Dieselzuschlag- Preiserhöhung durch die Hintertür: bei Paketservice?


Das irritierte mich nun doch ein bisschen. Normalerweise kostete ein Packerl der Größe "S" beim Hermesversand 3,90 und war somit genauso teuer/billig wie ein Päckchen bei der altgewohnten Post. Da Hermes zwar meist einen Tag länger für den Transport benötigt als die Post, aber bequemer ist (die Postfiliale bei uns im Ort hat für mich sehr unpraktische Öffnungszeiten- im Grunde ist sie mehr geschlossen als offen) und außerdem noch den Service anbietet, online verfolgen zu können wo das Päckchen sich gerade befindet, hab ich also mal wieder ein Päckchen mit Hermes verschicken wollen. Und was finde ich auf dem frisch ausgedruckten Aufkleber? 20 Cent Dieselzuschlag... 20 Cent mehr dafür, dass das Packerl erst am übernächsten Werktag beim Empfänger ankommt statt am nächsten, wie beim DHL.

Ich kann ja verstehen wenn die Preise auch mal steigen, aber warum wird dann nicht einfach der Preis insgesamt auf 4,10 EUR hochgesetzt?


Das istder Hammer-oder???? Werden bei Hermes nix mehr verschicken... solche Geschäfts Gebaren muss ich nicht unterstützen...

Wenn sie sagen würden... okay Folks, wird alles teurer und so.... doch so eine Abzocke....


Sille


Hermes ist immer noch billier als DHL, was größere Päckchen und Pakete betrifft. Also werde ich auch zukünftig mit Hermes verschicken. DHL setzt zwar die Preise (noch) nicht rauf, dafür sparen sie ganz massiv am Service (Filialen, Zustellservice). Und dieser heimliche Rückbau ist meiner Meinung nach viel hintertückischer, weil er, im Ggegensatz zum Dieselzuschlag, nirgendwo auf dem Papier steht.


Ich werd natürlich auch weiterhin den Hermes-Dienst nutzen, auch wenn er 20 Cent teurer ist- weil der Service einfach (meistens) besser ist und weil ich in ständig geschlossenen DHL-Filialen sowieso nix abgeben kann. Nur ärgert mich diese "durch-die-Hintertür-Masche" einfach. Man kann doch auch sagen, die Transport- und Personalkosten wären gestiegen und daher müsse man die Preise erhöhen... das würd ich sofort akzeptieren.

DHL bietet zwar inzwischen "Packstationen" und "Paketboxen" an, das sind so anonyme Kisten in denen man rund um die Uhr völlig ohne Menschenkontakt Päckchen und Pakete abgeben und abholen kann, aber diese Personaleinsparungs- und Rationalisierungsmaßnahmen will ich auch nicht unterstützen.


Ich versteh das Problem nicht ganz... okay, Verteuerungen sind mies und meistens triffts die Falschen... soweit stimm ich völlig mit euch überein...

Aber die sagen doch konkret, weshalb das Päckchen jetzt teurer ist... und euch wärs lieber, wenn man einfach so ohne große und detaillierte Erklärung die Preise erhöht unter Hinweis auf die allgemeine Preissteigerung? Ich glaub, ich versteh nicht ganz, was ihr meint :blumen:

Oder waren die 20ct nirgendwo erwähnt und tauchten dann erst am Schluss als "Überraschung" auf?
Dann würd ich den Ärger verstehen....


Tja vergleichen, vergleichen, vergleichen und zwar den Endpreis.

Das mach ich mit allen Dingen, ob 50% reduziert oder ein Aufschlag.

Vielleicht machen es die Paketversender jetzt den Airlines nach :D


Hallo,

einen großen Vorteil hätte der "Dieselzuschlag" ja noch:

ihn kann ein Unternehmen zurüch nehmen ohne großen Aufwand.

Eine reguläre (oder irreguläre) Preiserhöhung würde meiner Meinung nach bleiben.

Also lieber so mit Zuschlag und auf Rücknahme hoffen.

