Rauchen: Während dem Stillen


Hallo Muttis!

Ich würd gern mal eure Meinung hören:

Meine Freundin raucht, obwohl sie stillt. Ihre Hebamme hat gesagt, das wäre nicht so schlimm. Wenn sie gleich nach dem Stillen raucht, würde sich das Gift bis zum nächten Stillgang wieder abbauen. Andere sagen auch, daß sies nicht so schlimm finden (während der Schwangerschaft hat sie übrigens keine einzige Zigarette geraucht!!)

Ich mein: klar! Besser wäre es natürlich nicht zu Rauchen. Aber denkt ihr, das könnte richtig gefährlich sein? Kennt ihr konkrete Risiken, im Zusammenhang damit?

Ich persönlich war geschockt, auch wenn sie nur so eine bis zwei Zigaretten täglich raucht. Man weiß ja nie, obs nicht doch im Laufe der Zeit wieder mehr wird...
Ich kann irgendwie nicht glauben, daß das "nicht so schlimm" ist... geht doch alles direkt in die Muttermilch...

liebe Grüße!


Hallo Puschteblume,

ich habe viele Jahre lang geraucht und stark. In den Schwangerschaften habe ich aufgehört, auch während des stillens, weil mir meine Hebamme gesagt hat, es sei ungesund für das Kind, aber das hätte mir die Hebamme nicht sagen müssen, auf diese Idee wäre ich auch so gekommen. Der Nikotin wird mit der Muttermilch übertragen.


ich habe während meiner 2 schwangerschaften geraucht. ja, ihr könnt mich jetzt steinigen wenn ihr wollt. rauche übrigens heute noch. einen schaden haben meine kids vom rauchen nicht bekommen.
stillen konnt ich nicht, somit war die frage, rauchen während der stillzeit, auch erledigt.
jedoch kann ich die freundin nicht ganz verstehen. wenn frau es schafft, 9 monate aufzuhören, mein respekt, wieso fängt sie dann wieder an???


Kann mich Pathfinder nur anschliesen.
Auch ich habe in den Schwangerschaften und während der Stillzeit komplett auf das Rauchen verzichtet.Wenn das deine Freundin in der Schwangerschaft geschafft hat,wird sie das auch in der Stillzeit schaffen.
Ist die Sucht größer,sollte sie nicht mehr stillen.
Ist vielleicht ein bisschen krass und Muttermilch ist das beste,was die Kleinen am Anfang bekommen können,doch bitte ohne Nikotin.
Die Aussage der Hebamme finde ich übrigens unmöglich.


Zitat (lotte-franziska @ 24.03.2007 23:13:24)
ich habe während meiner 2 schwangerschaften geraucht. ja, ihr könnt mich jetzt steinigen wenn ihr wollt. rauche übrigens heute noch. einen schaden haben meine kids vom rauchen nicht bekommen.
stillen konnt ich nicht, somit war die frage, rauchen während der stillzeit, auch erledigt.
jedoch kann ich die freundin nicht ganz verstehen. wenn frau es schafft, 9 monate aufzuhören, mein respekt, wieso fängt sie dann wieder an???

Na ja... sie hatte gar nicht vor zu Stillen. Das hat sich nach der Geburt spontan ergeben. Ich glaub, sie hat sich während der ganzen neun Monate so auf die erste Zigarette nach der Geburt gefreut, daß sie den Gedanken dann nicht mehr aus dem Kopf bekommen hat. Außerdem hat sie sich erst keine Gedanken darüber gemacht, daß alles, was sie zu sich nimmt, gleich in die Milch geht. Jetzt hat sie wieder angefangen und ich glaube eher nicht dran, dass sie es nochmal schafft aufzuhören. Ja. Ich weiß:Das ist keine Entschuldigung... blöd, daß die Hebamme so ein Mist verzapft. Auf die hört sie nämlich...

also, ich bin ja nun überzeugte Raucherin

und ich gebe auch immer wieder von mir, dass es zwar viele abstreiten, dass es aber tatsächlich so ist
Nikotin ist nach kurzer Zeit aus dem Körper abgebaut, deshalb macht es auch nicht wirklich süchtig (die Sucht sitzt im Kopf)

aber 1. könnte das Kind durchaus Hunger kriegen, bevor das Nikotin aus dem Körper raus ist

und zweitens bleibt eine Menge anderer Schadstoffe übrig

schwanger zu sein und zu stillen wäre für mich der einzige Grund gewesen, mit dem Rauchen aufzuhören

wenn deine Freundin es geschafft hat, während der Schwangerschaft nicht zu rauchen, warum muss sie dann jetzt wieder damit anfangen
die Stillzeit kann man doch wohl auch noch abwarten


ich bin erzieherin. habe früher mit jungen müttern gearbeitet. da waren auch raucherbabys - die hatten nach der geburt einen derartigen entzug, haben nur geschrien, waren kleiner und blaß.
wie kann man einem ungeborenen das antun.

heutzutage arbeite ich in der krippe , alter der kids 8 wochen bis 3 jahre.
wenn wir da ein baby bekommen, das nach rauch stinkt, oder die wechselklamotten dann nach rauch stinken, ich finde das so ekelig,...
und ich war früher selber raucher !!! aber sowas,.. nein danke. was kann dsa kind dafür ? und wenn ich nur kurz im raucherzimmer irgendwo bin, stinken sofort meine haare und klamotten - und ein baby was gestillt wird, riecht ja auch die klamotte usw. brrrrrr


