Tochter in den Neckar gestossen: Kind tot


Heute im Teletext eines Fernsehsenders gelesen:

Eine 33 Jahre alte Frau hat in Stuttgart ihre vierjährige Tochter von einer Neckarbrücke in den Tod gestossen. Die Mutter stellte sich der Polizei und gestand die Tat. Gegen sie wurde Haftbefahl wegen Mordes erlassen.

Als Motiv gab die Frau an, sie sei seit der Geburt des Kindes mit der Erziehung überfordert gewesen. Das Mädchen ist das einzige Kind der verheirateten Frau, die in geregelten Verhältnissen lebte. Anzeichen für Misshandlungen gab es nach bisherigen Ermittlungen nicht.


Wie denkt Ihr darüber?


Was ich darüber denke?

Das sich niemand, aber wirklich gar niemand ein Urteil über diesen "Fall" oder die

Frau erlauben dürfte, solange er nicht wirklich alle Hintergründe dazu kennt!


Oh doch, ich kann und darf mir ein Urteil darüber erlauben, wenn eine erwachsene Frau ihr Kind einfach mal schnell "entsorgt". Und das fällt weder verständnisvoll noch milde aus.


Zitat (sandrab70 @ 13.12.2008 19:56:57)
Was ich darüber denke?

Das sich niemand, aber wirklich gar niemand ein Urteil über diesen "Fall" oder die

Frau erlauben dürfte, solange er nicht wirklich alle Hintergründe dazu kennt!

Die "Hintergründe" hat diese Mutter doch schon selbst gegeben! Sie war mit der Erziehung überfordert!!

Ich verurteile weiss Gott nicht diese Mutter. Was mich nur dabei nachdenklich macht, ist die Tatsache, wo sind die Eltern und Schwiegerelten dieser Frauen???

Hier sind doch auch User, die Enkelkinder haben. Was sagen sie dazu???

Gab es denn keinen Vater, der hätte eingreifen können?
Sie war ja verheiratet.
Wo sind die Eltern, Geschwister, usw. , die kleine Familie kann doch nicht
ganz allein gewesen sein.
Das arme Mädchen, es tut mir so leid. Es durfte nicht sein Leben leben!


Dazu fällt mir nur ein, das man mit der Mutter das selbe tun sollte. Die Handlungsweise der Mutter ist für mich nicht nachvolliehbar und nein für sowas habe ich absolut kein Verständnis :labern: :labern: :labern: :labern:


Sowas ist für mich nicht nachvollziehbar, und auch durch nichts zu entschuldigen !


Zitat (lucky ohne strike @ 13.12.2008 20:14:06)
Oh doch, ich kann und darf mir ein Urteil darüber erlauben, wenn eine erwachsene Frau ihr Kind einfach mal schnell "entsorgt". Und das fällt weder verständnisvoll noch milde aus.

:daumenhoch: Dem kann ich mich nur anschließen.

Immerhin war es ihre Entscheidung, überhaupt ein Kind in die Welt zu setzen und das dazu Erforderliche zu tun, desweiteren 9 Monate Zeit, sich damit auseinanderzusetzen, daß sie jetzt ein Kind haben wird und dann klappte es ja wohl 4 Jahre lang wohl oder übel, bis das arme Hascherl "zuviel" wurde.

Sicher, wir kennen die genauen Hintergründe nicht en detail. Vielleicht hat diese Frau eine Störung psychischer Art, hatte nen Blackout ... was immer.

Trotzdem wird mir bei solchen Fällen das Blut dicke: Die Kinder können es sich verdammt nochmal NICHT aussuchen, ob sie von ihren Erzeugern in diese Welt gesetzt werden. Sie haben sich nach Wohl und Wehe, Befindlichkeiten und vorhandenen oder nicht vorhandenen Schäden dieser zu schicken und am Ende heißts: "Du reichst mir sowieso, ohne dich bin ich besser dran, geh doch zum Teufel!"
Der Erwachsene rächt sich auf irgendeine Weise durch Quälerei, Brutalität oder Tötung am wehrlosen Kindfür dessen Existenz...

Tut mir (nicht) leid, daß ich dafür KEIN Verständnis aufbringen kann. :ph34r:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 13.12.2008 20:49:10

biene genau so und nicht anders, ich habe auch absolut kein verständnis für sowas.
sie hätte es auch einfach im heim abgeben können.
es hätte nicht sterben müssen. :wallbash: :wallbash: :wallbash: :wallbash:


Klar sind Kinder nicht immer die "Sonnenscheinchen", manchmal könnte man sie.... ABER MAN TUT SOWAS DOCH NICHT!!!!! (entschuldigt bitte das Schreien)
Ich finde schon "Handausrutschen" in Form einer Ohrfeige völlig danebn, aber so eine (und noch so nervende) kleine Krabbe metertief ins eisige Wasser zu schubsen.... Mir fehlen die Worte.

Klar können Kinder quengeln, einen nerven, an den Rand bringen, aber man kann doch diesen Rand nicht überschreiten. Vielleicht war die Kleine ein Aufmerksamkeitsdefitskind, vielleicht hyperaktiv, man weiß es nicht. Vielleicht war sie auch 'ne ganz Brave. Aber egal, nichts entschuldigt diese Tat.

Jetzt wird wieder nach "wo waren" gerufen, die Großeltern, der Mann, das Jugendamt...


