Hirschlasagne mit Ziegenkäse


Zum Geburtstag hab ich mir ein Ausbeinmesser, einen Römertopf und einen Fleischwolf gewünscht und auch bekommen :)

Den Fleischwolf hab ich auch schon ausprobiert und ein Expriment gemacht was sich als extrem lecker erwies:

Hirschfleisch aufgetaut - damals frisch gekauft und eingefroren und in Streifen geschnitten. Durch Fleischwolf gedereht und Voila: Hirschhackfleisch :)

Das Hack in Olivenöl gebraten, kleingeschnittene Zwiebel nach anbraten dazu und mitgeschurgelt.

Mit einer Dose passierte Tomaten, 2 Dosen Tomatenmark und bissl Wasser abgelöscht - hatte leider keine frischen Tomaten.

Mit etwas Knoblauch gewürzt, mehr Pfeffer als üblich benutzt, Salz und ital. Gewürzmischung dazugegeben (meine frischen Kräuter sind leider dem Mehltau anheim gefallen). Etwas Gemüsefond dazu - Leute die keinen Fond haben können auch Fleischbrühwürfel/Gemüsebrühwürfel nehmen.

1/2h h einköcheln lassen.

Bechamelsauce: Butter schmelzen lassen - nicht braun werden lassen - Mehl einstäuben und Milch aufgießen - rühren rühren - darf JA NICHT anbrennen. Mit bissl Muskat würzen.

2 Schalen hergerichtet, Fertignudelplatten eingelegt, Hack darüber, Bechamelsauce selbstgemacht drüber, bissl Mozzarella und Ziegenkäse drauf und wieder Nudel - schcht für Schicht wiederholen.

Die Nudelplatten brauchen zwar nur 20 min , aber ich mag meine Lasagne nicht so schleimig sondern bissl schnuttfester - also bei 180 % 40 Min im Ofen gehabt.

Das ganze schmeckte natürlich nicht wie gewohnte Lasagne,aber war extrem lecker.

Der Ziegenkäse war erstaunlich harmonisch mit dem Hirschhack.

Wer mutig ist, probiert für seine Lasagne mal anderes Fleisch als Rind/Schwein oder Halb halb aus.

Auf ie Idee kam ich weils bei unserem Stammitaliener eine Lammlasagne gab die extrem lecker war - da ich kein Lammfleisch dahatte zum wolfen hab ichs mit Hirsch probiert.


Das liest sich lecker :sabber:

Da habe ich auch ein ausergewöhnliches Rezept mit Wild! ;)

Hasen-Rotkohlrouladen

1großer Kopf Rotkohl 1 altbackenes Brötchen, 1 Zwiebel,1Knoblauchzehe 1 Ei,
500 gr. Wildgehacktes Hase,Reh oder Hirsch, Salz, Pfeffer, Senf,Speiseöl, je ¼ ltr, Fleischbrühe und Rotwein ,100 gr Bauchspeck,Wachholderbeeren,Lorbeer und Nelken Stärkemehl

Vom Rotkohl den Strunk herausschneiden, den Kohl kurze Zeit in kochendes Salzwasser legen, bis sich die äußeren Blätter lösen. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Blätter gelöst sind. Die Blätter abtropfen lassen, die dicken rippen flach schneiden. Brötchen in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken. Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und würfeln. Beides mit Ei, Hackfleisch, Salz, Pfeffer und Senf vermischen. 3 große Kohlblätter fächerartig übereinander legen, einen Teil der Füllung darauf geben und die Blätter aufrollen. Die Rouladen mit einem Faden umwickeln . Öl erhitzen,gewürfelten Bauchspeck die Rouladen von allen Seiten gut anbraten Wachholderbeeren ,Lorbeer und Nelken und die heiße Fleischbrühe und den Rotwein hinzugeben . Die Rouladen schmoren lassen und von Zeit zu Zeit wenden. Nach einer Schmorzeit von ca. 45-50 Minuten die Rouladen warm stellen. Stärkemehl mit Wasser anrühren und die Flüssigkeit damit binden. Die Soße etwas Minuten kochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.Dazu Kartoffelpürre :sabber:

Edit.und natürlich Preiselbeeren! ;)

Bearbeitet von wurst am 14.06.2008 10:18:50


Hach, mal wieder was Neues.

Beide Rezepte lesen sich extrem lecker, danke, Draku, danke, wurst.

Aber wie heißt das so schön......... EIIIIN habbich noch:


Ein schönes Stück Elchfleisch (Keule, Rücken, etc.) in einen Bräter legen. Vorher in der Pfanne Speck (fetten) auslassen und über das Fleisch geben. Mit Salz, Pfeffer, etwas Majoran würzen. Ab in den Ofen. Bei 100 Grad (Niedrigtemparaturgarmethode) je nach Größe des Fleischstücks 4-5 Stunden langsam bruzzeln. Ab und zu mit dem entstehenden Fond begießen.

Nach Ende der normalen Garzeit (Kernthermometer!) den Fond in einen Topf gießen. Mit gutem Rotwein auffüllen, würzen mit Lorbeerblatt, einigen Wacholderbeeren, falls nötig Salz und Pfeffer. Etwas Sahne dazugeben und einreduzieren.

Dazu gebratene Pfifferlinge und große, mehlig kochende Kartoffeln.

Die Fleischscheiben vor dem Servieren mit Cranberry-Konfitüre bestreichen und Soße drübergießen.

Das ist original schwedische Küche........ extrem lecker.


Gruß

Abraxas



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