Monaco trägt Trauer: das Oberhaupt der Grimaldis ist Tot


Hier ist der nächste Tod zu beklagen,

Fürst Rainier von Monaco

mehr dazu hier


und es hört nicht mehr auf.
jetzt ist er bei seiner geliebten gracia.


Danke für denn Nachricht.
Ich hatte das zwar soweit alles verfolgt aber das es heute morgen früh so weit war hatte ich nicht mitbekommen.
Tja auch sein Leben geht in die Geschichte.


Fürst Rainier III. im Porträt
Für Côte d'Azur-Urlauber war das Fürstentum Monaco mit seinem Palast, der auf das Mittelmeer hinausschaut, schon immer ein beliebtes Ausflugsziel. Aber wer nicht gerade Urlaub machte an der Côte d'Azur, der kannte den Zwergstaat eigentlich gar nicht. So übertrug Fürst Louis II. am 5. Mai 1949 seinem Enkel die Regierungsgeschäfte fernab aller Öffentlichkeit. Der Enkel wurde nur knapp zwei Wochen später der Regent und sollte als Rainier III. das Fürstentum ins Blitzlichtgewitter der Regenbogenpresse führen: Der 33. Fürst von Monaco heiratete am 1956 die amerikanische Filmschauspielerin Grace Kelly. Die noch folgenden 49 Jahre seiner Regentschaft sollten noch viele Schlagzeilen liefern. Seine Nachkommen haben es dem Patriachen der Grimaldis nie leicht gemacht.

Traumhochzeit
Aus Grace Patricia Kelly wurde am 18. April 1956 Fürstin Gracia Patricia, eine viel zu schöne Story, als dass Hollywood sie sich hätte entgehen lassen. Nicht nur, dass MGM das Hochzeitskleid bezahlte. Die Bilder von der Hochzeit kamen auch als Film ins Kino. Mit Böllerschüssen ließ das Fürstenpaar 1957 die Geburt des ersten Kindes verkünden, Prinzessin Caroline. 1958 wurde Prinz Albert geboren, dem nach dem Hausrecht der Grimaldis die Nachfolge des Vaters zusteht. Gibt es keinen Nachfolger, fällt das Fürstentum an Frankreich. Grund genug für die Untertanen, mit den Eltern auf das Wohl des Erbprinzen anzustoßen. Nach Prinzessin Caroline und Prinz Albert wurde dem Fürstenpaar ein drittes Kind geschenkt: 1965 kam Prinzessin Stéphanie auf die Welt.

Tragischer Unfall
Am 13. September 1982 fuhr Fürstin Gracia Patricia auf der kurvenreichen „Corniche“ zum Schneider in Monte Carlo, neben ihr die Tochter Stéphanie. In einer Kurve verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug, das in den Abgrund stürztee. Während Stephanie mit einem gebrochenen Halswirbel davonkam, wurde die Fürstin lebensgefährlich am Kopf verletzt. Sie starb einen Tag später in dem Krankenhaus, das ihren Namen trägt. Dies war ein schwerer Schlag für den Fürsten und seine Familie. Möglicherweise wäre das Leben der drei Kinder in ganz anderen Bahnen verlaufen, wenn ihnen die Mutter geblieben wäre.

Die Eskapaden der Kinder
Prinzessin Stéphanie zog sich bei der Wahl ihrer häufig wechselnden Lebenspartner oft den Ärger ihres Vaters zu. Ihr erster Mann, der Leibwächter Daniel Ducruet, hatte lange Zeit Palastverbot. Im September 2003 heiratete sie den zehn Jahre jüngeren portugiesischen Zirkus-Artisten Adans Lopez Peres. Prinzessin Carolines erste Ehe mit dem französischen Industriellen Philippe Junot wurde 1980 nach zwei Jahren geschieden. Ihr zweiter Mann Stefano Casiraghi, den sie 1983 ehelichte, verunglückte 1990 tödlich. Seit 1999 ist Rainiers älteste Tochter mit Ernst August Prinz von Hannover verheiratet. Prinz Albert ist unverheiratet. Seine zahlreichen Affären haben viele Monegassen zweifeln lassen, ob er ein würdiger Nachfolger Rainiers wäre.

Der gute Ruf von Monaco
Zum schillernden Image Monaco tragen nicht nur die Familiengeschichten bei. Rainier III. ist es gelungen, die Formel 1 in Monaco zu halten. Der internationale Jet-Set amüsiert sich zwischen Yachthafen und Boxengasse. Viele bleiben für immer und genießen ihr Leben im sonnigen Steuerparadies. Mit dem Zirkusfestival, das Jahr für Jahr in Monte Carlo stattfindet, pflegt der Fürst zugleich ein ganz persönliches Steckenpferd: Er ist ein bekennender Zirkusnarr.

