche " Herzchen " handelt, welche ziemlich aggressiv sind, und schwer vermittelbar sind, habe ich die immer über lange Zeit. Sie wachsen einem sehr ans Herz. Wenn es dann soweit ist, daß sie dann plötzlich vermittelt werden können, geht irgendwie ein Stück von einem selbst...
Fühl Dich einfach mal unbekannterweise geknuddelt. :trösten:


Oh Keke....
Man, wie traurig.
Das tut mir leid für sich. Insbesondere, weil du nicht bis zum letzten dabei sein kannst....
Sei gedrückt.
Die kleine hatte aber bestimmt ein tolles Leben bei Euch, bei Dir, mit dir.
Und dann ist ein kurzer, schmerzvoller Abschied doch besser als ein ewiges Quälen.... ich weiß, daß das für sich bestimmt kein trost ist, aber die Kleine hat es dann hinter sich.
Und dann ist dann noch der Tierhimmel (viele sagen "Regenbogenbrücke")... du wirst die Lütte wiedersehen... und es wird ihr gut gehen. Bis dahin kann sie sich mit vielen anderen unserer Verluste anfreunden.

Ich hoffe nur, daß es dir besser geht, wenns vorbei ist.

Ich drücke Dir die Daumen! (Euch)..

Goody


:trösten: :trösten: :trösten:

Ich weiß was der Hund euch bedeutet

Bearbeitet von grizzabella am 24.10.2006 00:13:19


Ach keke, auch ich bin darüber sehr traurig - und ich weiss das dich da so schnell nichts trösten wird. Trotzdem :trösten: :trösten: :trösten:


Mein Hund ist 15 und mein Kater 17 Jahre alt.

Kater will seit 3 Tagen nicht mehr fressen. Ich werde noch einen Tag abwarten und dann zum Tierarzt gehen. Sein Wassernapf ist leer aber das Fressen rührt er nicht an. Mache jeden Tag neues Fressen. Ist also immer alles frisch. Armes altes Katerchen.


Hallo keke,

ich bin mit Dir traurig, vor zwei Jahrren ist unsre Ina ( Schäferhund)
gestorben, ich weiß wie schrecklich Du Dich jetzt fühlst.

Kopf hoch, denke an die schöne Zeit mit Debby !!!!!!


Irgendwann ist es an jedem. Egal, auf welche Weise. Der Schöpfer nimmt, was er einst gab.

Es tut mir leid, aber nun hat das Hundchen keine Schmerzen mehr.
Ich kann nicht gut trösten- aber vielleicht hilft dieser letzte Gedanke. :trösten: :trösten:


Oh Gott ist das schlimm. Ich weiß was du durchmachst, armer Hundi. Tröste dich damit, dass er bald nicht mehr leiden muss. Ich weiß das ist ein schwacher Trost, aber vielleicht hilft es dir ein bißchen. :trösten:


Das tut mir so leid aber sind 13 Jahre super Leben nicht ein glückliches Hundeleben und das Glück zu haben im eigenen Garten, du weißt schon....
mit lieblings Knochen und so. :heul:
Sei tapfer :trösten: :schnäuzen:


Arme keke :trösten: das ist wirklich schlimm. Wir mussten unseren letzten Hund nach 16 Jahren auch einschläfern lassen. Er konnte nicht mehr laufen, hatte nur Schmerzen. Weil mein Mann es nicht konnte, musste ich ihn festhalten als der Tierarzt ihm die Spritze gab. Ich war erstaunt und froh, wie schnell und schmerzlos alles vorbei war. Kaum war die Nadel drin, war er auch schon erlöst. Er hat auch seine letzte Ruhe bei uns im Garten gefunden.


Hallo Keke

Ja, es ist sehr schwer, sich zu verabschieden. :trösten:

Aber...

du hattest 13 Jahre eine treue Freundin, die dir zuhörte, dich tröstete und bestimmt auch viel Spaß mit dir hatte.

