Wer backt Kuchen nach "Schnauze"?


Ich.

Heute nach der Arbeit hab ich tierisch Bock auf Kuchen gehabt. Neee, nich einfach in die nächste Bäckerei fahren und n Stücke holen, das iss nich meine Art.

Hab einfach innen und innen Vorratsschrank gekuckt, was ich da hab.

3 Eierchen inne Schüssel geschmissen, halben Becher Margarine dazu, Zucker frei "Schnauze", ne Bio-Zitrone drüber abgerieben, bissi Vanillezucker rein und ne Prise Salz. musste ran, alles schön durchmanschen. Halben Becher Schmand mit dran. Dann Mehl mit Päckle Backpulver gemischt und drübergesiebt. In den Margarine-Eier-Zucker-Mansch. Mist. Zuviel Mehl. Milch dran. Sooooo isses besser. Noch paar frische, geviertelte rote Weintrauben reingeworfen. Hatte nüscht anderes.

Den Pamps inne gebutterte, mit Semmelbröseln bestreute Kastenform. 180 Grad. Eine gute Stunde.

Stellt euch vor, datt Ding iss aufgegangen.


Und das schmeeeeeeeckt........

Habt ihr auch manchmal solche "Spontankuchen" gemacht?

Ich bin ja nu wirklich net der Kuchenbäcker, abba, wenn, dann mach ichs nie nach Rezept........



Gruß

Abraxas


Gut bei einen 0815 Kuchen mag es gehen, ABER beim Backen sollte man schon auf die Wagge zurückgreifen ;)
Das einzige was ohne Wagge geht ist Brot,da kann man nach Gefühl arbeiten bei einer komplizierten Torte geht das in die Hose B)


Wüßte auch nicht, wann ich mich das letzte Mal an ein Rezept gehalten hab

Bei besonderen Wünschen unserer Kinder schau ich zwar schon mal kurz auf das Rezept, damit in etwa alles reinkommt, was soll, aber den Rest mach ich dann auch nach Gefühl und Wellenschlag.
Hat bisher immer allen geschmeckt, und da war es denen egal, ob ich nun nen Mürb-, Bisquit-, Hefe- oder Rührteig gemacht habe. Hauptsache am Wochenende steht ein frischer Kuchen oder Torte auf dem Tisch.
Und Wofür hat die Mama denn sonst mal Bäcker gelernt ??? :augenzwinkern:

Lieben Gruß, Rita


jo, bei so nem simplem, von dir beschriebenen Rührkuchen mach ich das auch immer relativ frei Schnauze, da weiß man ja, welche Konsistenz der Teig haben sollte am Ende. So viel schief gehen kann da aber auch gar nicht ;)

Aber bei komplizierteren Rezepturen halte auch ich mich genau an Rezepte, bei Biskuitböden und Sahnecremes kommt es teilwiese genau auf grammweises arbeiten an, selbst geübte Konditoren arbeiten da immer nach Rezept, und wenn sie es auch nur auswendig im Kopf rezitieren, frei Schnauze ist das ja dann auch nicht, sie weigen ja trotzdem ab


Gehöre zu denen, die gerne backen :D Für einen einfachen Kuchen kann man schon mal nach dem Augenmaß gehen, habe ich selbst schon fabriziert. Für alle anderen Kuchen, Torten, Füllungen, Deko, Fondantkram, Pasten usw. nehme ich es genau.

Ich schließ mich den Meinungen von Bierle und Wurstl an :yes:

Bearbeitet von Wecker am 22.09.2009 20:25:43


ich kann nicht wirklich gut ohne Backrezept backen, ich glaube meine genetische Disposition hat mir dieses Gen verweigert...ich nehme da dann gern doch das Backrezept zur Hilfe...


Ich nehme auch immer ein Rezept zur Hand,denn wenn ich mal backe will ich damit andere "beglücken" und würde mich zu tode schämen und ärgern wenn der Kucken nix geworden ist. :pfeifen:
Aber Pfannkuchen kann ich auch ohne ! :lol: rofl


Und ich wundere mich, dass unser Rabe Margarine benutzt aber gleichzeitig ne Biozitrone abreibt.