Es gibt aber auch negative Schlagzeilen. Früher war das Spielcasino von Monte Carlo die wichtigste Einnahmequelle des Fürstentums. Aber die Zeiten, zu denen russische Großfürsten hier ihre letzten Kopeken verspielten, sind lange vorbei. Industrie und Infrastrukturen warten dringend auf Modernisierung. Die Suche nach neuen Geldquellen wird begleitet von Vorwürfen aus dem Ausland, dass das Fürstenhaus illegale Geldwäsche in Monaco zulasse.

700-Jahr-Feier der Dynastie Grimaldi
Bei Anschuldigungen ist es aber bisher geblieben. 1997 feierte Monaco stolz das 700-jährige Jubiläum der Grimaldi-Dynastie. Fürst Rainier enthüllte ein Standbild seines Vorfahren Francesco Grimaldi, der 1297 den Felsen erobert hatte. Eines Tages werden die Monegassen auch Louis Henri Maxena Bertrand Rainier III. auf ähnliche Weise ehren – als den Modernisierer, den Fürsten, der Glanz gebracht hat nach Monaco und sich auch noch im hohen Alter um die Belange seiner Untertanen sorgt.

Der Fürst feierte am 31. Mai 2003 seinen 80. Geburtstag und obwohl gesundheitlich angeschlagen, hatte das Grimaldi-Oberhaupt Rücktrittsgerüchte immer wieder zurück gewiesen. 1994 unterzog sich Rainier einer Bypass-Operation. 2000 erfolgten gleich drei aufeinanderfolgende Eingriffe an der Lunge. Die Sorgen der Monegassen mehrten sich, als ihr Souverän am 7. März 2005 erneut in die Herz-Lungen-Klinik des Staates eingeliefert wurde und zwei Wochen später auf die Intensivstation verlegt werden musste. Nachdem kaum Hoffnung auf Besserung bestand, hatte Prinz Albert am 31. März 2005 die Regentschaft über das Fürstentum übernommen. Tatsächlich erholte sich Rainier III. nicht mehr und verstarb am am 6. April 2005. 56 Jahre stand er an der Spitze des Fürstentums.

http://www.ndrtv.de/tv/royalty/koenigs/monaco/rainier.html

Bearbeitet von internetkaas am 06.04.2005 09:28:57

Ach, wie traurig - was ist denn eigentlich los im Moment? Ist doch gar nicht Herbst?


Zitat (fiona123 @ 06.04.2005 - 09:37:44)
Ach, wie traurig - was ist denn eigentlich los im Moment? Ist doch gar nicht Herbst?

Also ich denke das ist der Lauf der Zeit und deren Krankheiten, dass die gerade leider so zahlreich von uns gehen.

Denn aus Sympathie zu einem der bereits verstorbenen werden die wohl auch das zeitliche gesegnet haben :blink: :unsure:

Zitat (fiona123 @ 06.04.2005 - 09:37:44)
Ach, wie traurig - was ist denn eigentlich los im Moment? Ist doch gar nicht Herbst?

Man sagt der Tod tickt oft im Dreieck.

Es scheint als wären sie alle von einem bösen Fluch belegt... Erst Terri, dann Papst, dann Harald, dann Fürst Rainier... Wer ist der nächste? Mal in den Nachrichten schaun, wer zur Zeit schwer krank ist...

Bevor ihr wieder böse über mich schreibt, ich gebe nur die Tatsachen wieder...


Zitat (internetkaas @ 06.04.2005 - 08:45:08)
Man sagt der Tod tickt oft im Dreieck. [/color] [/b][/i]

Hoffen wir das aus dem Dreieck kein Vieleck wird. Wobei bei Schwerkranken der Tod auch eine Erlösung sein kann.

:( Schon sehr traurig. :( Die armen Kinder die nun alleine zurückbleiben.
Für ihn selber ist es bestimmt besser so. War ja sehr krank.

Ich hoffe das jetzt mal mit den Todesnachrichten Ruhe ist. Das reicht ja für ein ganzes Jahr


Also, man kann das auch anders sehen..

Der Papst, Harald und auch Fürst Rainier haben ein gesegnetes Alter erreicht.
Sie durften lange unter uns weilen.

Trotzdem bin ich schon auch traurig.

Viel schlimmer finde ich es, wenn eine junge Mutter verstirbt und kleine Kinder zurücklässt.


Zitat (pettersilia @ 06.04.2005 - 13:48:44)
Also, man kann das auch anders sehen..

Der Papst, Harald und auch Fürst Rainier haben ein gesegnetes Alter erreicht.
Sie durften lange unter uns weilen.

Trotzdem bin ich schon auch traurig.

Viel schlimmer finde ich es, wenn eine junge Mutter verstirbt und kleine Kinder zurücklässt.

Stimmt...Da hast du total recht


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