tägliche Hausarbeit


Hallo,

mein Mann u. ich streiten uns mal wieder über die Hausarbeit.
Was macht ihr täglich, einmal die Woche oder auch 1 mal im Monat??
Würde mich mal interessieren.

Lieben Gruss

Melanie


[FONT=Arial]guten morgen,
also ich kenn das auch nur zu gut, das fängt schon morgens an. mein freund war heute morgen noch nicht in der lage, soweit zu denken, das gewaschenen geschirrtücher eventuell auf der wäscheleine hängen könnten.
ich wasche bestimmt alle zwei bis drei tage eine waschmaschine, bei dem wetter auch mal öfters, vorallem viele handtüche im sommer. ich denke immer daran,alle wäsche zu waschen, die meines freundes, wie auch meine. dazu ist mein freund nicht in der lage. er wäscht grundsätzlich nur seine eigne wäsche, unbewußt egoistisch.
alle zwei tage wird der geschirrspüler angeschaltet und den räumen wir aus, meistens ich, aber meinem freund lass ich manchmal auch den vortritt. das essen koche so gut wie immer ich, und wenn ich nicht koche, gibts auch nichts. mein freund kann kochen, ist nach einem langen arbeitstag aber zu erschöpft- ein glück das ich nicht teilweise bis zu 10h stunden am tag auf arbeit bin?!? :huh:
ansonsten müssen wir oft saugen, das mach auch ich, an tagen, an denen ich mal bisschen später auf arbeit muss. zur zeit muss ich alle zwei tage, da wir momentan 6 katzen haben, die andauernd rein und raus rennen und in den blumentöpfen wühlen. den fliesenboden wisch ich einmal die woche. das bad machen wir nur alle zwei wochen sauber, manchmal wischt man halt mal bissl über die amaturen, aber gründlich reinigen nur alle 14 tage.
müll müssen wir alle zwei bis drei tage rausbringen, vorallem wenn man mal ein größeres menü kocht fällt ja extrem viel verpackungsmüll an, es nervt wirklich... staubwischen is echt verhasst bei uns, vorallem bei mir. mein freund sammelt elefanten und die stehen alle schön im regal, ich bin aber zu faul die zu entstauben, also wird das nur im äußersten notfall getan, also wenn wir wichtigen besuch bekommen, oder meine eltern :lol:
um die blumen kümmer ich mich fast nbie, weil ich keinen grünen daumen habe, aber dennoch fast im urwald schlafe, weil mein freund so verrückt nach grünem zeug ist. ich mach es wirklich nur, wenn es ganz heiß ist und sehe, das die kurz vorm austrocknen sind. mein freund gießt die eben alle zwei tage etwa. wenn ich koche, bin ich oft zu faul, noch während des anrichtens, alle töpfe und pfannen aufzuräumen, also macht das meistens mein freund nach dem gemeinsamen essen. er meckert zwar dabei, aber ich finde, das ist relativ augeglichen, denn schließlich macht er tagsüber/abends/ am we fast gar nix. dabei ist es seine wohnung, in die ich nur nachträglich eingezogen bin...
so, ansich wars das. falls es noch fragen gibt, meldet euch, ciaoi
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Um solchen Diskusionen aus dem Weg zu gehen mach ich gleich alles selbst.
Das war eigentlich schon immer so bei uns, dass ich das allein gemacht hab, alles.
Hab mich jetzt nach über 10 Jahren auch daran gewöhnt und ich versuche halt jeden Tag ein bisschen was zu machen, dass sich nicht irgendwann soviel angesammelt hat, dass ich´s nicht mehr schaffe.

Ich sauge meist täglich und wische nass je nach Bedarf, aber mindesten einmal die Woche. Eine am Tag läuft auch meistens.


Also, da hab ich ja echt Glück mit meinem Männe! Ich gehe nur zwei Wochen im Monat arbeiten und habe eigentlich Zeit genug, die anfallende Hausarbeit zu erledigen, aber mein Mann hilft mir trotzdem bei allen möglichen Tätigkeiten., obwohl er jeden Tag mindestens 10 Stunden arbeitet und samstags meistens auch noch von morgens 7.00 bis mittags 12.00 Uhr.
Also fürs kochen bin ich allein zuständig, Spülmaschine ausräumen macht der, der gerade in der Küche ist, das Bad wird von jedem von uns sauber verlassen, d. h. Waschbecken auswischen nach Benutzung, schmutzige Wäsche gibt jeder grundsätzlich in den Wäschebehälter, getragene Kleidung räumt jeder selbst weg bzw. hängt sie auf Kleiderbügel und Staubsaugen findet einmal die Woche statt, hab ich wegen anderer Arbeiten möglicherweise dazu keine Zeit, macht das - ohne zu fragen - mein Mann. Fensterputzen so alle 4 bis 6 Wochen, mache eigentlich ich, aber Gatterich ist sich dafür von Zeit zu Zeit auch nicht zu schade. Blumengießen mach ich und Staubwischen auch (einmal die Woche). Gewaschen wird einmal die Woche, bei zwei Personen reicht das aus. Bügeln ist meine Sache, aber mein Mann kann es auch. Wenn ich absolut nicht dazu komme, übernimmt er das Bügeln auch mal, ohne zu fragen, ob er es machen soll. Wir haben keine Probleme damit, wer was macht, jeder schaut hin, was der andere für Arbeit hat und hilft entsprechend. Bei uns klappt das wunderbar und ich kann mich nicht beschweren. Das wünsch ich Dir auch.


Murmeltier

Bearbeitet von Murmeltier am 02.07.2008 08:45:21


Es wäre Blödsinn nun auch aufzuzählen , was ich mache und was mein Mann macht,
bei uns gibt es da keine Probleme, es gibt bestimmte Dinge die macht er und
ich habe auch meinen teil mein mann ist sich überhaupt nicht zu schade, die
toilette oder das bad zu putzen.
Null Problemo !!!!


