Gen-Mais oder wieder mehr Spritzen! Wie denkt ihr darüber?


Ab heute ist in Deutschland Gen-Maisanbau verboten,ich sehe keinen Sinn darin etwas das weniger gespritzt werden muß zu verbieten.
Da nach über 10 jährigen Anbau die Schädlichkeit immer noch nicht erwiesen ist! ;)
Da läuft doch eine ähnliche Sauerei wie bei der Kartoffel Linda :angry:

jede menge:Info! B)

Bearbeitet von wurst am 14.04.2009 19:46:05


Was meinst du mit dem "Kartoffel Linda" vergleich? Diese wurde doch nicht wegen dem Verdacht gesundheitsschätlich (wie der Gen-Mais) zu sein verboten... sondern wiel sie angeblich Prozentual zu viele Erkrankungen aufwies...

Ich finde man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Mir Persönlich ist es egal was ich esse. Da mach ich mir schon lang keine Illusionen mehr.
Ob Antibiotika im Schwein, oder Genmanipulation beim Gemüse... solangs schmeckt und mich net schneller umbringt als die anderen "Umweltgifte" ists mir Egal.

Die Leute jammern immer gegen Gengemüse und alles muss BIO sein... und fahren dann in Länder in den Urlaub wo es sch***egal ist, was man da unter Essen mischt...


Ganz einfach um neue Sorten Mais auf dem Markt zu bringen,wie bei Linda neue Kartoffeln. ;)


Zitat (Schwaller)
Diese wurde doch nicht wegen dem Verdacht gesundheitsschätlich (wie der Gen-Mais) zu sein verboten... sondern weil sie angeblich Prozentual zu viele Erkrankungen aufwies.


Ja angeblich das ist es!!! :pfeifen:

Und der Gen-Mais kommt aus Amerika,unsere Waffenbrüder werden uns doch nicht vergiften??? :pfeifen:

Und jetzt der Haubtgrund sind nicht in nächster Zeit Wahlen??? B)

Nachtrag.Wahlen :lol:

Bearbeitet von wurst am 14.04.2009 21:29:34

1. Gespritzten Mais kann man waschen. Mais, der selbst Gift produziert, kann man nur stehen lassen.

2. Google-Hits sind keine Info, sondern Konfetti.

3. FCKW galt ca. 30 Jahre lang als absolut unschädlich.

4. Den meisten Rauchern ist es egal, woran sie sterben, ist ja eh alles giftig heute und dann dürfte man ja gar nichts mehr... usw.usf. Wenn Blut gekeucht wird, geht das Geheule meistens doch los.

5. Ich kenne offensichtlich "die Leute" nicht, müssen ja komisch sein, "die Leute".

6. Deutschland ist nicht das einzige EU-Land anti Mon 810, nur das erste, das gehandelt hat.

7. Soja wird seit Jahren gen-gestylt. Schmecken tuts trotzdem nur, wenns die Kuh schon gefressen hat.

Beste Lösung: Resistente Verbraucher züchten.


Zitat (Koenich @ 14.04.2009 21:38:39)


Beste Lösung: Resistente Verbraucher züchten.

Nööö populistischen Politikern auf die Finger klopfen :P

*aufsteh und Koenich applaudier* Kurz und buendig alles gesagt :)

Genfood, nein danke!


Ich bin wirklich nicht der Typ. der sich ständig über alles und jedes Sorgen macht.
Aber bei diesem Gen-Mais, da wird das Erbgut verändert, und wie sich das auf die Dauer bei uns Menschen auswirkt, das weiß noch keiner. Aber kann es nicht auch bei Mensch oder Tier irgendwann das Erbgut verändern ?
Nein , Danke, ICH begrüße das Verbot sehr
Und habt ihr mal Berichte darüber im TV gesehn, was sollten da nicht alle tolle
Ergebnisse in Indien und sonstwo mit Monsanto-Produkten erzielt werden ...
Nix wars, leere Versprechungen und Riesengewinne für den Konzern.


Zitat (Sterni @ 14.04.2009 22:45:18)


Genfood, nein danke!

