Glaubensfrage: Wer glaubt an was?


 
  Welche Glaubensrichtung habt ihr?  
  christlich [77] [46.11%]  
  muslimisch [4] [2.40%]  
  jüdisch [1] [0.60%]  
  satanisch [0] [0.00%]  
  buddhistisch [3] [1.80%]  
  sonstiges [20] [11.98%]  
  nix [62] [37.13%]  
  Stimmen Gesamt: 167  
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Ich habe bei vielen Leuten hier im Forum den Eindruck gewonnen, dass sie gläubig sind.Und nun bin ich neugierig.Da mir mein Glauben sehr wichtig ist, interessiert es mich, wie ihr das so handhabt.Regelmäßiger Kirchgang, wöchentliche Meditation, Tischgebete, Satanskult, usw. Ist das in eurem Alltagsleben ein Thema, und was halten eure Kinder (so vorhanden) davon?


der christliche glauben steht mir am nächsten, mit der kirche habe ich jedoch wenig am hut,...wobei ich ab und zu gerne einen gottesdienst besuche, weil es für mich meditativen charakter hat. wenn der pfarrer und seine predigt "gut" sind, kann man auch was aus dem gottesdienst für sich selber mitnehmen.

edit: hatte in der oberstufe einen super weltoffenen religionslehrer, der mir die bibel näher gebracht hat.
viele dinge, kann man auf die heutige zeit übertragen.schade finde ich, wie in vielen anderen religionen auch, dass 1:1 übernommen wird, oder absichtlich zum erreichen eigener egoistischer ziele mißbraucht wird, stichwort heiliger krieg etc. :(

Bearbeitet von chilli-lilli am 27.07.2005 11:16:19


Ich glaube konfessionslos an einen Gott.


Murphy


ich bin christlich erzogen worden... viel zu christlich....
und seitdem..einige wissen schon was ich meine...glaube ich
überhaubt nichts mehr.


Bin nicht sehr christlich erzogen worden. Denke aber, dass ich einen Glaube habe.
Zur Kirche gehen wir nur zu Anlässen: Hochzeit, Taufe, Konfirmationen und zu Weihnachten.

lg die Ulli


Ich bin Evangelisch... und na ja Kirche bedeutet mir insofern was, daß ich an einen GOTT glaube (irgendwie) aber mit der Kirche nach jahrelanger Leitung des Kindergottesdienstes eigentlich nicht wirklich was am Hut habe. Mein Mann ist Spanier! und wie soll es anders sein... Katholisch! Habe es aber schon vor der geburt unser beiden Kinder durchgesetzt. Die werden evangelisch! Bis jetzt haben wir sie aber noch nicht taufen lassen... Ich selbst bin mit hin gelaufen zum Taufbecken und fand es eigentlich sehr schön... -_-


also ich würd mich eher als heide bezeichnen wenn überhaupt.


War früher römisch katholisch. Bin aber aus der Kirche ausgetreten, da ich mit Kirche als solche nicht übereinstimme.

Ich glaube an eine höhere Macht möchte diese aber nicht Gott oder Allah oder sonst wie nennen. Es gibt so viele Dinge zwischen Himmel und Erde die man nicht in eine einzele Religions-Schiene packen kann.

Deshalb habe ich mit 'nix' gestimmt, da ich auf meine Art gläubig bin aber nicht nach einem bestimmten Schema.

*amen*


Ich bin auch christlich erzogen worden. Mußte jeden Sonntag in die Kirche rennen und Meßdiener war ich auch noch.
Heute glaube ich noch an Gott, aber weder noch an die Kirche noch an Jesus. M.E. wird das Thema Jesus von der Kircheviel zu breit getreten. Alleine schon sein Aussehen kann gar nicht stimmen oder habt ihr schon mal nen Ägypter mit langem,schmalen Gesicht,heller Hautfarbe und langen braunen Haaren gesehen? :wacko:
100 Jahre nach dem Tod Jesu wurde der christliche Glaube schon nicht mehr so praktiziert wie es Jesus wollte, da zählten dann eher die weltlichen Dinge. Da gibts ein interessantes Buch zu: "Als die Kirche Gott verriet". Sollten auch mal die sonntäglichen Kirchgänger lesen, um mal ein anderes Bild von der Kirche zu bekommen.
Was mich momentan fasziniert ist die indianische Lebensweise. Wie sie mit der Natur und Tier umgehen.


ich glaube an gar nix mehr!Was jetzt Religionen oder so angeht,ich glaube auch nicht an Gott!
Und dazu steh ich auch!

