Gesundheitsreform heute beschlossen.. Eure Meinung??


Seit heute ist ja wieder ein Attentat auf unseren Gehaltszettel beschlossen worden.
Die Krankenkassen erhöhen ab 01.01 2007 um 0,5%, und sollen ab 2008/2009 schuldenfrei vom Gesundheitsfonds bestimmte Beträge pro Person bekommen.
Dazu müssen die KK wahrscheinlich die Beiträge noch mehr erhöhen.. :angry:
Was meint Ihr dazu??
Mich ärgert´ :labern: s!!


beschlossen ist noch garnichts


Nach der Reform ist vor der Reform. Man doktert nur an den Folgen und nicht an den Ursachen rum. Die Kosten werden weiter steigen-der Staat sorgt doch aucg dafür - die MwSt. wird auch hier zuschlagen.


Das ist das Problem, wenn man sein Wissen nur aus der Bildzeitung bezieht.

Es gibt auch ein erheblich erweiteres Leistungsspektrum.

Sämtliche Vorsorgeuntersuchungen werden jetzt bezahlt. Rehamaßnahmen werden bezahlt. Insbesondere Rehamaßnahmen für alte und bereits Kranke Menschen sind erheblich erweitert worden. DIe zusätzliche Gebühr fällt bei bedürftigen Menschen nicht an.

und endlich werden die Versicherten in die Pflicht genommen. Wer die vorsorgeuntersuchungen nicht wahrnimmt muß im Krankheitsfall eine höhere Eigenleistung in Kauf nehmen, wer allerdings gesund lebt und zur Vorsorge geht, bekommt ein Schüppchen obendrauf. Somit wird endlich in die Gesunderhaltung investiert und nicht mehr in die Krankheit.

Für alle gesetzlich Versicherten die ständig über die Privatversicherten schimpfen : Bei den privaten KV fallen Beiträge für jeden Versicherten an, es ist also nicht die gesamte Familie mitversichert. Und für den Fall der "Arbeitslosigkeit" zahlt man entweder selber oder fliegt raus.
und man zahlt bis an sein Lebensende. Jedes Ding hat immer zwei Seiten.


Die angepriesenen Vorsorgeuntersuchungen werden schon seit längerer Zeit von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Ich mache davon seit mehr als 10 Jahren Gebrauch. :D

Ist also nichts mit Erweiterung der Leistungen.



tante ju


Zitat (tante ju @ 26.10.2006 16:32:06)
Die angepriesenen Vorsorgeuntersuchungen werden schon seit längerer Zeit von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Ich mache davon seit mehr als 10 Jahren Gebrauch. :D

Ist also nichts mit Erweiterung der Leistungen.



tante ju

Was beinhaltet denn Krebsvorsorge:

Bei Frauen muss man die Ultraschalluntersuchung selber mit 50 € berappen und bei Männern die Blutuntersuchung bei Prostatakrebsvorsorgeuntersuchung mit 22€.

Das zahlt auch nicht die Kasse!

Proteus - mir geht die Vorsorge noch nicht weit genug.

Wer sorgt dafür das Versicherte mit schlechtem Lebenswandel zur Verantwortung rangezogen werden . Meine damit Menschen die starkes Übergewicht haben, Saufen,
Rauchen etc. . Es ist bedenklich wenn heute schon fast jedes 4. Kind zu dick ist - Tendenz steigend - die Folgen werden die Beitragssätze explodieren lassen.

Was die Bildzeitung angeht, stimmt das meiste , man muß es eben nur richtig lesen und vielleicht noch andere Zeitungen und Medien .

Bearbeitet von Sparfuchs am 26.10.2006 19:16:26


Sparfuchs, das Thema hatten wir doch schon.
Das es sinnvoller ist, in Gesundheit statt in Krankheit zu invenstieren, darüber sind sich endlich alle einig. Und das heute dürfte erst der Anfang gewesen sein.
Leute, die ungesund leben werden insofern bestraft, daß Sie Teile ihrer selbsverschuldeten Krankheit selbst bezahlen müssen.

