Die USA in Not... wie seht Ihr das ?


In jeden Nachrichten bingen sie berichte über New Orlins und co. Gerade haben sie gesagt das es sein könnte das die ganze stadt völlig überflutet werden könnte. Sie haben sogar von einem "atlantis des 21 Jahrhunderts" gesprochen.
Ich finde das ganze total schrecklich, vorallem weil immer noch so viele Menschen da sind, die kein Strom, kein Wasser und keine brauchbaren Toiletten mehr haben.
Was sagt ihr dazu?


katastrophen passieren überall, vieles kann aber auch verhindert werden. und wenn eine stadt unterhalb der meereshöhe gebaut wird, dann muss man wohl mit überschwemmungen rechnen.


und der hurrikan heisst katrina...bitte nicht
verwechseln...wir haben schon eine catharina in unserer mitte
und die ist sanft :lol: :lol:


Solche Katastrophen sind schlimm und die Betroffenen tun mir leid- aber wer boykottiert denn mit schönster Regelmäßigkeit Klimaschutzrichtlinien und -abkommen???
Die Natur wehrt sich nur gegen das (oder sollte ich lieber schreiben: rächt sich?), was der Mensch ihr über Jahre angetan hat und weiter antut.
Ich finde, das sollte man dabei nicht so ganz vergessen...
:ph34r:


Hallo Leutchen. Es treibt mir und Batman die Traenen in die Augen wenn wir ins Fernsehen gucken. Tausende ueber Tausende obdachlos, Ohne Essen, Wasser, Kanalisation...... usw. Alles ohne Strom. ..... oh verdammt. einfach eine Katastrophe. :( :( :( :( .

Ich fuehle so schlecht das ich Sonntag sagte, New Orleans wird wohl nicht mehr sein nach denm Sturm. So wird's wohl kommen. Wenn wir ein groesseres Haus haetten, wuerden wir anbieten Eine Familie oder 2 - 3 Leute bei uns unterzubringen. Ich denke Bush sollte aufhoeren mit Krieg spielen und diese Milionenen von Dollars dort hin bringen wo sie mehr gebraucht werden.

Mehr kann ich dazu nicht sagen Einfach nur eine tragische Tragoedie die in die Geschichte eingehen wird. So wie Hurricane Andrew ....ich glaube 1989.... in Miami. :(
Fledi und Batman ........


Tja, eigentlich sind die Menschen in der Gegend Hurricanes ja schon seit jeher gewohnt, dieser muss allerdings mal wieder ein ganzes Stück heftiger ausgefallen sein als die anderen.
Ich will mal vorsichtshalber noch nicht direkt den Öko-Zusammenhang herstellen, aber wenn ich mal die letzten "Jahrhundertfluten" auf aller Welt grob überschlage, drängt sich schon massiv der Eindruck auf, dass die Einschläge immer näher kommen.

Interessant ist übrigens der Kommentar eines gewissen Christian Malzahn in Spiegel Online. Demnach scheint der Spiegel jetzt endgültig ne Springer-Postille zu sein. Unerträgliche Pseudo-Betroffenheit a la "Amerika guckt verzweifelt nach Deutschland, aber keiner hilft" inklusive empörte Reaktionen von jenseits des Atlantik, ob wir Deutschen mal wieder den letzten Weltkrieg vergessen hätten. :labern:

Die Betroffenen brauchen dringend Hilfe, das ist richtig. Die wird aber von ihrem selbstgewählten Präsident seit zwei Jahren in Kamelärsche gestopft. Ich würd ja gern helfen, hab aber bei weitem nicht die Kohle zur Verfügung, die z.B. ein Dick Cheney als "Haliburton"-Chef am Irak-Krieg verdient hat. :wallbash:
Ich könnt dem Präsidenten allenfalls ne LP von "Katrina And The Waves" schicken.


So, schon wieder abgeregt...