Semmelbrösel benutze ich nur, wenn die gemahlenen Nüsse aus sind.
Nussallergien mal ausgeschlossen.

Ansonsten halte ich es nicht grammgenau mit den Zutaten, wenn ich einen Kuchen backe.
Wenn ich allerdings das allererste mal einen supertollen Kuchen backe, dann halte ich mich schon ans Rezept.


ich back nur (!) so.

Meine Oma hat schon immer so Kuchen gebacken (bei uns liebevoll "Ich hatte da ne Milch für den Klaus aufgemacht und irgendwas muss ich ja mit dem Rest machen"-Kuchen gennant) und ich hab das übernommen :)


Kochen ohne Rezept - o.k. - backen ohne - geht gar nicht :blink:
Ist bei mir jedenfalls so.
Ich trau mich auch nicht. Dazu sind mir die Zutaten zu schade.


Ich kann das auch nicht ohne Rezept :huh:


Zitat (Bierle @ 22.09.2009 20:19:40)
jo, bei so nem simplem, von dir beschriebenen Rührkuchen mach ich das auch immer relativ frei Schnauze, da weiß man ja, welche Konsistenz der Teig haben sollte am Ende. So viel schief gehen kann da aber auch gar nicht ;)



Doch kann beim Backen viel schiefgehen: meine Tochter ist ja noch Anfängerin und backt ganz genau nach Rezept, liest zigmal durch. Endlich war der Teig fertig, Kuchen in die Form und dann in den . Mist, die Eier liegen immer noch auf der Arbeitsplatte rofl
Aber das sind die Gene, dass was vergessen wird: Ihre Oma, eine erfahrene Bäckerin, vergaß mal das Backpulver. Tröstete meine Tochter nicht wirklich........

Und ich lese die Rezepte auch zigmal durch. Egal, ob Koch- oder Backrezepte. Wenn ich unten bin, weiß ich nicht mehr, was oben stand bzw. als erstes zu tun ist.

Ich halte mich beim Backen grundsätzlich schon ans Rezept. Besonders bei Rührkuchen. Allerdings ändere ich manchmal die Mengen der Zutaten ab. Zum Beispiel mal mehr Nüsse oder mehr Schokolade und dafür weniger Mehl. Oder anstatt einer Tasse Öl nur eine helbe Tasse und als Ausgleich dafür noch Apfelmus oder Sauerrahm reinschmeißen.

Also so kleine "Zutaten- oder Mengen-Tauschereien" mache ich des öfteren und die Kuchen gelingen trotzdem immer und schmecken auch lecker. Aber wie gesagt: das "Grundgerüst" brauche ich schon.

Ich hab nur einmal einen Kuchen "erfunden", der auch heute noch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr beliebt ist. Ist total einfach. Ich hab ihn auch in meinen Anfangszeiten bei FM mal bei den Tipps gepostet - aber da kanntet Ihr mich noch nicht B) .

Wollt Ihr das Rezept...? :psst:

Grüßli vom Bonsai


Schön, Rabe,
daß das bei Dir geklappt hat. (Und Du lecker Kuchen an diesem wunderschönen ersten Herbsttag hattest).

Bei mir ist das nix, wie schon VorredneRinnen sagten: Kochen kein Problem, einmal durch den Kühlschrank und ein Ei drüber und lecker ist's,
aber Backen.....

Ich hatte zu oft noch ein Ei über oder einen Schubser Mehl oder was und dachte "was soll der Geiz" und mit reingerührt, warum soll man Kuvertüre zweimal erhitzen und dazwischen abkühlen, was soll das Mehlgesiebe, ich habe keine Schaben, warum die Rosinen in Mehl wälzen....

Aber leider wurden das alles die nicht so tollen Kuchen und dann war es schade um die Arbeit und die Freude und die Zutaten.