Das war bei Atomkraft nein Danke genau so ;) als dann argumentiert wurde ohne Atom Strompreiserhöhung hieß es plötzlich Atomkraft ja Bitte!
Und so wird es auch mit Genfood kommen! :P

Zitat (Koenich @ 14.04.2009 21:38:39)
1. Gespritzten Mais kann man waschen. Mais, der selbst Gift produziert, kann man nur stehen lassen.

2. Google-Hits sind keine Info, sondern Konfetti.

3. FCKW galt ca. 30 Jahre lang als absolut unschädlich.

4. Den meisten Rauchern ist es egal, woran sie sterben, ist ja eh alles giftig heute und dann dürfte man ja gar nichts mehr... usw.usf. Wenn Blut gekeucht wird, geht das Geheule meistens doch los.

5. Ich kenne offensichtlich "die Leute" nicht, müssen ja komisch sein, "die Leute".

6. Deutschland ist nicht das einzige EU-Land anti Mon 810, nur das erste, das gehandelt hat. 

7. Soja wird seit Jahren gen-gestylt. Schmecken tuts trotzdem nur, wenns die Kuh schon gefressen hat.

Beste Lösung: Resistente Verbraucher züchten.

Majestät haben wieder halbwegs könichlich getippt. ^_^

Wie wir allerdings hier von Gen-Mais auf Tabak kommen ;) ... na ja, wens um Giftstoffe geht, okay. Meines Wissens wurde jedoch das Rauchen noch nie als besonders gesundheitsförderlich probagiert. Lediglich hatte zu anderen Zeiten die heute ach so böse Tabakindustrie eine andere Lobby.

Alles andere unterschreibe ich auch. Hat man Kuh und Schwein und was weiß ich nicht noch, was wir so in uns hineinkonsumieren, resistent gegen diesen manipulierten Mist gezüchtet gekriegt (schlechtes Deutsch), fehlt doch an sich nur noch der Endverbraucher...

Im schlimmsten Falle hilft act...a gegen einen eventuellen Blähbauch. :grinsen:

Schöne, neue Welt.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 15.04.2009 02:51:53

Koenich hats gesagt, ich schließ mich an.

Es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb ich das Verbot wunderbar finde:

Schadenfreude über einen riesen Verlust für Monstanto.
Dieser Konzern ist mE eine der größten nicht kriegerischen Bedrohungen der Welt.
Er produziert Pflanzen, die dank "grüner" Gentechnik so umgebaut sind, dass sie nur Produkte von Monstanto vertragen. Die Saaten dieser Pflanzen werden billig in Drittweltländern abgegeben, leider kosten die Produkte, die man zur Aufzucht der Plfanzen braucht, ein halbes Vermögen. So werden Kleinbauern, die eh schon nichts haben, in die Abhängigkeit getrieben, indem man gezielt ihre Unwissenheit und Ungebildetheit ausnutzt.

Ausserdem hat sich Monsanto den Gensatz einer bestimmten (natürlich selbst gezüchteten...) Schweinerasse patentieren lassen. Patente auf Lebewesen! Gehts noch?
Jeder Bauer, der so ein Tier im Stall stehen hat, muss 1. Lizenzgebühren zahlen, um das Tier halten zu dürfen und 2. Sobald eine Sau ferkelt, ist jedes Ferkel eine Urhebrrechtsverletzung, die wieder mit saftigen Vertragsstrafen geahndet werden kann...

Dem kann es nicht schaden, wenn ihm einige (und hoffentlich bald alle) eurpäische Märkte verschlossen bleiben.


Leute der Krieg um Genfood ist schon lange verloren! :lol:

Andererseits ist die Sache ganz einfach: Europas Politiker wissen, dass die grüne Gentechnik in der Bevölkerung ein schlechtes Image hat. Und wer vor einer Wahl steht, tut gut daran, diese Stimmung aufzugreifen. Dass die zuständigen Lebensmittelwächter der European Food Safety Authority in Parma dem strittigen Gentech-Mais Unbedenklichkeit bescheinigen, wird dabei geflissentlich ignoriert. Ebenso wird verdrängt, dass zwei weitere modifizierte Maissorten das Prüfverfahren der Behörde bestanden haben und zugelassen werden müssen.

