Matheaufgabe für Profis: Verzwickte Textaufgabe, Hilfe!


Hallo Muttis!
Ich finde zwar "Hobbies & Freizeit" nicht den perfekten Titel, aber ich weiß sonst nicht, wohin damit.

Folgende Aufgabe ist zu lösen:
In einem Rechteck ist eine Seite um 15 cm länger als die andere. Verlängert man die kürzere Seite um 5 cm und verkürzt die längere um 8 cm, so nimmt der Flächeninhalt um 40 qcm ab.

Die Aufgabe stammt von einem Arbeitsblatt der Mathelehrerin meiner Tochter, das als Vorbereitung für eine Schulaufgabe dient. Nach 5 Versuchen, die Lehrerin zu einer Erklärung zu bringen, wende ich mich im Namen meiner Tochter an Euch. Die Lehrerin flüchtet jedes Mal erfolgreich und keiner in der Klasse schnallt die Aufgabe.
Ist hier ein Mathecrack, für den das ein leichtes ist? Wenn möglich inklusive Rechenweg, damit wir eine Chance haben, alles zu begreifen?

Hoffnungsvolle Grüße :(
Bazillus09

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Erst mal eine Skizze zeichnen!
(Kann ich jetzt auf die Schnelle nicht.)
Die kürzere Seite ist x, die längere x + 15.

Rechnung:
(x - 5) * (x + 23) = x(x + 15) - 40
X² - 5x + 23x - 115 = x² + 15x - 40
x² + 18x - 115 = x² + 15x - 40
18x - 115 = 15x - 40
3x = 75
x = 25

Die kürzere Seite ist 25 cm lang!

Bearbeitet von Onkel Robert am 23.04.2007 19:47:00

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Zitat (Onkel Robert @ 23.04.2007 19:39:05)
Erst mal eine Skizze zeichnen!
(Kann ich jetzt auf die Schnelle nicht.)
Die kürzere Seite ist x, die längere x + 15.

Rechnung:
(x - 5) * (x + 23) = x(x + 15) - 40
X² - 5x + 23x - 115 = x² + 15x - 40
x² + 18x - 115 = x² + 15x - 40
18x -115 = 15x - 40
3x = 75
x = 25

Die kürzere Seite ist 25 cm lang!

Hm, und warum jetzt x-5? Die kürzere Seite wird doch um 5 verlängert?
Wir hätten gedacht, (x+5)*x(x+15-8) ???

Hast Du noch Power, uns das zu erklären?
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Tut mir leid, jetzt muss ich passen.
Anhand einer Skizze wäre das leichter erklärbar. Leider kenne ich mich nicht so gut aus, dass ich jetzt eine Skizze einfügen könnte.

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Könnte ich auch nicht...
Wir sind nämlich nach langem hin und her (und x verschiedenen Ergebnissen) auch auf 25 gekommen, hatten nur Angst, das ist Zufall, dass diese 40 qcm-Sache dann klappt. Seit Tagen tun wir jetzt mit dieser Rechnung rum, da wirst irre. Wir kamen allerdings auf die 25 auf anderem Wege, aber bei Mathe gibt es ja oft verschiedene Lösungswege. Jedenfalls danke für Deine Lösung, vielleicht komm ich anhand dieser noch drauf, warum es - und nicht +5 ist.
:blumen:

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Hallo Bazillus,

vielleicht kann man es so besser verstehen:

(x + 5) * (x + 7) = x(x + 15) - 40
X² + 5x + 7x + 35 = x² + 15x - 40
x² + 12x + 35 = x² + 15x - 40
12x + 35 = 15x - 40
75 = 3 x
x = 25

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Geht auch ohne Skizze, einfach den Text sukzessive in Algebra übersetzen:

1)
Rechteck:
Seitenlängen a und b
Flächeninhalt F1 = a * b

2)
eine Seite 15 cm länger als die andere:
a > b
a = b + 15

3)
verlängert man die kürzere Seite um 5cm
b + 5
und verkürzt die längere Seite um 8 cm
a - 8

4)
so nimmt der Flächeninhalt um 40 (cm*cm) ab
Flacheninhalt F2 = F1 - 40
F2 = (b + 5) * (a - 8) = a * b - 40

5)
mit der Gleichung für a aus 2):
(b + 5) (b + 15 - 8) = (b + 15) * b - 40

6)
(b + 5) (b + 7) = (b + 15) * b - 40
b*b + 5b +7b +35 = b*b + 15b -40
12b + 35 = 15b -40
75 = 3b

--------------------
b = 25
a = b + 15 = 25 + 15 = 40

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Juhuuuu!
Geschnallt! Heißen Dank an Euch alle! Wenn die Mathelehrerin sich morgen wieder drückt, kann`s ihr meine Tochter erklären!
Muttis sind eben spitze!

:wub: :wub: :wub:

Grüße
Bazillus09

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In einem Rechteck ist eine Seite um 15 cm länger als die andere. Verlängert man die kürzere Seite um 5 cm und verkürzt die längere um 8 cm, so nimmt der Flächeninhalt um 40 qcm ab.