Bei uns macht jeder alles. Da gibts keine Diskussionen, wer Zeit hat, der kocht oder putzt oder bügelt. Wenn der Wäschekorb voll ist, dann macht jeder mal die Maschine voll und startet sie. Waschbecken und Dusche putzt jeder nach Benutzung.
Einen festen Plan gibts nicht, was gemacht werden muss, das wird gemacht. Freitagnachmittag ist putzen angesagt und das machen wir gemeinsam und wenn unser Sohn zu Hause ist, dann packt er auch mit an. Dadurch sind wir schnell durch und haben am WE keinen Stress.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht mehr vorstellen, dass alle Hausarbeit an mir hängen bleibt. Da habe ich meine Männer gut im "Griff"! rofl :pfeifen:


Zitat (Gerlii @ 02.07.2008 09:13:01)
Es wäre Blödsinn nun auch aufzuzählen , was ich mache und was mein Mann macht,
bei uns gibt es da keine Probleme, es gibt bestimmte Dinge die macht er und
ich habe auch meinen teil mein mann ist sich überhaupt nicht zu schade, die
toilette oder das bad zu putzen.
Null Problemo !!!!

Genauso sehe ich das auch. Und bei uns läufts genauso. Es gibt keinen Plan wann und wie oft was gemacht wird. So wies anfällt und so wie Zeit und Lust ist. Und wie dreckig oder unordentlich es im Haus ist :wub:

Zitat (bine4386 @ 02.07.2008 09:43:47)
Genauso sehe ich das auch. Und bei uns läufts genauso. Es gibt keinen Plan wann und wie oft was gemacht wird. So wies anfällt und so wie Zeit und Lust ist. Und wie dreckig oder unordentlich es im Haus ist :wub:

So geht es bei mir auch, es wird saubergemacht, wenn ich das Gefühl habe, es muss sein. Pläne aufzustellen ist nichts für mich. Ich halte sie möglicherweise ohnehin nicht ein. :D

Das Einzige, wo ich genau bin, ist mit dem Bettenüberziehen.

Die tägliche Hausarbeit kommt, wie sie kommt.

boah coffeecat, wieso hast du so viel wäsche zu waschen????


Eigentlich mach ich alles, natürlich auch die Pflege meiner Frau, sie kann fast nichts mehr. :huh:

Somit fällt die Einteilerei auch weg. rofl

Früher hat meine Frau alles gemacht, da ich, wenn überhaupt, erst am Wochenende nach Hause gekommen bin. hab dann aber auch geholfen wos ging. ;)

Gruß

Sebring.


wenn ich meinen mann "drum bitte" :peitsche: , dann macht er in der regel auch. von alleine kaum, aber das ist ok. ansonsten sind die aufgaben klar verteilt, ich mach haushalt und mutter, er geht arbeiten. wenn ich arbeiten geh, erwarte ich dass ich die wohnung so antreffe, wie ich sie verlassen hab.
ich für mich mach einmal die woche grossputz, und boden saugen, wc putzen usw, immer mal wieder. wenn ich grad lust hab und es nötig ist


Bei uns ist es wie bei Renate54: Freitags nachmittgas wird gesaugt, Staub gewischt geputzt, damit das WE frei ist.
Bei uns wird das alles gemeinsam gemacht, meist macht mein Schatz das sogar alles alleine, da er schichtbedingt öfter tagsüber zuhause ist als ich.
Ebenso das, was unter der Woche anfällt (nochmal saugen wenns denn nötig ist, z.B.)
Die Bäder schrubbt meine Tochter einmal die Woche.
Bügeln tu ich nicht, seine Hemden bügelt mein Freund selbst.
Nur Wäsche aufhängen und zusammenlegen mach ich lieber alleine, sonst käme ich ums Bügeln nämlich nicht drumrum.
Kochen tut der, der grade Lust hat oder eben zusammen.
Alles andere (Fensterputzen, Gartenarbeit, etc) machen wir auch gemeinsam.

Ein Mann, der mich alles alleine machen lassen würde, käme mir nicht über die Türschwelle!


Wo habt ihr alle nur diese tollen Männer her, die sogar freiwillig arbeiten???

Ich tendiere da momentan aus lauter jahrelangem Frust auch eher zu Noni's "Lösung".... nachdem das Ganze bei uns fast täglich Thema ist und sich dennoch eher verschlechtert statt verbessert habe, resigniere ich mittlerweile und mach lieber alles allein, statt für jeden Mist einen Streit vom Zaun zu brechen, bei dem schlußendlich eh nichts bei rumkommt. Jetzt muss ich mir nur noch angewöhnen, mich nicht mehr darüber zu ärgern......

Kürzlich hab ich übrigens das Gespräch einer Gruppe älterer Damen in der Umkleide von unserem hiesigen Fitnessclub belauscht, in dem es um dieses Thema ging. Die Damen hatten sämtlichst so zwischen 30-40 Jahre Ehe hinter sich und waren sich am Schluß einig: Erzogen kriegt man die Kerle nicht. Egal wie. Geht nicht. Also: hinnehmen oder sich scheiden lassen. Ne andere Lösung scheint's auf Dauer nicht zu geben....


Die fallen von Kirschbäumen. rofl rofl rofl Ok mal im Ernst. Mir wärs als Mann derbe peinlich, wenn ich alles meine Lady machen lass. Das würd die sich sowieso nicht gefallen lassen, aber n Mann der alleine im Haushalt nicht klarkommt, ist für mich einfach ne peinliche Nummer.
Das gilt auch für irgendwelche Typen, die mit dem silbernen Löffel im Mund geboren wurden. Haushalt fällt jeden Tag an, was für Typen sind das, die sich nicht alleine versorgen können oder wollen? Kranke, Behinderte oder sowas nehm ich davon aus, aber nicht Leute, die frisch von Mama kommen, heiraten und nach dem Tod der Frau oder wenn die krank ist nicht mal wissen, wie man n Ei brät oder was man für nen Haushalt braucht.