Und z.B. die Krebsvorsorge ist dann komplett frei, gewisse Einkommensgrenzen vorausgesetzt.
Wir müssen endlich akzeptieren, daß die fetten Jahre vorbei sind. Wer soll es denn alles finanzieren?

Das ist jetzt zumindest mal ein Schritt in die richtige Richtung. Denn eines ist doch klar: Wenn jeder einen Teil selber bezahlen muß, geht er nicht ohne Grund zum Arzt, schaut auf die günstigen Medikamente und übt Druck auf die Kassen auf, vernünftig zu wirtschaften.
In der PKV ist es üblich, mehrere Monatsbeiträge zu erstatten, wenn die Versicherung nicht in Anspruch genommen wurde. Ähnliches wird in der GKV auch kommen.

Aber wie ich bereits in einem anderen thread geschrieben habe. Wenn Milliarden schmu gemacht werden ist das egal, interessieren tut es den Einzelnen erst, wenn es an seine Börse geht.


proteus : leider geht die Reform nicht weit genug, wir werden sehen - die nächste Reform kommt bestimmt.


Was ich nur doof finde, daß Behandlungen, die aufgrund eines Piercings oder Tattoos nötig sind, vom Patienten selbst getragen werden sollen...

Klar, nen Piercing ist ne reine Mode und wer sich eins setzen läßt, sollte sich im Klaren sein, daß es sich entzünden kann....

Aber wo macht man da die Grenze?...Dann müßte man ja auch die Kosten tragen, wenn mir jemand den Ohrring rausreißt..Wenn ich mir beim Bungeejumping den Kopp einhaue...etc etc....


Sowas wie Extremsportarten zahlen viele Versicherungen auch nicht. Und n Piercing im Ohrläppchen ist was ganz anderes als son Ding woanders. Da sind keine Organe, keine Knorpel und Knochen. Aber du weißt bestimmt noch, was dir dein Piercer erzählt hat. Wenn du was am Bauchnabel kriegst, isses die gefährlichste Stelle, die du dir aussuchen konntest. Da sind deine ganzen Organe, die von ner Entzündung betroffen sein können.
Gearscht sind auch die Mädels, die sich n Arschgeweih zugelegt haben. Hab ich selber schon öfter gehört und gelesen, dass die derbe Probleme kriegen, wenn die bei ner Geburt ne Spritze in den Rücken kriegen und die Nadel durch tätowierte Haut muss. Ist noch nicht raus was die Farben so tief im Körper anrichten können, vor allem wenn die gepanscht sind. Gibt Tätowierer die nehmen Autolack. :labern: :labern: :labern: :labern: :labern:

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 26.10.2006 23:44:20


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 26.10.2006 23:43:59)
Sowas wie Extremsportarten zahlen viele Versicherungen auch nicht. Und n Piercing im Ohrläppchen ist was ganz anderes als son Ding woanders. Da sind keine Organe, keine Knorpel und Knochen. Aber du weißt bestimmt noch, was dir dein Piercer erzählt hat. Wenn du was am Bauchnabel kriegst, isses die gefährlichste Stelle, die du dir aussuchen konntest. Da sind deine ganzen Organe, die von ner Entzündung betroffen sein können.
Gearscht sind auch die Mädels, die sich n Arschgeweih zugelegt haben. Hab ich selber schon öfter gehört und gelesen, dass die derbe Probleme kriegen, wenn die bei ner Geburt ne Spritze in den Rücken kriegen und die Nadel durch tätowierte Haut muss. Ist noch nicht raus was die Farben so tief im Körper anrichten können, vor allem wenn die gepanscht sind. Gibt Tätowierer die nehmen Autolack.  :labern:  :labern:  :labern:  :labern:  :labern:

Das stimmt schon alles....Mir gehts eher darum, daß ich, wenn ich z.B. Ohrringe trage, auch nen erhöhtes Risiko mit mir rumtrage...wenn einer dran zieht oder hängenbleibt, ist das Ohrläppchen kaputt und kann sich auch derbe entzünden...

Mir hat man z.B. gesagt, nen Augenbrauenpiercing wäre das gefährlichste, weil da direkt unter der Haut kleine Nervenbahnen langlaufen, wenn die getroffen werden, hängt das Gesicht :wacko: ...