Bearbeitet von Koenich am 01.09.2005 02:06:58


Hallo,

bitte lest den Artikel und sagt mir Eure Meinung dazu.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...,372407,00.html

Wie empfindet Ihr das ganze ?
Habt Ihr das Gefühl, nicht spenden zu wollen ?

Ich würde einfach gerne Eure Meinung zu dem ganzen Thema hören.

Grüße
Murphy


Ich habe keine Häme in den Aussagen gefunden und der Artikel ist nicht gerade in neutralem Ton verfasst, was mich etwas gestört hat.

Ich denke, die Haltung der Amerikaner in vielen Dingen (z.B. Kyoto und Irak, die Innen- und Außenpolitik) stößt bei vielen Menschen nicht gerade auf Gegenliebe.

Der Zeitpunkt der Kritik ist sicherlich falsch gewählt aber so ganz falsch finde ich es nicht.
Die Spenbereitschaft sollte davon unberührt bleiben, da gebe ich dem Verfasser recht.

Was hältst denn Du davon?

Grüße
Gutemine


Unabhängig vom Artikel habe ich als ich gestern einen Spendenaufruf gelesen habe, innerlich gestutzt. Ich dachte mir die USA sind doch so ein grosses modernes Land und führen der Welt doch ständig vor Augen, dass sie alleine die Herrschaft (militärisch, wirtschaftlich, religiös) beanspruchen können...mir widerstrebt es.

Mir ist klar dass die Opfer nichts dafür können (ausser die die geblieben sind mit der Aussage "ich dachte es wird schon nicht so schlimm"), aber ich habe durch die letzten Jahre eine so grosse Aversion gegen Amerika entwickelt, dass ich mir sehr schwertue, sie als hilfsbedürftig anzusehen.

Wenn ich mir vorstelle wieviel Millarden Dollar sie in den Rüstungsetat stecken, müsste mehr als Genug Geld für die Opfer und den Wiederaufbau da sein.

Ich denke GW Bush sollte die Etas schiften zugunsten der Betroffenen aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das passiert...

Murphy

Bearbeitet von murphy am 01.09.2005 09:08:57


Ich habe das Gefühl, nicht spenden zu wollen, ganz massiv. Dieses Land ist so reich, ein Bruchteil der Militärausgaben würde ausreichen, die größten Leiden zu lindern. Und als die Flut 2002 in Deutschland war, haben englische Soldaten an den Elbdeichen geschuftet, die Franzosen waren an Rhein und Mosel zugegen, als dort das Wasser kam, aber Amerikaner wurden nicht gesichtet...


ich spende eigentlich nie, wenn eine Katastrophe passiert ist und die Glückskette und andere Hilfsprojekte Spendenaktionen durchführen. Der Grund dafür ist, dass sehr viele Menschen spenden und da Unmengen an Geld zusammenkommen, was ja auch sehr schön ist.

Allerdings werden während dieser Zeiten (siehe Tsunami oder jetzt auch die Überschwemmungen hier in D, A, CH) die kleinen Projekte vergessen und vernachlässigt und z. B. Tierheime und etliche andere Hilfprojekte haben massive Spendeneinbussen, sind aber auch davon abhängig! Deshalb unterstütze ich gerade in Krisenzeiten lieber diese Sachen, die ich eh schon unterstütze und die jahrein/jahraus sehr viel Gutes tun!


Ein Land, das jährlich Milliarden von $ in seine Kriegsindustrie steckt und sich selbst als das non-plus-ultra in Dingen wie Menschlichkeit, Demokratie, Freiheit, Patriotismus und Gerechtigkeit dieser Welt sieht, sollte doch eigentlich "das bisschen Geld", das für die von der Naturkatastrophe betroffenen Menschen benötigt wird, in der Portokasse haben. Wenn nicht, sollte das hoffentlich zu einem Denkanstoß führen, wen man denn da eigentlich letzten Winter wieder an die Spitze des Volks gesetzt hat. Und der Vergleich mit den Carepaketen der USA an Deutschland nach dem 2. Weltkrieg hinkt meiner Meinung nach gewaltig. Auf solche Dinge reagiere ich mittlerweile sowieso allergisch. Natürlich habe ich Mitleid mit den Menschen dort, meine Spendenbereitschaft wird allerdings erst dann erwachen, wenn ein gewisser Herr Bush die Prioritäten des Haushalts seines Landes anders setzt.