Da ich die Woche über alleine bin, übernehm ich den Großputz (1mal die Woche alles, ansonsten nur zwischendurch mal saugen oder Staub wischen je nach Bedarf ^_^ ). Bin zwar auch jeden Tag über 10 Stunden außer Haus, aber ich will auch, dass sauber ist, wenn mein Schatz Freitagabend nach Haus kommt und wir sowas nicht am WE erledigen müssen. Am Wochenende teilen wir uns dann in alles rein. freitags schmeißt er meistens dann die WaMa an (Tut auch von mir Wäsche mit rein) und meistens kochen wir auch zusammen, machen die gartenarbeit gemeinsam etc....

Null problemo also auch bei uns :D


Zitat (Schnegge @ 02.07.2008 11:56:48)
Wo habt ihr alle nur diese tollen Männer her, die sogar freiwillig arbeiten???

Hm, man weiß aber doch vorher (bevor man zusammenzieht) wie der Mann so drauf ist.
Entweder sie sind bereit zu helfem oder nicht, erziehen kann man sie, dahingehend nur schwer.
Ich persönlich habe dieses bei meinen Eltern erlebt, mein Vater hat im Haushalt nicht einen Finger gekrümmt (gut, meine Mutter ist allerdings auch nie arbeiten gegangen, da sehe ich das dann auch ein wenig anders) und ich wußte genau, ein Mann kann nur der Richtige für mich sein, der u.a. im Haushalt mit anpackt (ich, im Gegenzug wechsle dann aber auch mal Autoreifen, tapeziere und baue Schränke zusammen, z.B.)
Gut, ich gebe zu, ich bin bei meiner Partnerwahl immer sehr anspruchsvoll gewesen, das hat es nicht immer einfach gemacht, aber dafür habe ich dann auch den "perfekten" Mann, soweit ein Mensch halt perfekt sein kann.
Das ist natürlich auch keine Garantie fürs Gelingen einer Beziehung :-)
Die Unzufriedenheit wegen des Haushaltes (und die kommt ja sehr häufig vor) fällt aber schon mal weg.

Meine Mutter hat keinen Bock gehabt, sich kleine Prinzen ranzuziehen, die erst von Mama abhängig sind, später im Dreck versinken, wenn die noch kein Weibchen haben und dann denen auf den Sack gehen, wenn die nix können. Mein Vater hats uns auch vorgelebt, dass der mit anpackt bei allem. Bloß Kochen ist nicht so seine Baustelle, das mit den Gewürzen kriegt der nicht so hin.

Aber ich merks auch bei vielen jüngeren Frauen, dass die ihre Jungs anders erziehen als die Mädels. Selber schuld, wenn man sich so nen Nixkönner ranzieht, der später alles mühsam lernen muss oder seinem Weibchen auf den Sack geht.


Normalerweise mach ich die Wäsche und er kocht. Die Pflanzen sind auch mein Gebiet, weil ich sie auch angeschafft habe. Gespült wird unter der Woche einmal zusammen, was am Wochenende übrig bleibt, ist seine Aufgabe. Da fängt er in der Küche an zu putzen, ich im Bad und im Wohnzimmer treffen wir uns dann ^^ Einkaufen machen wir entweder zusammen, oder wer eben gerade am Supermarkt vorbeikommt. Und ansonsten: was halt so ansteht. Wenn mich der Müll grad nervt, bring ich ihn runter, oder schick ihn, wenn ich selbst was zu tun hab ;) ist eigentlich kein großes Problem bei uns.

Im Gegenteil: im Moment ist Ausnahmezustand und ich muss an dieser Stelle meinen Freund echt mal loben. Derzeit sitze ich von morgen bis abends entweder an meiner Abschlussarbeit oder im Büro und er übernimmt fast den ganzen Haushalt. Das einzige was ich manchmal machen muss, ist ihm eine Liste dazulassen, weil er so besser arbeiten kann und meint, er übersieht mehr als ich. Heute wäscht er drei Ladungen, bringt die Pfandflaschen und den Müll weg und wenn ich zu spät heimkomme, spült er auch allein, ohne Meckern. Denn wenn er in einem halben Jahr mit den Abschlussprüfungen dran ist, werd ich dasselbe für ihn tun, das weiß er auch :)


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 02.07.2008 12:20:03)
... später im Dreck versinken, wenn die noch kein Weibchen haben und dann denen auf den Sack gehen, wenn die nix können...

Na, für solche Exemplare ist ja FM dann da :D

Ich denke, es kommt auch auf den Mann selber an.
Mein Ex-Mann wurde auch von seiner Mutter gepampert, als er dann, nach Dachausbau, eine Etage höher zog, spottete sein Vater "Nach spätestens 2 Wochen bist Du eh wieder hier unten".
Das hat an seiner Ehre gekratzt, zum Leidwesen seiner Mutter.
Mein Umzug dorthin stand auch an, den habe ich aber noch um ein paar Monate verschoben, damit er auch erkennen konnte, was es heißt, einen Haushalt zu führen. :ph34r:

Und er hat es bestens hinbekommen!

Ich weiß noch eines Freitags, als wir beide zusammen geputzt haben, kam sein Vater nach oben, schaute meinen Ex verdattert an und fragte völlig verblüfft :"Was machst DU denn da?" Und er nur: "Putzen".

Tja, wenn Generationen aufeinanderprallen...

Ich lebte mit der Illusion,dass man einen von Muttern verwoehnten Mann auch umerziehen kann.
Nein in der Realitaet ist es nicht machbar.
Wenn es mal wirklich sein muss,dann schreib ich ihm nen Zettel und lege das richtige Putzzeug daneben.
Er kuemmert sich auf regelmaessiger Basis um den Muell und um die harte Gartenarbeit.
Ich hab ihn einmal bei Geschirrspuelen beobachtet und da dachte ich mir,dass ich es lieber selber mache......
Bei uns wir taeglich gefegt und je nach Verschmutzung auch gewischt.
Alles andere mache wird ohne Plan erledigt.

