Konzentration! Bestmögliche Lernstrategie?


Guten Abend!
:rolleyes: Ich bin zur Zeit gerade mitten in den Prüfungsvorbereitungen und finde nicht so richtig ins Lernen hinein. Manchmal ist´s der Mann, der ablenkt, manchmel die Kloschüssel die unbedingt geputzt werden muss........
Ich muss aber unbedingt mindestens 8 h pro tag konzentriert lenen , wie schaff ich das??
Gibt es vielleicht auch Düfte (für Aromalampen) die die Lernfähigkeit steigern?
Danke jedenfalls schonmal! :aengstlich: :heul:


Hallo chrissibeer,

ich stand auch mal in Prüfungen und natürlich vorher die Umschulung.



Du mußt dich davon frei machen, an solchen Nebenbaustellen nicht zu denken.

Das ist zwar schwer, aber das geht. Mittel oder sowas kenne ich nicht.

Ich mußte das auch lernen, das ist zwar nicht immer einfach, aber es geht.

Gruß Andante :trösten:
:blumenstrauss: :blumengesicht: :gnade: :glühbirne: :freunde: :engel: :jupi: :mussweg: :stuhlklopfen: :zumhaareraufen:


Ich hab mir für´s Lernen immer einen Plan gemacht. Verschiedene Teile in mehrere Etappen aufgeteilt. Nur so lange gelernt, wie ich wirklich aufnahmefähig war. Dazwischen immer wieder Pausen einlegen, in denen am Besten nur Dinge machen, die keine Konzentration erfordern, wie z.B. mit ´ner Tasse Tee auf die Couch und dem Lieblingsradiosender z.B. lauschen.
Zusätzlich auch versuchen, sich dabei nicht zu sehr unter Druck zu setzen.
Erstell Dir doch einen Plan, wann Du z.B. Dir Zeit für´s Putzen nimmst, wann Du Dich nur um Deinen Mann kümmerst und halt alles, was Dich sonst von einem freien Kopf abhält.
Manche helfen Düfte zur Entspannung, viele schwören auf Patchouli. Das musst Du aber für Dich ausprobieren, erfahrungsgemäß wirken die Düfte auf Jeden anders.


Duftlampen?
Was`n das für ein Quatsch?

Ich kenne das:
Wenn gelernt werden muß, ist sogar Putzen spannender!

Resultat: Meine Wohnung sah immer aus wie geleckt!

Abhilfe: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!
Prioritäten setzen heißt auswählen was liegen bleibt!
(BTW: Der kommt von Helmut Nahr, einem Mathematiker)

Verbiete Dir den Haushalt, dann sieht es eben Schei$$e aus!
Nach den Prüfungen fällt man eh in ein Loch, da kann man dann herrlich aufräumen!
Weisst Du, wie es hier gerade aussieht?
Überall Bücherstapel und anderer Sch...

Nur der Schreibtisch ist Picobello, denn da wird gearbeitet..

Ansonsten: Ortswechsel!!

Such Dir `ne Bibliothek oder so zum Lernen.
Mich lenken zu Hause 100.000 andere Dinge vom Lernen ab.
Hier ist ALLES interessanter als meine Bücher, mit denen ich mich beschäftigen MUSS!!

Nutze den Vormittag, da ist der Biorhythmus nahe an 100%, da geht es am Besten.

Wenn Du müde wirst, penne ruhig ein paar Stunden.
Ausgeruht geht es dann weiter.
So hat man zwei produktive Wachphasen und zwei Schlafphasen.
Auch Nachts kann man übrigens in Ruhe arbeiten!

Es hilft auch Abends den Stoff nochmal zu überfliegen, bevor man ins Bett geht.
Das Hirn arbeitet im Schlaf weiter. Nächsten Tag "sitzt" es dann schon viel besser.

Ansonsten sind Arbeitsgruppen nicht schlecht.
Kann helfen, sich gegenseitig in den (faulen) Arsch zu treten.

Hope it helps!