Klingt jetzt ganz schön fies, aber.....wir alle werden doch schon gezwungen zu "spenden" indem die Benzinpreise in diese abartigen Höhen geschossen sind... oder wo geht dieses Geld hin??

die Schnegge,
die es ähnlich sieht wie Cleo und lieber den Tieren im eigenen Land spendet, das aber regelmässig


Zitat (Rausg'schmeckte @ 01.09.2005 - 09:03:09)
Ein Land, das jährlich Milliarden von $ in seine Kriegsindustrie steckt und sich selbst als das non-plus-ultra in Dingen wie Menschlichkeit, Demokratie, Freiheit, Patriotismus und Gerechtigkeit dieser Welt sieht, sollte doch eigentlich "das bisschen Geld", das für die von der Naturkatastrophe betroffenen Menschen benötigt wird, in der Portokasse haben.

Ich sehe es genau so.


ich habe mich heute Morgen noch gefragt warum ich in diesem Fall noch nicht von Spendenaufrufen gehöhrt habe, jetzt weiß ich auch warum :P
Gruß Tulpe :winkewinke:

ich hab den artikel gelesen und bin erschüttert.
ja das mit dem spenden ist so eine sache. es gibt genug korrupte mitglieder in der regierung die es einsacken.
wo zum beispiel ist das viele geld für die tsunami opfer hingeflossen? es sind noch etliche die bis jetzt kein haus über dem kopf haben, geschweige denn je einen cent bekommen zu haben.
also da bin ich auch immer sehr vorsichtig. das beste wäre, man könnte den opfern das geld direkt in die hände geben.
ich spende auch lieber den heimen direkt und nicht in eine solche institution.


Ich spende nie !

Habt Ihr euch heute schonmal die Benzinpreise angesehen ? Ich bin heute früh fast umgefallen der Preis ist seit gestern um ganze 10 Cent gestiegen bei uns ! Irgendwie hab ich das Gefühl das die Preise immer steigen wenn es irgendwo auf der Welt eine Katastrophe gibt oder die Ferien sind !? Wer fahren muss ist immer Bescheiden dran !!


Zitat (Jeanette @ 01.09.2005 - 09:56:53)
Ich spende nie !

Habt Ihr euch heute schonmal die Benzinpreise angesehen ? Ich bin heute früh fast umgefallen der Preis ist seit gestern um ganze 10 Cent gestiegen bei uns ! Irgendwie hab ich das Gefühl das die Preise immer steigen wenn es irgendwo auf der Welt eine Katastrophe gibt oder die Ferien sind !? Wer fahren muss ist immer Bescheiden dran !!

An alle Benzin-Opfer:

Bitte macht Euch klar dass die Benzinpreise nie wieder niedrig sein werden, es kann NUR aufwärts gehen, egal, was es akut auslöst. Öl ist ein Rohstoff der zur Neige geht und es ist sehr unwahrscheinlich dass plötzlich riesige neue Vorkommen gefunden werden (zumal diese auch endlich sind).

Macht Euch damit vertraut und versucht für die Zukunft Alternativen zu finden, wir werden sie alle brauchen.

Egal wie die Erhöhungen begründet werden, wartet nicht auf niedrige preise, diese werden nicht kommen (können).

Murphy

Ihr Lieben,

meine Wut auf die amerikanische Regierung, die den Irak-Krieg angezettelt hat, die sich einen Dreck um Umweltschutzvereinbarungen (Kyoto) schert, die die Menschenrechte in vielen Fällen (Guantanamo ua.) mit Füßen tritt, die die kritischen kleineren Partnerstaaten mit überheblicher Arroganz behandet, ist sehr groß.