Lg Daraja


Zitat (Tamora @ 02.07.2008 11:26:42)
Bei uns ist es wie bei Renate54: Freitags nachmittgas wird gesaugt, Staub gewischt geputzt, damit das WE frei ist.
Bei uns wird das alles gemeinsam gemacht.

Ein Mann, der mich alles alleine machen lassen würde, käme mir nicht über die Türschwelle!

Bei uns ist es ganz genauso.
Am WE kochen wir auch gemeinsam, wobei das eigentlich eher mein Ressort ist, denn ich koch einfach zu gerne. Mein Mann aber auch, und auch gut!
Wäsche mach zur Zeit ich, denn ich bin Baby-bedingt zu Hause, aber bügeln tun wir auch abwechselnd. Es muss auch gar nix diskutiert werden, das ist einfach so.

Zitat (Kalle mit der Kelle @ 02.07.2008 12:02:23)
Die fallen von Kirschbäumen. rofl rofl rofl Ok mal im Ernst. Mir wärs als Mann derbe peinlich, wenn ich alles meine Lady machen lass. Das würd die sich sowieso nicht gefallen lassen, aber n Mann der alleine im Haushalt nicht klarkommt, ist für mich einfach ne peinliche Nummer.
Das gilt auch für irgendwelche Typen, die mit dem silbernen Löffel im Mund geboren wurden. Haushalt fällt jeden Tag an, was für Typen sind das, die sich nicht alleine versorgen können oder wollen? Kranke, Behinderte oder sowas nehm ich davon aus, aber nicht Leute, die frisch von Mama kommen, heiraten und nach dem Tod der Frau oder wenn die krank ist nicht mal wissen, wie man n Ei brät oder was man für nen Haushalt braucht.

Hi Kalle, genauso sieht mein Mann das auch. Er würde sich niemals einfallen lassen, mir die gesamte Arbeit im Haus zu überlassen. Es liegt aber, so glaube ich, auch ein wenig daran, daß ich einen sogenannten "gebrauchten" Mann geheiratet habe. Nachdem ihn seine erste Frau verlassen hatte - erzälhte er mir - sah er sich vor die Wahl gestellt, entweder unterzugehen oder sein Leben fortan mit allen Annehmlichkeiten und Unannehmlichkeiten selbst in die Hand zu nehmen. Letzteres hat er dann getan und es lief durchaus prima. Nachdem seine Mutter sodann pflegebedürftig wurde, hat er noch dafür gesorgt, daß sie die bestmögliche Versorgung in ihren gewohnten 4 Wänden erhielt, weil er selbst ja arbeiten mußte, um diese Pflege zu finanzieren und auch, um das elterliche Haus zu erhalten. Nach drei harten Jahren verstarb seine Mutter und er konnte guten Gewissens sein, daß er sie bestens versorgt hatte. Drei Jahre später dann bat er mich, zu ihm zu ziehen, was ich mit Freude getan habe, denn auch ich bin ein "gebranntes Kind" und habe einiges mitgemacht mit meinem Ex. Heute bin ich sehr glücklich, daß ich mich zu diesem Schritt entschieden habe. Ich könnte mir keinen besseren und fürsorglicheren Mann wünschen, als den, der mir bzw. uns jetzt das Leben wirklich lebenswert macht.

So, dieses Lob mußte ich jetzt mal für alle Klasse-Männer aussprechen, die es ja offensichtlich doch noch gibt!



:blumenstrauss: :blumenstrauss: :blumenstrauss:

Murmeltier

Zitat (Murmeltier @ 02.07.2008 15:18:43)
daß ich einen sogenannten "gebrauchten" Mann

So einen hab ich auch :wub: Der kann alles und macht auch alles :D

hab nen "neuen". und der ist auch super!! :wub: :wub:


Mir isses auch latte wenn andere Kerle oder auch Frauen mich für nen Waschlappen halten, weil ich alles selber kann und mach. Wenn meine Männlichkeit an meinen Haushalts-Fähigkeiten gemessen wird, kann mir die Meinung von solchen Leuten sowas von latte sein oder auch andersrum, wenn ne Frau, die mit nem Bohrer und ner Kreissäge umgehen kann für manche keine richtige Frau ist, kann die sich da gerne drüber in die Ecke schmeißen vor Lachen. :P :P :P


Komisch.. ich bin mal wieder die Vertreterin des anderen Extrems (wie so oft :rolleyes: ):
Ich kann es gar nicht gut abhaben, wenn mein Mann sich mit Küche und Haushalt "begibt", weil das meine angestammte Aufgabe ist. Okay, ich lasse mir sehr selten mal beim Abtrocknen helfen und verteile einen Aufgabenplan der wichtigsten Dinge in Haus, Hof und Garten, was wichtigstens getan werden muß, wenn ich meine Wirkungsstätte für länger (KH oder Urlaub) verlassen muß und selbst nicht sorgen kann.
Es mag wohl erziehungsbedingt sein. :unsure:

Komme ich zurück, freue ich mich, wenn alles halbwegs sauber ist (für die Feinheiten kann ich schnellstens wieder sorgen ) und sich die Meinigen freuen, daß es wieder "Richtiges Essen" gibt und Mama endlich wieder da ist. *freu*

"Zusammen kochen" ist ein Ding, was ich suspektiv ansehe, es sei denn, man kann den Lieben dazu bitten, die Kartoffeln zu schälen oder "Gemüseanlieferungen" zu putzen (auch das alles mache ich im Grunde lieber selbst, sauberer, sparsamer und schneller ;) ).
Ich finde es schön, wenn man zusammen in der Küche ist ("Knackst Du die Nüsse für den Nußkuchen, bist Du so lieb?"), dabei können Fußball oder die Nachrichten oder die gemeinsame Lieblinsmucke im Radio laufen, man kann sich zusammen darüber unterhalten und so, aber reinweg Küchenarbeit oder Budeputzen, Waschen, Bügeln, Ordnunghalten? Würde ich keinem Mann (und schon gar keiner anderen Frau) wirklich vertrauensvoll überlassen. Könnte ich auch gar nicht.
Der einzige Mensch, von dem ich mir in Küche und Garten und im Haus sehr gerne helfen lasse (und dessen Auftauchen dort mich nicht gleich hektisch werden läßt), ist meine Tochter. :wub: Mit ihr macht das Ganze sehr viel Spaß, man kann sich so witzig unterhalten und vieles voneinander lernen.