Also, ich kann's einfach nicht. Reschschpekt, wenn Dir das so von der Hand geht, wie meiner Mutti selig. (Obwohl ich von Ihr ein Dr. weißt-schon-wer Backbuch habe, wo auf grammgenaue Zutaten hingewiesen wird.)

Find Deinen heutigen Erfolg toll.

Ich kann's halt nicht


Zitat (Bonsai @ 22.09.2009 23:48:37)
Ich hab nur einmal einen Kuchen "erfunden", der auch heute noch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr beliebt ist. Ist total einfach. Ich hab ihn auch in meinen Anfangszeiten bei FM mal bei den Tipps gepostet - aber da kanntet Ihr mich noch nicht B) .

Wollt Ihr das Rezept...? :psst:

Grüßli vom Bonsai

Ja bitte. :) :blumen:

Ich bin auch eher rezeptabhängig, bis auf kleine Variationen.
Ich glaub, für free style-Kuchen backen hab ich nicht genug Erfahrung & ich will auch das Risiko nicht eingehen, dass das am Ende nix wird & dann Zutaten+Zeit verschwendet waren. :unsure:

@ Bonsai

Ich hätte es auch gerne, das Rezept.


Ich halte mich beim Kochen und Backen immer relativ genau ans Rezept.
Gut, wenn was nicht da ist oder nicht vertragen wird, wird es schon mal weggelassen oder ausgetauscht, aber so frei nach Schnauze kann ich weder backen noch kochen.

Da fehlen mir die Ideen und vor allem die Erfahrung.

Ich hab aber kürzlich bemerkt, dass "sich zu genau ans Rezept halten" auch in die Hose gehen kann. Ich hab Bi(e)nes Russische Apfeltorte gemacht und fast exakt die angegebene Menge Äpfel genommen. Nun ja, das waren eindeutig zu viele Äpfel. Ich konnte den Kuchen nur noch als Krümeltorte verkaufen (ich hatte ihn aber schon mal erfolgreich gebacken).

Geschmeckt hats trotzdem. :sabber:


Okay, hier ist es :winkewinke:

Zutaten:

1 Packung Blätterteig
3 große Äpfel oder
4 kleinere Äpfel (ich nehme meistens Jonagold)
2 Päckchen Vanillepuddingpulver (mit Dr. Oetker wirds schön gelb)
2 Becher Sahne
5 EL Zucker

Eine Tarte-Form mit mit Backpapier auslegen, Blätterteig so in die Form drücken, dass er überall "dicht" ist und es einen etwa 2 cm hohen Rand gibt. Die Äpfel schälen und mit einer groben Reibe auf den Blätterteig raspeln. Die Apfelraspel gleichmäßig verteilen. Die Sahne mit dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver klümpchenfrei verrühren und gleichmäßig auf die Äpfel gießen. Dann bei 225° ca. 25 - 30 Minuten backen bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Man kann anstelle von Äpfeln auch anderes Obst nehmen. Mit Dosenpfirsichen schmeckts auch super.
Oder anstatt Äpfel einfach Birnenspalten auf den Blätterteig legen und anstatt Vanillepuddingpulver dann Schokopuddingpulver nehmen - schmeckt super!

Gutes Gelingen!


Zitat (wurst @ 22.09.2009 20:07:05)

Das einzige was ohne Wagge geht ist Brot,da kann man nach Gefühl arbeiten bei einer komplizierten Torte geht das in die Hose B)

Stimmt nicht - mir ist noch nie was in die Hose gegangen. Und ich backe viel, auch kompliziertere Sachen..

es kommt halt auf den kuchen an.
wenn ich lust habe was zu backen fange ich garantiert nicht an backbücher zu wälzen, dann wird nachgesehen was da ist und nach gefühl zusammengeworfen. ist bisher immer was geworden und war lecker.

wenn es jetzt ein bestimmter kuchen sein soll, das ist dann was anderes. dann kommt es schon auf den kuchen an. ein paar davon kriege ich nach gefühl hin, für andere brauche ich ein rezept zur orientierung


Zitat (Eifelgold @ 22.09.2009 21:21:38)
Und ich wundere mich, dass unser Rabe Margarine benutzt aber gleichzeitig ne Biozitrone abreibt.