Laß sie in Frieden gehen, sie hat es verdient. Und du auch. Denk mit einem leisen lächeln an die schönen, lustigen Momente. Das macht es um einiges leichter.

Else



:trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :ph34r:


:trösten:

Wenn ich das lese, könnt ich grad mitheulen! Unsere Cassie ist auch schon 13 Jahre und jetzt merkt man, daß sie alt wird.

Fühl Dich gedrückt...

Gassine


Ich danke euch allen erst mal ganz lieb. Schön zu wissen, auch wenn sich das schrecklich anhört, dass viele wissen, was man da durchmacht.

Im Moment versuche ich, zu hause anzurufen, um zu erfahren, ob es was neues gibt. Erreiche aber niemanden. Furchtbar.

Muss gleich weiter arbeiten, bin aber eh' nicht ganz bei der Sache.

Halte euch auf dem Laufenden.

Nochmal danke!!!

@grizzabella
Ich denke, für meine Mum wirds noch schlimmer sein. Sie hat Debby wohl das meiste anvertraut. Die zwei waren ein Team, und keiner war alleine. Und nun?


Keke, ich kann es so gut nachvollziehen, du weißt warum, ich schreib dir am WE eine Email :trösten: :trösten:


Hallo liebe Keke,

es tut mir Leid , lass Dich mal ganz fest drücken.

Ein verantwortungsvoller Tierbesitzer lässt seinen Liebling nicht leiden, erspart ihm jegliche Qual und begleitet ihm auf seinem letzten Weg........

Im Moment ist es kein Trost, aber lass die arme Hundeseele gehen, in ein schönes Leben im Hundehimmel.


Keke, auch ich weiss wie so viele andere mutti's wie du dich fuehlst und was du da jetzt mitmachst . was soll ich gross erzaehlen von meinen traurigen erlebnissen. hilft dir ja nicht. lass dich einfach ganz feste :trösten: :trösten: :trösten: .......habtraenenindenaugen..... von
fledi :rolleyes:


Keke, ich weiss auch wie du dich jetzt fühlst.
Leider gibt es da auch nichts, was wirklich trösten könnte.
Sei trotzdem ganz lieb :trösten: :trösten: :trösten:


Hallo ihr.

Mein Dad hat gerade angerufen.

Morgen ist es soweit. Ich werde nach der Arbeit gleich nach Hause fahren, um mich zu verabschieden. Die ganze Familie wird anwesend sein, wenn der Tierarzt kommt.

Da Debby ja akut keine Schmerzen hat, kann der Tierarzt es vertreten, bis morgen zu warten. 19 Uhr.

Mir ist schlecht. Meine beste Freundin geht nicht ans Telefon und mein LG arbeitet heute lange.

Danke für euren Trost. Ich weiß, es ist das beste so.

Dennoch wäre es mir am liebsten, sie würde morgen früh einfach nicht mehr aufwachen.

Andererseits sind wir so alle bei ihr und sie muss nicht alleine sein. Obwohl, Tiere ziehen sich zum Sterben ja meistens zurück.

Ach, ich weiß auch nicht. Mir schwirrt gerade der Kopf. Sorry.


Ich wünsche dir für morgen viel Kraft und Mut.

Hallo Keke :trösten: .
ich weiss wie dir zumute ist.So hast du jetzt aber auch die Möglichkeit,dich zu verabschieden,das macht es zwar im Moment nicht viel leichter,aber im nachhinein
fühlst du dich besser.

Liebe tröstende Grüsse

Sylvia


keke, fühl Dich gedrückt. Ich denk an Dich.