Bearbeitet von Jaxon am 10.02.2007 13:00:55


Das kann ich mir Vorstellen, das sogar putzen schöner wie lernen ist. :)

Hm, vielleicht brauchst du auch nur "feste" Zeiten zum lernen?
Also vielleicht wie in der Schule? Erstell dir doch vielleicht einen Plan, wie du am besten Zeit zum lernen hast und wann du am besten die Hausarbeit erledigst.

Ich würde auch einen Ortswechsel vorschlagen. In einer Bibliothek ist es ruhig und du kannst sogar, wenn du mal zusätzlich etwas wissen möchtest in einem vorhandenen Buch nachschlagen.

Nimm dir lecker "Proviant" mit und viel viel zu trinken. Trinken hilft beim konzentrieren.

GLG
:blumen:


Hallo!

Das kenn ich doch irgendwoher :-)

Also erstmal: Du KANNST keine 8 h durchlernen! Teil es dir ein, das ist wirklich wichtig. Powerlernen hält man nicht lange durch.

Den Tip, mal den Ort zu wechseln, finde ich sehr gut. Bei mir geht zuhause meistens auch nichts. Übrigens brauche ich auch zwischenzeitlich mal einen "Ortwechsel am Ortswechsel", den Raum in der Bibliothek, in dem ich das letzte Semester gelernt habe, kann ich beim besten Willen nicht mehr sehen und zum Lernen nutzen. Du musst dich wohlfühlen. Ich mag öffentliche Orte auch, weil ich da a) erstens nicht spontan das Klo schrubben kann und B) ich das Haus verlassen muss, und zwar pünktlich, um den Bus zu kriegen. Wenn ich nur zuhause sitze und nicht mal beim Kaffeekaufen mit der DAme hinter der Kaffeetheke (oder der Bibliothekarin...) schwätzen kann, werde ich wahnsinnig.

Zweiter Vorteil: Man nimmt nur das mit, was man realistsch schafft. Nicht alle 10 Bücher, sondern das eine Spezialbuch für das Teilgebiet an diesem Tag, Wasser, Schoki und was zu schreiben.

Motivier dich! Schreib alle Teilgebiete auf kleine Zettel (je mehr, desto besser) und häng sie an die eine Seite der pinnwand (bei mir kleben sie meistens direkt an der Wand vorm Schreibtisch). Wenn du mit einem Thema fertig bist, häng es an die andere Seite der (Pinn)wand. Oder schreib dir eine "WÄscheliste" und streich das durch, was du schon gelernt hast (fürs Wiederholen gibts ne zweite Liste). Das tut richtig gut!

Ich vergesse oft, dass ich jetzt eigentlich lernen wollte, und klebe mir einen dicken Zettel irgendwo hin :-)

Putzanfälle nutze ich übrigens als "Pausen." Ich kann im chaos nicht lernen (echt nicht! nur in Notfällen! Auch wenns so schön ablenkt...) Aber in 10 Minuten Wäsche falten oder mal eben durchsaugen, das geht super und ist als Pause auch brauchbar.

Lass dich "kontrollieren". Z.B. sag deinem Mann, dass du 2 Stunden nicht ansprechabr bist und er dich freundlich darauf hinweisen soll, dass du gerade wieder Blumen gießt oder vor dem Fernseher hängst.

Manche Sachen gehen auch wirklich besser zu bestimmten Tageszeiten. Ich kann abends keine sinnvollen Sätze formulieren. Ich kann aber auch mit 80% Leistungsfähigkeit wirre Gedanken aufs Papier bringen, Fußnoten sortieren, Infos aus dem Internet zusammentragen (nicht lesen und verstehen, aber Links suchen und Infos zusammenknallen; gehörte letztes Semester überraschend oft zu meinen AUfgaben). Ich musste dann morgens nicht bei 0 anfangen, mich an meinem Gerüst festhalten und ausformulieren, kontrollieren, nachschlagen, zusammenstellen...