:lol: :lol: :lol:
Genau der gleiche Gedanke schoß mir auch durch den Kopf!


Backen ohne Rezept geht auch bei mir gar nicht, allerdings kenne ich so viele Rezepte auswendig, daß ich für bestimmte Sachen kein Buch mehr brauche.

Was Pfannkuchen betrifft: Da habe ich so lange herumexperimentiert, bis ich das für mich perfekte Rezept gefunden habe! :sabber:

Bearbeitet von Heiabutzi am 23.09.2009 13:15:37

Ohne Rezept geht bei mir gar nichts. Ich bin eh kein versierter Kuchenbäcker, deshalb klebe ich jedes mal mit der Nase am Rezept um es gescheit hinzubekommen. :augenzwinkern:


Ich backe auch nur nach Rezept.Auswendig ist bei mir nicht.Sonst wird da nichts draus.Nein,das Rezept brauche ich immer. :D

VLG

Pompe


Hab ich ohne Rezept auch noch nicht probiert, aber stimmt, warum eigentlich nich, kochen ohne ist ja schließlich auch Standard...


Naja - der Boden muss stimmen, der Belag sollte schneidbar sein. SOLLTE - ich hab auch schon Löffel gedeckt, weil der Belag zu flüssig war. :pfeifen: Aber kochen und backen normalerweise frei "Schnauze". Immer nach dem Motto 'was ist da und muss weg'?


ich kann diesbezüglich auch ganz gut improvisieren und meistens schmeckt es auch :pfeifen:

sollte dennoch mal etwas "daneben" gehen, dann geht die "Erfinderei" weiter :hihi:

trockenes, mißlunges oder evtl. doch ungenießbares süßes Gebäck wird klein geschnitten, in eine geschichtet
und mit Äpfeln, Eier/Sahne/Schmand/Milch und Zucker und Zimt überbacken

Bei der herzhaften Variante kommt halt Käs´ drüber....

... überbacken, gelingt und schmeckt immer :lol:


Ich schmeiss Kuchen immer einfach so zusammen, und sie werden immer lecker. Gestern hab ich Walnuss-Kokos-Bananenkuchen gebacken, mit einem Guss aus Phildephia, Limettensaft, PuZu und frischer Vanille. War ech tlecker.


Ich bin so alt geworden , daß bei mir backe zur Routine geworden ist.
Ich gucke nach keinem rezept.
Habe meine Stollen selber gebacken , nicht mal da guckte ich nach
dem rezept. Ich wußte eine Mätze Mehl sind 2kg. , ist ein altes maß
und auf die Mätze Mehl kam 1Pfund Fettigkeit, Zucker, Rosinen usw.


Viele von euch haben sicher Recht, für einen "besseren" Kuchen sollte man schon nach dem Rezept gehen. Aber für einen einfachen Rührkuchen mach ich mir solche Lesearbeit nicht. Auch für einen Schmand - oder Käsekuchen schau ich in kein Rezeptbuch mehr.

Ne richtige Torte würde ich schon erstmal nach Rezept machen, aber auch bloß einmal. Nur - dafür fehlt mir halt die Gelegenheit. Außerdem bin ich halt mehr auf normale Speisen programmiert, als auf Süßspeisen. Ne Süßspeise ist für mich halt, n Becher Joghurt mit paar Früchten und Zucker, das wars.

Um das Paradoxon mit Margarine und Bio-Zitrone aufzuklären, ich nehme grundsätzlich für den Abrieb nur Bio-Zitronen. Und meine selbstgemachte Butter ist zur Neige gegangen, meine schwedische ist "Extra-saltet". Für einen Kuchen etwas zuviel Salz.



Gruß


Abraxas



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