LG,

Heigge


Also das Verabschieden könnnt ich nicht!!! Puh Respekt


keke.................... :trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten:

ein kleiner Trost nur, du bist dabei! Und kannst in Ruhe und daheim Abschied nehmen.
Das macht es nicht leichter, ich weiß................. :huh: :blumen:


weißt du meine liebe, wenn ich das so lese könnte ich gerade mit dir weinen, eben diesen weg habe ich mit meinen beiden jeweils 13 jahre alten hunden auch gehen müßen.
sicherlich ist es kein schöner gang, aber die kraft die du aufbringen wirst um eben das duchzustehen, wird dir den abschied leichter werden lassen.

viele können nicht nachvollziehen das ein herz einem hund oder einem anderen tier gehören kann, aber ich kann es dir nachempfinden.

ich wünsch dir ganz viel kraft, sei tapfer und laß es den hund nicht spüren wie schwer es dir fällt, gib ihm deine kraft vor der spritze udn allem keine angst zu haben.
danach kannst du weinen und das tu dann auch, es wird dir helfen.

ich wünsch dir alles liebe und kann dich verstehen

weisse Rose


Tja, ich weiß auch noch nicht, ob ich das kann.

Aber ich denke einfach, ich bin es ihr irgendwie schuldig. Ich kann sie doch nicht alleine gehen lassen? Oder doch?

Vielleicht bin ich es auch meiner Familie schuldig, dass wir da alle zusammen durch gehen. Oder nicht?

Ich wüsste nicht, wie es sein würde, wenn ich morgen nicht nach hause fahren würde und beim nächsten Besuch wäre einfach kein Hund mehr da.
Vermutlich wäre das am einfachsten.

Aber ich KANN nicht nicht heimfahren.
Wenn ich mir vorstelle, ich sitze dann kurz vor sieben hier und entscheide mich plötzlich, ich muss doch da sein... ja dann wäre es zu spät, denn meine Eltern wohnen über 100km entfernt. Und ich würde es wohl bitter bereuen.....


Hallo keke,

sei stark und fahre da morgen hin. Das bist Du ihr einfach schuldig.

Wenn du nicht hinfährst, wirst du es später bitter bereuen.

:schnäuzen: :schnäuzen: :schnäuzen:


Zitat (sophie-charlotte @ 25.10.2006 18:44:22)
Hallo keke,

sei stark und fahre da morgen hin. Das bist Du ihr einfach schuldig.

Wenn du nicht hinfährst, wirst du es später bitter bereuen.

:schnäuzen: :schnäuzen: :schnäuzen:

Ja Keke, das würde ich auch sagen. Du wirst die Kraft haben das mit Deiner Familie zusammen durchzustehen.

Und Du wirst, wenn eine Zeit der Trauer vorbei ist sehr dankbar dafür sein, dass Du bei Deinem geliebten Hund warst.

:trösten: :trösten: :trösten: Ich wünsche Dir viel Kraft LG von Blumenmaus :trösten:

Zitat (Blumenmaus @ 25.10.2006 18:54:30)
Zitat (sophie-charlotte @ 25.10.2006 18:44:22)
Hallo keke,

sei stark und fahre da morgen hin. Das bist Du ihr einfach schuldig.

Wenn du nicht hinfährst, wirst du es später bitter bereuen.

:schnäuzen:  :schnäuzen:  :schnäuzen:

Ja Keke, das würde ich auch sagen. Du wirst die Kraft haben das mit Deiner Familie zusammen durchzustehen.

Und Du wirst, wenn eine Zeit der Trauer vorbei ist sehr dankbar dafür sein, dass Du bei Deinem geliebten Hund warst.