Naja, und beim Bauchnabel stechen die ja auch nur ins Haut, bzw Fettgewebe...kann mir nicht vorstellen, daß ne Entzündung bis in die Organe durchgeht...wenn der nicht gerade wie nen Stümper sticht... :pfeifen: ...okokok...die gibts auch leider noch zur Genüge.... :wallbash:

Mein Piercing war fast nen Jahr entzündet...obwohl das Piercingstudio absolut Top war...war eher meine eigene Schuld...

Ich wollte auch nur sagen, daß man diese Art der Reform noch weiter treiben könnte...vielleicht sogar wird....Alles was nicht eindeutig der Gesundheit zu Gute kommt oder unnütz ist, wird nicht mehr von den Krankenkassen übernommen...


Edith:

Ich kanns ja irgendwo verstehen, wenn einige so argumentieren, weshalb die Gemeinschaft im Notfall für privates Vergnügen bzw Eitelkeit und daraus enstehende Folgen bezahlen soll...

Aber mir erscheint das irgendwie nur so halbherzig durchdacht...

Ich meine, dann gehe ich mal von mir aus...Ich hab nen Piercing...sollte was damit sein, muß ich die Kosten allein tragen...aber warum soll dann ein Teil meiner Beiträge für Knochenbüche von Snowboardfahrern ausgegeben werden? Was kann ich dafür, daß die Snowboarden, müssen sie ja nicht und wenn, sollen sie gefälligst ihren Gips selbst bezahlen...

Das war jetzt nur mal nen Beispiel...ich hab natürlich nichts gegen Snowboardfahrer :pfeifen: :blumen:

Bearbeitet von Mellly am 27.10.2006 00:23:32

Zitat (Kalle mit der Kelle @ 26.10.2006 23:43:59)
Gearscht sind auch die Mädels, die sich n Arschgeweih zugelegt haben. Hab ich selber schon öfter gehört und gelesen, dass die derbe Probleme kriegen, wenn die bei ner Geburt ne Spritze in den Rücken kriegen und die Nadel durch tätowierte Haut muss. Ist noch nicht raus was die Farben so tief im Körper anrichten können, vor allem wenn die gepanscht sind. Gibt Tätowierer die nehmen Autolack. :labern: :labern: :labern: :labern: :labern:

Nicht wirklich. Der Zugang für die PDA wird wesentlich höher angelegt, als ein Arschgeweih normalerweise sitzt.

Im übrigen lässt mich die Gesundheitsreform ziemlich kalt, da ich heute meinen Antrag für eine private KV ausgefertigt und unterschrieben habe. Mein Dank nochmal an eine besondere Mutti für die ausführliche Beratung :wub:.

Naja, ich laß mich überraschen, was die Reform für mich bedeutet...

Da ich mir jetzt schon kaum Praxisgebühr und Zuzahlung leisten kann, gehe ich auch nur sehr sehr selten zum Arzt....Die Grippeschutzimpfung hab ich mir geben lassen und die Blutuntersuchung wurde ja auch von der Kasse unternommen...hoffe das bleibt auch so...

Da ich jetzt beim Barmer Hausarztmodell mitmache, brauche ich auch nur einmal im Jahr die Praxisgebühr zahlen...das heißt, ich werde vielleicht doch wieder häufiger zum Arzt gehen....


Was mich die Tage sowas von geschockt hat, war eine Rechnung vom Augenarzt. Mein Männe hat eine normale Kontrolluntersuchung machen lassen, so wie man das früher ja auch alle ... was weiß ich ... 2 Jahre oder so hat machen lassen. Also mit Augeninnendruck und Gesichtsfeld messen, etc....

80 europäische Währungseinheiten hat das gekostet, das übernimmt die Kasse nämlich nicht mehr :angry:

Aber die langwierige Therapie, wenn z.B. ein grüner Star zu spät erkannt worden ist, die zahlen sie dann. Sowas von dämlich.