Aber:
Die Menschen, die am meisten unter dieser verheerenden Katastrophe zu leiden haben, sind mal wieder die Ärmsten der Armen, die sich kein Auto leisten können, um davonzufahren, die sich keine Versicherungen leisten können, um ihre wenigen Habseligkeiten zu versichern, die sich oft nicht einmal 'ne Krankenversicherung leisten können.

Und ich könnte mir denken, daß viele dieser armen Teufel NICHT G.W. Bush gewählt hatten!

Deshalb werde ich, so gut ich in meiner derzeitigen Situation noch kann, etwas spenden an das Rote Kreuz oder eine ähnliche Nichtregierungsorganisation in der Hoffnung, daß das Geld an der richtigen Stelle einen kleinen Tropfen auf dem heißen Stein bewirken kann.

Nicht die USA sind in Not, sondern die ärmsten Glieder der US-Gesellschaft, die oft unter der Politik der US-Regierung genauso leiden wie viele andere Menschen auf der Welt.

Lieben Gruß
chris

Bearbeitet von chris am 01.09.2005 10:17:34


Hier noch ein kleines Bonbon zum Thema "Ausgewogene Berichterstattung". Gibt dem Wort "Zynismus" eine ganz neue Definition.

Schwarze plündern, Weiße finden...
*hiermüssteeigentlicheinKotzsmileystehen*



@Ela:
Sowas in etwa meinte ich. Danke!


Zitat (Koenich @ 01.09.2005 - 11:49:49)
@Ela:
Sowas in etwa meinte ich. Danke!

Oder so in der Art?

(IMG:http://www.cheesebuerger.de/images/midi/ekelig/g035.gif)

Apropo Benzin :o >( Montag haben wir noch $ 2.- pro Gallone gezahlt. Seit gestern fast $7 .-
Fledi


Mal 'ne blöde Frage: Wie schwer ist es für eine riesige, führende Industrienation, das Militär und andere Hilfskräfte zu mobilisieren, die betroffenen Landstriche zu evakuieren und die Menschen in anderen Teilen der USA zeitweise unterzubringen und zu versorgen? Irgendwie kapier ich's nicht :(


Zitat (Rausg'schmeckte @ 01.09.2005 - 12:52:14)
Mal 'ne blöde Frage: Wie schwer ist es für eine riesige, führende Industrienation, das Militär und andere Hilfskräfte zu mobilisieren, die betroffenen Landstriche zu evakuieren und die Menschen in anderen Teilen der USA zeitweise unterzubringen und zu versorgen? Irgendwie kapier ich's nicht :(

Da bist du nicht die einzigste. Ich kapier das auch nich :(
Fledi

Zitat (Rausg'schmeckte @ 01.09.2005 - 12:52:14)
Mal 'ne blöde Frage: Wie schwer ist es für eine riesige, führende Industrienation, das Militär und andere Hilfskräfte zu mobilisieren, die betroffenen Landstriche zu evakuieren und die Menschen in anderen Teilen der USA zeitweise unterzubringen und zu versorgen? Irgendwie kapier ich's nicht :(

Garnicht, denn wie G. dabbelju Bush gestern im Fernsehen greinte, hilft Beten, und er betet für die Betroffenen, und dann sollte schon alles klappen.

Entschuldigt die Ironie, manchmal kann man nur mit Ironie reagieren, sonst verzweifelt man. Sorry, Rausg'schmeckte, und jetzt ernsthaft zurück zum Thema. :( :angry: :(

Zitat (Rausg'schmeckte @ 01.09.2005 - 12:52:14)
Mal 'ne blöde Frage: Wie schwer ist es für eine riesige, führende Industrienation, das Militär und andere Hilfskräfte zu mobilisieren, die betroffenen Landstriche zu evakuieren und die Menschen in anderen Teilen der USA zeitweise unterzubringen und zu versorgen? Irgendwie kapier ich's nicht :(

DAS habe ich auch nicht verstanden...vielleicht waren sie doch kollektiv der Meinung, so schlimm würde es schon nicht werden...auch eine Art Grössenwahn durch Pseudo-Unverwundbarkeit vielleicht...