Man zeige mir die Mutter, die nicht gelegentlich ihre Brut an die Wand tackern und drübertapezieren möchte... sowas hab ich selber oft genug gesagt. Aber es auch nur ansatzweise in die Tat umsetzen- nein, niemals!

Was in dieser Frau vorgegangen sein mag, werden wir alle wohl nie nachvollziehen können, möglicherweise litt sie unter starken Depressionen? Aber dann hätte sie schon viel früher mal was unternehmen können und sollen, z. B. mal zum Arzt gehen, Antidepressiva nehmen und/oder eine Psychotherapie machen... sie hätte, wenn sie so überfordert ist, auch mal 'ne Erziehungsberatungsstelle aufsuchen können oder- es gibt reichlich Möglichkeiten, sie hätte nur mal sprechen müssen. Verständnis kann ich jedenfalls für ihre Tat keines aufbringen.


Ein kleiner Dieb geht drei Jahre ins Gefängnis.

Eine Kindsmörderin bekommt eine Therapie. Ich würde nicht nach den Gründen für diese Tat suchen, denn es gibt weiß Gott genügend Möglichkeiten, mit für eine Mutter schwierigen Situationen klarzukommen. Aber ein wehrloses Kind im Winter in einen Fluß zu werfen - perverser gehts nicht mehr.

Ich habe für eine solche "Mutter" absolut kein Verständnis, egal, in welcher Situation sie sich zur Tatzeit befand.

Mein Urteil: lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung, bis sie keine Kinder mehr bekommen kann.


Gruß

Abraxas


Ich würde das auch nicht entschuldigen. Es gibt heute genug Hilfen und Möglichkeiten, da muss man ein Kind nicht umbringen.


Zitat (lucky ohne strike @ 13.12.2008 20:14:06)
Oh doch, ich kann und darf mir ein Urteil darüber erlauben, wenn eine erwachsene Frau ihr Kind einfach mal schnell "entsorgt". Und das fällt weder verständnisvoll noch milde aus.

Ich habe mir noch nicht alle Meinungen hier durchgelesen aber Lucky ohne Strike trifft genau meine Meinung und da lasse ich mich auch nicht von abbringen. Man bin ich sauer wenn da noch Entschuldigungen für die Mutter "gesucht" werden. Wenn ich bedenke, das ich mein Julchen in den Fluss geworfen hätte..... :(

Unglaublich...
Laut Polizei lebte diese Familie in "geregelten" Verhältnissen.
Was ist dabei, wenn so eine "Mutter" bei der Nachbarin/Verwandschaft klingelt
ihre Sorgen beichtet das Kind zumindest abgibt und sich Hilfe holt !

Nein, diese Tat muss geplant sein. Schließlich begab man sich auf eine
Brücke und stieß es bewußt in den Tod. Da gehört ne ordentliche Portion dazu.
Pfui ! Schade nur, das sich ihr eigen Leben wert ist,
sonst hätte sie sich gleich mit "entsorgen" können.


Also, ich bin sprachlos....


Ich verstehe es nicht. Meine Tochter ist auch 4. Und wer sie kennt, weiss, dass sie ein sehr lebhaftes Kind ist. Natürlich ist es anstrengend und natürlich bin ich auch manchmal verzweifelt oder überfordert, ABER sie IST MEINE Tochter. Ich würde alles dafür tun, damit es ihr gutgeht, deswegen verstehe ich nicht, wie man sowas tun kann.
Und ich meine, dass das nicht immer einfach wird, das wusste ich VORHER....

Und ich verstehe auch nicht, warum man sich keine Hilfe sucht, wenn man ja soooo überfordert ist. Das ist für mich keine Entschuldigung. Verdammt noch mal, ich kann doch nicht mein Kind umbringen, um dann zu sagen : "Ach, ich war ja soooo überfordert..." DAS ist für mich keine Entschuldigung.

Dann hätte sie, bzw. ihre Familie und ihr Mann, die ja angeblich in "geordneten" Verhältnissen lebten, ihren Hintern hochkriegen müssen, zum Jugendamt oder einer Erziehungsberatungsstelle gehen müssen und sagen müssen: Leute, da stimmt was nicht.

Selbst wenn die Mutter irgendwelche psychischen Probleme hatte, ist SIE für mich und was sie getan hat einfach nur EISKALT. Ich verstehe nicht, wie man sowas tun kann. Eine Mutter ist SIE jedenfalls NICHT. Ich hoffe, dass sie lebenslang weggesperrt wird...

Das ist meine Meinung...

LG Letrina2008


Zitat (sandrab70 @ 13.12.2008 19:56:57)
Was ich darüber denke?

Das sich niemand, aber wirklich gar niemand ein Urteil über diesen "Fall" oder die

Frau erlauben dürfte, solange er nicht wirklich alle Hintergründe dazu kennt!