Ich habe früher gebetet,aber anscheinend hatte "er" wohl gerade viel zu tun...
Ich habe gebetet,dass mein Bruder bald nach Hause kommt,aber es kam nur ein Polizist,der sagte:tut mir Leid,dein Bruder ist verstorben.
ich habe gebetet,dass meine Mutter endlich aufhört,mich fast täglich windelweich zu prügeln,aber ich musste erst zurückschlagen,damit sie aufhörte.
Ich habe gebetet,dass meine Mutter ihre Krankheit übersteht,aber es kam nur ein Arzt der mir sagte:tut mir Leid,ihre Mutter ist tot.
Ich habe gebetet,dass ich wieder gesund werde,aber ich werde mein Leben lang mit einer Krankheit bestraft sein,die ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünsche.

Ich habe gebetet,dass diese Krankheit nicht übertragbar,aber jetzt muss ich Angst haben Kinder in die Welt zu setzen,weil sie vererbbar ist.

Ich habe auch für Frieden gebetet,für hungernde Kinder,für geschlagene Frauen,ich habe so ziemlich die ersten 15 Jahre meines Lebens alles und jeden mit in meine Gebete eingeschlossen.Und was nutzt das?
Nichts!Seht euch die Welt doch mal an.Sie wird auch nicht besser,wenn ich an irgendwas glaube.

Für mich gibt es keinen Gott und somit auch keinen Glauben!
Katholisch bin ich nur auf dem Papier und laut der Steuer,hat aber nichts mit meinem Leben zu tun.

Bearbeitet von General LEE am 27.07.2005 11:40:13


...

Bearbeitet von Ela am 08.10.2005 20:03:34


Zitat (General LEE @ 27.07.2005 - 11:39:07)
Ich habe früher gebetet,aber anscheinend hatte "er" wohl gerade viel zu tun.

Und was nutzt das?
Nichts!Seht euch die Welt doch mal an.Sie wird auch nicht besser,wenn ich an irgendwas glaube.

Für mich gibt es keinen Gott und somit auch keinen Glauben!

an einen solchen gott glaube ich auch nicht.so nach dem motto, wenn ich nur oft und lange genug bete, dann wird er es schon richten,...

an einen menschenähnlichen gott zu glauben, halte ich für naiv.

@general lee: es tut mir sehr leid für dich, dass du in deinem jungen leben schon so viel leid und schmerz hast ertragen müssen. :trösten:

.

Gruß,
MEike
.

Bearbeitet von MEike am 22.11.2007 19:17:31


Zitat (aglaja @ 27.07.2005 - 11:24:37)
also ich würd mich eher als heide bezeichnen wenn überhaupt.

So wurde ich früher von meiner Mutter beschimpft, wenn ich nicht in die Kirche wollte. rofl

Ich praktziere einen Glaubensmischmasch zusammengepuzzelt aus diversen Religionen.
Wenn einem über lange Jahre ein Bekenntniss indoktriniert wird, ist es normal, in der Jugend mit Zweifeln zu kämpfen. Mein Weg lief dag lief da wie der vieler anderer, die ich kenne, auch: aus Ablehnung eines vorgefertigten Gottes wurde ein vorübergehender Verlust des Glaubens, der kompensiert wurde durch eine Neuentdeckung eines inneren, persönlichen Glaubens.
Seitdem bin ich Gründer und alleiniges Mitglied einer One-Man-Church (weitere Mitglieder werden nicht aufgenommen).

Hier noch eine schöne Geschichte von Herman van Veen zu dem Thema, mit der ich mich sehr gut identifizieren kann:

Geschichte von Gott

Als Gott nach langem Zögern wieder mal nach Haus ging war es schön; sagenhaftes Wetter! Und das erste was Gott tat war: die Fenster sperrangelweit zu öffnen, um sein Häuschen gut zu lüften.