Die würd nicht auf die hören, wenn die sagen würde die solls lassen, jede Wette. Wenn die ihren Kurzen mit Nervengift vollpumpen will wird die da keiner von abhalten können, aber dann soll mir keiner was von Mutterliebe erzählen, erst recht nicht so ne Frau, wenn die lieber qualmt und stillt anstatt damit aufzuhören oder dem Kind Flaschennahrung zu geben. Bei denen hört die Mutterliebe auf, wenn die selber was aufgeben müssen, denen isses sowas von latte, ob das Kind drunter leidet, sonst würden dies nicht tun. Klaro muss die Qualmerei in der Schwangerschaft nicht für jedes Kind erkennbare Schäden gehabt haben, aber das weiß man vorher nicht, wie stark das Kind drauf reagiert. Jede Schwangere die qualmt, ist sich dessen bewusst und geht das Risiko ein, und sowas ist für mich keine Mutterliebe. Die spielen russisches Roulette mit der Gesundheit von den Kids und n paar klopfen sich vielleicht hinterher auf die Schulter, wenn die Kids trotzdem gesund sind. :labern: :labern: :labern:

Erzählt die Hebamme dann auch noch, dass das nicht so gut ist fürs Kind und Muttermilch das beste? rofl rofl rofl Ich wunder mich schon gar nicht mehr über den Kack, den Süchtige ablassen und denen nix zu blöde ist, um andere damit reinzuziehen, die sich nicht wehren können, bloß weil die selber sich nicht zusammenreißen können, geht mir nicht rein, in der Schwangerschaft nicht qualmen, aber jetzt schon? :blink: :blink: :blink: Allerdings muss das ja auch nicht stimmen, die wird nicht 24/7 unter Beobachtung gestanden haben.


Ich bin selber Mutter und starke Raucherin, habe aber weder in der Schwangerschaft, noch in der Stillzeit auch nur eine einzige Zigarette geraucht.
Ok, ich hab nicht lange gestillt, habe aber erst 3 Monate nach Entbindung wieder angefagen zu Rauchen, aus eigener Blödheit, das weiß ich selber.
Das Gift aus den Kippen geht auch in die Muttermilch über, das macht man einfach nicht, zu rauchen während Schwangerschaft und Stillzeit.
Dann soll die lieber Flasche füttern, man steckt ja seinem Baby auch keinen Glimmstengel in den Mund.
Ich bin da sehr resolut, eben weil ich selber weiß, dass man nicht rauchen muss, man kann es dem Baby zuliebe auch sein lassen.


Hallo Kalle!
Bisher hätte ich wahrscheinlich in etwa O-Ton mäßig deinen thread als meinen ausgeben können.
Meine Freundin ist 17, war früher im Heim und hatte immer einen Sack voll Probleme mit sich rumzuschleppen.
Jetzt langsam fängt sie an, ihr Leben so richtig in die Hand zu nehmen und ehrlich gesagt, ich bin unendlich stolz auf sie (außer auf die Sache mit dem Rauchen, natürlich...) hätte niemals gedacht, daß sie das alles auch nur annähernd so gut hinbekommen könnte. Erst war ich auch der vollen überzeugung, diese Schwangerschaft ist für sie, und für allem für das Baby, die reinste Katastrophe. Nun ja. Ich kenne viele ältere Frauen, in einfacheren Lagen, die mehr Mist bauen.
Ich hoffe einfach, sie kommt noch drauf, daß dieses Rauchen eben auch unter "inakzeptabel" läuft. Ich glaube es zwar nicht, aber sie hat mich im letzten Jahr so unglaublich oft überrascht, daß ich nicht mehr "nie" sage...


Ich kann mich meinen Vorredenern nur anschließen.
Auch ich habe 3 Schwangerschaften und 3 Stillzeiten komplett mit dem Rauchen ausgesetzt.
Vielleicht kannst du deiner Freundin es auch so erklären,dass sie ja auch während der Stillzeit bestimmte Speisen meidet,wie Kohl,Zwiebeln,Kaffee und Alkohol,um Blähungen und/oder Stress beim Säugling zu vermeiden.Nikotin geht in die Milch über und das Kind muss ihre Inkonsequenz ausbaden.


Nikotin wird nach dem Rauchen innerhalb 20 Minuten abgebaut . Deshalb rauchen die meisten Raucher dann die nächste. Eine Zig. besteht aber aus mehr Giftstoffe als Nikotin, und die sind schädlicher als Nikotin . Über die Substanzen gibt das Internet prima Auskunft . Das verträgt kein Baby über die Muttermilch .


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 24.03.2007 23:38:14)
Die spielen russisches Roulette mit der Gesundheit von den Kids und n paar klopfen sich vielleicht hinterher auf die Schulter, wenn die Kids trotzdem gesund sind. :labern:  :labern:  :labern:


genau so ist es. ich könnte :kotz: :kotz: :kotz: wenn ich sowas höre/ sehe.

egal ob in der schwangerschaft/stillzeit/oder wenn die kinder in einer verräucherten wohnung leben müssen. wenn da noch einer sagt, dass das nicht gesundheitsschädlich ist, da kann ich mir nur an den kopf fassen.