Mit tun die Leute sehr leid, ich hoffe die U.S. Regierung trifft die richtigen Entscheidungen...und sollte sich herausstellen dass nicht genug Leute im Land waren um zu helfen, weil sie an anderen "Schauplätzen" die Interesse der Amerikaner "vertreten", ist es die Aufgabe des amerikanischen Violkes, diese Umstände anzuprangern und die Verantwortlichen zur Übernahme der Verantwortung dafür und den entsprechenden Konsequenzen zu zwingen.

Murphy

Aber das Volk hat den Mann wiedergewählt, trotz der Jahre, die sie schon unter ihm verbringen mußten . (Da sehnt man sich ja direkt den Vater zurück :angry: ). Sie konnten miterleben, wie er Amerika verändert hat. Nur ein Beispiel, wenn man sich in USA ein Buch in einer Buchhandlung kauft, irgendeins, z.B. ein Kinderbuch; oder sich in einer Bibliothek ein Buch ausleiht, irgendeins z B. ein Bilderbuch, dann wird das alles notiert. WO ist da noch Freiheit, der große amerikanische Traum? Erinnert das nicht eher an "1984"?

Nur um noch eins klarzustellen, erforderliche Sicherheitsmaßnahmen (obwohl es eine totale Sicherheit nie geben wird) halte ich auch für notwendig,

Und auch mein Mitgefühl gehört den betroffenen Menschen in New Orleans und dem Süden.

Wir werden sehen, wie der Präsident sich weiter verhält, und was er für seine Bevölkerung tut.

LG Bücherwurm


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,372518,00.html


so wie es aussieht, fragen sich auch die Amerikaner was da schiefgelaufen ist...

Zitat (fledermaus @ 01.09.2005 - 12:42:08)
Apropo Benzin :o >( Montag haben wir noch $ 2.- pro Gallone gezahlt. Seit gestern fast $7 .-
Fledi

$ 7 Dollar für die Gallone?????
Na toll....

Zitat (Rausg'schmeckte @ 01.09.2005 - 12:52:14)
Mal 'ne blöde Frage: Wie schwer ist es für eine riesige, führende Industrienation, das Militär und andere Hilfskräfte zu mobilisieren, die betroffenen Landstriche zu evakuieren und die Menschen in anderen Teilen der USA zeitweise unterzubringen und zu versorgen? Irgendwie kapier ich's nicht :(

Dürfte eigentlich garnicht so schwer sein, aber anscheinend fehlt der Wille dazu, aus welchen Gründen immer.

Aber Hauptsache, Georgie betet. Kann zwar nicht schaden, aber mit dem allein wirds nicht getan sein. Aber anscheinend sind die Betroffenen dem Herrn Präsidenten mehr oder minder egal. Sehr christlich...

Die Kotzsmilies erspar ich mir jetzt. Soviele wie ich posten möcht, gibts gar nicht.

Wenn man im Fernsehen die Bilder von den verzweifelten Menschen sieht, die hilflos sich zu Fuss auf den Weg machen und die nicht mal Trinkwasser haben, fragt man sich doch, wie konnte es soweit kommen? Im Gegensatz zum Tsunami, der ohne Vorwarnung über die Betroffenen hereinbrach, hat man doch den Hurrican kommen sehen. Warum ist die Gegend nicht schon im Vorfeld evakuiert worden? Bei einem Hurrican zweimal so groß wie Deutschland hätte man doch auf eine solche Verwüstung vorbereitet sein müssen. Euren Meinungen zu der Regierung im Allgemeinen und dem Präsidenten im Besonderen kann ich mich nur anschließen. Dass er im letzten November noch mal wiedergewählt wurde, geht sowieso über meinen Horizont.
Was mir noch aufgefallen ist: Vorgestern habe ich zur vollen Stunde CNN eingeschaltet und da hiess es: Gleich ein Bericht zur Situation in New Orleans, jetzt aber erst eine Schaltung zur Massenpanik in Bagdad. Sehr schlimme Sache ebenfalls, aber sollte eine Fernsehstation über die Katastrophe im eigenen Land nicht als erstes berichten?


