Blut im Ei/Nabelschnur: Ist das bedenklich?

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Ich hab da nur einen Tipp: Veganer werden rofl rofl

Für mich kommt das allerdings nicht in Frage. Klar achte ich darauf, dass die Eier nicht alt sind. Aber kleine Embryo Kücken sind mir noch nie untergekommen und ich oder wir essen viele Eier - egal ob als Rührei, Spiegelei, Omlette, gekocht weich oder hart, Eiersalat mit Schnittlauch und Gurke, Eierkuchen, im Kuchen, in der Sosse......

Nee - ich bin auch pingelig, aber irgendwo hört es auch auf :)


Hallo zusammen,

erstmal danke für eure Antworten.
Wollte kein Riesenthema daraus machen. Es hat mich nur interessiert, ob andere auch so eine Macke haben , oder ob ich allein so pingelig bin. :wub:

Schönes Wochenende noch.....
nettchen


Küken-Embryos oder Hahnentritten kann man prima aus dem Weg gehen: kauft Käfigeier, die Hühner haben garantiert Zeit ihres Lebens keinen Hahn gesehen also können die Eier nicht befruchtet sein. Wer dagegen Eier von "glücklichen Mistkratzern" vom Bauernhof kauft, muss damit rechnen, dass da schon mal was drin lebt...


Zitat (nettchen, 15.05.2009)
Es hat mich nur interessiert, ob andere auch so eine Macke haben , oder ob ich allein so pingelig bin. :wub:


Mach dir mal keinen Kopf. Eine Macke haben wir alle. Glaube mir. Der Eine weniger, die Andere mehr. Oder auch umgekehrt! Aber sie ist da, die Macke, wie auch immer sie sich bemerkbar macht!
Wünsche euch allen auch ein schönes WE.

Zitat (Polarlicht, 16.05.2009)
Mach dir mal keinen Kopf. Eine Macke haben wir alle. Glaube mir. Der Eine weniger, die Andere mehr. Oder auch umgekehrt! Aber sie ist da, die Macke, wie auch immer sie sich bemerkbar macht!
Wünsche euch allen auch ein schönes WE.

:daumenhoch:

Das einzige, was bei mir zählt, ist die Frische des Eis. Ob Gebammel dran oder nicht, interessiert mich überhaupt nicht. Aber ein Kücken würde ich auch nicht unbedingt tolerieren. :blink:

Eier kann man auch anders zubereiten und verzehren, angeblich soll das sogar lecker sein, oder irren über 1 Milliarde Menschen...


Ist euch schon ´mal aufgefallen, dass die roten Punkte nur in braunen Eiern sind.

Btw, ich kaufe fast nur Bioeier. Aber darauf aufmerksam hat mich meine Cousine gemacht, die hauptsächlich Eier aus der "Farm" kauft.


Zitat (Valentine, 15.05.2009)
Küken-Embryos oder Hahnentritten kann man prima aus dem Weg gehen: kauft Käfigeier, die Hühner haben garantiert Zeit ihres Lebens keinen Hahn gesehen also können die Eier nicht befruchtet sein. Wer dagegen Eier von "glücklichen Mistkratzern" vom Bauernhof kauft, muss damit rechnen, dass da schon mal was drin lebt...

Du wirst es nicht glauben: Selbst da hatte ich schon den einen und anderen deutlichen "Hahnentritt" im Ei :blink: , wie immer das unter den Bedingungen dort zustandekommt.
Okay - das Ei kriegte dann der Hund (der freut sich), aber ich frage mich doch, wie dergleichen denn bei Käfigeiern... ???!
Ich habe ein Fragezeichen im Kopf!

Noch eine ganz doofe Frage, an der sich die Gemüter hier im Haus entzweiten:
Kind schnappte mal auf (meine Mutter hatte ihr dergleichen am Telefon erzählt) daß die Eierfarbe auf das Futter - und nicht etwa auf die Hühnerrasse schließen läßt.
Sie (Oma) habe das in der Zeitung gelesen. Nun liest Oma viel und hatte nie selbst Hühner. :rolleyes:

Was stimmt da?

Nach meiner bisherigen Auffassung und meinem einst mit glücklichen Hühnern auf Basis bauernhofangelernten Wissens liegt es n der Hühnerrasse, ob es braune oder weiße Eier gibt.
Die Eigelbfarbe (ob quietschgelb oder mehr orange überlagert) wird vom Futter (mehr oder weniger Beta-Carotin als Zuschlag drinnen) bestimmt.
So habe ich es Om einen Tag später (am Telefon) erklärt.

Ist das nun richtig?


Biene, die Farbe der Schalen ist tatsächlich abhängig von der Rasse. Es gibt braune, weiße, sogar hellgrüne Eierschalen bei Hühnereiern. Ob ein Huhn braune oder weiße Eier legt, kann man bei reinrassigen Hühnern schon dem Huhn selbst ansehen: schau dir die Ohrscheiben an. Sind sie weiß, kommen auch weiße Eier, sind sie rot, gibt's braune. Araukahühner legen bläulich-grüne Eier. (Sind die Hühner nicht reinrassig, funktioniert dies natürlich nicht mehr so gut).

Die braunen Flecken im Ei sind übrigens Blutgerinnsel, hab ich grad bei Wikipedia gefunden...