Ich weiß, das ist vermutlich ein Armutszeugnis... "der arme Mann, der kommt gar nicht zum Zuge!", denken jetzt bestimmt viele, die das lesen.
Ja, er hat auch mal 7 Jahre seines Lebens für sich selbst sorgen müssen und hat das (sogar für meine scharfen Augen und eben für einen Mann :rolleyes: ) sehr gut geschafft (bis auf die Bügelwäsche und die Küche ;) , aber da will ich nicht so sein).
Eigentlich will ich gar kein Perfektionist sein... :( aber in meinen Augen hat der Mann nun mal seine Arbeit und die Frau kümmert sich um Haus, Kinder, Garten und Tiere, Familie und alles.
Arbeitet die Frau mit, hat sie sich trotzdem um alles genauso zu kümmern... Erziehung eben.
Mein Mann kommt schon genügend zum Zuge: da macht Euch man keine Sorgen der ist sehr durchsetzungsstark in seinem Metier und im Beruf: aber einträchtig eine Pizza belegen/ backen/ danach zusammen abwaschen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. :huh:
Noch schlimmer: er wäscht die Wäsche... :ph34r:


Zitat (Die Bi(e)ne @ 03.07.2008 04:22:42)

.Arbeitet die Frau mit, hat sie sich trotzdem um alles genauso zu kümmern... Erziehung eben.

Naja, jedem das Seine, ich verstehe nur nicht, warum die Frau, wenn sie auch arbeiten geht, sich dann noch komplett alleine um den Haushalt kümmern soll.

Das hört sich für mich sehr nach den 50er Jahren an und dieses Modell ist sicher auch vom Aussterben "bedroht".

Ich persönlich könnte und wollte so nicht leben, aber es kann ja keiner aus seiner Haut, wenn Du so erzogen wurdest (war ja bei meiner Mutter genauso, aber die ist halt auch schon fast 70) und wenn es Dir wirklich nichts ausmacht, ist das ja auch völlig in Ordnung.

Und ICH freue mich eher, wenn meine 17jährige Tochter sich etwas kocht und ich zugeben muß, das es oft besser schmeckt als bei mir.
Da weiß ich, sie wird im Leben zumindest mal nicht verhungern :-)

Wir haben ja noch getrennte Haushalte, offiziell zumindest, denn bis auf ein, zwei Tage in der Woche sind wir immer bei dem einen oder anderen.
Kochen tut entweder er oder wir zusammen, ich allein fast nur dann wenn ich auch abends mal allein bin. Und zusammen kochen klappt bei uns sehr gut, wir haben sehr viel Spaß dabei.
Putzen - meine Wohnung putz ich, was daran liegt, dass ich studier und tagsüber dann bei mir bin. Wenn mir der Magisterarbeitsmist zuviel wird, saug ich eben mal schnell oder so um das Hirn mal freizukriegen. Meine besser erzogene Hälfte macht seinen Haushalt eigentlich auch selber, aber aber ich saug da auch mal durch oder mach schnell das Bad, wenns für meine Begriffe net ganz so ordentlich ist. Ich muss aber zugeben, dass ich eher von der pingeligen Sorte bin - und Hausstauballergie hab. Also mach ichs einfach, denn es stört ja auch nur mich.
Wäsche macht auch jeder seine selber, erstens weil ich meine dreckige Wäsche nicht durch die halbe Stadt fahr, und zweitens brauch ich n spezielles Waschmittel. Da Männe aber nur Tabs benutzt (angeblich is das mit der Dosierung so kompliziert B) ) ist absehbar dass ich das irgendwann komplett mache.
Und bügeln tut keiner von uns. Das brauchen wir nicht :P

Tante Edit sagt, grade das gemeinsame Pizza- belegen ist immer seeeehr lustig, Bi(e)ne! aber das ist sicher Männerbedingt :pfeifen:

Bearbeitet von Phoenixtear am 03.07.2008 10:02:16


Zitat (Die Bi(e)ne @ 03.07.2008 04:22:42)
Arbeitet die Frau mit, hat sie sich trotzdem um alles genauso zu kümmern... Erziehung eben.

Da kann ich Dir absolut nicht zustimmen. Ich bin Jahrgang 54 aber nie so erzogen worden. Schon in meinem Elternhaus war es so, dass alle mit angepackt haben. Auch mein Vater war sich nicht zu Schade abzuwaschen oder Wäsche zu waschen.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass ich nach 8 Std. auf der Arbeit auch noch den ganzen Haushalt am Halse habe.

Und so sind unsere Kinder auch erzogen wurden und meine Mädesl haben das Glück, dass sie Männer bekommen haben, die sich genauso an der Hausarbeit beteiligen. Da sie es von zu Hause aus nicht anders kennen, wäre es sonst wahrscheinlich schief gelaufen.

Renate, mein Pa (jahrgang 57) war sich immer zu schade im Haushalt auch nur das geringste zu machen. Er stellt höchstens mal sein! Geschirr in die Spülmaschine, und ansonsten macht er nur die "Männerarbeit", die rund ums Haus anfällt, bei der die Frauen und Kinder aber auch kräftig mitanzupacken haben. Meine Ma hat aber auch immer gearbeitet, nicht weniger als er, und seit sie selbstständig ist, arbeitet sie um einiges länger - hat aber immer noch den Haushalt allein an der Backe.

Man kann das nicht vom Alter abhängig machen, denk ich, es ist schon wirklich Erziehungssache.