Rechteck1:

Nennen wir die kurze Seite x
Dann hat die lange Seite x+15


Fläche Rechteck 1
= kurze Seite * lange Seite
= x*(x+15)

Rechteck 2
Kurze Seite des Rechtecks 2 = x +5
Lange Seite des Rechtecks 2 = lange Seite des Rechtecks 1 – 8
= x + 15 -8
= x + 7
Fläche Rechteck 2 = (x+5) * (x+7)

Das Rechteck 2 ist 40 cm^2 kleiner als Rechteck 1
Das heißt, wenn wir das Rechteck 2 nehmen und noch 40 cm^2 dazuaddieren, dann ist die berechnete Fläche genau so groß, wie das Rechteck 1.

 x *(x+15) = (x+5) *(x+7) +40
 Und das ist jetzt unfair, weil 5. Klässler keine Quadratische Ergänzung kennen.

Rechnen wir halt mal aus
x*x + 15 *x = x*x +7*x-5*x+5+75

Erst mal zusammenfassen

X*x + 15*x = x*x+12*x +75

Na, da haben wir aber glück, x^2 kürzt sich raus.

15*x = 12*x +75
3*x = 75
x = 25

Das erste Rechteck hat also die Fläche 25 * 40 = 1000
Das zweite Rechteck hat also die Fläche 30 * 32 = 960

Jetzt wird vielleicht auch die Summenbildung klar
Rechteck 1 = Rechteck 2 + 40
1000 = 960 +40


Viele Grüße
Charly

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Oh, zu spät...

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Trotzdem, sehr schön erklärt. Dass das x^2 verschwunden war, hat uns auch sehr gefreut. :D Das einzige, was uns dauernd durcheinander gebracht hat, waren die cm und cm^2, aber das hat sich dann auch erledigt. :D :D
Klasse, wie viele Leute sich sowas freiwillig hier bei den Muttis antun.

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Zitat (Charly_70 @ 23.04.2007 20:43:38)
Oh, zu spät...

Mach Dir nix draus Charly - wir hattens auch grade raus ;-).
Aber zumindest kann ich mir jetzt die Arbeit sparen, das ganze ge-X-e und ge-y-e aufzuschreiben ;-).

Bei uns kam auch 25 raus :o

:D
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Hihi, das hätte ich vielleicht unter Spiele einstellen sollen!?

Da knobeln noch mehr...

Dieses Drecksarbeitsblatt der Lehrerin strotzt vor so`m Zeug. Das Meiste geht ja noch, aber so manches ist echt heftig.

Glückwunsche zur 25! :blumen:

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Zitat (Bazillus09 @ 23.04.2007 21:54:19)
Hihi, das hätte ich vielleicht unter Spiele einstellen sollen!?


Ja, kannst du gern machen. Ich befürchte nur, dass deine Tochter schläft, bis da eine Lösung kommt.
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Zitat (Bazillus09 @ 23.04.2007 21:54:19)
Dieses Drecksarbeitsblatt der Lehrerin strotzt vor so`m Zeug. Das Meiste geht ja noch, aber so manches ist echt heftig.

Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen!

Ich weiß jetzt nicht, auf welchen Schultyp und in welche Jahrgangsstufe Dein Kind geht, aber in der richtigen Klasse sind solche Aufgaben - naja, vielleicht nicht trivial, aber so doch durchaus angemessen.

Wann lernen Eltern es endlich mal? Nur, weil sie es inzwischen vergessen haben, heißt es nicht, daß ihre Kinder es nicht brauchen können. Der einzige "Rohstoff", den wir in Deutschland haben, ist die Intelligenz unserer Bürger! Nur durch Cleverness werden wir wir mittelfristig unseren Wohlstand halten können.

Insofern ist dieser Aufgabenzettel kein "Drecksblatt", sondern essenziell notwendige Vorbereitung Deiner Kinder auf das wahre Leben.

Gewöhne Dir eine andere Ausdrucks- und Denkweise an, dann wirst Du auch Deine Kinder motivieren können, solche Aufgaben "interessant" zu finden!

Viele Grüße,

Euer geplagter Nachhilfelehrer, der genau die Kinder von Eltern mit solcher Denkweise am Hals hat,

H.H.

P.S.: Bei Problemen setz die Aufgabe ruhig hier rein. Bei der Lösung wird Dir sicher gerne geholfen werden ;)

Bearbeitet von Hornblower am 23.04.2007 22:30:09
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HIER Grisu an ALLE... ... ...

...wow... ... ...ich kniee vor EUCH... ... ... das hätte bei mir gedauert ohne Ende... ... ...

MIT einem absolut Respekthabendem Gruß von hier an EUCH... ... ...

Grisu... immer noch mit wow... ... ...

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Zitat (Hornblower @ 23.04.2007 22:28:58)
Zitat (Bazillus09 @ 23.04.2007 21:54:19)
Dieses Drecksarbeitsblatt der Lehrerin strotzt vor so`m Zeug. Das Meiste geht ja noch, aber so manches ist echt heftig.

Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen!