Und Gott dachte: Vor dem Essen werd' ich mir noch kurz die Beine vertreten. Und er lief den Hügel hinab zu jenem Dorf von dem er genau wusste, dass es dort lag.

Und das erste was Gott auffiel war, dass da mitten im Dorf während seiner Abwesenheit etwas geschehen war, was er nicht erkannte.
Mitten auf dem Platz stand eine Masse mit einer Kuppel und einem Pfeil, der pedantisch nach oben wies.

Und Gott rannte mit Riesenschritten den Hügel hinab, stürmte die monumentale Treppe hinauf und befand sich in einem unheimlichen, nasskalten, halbdunklen muffigen Raum. Und dieser Raum hing voll mit allerlei merkwürdigen Bildern; viele Mütter mit Kind mit Reifen überm Kopf und ein fast sadistisches Standbild von einem Mann an einem Lattengerüst. Und der Raum wurde erleuchtet von einer Anzahl fettiger, gelblich-weißer chamoistriefender Substanzen, aus denen Licht leckte.

Er sah auch eine höchst unwahrscheinliche Menge kleiner Kerle herumlaufen; mit dunkelbraunen und schwarzen Kleidern und dicken Büchern unter müden Achseln, die selbst aus einiger Entfernung leicht moderig rochen.

"Komm mal her! Was ist das hier?"
"Was ist das hier! Das ist eine Kirche, mein Freund! Das ist das Haus Gottes."
"Aha... Wenn das hier das Haus Gottes ist, Junge, warum blühen hier dann keine Blumen, warum strömt dann hier kein Wasser und warum scheint dann hier die Sonne nicht, Bürschchen?!"
"Das weiß ich nicht."
"Kommen hier viele Menschen her, Knabe?"
"Es geht in letzter Zeit ein bisschen zurück."
"Und woher kommt das deiner Meinung nach? Oder hast du keine Meinung?"
"Es ist der Teufel. Der Teufel ist in die Menschen gefahren. Die Menschen denken heutzutage, dass sie selbst Gott sind und sitzen lieber auf ihrem Hintern in der Sonne."

Und Gott lief fröhlich pfeifend aus der Kirche auf den Platz. Da sah er auf einer Bank einen kleinen Kerl in der Sonne sitzen. Und Gott schob sich neben das Männlein, schlug die Beine übereinander und sagte: "...Kollege!"

(Hermann van Veen)


Ich habe keinen Glauben,

naja okay ich Glaube an mich aber das stand ja nicht zur Debatte


Ich bezahle meine Kirchensteuer an die evangelische Kirche. Auch nur weil ich zu faul bin (und es eine Abmeldegebühr kostet) mich abzumelden. Außerdem hoffe ich mal kirchlich zu heiraten (gehört irgendwie dazu, gell Lilli? ;) )

Man kann auch an einen Gott glauben ohne Kirchensteuer zu zahlen oder einer Konfession anzugehören.

Ich glaube an keinen Gott, aber jeder sollte an das glauben was ihn stärkt und er/sie für richtig hält.


Nette Geschichte Hamlett! :yes:

Hatte nicht Jesus einmal gesagt " ..und es wird ein Antigott auferstehen, zudem ihr beten werdet!"
Warum fällt mir bei "Antigott" immer nur der Vatikan ein! :blink: ;)


bin Moslem, glaub' an einen einzigen Gott - Allah, Muhammad ist sein Gesandter wie Jesus.

Heutiges Christentum hat nichts mit Jesus' religion zu tun, heute was praktiziert wird, ist 325 in Nikea, 381 in Konstantinopol n. C. festgelegte Pauls Trnity-, Jesus-Gottessohn-Dogma. Er war nicht mal ein jünger, aber er hat sich als solcher bezeichnet.

ich geh' ein paar mal in die moschee pro woche, esse kein schweinfleisch, trinke kein alkohol. bete regelmässig.


D.


Zitat (Wolfman @ 27.07.2005 - 12:03:33)
bin Moslem, glaub' an einen einzigen Gott - Allah, Muhammad ist sein Gesandter wie Jesus.