Manchmal denke ich auch, nen bißchen mehr Nachhaltigkeit in den ganzen Reformen dürfte nicht schaden...irgendwie scheint es, die Kosten müßten immer sofort gesenkt werden....dabei übersieht man, daß gerade längerfristig viel mehr gespart werden kann, wenn man kurzfristig mehr Geld ausgibt...
Wie dein Beispiel zeigt, Rausi....lieber erstmal mehr Geld in die Voruntersuchung stecken und dann später einsparen, weil Krankheiten gar nicht erst entstehen...

Ich bin ja mal gespannt, welche kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen nach der Reform angeboten werden...Ich glaube bei weitem nicht alle...


Nicht nur nach der Reform, das ist schon heute so. Eine Mammografie z.B. wird m.W. nur noch bezahlt, wenn ein begründeter Verdacht, also quasi schon ein Knoten vorhanden ist. Leberflecke werden auch nicht mehr kostenlos vom Arzt begutachtet, auch das übernehmen die Kassen nicht mehr, es sei denn, man hatte schonmal Hautkrebs. Manche Ärzte machen es trotzdem auf eigene Kappe, aber die kann man suchen gehen.


Zitat (Mellly @ 27.10.2006 00:38:29)
Manchmal denke ich auch, nen bißchen mehr Nachhaltigkeit in den ganzen Reformen dürfte nicht schaden...irgendwie scheint es, die Kosten müßten immer sofort gesenkt werden....dabei übersieht man, daß gerade längerfristig viel mehr gespart werden kann, wenn man kurzfristig mehr Geld ausgibt...
Wie dein Beispiel zeigt, Rausi....lieber erstmal mehr Geld in die Voruntersuchung stecken und dann später einsparen, weil Krankheiten gar nicht erst entstehen...

Ich bin ja mal gespannt, welche kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen nach der Reform angeboten werden...Ich glaube bei weitem nicht alle...

Warte noch n paar Beitragserhöhungen und Gesundheitsreformen ab und und wir kriegen garnix mehr Bezahlt. Aber dafür können wir ordentlich einzahlen.

Ich wander aber eh bald aus, also ärger ich mich nicht zu arg.

Ich meine, ich sehe absolut ein, daß man auch für seine Gesundheit zahlen muß...

Wenn man mich fragt, wäre ich auch bei den Gesetzlichen für nen reinen Leistungskatalog...mit Prämien, wenn man gesund lebt...


Zitat (Mellly @ 27.10.2006 00:46:25)
Ich meine, ich sehe absolut ein, daß man auch für seine Gesundheit zahlen muß...

Wenn man mich fragt, wäre ich auch bei den Gesetzlichen für nen reinen Leistungskatalog...mit Prämien, wenn man gesund lebt...

Mir würde es schon reichen, quartalsmäßig einen Kontoauszug zu bekommen, auf dem alle ärztlichen Leistungen aufgelistet sind, die man in Anspruch genommen hat.....

Zitat (Rausg'schmeckte @ 27.10.2006 00:48:20)
Zitat (Mellly @ 27.10.2006 00:46:25)
Ich meine, ich sehe absolut ein, daß man auch für seine Gesundheit zahlen muß...

Wenn man mich fragt, wäre ich auch bei den Gesetzlichen für nen reinen Leistungskatalog...mit Prämien, wenn man gesund lebt...

Mir würde es schon reichen, quartalsmäßig einen Kontoauszug zu bekommen, auf dem alle ärztlichen Leistungen aufgelistet sind, die man in Anspruch genommen hat.....

Dann sollten die Ärzte aber auch mal ne Liste machen, was sie alles umsonst gemacht haben und wieviele Regressforderungen gekommen sind...Wir haben bestimmt schon die eine oder andere Prothese fast umsonst gemacht... :pfeifen: ....Der Patient bezahlt brav seine Rechnung...und Jahre später erhält der Arzt dann die Regressforderung der Krankenkasse, das er so und so viel zurückzahlen muß...

Das bestreite ich auch gar nicht. Allerdings ist das wie mit dem Schwarzfahren, die Kosten werden auf alle umgelegt, und das ist einfach nicht fair. Es gibt durchaus Arztpraxen, die schlicht und ergreifend zumachen mussten. Andere verdienen sich aber ungerechtfertigt eine goldene Nase, und das kann einfach nicht sein.