Ich weiß jetzt nicht, auf welchen Schultyp und in welche Jahrgangsstufe Dein Kind geht, aber in der richtigen Klasse sind solche Aufgaben - naja, vielleicht nicht trivial, aber so doch durchaus angemessen.

Wann lernen Eltern es endlich mal? Nur, weil sie es inzwischen vergessen haben, heißt es nicht, daß ihre Kinder es nicht brauchen können. Der einzige "Rohstoff", den wir in Deutschland haben, ist die Intelligenz unserer Bürger! Nur durch Cleverness werden wir wir mittelfristig unseren Wohlstand halten können.

Insofern ist dieser Aufgabenzettel kein "Drecksblatt", sondern essenziell notwendige Vorbereitung Deiner Kinder auf das wahre Leben.

Gewöhne Dir eine andere Ausdrucks- und Denkweise an, dann wirst Du auch Deine Kinder motivieren können, solche Aufgaben "interessant" zu finden!

Viele Grüße,

Euer geplagter Nachhilfelehrer, der genau die Kinder von Eltern mit solcher Denkweise am Hals hat,

H.H.

P.S.: Bei Problemen setz die Aufgabe ruhig hier rein. Bei der Lösung wird Dir sicher gerne geholfen werden ;)

Hallo Hornblower!

Ist es vermessen von mir, zu erwarten, dass die Lehrerin Aufgaben, die DIE GANZE KLASSE nicht rauskriegt, 3 Tage vor der Schulaufgabe zu erklären?

Ist es richtig, dass nur Kinder, deren Eltern mithelfen, einen Lösungsweg finden?

Ist es richtig, dass nur Kinder, deren Eltern Internet-Zugang und die Muttis haben, jemals erfahren, wie es funktioniert?

Wenn Du all das mit "Ja" beantworten kannst, muss ich davon ausgehen, dass der angenehmen Nebeneffekt ist, dass man sich durch Nachhilfe so richtig was dazu verdienen kann. Natürlich ist es dann in Deinen Augen auch richtig, dass nur Kinder, deren Eltern das finanzieren können, Nachhilfe bekommen. :angry:

Dass ich mit meiner Einstellung meinem Kind die Motivation nehme, kann ich so nicht bestätigen. Wir haben miteinander gegrübelt. Und sie hat die Lehrerin 5 Mal (!!!!) gefragt, wie sie da ansetzen soll. Ich denke, Eltern müssen authentisch sein, ich kann nicht heucheln, dass ich das alles ganz toll finde, wenn ich innerlich brodele. Übrigens hatte ich vor 2 Wochen ein Gespräch mit eben dieser Lehrerin. Sogar die räumte ein, dass sie aus Zeitgründen manche Dinge einfach nicht erklären kann und die Kinder leider sehen müssen, wo sie bleiben. :unsure:

Bearbeitet von Bazillus09 am 24.04.2007 08:40:35
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So ganz unrecht hat Hornblower hier aber nicht!

Zitat
Ist es vermessen von mir, zu erwarten, dass die Lehrerin Aufgaben, die DIE GANZE KLASSE nicht rauskriegt, 3 Tage vor der Schulaufgabe zu erklären? 

Hast Du mit allen Schülern gesprochen?

Zitat
Ist es richtig, dass nur Kinder, deren Eltern mithelfen, einen Lösungsweg finden?

Ist eine Vermutung deinerseits.

Zitat
Ist es richtig, dass nur Kinder, deren Eltern Internet-Zugang und die Muttis haben, jemals erfahren, wie es funktioniert?

Ist eine Vermutung deinerseits.

Zitat
Natürlich ist es dann in Deinen Augen auch richtig, dass nur Kinder, deren Eltern das finanzieren können, Nachhilfe bekommen.

Wo hat er das denn behauptet?

Zitat
Dass ich mit meiner Einstellung meinem Kind die Motivation nehme, kann ich so nicht bestätigen.

Welches hier vielleicht mal mitliest und sich dann auch über Drecksaufgaben ihrer Lehrer beschweren wird.

Zitat
Und sie hat die Lehrerin 5 Mal (!!!!) gefragt, wie sie da ansetzen soll.

Also ein Kommunikationsproblem mit der Lehrerin. Wenn das nicht klappt gibt es noch die Klassenlehrerin oder die Direktoren einer Schule an die man sich wenden kann.

Zitat
Übrigens hatte ich vor 2 Wochen ein Gespräch mit eben dieser Lehrerin. Sogar die räumte ein, dass sie aus Zeitgründen manche Dinge einfach nicht erklären kann und die Kinder leider sehen müssen, wo sie bleiben.

Und das ist eine Sache die auf alle Fälle an die Schulführung herangetragen werden muß.


Die Aufgabenstellung sieht nach 6. Klasse aus und ist ja nun nicht wirklich schwierig. Wenn es da schon hapert dann gute Nacht für folgende schwierigere Aufgaben. Aber dafür gäbe es ja die Möglichkeit der Nachhilfe, sofern Dir das die Bildung Deiner Kinder wert ist.
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Eigentlich sollte der Lehrer solche Aufgaben erklären, wenn es für die Klasse ein so großes Problem ist, wenn er es nicht tut. Die Schüler haben einen Klassensprecher und einen Vertrauenslehrer, da kann man schon was tun. Ausserdem sind bestimmt schon ähnliche Rechnungen gelöst worden.