Heutiges Christentum hat nichts mit Jesus' religion zu tun, heute was praktiziert wird, ist 325 in Nikea, 381 in Konstantinopol n. C. festgelegte Pauls Trnity-, Jesus-Gottessohn-Dogma. Er war nicht mal ein jünger, aber er hat sich als solcher bezeichnet.

ich geh' ein paar mal in die moschee pro woche, esse kein schweinfleisch, trinke kein alkohol. bete regelmässig.


D.

Respektierst Du andere Glaubensrichtungen ?

Murphy

Zitat (chilli-lilli @ 27.07.2005 - 11:46:59)
Zitat (General LEE @ 27.07.2005 - 11:39:07)
Ich habe früher gebetet,aber anscheinend hatte "er" wohl gerade viel zu tun.
Und was nutzt das?
Nichts!Seht euch die Welt doch mal an.Sie wird auch nicht besser,wenn ich an irgendwas glaube.
Für mich gibt es keinen Gott und somit auch keinen Glauben!

an einen solchen gott glaube ich auch nicht.so nach dem motto, wenn ich nur oft und lange genug bete, dann wird er es schon richten,...

an einen menschenähnlichen gott zu glauben, halte ich für naiv.

@general lee: es tut mir sehr leid für dich, dass du in deinem jungen leben schon so viel leid und schmerz hast ertragen müssen. :trösten:

@ chilli-lilli
Ich schließe mich deinen Aussagen in allen Teilen voll an!

@ general lee
Auch ich empfinde sehr viel Mitgefühl für Dich!

@Hamlett
Diese Geschichte von Herman van Veen kenne ich auch schon sehr lange von einer Schallplatte und halte sie ebenfalls für eine der schönsten Aussagen zum THema 'Gott und Kirche'!

Lieben GRuß
chris

jeder geht seinen eigenen weg, sie sind was sie sind ;)

wir sind verpflichtet mit anderen menschen gut umzugehen.





D.


Ich bin reformiert, habe jedoch mit der Institution Kirche nicht viel am Hut, obwohl ich sagen muss, dass die Kirche auch viel Gutes tut!

Meine Lieblingsanektote handelt vom hinduistischen Schöpfergott Brahma:


Was Brahma sprach:
Eine alte hinduistische Legende erzählt, dass es eine Zeit gab, wo alle Menschen Götter waren. Aber Sie missbrauchten die Göttlichkeit, so dass sich Brahma der Meister der Götter entschloss Ihnen die Macht der Götter zu entziehen und an einen unauffindbaren Ort zu verbergen.
Das grosse Problem war aber ein Versteck zu finden. Er rief die tieferen Götter zu einer Versammlung zusammen, um das Problem zu lösen und sie gaben folgenden Vorschlag:

„Beerdigen wir die Göttlichkeit unter der Erde“

Doch Brahma antwortete:
„Nein, dies genügt nicht, der Mensch wird graben und sie wieder finden“.

Die Götter entgegneten:
„In diesem Falle werfen wir sie in die Tiefe des Ozeans“

Doch Brahma antwortete wieder:
„Nein, denn früher oder später wird der Mensch die Tiefen erforschen und sie finden und an die Oberfläche bringen.

Die Götter kamen zum Schluss:
„Wir wissen nicht, wo wir die Göttlichkeit verbergen können, es scheint so zu sein, dass auf Erden und im Meer kein Ort ist der nicht einmal vom Menschen erreicht werden kann“

Auf diese Feststellung erwiderte Brahma:
„Folgendes werden wir mit der menschlichen Göttlichkeit tun. Wir verbergen sie in der Tiefe des Menschen selber, denn es ist der einzige Ort, wo er nie denkt sie zu suchen.

Seit dieser Zeit rennt der Mensch um die Erde um sie zu erforschen, seit dann sucht er, steigt er hoch und runter, taucht und gräbt er nach dem Ding das er nur in sich selber findet!


Oh wie wahr!!