Zitat (Rausg'schmeckte @ 27.10.2006 00:57:45)
Das bestreite ich auch gar nicht. Allerdings ist das wie mit dem Schwarzfahren, die Kosten werden auf alle umgelegt, und das ist einfach nicht fair. Es gibt durchaus Arztpraxen, die schlicht und ergreifend zumachen mussten. Andere verdienen sich aber ungerechtfertigt eine goldene Nase, und das kann einfach nicht sein.

Ich glaube, die Regressforderungen sind individuell für jeden Arzt...Weiß das jetzt aber nciht 100%ig....denke aber doch...Man kriegt ne Auflistung was man gemacht hat, und darunter dann die Regressforderung...Meine mich an so einen Schriebs zu erinnern...

Es ist aber leider wirklich so, daß Arztpraxen, die vorwiegend Kassenpatienten haben, oder ältere, chronisch Kranke zum Teil, bzw einige davon wirklich alles andere als gut laufen...Gerade auf dem Land verdienen die Ärzte nicht mehr so viel...(sicherlich immer noch mehr als andere Berufe, will ich gar nicht bestreiten...), steht meiner Meinung nach nicht mehr in dem Verhältnis zu der Verantwortung, die sie gegenüber der Gesundheit von uns Menschen haben...

Meinetwegen sollen Ärzte ruhig gut und viel Geld verdienen....Erstens ist das Studium kein Zuckerschlecken, zweitens sollte jemand, der meine Gesundheit in den Händen hat, ruhig ordentlich verdienen, drittens, es ist kein Beruf, der von 8 bis 16 Uhr geht....

Natürlich weiß ich, daß es Berufe gibt, wo die Menschen genauso ackern, Schichten schieben etc...Aber wenn ich sehe, daß immer mehr junge Ärzte hier keine Chancen mehr sehen und abwandern, daß in der Ausbildung immer mehr eingespart wird etc....puh, dann möchte ich lieber nicht krank werden....Ich möchte von nem hochmotivieren, top ausgebildeten Arzt behandelt werden und nicht von einem, der schlecht bezahlt wird und dessen Hände schon zittern, weil er bereits seit über 24 Stunden auf den Beinen ist....

Neee, auf die Ärzte im allgemeinen lasse ich nichts kommen :blumen:

Das Problem ist doch einfach wer das bezahlen soll. Im Prinzip müsste doch jeder für seine eigenen Kosten aufkommen-wer kann das schon als Normalstreblicher.
Also muß alles raus,was nicht unbedingt lebensnotwendig ist. Vorsorge wäre das Wichtigste-nur das gehts noch nicht weit genug. Und die Bürokratie muß abgebaut werden. Eine kurze Untersuchung erzeugt fast genau so viel Zeit für den Schreibkram.

Besser wäre: Irgendwo auf der Welt gibt oder gabs ein Land, indem die Ärzte dafür bezahlt wurden das ihre Patienten gesund sind-wenn Sie krank sind gibts kein Geld B)


Mit der "Gesundheitsreform" ist es wie mit allem was unsere Regierungen bisherbeschlossen haben, sie dient lediglich dazu um den Vorständen (der KK´s) die Taschen zu füllen.

Also weiter nach dem Motto, immer auf die Kleinen.


Zitat (Ludwig @ 27.10.2006 07:54:03)
Mit der "Gesundheitsreform" ist es wie mit allem was unsere Regierungen bisherbeschlossen haben, sie dient lediglich dazu um den Vorständen (der KK´s) die Taschen zu füllen.

Also weiter nach dem Motto, immer auf die Kleinen.

Sollte vielleicht den Beruf wechseln :pfeifen:

Habt ihr euch eigentlich mal Gedanken über den Ausdruck an sich gemacht?

Gesundheitsreform... was soll einem das sagen? Wir reformieren die Gesundheit... genau! Also wer vor ein paar Jahren noch als krank galt..ist heute gesund. Einfach so per Gesetzt... ich finds toll.. und ja.. ich fühl mich auch gleich viel besser :rolleyes:

Bearbeitet von kool am 27.10.2006 08:39:42


Zitat (kool @ 27.10.2006 08:39:15)
ich finds toll.. und ja.. ich fühl mich auch gleich viel besser :rolleyes:

Dann hat es doch schon geholfen, nur meinem Geldbeutel tut es weh :o

Wenn ich nicht in die PKV gewechselt wäre, würde ich mich immer noch über den Höchstsatz aufregen und darüber, dass die AOK immer an den teuersten Plätzen mitten in der Stadt ihre völlig überdimensionierte Verwaltung hat.