:trösten: :trösten: :trösten: Ich wünsche Dir viel Kraft LG von Blumenmaus :trösten:


Fährst Du nicht hin, wird es Dir bestimmt leid tun. Außerdem kannst Du den Hund nicht hängen lassen. Fahr hin und sei bei ihm.
Kopf hoch undhalt die Ohren steif. :trösten: :trösten:

Ich kenne das Gefühl auch. Als unser Hund ins Haus kam, war ich drei, als er starb, war ich 18 Jahre. Es ist quasi mit mir aufgewachsen und hat unzählige Male als Barbiereittier herhalten müssen. Er hat meine Lego- oder Puzzleteile kaputt gemacht und ich bin ihm mit dem Dreirad über die Pfoten gefahren.
Was soll man in solchen Momenten sagen, man ist einfach hilflos. :trösten: :trösten: :trösten:


Ich bin mir sicher, dass es mir leid tun würde, würde ich nicht hinfahren. Hab ich ja schon geschrieben. Deswegen fahre ich ja auch.

Sollte es mir doch zuviel werden, kann ich ja den Raum verlassen. Hauptsache, ich bin da. Es geht ja auch um gemeinsame Trauer mit der Familie.

Puh. Ich wäre gerne schon heute gefahren. Blöder Job. Wegen 2 Stunden Arbeit.


hallo keke..

sehr traurig zu lesen.. und vor allem weil du nicht bei dem hund sein kannst.. es ist jedes mal schlimm wenn ein tier leiden muß oder stirbt.. hier mal kurz meine geschichte..

ich selber hatte mal 17jahre lang eine katze.. es war eine rot-getigerte hofkatze.. die auch des öfteren mal babys hatte und ich bei fast jeder geburt dabei war.. ein sohn von ihr lebt sogar heute bei meiner tante in berlin.. auch ein roter kater.. ist jetzt 8Jahre alt .. kastriert.. wiegt ca 8kilo oder etwas mehr und hat es echt gut dort..
zu meiner katze.. bis zum schluß wog sie nur noch 1kilo in etwa.. hatte immer nach dem stuhlgang geschrien und es war immer blut im stuhl.. fazit: sie hatte krebs und musste leider eingeschläfert werden.. was mir sehr zu schaffen gemacht hat..
fast das selbe mit meinem hund damals.. er war 9Jahre.. männlich.. ein Collie.. er hatte plötzlich mit seinem hinterbein zu kämpfen.. is nur noch gehumpelt.. eine operation war meinen eltern leider zu teuer.. naja.. es war im mai 1995.. ich war zur kur .. 4 wochen.. ich war 11.. als ich nach den 4wochen wieder kam.. hab ich mich natürlich am meisten nur auf den hund gefreut.. hab den gesucht.. bin durch's ganze haus gerannt.. hab ihn nicht gefunden.. bis meine eltern mir die traurige nachricht sagten.. daß sie ihn leider einschläfern mussten.. ein tag später kam ein neuer junger hund.. für den ich mich erstmal gar nich interessierte weil ich noch so in trauer war.. mittlerweile lebt dieser hund.. jetzt 12jahre.. bei meinem dad.. ein halbes jahr später.. kam eine 2. hündin dazu.. 4jahre alt..die wir zu uns genommen hatten weil die vorbesitzerin ein kind bekam und das irgendwie für sie nich zusammen passte.. und dieser hund lebt heute noch bei meiner mutter.. 14 jahre alt.. zwar noch fit.. aber fast blind.. fast taub.. herzschwäche.. es is nur eine frage der zeit bis auch sie von uns geht.. leider müssen wir uns seelisch drauf vorbereiten und der tatsache ins auge sehen..
wir hatten viele tiere.. vögel.. kaninchen.. ratten.. jeder tiertod war schrecklich für mich.. die katze und der hund hatten sich super verstanden.. von klein auf.. das schlimmste war der tod meines hundes.. ich hab sehr gelitten.. hab nur geheult.. heule heut noch manchmal.. wie jetzt grad.. er fehlt mir so sehr.. kein hund der welt kann ihn ersetzen.. geblieben sind mir foto's und all die erinnerungen..

es wäre schön wenn du uns weiter auf dem laufenden hältst und weiter berichtest..