Grüsse,
Cleopatra


Ich wurde evangelisch getauft und konfirmiert. Den Glauben an die Institution Kirche habe ich schon vor Jahren abgelegt, den Glauben an "Gott" jedoch nicht - da hat die Gehirnwäsche prima funktioniert... wie auch immer - es gibt da einen Film, in dem dargestellt wird, wie Gott einen jungen Mann beauftragt, in seinem Namen zu predigen und dieser sich ziert mit den Worten: Warum ich? Ich bin doch noch nicht mal in der Kirche. Gottes Antwort: Ich auch nicht. Das hat mir gut gefallen... :D


@Meike
der Atheist fehlt nicht - fällt bei mir unter den Begriff "nix".

Die Geschichte von Hermann van Veen kenne ich auch und hat mich schon vor 20 Jahren schwer beeindruckt.

Ich bin auch keine Kirchgängerin, aber ich suche täglich das Gespräch mit Gott und versuche, meinen Glauben im täglichen Leben zu gebrauchen.Ich habe auch das Gefühl, dass sich die Kirche sehr von der ursprünglichen Lehre entfernt hat und heute mehr Machtstrukturen als der Glaube an Gott zählt.


ich habe SONSTIGES gewählt, da ic meinen eigenen Glauben habe... ich bin zwar auf dem Papier evangelisch, doch da selbst auf meiner Konfirmation der falsche Spruch mit zugesegnet wurde (als ich mir ausgesucht habe) finde ich das sowieso Augenwischerei....

... wieso soll ich ein Kreuz anbeten???? Ein Kreuz ist das Grundgerüst von einem Galgen und der Galgen stellt den Tod zur schau, und den Tod vergöttere ich bestimmt nicht....

Wieso soll ich an G**t glauben (will jetzt keine G***lästerer sein!!!), wenn er eh mir nie hilft.... :( Warum hat mein Bruder mit 4,5 Jahren an Gehirntumor sterben müssen ??? Hatte sehr grosse Schmwerzen, musste Morphium nehmen und wurde zuletzt sogar blind... und vor lauter langeweile, weil er nur liegen konnte, hat er sich die Nägel runtergekaut bis es endlos blutete.... soll ich da noch glauben???? Warum hat meine Mutter so früh sterben müssen?? Warum hat sie ebenfalls tage vor sich hin vegetiert und hat ebenfalls Morphium bekommen und konnte sich nicht bewegen (Klinisch tod) und wurde nur noch mit Maschinen am leben gehalten und konnte nicht mehr reden - ist das fair? Soll ich da noch glauben?????
Warum hat mich mein Vater mit 19 Jahren nach der schweren Zeit einfach daheim rausgemobbt, obwohl ich ihn am meisten gebrauchen hätte können - ist das fair???? Hätte ich da auch noch glauben sollen???

Ich sage NEIN, denn wenn ich auf andere hoffe, bete oder glaube, egal wie ihr es nennt, dann ist eh Hopfen und Malz verloren.....

:wallbash: :labern: :heul: :wallbash: :heul: :labern:

Gruss Kiwi


PS: Und das die Welt durch einen Urknall entstanden ist und wir durch viele Jahrtausende aus einem Einzeller entstanden sind und nicht durch G***t muss ich wohl hier niemand erzählen - aber wer dran glaubt....glaubt wahrscheinlich auch an den Klapperstorch, Weihnachtsmann, Wichtelmännchen, Christkind und den Osterhasen- was?!?


Zitat (kiwi1809 @ 27.07.2005 - 13:27:23)
Ich sage NEIN, denn wenn ich auf andere hoffe, bete oder glaube, egal wie ihr es nennt, dann ist eh Hopfen und Malz verloren.....

PM an dich. :trösten:

Lieben GRuß
chris

...

Bearbeitet von MEike am 23.11.2007 10:24:03


kiwi....wir können noch so verzweifelt sein aber auf all unsere fragen
gibt es keine antwort.
wie ich schon geschrieben habe bin ich nicht mehr so gläubig obwohl ich
nicht ganz abgeneigt bin mir die höhere macht vorzustellen. ich weiss zwar nicht wie die aussieht.
aber gott, sollte es wirklich einen geben, können wir auch nicht für ALLES verantwortlich machen.
der glaube ist wirklich ein kapitel für sich und ich hüte mich bei meinem vater über ihn zu reden.


Zitat (Wolfman @ 27.07.2005 - 12:09:26)
jeder geht seinen eigenen weg, sie sind was sie sind ;)

wir sind verpflichtet mit anderen menschen gut umzugehen.