Einen weiteren Unterschied hat eine 3,90 Euro plus 0,20 Cent Dieselzuschlag - Sendung mit Hermes im Gegensatz zum Päckchen mit der Post: So weit ich weiss, ist die Hermes-Sendung versichert. Wenn sie also mal nach dem dritten Tag nicht ankommt, könnte ich einen Versicherungsschaden anmelden (Sendung ist ja verfolgbar). Versuch das mal einer beim Post-Päckchen. Ich weiss nicht, ob das von Erfolg gekrönt sein würde. Oder irre ich mich und ein Päckchen ist doch versichert? Ein Packet ist versichert.

Gruß

Highlander


Highlaender was du schreibst ist richtig, bei Hermes ist alles Versichert, bei DHL nur Pakete.


Zitat (Highlander @ 30.11.2008 20:30:42)
Hallo,

einen großen Vorteil hätte der "Dieselzuschlag" ja noch:

ihn kann ein Unternehmen zurüch nehmen ohne großen Aufwand.

...
Gruß

Highlander

Und genau das hat Hermes wohl auch getan.
Habe heute ein Päckchen aufgegeben, und ich musste diesen Zuschlag nicht bezahlen.
Auf Nachfrage sagte mir die Verkäuferin, dass bei den momentanen Dieselpreisen dies nicht notwendig sei. :blumen:

...das Päckchen braucht länger aber der Service ist besser? Da lese ich einen Widerspruch.
Diese SchreibwarenTanteEmmaHermesOttoShopSchnellreigungenZeitunskioskemitSemmelservice haben auch nicht rund um die Uhr geöffnet.


OK- also:

DHL sagt zwar, dass Päckchen schon am nächsten Werktag ankommen, aber es gibt keinerlei Möglichkeiten der "Verfolgung", und Päckchen sind nicht versichert. Und: die "Post"-Filiale hier im Ort hat schätzungsweise 20 Stunden pro Woche auf- was eher selten mit meinem Dienstplan zusammenpasst.

Hermes dagegen liefert Päckchen zwar mitunter erst am übernächsten Werktag aus (mir ist es aber auch schon passiert dass ich was aufgegeben hab und das kam am nächsten Tag schon an), aber Päckchen sind bis 500 EUR versichert, ich kann online verfolgen wo es gerade ist und der Schreibwarenladen gegenüber von Juniors Schule, in dem die Hermespäckchen angenommen werden, ist den ganzen Tag über geöffnet (abgesehen von einer Stunde Mittagspause). Wenn ich also mal wieder keine Zeit habe was abzugeben, leg ich das Päckchen nur zusammen mit Paketschein und Geld auf die Treppe und Junior kann's hinbringen. Während der Postöffnungszeiten befindet er sich nämlich auch in der Schule...


Zitat (Josi-Julius @ 01.12.2008 23:03:02)
...das Päckchen braucht länger aber der Service ist besser? Da lese ich einen Widerspruch.
Diese SchreibwarenTanteEmmaHermesOttoShopSchnellreigungenZeitunskioskemitSemmelservice haben auch nicht rund um die Uhr geöffnet.

Es gibt in meiner Stadt 3 Hermespaketshops, einer davon ist eine Tankstelle, die sehr wohl 24h geöffnet hat. Und der Einkaufsmarkt, der neben Citipost-Briefdienst auch GLS-Paketshop ist, hat ohne Mittagspause von 8h bis 20h, am Sonnabend von 8h bis 16h geöffnet.

Die Postfiliale hier hat MO-FR von 9h bis 12:30h und von 14:30h bis 18h geöffnet, am Sonnabend von 9h bis 12h. Wegen Personalersparnis haben sich die Zustellbezirke enorm vergrößert, die Zeit, in der zugestellt werden muss, aber nicht erweitert. D.h. doppelte Arbeit in der gleichen Zeit. Das wiederum führt in Spitzenlastzeite dazu, dass die Zusteller nicht mal mehr klingeln, sondern gleich mit der Briefpost die Abholkarte in den Briefkasten schmeißen, damit sie überhaupt ihr Pensum schaffen. Früher konnte ich mein Paket am gleichen Tag ab 16h abholen. Jetzt geht das nicht mehr, weil viele Zusteller um diese Zeit noch gar nicht wieder eingrückt sind. Ich muss also bis zum nächsten Tag warten und darf dann auch noch die Chose selber durch die Kante schleppen.

