Die besten Rezepte für Sauerbraten


Meine Oma (threat Omas beste Rezepte) hat einen wunderbaren Sauerbraten gemacht, von dem ich abhängig geworden bin.

Leider war ich noch zu klein, um das Rezept aufzuschreiben. Außerdem glaube ich, sie hat das so aus der Hand gemacht.

Wie dem auch sei: Sauerbraten ist mein Lieblingsessen geworden. Als Beilage gab es "Schnellbällchen" (ganz kleine halb und halb Klösse, auch selbstgemacht) und von den eingelegten sauren Bohnen.

Gibt es hier noch Sauerbratensüchtige? Und wenn ja, wie ist euer Rezept? Das meiner Grossmutter - soweit ich es nachvollziehen kann im "Oma - threat"

Lasst mich nicht hängen.


Ich liebe Sauerbraten, wir holen immer den schon eingelegten aus dem Kaufland. Da sind wir begeistert von, das Fleisch ist super und die Sur-Flüssigkeit ist perfekt.
Ich brate das Fleisch immer mit Butterschmalz an. Dann nehme ich es raus, etwas Tomatenmark ins heisse Fett. Nach einer Weile giesse ich die Sauerbratenflüssigkeit rein Darin schmore ich das Fleisch, bis es fertig ist. Die passierte Flüssigkeit wird angedickt, mit Zucker abgeschmeckt und zur Abrundung Preiselbeeren. Wenn ich die nicht habe, tut es auch rote Marmelade. Das ist eigentlich alles.

Ich koche dazu immer Bandnudeln.

Was mich irritiert hat, waren die Sauren Bohnen. Die kenn ich auch noch von früher, igitt, das sind doch die, die nach Erbrochenem riechen, oder? So ein Päckchen habe ich letztens im Laden gesehen, meinem Bruder davon erzählt und wir bekamen beide Gänsehaut. Das es sowas noch gibt....bäh ;)

Bearbeitet von Housi am 28.08.2005 10:07:11


Zitat
Was mich irritiert hat, waren die Sauren Bohnen. Die kenn ich auch noch von früher, igitt, das sind doch die, die nach Erbrochenem riechen, oder? So ein Päckchen habe ich letztens im Laden gesehen, meinem Bruder davon erzählt und wir bekamen beide Gänsehaut. Das es sowas noch gibt....bäh


musste das jetzt sein :o ich steh kurz davor bohnen zu essen (11.30uhr) aber nicht saure.
ich wette....deine worte kommen mir in den sinn in dem moment, wo ich die gabel zu meinem munde führe rofl rofl rofl
ich habe papa am tisch :( :( :( :(

Du willst keinen Link? Gut, dann sollst Du auch keinen bekommen.

Bearbeitet von fiona123 am 27.09.2005 12:40:21


Also, ich empfehle, das Fleisch in einen Sud aus einem Teil Essig auf zwei Teile Wasser, Lorbeerblätter, Wachholderbeeren, reichlich Zwiebeln, und Gemüsebrühe einzulegen. Das Fleisch in dem Sud mehrere Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Es gibt auch ganz gute Fixzutaten, die man in den Sud einrühren kann. Ein bißchen von dem Sud kannst du dann zur Schmorflüssigkeit geben. Ich mag am liebsten die rheinische Art mir Rosinen, Klößen und Rotkohl.

Bearbeitet von Karen am 28.08.2005 11:58:56


Zitat (markaha @ 27.08.2005 - 22:46:16)
Meine Oma (threat Omas beste Rezepte) hat einen wunderbaren Sauerbraten gemacht, von dem ich abhängig geworden bin.

Leider war ich noch zu klein, um das Rezept aufzuschreiben. Außerdem glaube ich, sie hat das so aus der Hand gemacht.

Wie dem auch sei: Sauerbraten ist mein Lieblingsessen geworden. Als Beilage gab es "Schnellbällchen" (ganz kleine halb und halb Klösse, auch selbstgemacht) und von den eingelegten sauren Bohnen.

Gibt es hier noch Sauerbratensüchtige? Und wenn ja, wie ist euer Rezept? Das meiner Grossmutter - soweit ich es nachvollziehen kann im "Oma - threat"

Lasst mich nicht hängen.