Übrigens hatte ich vor 2 Wochen ein Gespräch mit eben dieser Lehrerin. Sogar die räumte ein, dass sie aus Zeitgründen manche Dinge einfach nicht erklären kann und die Kinder leider sehen müssen, wo sie bleiben.

Über den Lehrer würde ich mich beschweren, vor allem wegen des letzten Satzes.
Aus meiner Erfahrung steht genug Zeit zur Verfügung, nur wird Sie nicht ausgenutzt.

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So ganz unrecht hat Hornblower hier aber nicht!

Zitat
Ist es vermessen von mir, zu erwarten, dass die Lehrerin Aufgaben, die DIE GANZE KLASSE nicht rauskriegt, 3 Tage vor der Schulaufgabe zu erklären? 

Hast Du mit allen Schülern gesprochen?

Die Telefonleitungen laufen seit Tagen heiß.

Zitat
Ist es richtig, dass nur Kinder, deren Eltern mithelfen, einen Lösungsweg finden?

Ist eine Vermutung deinerseits.

Nee, das ist so. Denn KEINER in der Klasse weiß die Lösung. Überall hängen die Eltern mit drin und dennoch.

Zitat
Ist es richtig, dass nur Kinder, deren Eltern Internet-Zugang und die Muttis haben, jemals erfahren, wie es funktioniert?

Ist eine Vermutung deinerseits.

Wenn die Kinder es nicht wissen, der Lehrer es nicht sagt und die Eltern auch nicht weiterkommen, bleiben nur noch die Möglichkeit des Mathelehrers in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft oder das Internet.
Zitat
Natürlich ist es dann in Deinen Augen auch richtig, dass nur Kinder, deren Eltern das finanzieren können, Nachhilfe bekommen.

Wo hat er das denn behauptet?

Das war ein Folgeschluss, wenn er alles mit ja beantworten würde.

Zitat
Dass ich mit meiner Einstellung meinem Kind die Motivation nehme, kann ich so nicht bestätigen.

Welches hier vielleicht mal mitliest und sich dann auch über Drecksaufgaben ihrer Lehrer beschweren wird.

Die liest hier NICHT mit. Das hier ist MEINS!
Zitat
Und sie hat die Lehrerin 5 Mal (!!!!) gefragt, wie sie da ansetzen soll.

Also ein Kommunikationsproblem mit der Lehrerin. Wenn das nicht klappt gibt es noch die Klassenlehrerin oder die Direktoren einer Schule an die man sich wenden kann.

Gespräch mit Klassenleiter, Fachlehrern und Direktorin am 02.05. um 17.30 Uhr.
Zitat
Übrigens hatte ich vor 2 Wochen ein Gespräch mit eben dieser Lehrerin. Sogar die räumte ein, dass sie aus Zeitgründen manche Dinge einfach nicht erklären kann und die Kinder leider sehen müssen, wo sie bleiben.

Und das ist eine Sache die auf alle Fälle an die Schulführung herangetragen werden muß.

S.o.

Die Aufgabenstellung sieht nach 6. Klasse aus und ist ja nun nicht wirklich schwierig. Wenn es da schon hapert dann gute Nacht für folgende schwierigere Aufgaben. Aber dafür gäbe es ja die Möglichkeit der Nachhilfe, sofern Dir das die Bildung Deiner Kinder wert ist.

Es ist 7. Klasse. Huch, sind wir dumm. Ironie-Modus an: Natürlich ist uns die Bildung unserer Kinder keinen Cent wert. Wir hauen unsere Kohle lieber für Alkohol, Drogen, Versace-Klamotten und Karibik-Flüge (natürlich ohne Kinder) raus. Ironie-Modus aus.

By the way: Wie viele Kinder hast Du derzeit in der Schule? Wie läuft es so bei Euch?
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so.
ich hab mich jetzt mal für dieses forum angemeldet, weil ich das dringende bedürfnis habe, etwas zu diesem thema zu posten:

hornblower hat auf ganzer linie recht!
diese aufgabe ist weder eine "matheaufgabe für profis", noch besonders schwer.
in meiner schulzeit haben wir in der 9. klasse solche aufgaben gelöst.
und nur weil Bazillus09 nicht in der lage ist diese einfache aufgabe (lineare algebra, gleichungssystem aufstellen, nach unbekannten auflösen), braucht er sich nicht anmaßen, irgendwelche aufgabentypen oder arbeitsblätter als dreck abzustempeln.

ich war in meiner schulzeit jahrelang in der smv und schülersprecher. ich hab viel in verschiedenen gremien mit elternbeiräten gesessen und muss sagen:
du bist eines dieser typischen elternteile, die glauben, immer alles besser wissen.
ich wette, du bist eine/einer von denen, die in die sprechstunde gehen, um dem lehrer "mal so richtig die meinung zu sagen", anstatt sich vom lehrer anzuhören, was der nachwuchs so macht.

ich finde deine einstellung echt beschämend und ignorant.

im großen und ganzen, kommst du wahrscheinlich nicht damit klar, dass du nicht einmal einfachste mittelstufen-aufgaben lösen kannst (und wenn jemand die lösung postet, noch nicht einmal diese verstehst) und anstatt an deine eigene nase zu fassen und dir zu überlegen, warum du nicht in der lage bist, eine solche aufgabe intelektuell zu durchdringen, suchst du den fehler bei den anderen: der lehrer ist also schuld!was stellt er solche aufgaben? was mutet er meinem kind da zu?

sorry, der fehler liegt bei dir.
denk mal drüber nach.


