Telefonanschluss legen: selber macher oder Sache der Tkom?

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Seit meinem Umzug vor ca 15 Monaten hänge ich netzwerktechnisch am Wlan meines Nachbarn (hochoffiziell und mit Kostenbeteiligung) und nach einigen Basteleien (man glaubt nicht, aus was man alles eine Richtantenne basteln kann :lol: ) ging es auch mit erträglichen Übertragungsraten.

Seit einiger Zeit gibt es aber Probleme. :(
Erst der Brief eines Anwalts wegen eines angeblichen Spieledownloads und vor ein paar Wochen dann Zoff mit dem Provider (BigMagenta).

Es geht also kein Weg dran vorbei - ein eigener Anschluss muss her.

Wie von mir nicht anders zu erwarten :pfeifen: sind beim Ausbau aber irgendwie alle Telefonkabelverlegungspläne verloren gegangen :ph34r: .
Es gibt im Dachboden des Hauptgebäude eine Verteilerbuchse auf die ich zugreifen kann. Die Frage ist nur - spitz ich selber den Schraubenzieher und fabriziere original ostwestfälischen Profipfusch oder muss der der Teledooffachkabelwürger ran?


Ich weiß ja nicht wie es heute ist. Aber bei Einzug in meine letzte Wohnung (Es war keine T-Buchse vorhanden) hat die Telkom das verlegt.

Da ich meine Anschlussdose im Wohnzimmer haben wollte und nicht im Flur, hat der Techniker zwar etwas gemurrt - er hat es dann aber doch gemacht. Allerdings hat er die Leitung vom Flur ins Wohnzimmer auf Putz verlegt, quer durch den Türrahmen... :hihi:

Weiß jetzt nicht ob die das heute auch noch so machen wie der Kunde das wünscht oder vielleicht nur bis in den ersten Raum nach der Wohnungstür. :keineahnung:

Ruf die doch mal an, kostet ja nix. :augenzwinkern:


Zitat (Hamlett @ 15.08.2008 14:52:09)
Es gibt im Dachboden des Hauptgebäude eine Verteilerbuchse auf die ich zugreifen kann. Die Frage ist nur - spitz ich selber den Schraubenzieher und fabriziere original ostwestfälischen Profipfusch oder muss der der Teledooffachkabelwürger ran?

Ist das der T-COM Übergabepunkt? Der sollte eigentlich verplompt sein.
Hast du denn kein Telefonanschluss in der Wohnung?
Was willst du denn da genau verlegen?

Bei einem Neuanschluss muss auf jeden Fall die T-com ran.

Gruß

Sparfuchs

Bearbeitet von Sparfuchs am 15.08.2008 15:02:39

Der Übergabepunkt hängt außen am Haus und ist unangetastet.
Der Verteilerkasten hängt dahinter und versorgt 2 Haushalte.
Leider kann mein Schwager sich nicht erinnern, ob das damals ein offizieller Fachmann oder ein eher inoffizieller gemacht hat.
Da ich mit der Tütüt-Kom möglichst nix zu tun haben will und alle verfügbaren Alternativanbieter das Vorhandensein einer Anschlussbuchse voraussetzen will ich mir die Kosten des Kabelziehens durch einen teuren Handwerker latürnich sparen.

Die Frage lautet: MUSS da ein Fachmann der ---T- ran oder darf ich das auch selber?


Zitat (Hamlett @ 15.08.2008 15:17:00)
Die Frage lautet: MUSS da ein Fachmann der ---T- ran oder darf ich das auch selber?

Soweit ich weiß darf das nur die Telekom.

Die muss das ja auch machen wenn Du bei einem Fremdanbieter einen Anschluss beantragst.

Ich glaub die haben da noch das Monopol drauf.

Verkabelung bis zum Verteilerkasten kannst du meines Wissens selbst machen. Heute darfst du auch dein eigenes Telefon in die Buchse stöpseln ;), zahlst keine Mietgebühr mehr für Kupferdrähte, die früher nur die DP in deiner Wohnung verlegen durfte. ;)

In dem Objekt, wo ich gerade wohne (Baujahr ca. 1880 :), denkmalgeschützt :P, Bauzustand vor Sanierung etwa 1930 :o) mußte Telefonanbindung komplett neu gemacht werden. Die hausinterne Installation (Kabel, Anschlußdosen zum Einstöpseln der Endgeräte) wurde von einem Handwerksbetrieb gemacht. Ob der eine spezielle Zulassung der T-com dafür hatte, weiß ich allerdings nicht.Die Kabel endeten am Hausverteilerkasten frei in der Luft.
Bei Anmeldung eines Anschlusses kam einer von der T-com vorbei, öffnete den Verteilerkasten, klemmte die 4 Kupferdrähte in die Klemmleiste, Kasten danach wieder zu. Er hat dann noch die Funktion der Anschlußdose in der Wohnung überprüft; war auch OK, aber nur weil ich vorher schon aufgeschraubt, reingeguckt und korrigiert hatte. ;) Der Handwerker hatte Dose und Kabel irgendwie beliebig verschraubt. :lol:

Ich würde an deiner Stelle alles, was substantiell vorhanden sein muß, ähnlich wie oben beschrienben selbst verlegen, damit es so aussieht, als ob daran schon mal ein Telefonanschluß vorhanden war. ;)


Thanks für die Tipps, werde einfach schon mal ans Strippenziehen gehen dann und beim zukünftigen Provider nachfragen wie weit ich darf/er muss.