Das regt mich auf und sonst nix. Ich bin eigentlich eine von den "stillen Usern" aber wenn ich sowas lese dann könnte ich "ausrasten". Lass doch alle die sowas machen eine kurze Zeit "brummen" und dann ist die "Sache" erledigt. Man, ich platze gleich :labern: :wallbash:

Zitat (usch @ 13.12.2008 21:49:38)
Das regt mich auf und sonst nix. Ich bin eigentlich eine von den "stillen Usern" aber wenn ich sowas lese dann könnte ich "ausrasten". Lass doch alle die sowas machen eine kurze Zeit "brummen" und dann ist die "Sache" erledigt. Man, ich platze gleich :labern: :wallbash:

bleibe ganz ruhig usch, :trösten: :wub: wie und warum sie sowas schreibt, :wallbash: ist mir auch schleierhaft, :labern: aber desswegen mußt du dich nicht aufregen. :trösten: :wub:

Zitat (usch @ 13.12.2008 21:49:38)
Das regt mich auf und sonst nix. Ich bin eigentlich eine von den "stillen Usern" aber wenn ich sowas lese dann könnte ich "ausrasten". Lass doch alle die sowas machen eine kurze Zeit "brummen" und dann ist die "Sache" erledigt. Man, ich platze gleich :labern: :wallbash:

Noch was dazu, die "Hintergründe" spielen keine Rolle. Sie hat ein Kind getötet!!!
Man bin ich wütend (das will schón was heißen) :wallbash:

Ich werde mich jetzt mal "beruhigen" und rauche erstmal eine. Bis evtl. gleich Ihr Lieben. (Es geht schon besser) :wub:


Zitat (Sparfuchs @ 13.12.2008 21:22:36)
Ich würde das auch nicht entschuldigen. Es gibt heute genug Hilfen und Möglichkeiten, da muss man ein Kind nicht umbringen.

eben, und damit ist alles gesagt


Zitat (sandrab70 @ 13.12.2008 19:56:57)
Was ich darüber denke?

Das sich niemand, aber wirklich gar niemand ein Urteil über diesen "Fall" oder die

Frau erlauben dürfte, solange er nicht wirklich alle Hintergründe dazu kennt!

Willst Du noch Entschuldigungen suchen? Ich habe das heute unterwegs im Autoradio gehört und mir war schlecht und mir wirds auch gleich wieder! Ich habe ein Enkelkind das auch 4 Jahre ist.

Egal was vorgefallen ist. Mir erzählt keiner dass die Mutter das nicht geplant hat. Auch die Neckarbrücken sind eigentlich so gebaut dass man nicht einfach mal einen Schubs geben kann und dann fällt einer rein! Und wie abgebrüht muss eine Mutter sein, die zusieht wie ihr Kind in den Neckar stürzt und erstmal weggeht und dann zur Polizei!

Ich muss aufhören. Mir ist echt schlecht! Und wenn ich dann so ne Aussage lese dann könnte ich k....!

Usch :trösten: :trösten: :trösten: Ich hoffe Dir gehts besser!

Renatchen, es geht langsam wieder. Ich habe für Vieles Verständnis aber für die Meinungen mancher Menschen, die Alles aber auch Alles entschuldigen nicht mehr. Ich rauche mir jetzt noch eine Ziggi und gehe dann mal schlafen und denke daran wie niedlich mein kleines Julchen (Petra) mit 4 Jahren war.


Schlaft schön,

Eure Usch :wub:


Und für das "freiwillig melden" (statt das da auf Allgemeinkosten jetzt noch identifiziert und recherchiert werden mußte) gibt's sicher noch 'nen Bonus....
Seit der Geburt mit der Erziehung überfordert.... oje. Na, wenn man da mal keine postnatale Depri einbringen kann. Wie gesagt, die Frau ist kein verzweifelter Teenager, sondern "in geordneten Verhältnissen" lebend.
Der Mann wird jetzt psychologisch betreut.
Und, trotz des zweiten postings am Anfang, : ja, ich verurteile.


Ich verurteile auch! So und jetzt schlaft schön!!! :wub:


Eine postnatale Depression oder überhaupt eine Depression ist eine schwere, ernst zu nehmende psychische Erkrankung. Allerdings- wenn die Frau vier Jahre lang an schweren Depressionen litt, warum hat das niemand bemerkt, warum hat niemand irgendwas unternommen?


Zitat (sandrab70 @ 13.12.2008 19:56:57)
Was ich darüber denke?

Das sich niemand, aber wirklich gar niemand ein Urteil über diesen "Fall" oder die

Frau erlauben dürfte, solange er nicht wirklich alle Hintergründe dazu kennt!

Denke ich auch so. Erinnert euch mal daran:

Inzest-Skandal

Wenn die Mutter jetzt als Kind zum Beispiel sowas oder ähnliches durchgemacht hat, wisst ihr sie dann immernoch so leicht zu verurteilen? Und wenn jetzt jemand sagt:
"Wie wahrscheinlich ist es denn, dass einer Frau etwas derart schreckliches zustößt?", frag ich einfach:
"Wie wahrscheinlich ist es, dass eine psychisch kerngesunde Frau ihr Kind in einen Fluss stößt?"

Edit: Oder um es nicht ganz so kompliziert auszudrücken: Wenn das Töchterchen hätte gerettet werden können und man in 30 Jahren erfährt, dass es dann auch seine Tochter in einen Fluss stößt, könntet ihr das dann auch verurteilen?

Bearbeitet von Icki am 13.12.2008 23:59:04

Also so recht erschließt sich mir der Zusammenhang zwischen der zugegebenermaßen widerwärtigen Fritzl-Geschichte und dieser Sache nicht.