Bei Hermes hat man automatisch 3 Zustellversuche, ohne wenn und aber.

Ich denke mal, das ist schon ein besserer Service.

Wir hatten hier in unserem Teilort das Problem, dass die Postagentur, welche nebenher noch Schreibwaren verkauft, zu unmöglichen Zeiten geöffnet hatte. Egal zu welcher Zeit man kam, die Agentur war immer zu.
Im Hauptort, 3 KM entfernt war der Briefmarkenautomat immer kaputt.

Nach mehreren Beschwerden hat seit 3 Monaten die Postagentur durchgehend bis 18.00 Uhr geöffnet.

Pakete werden täglich zwischen 11 - 12 Uhr zugestellt.
Frankierte Post, Pakete, Rückläufer werden von dem Postboten kostenlos von der Haustüre mitgenommen.

Läuft mal etwas schief, kann der Paketzusteller über die Webseite www.post.de angefordert werden.

Der Hermes-Fritze kommt unregelmässig, meist nach 18.00 Uhr. Wartet auch nicht lange, sondern übergibt die Sendung den Nachbarn. Ich war schon mal in der Situation, dass mein Nachbar ein Paket für mich ausgehändigt hat. Ich wollte das Ding zurück schicken. Hermes kann man nur mit einer kostenpflichtigen 0900 Nummer anrufen. So blieb mir nichts anderes übrig, 2 Km bis zur nächsten Tanke zu laufen. Dort hat man ausnahmsweise das Paket entgegen genommen und zurück geschickt.

Also mir kommt Hermes nicht ins Haus.

Übrigens sind die privaten Postzusteller sehr aggresiv und zahlen nur wenig Gehälter.
Ausserdem heissen die Kunden welche am Briefkasten einen Aufkleber "keine Werbung" Werbeverweigerer.

Man sieht also, wie unterschiedlich die Post/Hermes arbeiten.
Von Vorteil bei uns ist, dass ein ehemaliger Oberbürgermeister hier wohnt, welcher der Post gerne die Meinung geigt.

Zu den anderen Anbietern: Wenn man auf der Autobahn fährt, hängt im Abstand von 10 cm hinter einem ein Lieferwagen von UPS, Hermes oder GLS. Diese Deppen stehen dermassen unter Druck, dass sie ihre Pakete nur dann ausliefern können, wenn sie andere in Lebensgefahr bringen.

Labens


Ist das jetzt hier ein Service-Vergleichstest? ;)

Was war das Thema nochmal? :hmm:


Hallo Sparfuchs,

Zitat
Ist das jetzt hier ein Service-Vergleichstest? 

Was war das Thema nochmal?   


Wenn die Preiserhöhung auf Grund eines besseren Serviceangebotes erfolgt: warum denn nicht?
Schließlich ist sowas doch auch ein Grund (von vielen anderen) für Preiserhöhungen. Ob der nun Dieselzuschlag oder wie auch immer heisst, ist doch egal.

Und wie es scheint, ist der Zuschlag ja mittlerweile zurückgenommen worden.

Also ist doch alles in Butter.

Gruß

Highlander

Also ich verschick schon lange nichts mehr mimt der Post.

Man sollte nicht vergessen das ein Päckchen max. 2 Kilo wiegen darf. Und versichert ist es auch nicht. Gibt nicht mal ne Identnummer zur Nachverfolgung. :(

Bei Hermes ist jedes Paket sogar bis 500€ (!) versichert und darf bis zu 31,5 Kilo schwer sein.