Hatte mein Rezept unter Pferdefleisch damals abgegeben.Kannst natürlich auch Rindfleisch nehmen.Viel Spass beim nachkochen.

Das mit den Schneebällchen ist ja "heiss".

Aber bitte kein Schnickschnack damit treiben. Würzen nur mit Salz und Pfeffer. Majoran oder ähliches stört nur. Auch keine geröstetes Brot oder so was.

Die Bällchen entfalten ihren Geschmack mit der Sosse des Sauerbratens - so jedenfalls meine Oma.

Und sauere Bohnen, die standen immer neben dem Topf mit Sauerkraut. Kaufen kann man sie nicht :D


Habe den Link entfernt und werde Dich nicht mehr mit einem solchen belästigen. Da dieser Thread jetzt linkfrei ist, hast Du die Chance, dass jetzt noch hunderte von Mutti-Lesern und -Leserinnen befreit aufatmen können und ihre Rezepte für Sauerbraten hier niederschreiben. Oder hast Du was anderes gemeint, als Du oben nach Rezepten fragtest?


Danke schön, wie gesagt, Chefkoch ist per Lesezeichen bequem zu erreichen.


Zitat (fiona123 @ 27.09.2005 - 12:44:52)
...Habe den Link entfernt ... ,

...dass jetzt noch hunderte von Mutti-Lesern und -Leserinnen befreit aufatmen können ...

"Uffffff....."

Also, ich bin zwar Vegetarier, aber als solcher bin ich ja nicht geboren, und meine Mama hat den Sauerbraten immer selbst eingelegt, undzwar 3 Tage lang in Buttermilch. Dazu rohe Kartoffelklöße und in der Soße schwammen immer dicke saure-Sahne-Klümpchen......herrrrrlich! :sabber:

die Schnegge


Habe ein tolles Rezept gefunden.
Das hört sich richtig lecker an ! :sabber:

Für 4 Personen
1 Möhre
1 Stange Lauch
1/4 Sellerieknolle
1 Gemüsezwiebel
1/2 l Fleischbrühe
1/4 l Rotweinessig
1 Tl. Zucker
2 Nelken
1 Lorbeerblatt
4 Wacholderbeeren
1 kg Fleisch
2 El. Schmalz
200 ml Altbier
Salz
Pfeffer
Rübenkraut

Zubereitung
Gemüse putzen und in Würfel schneiden. Mit Brühe, Essig, Zucker und Gewürzen aufkochen. Fleisch in die warme Marinade legen, beschweren und ca.
1-2 Wochen kalt stellen. Fleisch herausnehmen, trocknen und im Schmalz anbraten. Mit Bier ablöschen und einkochen. Marinade aufkochen und abschäumen.
Gemüse und ein Drittel der Marinade zum Braten geben und zugedeckt etwa zweieinhalb Stunden im Backofen bei 200°C schmoren.
Fleisch aus dem Topf nehmen und warm stellen. Lorbeerblatt, Nelken und Wacholderbeeren aus der Sauce nehmen und Gemüse pürieren und durch ein Sieb geben. Mit Salz, Pfeffer und Rübenkraut abschmecken.
Dazu Salzkartoffeln oder Knödel mit Apfelkompott.


Zitat (markaha @ 27.09.2005 - 13:16:48)
Danke schön, wie gesagt, Chefkoch ist per Lesezeichen bequem zu erreichen.

:no: :no: :no:

ich schüttele nicht den kopf, weil ich damit sagen will, dass die seite nicht bequem zu erreichen sei.

Bearbeitet von chilli-lilli am 27.09.2005 13:45:50

Schupps! ;)

Gestern eingelegt für Sonntag :sabber:

Sauerbraten

1000 g Rindfleisch
1/4 l Essig 1/2 l Buttermilch
Salz Pfeffer 1 Lorbeerblatt 1 Stück Zitronenschale 2 Nelken
2 Zwiebeln 1 Knoblauchzehe
Speckstreifen Suppengrün 2 Gewürzgurken
Semmel/Schwarzbrotbrösel

Aus Buttermilch,Essig und den Gewürzen sowie der in Ringe geschnittenen Zwiebeln eine Beize bereiten. Darin das Fleisch ca. 3 Tage lang durchziehen lassen. Dann das Fleisch aus der Brühe nehmen, abtrocknen, salzen, pfeffern und mit den Speckstreifen spicken. In den gewässerten Römertopf legen. Zerkleinertes Suppengrün dazustreuen. Ca. 3cm hoch von der Beize dazugiessen und Deckel schliessen. In ca. 150 Minuten bei 200 Grad weichdünsten. Ca. nach jeweils 30 Minuten etwas von der Beize nachgiessen. Die letzten 15 Minuten den Deckel abnehmen und den Braten Kruste bilden lassen.
Dann die Sauce absieben, mit den Semmel/Schwarzbrotbröseln binden. Die in Scheiben geschnittenen Gurken in der Sauce mitziehen lassen, Sauce nachwürzen.