D.

kann sich einer an meinen beitrag in "terroranschläge in london" erinnern? zum themal der muslimische glaube? gottes letzte botschaft? das non plus ultra?

hier klingt genau diese einstellung durch. es steht sehr deutlich zwischen den zeilen und ich finde es abartig arrogant. das dazu!

kurz nochwas dazu - der jüdische, der christliche, und der muslimische gott sind ein und das selbe.

so, nun zu mir und meinem "glauben": ich glaube nicht an gott. ich bin auch nicht getauft und somit nicht konfirmiert oder hatte eine kommunion oder dergleichen.

als heide würde ich mich nicht bezeichnen, weil heide eigentlich ein christlich geprägter begriff ist, und leute bezeichnet, die an etwas anders glauben als an den christlichen gott. heiden glauben also auch an etwas - ob sie nun sathanisten, moslems oder sonst was sind, sie sind heiden.

ich bin vielleicht ein atheist. ich glaube einfach nicht an gott - egal welcher gott. theoretisch verleugne ich sogar seine existenz. B)

religionen interessieren mich aber im allgemeinen. wenn ich darüber informationen aufschnappen kann, nehme ich sie gerne mit. wenn mir einer über seine religion erzählen will, höre ich gerne zu (wenn es nicht totlangweilig ist). es hilft ja oft auch die denkweise von menschen bzw. gruppen im allgemeinen zu verstehen.

wenn ich einer religion zugetan bin, dann ist es der buddhismus. ich mag einfach religionen oder sagen wir wertvorstellungen und weltanschauungen, in denen es um den sagen wir goldenen mittelweg geht, mit sich selbst im reinen zu sein, alles zu respektieren u.s.w..allerdings bin ich viel zu sehr "arschloch" als daß ich einen guten buddhisten abgeben würde. ;) :pfeifen:
naturreligionen mag ich auch, weil sie die natur respektieren, und meinen, daß wenn es schon sowas wie seele und spiritualität gibt, nicht nur die menschen dies inne haben sondern auch tiere, pflanzen, berge, gewässer, wetter u.s.w..

aleister crowley hat mal singemäß sowas gesagt wie " jeder man ist sich selbst sein gott". das finde ich eigentlich auch ganz gut und richtig.

sehr schön geschrieben, kleiner. besonders diesen satz hats mir angetan

Zitat
jeder man ist sich selbst sein gott"

mir gefällt der satz auch.


Zitat (Hamlett @ 27.07.2005 - 11:53:44)

Hier noch eine schöne Geschichte von Herman van Veen zu dem Thema, mit der ich mich sehr gut identifizieren kann:

Geschichte von Gott


:D Ich liebe diese Geschichte von Hermann van Veen. Ich finde sie äusserst zutreffend.

Ich bin eigentlich evangelisch, mein Mann, da Spanier katholisch. Wir haben aber nicht kirchlich geheiratet.
Unseren Sohn haben wir zwar getauft und er nimmt in der Schule auch am Religionsunterricht teil, aber die Komunion soll er nicht unbedigt machen. Ich finde mit 7 oder 8 Jahren ist ein Kind noch nicht in der Lage zu entscheiden ob er die Komunion will oder nicht.

Ich bin zwar gläubig, aber auf gar keinen Fall mit der katholischen Kirche einverstanden.

Ich hab sozusagen auch meinen eigenen Glauben.

Hier in Spanien wird auch immer seltener kirchlich geheiratet und viele leben auch ohne Trauschein zusammen. Dies war vor vielen Jahren eher die Ausnahme.

Bearbeitet von VIVAESPAÑA am 27.07.2005 16:08:08

Ich glaube an Gott aber nicht an sein Bodenpersonal !!!

Ich bin katholisch getauft worden, aber schon vor ewigen Zeiten aus der Kirche ausgetreten, da ich weder an Gott noch an die Kirche glauben kann. Der Glaube an mich selbst hat mich immer noch am weitesten gebracht.

Ich respektiere jeden, der in seinem Glauben verankert ist und finde es in gewisser Weise auch bewundernswert, wenn sie in der Lage sind, daraus Kraft zu schoepfen. Aber fuer mein Leben bringt es mir gar nichts.