Bearbeitet von crybaby am 25.10.2006 20:26:15

...kleines ich fühle mit dir...es ist ganz schwer,aber wohl nötig,um das geliebte Tier zu erlösen und du kannst dabei sein und Abschied nehmen...denk an die schöne Zeit mit ihr... :trösten: :traurig:

...wenn du morgen Fährst...pass auf dich auf,kleine!!!! :freunde:

...ich werde morgen 19.00 Uhr eine Kerze für deinen Hund anzünden... :trösten:


Jetzt lese ich eure Beiträge und beim letzten muss ich dann grad wieder heulen.

Ihr seid so lieb....

Danke.


Hallo keke,

ich wünsche dir viel Kraft für morgen und denke an dich!!!


Ich wünsche Dir alles liebe und denk an Dich, versuche Dich von Deinem Tier zu verabschieden, denn das ist sehr wichtig für Dich und Deinen Hund.

Meine Kater starb am 22.02 an Nierenversagen und schrecklichen Schmerzen und ich war nicht da um bei ihm zu sein. Miki war 10,5 Jahre alt und ein wunderbarer Freund, er und meine Tochter liebten sich heiß und innig. Leider war sie mit ihm allein und hat ihn hilflos sterben sehen.

Noch heute wünschte ich mir ich hätte eher erkannt was ihm fehlt, ihn eher zum Tierarzt gebracht, oder ihn dann dort einschläfern lassen, in Ruhe sterben mit Menschen denen er wichtig war.

Wir haben uns noch von ihm verabschiedet, als wir ihn begraben haben. Meine Tochter hat ihn nochmal gestreichelt und ihm gesagt wie lieb wir ihn haben, das fand ich für uns sehr wichtig, aber früher wäre schöner gewesen.

Ich weiß dass es sehr schwer wird, aber manche Dinge sind einfach besser und menschlicher.. denk an die schönen Zeiten und an die Liebe die er bei euch bekam.

Lieben Gruß

Black

Ich musste vor ein paar Monaten die katze meiner Freundin einschläfern lassen, ich war bei ihm bis er aufhörte zu atmen, habe ihn gestreichelt damit er ein schönes Einschlafen hatte..


Zitat (Maja1 @ 25.10.2006 18:21:29)
Also das Verabschieden könnnt ich nicht!!! Puh Respekt

Na ja... mancher Mensch, der sich Tiere hält, stellt auf einmal fest, daß er "DAS" ja "gar nicht kann". Wir haben das in der Praxis oft.
Wenn es ums "Schlafengehen", also Narkose oder Einschläferung geht, reagieren viele Besitzer zu sensibel auf sich selbst, wo sie ihrem "hinüberzubegleitenden" Tier Stärke und Vertrauen geben müssen.

Ist es der Op.-Eingriff, die Zahnreinigung (unter Narkose) oder der Letzte Schritt, sollte man seinen vierbeinigen Kameraden nie im Stich lassen (müssen- weil "man das nicht schafft").
Je vernünftiger (und wenn es noch so schwerfällt!) man selber an den TA-Termin rangeht, um so ruhiger, gelöster und gefaßter ist ja auch das Tier!
Und um so leichter fällt es demjenigen, der die Spritzen setzt.
Sicher- sowas ist nicht für jeden tragbar (und dafür sind wir Helfer da. Wir bleiben dabei und vermitteln Ruhe und Gefaßtheit).

Aber vor Anschaffung jeden Tieres (welches immer es ist) sollten wir Menschen uns der Aufgabe stellen:
"Ich will--- ein Tier. Kann ich auch das Ende mit begleiten? Schwierigkeitsgrad: Allein. Ohne, daß jemand das für mich erledigt."
Das ist man seinem Freund (ob der Hase, Hund, Katze, Ratte oder Krokodil heißt) einfach schuldig. Daß man Spritzen, Schlafen und Endlichkeit mit Ruhe und Zusammenhalt meistert. :)

Arzt und Tod stehen beide immer nebeneinander am Tisch. Je mehr Sicherheit ich meinem Schutzbefohlenen vermitteln kann: um so größer der Heilungserfolg- oder um so friedlicher das Einschlafen. :blumen:
So sollte vielleicht der Blickwinkel sein.