Da werden wieder Entschuldigungen für die Täter gesucht.

Egal, was dieser Dame zugestossen sein haben könnte, und egal, was für einen Schatten sie hat (sorry, soll psychisch Kranke nicht herunterspielen), nein, für mich NO GO. Und sich dann fein bei der Polizei melden und dann wahrscheinlich noch recht rumflennen "mein Kind, mein Kind" und evt. Hilfe (etwas spät) und mildernde Umstände beanspruchen wollen, darauf läuft's doch raus.

Nennt mich Hardliner, aber ich habe wirklich weder Verständnis, noch Mitleid noch Gnade für so einen Akt übrig.


Zitat (lucky ohne strike @ 14.12.2008 00:23:06)
Also so recht erschließt sich mir der Zusammenhang zwischen der zugegebenermaßen widerwärtigen Fritzl-Geschichte und dieser Sache nicht.

Da werden wieder Entschuldigungen für die Täter gesucht.



So sehe ich das auch. Zunächst:

Die Fritzl- Geschichte ist ein anderer Fall.
Recherchiert man ein wenig und liest dort nochmal genauer nach, hat es da eine jahrelang im Kellerkerker eingesperrrte Mutter geschafft, wegen schwerer Erkrankung ihr Kind ins Spital bringen zu lassen (und diesem in dessen Sachen versteckt einen Hinweis auf ihre eigene und die Situation ihrer anderen Kinder so nach draußen zu bringen. Kerkermeister Fritzl kam nicht auf diese Art "Kassiber" und so flog wohl alles auf, Mutter und Kinder kamen endlich frei).
Da hat nämlich eine Mutter zuerst an ihr Kind (wegen der Krankheit) und dann an sich und die anderen gedacht, egal, was ihr (und den Kleinen) über Jahre angetan wurde.
Das heißt für mich als normalsterblichen Menschen, daß Mutterinstinkte auch durch extrem Schlimmerlebtes nicht gänzlich wegradiert werden, oder?
Eine echte Mutter wird immer versuchen, zuerst ihrem Kind (und wenn nicht anders möglich mit gleicher Post sich selbst) zu helfen.

Sicher, wir alle wissen noch nichts genaueres über diesen unglaublichen Fall (ich komme darüber noch immer nicht zur Ruhe). So sollten wir nicht vorschnell urteilen, klar.

Aber das Ganze riecht mir zu sehr nach Kalkül und das macht mich wütend.
Man schlägt Kindchen eine Nachmittagsrunde vor, die -ach, wie traurig- mit dem schrecklichen Tod des Kleinen im eiskalten Wasser nach nicht zu beschreibender Angst des Sturzes von einer hohen Brücke endet.
Im Anschluß daran der Gang zur Wache dem erschrockenen Diensthabenden erklärend: "Ich war's selbst. Ich hab mein Kind von der Brücke... da und da, weil die mir sowas von gereicht hat..."

Ich bin selbst Mutter einer Tochter.
Unter oft sehr schwierigen Bedingungen.
Sicherlich hätte mir schon mal die Hand ausrutschen oder ein paar sehr deutliche Worte meinen Mund verlassen können.
Grund gab's in fast 18 Jahren sicher oft, sie ist keine Einfache, sehr eigenwillig. Aber das Liebste und Beste, was ich in diese Welt gesetzt habe. So und so und immer wieder. :wub:

Ohne sie (zur falschen Zeit) wäre mein Leben sicherlich auch anders verlaufen.
Aber mein Kind deswegen in einen eiskalten Fluß stoßen?
Den Umstand einrechnen, daß es dabei ertrinkt... (hoffentlich besorgt die Kälte gnädigerweise die Vorarbeit: dann merkt es das Ersticken im Wassser nicht)?!
Dannn gemütlich später zur Polizei gehen und sich sachlich melden? Hallo?!!!

WAS ZUR HÖLLE KANN MEIN KIND FÜR MEINE UNACHTSAMKEIT?!!
Gar nichts!!! (Bitte entschuldigt das Schreien, aber mir gehen die Nerven dabei durch.)

Und ich entschuldige auch nicht den Umstand, daß sie vieleicht ihren Mann- Freund- Lebenspartner wegen eines Streites damit strafen wollte. Was kann das kleine Mädel dafür, wenn der Freund ein Ar... ist?!
Ich entschuldige auch nicht unbedingt den Depri- Umstand: sagt nicht die Krankheitslehre, daß viele Depressive in ihrer Verfassung trotzdem genau wissen, was sie tun und das in dem Moment auch wollen / beabsichtigen? Sie erinnern sich ja oft sogar...
Auch für eine postnatale Depri ist in dem Fall die Zeit ein bissel zu lang.

Was auch immer passiert: traurig und fatalistisch merke ich an, daß hier vermutlich wieder genauso wie in den anderen Fällen von Kindstötung verhandelt werden wird: Die arme Frau war ja krank, hatte da gerade einen Schub ihrer Krankheit und braucht Hilfe (auf Allgemeinkosten natürlich)... kommt mit Totschlag davon oder so, weil der Vorsatz nicht bewiesen werden kann.

Ein kleines Kind (was sich bestimmt schon auf Weihnachten gefreut hat!) ist grauenvoll ums Leben gekommen und die Frau, die es in die Welt gesetzt und von dieser wieder wegbefördert hat, lebt weiter (ob drinnen oder draußen) und bekommt alle Hilfen, zu denen der Staat in der Lage ist ... leider zu spät.
Wer bezahlt dafür?