Quelle! ;)

Und warum auf die Ami,s schimpfen,auch in Deutschland wird mit Genen gespielt:

In der europäischen Diskussion geht es um Amflora, so heißt eine von BASF Plant Sciences entwickelte Kartoffel. Sie ist zweifach manipuliert: Zum einen enthält Amflora im Gegensatz zur normalen Kartoffel nur noch eine Art von Stärke, das so genannte Amylopektin. Das Gen für die Herstellung der zweiten Stärkesorte, die Amylose, wurde durch Antisense-Technik ausgeschaltet. Damit soll Amflora eine ideale Industriekartoffel sein, denn Amylose ist in der technischen Verarbeitung von Stärke unerwünscht und lässt sich aus dem natürlichen Gemisch mit Amylopektin nur schlecht und unter erheblichem Aufwand entfernen. So weit, so unproblematisch. Für die Entwicklung von Amflora war allerdings noch ein weiterer Eingriff nötig: Die Kartoffel ist mit einer genetischen Resistenz gegen das Antibiotikum Kanamycin ausgestattet. Kanamycin ist in der Humanmedizin nicht sehr verbreitet, für den Viehdoktor aber gilt es als wichtiges Reserveantibiotikum, das in schwer zu behandelnden Fällen zum Einsatz kommt. Sollte Amflora verfüttert werden, könnte das Resistenzgen von der Kartoffel theoretisch auch auf die Tiere und von dort auf krankmachende Bakterien übergehen

Quelle und mehr Antworten


Was ist bloß mit den Genen los??? :blink:

Der zweite Akt:Die Sau ist los :lol:

Aber das sind doch alte Kamellen,Schweine sind seit Jahrzehnten überzüchtet, den Tieren wurden vor Jahren schon zusätzliche Rippen angezüchtet wogegen keine Sau was hatte rofl hauptsache mehr Kotelett :P

Mal sehen was Frau Aigner dazu sagt??? :rolleyes:

Bearbeitet von wurst am 15.04.2009 16:23:02

Leinsamen was noch??? :hmm:


Mir ist in diesem Fall völlig egal, ob Wahlkampf ist oder nicht. Ich persönlich möchte dieses gentechnisch veränderte Zeug nicht essen müssen.

Sprich: Im Zweifelsfall kann ich mir momentan aussuchen, ob ich lieber Bio-Lebensmittel oder konventionell angebaute Ware kaufen möchte. Aber wenn der Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut weiter um sich greift, dann habe ich die Wahl zwischen herkömmlichen und gentechnisch veränderten Lebensmitteln bald nicht mehr. Der Wind und die Bienen machen beim Bestäuben keinen Halt an der Ackergrenze. Und dieser Prozess lässt sich dann irgendwann gar nicht mehr rückgängig machen, obwohl man die mittel- und langfristigen Folgen noch gar nicht überblicken kann.

Den Argumenten von Koenich und Cambria schließe ich mich voll an.
Und die Firma Mons*nto lässt sich ja nicht nur Schweine-Gene patentieren bzw. beutet Bauern in Entwicklungsländern aus bis aufs Blut. Mons*nto verlangt z.B. auch so eine Art Lizenzgebühren von allen, die Soja oder andere Produkte verwenden, weiterverarbeiten und anbauen, welche von Mons*nto "patentierte" Gene enthalten.
Dies stellt z.B. ein großes Problem für viele Bauern in den U.S.A. dar, die eigentlich bisher KEIN gentechnisch verändertes Saatgut angebaut haben. Durch die Bestäubung durch Wind und Bienen ist das Saatgut auf deren Feldern dann irgendwann doch verunreinigt, sprich: Es enthält Mons*nto-Gene. Und dann kommt dieser Konzern und führt Prozesse gegen diese Bauern und verlangt Ausgleichszahlungen, weil sie das Zeug ja anbauen, ohne das Saatgut ordnungsgemäß von Mons*nto erworben zu haben. Und meistens gewinnt dieser Konzern die Prozesse auch noch. Das bricht diesen Bauern dann oft finanziell das Genick.
Solche Zustände möchte ich hierzulande auf gar keinen Fall haben. Die Artenvielfalt ist dann auch irgendwann futsch. Nein Danke.