@PettyB:

Sehr schön formuliert! ;) :)

Ich glaube ebenfalls an Gott, jedoch nicht an die Kirche. :wacko: :nene:

Die Kirche hat in der Vergangenheit leider selten Gutes getan (u.a. Euthanasie, Hexenverfolgung, Drittes Reich etc.) und viele Aspekte, welche die Kirche - insbesondere die Katholische - uns einreden möchte, haben wenig mit Gott, sondern vielmehr mit Profit und Macht zu tun - eigentlich sehr schade. :( <_<

Ich lebe zwar nicht streng nach der Bibel, doch ich bin fest davon überzeugt, dass der christliche Gott in jedem Fall existiert, schließlich hat er mir bereits so oft geholfen und stets zur Seite gestanden. :) :yes:

Schönen Nachmittag noch,

Pop-Jeannie :engel:

Bearbeitet von Pop-Jeannie am 27.07.2005 16:19:38


Zitat (Biber @ 27.07.2005 - 11:25:32)
M.E. wird das Thema Jesus  von der Kircheviel zu breit getreten. Alleine schon sein Aussehen kann gar nicht stimmen oder habt ihr schon mal nen Ägypter mit langem,schmalen Gesicht,heller Hautfarbe und langen braunen Haaren gesehen?  :wacko:

wer hat den je behauptet, daß jesus ägypter war?
die bibel auf jeden fall nicht? laut biblischer geschichte bzw. bibel ist bzw. war jesus jude bzw. hebreäer. die juden bzw. hebreäer waren laut vorgenannter quellen bis zu ihrer befreiung durch moses duch die ägypter versklavt.

wie stellst du diesen zusammenhang zwischen jesus und ägyptern her?

und außerdem: wenn wir mal lange genug in agypten suchen, finden wir bestimmt auch einen ägypter, der deinen vorstellungen von jesus entspricht. das was du so als "die ägypter" bezeichnest, besteht aus arabern, beduinen, berbern und theoretisch sogar nubiern - die sehen alle anders aus - da gibt es helle und ganz dunkle und gemischte. seit alex dem großen sind sogar griechische wurzeln in ägypten. cleopatra war auch griechin. sie hat mit römern gepoppt. warscheinlich haben ordentlich viele griechen, römer u.s.w. seiner zeit (vor christus) in ägypten gepoppt. denk mal darüber nach.

oder noch besser, fahr mal nach ägypten und verlasse hurghada. rofl

Bearbeitet von kLeiner am 27.07.2005 16:41:12

Zitat (BetaAngel @ 27.07.2005 - 11:03:33)
Ich habe bei vielen Leuten hier im Forum den Eindruck gewonnen, dass sie gläubig sind.Und nun bin ich neugierig.Da mir mein Glauben sehr wichtig ist, interessiert es mich, wie ihr das so handhabt.Regelmäßiger Kirchgang, wöchentliche Meditation, Tischgebete, Satanskult, usw. Ist das in eurem Alltagsleben ein Thema, und was halten eure Kinder (so vorhanden) davon?

gibt doch mal selbst ein statement zu deinem glauben ab!

da dir dein glaube sehr wichtig ist? welcher denn überhaupt? regelmäßiger kirchgang, wöchentliche meditation, tischgebete, satanskult?

sag mal was zu deinem glauben. welcher? warum? wie äußert sich das?

würde sicher nicht nur mich interessieren - schließlich hast du mit diesem thema angefangen.

Ich glaube an Gott und an seinen Sohn Jesus Christus. Allerdings glaube ich nicht an einen Gott, der auf Knopfdruck Wünsche erfüllt. Ich glaube auch nicht an einen Gott, der mir sagt, dass in meinem Leben alles easy ist, ich nie Leiden und Schmerzen erleben werde. Ich glaube an einen Gott, der mir sagt, dass er mich bedingunglos akzeptiert und lieb hat. Ich glaube auch an ein Leben und eine Zukunft nach meinem Tod.
Christen sind nicht besser, sie haben es nur besser!

...