DAS kostet richtig Geld und ich hoffe, die geseztzlich Versicherten randalieren mal irgendwann dagegen, dass ihr Geld statt für Gesundheit/Krankheit für schöne Gebäude und Büros ausgegeben wird.

Grüße
Murphy


Zitat (murphy @ 27.10.2006 08:51:35)
Wenn ich nicht in die PKV gewechselt wäre, würde ich mich immer noch über den Höchstsatz aufregen und darüber, dass die AOK immer an den teuersten Plätzen mitten in der Stadt ihre völlig überdimensionierte Verwaltung hat.

DAS kostet richtig Geld und ich hoffe, die geseztzlich Versicherten randalieren mal irgendwann dagegen, dass ihr Geld statt für Gesundheit/Krankheit für schöne Gebäude und Büros ausgegeben wird.

Grüße
Murphy

Da hast du vollkommen recht, es gibt aber auch kleinere Kassen die wirtschaften gut. Und dafür das Sie gut wirtschaften, müssen sie wieder Geld an die AOK´s abgeben - toll - das ist freier Markt? Und der geplante Fonds ist doch auch blödsinn, da gehts doch auch nur darum, den Arbeitnehmer mehr zu belasten als den Arbeitgeber.

Der Ausgleich zwischen den GKVs ist völliger Blödsinn, ich frage mich, wie sie das jemals so festlegen konnten :wallbash:

Die PKVs zahlen ja auch noch für die GKVs mit...


Man sollte die Kassen in den Wettbewerb stellen, geht ein Kasse pleite verteilen sich die Mitglieder auf andere Kassen. Bis jetzt werden sparsame Kassen noch bestraft.


Zitat (murphy @ 27.10.2006 08:51:35)
Wenn ich nicht in die PKV gewechselt wäre, würde ich mich immer noch über den Höchstsatz aufregen und darüber, dass die AOK immer an den teuersten Plätzen mitten in der Stadt ihre völlig überdimensionierte Verwaltung hat.

DAS kostet richtig Geld und ich hoffe, die geseztzlich Versicherten randalieren mal irgendwann dagegen, dass ihr Geld statt für Gesundheit/Krankheit für schöne Gebäude und Büros ausgegeben wird.

Grüße
Murphy

Ganz so einfach kann man es auch nicht darstellen mit der Wirtschaftlichkeit der PKV's vs GKV's. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die privaten das Privileg haben, sich den Rahm abzuschöpfen. Du wirst enorme Schwierigkeiten haben, in eine private Versicherung zu wechseln, wenn du krankheitlich vorbelastet bist. Mit Asthma oder Rheuma oder ähnlichem, nimmt einen nämlich keine PKV auf, höchstens zu Beitragssätzen, die dann wirklich jenseits von gut und böse liegen. Die gesetzlichen Kassen dagegen müssen für alles aufkommen, denen muss es egal sein, wie krank ein Versicherter ist.

Ich finde es sollte gar nicht getrennt werden. Den ganzen Versicherungsmarkt öffnen. Eine Grundversicherung für alle und alles andere Aufpreis. Das heist jeder kann in jede Versicherung und muß auch genommen werden. Diese Aufteilung in GKV und PKV ist diskriminierend. Die Privatpatienten werden bevorzugt- andererseits können und wollen die Ärzte nicht auf die Gesetzlichen verzichten.


wenn ich meine zwei Vorschreiber verbessern dürfte, zu Rausgeschmeckte: auch Asthmatikern und Anderen chronischen Kranken bleibt der Zutritt zur PKV nicht verwährt, es heistt auch nicht zwingend, das diese Gruppe höhere Gebühren zahlen muss, lediglich eine genaue Voruntersuchung muss man sich gefallen lassen

Zum Fuchs den alten "Meister" jeder der in der GKV versichert ist, hat das recht sich zusätzlich privat kranken zu versichern. Somit käme er auch in den Genuss der seperaten Wartezimmer, Fachärztebehandlung, vergoldeten Wasserhähne, Händchen haltenden Krankenschwestern und welche skurillen Gerüchte da noch so rumgeistern.
Auch als PKV Patient bekommt man sehr selten Zucker ind en Arsch geblasen.