Tipp:Die Speckstreifen mit Salz und Pfeffer würzen und anfrosten,so geht das Spicken leichter und das Fleisch wird würziger ! ;)

Bearbeitet von wurst am 16.05.2008 11:04:25


Sauerbraten z. T. in Buttermilch einlegen, das hab ich noch nie gehört. Auch die Soße mit Schwarzbrot-Bröseln anzudicken ist mir vollends unbekannt. Hier werden zum Andicken Aachener Printen (zerbröselt) genommen. Außerdem kann in den Bratensaft auch noch ein wenig Rübenkraut hinein.

Der Sud geht bei mir folgendermaßen:

Rotweinessig, Lorbeerblätter, Zwiebeln, Möhre, Selleriestückchen, Wachholderbeeren, Pfefferkörner, Pimentkörner aufkochen und abkühlen lassen, dann über das Fleisch gießen und mehrere Tage im Kühlschrank gut durchziehen lassen.

Fleisch mit Pfeffer und Salz würzen, rundherum gut anbraten und mit dem Essigsud auffüllen, sodann Deckel auf den Topf und ab in den Backofen, je nach Größe des Fleischstückes bis zu 2 1/2 Stunden bei ca. 160 bis 170 Grad schmurgeln lassen.
Danach das Fleisch aus dem Sud nehmen und diesen durch ein Sieb gießen. Sodann besagtes Rübenkraut je nach Geschmack einrühren und zum Andicken Aachener Printen zerbröseln und einrühren. Rosinen und eine Handvoll blättrige Mandeln runden den Geschmack ab. Dazu gibt es Klöße und Rotkohl.

Murmeltier :sabber: :sabber: :sabber:

Bearbeitet von Murmeltier am 16.05.2008 12:28:07


Zitat (wurst @ 16.05.2008 10:58:44)
Schupps! ;)

Gestern eingelegt für Sonntag :sabber:

Sauerbraten

1000 g Rindfleisch
1/4 l Essig 1/2 l Buttermilch
Salz Pfeffer 1 Lorbeerblatt 1 Stück Zitronenschale 2 Nelken
2 Zwiebeln 1 Knoblauchzehe
Speckstreifen Suppengrün 2 Gewürzgurken
Semmel/Schwarzbrotbrösel

Aus Buttermilch,Essig und den Gewürzen sowie der in Ringe geschnittenen Zwiebeln eine Beize bereiten. Darin das Fleisch ca. 3 Tage lang durchziehen lassen. Dann das Fleisch aus der Brühe nehmen, abtrocknen, salzen, pfeffern und mit den Speckstreifen spicken. In den gewässerten Römertopf legen. Zerkleinertes Suppengrün dazustreuen. Ca. 3cm hoch von der Beize dazugiessen und Deckel schliessen. In ca. 150 Minuten bei 200 Grad weichdünsten. Ca. nach jeweils 30 Minuten etwas von der Beize nachgiessen. Die letzten 15 Minuten den Deckel abnehmen und den Braten Kruste bilden lassen.
Dann die Sauce absieben, mit den Semmel/Schwarzbrotbröseln binden. Die in Scheiben geschnittenen Gurken in der Sauce mitziehen lassen, Sauce nachwürzen.

Tipp:Die Speckstreifen mit Salz und Pfeffer würzen und anfrosten,so geht das Spicken leichter und das Fleisch wird würziger ! ;)

Ich lege meinen Sauerbraten auch nur in Buttermilch sogar 3 Tage lang ein
Lorbeerblatt. Nelke , Piment Wacholder.aber ohne Knobi ein zum andicken der Soße nehme ich Mondamin wen nötig meistens wird die Soße so schon gut :sabber: :sabber:


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