Bearbeitet von Ela am 08.10.2005 20:03:03


Ich glaube in Erster Linie an mich und meine Fähigkeiten, wenn ich da mal versage , muß oder kann ich niemandem einen Vorwurf machen, es ist zwar nicht immer einfach , da man ja die Schuld nicht abdeligieren kann , gehe aber eh nicht immer den Weg des geringsten Wiederstandes . :blumen:


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 23.11.2007 10:21:21


...

Bearbeitet von Ela am 08.10.2005 20:02:21


.... ein Leben nach dem Tod???? OH GOTT - Hört den das LEBEN nie auf????.... :wallbash:
















:D


Zitat (Ela @ 27.07.2005 - 19:20:43)
der christliche Glaube beinhaltet meiner Meinung nicht ein Leben nach dem Tod.
Er sagt eigentlich aus das man wieder zu Erde wird:-( Zumindest der evangelische Glaube.

Ela, lies mal die Kreuzigungsgeschichte oder die Paulusbriefe oder die Offenbarung, das wiederspricht deiner Aussage.

...

Bearbeitet von Ela am 08.10.2005 20:01:52


eben! Und das Leben hier verliert ein bißchen an Bedeutung. ;)

...

Bearbeitet von Ela am 08.10.2005 20:01:16


Ich bin evangelisch-lutherisch getauft und -streng- erzogen worden.
Wiewohl ich in all den Jahren genug Gelegenheit hatte, zu zweifeln, hinterfragen und das Anerzogene in Zweifel zu stellen, bin ich dem Glauben trotz allem treu geblieben und erziehe auch meine Tochter in christlichen Werten- allerdings ohne sie dazu zu zwingen und jeden Sonntag in die Kirche zu treiben.
Ich glaube an Gott -und genieße auch ab und an einen richtig guten Gottesdienst in der Kirche, singe sehr gern im Kirchenchor (vorrangig der schönen Musik wegen).
Jedoch mache ich mich nicht abhängig von alledem- ich habe mir eine eigene Lesart der Dinge angeeignet:

Ich denke, Glaube sollte nicht aufgezwungen werden. Man kann sein Kind darin anhalten, (christliche) Grundwerte zu üben (z. B. anderen helfen, Rücksicht auf Schwächere, Achtung vor der Schöpfung). Dies ist auch unbedingt wichtig.

Die urchristliche Lehre wurde von zuvielen Menschen versucht, auszulegen.
Resultat: eine -leider- oft sehr aufgeweichte, modernisierte Sicht der Dinge.
Man besinne sich auf die Basis und was einem das Herz gebietet. Dann ist es schon in Ordnung.

Der Tod:gehört zum Leben und stellt für mich selbst nichts dar, wovor man sich ängstigen müßte. Er ist die Schwelle für eine andere Form des Daseins und ich glaube sicher, daß man dann Rechenschaft ablegen muß. Danach wird man beurteilt werden.

Ich hoffe, diese, meine Sicht der Dinge sorgt nicht für Zündstoff. Mein Glaube ist mir wichtig -und ich denke, er hat mir bisher gut geholfen.
Gott wird es mir sicher nicht verübeln, wenn ich meine individuelle Sichtweise vertrete.
Ich habe aus Interesse schon katholischen Messen und freikirchlichen Gottesdiensten beigewohnt. Auch neuapostolische Feiern sind mir nicht fremd.


Zitat (Ela @ 27.07.2005 - 20:18:45)
Jo
:)

Stelle dir vor du gehst zum Arzt und der sagt dir das du max. eine Lebenserwartung noch von ca. 6 Monate hast.
Was würde man da noch machen ??? Ich überlege schon andauernd :rolleyes:

Dies wäre eine Krebs- Enddiagnose.

Also, ich würde:

Meinen Job beim Tierarzt weitermachen, bis es nicht mehr geht.
Vielleicht: Urlaub -noch mal richtig- mit meiner Familie machen.
Mein Kind fit kriegen, daß sie weitermacht- und nicht verzweifelt.
Anweisungen treffen, daß meine "Leichenfeier" ein fröhliches Ereignis wird... mit reichlich Whiskey und allen guten Freunden.
Meine Asche in meinem Garten beisetzen- im allerengsten Familienkreis.


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