PS in einem gebe ich dir aber Recht, eine Versicherung für alle, das wäre der richtige Weg. Wie lässt sich ein Solidargedanke unter den Versicherten mit Wettbewerb und den Versicherern vereinbaren?

Bearbeitet von Nobody am 27.10.2006 10:14:10


Zitat (Nobody @ 27.10.2006 10:12:30)
wenn ich meine zwei Vorschreiber verbessern dürfte, zu Rausgeschmeckte: auch Asthmatikern und Anderen chronischen Kranken bleibt der Zutritt zur PKV nicht verwährt, es heistt auch nicht zwingend, das diese Gruppe höhere Gebühren zahlen muss, lediglich eine genaue Voruntersuchung muss man sich gefallen lassen


Das ist schlichtweg falsch. Die PKV ist im Gegensatz zur GKV nicht verpflichtet, ein Mitglied aufzunehmen. Ein chronisch Kranker wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgewiesen werden. Sogar meinen Versicherungsfritzen selber haben sie abgelehnt (Diabetes).

Zitat (Rausg'schmeckte @ 27.10.2006 10:23:12)
Zitat (Nobody @ 27.10.2006 10:12:30)
wenn ich meine zwei Vorschreiber verbessern dürfte, zu Rausgeschmeckte: auch Asthmatikern und Anderen chronischen Kranken bleibt der Zutritt zur PKV nicht verwährt, es heistt auch nicht zwingend, das diese Gruppe höhere Gebühren zahlen muss, lediglich eine genaue Voruntersuchung muss man sich gefallen lassen


Das ist schlichtweg falsch. Die PKV ist im Gegensatz zur GKV nicht verpflichtet, ein Mitglied aufzunehmen. Ein chronisch Kranker wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgewiesen werden. Sogar meinen Versicherungsfritzen selber haben sie abgelehnt (Diabetes).

und ich kenne genügend Beispiele die aufgenommen wurden, auch Diabetiker.

Klar hat die PKV das Recht Kunden abzuweisen, wie ich finde auch zu recht, dieses recht haben auch andere Versicherer, Riskikogruppen abzuweisen.

Zitat (Rausg'schmeckte @ 27.10.2006 10:23:12)



Das ist schlichtweg falsch. Die PKV ist im Gegensatz zur GKV nicht verpflichtet, ein Mitglied aufzunehmen. Ein chronisch Kranker wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgewiesen werden. Sogar meinen Versicherungsfritzen selber haben sie abgelehnt (Diabetes).

Und wenn er nicht abgewiesen wird dann werden zumindest alle Behandlungen etc., die mit der Erkrankung in Verbindung stehen, ausgeschlossen. Dann kann man auch getrost auf die Private verzichten.

Zitat (Nobody @ 27.10.2006 10:26:06)
Klar hat die PKV das Recht Kunden abzuweisen, wie ich finde auch zu recht, dieses recht haben auch andere Versicherer, Riskikogruppen abzuweisen.

Aber eben die gesetzliche KV hat dieses Recht nicht. Womit wir wieder am Anfang meines diesbezüglichen Statements wären.... ;)

dafür halten aber auch die PKV Versicherten den Kopf mit hin, denn diesen Solidarausgleich den sich die Kassen untereinander zuschieben, tirfft auch die PkV und die sind da regelmässig auf der Geberseite


Das stimmt. Allerdings deckt diese Ausgleichszahlung den Mehraufwand, der den gesetzlichen durch die "kränkeren Versicherten" entsteht, nicht ab.

Ich sage ja auch nicht, dass die GKV hervorragend wirtschaften und der einzige Casus Knaxus darin besteht, dass die PKV's sich ihre Mitglieder raussuchen können. Aber es macht einen großen Teil aus. Das wird dir auch jeder PKV Vertreter bestätigen können.