Bearbeitet von Phoenixtear am 03.07.2008 10:07:26


Ich seh nicht ein, dass der Haushalt bloß einem zufallen soll. Da leben beide drin und verursachen Arbeit. Als Single arbeitet man auch und hat trotzdem den Haushalt zu schmeißen.
Gibt bestimmte Sachen, die meine Lady und ich uns n bisschen aufgeteilt haben, ohne das zu ner festen Regel zu machen. Ich kümmer mich um den schweren Kram, ich seh nicht ein warum meine kleine Lady große Kartoffelsäcke, Getränkekisten und sowas wuchten soll, wenns mir leichter fällt, die Fenster putz ich meistens auch alleine, bin eben groß und schaff das schneller als sie, ohne mir den Arm dabei auszurenken. Streifen und Flecken gibts bei mir auch nicht.

Dafür gibt sie die grobe Richtung vor beim Einkaufen und beim Kochen. Ich bin der Traum von jedem Supermarkt-Einrichter, ich greif meistens zuerst das, was mir zuerst in die Hände fällt und in Augenhöhe liegt, krieg von Sonderangeboten selten was mit, vergleich fast nie Preise und halt fast alles für Saisonobst- und gemüse, was in den Theken liegt.
Meine Lady hat am Anfang öfter mal ne Krise gekriegt, wenn wir zusammen eingekauft haben. Ich pack alles mögliche in den Wagen rein, sie holts wieder raus.
Sie kocht auch umsichtiger als ich, friert derbe viel ein, kocht vor und sowas. Wenn man so Nimmersatt wie mich in der Hütte hat, ist das auch empfehlenswert. Ich wär früher nie auf die Idee gekommen, mal eben nen Pott mit 10 oder 14 l Inhalt mit Tomatensoße oder Bolognese zu kochen. Der hält auch nicht lange bei uns, höchstens zwei Monate. Kochen machen wir meistens gemeinsam.

Was anderes isses, wenn jemand n Zimmer bloß für sich alleine hat, n Hobbykeller oder sowas. Da würd ich auch nix drin machen, wenn sich da bloß der Partner drin aufhält.

Ich kümmer mich um unsere Wäsche genauso wie ums Staubwischen, Spülen, Staubsaugen, Bettmachen, Putzen und und und. Hab ich vorher alleine gemacht, ich seh nicht ein warum das jetzt an meiner Lady hängen bleiben soll.

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 03.07.2008 12:16:53


HansA. kann alles und macht sehr viel im Haushalt, wenn er mal daheim ist. Nur in die Küche lasse ich ihn nicht.


Zitat
Eigentlich will ich gar kein Perfektionist sein... sad.gif aber in meinen Augen hat der Mann nun mal seine Arbeit und die Frau kümmert sich um Haus, Kinder, Garten und Tiere, Familie und alles.
Arbeitet die Frau mit, hat sie sich trotzdem um alles genauso zu kümmern... Erziehung eben.


Nee, da bin ich ja froh, dass mein Kerl aus einer anderen Generation stammt. :lol: Wenn ich hier abends heimkomme und müsste noch den ganzen Haushalt alleine schmeißen, wäre ich ja völlig fertig mit den Nerven! Bei uns ist es in der Küche sogar umgekehrt, das ist allein sein Revier, da lässt er sich nicht in den gucken und ich helf nur beim Schälen, Schnibbeln usw. Da wird es wohl später mal heißen "endlich wieder richtiges Essen" wenn der Papa wieder da ist :D Muss auch sagen, dass sein absoluter Traum ist, zuhause bleiben und sich um Heim und kümmern, während ich mir das gar nicht vorstellen kann. Hab also Glück gehabt so ein Exemplar zu erwischen :blumen:

Zitat (Phoenixtear @ 03.07.2008 10:06:19)
Renate, mein Pa (jahrgang 57) war sich immer zu schade im Haushalt auch nur das geringste zu machen. ist schon wirklich Erziehungssache.

Mein Vater war Jahrgang 23 und hat nach der Arbeit im Haushalt mitgeholfen. Und das war auch gut so. Als meine Mutter ein Pflegefall wurde stand er nicht da und wusste sich nicht zu helfen. Er hat die Pflege und den Haushalt perfekt auf die Reihe bekommen.

Das find ich richtig super :daumenhoch:

Ich kenn das nur von den Männern, die auch zuhause bei Mutti schon mit ran mussten. Die verwöhnten kleinen Prinzen (wie mein Pa einer war) kommen später nicht zurecht, wenn sie nicht dazu gezwungen werden durch allein wohnen oder so.

Mir kommt jedenfalls keiner ins Haus, der meint, Hausarbeit sei Frauensache.

Ich hab mal vorgehabt in ein WG-Zimmer zu ziehen. Und unter andrem war da echt ne zwei Männer WG, da bin ich hin, Zimmer angucken. Es kam schon recht deutlich rüber, dass sie eigentlich keine Mitbewohnerin, sondern ne Putzfrau suchen. :labern:
Ich bin dann recht schnell gegangen, und hab mir n Appartment gesucht. ist nicht viel teurer gewesen, und ich denke, ich hab mir viel Ärger erspart :P


Mein Dad (Baujahr '31) räumt die Spülmaschine aus, fährt den Grünmüll weg, sorgt für Getränke, erledigt manche andere Einkäufe, und macht noch dies und das.
Er findet aber weder dem Brotschrank, noch die Küche überhaupt (sozusagen), wenn er Hunger hat und ausserplanmässig allein daheim ist. Lieber schiebt er Kohldampf und ist entsprechend knatschig.


Bei uns teilen meine Mutter und ich uns den Haushalt...
Meine beiden Geschwister packen weniger mit an, sie sind aber man auch erst 14 und 10...

Mein Vater steht von morgens 6 bis abends um 5-7 auf dem Bau und der braucht sich bei dem Knochenjob nicht auch noch darum kümmern...

Also bei uns sind meine Aufgaben: Wäsche waschen (lass ich Mama auch nicht bei), Bügeln, Spülmaschine 90% (Mama macht das nur wenn ich nicht da bin), gelegentlich kochen, Küche nach dem Essen auf Vordermann bringen, Badezimmer oben putzen, mein Zimmer putzen, Fenster putzen, waschen und gelegentlich einkaufen...