*just my 2 cents*

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Lehrer und Lehrer ist ein riesen Unterschied. Es gibt tatsächlich solche Lehrer, wie oben beschrieben. Die Eltern sollen heute in der Schule mitwirken (politisch gewollt), also drannbleiben. Die meisten Lehrer machen ihren schweren Job gut, leider gibt es auch ein paar, die gar nicht zum Lehrer-Beruf passen, dass ist bekannt.

Bearbeitet von Sparfuchs am 24.04.2007 09:27:16

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Na, sechste Klasse würde ich jetzt gerade nicht sagen, aber achte Klasse Realschule oder Gymnasium mag hinkommen.

Ich nenne es nochmal ganz klar beim Worte:

Die hier diskutierte Aufgabe sollte für Kinder, die *in diesem Stoff stecken* spätestens ab JG 9 mit Realschul- oder Gymnasial-Niveau trivial sein (Eltern, die Jahrelang aus diesem Stoff raus sind, sehe ich es nach). Das Lösen solcher Aufgaben ist für Gymnasiasten in der Oberstufe Grundvoraussetzung. Wer das nicht kann, braucht dort auf mathematischem oder naturwissenschaftlichen Gebiet gar nicht erst weiterzumachen. Unter Umständen holen einen die Defizite an dieser Stelle nach *Jahren* bei der beruflichen Weiterbildung unerwartet wieder ein: Bei meiner Frau war es das nebenberufliche BWL-Studium.

Nochmal: Das sind keine Drecksaufgaben zur Schikane; dies ist eine einfache Umformungsaufgabe, und das Finden des abstrakten Ansatzes stellt auch keine besonderen Anforderungen für jemanden, der in diesem Stoff drinsteckt, wie es für Deine kinder zu erwarten ist.

In aller Deutlichkeit: Bestehen hier signifikante Defizite, dann solltest Du JETZT schnellsten dafür sorgen, daß sie beseitigt werden - sonst wird Dein Kind auf diesem Gebiet nie wieder auf einen grünen Zweig kommen! Das ist mein voller Ernst und ich sage es Dir in aller Freundschaft.

Über die Qualität des Lehrpersonals läßt sich trefflich streiten. Ich kann Dir versichern, daß ich selbst auch schon Mathelehrern die Hölle heiß gemacht habe. Ich sehe in der Qualität vieler Lehrer ein Hauptproblem unserer Bildungsmisere.

Aber es gibt auch viele brauchbare und sogar viele hochengagierte und sehr gute Lehrer. Sie *stehen* aber tatsächlich vor dem Problem, eine große Stoffmenge den Schülern in kurzer vermitteln zu müssen. Die besten Konzepte nützen dabei dann aber gar nichts, wenn die Schüler keinen Bock auf den Stoff haben, sich nicht einarbeiten, das Gelernte nicht vertiefen und von den Eltern auch noch suggeriert bekommen, daß dies gar nichts macht, weil dies alles nur schikanöse "Drecksaufgaben" sind und Papa und Mama die ja auch nicht lösen können. Papa und Mama haben diesen Stoff vielleicht nie gelernt, oder sie haben es inzwischen vergessen. Probleme gerade in Mathe werden offenbar "vererbt".

Aber die armen Kinderlein müssen endlich mal lernen, daß sie eigenverantwortlich handeln müssen, und daß sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren eltern haben: SIE bekommen diesen Stoff gerade beigebracht und stecken mitten drin!

Es gibt *grottenschlechte* Lehrer - ja! Ich hoffe aber, daß Dein Kind nicht unter einem solchen Lehrer leiden muß, und die Wahrscheinlichkeit spricht dagegen.

Wie oft habe ich es gehört: Der Lehrer erklärt nicht, die ganze Klasse ist so schlecht. Sorry - aber meistens sind das faule Ausreden!

Wie dem auch sei: Da müsst Ihr durch! Es ist jetzt falsch, Dein kind in Schutz zu nehmen oder überzubehüten; mache Dir Gedanken, wie Du es motivierst. Der jetzige Zeitpunkt ist *ganz entscheidend*! Dein Kind MUSS diesen Stoff spielend beherrschen lernen - gerade jetzt!