:angry: aber am härtesten finde ich die hebamme die behauptet, dass das gar nicht so schlimm ist. gehts noch? die sollte berufsverbot bekommen :wallbash: :wallbash: :wallbash:

:huh: :huh: :huh: :huh: :huh: :huh: ^_^ :huh: :huh: B) Also, Rauchen ist meines Erachtens nicht in Ordnung, wenn man stillt, denn ich denke, dass das Nikotin dem Kind auch noch durch die Muttermilch zugeführt wird. Ausserdem verqualmt die "Bude"
Fazit: Einfach lassen.


Ich habe nichts dagegen, dass andere rauchen,
würde mir aber mehr Rücksicht auf Nichtraucher wünschen.

Kinder sind nunmal von nauturaus Nichtraucher!!!

Kinderwünsche sind im Moment auch bei meiner Freunin und mir ein Thema....

Ich sagte mir immer, ich fange keine Beziehung mit einer Raucherin an.....

Bemerkt es aber recht spät bei ihr, und schwupps entwickelte sich eine tolle Beziehung....

Je mehr Zeit wir aber miteinander verbrachten, desto mehr machte es mir zuschaffen :(

Und irgendwann kam das Thema Kinder zu Tage.....

Ich sagte dan sauer, weil ich wieder passiv rauchen musste, "Mit einer Raucherin will
ich keine Kinder"

Gott sei dank, nahm sie es sich nach einigen Monaten Kampf mit sich selbst zu Herzen.
Und heute ist sie Nichtraucher, und ich bin stolz darauf.....


Ich kenne es von meinen Eltern, und kann nur empfehlen auszuhören!!!


Es ist eine Belastung für Kinder, egal wie alt....


Gruß Michael


Ich bin auch militante Nichtraucherin :)
Vielleicht hab ich mir von dem Post erhofft, ihr würdet mein Weltbild über den Haufen werfen oder so :)
Mit Aussagen wie: "So gefährlich ist das gar nicht" hätte ich mir keine Sorgen mehr machen müssen, bzw. kein schlechtes Gefühl, beim Gedanken an meine Freundin und ihr Kind, haben müssen.
Na ja. Am Ende hätte ich mich eh nur selbst belogen, da meine Meinung zu dem Thema sich nun mal schlicht und einfach mit euren Aussagen deckt, da beißt die Maus kein Faden ab......
Ich werd ihr nochmal meine Meinung offenlegen. Was sie dann damit macht ist ihre Sache, wenn sies einfach nicht sehen will, kann ich ihr auch nicht helfen... :(
Hauptsache ich machs bei meinen Kindern später mal besser.
Aber die Hebbamme könnt ich trotzdem mal kurz... :deppenalarm:


Stillen und Rauchen

Ich bin Raucherin, kann es aber nicht verstehen, wenn Kinder in Mitleidenschaft gezogen werden.
Wenn Kinder anwesend sind, wird nur auf dem Balkon geraucht, wenn es unbedingt sein muss.
Unmöglich, wenn man stillt und raucht. Das Baby kann sich nicht wehren und ist regelrecht dem Gift, das es bekommt, ausgeliefert.

Gestern kam ein Bericht bei Extra/RTL über Kinder, die dem Rauch ihrer Eltern machtlos gegenüber stehen. Und es wurde getestet, über Urinprobe, was sie so alles mitrauchen, ungewollt.
Unter anderem eine Kleine, 2 Jahre alt, die einen Wert im Urin hatte, als wenn sie selbst 2 Zigaretten am Tag geraucht hätte...(weil ihre Mutter, während der 1-stündigen Autofahrt unbedingt 3 Zig rauchen musste)....haalloooooo...da hörts doch wirklich auf.
Kann man sich denn überhaupt nicht beherrschen?!
Auch wurden Eltern präsentiert, die zusammen am Tag auf 70 Klimmstengel kommen. Die sind mit ihren zwei Kurzen in ein Restaurant und haben in 3 Stunden 21 Zigaretten geraucht (meine Güte). Nach dem Ergebnis haben die Kinder auch 1,5 Zigaretten geraucht. Nachdem man ihnen das Resultat mitgeteilt hatte, waren sie doch geschockt......und haben sich daraufhin erstmal wieder eine Zig angesteckt. :wallbash:

Zitat (pathfinder @ 24.03.2007 23:08:07)
Hallo Puschteblume,

ich habe viele Jahre lang geraucht und stark. In den Schwangerschaften habe ich aufgehört, auch während des stillens, weil mir meine Hebamme gesagt hat, es sei ungesund für das Kind, aber das hätte mir die Hebamme nicht sagen müssen, auf diese Idee wäre ich auch so gekommen. Der Nikotin wird mit der Muttermilch übertragen.

Ganz genauso habe ich es auch gehalten. Ich ging sogar noch einen Schritt weiter und wurde ziemlich militant, was Agitation gegenüber rauchenden Schwangeren / Stillenden in meinem Bekanntenkreis anging. :ph34r:
Noch heute kann ich mich davon nicht frei machen, obwohl ich später wieder anfing: Kinder haben Rauch weder im Mutterleib noch mit der Milch ausgesetzt zu sein, auch eine Mutter mit Kind auf dem Arm und Zigarette nebenbei macht mich wütend.

Die Kinder tragen definitiv Schäden davon.