In meinen Augen sind in diesem Konzern Verbrecher allererster Güte am Werk, und das ist eine äußerst gefährliche Entwicklung, welche es unbedingt zu stoppen gilt.

Zur weiteren Info:

Film: Mons*nto - Mit Gift und Genen
Film: Arme Sau - Das Geschäft mit dem Erbgut
arte-dossier zum Thema Mons*nto
Wiki zum Thema Mons*nto
... nur so zum Einstieg ins Thema.

Bearbeitet von madreselva am 11.09.2009 20:17:53


Nachtrag (da zu spät zum Editieren):

Und die Firma Mons*nto züchtet genveränderten Mais bestimmt nicht aus dem Grund, weil sie sich Sorgen um unser aller Wohlergehen und um unsere Gesundheit macht.
Dass man für das Zeug weniger Dünge- oder Spritzmittel braucht, sind ja lediglich vorgeschobene Argumente.
Tatsächlich geht es darum, dass der Konzern seine eigenen Dünge- und Spritzmittel verkaufen will, weil die gentechnisch veränderten Pflanzen natürlich so gezüchtet sind, dass sie auf keine anderen Mittel mehr ansprechen (dass auch diese Pflanzen bzw. die Schädlinge irgendwann Resistenzen entwickeln, so dass man dann mit der Zeit sowieso wieder mehr Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel braucht, wird leider selten erwähnt).

Vom Thema "Terminatortechnologie" mal ganz zu schweigen (da geht es darum, dass Pflanzen gezüchtet werden, die selbst kein vermehrungsfähiges Saatgut mehr hervorbringen können. D.h. der Landwirt muss dann Jahr für Jahr wieder neues Saatgut beim Konzern einkaufen und macht sich völlig von diesem Konzern abhängig).

Es geht hier also vor allem um viel Geld. Namentlich um die Gewinne des Konzerns.

Bearbeitet von madreselva am 11.09.2009 20:35:56


Dazu passt wie die Faust aufs Auge der Bericht aus der heutigen Stuttgarter Nachrichten:

Kopie aus der heutigen Quelle:

Leinsamen-Kontrollen werden verschärft
Betroffene Gen-Produkte stammt vermutlich aus Kanada – Minister Hauk: Keine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher

Das Freiburger Untersuchungsamt hat
Leinsamen untersucht. 39 Prozent der
Proben wiesen Spuren von gentechnisch
verändertem Leinsamen auf.
„Wir gehen davon aus, dass es sich
um ein europaweites Problem handelt“,
befürchtet Landesverbraucherminister
Peter Hauk (CDU).

Labens

Edit:
Wenn einen der Zug auf den Gleisen überrollt, ist das noch lange keine Gefahr, solange man nicht getötet wird. rofl

Bearbeitet von labens am 11.09.2009 21:33:04


Wieder n paar Tage alt, aber ich hab dazu auch ne Meinung:


Ich schließe mich Koenich und Cambria voll an.

Solange ich noch die Wahl habe, werde ich gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht essen.

Zunächst scheinen sie ja unschädlich zu sein, was aber die Langzeitfolgen sein können, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Ich esse, wenn auch nicht immer, möglichst naturnah, koche auch für Andere nicht mit Chemiezeug. Warum also soll ich die raffgierige Industrie unterstützen, die nur aus Profitgründen solchen Dreck verkaufen will?

Mit mir nicht.


Gruß

Abraxas


Im Amiland schreiben die Banken den Bauern vor, was sie anzupflanzen haben, wenn sie Kredit brauchen, hab das Beispiel im TV gesehen, der Farmer mußte Kartoffeln anpflanzen, weil sie letztes Jahr gutes Geld brachten, ob das in den nächsten Jahren genau so ist, spielt keine Rolle. :angry:

Die gezeigten Farmer sagten, das sie sehendes Auge in die Pleite getrieben werden, möglicherweise stehen hinter den Bankern noch ganz andere Lobbyisten. "Schöne Globalisierung" :angry:

LG Sebring.



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