@ Karen, ich weiß es auch nicht wirklich, warum der CNN erst über Bagdad berichtet, und dann über die eigene Katastrophe.

Hier nur ne Überlegung, die mir beim Lesen Deiner Frage durch den Kopf ging: in Bagdad sitzt der "Feind", und wenn man den eigenen Leuten erstmal zeigt, wieviel Tote es auf des "Feindes" Seite gegeben hat, haben sie was zum Freuen, und das ist ein Gegengewicht zur Trauer im eigenen Land.

Bitte, das ist nicht meine Denke, sondern der Versuch, die Berichterstattung nach zu vollziehen. Und wir wissen seit dem letzten Golfkrieg, wie manipulativ manche amerikanischen Medien geworden sind ( und sein sollen). Ich weiß, das meine Überlegung zynisch klingt, aber ich kann mir vorstellen, (leider), daß solche Überlegungen dort möglich sind. (KOTZSMILIE) :labern:


Zitat (Bücherwurm @ 01.09.2005 - 19:17:24)
@ Karen, ich weiß es auch nicht wirklich, warum der CNN erst über Bagdad berichtet, und dann über die eigene Katastrophe.

Hier nur ne Überlegung, die mir beim Lesen Deiner Frage durch den Kopf ging: in Bagdad sitzt der "Feind", und wenn man den eigenen Leuten erstmal zeigt, wieviel Tote es auf des "Feindes" Seite gegeben hat, haben sie was zum Freuen, und das ist ein Gegengewicht zur Trauer im eigenen Land.

Bitte, das ist nicht meine Denke, sondern der Versuch, die Berichterstattung nach zu vollziehen. Und wir wissen seit dem letzten Golfkrieg, wie manipulativ manche amerikanischen Medien geworden sind ( und sein sollen). Ich weiß, das meine Überlegung zynisch klingt, aber ich kann mir vorstellen, (leider), daß solche Überlegungen dort möglich sind. (KOTZSMILIE) :labern:

ja, das kann ich wohl nachvollziehen. Ich finds zwar krank, aber der US-Politik ist inzwischen einiges zuzutrauen. Zu diesem Thema ist bei Michael Moore einiges nachzulesen, polemisch, sarkastisch, aber er hat mit Sicherheit nicht unrecht.

Zitat (Bücherwurm @ 01.09.2005 - 13:08:09)
Aber das Volk hat den Mann wiedergewählt, trotz der Jahre, die sie schon unter ihm verbringen mußten .

Wurde der Mann wirklich wiedergewählt? Ich hab da so meine Zweifel....

Zitat (Jeanette @ 01.09.2005 - 09:56:53)
Ich spende nie !

Habt Ihr euch heute schonmal die Benzinpreise angesehen ? Ich bin heute früh fast umgefallen der Preis ist seit gestern um ganze 10 Cent gestiegen bei uns ! Irgendwie hab ich das Gefühl das die Preise immer steigen wenn es irgendwo auf der Welt eine Katastrophe gibt oder die Ferien sind !? Wer fahren muss ist immer Bescheiden dran !!

Mich hat's auch umgehauen. Unser Benzinpreis ist um $4.- - $5.- gestiegen. Allerdings pro Gallone (ca 3,5 Liter) Und ausserdem soll der Sprit auch noch ausgehen. :o Habe gestern noch mal vollgetankt. Habe fuer knapp 5 Galonen Normalbenzin ca. $25.- geloehnt. Montag habe ich noch fuer 22 Dollar vollgetankt.