Als ich mit meiner Kleinen damals auf Station war und "Vorbaden" angesagt war (wir durften unsere Kinder unter Aufsicht baden und lernen, wie man's richtig macht), bekamen wir ein "Raucherbaby" unterm Sauerstoffzelt gezeigt... der Anblick krampfte einem das Herz zusammen und hat mich bis heute nicht verlassen. :(

Jeder "normale" Mensch weiss ja wohl, daß Rauchen schädlich ist und das die Giftstoffe auch vor der Muttermilch nicht halt machen!!
Ich denke, deine Bekannte weiss das auch, aber versucht irgendwie ihr Gewissen zu beruhigen. Wahrscheinlich hat sie irgendwelche Aussagen so gedreht, wie sie ihr in den Kram passen. Auch ich bin Raucherin, habe aber während der Schwangerschaft und der Stillzeit nicht geraucht. Habe wieder angefangen (eigene Blödheit :wallbash: ) Bei uns herrscht in der Wohnung und im absolutes Rauchverbot! Schließlich wollen wir unserer Kleinen nicht schaden, reicht ja schon, daß wir unsere eigene Gesundheit ruinieren.


Ich bin überzeugte Nichtraucherin, und überzeugte Stillerin!
Natürlich ist es schlimm, wenn Kinder "mitrauchen müssen". Mir geht auch die Galle hoch, wenn ich sehe, dass Kinder in einem zugequalmten Auto mitfahren müssen, oder Mutter mit Kind auf dem Arm und Zigarrette in der Hand....
Was das Stillen betrifft: Nichts aber auch garnichts ist nur annähernd so gut wie Muttermilch - und wenn eine Mutter es sich gar nicht verkneifen kann zu rauchen, ist es immer noch besser sie stillt ihr Kind, als dass es die Flasche gibt. Weiß ich von ner Stillberaterin. Also lieber eine "nicht ganz so tolle" Muttermilch als die Beste gekaufte Milch! Die Vorteile der Muttermilch überwiegen einfach alles.


Das Nikotin, ist doch pures Gift und geht auch bestimmt, in die Muttermilch über. Eine Mutter, sollte soviel Achtung vor Ihrem Kind haben, dass Sie während der Stillperiode, den Glimmstengel aus lässt.


Zitat (pudding @ 03.04.2007 09:44:44)
Weiß ich von ner Stillberaterin. Also lieber eine "nicht ganz so tolle" Muttermilch als die Beste gekaufte Milch! Die Vorteile der Muttermilch überwiegen einfach alles.

Klaro sagt das ne Stillberaterin. Hat bestimmt nix damit zu tun dass das oft bezahlte Hebammen sind, die ihren Job behalten wollen, klare Rechnung, ohne Kunden kein Job. Hat natürlich auch nix damit zu tun, dass die vielleicht selber Kids gekriegt und dabei gequalmt haben und sagen, mein Kids sind alle gesund also isses ok wenn noch n Kind mit Nervengift vollgepumpt wird.
Dass solche Leute nicht mehr alle Tassen im Schrank haben steht für mich fest. Die sagt bestimmt auch, dass ne Frau die säuft, kokst und sich Speed einwirft stillen sollte, scheiß drauf wieviel Gift da drin ist, ist ja bloß das Kind was leidet, wenns krank wird wegen dem Kack wirds eben zum Arzt gebracht.
Ist schon derbe komisch, dass die ach so liebenden Mütter sich Zwiebeln und Kohl verkneifen, aber munter weiterqualmen und da nix bei finden und die Beraterinnen da auch nix sagen. Ist auch bestimmt n "Zufall", dass der Mutter zuviel Genöle von den Beraterinnen nach ner Weile wohl derbe auf den Sack geht und die dann vielleicht lieber gar nicht mehr stillt oder sich ne andere Beraterin sucht. :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

...Wie bist Du denn drauf?... :nene:
So ein Quatsch, die Stillberaterin ist weder Hebamme, noch bezahlt, noch raucherin, sondern "über-super-gesundheitsbewusst"! und natürlich ist rauchen nicht gut, bzw. sogar das schlechteste was man machen kann, den Kindern gegenüber sowieso...
AAAAAber: dennoch ist die Muttermilch in jeder Hinsicht besser als eine Industriell gefertigte Flaschenmilch! Selbst wenn die Mutter das Rauchen nicht ganz einstellen kann oder will, ist das Stillkind besser dran als ein Flaschenkind. Klar, mit der Flasche bin ich selber auch groß geworden, und würde sagen, ich hab keinen Schaden...
doch an die Muttermilch kann bei weitem nichts mithalten. (nicht mal mit einer "verrauchten"... B)


Sorry, dass ich nicht das bewusste Vergiften von Kids schönlabern will, grade nicht bei ner Frau, die in der Schwangerschaft nicht gequalmt hat und nicht mal genug Mutterliebe in den Knochen hat, um auch weiter drauf zu verzichten oder ihrem Kind ne nervengiftfreie Alternative anzubieten. Sowas sind keine guten Mütter für mich, da können sich alle auf den Kopp stellen oder mich für blöde halten. Die haben schließlich ne Wahl, die Kids nicht.
Alles Gute fürs Kind? Da kann man bloß lachen, wenns einem nicht im Hals steckenbleibt bei soviel Egoismus, der auf dem Rücken von nem Kind ausgetragen wird. Ich hoff später erzählt dem Kind mal was die Mutter abgezogen hat, bloß damit die nicht auf ihre Bequemlichkeit verzichten muss. Wenn da dran gerüttelt wird sind den Mädels ihre Kids nämlich sowas von latte, das bestätigt sich mit jeder Kippe. Ich lach mich krumm wenn die verlangt, man soll nicht vorm Kind rauchen oder selber nicht qualmt, wenn der Kurze im gleichen Raum ist. Aber sich selber als gute Mutter hinstellen, weil man stillt und nicht die "böse" Flaschenanhrung nimmt, merkt die überhaupt noch irgendwas? rofl rofl rofl rofl
Die Stillberaterin ist supergesundheitsbewusst? :blink: :blink: :blink: Gehts noch n bisschen lächerlicher und realitätsfremder? Kanns sein die kriegt Medikamente verschrieben und nimmt die nicht regelmäßig, dass die ne vergiftete Muttermilch so verklärt? Steht die auch auf dem Standpunkt, auch die schlechteste leibliche Mutter ist immer noch besser als ne Pflegemutter? :hmm:
Ne, ich glaub ich wills gar nicht wissen, ich mach hier lieber nen Abflug, bevor ich wieder sowas lesen muss. Ruuuuuuuuuuhig Kalle, ganz ruuuuuuuuuuuuuuuuuuhig, ist bestimmt bloß n verspäteter Aprilscherz.