Gerechtigkeit? :ph34r:

Nachsatz: Ich will in nix eingreifen und niemandem auf die (noch unverhandelten) Zehen treten.
Ich hatte eine gewaltige Diskussion mit meiner Familie darüber am Abendbrotstisch.
Konsenz:
Es gibt keine Abstufungen, was schlimmer sei: jahrelang mit
"selbsterlegten" Kinderleichen in der Tiefkühltruhe zwischen Schweineschulter und Fertigpizza zu leben oder das Kleine von der Brücke zu stoßen (und selbst zu feige zu sein, mitzuspringen :ph34r: ).

Es ist nicht entschuldbar.
Nicht für jemanden, dem gewisse mentale Steuerungsfähigkeit - mit anderen Worten: "Normalität" zuerkannt wird oder werden kann.
Ach ja, sie hat ja vielleicht einen tiefen Schaden:

Zeigen nicht immer wieder Beispiele, daß selbst völlig Debilen in der Therapie Verantwortung anerzogen werden kann?
Diese fast hoffnungslosen Fälle kümmern sich hingebungsvoll um ihren Streichelzoo und somit Schutzbefohlene :wub: .

Und dann kommt da eine geistig gesund einzuschätzende Frau, die ihr eigenes Kind... sorry, es wird zuviel!!!!

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 14.12.2008 06:24:03


Die einzige "Erklärung" kann nur sein, dass die Frau seelisch entartet ist.

Die geregelten Verhältnisse, in denen sie lebte, haben nichts zu sagen. In meiner Kur lernte ich eine Frau kennen, die auch in "geregelten Verhältnissen" lebte: guter Mittelstand mit Mann, Kind, Haus. Sie war hübsch, elegant, selbstsicher und cool.

In einer Gruppenstunde brach es auf einmal aus ihr heraus. Sie kriegte einen Heulkrampf und erzählte, dass sie über 20 Jahre von ihrem Vater missbraucht wurde. "Wir haben den Tod verdient", sagte sie.

Ich weiß nicht, wie ich den aktuellen Fall beurteilen kann. Pragmatischerweise fällt mir dazu nur ein, die Frau hätte selbst springen und das Kind zuhause lassen sollen.


Ich kann sowas auch nicht nachvollziehen :( . Egal wie krank die Mutter ist. Es gibt mittlerweile soviele Möglichkeiten sich Hilfe zu holen. Ich kann sowas beim besten Willen nicht verstehen. Wie man Kinder misshandeln kann oder gar umbringen. Dafür gibt´s in meinen Augen keine Entschuldigung.


Ich habe ja nun auch 3 Kinder allein großgezogen,und es war weißgott oft nicht einfach. Aber NIEMALS hätte ich einem meiner Kinder etwas angetan. Wenn ich nicht mehr weiterwußte,habe ich die Tür zu gemacht und bin entweder mit dem Rad für eine halbe Stunde an den See gefahren,hab mich da ausgehult oder habe mir Hilfe vom Jugendamt geholt. Und genau DAS hätte die Frau auch tun können. Oh manno,ich kann mich über solche "Mütter" sooo aufregen. KEINER,auch nicht die Mutter hat das Recht über Leben und Tod entscheiden zu können.
Für mich ist ganz klar:Der Mutter steht keine Therapie zu(die ja schließlich unsere Steuergelder kosten) sondern sie gehört an der gleichen Stelle in den Fluß geworfen und zwar muß ihr das ein paar Stunden vorher schon gesagt werden,das mit ihr das gleiche geschieht wie mit ihrer kleinen Tochter. Und oben am Geländer können alle Leute zusehen wie sie jämmerlich ersäuft.
Sowas ist die einzige gerechte Strafe.


Zitat (Unicorn68 @ 14.12.2008 11:43:16)
Für mich ist ganz klar:Der Mutter steht keine Therapie zu(die ja schließlich unsere Steuergelder kosten) sondern sie gehört an der gleichen Stelle in den Fluß geworfen und zwar muß ihr das ein paar Stunden vorher schon gesagt werden,das mit ihr das gleiche geschieht wie mit ihrer kleinen Tochter. Und oben am Geländer können alle Leute zusehen wie sie jämmerlich ersäuft.
Sowas ist die einzige gerechte Strafe.

Eine solche Strafe ist in unserem Rechtssystem nicht vorgesehen.

Aber wenn: würdest du dich bereiterklären, die Frau aufs Geländer zu stellen und runterzuwerfen?

@ Valentine,
ganz ehrlich...der erste Gedanke war: Ja,klar....aber wenn ich ein bisschen drüber nachdenke...dann eigentlich ein Nein. Vielleicht würde ich der Frau sagen das sie selbst springen MUSS. Denn es wäre nicht fair wenn jemand die "Schuld" auf sich nehmen muß,jemanden getötet zu haben.


http://de.youtube.com/watch?v=6Y49q90ojn8

Täterschutz ist für mich das Unwort des Jahrzehns.
Wer hat denn die Opfer beschützt???