An diese Leistungen muss die gute alte Post erst mal rankommen... :pfeifen:


Zitat (Sparfuchs @ 02.12.2008 07:36:07)
Ist das jetzt hier ein Service-Vergleichstest? ;)

Was war das Thema nochmal? :hmm:

Die Frage ist halt zu welchen Lasten der "Service" geht. Hermes an sich ist doch clever.
Sucht sich kleine Läden, Tankstellen (auch diese haben vielleicht zwar 24h geöffnet, nehmen aber nachts keine Pakete an, das geht schon aus sicherheitsrelevanten Gründen nicht, weil Tankstellen nachts nur über den Aussenschalter bedient werden, Stichwort Überfallgefahr) und was weiß noch alles als Servicepartner während sich die Post mit Tarifverträgen und Gewerkschaften rumärgern muß.
In den einem Beispiel von Valentine kann ich immernoch keinen Service erkennen, der Laden liegt günstig, letztendlich leistet der Sohnemann aber den Service, was ist wenn er da nicht mehr zur Schule geht?
Die Post zahlt für ihre Fillialen Miete, Hermes nicht, die zahlen eine kleine Gebühr pro Paket an den Servicepartner. Das Konzept scheint ja so gewinnbringend das es leider von der Post kopiert wird. Ich finde es schade das die Intitution "Postamt" immer mehr verschwindet.

Päckchen verschicke ich nicht, Pakete sehr selten und das mache ich wie auch den Empfang von Paketen über die Paketautomaten von DHL, die haben wirklich 24h um die Uhr offen.

Bei allen Zustellern ist es so, das sie vielleicht bis zu dreimal anfahren, aber es wird immer (diese Erfahrung habe ich über Jahre gemacht) beim ersten mal schon das Paket in der Nachbarschaft abgeliefert. Alle Fahrer haben den selben Zeitdruck.
PC, den ich vor 5 Jahren bestellt habe und der eigentlich nur eigenhändig gegen Ausweisvorlage abgegeben werde durfte, habe ich mal in einem 700 m entfernten Pennymarkt geholt. Bei Hermes hatte ich schon Erlebnisse mit Subunternehmern, die nicht die Treppe hochlaufen wollten, die haben mich dann runtergebeten oder geklingelt und als ich mich meldete, kam die Ansage, das Paket liegt vor der Haustür. Service ist für mich wesentlich mehr als versicherte Päckchen.

Nur zur Info: Mittlerweile kosten die Pakete der Größe "S" wieder 3,90€.
Der Dieselzuschlag ist wieder weg.
Habe gestern und heute 2 Päckchn zu diesem Preis verschickt, nachdem ich letzte Woche auch den höheren Preis gezahlt habe.

Edit: Wurde ja schon geschrieben, sorry....

Bearbeitet von Tamora am 02.12.2008 10:40:19


Zitat (Josi-Julius @ 02.12.2008 10:11:55)
letztendlich leistet der Sohnemann aber den Service, was ist wenn er da nicht mehr zur Schule geht?

Das scheint den Eindruck zu erwecken, ich würde meinen Sohn ständig als Paketboten einsetzen... normalerweise versuche ich, meine Sendungen selber wegzubringen. Meist habe ich die Zeit dafür auch, nur gelegentlich kommt halt mal ein bisschen Zeitdruck- und dann bietet der Junior mir an, zwei Minuten früher zur Schule zu fahren und das Packerl für mich abzugeben.

Zitat
Zu den anderen Anbietern: Wenn man auf der Autobahn fährt, hängt im Abstand von 10 cm hinter einem ein Lieferwagen von UPS, Hermes oder GLS. Diese Deppen stehen dermassen unter Druck, dass sie ihre Pakete nur dann ausliefern können, wenn sie andere in Lebensgefahr bringen.


...jo und bei der post heißen die DHL..... fahren mind. genauso bescheuert! und von zuverlässig kann ebenso keine rede sein, wie mehrmals selbst erlebt!
erst vor zwei wochen war es wieder soweit... ein expresspaket dass verloren ging...und nach einer woche erst wieder auftauchte, unter misteriösen umständen...und endlosen telefonaten mit teuren hotlines und servicecentern, verlustanzeigen etc...
einen echt zuverlässigen paketdienst gibt es wahrscheinlich nicht, erst recht nicht mit allem service.....