Zitat (pudding @ 03.04.2007 09:44:44)
Also lieber eine "nicht ganz so tolle" Muttermilch als die Beste gekaufte Milch! Die Vorteile der Muttermilch überwiegen einfach alles.

So ein Quatsch! :wallbash: :wallbash: :wallbash:
Laut heutigen Studien ist die Muttermilch zwar bis zu einem halben Jahr besser fürs Kind (vorausgesetzt, man raucht nicht und nimmt keine Medikamente!), danach ist dieser kleine Vorteil weg, weil der Körper vermehrt eingelagerte Gifte aus den Fettzellen in die Milch überträgt!

Hallo,
Ich habe den Bericht von dem Reibeisen gesprochen hat auch gesehen.
Es ist unverantwortlich was ihr den Kids antut.
Der test hat mich sogar geschockt- wo ich keine Kidys habe.
Selbst wenn ihr in der Küche raucht und die Kinder sind in ihrem Zimmer...ist dieser Urintest Positive!!!! :labern:
Sogar die Kleidung, wenn die Kinder zum schmusen kamen, hat etwas übertragen, da sie das eingeatmet haben :wallbash:

Ich versteh das nicht, da versuchen die Menschen alles(!) um die Kinder gesund zu ernähren und mit Bio, Öko, und was weiß ich nicht alles aufwachsen zu sehen....
und sie fahren die Kids im Wagen nach Hause mit der Kippe im Mund...

Ich wünschte mir-das die Menschen wirklich mal nachdenken, was für Kinder gefährlich ist....der Burger aus der Hand, oder die Fluppen bei Mam und Dad
im Gesicht

Sille


Ich glaube, man muss die Relation sehen. Ich habe kein Problem wenn die Klamotten ein klein wenig nach Rauch dünsten. Da ist der Feinstaub im Strassenverkehr wohl schlimmer für die Kinder. Also deswegen würde ich echt kein Fass aufmachen.

Was ich völlig beknackt finde ist rauchen im Auto, wenn die Kinder dabei sind bzw. in der Wohnung. Das muss nicht sein.

Von Stillen habe ich keine Ahnung, daher kann ich dazu nicht viel sagen. Aber ich werde mich auch hüten, die Hebamme in Zweifel zu ziehen, nur weil mir ihre Meinung vielleicht nicht gefällt. Sie hat auf jeden Fall mehr Erfahrung als ich, also beurteile ich ihre Aussage auch nicht, schon gar nicht fachlich, was hier einige tun. Man könnte meinen, wir haben lauter Hebammen hier, die es besser wissen ;)

Murphy

Bearbeitet von murphy am 11.04.2007 09:44:58


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 29.11.2007 18:33:02


@MEike: Danke :blumen:


Meine Tante ist Kinderkrankenschwester. Von ihr kriege ich regemäßig Horrorstories über Raucherbabies erzählt - da vergeht einem echt die Lust auf die Kippe.

Bin selber Raucherin aber keine Mutter - allerdings wäre es der schönste und totsicherste Grund, aufzuhören, wenn ich Schwanger werden würde.
Dass ich mich mit den Kippen schädige, ist meine Sache. Aber meinem Kind würde ich es niemals antun wollen.

Es geht dabei ja nicht mal nur ums Nikotin. Wenn's nur das wäre, wäre es nicht twirklich gefährlich, zu rauchen.
Schon mal dran gedacht, dass Zigaretten unter anderem schwach radioaktiv sind? Soweit ich weiß, entsteht bei der Verbrennung Polonium 210. Aber selbst, wenn ich da auf dem Holzweg bin, sind da immernoch genug Stoffe drin, die nicht in einen Körper gehören - und schon gar nicht in einen Säugling. guckst du hier.

Während der Schwangerschaft zu rauchen ist schlichtweg grob fahrlässig, während der Stillzeit auch nicht besser und überhaupt in Gegenwart eines Kindes oder in einem Haushalt mit Kind zu rauchen... naja, ich spar mir den Kommentar.


ich habe in letzter zeit schon viel über's rauchen in der ssw, beim stillen und auch über das passivrauchen (ob nun in gegenwart von kindern oder überhauupt) gelesen.

herausgelesen habe ich , dass rauchen in welcher form auch immer der gesundheit schadet.
--> im mutterleib bekommt das ungeborene weniger sauerstoffzufuhr;
--> bei stillenden wird das nikotin mittels der mm übertragen
--> und passivrauchen kann auch zum lungenkrebs führen.
bei letzterem (passivrauchen) gibt es ein negatives beispiel in unserer familie. mein onkel war kettenraucher, meine tante bekam aber den lungenkrebs als nichtraucherin; nachweislich in folge des passivrauchens.

vielleicht sollte doch der eine oder andere raucher wirklich ein klein wenig rücksicht auf nichtraucher nehmen. vor allem wenn es sich um kinder handelt, die nicht wissen, welche schlimmen auswirkungen rauchen haben.