Aber das ist nunmal unser deutsches Rechtssystem :wallbash:

Ja,recht hat er...hab mir das Video gerade angesehen und ich kann nur sagen: Genauso ist es in Deutschland. Erstmal ja nicht in den Knast mit der ach so armen Frau,lieber Jahrelang mit Psychlogen reden und nachher kommt vielleicht noch dabei raus das die "arme" Frau wirklich überfordert war weil das Kind so schlimm war.
Dann kommt die Frau nach 3 Jahren Psychatrie wieder frei,kriegt ihr nächstes Kind und das gleiche passiert nochmal. Ich könnte :kotz: .
Warum gehen solche Frauen nicht zu irgendwelchen Ämtern und sagen: Tut mir leid,aber ich bin zu blöd um mit meinem Leben klarzukommen,gebt das Kind zu Leuten wo es ihm gut geht?


Zitat (Valentine @ 13.12.2008 21:13:06)
Man zeige mir die Mutter, die nicht gelegentlich ihre Brut an die Wand tackern und drübertapezieren möchte... sowas hab ich selber oft genug gesagt. Aber es auch nur ansatzweise in die Tat umsetzen- nein, niemals!

Was in dieser Frau vorgegangen sein mag, werden wir alle wohl nie nachvollziehen können, möglicherweise litt sie unter starken Depressionen? Aber dann hätte sie schon viel früher mal was unternehmen können und sollen, z. B. mal zum Arzt gehen, Antidepressiva nehmen und/oder eine Psychotherapie machen... sie hätte, wenn sie so überfordert ist, auch mal 'ne Erziehungsberatungsstelle aufsuchen können oder- es gibt reichlich Möglichkeiten, sie hätte nur mal sprechen müssen. Verständnis kann ich jedenfalls für ihre Tat keines aufbringen.

Hallo,

ich gebe Valentine Recht in ihrem Artikel, nur möchte ich euch wissen lassen, dass es von Seiten des Jugendamtes auch andere Reaktionen geben kann, nicht nur Hilfe, sondern eben keine Hilfe!

Ich habe selbst 3 Kinder - sie leben alle und werden alle groß (bzw. eine ist schon eine Große). Ich habe vor Jahren den Mut aufgebracht, selbst zum Jugendamt zu gehen und ich möchte nicht sagen, der Unfähigkeit, sondern der Hilflosigkeit zu bezichtigen und habe um Hilfe gebeten. Neben vielen sinnlosen, zeitvernichtenden, aber ergebnislosen Gesprächen habe ich zum Schluss an den Kopf geknallt bekommen: "In anderen Familien ist es noch viel schlimmer als bei ihnen. Wir können Ihnen nicht helfen." Auf meine Frage, ob ich denn erst eines meiner Kinder erschlagen müsste bevor man mir endlich hilft, habe ich leider keine Antwort bekommen. Ab dem Tag war für mich klar: Hilft dir nicht Gott, dann hilf dir selbst - von Behörden und Ämtern ist keine Hilfe zu erwarten. Denn auch mein Gang zur Erziehungsberatung der Caritas war damals leider nicht von Erfolg gekrönt.

Aber natürlich versuchen muss man es erst einmal auf jeden Fall beim Jugendamt - und meine Frage bei der Sozialfürsorgerin des Jugendamtes war eher rhetorisch gemeint; ich hätte keines meiner Kinder erschlagen!

Heute kann ich (hoffentlich) mit Fug und Recht behaupten, dass meine Kinder trotz jahrelanger innerfamiliärer Probleme groß geworden sind und zumindest die Erste hat etwas aus sich und ihrem Leben gemacht. Sie hat eine abgeschlossene Lehre, sie hat eine Arbeit und, was ich für ganz wichtig halte, wir können wieder miteinander reden.

Ciao

Aquarius,
ähnlich ist bei mir auch,nur das ich das Jugendamt damals um Hilfe bat und sie auch gekriegt hatte.
Aber ich kann von meinen Kindern auch sagen: auch wenn sie manchmal nerven und ich schon zigtausendmal gedacht habe sie an die Wand zu nageln,sind sie doch die liebsten Kinder der Welt denn wenn es wirklich hart auf hart kommt,stehen alle 3 zu mir und ich kann mich auf sie verlassen.Und das ist das wichtigste.
Sie haben nie richtigen Blödsinn gemacht und ich weiß das sie alle 3 ihr Herz auf dem rechten Fleck haben.
Leider kann ich dazu nichts sagen wie es bei den anderen Jugendämtern so ist,ich kann nur sagen das dieses Jugendamt hier super ist und mir auch bei Sachen geholfen hat die nichts mit den Kindern zu tun hatten.


Das Kind ist tot. Jetzt hilft alles Therapieren und Beschuldigen nichts mehr. Höchstens, damit diese Frau das nicht nochmal machen kann.

Was ich nachträglich sehr innig hoffe - dass das alles so schnell ging, dass das Kind nicht leiden musste und auch nicht realisiert hat : meine Mutter hat mir das angetan.

Bei diesem Gedanken krempelt sich mir echt das Herz um.


Fakt ist: Es gibt wirklich süße, goldige Kids, die ihrerseits ihre sie liebenden und umhätschelnden Eltern wie die letzten dreckigen Fußabtreter behandeln.
Da haben die Eltern kein Leben mehr! Das haben die auch sicher nicht gewollt, selbst wenn das Kind geplant war.