Mach die Ablenkungen wie PC am besten ganz aus. Ich bin inzwishcen soweit, mir in der Bibliothek einen Laptop auszuleihen, weil ich auf meinem eigenen sonst anfange, Fotos und Musik zu sortieren. (vielleicht kommst du da aber sowieso herum :-) ich muss viel schreiben und brauche daher den PC)

Witzig, dass du nach Aromakerzen fragst :-)ich glaube zwar nicht, dass man mit Düften die Konzentration steigern kann, aber ich habe immer mal zwischendurch das Fenster auf (Sauerstoff!). Ne Kerze habe ich an, weil ich die ja nicht unbeaufsichtigt lassen darf. Also nciht mal eben rausspringen und was anderes machen (man trickst sich so durchs Leben...)

Ich habe so Sachen wie Kekse und eine Flasche Wasser in Reichweite. Ich muss nicht aufstehen, wenn ich beim Anblick eines miesen schwer übersetzbren Satzes urplötzlich Durst bekomme, steht das Wasser schon da und nicht in der Küche. So n Zufall!


Dieser Text war mir eine große Hilfe, vielleicht gehts bei dir auch?

http://www.incotex.de/files/antiverpeilhowto.html


Ganz wichtig: Das sind so *meine* Tricks. Ich versuche, rauszukriegen, warum es nicht läuft, und mich selbst zu überlisten. Wenn ich überhaupt keine Lust habe, habe ich meistens Schiss oder es ist mir zuviel, weil ich die Aufgabe nicht abschätzen kann. Wenn ich erstmal rausgefunden habe, warum mir das ganze unangenehm ist, geht es meistens. Du musst für dich selbst feststellen, was funktioniert, es gibt da kein Patentrezept!

Und es funktioniert auch nciht jeden Tag. Bei keinem. Lass dir nicht einreden, dass alle anderen alles eh viel besser und mit weniger Aufwand hinbekommen. So schön das da alles klingt, ich bin nicht so diszipliniert, wie es vielleicht aussieht. Probier aus, was du gebrauchen kannst! Wenn du müde bist, machst du dich nur fertig, wenn du versuchst, was reinzustopfen.

Toi toi toi!
jupi


ach so, bei mir is grade spät abends, daher meine wirren sätze und tippfehler...wenn es total unverständlich ist, frag einfach nochmal!


Ich kann dich total gut verstehen! :trösten:

Ich hab für meine Prüfungen viel mit Karteikarten gelernt. Das übt zum einen schon beim Aufschreiben und zum anderen kannst du die überall mit hinnehmen. Bei mir war es sogar soweit, dass ich die ganze Wohnung mit den Dingern gepflastert hatte!z.B. in der Küche beim Kochen konnte ich immer einen Blick drauf werfen.
Mein Mann hat mich da echt für total bekloppt gehalten, aber es hat funktioniert! :lol:

Wichtig ist auch, dass du dir immer wieder Ruhephasen gönnst. Entspann dich in der Badewanne, leg dich mal ne Stunde aufs Ohr, mach nen Spaziergang ! Das alles hilft! :wub:

Und wie schon erwähnt sind Lerngruppen ne tolle Sache! Wir haben uns damals (nein, ist noch keine 100 Jahre her sondern nur 3 :D ) regelmäßig ein bis zweimal die Woche getroffen und uns gegenseitig abgefragt, unterstützt usw. Das hat ne Menge gebracht! So war auch immer jemand da, der helfen konnte, wenn man in einigen Bereichen Defizite hatte. Das war ziemlich ausgeglichen!

Wenn es aber wirklich das Umfeld zuhause ist, was dich ablenkt, dann fahr doch z.B. mal mit einem/einer "Leidensgenossen/in ein paar Tage weg! Meine Freundin hat sich z. B. während ihrer Prüfungsvorbereitung mit einer anderen zusammengetan und sie sind ne Woche in die Türkei geflogen. Dort haben sie sich zu festen Zeiten zum Lernen getroffen und haben außerdem die Freizeit für absolute Erholung genutzt.
Eine andere Ferundin hat sich mit jemand anderem zusammen eine Ferienwohnung an der Nordsee genommen, weit ab von Haushalt, Kindern und Mann,nur zum Lernen und zum Abschalten. Auch das soll super gewesen sein!!

Ich drück dir die Daumen!!



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