Heute im Radio gehört:
DHL will zhukünftig nur noch an 5 Tagen in der Woche, von MO bis FR, Pakete und Briefe zustellen. Während in Deutschland die Zustellung an 6 Tagen der Woche gesetzlich vorgeschrieben ist, steht im EU-recht nur die "5-Tage-Woche" festgeschrieben. Diesem wolle man sich nun anpassen.
Soviel zum Thema Service bei DHL... :wallbash:


Die Meldung ist nicht vollständig:

Lt. Pressemeldung heute in der Tageszeitung:
"Niemand muss Angst haben, dass die Post versucht die Sechs-Tage-Zustellung aufzugeben. Solange es die Kunden verlangen und erwarten, werden wir es tun" (Sprecher Dirk Clasen).
Weiter:
Auf keinen Fall würde die Zustellung am Samstag wegfallen, denn an diesem Tag seien die Empfänger am häufigsten anzutreffen.
Zitat Ende.

@BMWgirl
Im Gebiet von Stuttgart hat die Post mindestens 5 grosse Paketzentren. Von dort aus werden die Fahrzeuge beladen. Somit ist der Weg zu den Postkunden sehr kurz. Das nächste Zentrum von meiner Wohnung ist 6 KM entfernt.
UPS, GLS, Hermes oder sonstige private Paketfirmen haben das nächste Paketzentrum von meiner Wohnung 100 KM entfernt. Und die fahren hauptsächlich auf der Autobahn an Deiner hinteren Stossstange.
Die Pakete von DHL werden tagsüber ausgeliefert und bevor die Postagentur um 18Uhr schliesst, fährt dieses Fahrzeug dort vor und holt die Pakete ab.
Die privaten Paketauslieferer läuten noch abends nach 20 Uhr und müssen die Pakete noch ausliefern.
Ich finde es auch nicht gerade einen lukrativen Arbeitsplatz, wenn der Arbeitgeber einem noch unbezahlte Überstunden aufdrückt. Und die Bezahlung ist ja auch noch auf dem untersten Niveau (gilt für alle Postfirmen).
Man muss nur mal die Statistik der Unfälle der "Sprinter" anschauen. Fast jede Woche kommt ein Bericht über die Raser im Fernsehen.

Labens


Hermes liefert bei uns auch immer tagsüber aus.

Service von DHL: Karte in Briefkasten und nicht geklingelt oder Paket einfach vor die Haustüre gelegt, natürlich auch ohne zu klingeln. Ich war in allenFällen zu Hause. Die Klingel zu betätigen war wohl zuviel verlangt. :(


Das ist mir bei DHL bzw. der alten Post auch schon passiert, dass Sendungen nicht zugestellt wurden obwohl ich daheim war. Bei Amazon gibt's ja seit einer ganzen Weile diese Paketverfolgung, da standen dann die abstrusesten Bemerkungen: "Adresse gibt es nicht" (das Haus in dem ich wohne steht seit rund 30 Jahren, bild ich mir das nur ein?), "Empfänger nicht angetroffen" (hallo? Ich war definitiv daheim, die Klingel funktionierte, aber es hat niemand geläutet), "Empfänger unbekannt" (Seit wir hier wohnen, stehen alle drei Namen sowohl auf dem Türschild als auch am Briefkasten).

Das passiert aber nur, wenn unser "Stammzusteller" mal in Urlaub oder krank ist, die Vertretungen machen es sich mitunter ziemlich einfach.


Hab mit der guten alten Bummelpost auch so meine Erfahrungen gemacht. Wenn der Stammzusteller in Urlaub war, lagen dann die Abholkarten für Päckchen und Pakete grundsätzlich im Briefkasten, ohne dass sich einer die Mühe gemacht hätte, mal kurz auf die Klingel zu drücken.