Mütter wie die auf der Brücke hätten vielleicht mit einem kleinen Ventil - wie mal einem Klaps - perfekt mit sich und ihrem Kind im Einklang groß werden können.
Und Leute, die immer nur schreien "böse - böse - böse" ohne die Abstufungen bei möglichen Strafen zu sehen, sperren letztendlich diese Menschen soweit ein, daß sie krampfhaft lächelnd "normal" aushalten, bis sie wirklich nicht mehr können, und letzten Endes durchdrehen, weil sie mit diesem Weg mehr als überfordert sind.

Toll, wenn man es ohne jegliche Form von Strafe schafft!
Super!
Liegt evtl. an der eigenen Sprachkompetenz, daran, daß es die eigenen Eltern schon "richtig" gemacht haben, oder einfach am braven Kind, aber für JEDEN geht es einfach nicht.

Ich verstehe allerdings auch nicht, warum die Frau nicht zuerst zur Polizei gegangen ist, und das Kind dort abgegeben hat.

Evtl. hat sie sich ja beim Jugendamt auch wegen dem krassen gesellschaftlichen Zwang nicht vorher gemeldet, der u.a. von Leuten wie hier gerne aufgebaut wird.
Oder was wäre bei eurer Nachbarschaft los, wenn die nebenan wohnende Familie XY übrigens ihre Kinder weggeben hat... - wäret ihr da die ersten die rufen würden "haben sie gut gemacht" und die Ex-Eltern zum Kaffee bitten würdet?!


Klar, absolut, natürlich bleibt der armen Mutter keine dritte Möglichkeit und die einzige Option ist, entweder das Kind zu schlagen oder zu töten. Ist ja ganz natürlich. Wir sollten alle den Kindesmördern dieser Welt ein süßes Sträußchen Blumen schenken, denn sie sind den einzig vernünftigen Weg gegangen und verdienen unser Mitleid. Wer Mitleid mit Kindern hat, sollte lieber erstmal die armen Eltern bedauern. /Ironie aus :blink:


Betreffend den vorangegangenen Beitrag von fnü:

Es ist ausgesprochen schön zu sehen, daß jemand sich hier wirklich die Zeit genommen hat, meinen Post genau zu lesen, genau durchzudenken und dann das Ganze, auf so unnachahmliche Art, mittels gängiger Plattitüden dermaßen zu verfremden, daß gleich eine ganz andere - in ihrer Einfachheit natürlich bereits vor Jahrhunderten beliebte - Aussage dabei herauskommt.

Schön und einfach.
Bravo.


Warum wird bei solchen Taten immer nach den Gründen des Täters gefragt???

Kein Tier, von denen wir ja behaupten, dass wir in der Entwicklung drüber stehen, würde nur so ein anderes Lebewesen töten.

Egoismus, Gleichgültigkeit, Vereinsamung ........... alles können dafür Gründe sein, jedoch ändert es nichts ..... EIN MENSCHENKIND IST TOT ..... ich habe keinerlei Verständnis für so eine Tat, wie schon gesagt wurde es gibt genug Hilfsangebote.

Warum hat sie das Kind nicht irgendwo "vergessen" und hat Selbstmord begangen, dann wäre es ihr Leben gewesen, warum das KInd ....... das war nicht überfordert


Zitat (Antina @ 14.12.2008 20:57:19)

Und Leute, die immer nur schreien "böse - böse - böse" ohne die Abstufungen bei möglichen Strafen zu sehen, sperren letztendlich diese Menschen soweit ein, daß sie krampfhaft lächelnd "normal" aushalten, bis sie wirklich nicht mehr können, und letzten Endes durchdrehen, weil sie mit diesem Weg mehr als überfordert sind.

Gut geschrieben, Antina.

Woher können wir uns anmaßen, diese Frau zu verdammen? Waren wir dabei? Konnten wir in den Kopf sehen? Und oh Gott, ja, ich frage hier tatsächlich nach den Gründen, denn die gibt es für jedes Verbrechen. Da kann alles, was hier schon wild vermutet wurde der Fall gewesen sein. Von der psychotischen Kindsmörderin, die ihr armes Kind eiskalt ermordet hat, bis zur absolut überforderten Frau, die nicht mehr wusste wohin. Und ja, solche Leute gibt es tatsächlich und jeder hier, der schreit "sowas würde ich ja nie tun" kann sich wirklich äußerst glücklich schätzen, niemals in solch einer Situation gewesen zu sein.

Ist ja auch egal, denn wir wissen nicht was passiert ist und haben daher auch nicht das Recht, über sie zu urteilen. Dafür sind andere Leute zuständig. Sollte dann herauskommen, dass sie tatsächlich aus reinem Spaß Kinder tötet, kann man ja immer noch die Fackeln und Mistgabeln herausholen und das Monster aus dem Dorf jagen -_-

Zitat (grizzabella @ 15.12.2008 10:21:41)
Warum wird bei solchen Taten immer nach den Gründen des Täters gefragt???

Kein Tier, von denen wir ja behaupten, dass wir in der Entwicklung drüber stehen, würde nur so ein anderes Lebewesen töten.

Egoismus, Gleichgültigkeit, Vereinsamung ........... alles können dafür Gründe sein, jedoch ändert es nichts ..... EIN MENSCHENKIND IST TOT ..... ich habe keinerlei Verständnis für so eine Tat, wie schon gesagt wurde es gibt genug Hilfsangebote.