Nachhilfe ist so lohnend?
Für Studenten mag dies ein willkommener Verdienst sein, ja. Ich für meinen Teil investiere meine 2-3 Stunden wöchentlich ehrenamtlich (derzeit im erweiterten Verwandtenkreis); die Zeit mir zu bezahlen, könnten die Familien sich nicht leisten. Jeder ordentlich Berufstätige verdient mehr, als Du mit Nachhilfe erzielen kannst (die Qualifikation vorausgesetzt). Lohnend ist es für Schüler, Studenten und solche Institutionen wie Schülerhilfe oder Studienkreis, deren Betreiber sich über Provisionen und die Masse finanzieren, aber nicht wirklich für Lehrkräfte.

Fazit:
Wir stecken in einer Bildungsmisere. Was kannst Du als Elternteil beitragen?
Du kannst Deine Kinder MOTIVIEREN. Motivation um jeden Preis - das ist wichtig. Motiviere Deine Kinder und unterstütze den Lehrer (auch wenn es eine Pfeife ist).

*Denke* nicht einmal an "Drecksaufgaben". Das sind einfache Aufgaben, die es zu lösen gilt, deren Lösung Spaß macht und die Deinem Kind irgendwann mal den richtigen Geistesblitz zur richtigen Zeit am richtigen Ort bringen werden.

H.H.

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Hm, also in meinem Umfeld, das ich jetzt mal als mittelständisch beschreiben möchte, kam mit der Aufgabe keiner klar. Wir hatten das damals auch in der 9. Klasse Gymnasium. Heute ist das 7. Klasse (G8 und Hohlmeier lassen grüßen), wobei den Kids hierzu einfach Grundwissen fehlt und aus Zeit- und Lehrplangründen auch nicht vermittelt wird.

Ich habe noch nie einem Lehrer die Meinung gegeigt, weil ich zu oft an anderen gesehen habe, dass es dann die Kinder ausbaden. :( Außerdem gibt es Gott sei Dank auch Lehrer, die ihren Job echt klasse machen.

Aber danke, bär228, dass Du Dich extra wegen diesem erhellenden Beitrag angemeldet hast, das war`s wert...

Und weil meine Bezeichnung des Arbeitsblattes als "Drecksblatt" solche Wellen erzeugt: Es klingt härter, als ich es gemeint hatte.

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Zitat (Hornblower @ 24.04.2007 09:34:44)
Na, sechste Klasse würde ich jetzt gerade nicht sagen, aber achte Klasse Realschule oder Gymnasium mag hinkommen.

Ich nenne es nochmal ganz klar beim Worte:

Die hier diskutierte Aufgabe sollte für Kinder, die *in diesem Stoff stecken* spätestens ab JG 9 mit Realschul- oder Gymnasial-Niveau trivial sein (Eltern, die Jahrelang aus diesem Stoff raus sind, sehe ich es nach). Das Lösen solcher Aufgaben ist für Gymnasiasten in der Oberstufe Grundvoraussetzung. Wer das nicht kann, braucht dort auf mathematischem oder naturwissenschaftlichen Gebiet gar nicht erst weiterzumachen. Unter Umständen holen einen die Defizite an dieser Stelle nach *Jahren* bei der beruflichen Weiterbildung unerwartet wieder ein: Bei meiner Frau war es das nebenberufliche BWL-Studium.

Nochmal: Das sind keine Drecksaufgaben zur Schikane; dies ist eine einfache Umformungsaufgabe, und das Finden des abstrakten Ansatzes stellt auch keine besonderen Anforderungen für jemanden, der in diesem Stoff drinsteckt, wie es für Deine kinder zu erwarten ist.

In aller Deutlichkeit: Bestehen hier signifikante Defizite, dann solltest Du JETZT schnellsten dafür sorgen, daß sie beseitigt werden - sonst wird Dein Kind auf diesem Gebiet nie wieder auf einen grünen Zweig kommen! Das ist mein voller Ernst und ich sage es Dir in aller Freundschaft.

Über die Qualität des Lehrpersonals läßt sich trefflich streiten. Ich kann Dir versichern, daß ich selbst auch schon Mathelehrern die Hölle heiß gemacht habe. Ich sehe in der Qualität vieler Lehrer ein Hauptproblem unserer Bildungsmisere.

Aber es gibt auch viele brauchbare und sogar viele hochengagierte und sehr gute Lehrer. Sie *stehen* aber tatsächlich vor dem Problem, eine große Stoffmenge den Schülern in kurzer vermitteln zu müssen. Die besten Konzepte nützen dabei dann aber gar nichts, wenn die Schüler keinen Bock auf den Stoff haben, sich nicht einarbeiten, das Gelernte nicht vertiefen und von den Eltern auch noch suggeriert bekommen, daß dies gar nichts macht, weil dies alles nur schikanöse "Drecksaufgaben" sind und Papa und Mama die ja auch nicht lösen können. Papa und Mama haben diesen Stoff vielleicht nie gelernt, oder sie haben es inzwischen vergessen. Probleme gerade in Mathe werden offenbar "vererbt".

Aber die armen Kinderlein müssen endlich mal lernen, daß sie eigenverantwortlich handeln müssen, und daß sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren eltern haben: SIE bekommen diesen Stoff gerade beigebracht und stecken mitten drin!

Es gibt *grottenschlechte* Lehrer - ja! Ich hoffe aber, daß Dein Kind nicht unter einem solchen Lehrer leiden muß, und die Wahrscheinlichkeit spricht dagegen.