Es sind mir auch schon Pakete bei der Post verloren gegangen, obwohl ich die erneute Zustellung beantragt hatte, was super ärgerlich war. In einem Fall hatte ich schon die Verlustanzeige vom Versender veranlassen müssen. Dann dachte ich mir aber, das für mich zuständige Postamt hat zwar sehr kundenunfreundliche Öffnungszeiten, versuchste aber trotzdem mal, da persönlich nachzufragen. Über die kostenpflichtige Telefonhotline kommt frau da nämlich nicht weiter, die raten einem nur, beim Absender zu reklamieren. Als Empfänger darf man dir aus Datenschutzgründen ohnehin gar keine Auskunft geben. Da ich aber die Abholkarte nicht mehr hatte - ich hatte damit eine erneute Zustellung erbeten, es handelte sich nämlich um einen Sessel, den ich nie und nimmer alleine gewuchtet hätte - fragte ich unter Vorlage des Persos in der Filiale nach. Da hieß es dann: ja, da steht das Paket. Drei Tage später bekam ich es dann geliefert. Selbstverständlich durfte ich mit anpacken, denn alleine hätte das der Postbote auch nicht geschafft. Und über die Tracking-Nummer für Pakete war da in diesem Fall grade mal gar nichts auszurichten. Das Paket galt als verschollen, obwohl es ganz hinten im Lager des Postamts schlummerte und sogar noch länger als die übliche Aufbewahrungszeit in der Filiale verblieben war.

Aber zum Starterthema "Dieselzuschlag" kann ich auch nur sagen: prima, dass Hermes sagt, warum es teurer wird. Und super, dass Hermes den Zuschlag wieder zurück genommen hat. Vermutlich gab's genügend Proteste. Im Übrigen bin ich persönlich mit Hermes auch weitaus zufriedener als mit DHL. Dennoch lob ich mir so ein Verhalten. Wenn ich nur dran denke, warum mein Energieversorger jetzt gerade die Preise kräftig erhöht hat: "weil's alle anderen auch tun".

Grüßle,

ilwedritscheline


Ich denke, die Qualität der Zustellung vor Ort hängt eher von dem Menschen ab, der da arbeitet, als von der Firma, für die er arbeitet. Ich habe schon nette Zusteller gehabt, die auch schwere Dinge einfach mal so zu mir hochgebracht haben (4. Stock, kein Lift), obwohl ich das auch selbst hätte tun können, ich hatte auch schon welche, die definitiv nicht geklingelt haben und gleich den Zettel in den Briefkasten gesteckt haben, ich hatte schon einen von DHL, der das Paket, als ich nicht daheim war, in so einen dämlichen Automaten gesteckt hat statt es einfach an der Post zur Abholung bereitzustellen (nicht dass ich die Automaten an sich unpraktisch fände, die sind toll, es steckte nur nicht in dem Automaten, der genannt war, sondern in einem anderen. Zum Glück gibt es bei uns in der Kleinstadt nicht viele von den Dingern :) ), und ich hatte einen, der ein gutes Gesichtergedächtnis hat und mir das Ding ganz flexibel an meinem Taxi "zugestellt" hat, als er mich auf der Straße traf, anstatt mir eine Karte daheim in den Briefkasten zu stecken. Kommt echt auf den Menschen an.

Zum Service: Hatte sowohl bei DHL als auch bei Hermes schon einmal eine beschädigte versicherte Sendung verschickt (d.h. als ich sie verschickte, war sie noch heile), da hat Hermes weitaus weniger Probleme mit der Schadensregulierung gemacht als DHL, bei denen der versicherte Versand deutlich teurer ist.

Zur Geschwindigkeit: Mal ist DHL schneller und Hermes braucht zwei oder drei Tage, mal schafft es Hermes in einem Tag und DHL nicht. Die Weihnachtsplätzchenpäckchen, die ich am Freitag mit DHL losschickte, sind jedenfalls bislang noch nirgends angekommen, sind jetzt auch schon drei Werktage.

Auf jeden Fall finde ich das Tarifsystem von Hermes gerechter als das von DHL, da ich es eher nachvollziehen kann, nach der Größe des Pakets (und damit nach dem Platzbedarf im Transportfahrzeug) zu zahlen. Aber man kann die beiden Systeme ja für sich nutzen und Betonplatten mit Hermes, aufgepumpte Luftmatratzen hingegen mit DHL verschicken :D



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