Zitat (esra @ 11.04.2007 13:15:34)
ich habe in letzter zeit schon viel über's rauchen in der ssw, beim stillen und auch über das passivrauchen (ob nun in gegenwart von kindern oder überhauupt) gelesen.

herausgelesen habe ich , dass rauchen in welcher form auch immer der gesundheit schadet.
--> im mutterleib bekommt das ungeborene weniger sauerstoffzufuhr;
--> bei stillenden wird das nikotin mittels der mm übertragen
--> und passivrauchen kann auch zum lungenkrebs führen.
bei letzterem (passivrauchen) gibt es ein negatives beispiel in unserer familie. mein onkel war kettenraucher, meine tante bekam aber den lungenkrebs als nichtraucherin; nachweislich in folge des passivrauchens.

vielleicht sollte doch der eine oder andere raucher wirklich ein klein wenig rücksicht auf nichtraucher nehmen. vor allem wenn es sich um kinder handelt, die nicht wissen, welche schlimmen auswirkungen rauchen haben kann.

Exakt dieser Meinung bin ich auch !!! :daumenhoch:

Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 29.11.2007 18:32:18


Ich habe während meiner gesamten SS. geraucht und auch während der Stillzeit. Ich bekam den Rat meiner Hebamme direkt nach dem Stillen eine zu rauchen, weil es nicht ganz so schädlich sei. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich zu Beginn der SS eine sehr starke Raucherin war (fast zwei Schachteln am Tag) und dann so weit wie möglich reduziert habe bzw. konsequent meine Zigaretten gezählt habe (damit es nicht mehr als 10 am Tag wurden).

Meiner Tochter ging es gut, ihre Werte nach der Geburt waren klasse und Gewicht und Größe normal.

Ich will damit nicht das Rauchen gutheißen, aber man kann eben nicht alle Frauen verteufeln und ihnen die Mutterliebe absprechen, wenn sie rauchen. Ebenso wenig sind alle Raucherkinder klein und krank und zurück geblieben. Es sollte wirklich alles eine Relation haben.

Rauchen ist nunmal eine Sucht und manchen Menschen fällt es eben noch schwerer mit dem Aufhören, als anderen, darum sind Nichtraucher auch nicht die besseren Menschen :ph34r:

Ich rauche und habe ein Kind, sollte man mir das jetzt darum wegnehmen??

Also man kann eine Diskussion auch wirklich absurd werden lassen...


Zitat (MEike @ 11.04.2007 15:08:05)
Die Hebamme hat wahrscheinlich eine sehr gute Menschenkenntnis, und weiß sehr wohl, daß eine unzufriedene Mutter, die sich auch noch die Zigaretten verkneifen muß, für das Kind schädlicher ist, als eine rauchende Mutter. Viel schlimmer als eine rauchende Mutter wäre ein, die regelmäßig Alkohol trinkt (Und Alkohol gönnt sich nach einer schwierigen Situation auch unser lieber Kalle mit der Kelle https://forum.frag-mutti.de/index.php?showt...80#entry835468, der ja einer rauchenden Mutter sogar die Mutterliebe abspricht! )


:blink: was ist denn das jetzt für ein vergleich? stillt kalle etwa?

wenn die mutter das rauchen nicht sein lassen kann, ist das eine sache, aber wenn das von einer hebamme oder stillberaterin schöngeredet wird, dann ist das schon straffällig, einfach weil es nicht stimmt. es gibt hunderte von studien die das beweisen.

dazu braucht man auch keine hebamme zu sein oder medizin studiert zu haben.

das einzig richtige wäre dem baby flaschennahrung zu geben.

Zitat (Blackcat31 @ 11.04.2007 15:32:17)
Ebenso wenig sind alle Raucherkinder klein und krank und zurück geblieben.

:angry: nein alle natürlich nicht, aber weisst du vorher ob es dein kind treffen wird oder nicht?

du hast halt glück gehabt.

"es gibt hunderte Studien..:" ist mir zu pauschal. Ich zweifle nicht daran, dass es ungesund ist, aber ich würde sagen, dass müssen eben doch die Mütter entscheiden, ob sie rauchen oder nicht.

Ich kann nicht pauschal sagen, was richtig oder falsch ist. Es gibt für alle Seiten Beispiele und Gegenbeispiele.

ich finde die Empörung zwar verständlich, aber ich glaube, es ist auch gut jetzt.

Murphy


Zitat (murphy @ 11.04.2007 15:54:00)
Ich kann nicht pauschal sagen, was richtig oder falsch ist. Es gibt für alle Seiten Beispiele und Gegenbeispiele.

meine Meinung war sicher in meinen 20iger Jahren auch anders als sie heute ist. Sicher haben die vielen jahrelangen Berichte über das Rauchen und dessen Gefahren meine heutige Meinung dazu gebildet.

Aber! ich habe noch kein Beispiel gelesen in dem ich las, dass Rauchen gesund, oder sogar richtig sei kein einziges und - daher würde mich interessieren wo du ein positives Beispiel für's Rauchen gelesen hast.