Wie oft habe ich es gehört: Der Lehrer erklärt nicht, die ganze Klasse ist so schlecht. Sorry - aber meistens sind das faule Ausreden!

Wie dem auch sei: Da müsst Ihr durch! Es ist jetzt falsch, Dein kind in Schutz zu nehmen oder überzubehüten; mache Dir Gedanken, wie Du es motivierst. Der jetzige Zeitpunkt ist *ganz entscheidend*! Dein Kind MUSS diesen Stoff spielend beherrschen lernen - gerade jetzt!

Nachhilfe ist so lohnend?
Für Studenten mag dies ein willkommener Verdienst sein, ja. Ich für meinen Teil investiere meine 2-3 Stunden wöchentlich ehrenamtlich (derzeit im erweiterten Verwandtenkreis); die Zeit mir zu bezahlen, könnten die Familien sich nicht leisten. Jeder ordentlich Berufstätige verdient mehr, als Du mit Nachhilfe erzielen kannst (die Qualifikation vorausgesetzt). Lohnend ist es für Schüler, Studenten und solche Institutionen wie Schülerhilfe oder Studienkreis, deren Betreiber sich über Provisionen und die Masse finanzieren, aber nicht wirklich für Lehrkräfte.

Fazit:
Wir stecken in einer Bildungsmisere. Was kannst Du als Elternteil beitragen?
Du kannst Deine Kinder MOTIVIEREN. Motivation um jeden Preis - das ist wichtig. Motiviere Deine Kinder und unterstütze den Lehrer (auch wenn es eine Pfeife ist).

*Denke* nicht einmal an "Drecksaufgaben". Das sind einfache Aufgaben, die es zu lösen gilt, deren Lösung Spaß macht und die Deinem Kind irgendwann mal den richtigen Geistesblitz zur richtigen Zeit am richtigen Ort bringen werden.

H.H.

Hallo Hornblower!
Mann, klar! Was meinst Du, warum ich mich mit der Lütten hinsetze und an der Aufgabe rumgrüble!? Weil ich WEISS, dass es wichtig ist, dass sie das versteht. Und weil es mir NICHT egal ist, wenn sie was nicht versteht. Und überbehüten ist wohl nicht das richtige Wort, wenn ich versuche, ihr bei einer Aufgabe zu helfen, die sie anders nicht hinkriegt.

Ich habe auch nicht zu ihr gesagt: "So ein Scheiß, das ist doch Quatsch, dann kannste das eben nicht, egal." Ich habe ihr versucht, den Spaß an der Sache zu zeigen, es wie ein Rätsel aussehen zu lassen, das man doch verdammt nochmal lösen können muss. Und sie ist jetzt total happy, dass sie es rausgefunden hat. Ich hatte ihr nur beim Ansatz Denkhilfe gegeben, dass die kurze Seite evtl. x und die lange dann halt x+15 sein könnte. War mir aber selber nicht sicher. Ich habe hier die Aufgabe nur reingestellt, weil ich auch nicht sicher war, ob das Ergebnis richtig ist. Dennoch ist es traurig, dass man daheim so massiv helfen muss.

Aber was rechtfertige ich mich eigentlich? Der Sinn der Sache war, einen Lösungsweg zu überprüfen und das Ergebnis war prima. Alles Weitere ist eigentlich eine "Themaverfehlung".
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Zitat (bär228 @ 24.04.2007 09:22:28)
so.
ich hab mich jetzt mal für dieses forum angemeldet, weil ich das dringende bedürfnis habe, etwas zu diesem thema zu posten:

hornblower hat auf ganzer linie recht!
diese aufgabe ist weder eine "matheaufgabe für profis", noch besonders schwer.
in meiner schulzeit haben wir in der 9. klasse solche aufgaben gelöst.
und nur weil Bazillus09 nicht in der lage ist diese einfache aufgabe (lineare algebra, gleichungssystem aufstellen, nach unbekannten auflösen), braucht er sich nicht anmaßen, irgendwelche aufgabentypen oder arbeitsblätter als dreck abzustempeln.

ich war in meiner schulzeit jahrelang in der smv und schülersprecher. ich hab viel in verschiedenen gremien mit elternbeiräten gesessen und muss sagen:
du bist eines dieser typischen elternteile, die glauben,  immer alles besser wissen.
ich wette, du bist eine/einer von denen, die in die sprechstunde gehen, um dem lehrer "mal so richtig die meinung zu sagen", anstatt sich vom lehrer anzuhören, was der nachwuchs so macht.

ich finde deine einstellung echt beschämend und ignorant.

im großen und ganzen, kommst du wahrscheinlich nicht damit klar, dass du nicht einmal einfachste mittelstufen-aufgaben lösen kannst (und wenn jemand die lösung postet, noch nicht einmal diese verstehst) und anstatt an deine eigene nase zu fassen und dir zu überlegen, warum du nicht in der lage bist, eine solche aufgabe intelektuell zu durchdringen, suchst du den fehler bei den anderen: der lehrer ist also schuld!was stellt er solche aufgaben? was mutet er meinem kind da zu?

sorry, der fehler liegt bei dir.
denk mal drüber nach.