Fledi
sollte wohl besser in den Wuttreat gehen

Ach, nochwas. Der Mr. Bush hat ja ganz schoen Mut. Er will heute New Orleans besuchen. Will zum Superdom und zun Confentioncenter persoenlich mit den Opfern sprechen. Wuerde mich ja garnicht wundern wenn dort ein Attentat passiert. Es wurde ja sogar schon auf Hubschrauber geschossen. Die Menschen sind so frustriert und verzweifelt. Und ich denke das jeder dort im Moment einen Platz im Gefaengnis vorziehen wuerde als da in dem Disaster zu bleiben

Bearbeitet von fledermaus am 02.09.2005 15:32:48

Die Menschen sind mit Sicherheit verzweifelt. Das ist allerdings kein Grund zu plündern,
vergewaltigen und sich gegenseitig k.o. zu schlagen.
Anarchie !!.

Das gehört sich meiner Meinung wirklich nicht.

Der olle Bush wird mit Sicherheit von seinen Sicherheitsteam geschützt. In Gefahr begibt der sich nicht.


Zitat (Ela @ 02.09.2005 - 19:22:28)
Die Menschen sind mit Sicherheit verzweifelt. Das ist allerdings kein Grund zu plündern,
vergewaltigen und sich gegenseitig k.o. zu schlagen.
Anarchie !!.

Das gehört sich meiner Meinung wirklich nicht.

Der olle Bush wird mit Sicherheit von seinen Sicherheitsteam geschützt. In Gefahr begibt der sich nicht.

Ich bin voll und ganz deiner Meinung Ela. Das ist wirklich schlimm eine Situation wie diese fuer Vergawaltigung oder andere Gewalttaten zu nutzen. ........Aber wie wollen sie den den Kriegsfuehrere schuetzen? Geht doch garnicht. Einen der ne Knarre in der Hose hat.......... wie sollen die den den finden unter ca. 30000 Leuten. ????????
Fledi

Da haste auch recht. Heute in den Nachrichten bei BBC waren grausame Bilder zu sehen

Mir tun die alle leid :(


Zitat (Rausg'schmeckte @ 01.09.2005 - 09:03:09)
Ein Land, das jährlich Milliarden von $ in seine Kriegsindustrie steckt und sich selbst als das non-plus-ultra in Dingen wie Menschlichkeit, Demokratie, Freiheit, Patriotismus und Gerechtigkeit dieser Welt sieht, sollte doch eigentlich "das bisschen Geld", das für die von der Naturkatastrophe betroffenen Menschen benötigt wird, in der Portokasse haben. Wenn nicht, sollte das hoffentlich zu einem Denkanstoß führen, wen man denn da eigentlich letzten Winter wieder an die Spitze des Volks gesetzt hat. Und der Vergleich mit den Carepaketen der USA an Deutschland nach dem 2. Weltkrieg hinkt meiner Meinung nach gewaltig. Auf solche Dinge reagiere ich mittlerweile sowieso allergisch. Natürlich habe ich Mitleid mit den Menschen dort, meine Spendenbereitschaft wird allerdings erst dann erwachen, wenn ein gewisser Herr Bush die Prioritäten des Haushalts seines Landes anders setzt.


Danke, Rausg'schmeckte!
Ein mutiges Wort zu wirrer Zeit.
Wie war das eigentlich mit den Paketen damals? Steuerlich subventioniert oder nicht?

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 04.09.2005 02:31:10

Die Amis wollen unsere Carepakete nicht :( haben Angst das da BSE Erreger bei sind :wacko: Allerdings dürfen Amerikaner die in Deutschland stationiert unser Essen essen. :wacko: Wie sind die denn drauf ???