Bearbeitet von Rausg'schmeckte am 27.10.2006 10:42:20


Zitat (Rausg'schmeckte @ 27.10.2006 00:24:25)
Nicht wirklich. Der Zugang für die PDA wird wesentlich höher angelegt, als ein Arschgeweih normalerweise sitzt.

Wenn ich seh, was für Dimensionen das bei manchen Mädels mittlerweile annimmt, kann man da auch Rückengeweih zu sagen. rofl rofl rofl rofl rofl Die Probleme gibts, aber da labern die Ärzte gegen ne Wand, genau wie Zahnärzte bei den derbe hippen rofl rofl rofl Mädels mit Zungenpiercing und Lippenpiercing, Zähne und Zahnfleisch im Arsch, scheiß drauf, Hauptsache jeder sieht wie cool die sind. :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen: rofl

Zitat (Kalle mit der Kelle @ 27.10.2006 11:10:26)
genau wie Zahnärzte bei den derbe hippen  rofl  rofl  rofl Mädels mit Zungenpiercing und Lippenpiercing, Zähne und Zahnfleisch im Arsch, scheiß drauf, Hauptsache jeder sieht wie cool die sind.  :pfeifen:  :pfeifen:  :pfeifen:  rofl

Piercings, egal ob Zunge, Lippe oder anderswo, sind allerdings kein weibliches Privileg, gelle, ebenso Tattoos....... B)

Bearbeitet von Rausg'schmeckte am 27.10.2006 16:21:35

Ich denk auch das die Kassen sich aufs Grundversorgung einstellen sollten. Wer extra an seinem Körper was machen lässt, soll auch selbst dafür aufkommen.


Zitat (Rausg'schmeckte @ 27.10.2006 16:21:10)
Piercings, egal ob Zunge, Lippe oder anderswo, sind allerdings kein weibliches Privileg, gelle, ebenso Tattoos....... B)

Haste recht, ich seh insgesamt mehr Mädels mit Piercings im Mundbereich als Kerle, aber mehr Kerle als Mädels mit Tats. Hab mich letztens mit meinem unterhalten und der meinte, die Mädels wollen immer mehr Engelsflügel auf den Schulterblättern. <_< <_< <_<

Zitat (proteus @ 26.10.2006 16:11:39)
Und für den Fall der "Arbeitslosigkeit" zahlt man entweder selber oder fliegt raus.
und man zahlt bis an sein Lebensende. Jedes Ding hat immer zwei Seiten.

Und natürlich kann ja ein Langzeitarbeitsloser einfach mal so 120 von seinen 345 Euro an die KV abtreten. Klaro!!!! :labern:

Zitat (V for Vendetta @ 14.11.2006 04:11:09)
Und natürlich kann ja ein Langzeitarbeitsloser einfach mal so 120 von seinen 345 Euro an die KV abtreten. Klaro!!!! :labern:

Das ist noch lange nichts anderes, als nächstes kommt die Reform der Pflegversicherung. Da geistern schon Beträge rum von 6 € im Monat und jährlich 1€ mehr.

Und jetzt noch eine Abzocke die 15,5 % für alle Kassen was sagt Ihr? :labern: :wallbash: :wallbash:


Ich könnte :kotz: ! Das ist für mich eine Erhöhnung um 2,7 %.

Bin nur froh, dass ich bei einer sehr guten KK bin, die auch viele Leistungen zahlen die andere von ihrer Kasse nicht bezahlt bekommen.


Hallo,

es ist echt zum Kotzen! Wisst Ihr noch, was man uns vor Jahren - bei Einführung der Praxisgebühr - versprochen hat?? Dass die Beiträge SINKEN!!! :labern:

Aber ich hab ne gute KK!! Ich merk immer mehr, wie gut die eigentlich ist. Kann ich nur empfehlen, aber Schleichwerbung ist ja verboten. :pfeifen: Ich weiss ja nicht, ob das bei jeder KK so ist, aber bei meiner kann man im Jahr bis zu 200 Euro wiederkriegen.

Ok, im Vergleich, was man zahlt, ist das natürlich nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist.

Gruss
kröti



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