*just my 2 cents*

Sag mal, was soll das denn?
Hättest dich deswegen NICHT extra anmelden müssen! :wallbash:

Bearbeitet von Schnute am 24.04.2007 10:02:40
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Zitat
Aber was rechtfertige ich mich eigentlich? Der Sinn der Sache war, einen Lösungsweg zu überprüfen und das Ergebnis war prima. Alles Weitere ist eigentlich eine "Themaverfehlung".


Überprüfung hätte ja vorausgesetzt, dass schon ein Lösungsweg da war. Klang aber eher nach: Ich habe keine Ahnung, wer kann mir das lösen?

Das Thema hast Du aber auf den Tisch gebracht und als Mutter bist Du nun mal verantwortlich für die Erziehung und Ausbildung Deiner Kinder.
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So, und nun holen wir mal tief Luft und machen ein paar Kniebeugen....

bevor das hier wieder heftig wird ;)

Bazillus09 hatte eine Frage gestellt, welche doch auch beantwortet wurde.

Ich finde es auch nicht besonders prickelnd, wenn sich jemand hier extra anmeldet um "draufzuhauen"


Ich denke auch dass der Ausdruck "Drecksblatt" nicht sooo gemeint war, wie es aufgefasst wurde.

Also, immer schön locker bleiben :pfeifen:

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Zitat (tom-kuehn @ 24.04.2007 09:58:55)
Das Thema hast Du aber auf den Tisch gebracht und als Mutter bist Du nun mal verantwortlich für die Erziehung und Ausbildung Deiner Kinder.

Ich finde das Thema auch sehr wichtig. Die Aufgabe scheint ja gelöst, dass drumherum leider nicht. Im heutigen Schulsystem liegt vieles im Argen. Der Lehrer kann aber selbst auch nicht viel mehr tun, als den vorgegebenen Weg zu gehen. Hier ist das Ministerium gefragt. Seit Pisa sind alle aufgeschreckt, aber wirklich geändert hat sich nichts. Man will die Schulzeit weiter verkürzen, was noch mehr Stress für die Schüler bringt. Hauptschulen will man abschaffen, weil da keiner mehr hin will und man mit dem Hauptschulabschluß nichts mehr anfangen kann. Die Kinder müssen heute so viel schlaue sein als früher oder warum steigt die Zahl der Gymnasiasten weiter an, obwohl die Geburten zurück gehen.
Es gibt viele Probleme, die leider nicht wirklich angegangen werden.
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Zitat (tom-kuehn @ 24.04.2007 09:58:55)
Zitat
Aber was rechtfertige ich mich eigentlich? Der Sinn der Sache war, einen Lösungsweg zu überprüfen und das Ergebnis war prima. Alles Weitere ist eigentlich eine "Themaverfehlung".


Überprüfung hätte ja vorausgesetzt, dass schon ein Lösungsweg da war. Klang aber eher nach: Ich habe keine Ahnung, wer kann mir das lösen?

Das Thema hast Du aber auf den Tisch gebracht und als Mutter bist Du nun mal verantwortlich für die Erziehung und Ausbildung Deiner Kinder.

Jaa, ich hätte auch schreiben können:

Hilfe! Wir rechnen rum und rechnen rum und haben jetzt eventuell ein Ergebnis. Kann bitte mal einer mit rechnen, damit wir vergleichen können?

Sorry, das war echt missverständlich. Aber ich dachte, es kommt auf die Aufgabe an. Ich hätte mich am Ende einfach bedanken sollen, ohne unser Mathe-Leiden breitzuwalzen. Wer hätte gedacht, dass das solche Kreise zieht!?

Wir hatten ja die dubiose 25, aber wie gesagt, war mir nicht sicher, weil wir ewig rumgemacht haben und ne Erklärung, wie man dahin kommt, hätte mich endgültig von der Richtigkeit überzeugt.

Mann, das ist aber echt schade, dass meine Freude über die große Hilfe bei den Muttis in so `nen Scheiß-Thread ausgeartet ist.
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Zitat (obelix @ 24.04.2007 10:04:55)
So, und nun holen wir mal tief Luft und machen ein paar Kniebeugen....


An Sport soll es ja auch mangeln :pfeifen:


:mussweg:
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Die Aufgabe ist ja nun gelöst. :)
Die Antworten, die nichts mit der Aufgabe zu tun haben, gehören in ein extra Thema.
Vielleicht eröffnet ja mal ein Elternteil, einen entsprechenden Threat. Da können wir uns dann alle austauschen. :rolleyes:
Aber bitte nicht auf einander losgehen! :labern:
Sachlich und verständlich diskutieren. :blumen:

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Nachdem es hier etwas zu sehr auf persönliche Angriffe hinauslief, schließe ich dieses Thema.


Allerdings finde ich, dass diese Problematik durchaus diskussionswürdig ist.

Deshalb bitte ich um weitere Meinungen.
Hier könnt ihr weitermachen

Bearbeitet von obelix am 24.04.2007 10:51:00

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