Meine Mama kümmert sich um das Essen meistens, staubwischen, aufräumen, staubsaugen und wischen (wobei ich aber auch oft helfe), Badezimmer unten putzen, einkaufen, Blumengarten, Blumen drinnen und natürlich um die Erziehung der beiden "Stöpsel" :D :D

Mein Bruder muss sein Zimmer auf Vordermann halten, den Flur oben saugen und sein Bett selbst ab- und beziehen, sowie den Müll zusammensuchen, Säcke zubinden und an die Straße stellen... zumal muss ich dazu sagen, das er unter dem Asperger-Syndrom leidet und nicht immer alles machen kann... hab ich aber Verständnis für...

Meine Schwester ist eine ganz Zierliche, die muss "nur" ihr Zimmer aufräumen (wobei das meist ein Schlachtfeld ist <_< ^_^ :D ), sie kann kaum ihren Ranzen tragen, mit einem würde sie zusammenbrechen... dafür pflegt und betüddelt sie die Katze (füttern, bürsten, liebhaben)

Das ist so unser kleines Familienunternehmen, und das funktioniert super...

Hand in Hand Arbeiten wird bei uns großgeschrieben und ist sinnvoller als wenn einer das immer alleine machen muss....
Meine Mutter sagt selber, dass sie nicht mehr weiß wann sie noch waschen und bügeln sollte, da sie auch Büroarbeiten erledigen muss, da wir selbstständig sind...


Bei uns ist es durch die Arbeit meines Gögas so,daß ich alles alleine
machen muß (Haus - und Hofnarr eben :lol: )
Er hat es zwar gelernt,aber dadurch ,dass ich die Hausarbeiten so lange
schon allein mache,auch wieder verlernt.
Das schöne ist ,meine Jungs wollen alles lernen und lernen es auch.
Sie wollen nicht abhänig sein von ihren späteren Freundinnen und das unterstütze
ich natürlich ^_^
In ihrem Freundeskreis haben die beiden nämlich schon festgestellt,dass kaum
noch etwas was Haushalt betrifft,gelernt wird.Bestenfalls noch wie man die
M- Welle bedient.
In der Klasse meines Ältesten war kaum einer in der Lage zu kehren oder zu
wischen.Nee,also da sind die Eltern schon in der Pflicht.Denke aber auch das
da irgendwie was schief gelaufen ist.Früher brachte man alles den Mädchen
bei,dann hieß es Gleichberechtigung und statt,daß man den Jungs jetzt auch was
beibrachte ,mußten die Mädchen jetzt auch nichts mehr machen.


Ich bin so aufgewachsen: mein Vater ('27) wollte gern im Haus was helfen und meine Mutter ('28) kriegte darüber ihre Zusände und ackerte noch mehr. An sich konnte man Vater gut helfen lassen (besser als meinen Mann), aber man mußte ihn dauernd daran hindern, zuviel "helfen" zu wollen. Da mußte man ihn wegschicken. Ein Waschautomat (völlig normale Waschmaschine) war ihm ein strom- und wasserfressendes Monster, der Kühlschrank ein Luxusgegenstand und niemand hätte ernstlich über einen hygienischen Geschirrpüler nachgedacht... nicht in seiner Gegenwart.
Er tobte schon darüber, daß man die Wäsche nun mit Dampf bügelt. :rolleyes: :wallbash:

Erst mit dem Erscheinen meiner Tochter '91 durfte sich meine Mutter (weil ich intervenierte) eine normale Waschmaschine kaufen... am Geld lag es nie. NOCH FRAGEN? ;) Er tobte sogar, wenn das Bad gemalert werden mußte und ich konnte ihn nur besänftigen, indem ich gutes Essen auffuhr... :unsure: . Mein Mann ist meinem Vater nicht unähnlich, aber wenigstens ein späterer Jahrgang. ;)


Zitat (Die Bi(e)ne @ 04.07.2008 03:25:54)



^Das erinnert mich an Bekannte meines Vaters. Sie hat mal sein Hemd befingert und gefragt, ob das mit der Waschmaschine so sauber würde. Sie hätte im Garten einen Waschzuber stehen mitsamt zugehörigem Waschbrett.
In der Küche standen übrigens und topmoderne WaMa noch in der Originalverpackung. Am Geld kann's nicht gelegen haben.

@ Bi(e)ne - ich habs leider nicht mehr rausbekommen !

Bearbeitet von elka am 04.07.2008 11:00:58

Warum zur Hölle tut sich jemand so was an?

Klar, die ersten WaMas waren auch nicht furchtbar arbeitssparend, aber warum zieht man Waschzuber und Waschbrett einer modernen Waschmaschine vor?

Zumal das ja nicht gerade schonend für die Wäsche ist...

Also Leute gibts. :ph34r:


Meine Schwiemu hat solange sie konnte trotz moderner WM ihre Kochwäsche immer auf dem Herd im Wäschetopf gekocht und dann in der Wanne gewaschen. Das wurde erst besser, als sie die schweren Töpfe nicht mehr tragen konnte und wir es ihr verboten hatten. Dei Gefahr sich die kochende Wäsche überzuschütten war zu groß. Aber dann meinte sie immer, ihre Wäsche wäre nicht mehr sauber. :(

Alte Menschen kann man nicht mehr umkrempeln und sie war es nicht anders gewohnt.


Naja, gut. Ich kenns nun mal auch nicht so.

Meine Großmütter (beide Jahrgang '24) haben, so weit ich mich erinnern kann, moderne Waschmaschinen verwendet.

Meine noch lebende Großmutter hätte das auch gar nicht anders gekonnt. Das wäre zu schwere Arbeit gewesen.