Apropotzblitz: bislang habe ich bei uns im Eck als Alternativanbieter nur Freenet gefunden, speziell Stratos DSL 3+. Hat von euch jemand gaaaaanz zufällig schon Erfahrung mit denen sammeln dürfen und kann empfehlen/muss abraten?


Mit Freenet habe ich allgemein keine guten Erfahrungen gemacht.
Bei mir damals null Service, falsche und doppelte Rechnungen und große Probleme bei der Vertragslösung.


Zitat (Hamlett @ 15.08.2008 17:30:30)
Thanks für die Tipps, werde einfach schon mal ans Strippenziehen gehen dann und beim zukünftigen Provider nachfragen wie weit ich darf/er muss.

Apropotzblitz: bislang habe ich bei uns im Eck als Alternativanbieter nur Freenet gefunden, speziell Stratos DSL 3+. Hat von euch jemand gaaaaanz zufällig schon Erfahrung mit denen sammeln dürfen und kann empfehlen/muss abraten?

Also, wenn schon dann direkt zu freenet. Ich hab es und könnte dir einiges erzählen.
Hier kannst du mal durchlesen, allerdings andere Provider haben auch ihre Probleme. 1und 1 hat vor kurzem noch schlechter abgeschnitten. Ich mein, wenns läuft, läuft es-aber bei Schwierigkeiten ist es nervtötend mit dem Service.

Hast du zufällig Kabelfernsehen? Soll mittlerweile auch ganz gut sein, Fernsehen, Internet, Telefon.

nur mal nebenbei um die Provider mal in schutz zu nehmen....schaut mich nicht so an ;)
ja ja...von Providern hört jeder nur das schlechte ;) aber ich erzähle ja auch keinem im Netz wenn mein Provider mir gefällt...denn dann muss ich ja nicht meinen Frust ablassen....


zum Thema:
innerhalb des Hauses kann eine Elektrofirma den Anschluss verlegen, dieser wird nach Messung der DTAG mit dem Hausanschluss verbunden, danach darf er nur noch mit Zustimmung der DTAG verändert werden. Vom Hausanschluss bis zum HvT gehört, bis auf wenige Ausnahmen, die sogenannte letzte Meile der DTAG erst danach kann der ISP darauf zugreifen


Zitat (Nachi @ 15.08.2008 19:00:55)
nur mal nebenbei um die Provider mal in schutz zu nehmen....schaut mich nicht so an ;)
ja ja...von Providern hört jeder nur das schlechte ;) aber ich erzähle ja auch keinem im Netz wenn mein Provider mir gefällt...denn dann muss ich ja nicht meinen Frust ablassen....



Hast du vollkommen recht - nur wenn einem Provider die Kunden weglaufen und in der gleichen Zeit andere Provider Zuwachs bekommen, stimmt irgendetwas nicht.
Denn 24 Monate Kundenbindung laufen nun auch mal aus. Zumal dieser Vorstandschef mehr verdient als bei größeren Firmen. Das aber auch nur am Rande.

Leitung selberlegen ist nicht immer sinnvoll - gerade bei Voip-Anschlüsse kommt es auf gute Verkabelung an.

Zitat (Sparfuchs @ 15.08.2008 19:17:55)
Hast du vollkommen recht - nur wenn einem Provider die Kunden weglaufen und in der gleichen Zeit andere Provider Zuwachs bekommen, stimmt irgendetwas nicht.
Denn 24 Monate Kundenbindung laufen nun auch mal aus.
Zumal dieser Vorstandschef mehr verdient als bei größeren Firmen. Das aber auch nur am Rande.

naja aber die Firmen denen die Kunden wegen z.B. kurzer Laufzeiten die Buden eingerannt werden, werden durch die Konsolidierung auf dem DSL-Markt nicht lange leben...siehe dazu das Beispiel von Hansenet die nun nach dem Kauf(Übernahme) von AOL selbst vor dem Ende stehen(Link)...den reicht dann auch der erzielte Gewinn nicht mehr...

Gute Geschäftemacher wirt du nicht finden *denk* ;)


PS: VoIP da enthalte ich mich jedes Wortes, denn das ist für mich einfach nicht ausgereift für den Technischen Hintergrund der Telefon/DSL Leitungen in Deutschland und nur von anderen Ländern die eine andere Infrastruktur haben übernommen

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