Ich kenne nämlich auch nur viele viele Berichte in denen es - in jeder Form auch immer - negativ dargestellt wird.


Zitat (murphy @ 11.04.2007 15:54:00)
aber ich würde sagen, dass müssen eben doch die Mütter entscheiden, ob sie rauchen oder nicht.

und ja da hast du recht - es bleibt jeder Mutter und natürlich auch jedem Vater selbst überlassen ob er seinem Kind dem Qualm (und den Schadstoffen) aussetzt oder nicht.

Bearbeitet von esra am 11.04.2007 16:26:31

Zitat (VIVAESPAÑA @ 11.04.2007 15:53:18)
Zitat (Blackcat31 @ 11.04.2007 15:32:17)
Ebenso wenig sind alle Raucherkinder klein und krank und zurück geblieben.

:angry: nein alle natürlich nicht, aber weisst du vorher ob es dein kind treffen wird oder nicht?

du hast halt glück gehabt.

Ja das habe ich und ich habe damals auch nicht wirklich darüber nachgedacht was alles passieren hätte können.

Aber das wollte ich damit eigentlich gar nicht sagen, sondern dass es einfach das beliebteste Argument von Nichtrauchern ist und eben nicht immer zutrifft.

Genauso wie nunmal nicht alle Passivraucher krank werden.

Aber ich unterstütze nicht Rauchen in der Schwangerschaft, das möchte ich betonen (bin ja nun auch paar Jahre älter) aber ich schließe mich murphy an und lasse jedem die Entscheidungsfreiheit.

Denn im Ernst, es glaubt doch keiner dass sich was ändert wenn ich mich neben eine rauchende Mutti setze und ihr einen Vortrag halte oder?? Selbst wenn ich mich meinem Kind gegenüber rücksichtsvoll verhalte, so nützt es nichts andere Raucher zwangsweise bekehren zu wollen...

Vor ein paar Wochen habe ich im Radio gehoert, dass es "Mode" zur Zeit ist, dass sehr junge Muetter (Teenager) absichtlich in der Schwangerschaft rauchen, damit das Baby nicht so gross wird und die Entbindung leichter faellt. Das das Baby andere Schaeden davon bekommen kann, wird nicht bedacht. Es wurde ausdruecklich davor gewarnt.

Meiner Meinung nach erzaehlt die Stillberaterin kompletten Mist und sollte gemeldet werden.

Ich finde auch, dass Flaschennahrung auf jeden Fall besser ist, als mit Nikotin vergiftete Muttermilch.


Ich finde es auch sonderbar, daß eine Stillberaterin das Rauchen "minderschlecht" darstellt.
Eine Beraterin muß klar für das Kind sprechen, und somit die Gefahren des Rauchens erklären. Ob es dann die Mutter macht, ist die Entscheidung der Raucherin.

Ich habe Kinder auf Frühchenstationen gesehen, die nach der Geburt volles Programm einen Entzug durchlitten haben.
Das war kein normales Weinen/Schreien mehr, das war schlimmer!!! Man steht daneben und weiß nicht wie man das kleine Ding beruhigen/trösten oder helfen soll! Ich fand das schrecklich.
Was mich auch erschüttert hatte, war folgende Geschichte.
Eine Mutter auf Wochenstation, kurz vor Entlassung. Baby hat Entzug hinter sich.
Ich war zufällig mit im Zimmer, habe eine ander Mutter versorgt. Streitet sich die Mutter mit dem Vater.
Vater meint, ab sofort wird daheim nur noch auf dem Balkon geraucht.
Sie meinte: Aber Auto rauch ich`.
Er: Nein.
Sie: wegen dem Scheiß-Kind hör ich doch nicht auf zu rauchen!

Da ist mir wirklich die Spucke weg geblieben.


Freilich Rauchen ist eine Sucht, aber kein Freibrief sein Kind wissentlich zu schädigen! Will man für sein Kind nicht das beste?
Wenn man schon in der SS nicht geraucht hat, kann man dann nicht auch in der Stillzeit darauf verzichten?

Es gibt Dinge die Versteht man nicht, und ich verstehe sowas nicht!!!
Rauchen ist schädlich, steht mittlerweile auf jeder Packung drauf.
Das Kind wird gar nicht gefragt.

Andere Frage, warum darf man dann nicht Muttermilch an fremden Babys geben? Angeblich wegen Schadstoffübertragung. Gehört da Zigarettenrauch nicht dazu?
Da beißt sich der Fuchs selbst in den Schwanz. Demnach muß in der Muttermilch genug schadstoffe drinne sein.

Ich hätte meine Kinder gerne gestillt, habe leider ne reine Mogelpackung und geraucht habe ich auch nicht.


Ich habe sofort mit dem Rauchen aufgehört als ich erfuhr dass erfuhr dass ich schwanger bin. Denn ich weiß dass Raucherkinder unter Konzentrationsschwächen leiden und häufiger an ADS erkranken. Von Atemwegserkrankungen ganz zu schweigen.
Habe in der 25. Woche vorzeitige Wehen bekommen. Durfte nur noch liegen und mußte Wehenhemmer nehmen. Mein Sohn kam per Kaiserschnitt zur Welt und ich habe ihn 7 Monate gestillt. Wäre nie auf die Idee gekommen zu rauchen.
Im Nachhinein hat meine Ärztin dann die vorzeitigen Wehen auf den Nikotinenzug geschoben. Trotzdem würde ich es heute genau so machen. Rauche seit 20 Jahren nicht mehr, höchstens mal ne Wassserpfeiffe!
rofl


Zitat (MEike @ 11.04.2007 15:08:05)
Die Zigarette nach dem Stillen und Wickeln, wenn das Kind endlich schläft, ist dann sozusagen eine Auszeit. Die Psychologen und alle, die glauben, ein wenig von Psychologie zu verstehen, sagen doch immer, daß man auch an sich selber denken soll, oder? In den 8 Minuten, die die Frau raucht, nimmt sie sich diese Zeit für sich selber.