Meine Schwiemu hatte ja eine WM. Alles andere hat sie in der Maschine gewaschen. Aber ihre Kochwäsche musste auf den Herd. Und wenn sie mal krank war und ich gesagt habe, komm ich wasche Deine Wäsche mit, dann gabs Geschrei. "Die Kochwäsche muss aber auf den Herd".
Klar habe ich die zu Hause in die Maschine gepackt. Antwort von Schwiemu: "Siehste, das wird doch auf dem Herd alles schön sauber!" :pfeifen:

Aber sonst war sie ne ganz Liebe und ich vermisse sie schrecklich!


Die Frau hat halt den modernen Geräten nicht getraut. Egal ob WaMa oder E-Herd. Das einzig heuzutagige war die Heizung.
Ich kann nicht verstehen, wie es sich jemand freiwillig schwerer machen kann als nötig.


bei uns ist es so das ich im haushalt fast alles allein mache,
wenn ich hilfe benötige sag ich das mein gg und dann hilft er auch.....ich muss es aber sagen von allein kommt nichts :pfeifen:
unser bett beziehen wir meißtens zusammen....geht schneller ;)
einmal im monat :lol: kocht er,
bin aber ganz zufrieden wie es bei uns läuft,
wir kennen ein ehepaar da muss der mann alles machen kochen ,putzen und noch einiges mehr,er geht nebenbei noch arbeiten sie ist hausfrau....das find ich total daneben.....aber selbst schuld wenn er es mit sich machen lässt <_<


Noch wohnen mein Freund und ich nicht zusammen, aber wir haben natürlich schon mal besprochen wie das so werden soll.

Er wird auf jeden Fall das Staubsaugen übernehmen. Das muss er auch jetzt schon machen, wo er noch bei seiner Mutter wohnt.
Das finde ich gut, das mach ich nicht so gerne.
Dann kann ich auch gut das Wischen und Putzen machen. Der gröbste Schmutz ist ja dann schon weg.

Er meint auch, er hilft mir beim Fensterputzen. Musste er auch schon mal machen.

Was ich auf jeden Fall selber machen möchte, ist Wäschewaschen.
Da lass ich ihn nicht ran.

Am liebsten auch das Spülen. Abtrocknen darf er, aber immer wenn er spült krieg ich zuviel, weil er das in einer (für mich) falschen und irrationalen Reihenfolge macht.

Naja, wird sich schon regeln. Er ist eigentlich ganz gut erzogen worden, was das anbetrifft.

Da hat nämlich meine Mutter bei meinem Bruder was falsch gemacht. Der hilft gar nicht, den kriegt man höchstens am WE zum Abtrocknen. :rolleyes:


Zitat (DarajaGR @ 02.07.2008 14:44:45)
Ich hab ihn einmal bei Geschirrspuelen beobachtet und da dachte ich mir,dass ich es lieber selber mache......

Das ist leider auch ein Übel mancher Frauen, dass sie dem Schatz über die Schulter gucken und "natürlich" alles besser können.
Wie heißt es so schön : Übung macht den Meister, wenn er schon spült ist es doch prima und wenn es nicht 100% ist , ist es auch Worscht. Mit der Zeit hat auch er den Dreh raus. Männer wollen vielfach helfen, aber wenn SIE danach etwas zu mäkeln hat, wird er das sehr schnell wieder lassen.
Also machen lassen ohne Komentare, denn er kann es ebenso.

Mein Mann hat irgendwann mal angefangen, in der Küche was zu zaubern, um mich zu überraschen wenn ich heim komme. Anfangs sah die Küche aus :o als sei eine Bombe eingeschlagen. :heul: Inzwischen arbeitet er rationaler im Gebrauch von Schüsseln, Brettchen usw, schon während etwas bruzelt wird schon wieder klar Schiff gemacht. Am Ende ist die Küche dann mit ein paar Handgriffen wieder tip top, ohne dass ich helfe oder mich gar aufrege.

Bearbeitet von Fidelio am 06.07.2008 14:06:39

Da wir ein Haus mit grossem garten, 3 Katzen u. einen Hund haben , der tägl. 2x seinen Auslauf braucht u. ich auch noch vorm. Arbeite, gibt es " Gott sei Dank " keine Diskussionen wer macht was! Wir teilen uns das auf! Tochter hilft beim abwasch ,übernimmt 2- 3x die Woche den spaziergang mit dem Hund ( am Wochenende, wenn ich noch Schule habe), legt oder hängt noch die Wäsche auf und regelt ihr Zimmer selbst! Mein Mann arbeitet den ganzen Tag, kocht Abend,s u. am Wochenende, mäht den Rasen u.übernimmt den grossteil von der Holzarbeit. Ich halte das Haus im Schwung,gehe morgens u. 2 - 3x Abends mit dem Hund, regle alle Behördengänge u. den Einkauf. Am Abend verbringe ich meine Zeit im Garten, meine Leidenschaft! Geputzt wird nicht nach Plan, sondern was gerade anfällt! Jeden Morgen wird das Bett gemacht,die Badewanne, das w. Becken u. wC geputzt die Küche gemacht und nach dem Mittag durchgesaugt u. Küche, Gang u. Bad nass aufgenommen (zweck,s Haarflug von den Tieren)! Wie schon gesagt,der Rest wird geputzt, wenn die Zeit es erlaubt! Man kann sich auch noch fertig machen mit der putzerei! Wenn jeder seinen Plunder dort hinräumt wo es hingehört, gibt es auch kein Chaos! Wenn jeder mithilft, ist man auch schneller fertig, u. man kann noch Abend,s od. am Wochenende miteinander etwas unternehmen! Schönen Sonntagabend noch, hoffentlich ohne Putzstress!?
Rosenelfe


Habe da grad was gefunden was hier reinpasst. :P

"Was soll das Gerede über die mühselige Hausarbeit? Was herumliegt, hebt man auf. Was fest ist, staubt man ab. Was sich bewegt, füttert man."

(E.E.F. Benoni Afrika)

Wo sie doch nicht mal Unrecht hat. Und in diesem Sinn ist doch echt kaum was zu tun, oder? :lol:



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