Ach ja, und: die Farbe des Dotters kann man durch entsprechende Fütterung beeinflussen. Batteriehühner, die mit Paprika und Krustentieren (oder mit billigen synthetischen Farbstoffen) gefüttert werden, produzieren schön orangefarbene Dotter- die Mistkratzer aus Freilandhaltung, die sich hauptsächlich von Gräsern, Grünfutter und Getreide ernähren, liefern helle, gelbe Dotter. Ein schön dunkler Dotter spricht also nicht für glückliche Hühner, im Gegenteil. Öko-Bio-Hühner werden auch Öko-Bio gefüttert, und da haben Farbstoffe nix zu suchen.


Hallo!

Ich verwende ausschließlich frische Bio-Eier.
Hin und wieder passiert es, daß man ein Ei aufschlägt, und es ist etwas Blut darin.
Welchen Grund hat das? Kann man das Ei trotzdem bedenkenlos verwenden?
Lecker sieht es nicht aus, aber im Grunde bleibt bei dem Fleisch, das man gerade panieren möchte, etwas Blut auch nicht immer aus.

Viele Grüße
Schelmin


Eigentlich macht das nichts,das basiert wenn eine Henne die ersten Eier legt ;)

Was ähnliches gab es Hier ;)


Sorry Wurst, aber verwechselst du da nicht was.
Sollten es die ersten Eier der Henne sein und sie "verletzen" beim Legen, falls du das gemeint hast, dann wäre das Blut nicht innen!?
Der Hahnentritt, bei dem es sich hier handelt, hat nicht damit zu tun, das die Henne gerade erst anfängt Eier zu legen, sondern die Eier befruchtet sind, weil ein Hahn im Spiel war:

Quelle: planet-wissen
Als Hahnentritt wird bei der Henne die Keimscheibe in der Eizelle des Huhns bezeichnet. Vom Beginn der Reise einer Eizelle vom Eierstock bis zum fertigen Ei im Nest vergehen 24 Stunden. Um ein Küken-Embryo auf dieser Reise und für die folgenden drei Wochen Brutzeit mit ausreichend Nahrung zu versorgen, hält die Eizelle reichlich Wegzehrung bereit, den Dotter. Hier sind Proteine, Fette, Mineralstoffe und Vitamine gespeichert.

Die Keimscheibe, der Hahnentritt, schwimmt obenauf. Ist der Dotter im Eierstock groß genug geworden, wandert die Eizelle in den Eileiter und passiert dort nach etwa 15 Minuten eine kleine Ausbuchtung, in der sich, falls die Henne vorher vom Hahn getreten wurde, das Sperma bis zu 14 Tage aufhalten kann. Hier kommt es zur Verschmelzung zwischen Ei- und Samenzelle. Ein Ei nach dem anderen wird hier befruchtet. Noch auf dem Weg in der Henne zum fertigen Ei beginnen die ersten Stadien der embryonalen Entwicklung, auch gut zu erkennen als weißlicher Keimfleck. Der Embryo allerdings entwickelt sich erst weiter, wenn das Ei gelegt ist und die Henne mit dem Brüten beginnt.

Jetzt, bei 37 bis 38 Grad Celsius, entwickelt sich der Embryo ausschließlich aus den dotterarmen Furchungszellen der Keimscheibe. Diese Art der Entwicklung, bei dem nur die Keimscheiben-Region am Pol der Eizelle zum Embryo heranwächst, wird auch diskodiale Furchung (von griechisch diskoeides, scheibenförmig ) genannt und ist typisch für dotterreiche Eierarten wie bei denen von Fischen, Reptilien und Vögeln. Schon am ersten Tag nach der Befruchtung bilden sich Blutgefäße zur Nährstoffversorgung. Am dritten Tag beginnt das Herz des kleinen Kükens zu schlagen, und sieben Tage später kann man schon Schnabel und Flügel erkennen.
Ende

Alles halb so wild, ist halt Natur. Da wächst nur was, wenn's bebrütet wird. SOllte als Gütezeichen betrachtet werden! ;)

Gruß,
ElRa


Zitat (ElRaSaJo, 03.09.2009)
Sorry Wurst, aber verwechselst du da nicht was.

Der Hahnentritt, bei dem es sich hier handelt, hat nicht damit zu tun, das die Henne gerade erst anfängt Eier zu legen, sondern die Eier befruchtet sind, weil ein Hahn im Spiel war:


Ich habe was ähnliches geschrieben :P

Gelegentlich finden sich Einschlüsse im Ei: Blut- oder Fleischflecken, die als roter oder brauner Fleck im Eigelb oder Eiklar erscheinen. Sie können entstehen, wenn eines der feinen Blutgefäße, die das Eigelb im Eierstock umschließen, platzt beziehungsweise, wenn sich feine Gewebepartikel aus dem Eileiter lösen.

Quelle :rolleyes:

Edit.kommt bei jungen Hühnern öfter vor.

Bearbeitet von wurst am 03.09.2009 17:42:11

Ich popel das Blut raus und koche/brate/verwende dann das Ei wie immer, null Problemo!


Ah, danke euch, jetzt bin ich schlauer! ^_^


Da ich mich nicht an irgendwelche religiösen Speisegesetze halten muss oder will, verbrauche ich die Eier "so wie's kommt". Giftig oder gefährlich sind diese braunen Flecken im Ei jedenfalls nicht.


.......meine Erfahrung ist, dass die braunen Eier öfters Blut haben, bei den Weißen kommt es entweder gar nicht, oder nur ganz wenig, vor.

Ob das generell so stimmt, keine Ahnung. -_-
Das sind meine Beobachtungen :D


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