Die Spendenbereitschaft aus Deutschland ist nicht so hoch . In den Nachrichten wird gesagt das nur 36%der Deutschen spenden würden :mellow: Amerika wäre ja ein reiches Land so lautet das Argument der Spendenunlust :mellow:

Ich selber halte es auch für so ziemlich daneben das unsere Flugzeuge nicht dahindürfen um die Carepakete abzuliefern :angry: (BSE)

Ja, sind wir denn ein Seuchenkatastrophengebiet ???? :heul: Oder was bilden die sich ein ????


"katrina" ist nun durch und hat schlimmste Verwüstungen und Überflutungen angerichtet. Wie ich gerade lese, ist nun Hurrican "Rita" im Anzug und soll stärker als "Katrina" sein. 1 Mio Menschen sollen evakuiert werden, darunter 15.000 Mitarbeiter der NASA in Houston.
Und die armen Menschen, die gerade nach New Orleans zurückgekehrt sind oder auf dem Weg dahin waren, müssen erneut fliehen.
Ich kann nur hoffen, daß alles nicht soooo schlimm wird, wie befürchtet.
Ansonsten droht den USA wohl der totale Kollaps.


Hab eben zu dem Thema einen Bericht bei N24 gesehen. Das ist wirklich nicht schön was da abgeht. Der Hurricane soll Samstag morgen (deutscher Zeit) auf die Küste treffen. Diesmal ist die Regierung wenigstens schlauer und man versucht alle Menschen in den Krisengebieten rechtzeitig zu evakuieren, trotzdem wird es, glaub ich, wieder einige geben, die ihr Haus nicht verlassen wollen oder können. Für die kann man nur hoffen, dass der Hurricane nicht mit voller Wucht auftrifft.
Gleichzeitig geht nun wieder das Schlamassel mit dem Öl los, weil sich in dem betroffenen Gebiet Bohrinseln befinden, die vor ein paar Wochen noch verschont blieben. Auch hier in Europa werden die Benzinpreise, schätz ich mal, wieder ansteigen.....fragt sich nur wie hoch :unsure:


Das Mitgefühl mit den betroffenen Menschen ist sicherlich begründet, allerdings bleibt die Hoffnung, dass die USA endlich ihre Umweltpolitik und ihren Energieverbrauch überdenken.
Denn bedauerlicherweise haben oft erst Katastrophen zu einer Neuorientierung geführt.


Zitat (Strandbutscher @ 22.09.2005 - 18:10:19)
Das Mitgefühl mit den betroffenen Menschen ist sicherlich begründet, allerdings bleibt die Hoffnung, dass die USA endlich ihre Umweltpolitik und ihren Energieverbrauch überdenken.
Denn bedauerlicherweise haben oft erst Katastrophen zu einer Neuorientierung geführt.

Stimmt, was Du schreibst! Die USA hat vor allem niemals akzeptieren wollen, daß das sich permanent vergrößernde Ozonloch irgendetwas mit der Raumfahrt zu tun hat. Ob das Gegenteil bewiesen wird oder nicht - egal.

Ohja. Jetzt wird Rita Houston platt machen. So wie Katarina New Orleans. Vielleich wird Mr Bush mal schlau. ENDE
Fledi :(


Zitat (Strandbutscher @ 22.09.2005 - 18:10:19)
Das Mitgefühl mit den betroffenen Menschen ist sicherlich begründet, allerdings bleibt die Hoffnung, dass die USA endlich ihre Umweltpolitik und ihren Energieverbrauch überdenken.
Denn bedauerlicherweise haben oft erst Katastrophen zu einer Neuorientierung geführt.

:applaus: :applaus: :applaus:

Ich denk mal das ist das Leid des Menschen. Es heißt doch aus Fehlern lernt man und jeder muss seine eigenen Fehler machen, allerdings gibt es Menschen die gravierende Fehler machen und sich von niemanden reinreden lassen, leider. Das schlimme ist das so viele Menschen darunter leiden müssen



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