Bei meinen Tieren bin ich immer dabei geblieben. Ich finde, dass man es dem Tier, das ja schließlich ein Familienmitglied ist, schuldig ist, es auf seinem letzten Gang zu begleiten. Es ist sicherlich schwer, aber es gehört m.E. dazu. Alleine schon, dem Hund die Angst zu nehmen, indem man bei ihm ist, sollte doch die letzte Pflicht sein. Für mich war es unsäglich schlimm, aber darauf kam es in dem Moment nicht an .
Ich habe es nicht bereut, obwohl ich nachher total fertig war. So konnte ich mich für die Treue und die schönen Erlebnisse bedanken und Abschied nehmen.


Denk heute an dich.
Sei tapfer, stille Umarmung :trösten:


Ich denk heute an dich!
Es ist richtig und wichtig, dass du hinfährst! So schwer es fällt... :trösten:


Telefonat mit Dad, vor ein paar Minuten.

Sie können nicht mehr warten, Debby hat wohl ziemliche Schmerzen, kommt nicht mehr hoch, macht unter sich.

Ist wohl nur noch eine Frage von Minuten, bis der TA dort sein wird.

Und ich kann nicht dabei sein. Im Moment bin ich nur wütend auf mich und die Arbeit und darauf, dass niemand von meinen möglichen Vertretungen ans Telefon geht.
Ich hab Angst, dass Debby sich fragt, warum ich nicht da bin. Auch wenn sich das ziemlich blöd anhört, aber ich denke ihr wisst, was ich meine.

Gerade, wenn davon die Rede ist, ich bin es ihr schuldig, da zu sein - und das weiß ich, sehe es auch so - und nun bin ich eben doch nicht da. Wünsche mir gerade nichts mehr.....

Wenigstens sind die anderen da. Ich komme dann eben später, zu spät.


Ach Keke, das tut mir so leid!
Andererseits muss Debby dann nicht mehr so lange leiden...
Denk fest an sie, vielleicht spürt sie das auch. :trösten:


Hallo Keke,

nein- du kommst nicht zu spät, und du brauchst dich auch nicht schuldig zu fühlen weil du nicht körperlich bei Debby bist. Sie wird spüren dass du in Gedanken bei ihr bist, ganz bestimmt!


Liebe Keke,
fühl Dich fest gedrückt von mir. :trösten: :trösten:


Zitat (Valentine @ 26.10.2006 12:00:04)
Hallo Keke,

nein- du kommst nicht zu spät, und du brauchst dich auch nicht schuldig zu fühlen weil du nicht körperlich bei Debby bist. Sie wird spüren dass du in Gedanken bei ihr bist, ganz bestimmt!

Das denke ich auch.

Lass Dich mal ganz fest :trösten: :trösten: :trösten: .

...Oh,kleines...das tut mir so leid für dich...Fahre trotzdem und verabschiede dich!!!!Ich hab eine Kerze für deine liebe DEBBY angezündet... :trösten:


:trösten: hallo Keke ich habe leider viel Ahnung davon , wie du dich fühlst.
Habe mich vor fast einem Jahr von meiner Katze verabschieden müssen.
Das ist wiklich ein Sch..........Gefühl aber noch schlimmer ist es sie leiden zu sehen.
Ich denke an dich wenn ich das nächste mal eine Kerze für meine Katze anzünde.Da gibt es eine Schöne Geschichte die heißt das Testament eines Tieres die könnte dir ein bischen Trost spenden. Nur weiß ich leider nicht ob ich sie veröffentlichen darf. Also Kopf hoch.


keke...................................... :trösten: :trösten: :trösten: :trösten:



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