Warum hat sie das Kind nicht irgendwo "vergessen" und hat Selbstmord begangen, dann wäre es ihr Leben gewesen, warum das KInd ....... das war nicht überfordert

Weil es dafür Gründe gibt und weil diese berücksichtigt werden, genauso wie du um Berücksichtigung der Gründe forderst, wenn ein Kind beim Schwarzfahren nicht aus dem Bus oder Zug geworfen werden sollte.

Vielleicht hat die Frau um Hilfe gesucht, vielleicht wurde sie abgewiesen, vielleicht haben andere Menschen sich weggedreht und die Augen und Ohren verschlossen.

Die möglichen Gründe habe ich ja aufgeführt ........... aber es bringt nix eine solche Tat ist nicht entschuldbar .......... jeder regt sich auf wenn eine Frau sagt ich habe abgetrieben, ich auch, da denke ich aber die hat sich vielleicht einen Kopf gemacht.

Ein 4 jähriges Kind ............ in den Fluss, zu schauen, nicht hinterspringen, sorry das ist für mich nicht mit irgendwelchen Gründen entschuldbar, genauso wenn es heißt der Sexualtäter wird freigelassen da er therapiert ist ....... klar bis zum nächsten Mal .........

Wenn jemand aus dem Bus wegen Schwarzfahren geworfen wird ist das ärgerlich ......... ja .......... aber es kommt normalerweise niemand zu einem nicht reparablen Schaden, Mord ist für mich in keinster Weise entschuldbar, evt. ein klein wenig zu begreifen wie ein schlechtes Buch oder Film ......... aber damit ist es nicht entschuldigt .........

Es ist an uns unsere Umwelt mehr wahr zu nehmen ... offener gegenüber andere zu sein ..... den wir alle sind mitschuld das sowas immer wieder passiert

Edit: weißt du warum ich das sage ............ weil ich für jeden versuche da zu sein, Unterstützung zu geben bzw. zu vermitteln, oft auch mal anecke da ich mich gerade was Kinder betrifft einmische. Ich bin keine Übermama ich mache auch Fehler und zu denen stehe ich, vor allem ich sehe sie.

Ich weiß wie schwer es ist die Augen auf zu machen ....... bewußt hin zu sehen und auch mal was zu sagen .............. denn es geht mich doch nix an

Bearbeitet von grizzabella am 15.12.2008 11:19:55


So nun muss ich auch mal meinen Senf dazu abgeben, wie so eine "Hilfe" auch aussehen kann.

Unser Sohn war als Kleinkind hyperaktiv, ich habe hinterher erfahren, dass es an den wehenhemmenden Tabletten lag, die ich über Monate schlucken musste, um eine Frühgeburt zu vermeiden.

Ich suchte ein psychologische Beratungsstelle auf, da mein Mann gerade eine neue Stellung angetreten hatte, ging ich allein mit unserem Sohn dorthin. Festgestellt wurde: Vater hat keinerlei Interesse am Kind. Das war definitiv nicht der Fall. Wir wurden dann an einen Neurologen, der sich auf Kinder spezialisiert hatte verwiesen. Also dorthin.

Dieser Superspezialist, erklärte mir, dass unser Sohn niemals in eine normale Schule gehen könnte und unbedingt auf eine Sonderschule müsse, des weiteren wäre er vergesslich und würde sein Leben lang vergesslich bleiben. Klar was mein Sohn erstmal nicht vergessen hat :D

Eine Therapie wäre unbedingt erforderlich, aber Warteliste leider mindestens 3 Jahre :pfeifen:

Wir haben ihn dann aber an einer normalen Grundschule angemeldet, ging auch prima. Als er dann mittlerweile auf dem Gymnasium war, bekam ich doch tatsächlich noch einen Anruf, dass man uns mittlerweile einen Therapieplatz anbieten könne. :o

Diese Termine hätte ich mir sparen können, war reine Zeitverschwendung. Wir haben es auch so gewuppt, war eben anstrengend.


Ich verstehe langsam diese ganze Diskussion nicht mehr.

Ein wehrloses Kind von einer Brücke in einen Fluß zu werfen, ist für mich die Perversion an sich. Da GIBT ES NICHT DIE FRAGE NACH DEM PSYCHISCHEN ZUSTAND dieser "Mutter". Entschuldigt, dass ich laut werde, aber da noch nach Gründen zu suchen, ist m. E. genauso pervers.

Wie schon gesagt, wenn es Gründe für eine Mutter gibt, ihr Kind wegzugeben, oder Hilfe zu suchen, dann gibt es Hunderte von Möglichkeiten.

Aber ein Kind zu töten ist wirklich das Allerallerallerletzte. Solch eine Person gehört ohne Nachfrage nicht mehr in eine zivilisierte Gesellschaft!


Gruß

Abraxas


Für so eine Tat habe ich überhaupt kein Verständnis. Egal was bei der Frau los war, es gibt ihr absolut nicht das Recht, ihr Kind ins Wasser zu werfen. Denkt auch mal an das Kind. Es war ja auch nicht sofort tot. Ich bin sprachlos und mir schwäzt der a........

Bei dem Thema rege ich mich einfach nur auf.

:labern: :wallbash: :heul:



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