Sorry, da kann ich jetzt nur lachen.
Ich bin zufällig Psychologin und kann nur sagen, klar muss eine Mutter (gleich ob gestresst oder nicht) auch an sich denken und sich Auszeiten nehmen - aber braucht man dazu eine Zigarette???

Man kann ja auch 8 Minuten vor die Tür gehen und rauchfreie Luft atmen, 8 Minuten in die Küche gehen und einen Keks essen, sich 8 Minuten auf die Couch setzen und eine Zeitschrift lesen...

Was bitte ist der große Vorteil der Zigarette? Die "Auszeit" ist dabei doch m.E. nur ein Vorschub, um sich seine regelmäßige Dosis Gift zu holen.

Zitat (Küchenhexe @ 12.04.2007 00:37:53)
Was bitte ist der große Vorteil der Zigarette? Die "Auszeit" ist dabei doch m.E. nur ein Vorschub, um sich seine regelmäßige Dosis Gift zu holen.

für nichtraucher ganz bestimmt :pfeifen:

aber nichtraucher können sich halt auch nicht vorstellen, dass es manchen rauchern eben leichter fällt, aufzuhören und manchen unheimlich schwer.
das soll nichts gutheißen ... aber als raucher ist man eben darauf "programmiert", eine zigarette oft mal als auszeit zu sehen.

@esra:
Es geht n icht darum, Positive Dinge über rauchen zu finden (in Studien) sondern darum, dass nicht alle Raucherinnen kranke/süchtige/etc. Kinder bekommen. Daher ist eine Verallgemeinerung sinnlos.

Dass Rauchen schädlich ist, weiss auch jeder Raucher und jede Raucherin. Aber ich glaube hier wurd einfach das Konzept mit der Sucht nicht richtig verstanden :huh:

Eine Mutter raucht nicht, um den Kind zu schaden, sondern weil u.U. abhängig ist vom Rauchen. Aber es scheint hier einfacher zu sein, der Mutter alles mögliche zu unterstellen (Egoismus, Bösartigkeit, beliebeige andere fise Eigensdchaften) statt einfach zu akzeptieren, dass es Frauen gibt, die nicht aufören können.

Murphy

Bearbeitet von murphy am 12.04.2007 09:25:39


Gruß,

MEike

Bearbeitet von MEike am 29.11.2007 18:31:47


Zitat (murphy @ 12.04.2007 09:24:09)
Eine Mutter raucht nicht, um den Kind zu schaden, sondern weil u.U. abhängig ist vom Rauchen. Aber es scheint hier einfacher zu sein, der Mutter alles mögliche zu unterstellen (Egoismus, Bösartigkeit, beliebeige andere fise Eigensdchaften) statt einfach zu akzeptieren, dass es Frauen gibt, die nicht aufören können.


dann wäre es aber aufgabe der hebamme, ihr als alternative flaschennahrung anzubieten.

Zitat (VIVAESPAÑA @ 12.04.2007 12:00:54)
Zitat (murphy @ 12.04.2007 09:24:09)
Eine Mutter raucht nicht, um den Kind zu schaden, sondern weil u.U. abhängig ist vom Rauchen. Aber es scheint hier einfacher zu sein, der Mutter alles mögliche zu unterstellen (Egoismus, Bösartigkeit, beliebeige andere fise Eigensdchaften) statt einfach zu akzeptieren, dass es Frauen gibt, die nicht aufören können.


dann wäre es aber aufgabe der hebamme, ihr als alternative flaschennahrung anzubieten.

Sollte man meinen, aber anscheinend vertreten immer noch Hebammen die Meinung besser verrauchte Muttermilch als Flaschenmilch :blink:

nicht nur die kombination stillen und rauchen ist gefährlich, auch die umgebung sollte 100% rauchfrei sein, sonst besteht erhöhte gefahr für allergien, asthma und plötzlichen kindstod.


Zitat (murphy @ 12.04.2007 09:24:09)
Eine Mutter raucht nicht, um den Kind zu schaden, sondern weil u.U. abhängig ist vom Rauchen. Aber es scheint hier einfacher zu sein, der Mutter alles mögliche zu unterstellen (Egoismus, Bösartigkeit, beliebeige andere fise Eigensdchaften) statt einfach zu akzeptieren, dass es Frauen gibt, die nicht aufören können.

sorry, so viel scheiß ließt man selten.


ich sags ganz platt: rauchende schwangere und rauchende stillende gehören ...... eigentlich mal ordentlich verprügelt.

und das sage ich, der nie im leben jemanden schlagen würde - erst recht keine frau.

wenn das betroffene kind meins wäre ..... dann sollte die mutter sich in acht nehmen.

ich gehe sogar noch weiter: so eine frau ist nicht mehr wert als der dreck unter meinen fingernägeln.

Bearbeitet von kLeiner am 12.04.2007 12:34:26


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