Daunenbetten lüften: Lüften in Monaten mit "R"


Huhu!
Heute ist mir was passiert: Ich habe die von den Federbetten abgezogen und habe sie zum Lüften aus dem Fenster gehängt. (Das Wetter war kalt - ca. 1 Grad minus - und trocken.) Das mache ich schon IMMER so (und das ist schon lang!! ;-) ! Meine Freundin hat dies gesehen und mich "gerügt". Sie meint, in Monaten mit "R" dürfe man Federbetten nicht zum Lüften aus dem Fenster hängen, da man sonst krank werden würde.
Da meine Familie und ich "pumperlgesund" sind und waren, habe ich nur gelacht.
Was haltet Ihr von dieser - meiner Meinung nach - Bauernweisheit? Habt Ihr die schon mal gehört?
LG
Locke


Trocken muss es sein, da die Daunen sonst "anziehen" und klamm werden. Wenn es trocken ist, ist es total egal, ob da ein R im Monatsnamen auftaucht oder nicht.


Das denke ich doch auch, ich kann mir vorstellen, dass dieser Ausspruch aus der Zeit kommt, als es noch keine Heizung gab!
LG
Locke


ich kenne diesen Spruch mit den "r"-Monaten nur vom Barfußgehen

aber Ausbetten kenne ich eher die Weisheiten die mit dem Mond zusammenhängen z.B. an Fischtagen nicht die Bettwäschen lüften, weil dann die Feuchtigkeit drinne bleibt, aber bei den Mondregeln hängt das nicht mit der Jahreszeit zusammen.


Betten zum Lüften aus dem Fenster hängen- da achte ich nicht drauf was im Kalender steht sondern wie der Himmel aussieht. Ist er blitzeblau, dann dürfen die Betten raus. Wenn es dagegen neblig ist, regnet oder schneit, müssen die Oberbetten drinnen bleiben, dann werden sie nur nach hinten über's Fußende gehängt. (Wer da keinen hohen Bettrahmen hat, kann ja hilfsweise einen Stuhl hinstellen und das Bett da drüberhängen).


Ich kenne das von meinen Oma, auch mit trockenen Frost Betten luften oder Beziehen.
Tötet die kranken Bakterien etc.
Und ich mache das immer noch so.


Bearbeitet von Internetkaas am 11.02.2010 07:59:14

Ich stimme zu:

wenn Wetter feucht, lieber innen lüften. Extreme Sonneneinstrahlung ist jedoch auch nicht das Wahre, liest man ja immer.
Ich lege die Federbetten nicht so gerne ans Fenster, hab immer Angst, sie werden schmutzig vom Rahmen, der ja meistens nicht sooo sauber ist (bei mir jedenfalls) :wacko:
Außerdem gibt es hier jede Menge streunende Katzen, die oft auf unseren Fensterbrettern sitzen - muß nicht sein :o .
Bei mir wird immer innen gelüftet - und das halt gründlich (wie, habe ich mal im Jan. bei den Tipps reingesetzt).

Den Blödsinn mit den "R"-Monaten hab ich jetzt noch nie gehört, ich denke auch, daß er aus grauer Vorzeit stammt -
wie viele solcher Lebensweisheiten. Deine Freundin, liebe locke39, wird wohl noch mehr davon auf Lager haben, stimmt´s ?

Jetzt geh ich Bettenlüften...


@Horizon.........warum sollte man den nicht bei Sonne die Betten raushängen?! :o
Ich bringe die Betten ob Sommer oder Winter wenn es trocken ist generell raus zum lüften! Ich liebe diesen frischen Duft am Abend in die frischen Betten was besseres gibt es doch nicht!

Wie oft wascht ihr eigentlich die Bettwäsche?!

Im Winter ist es bei mir aller 14Tage im Sommer jede Woche( da habe ich aber keinen Daunendecke sonder eine spez.Sommerdecke!)
Mecky


Bettwäsche wasche ich im Winter wöchentlich, im Sommer 2x die Woche, allerdings dürfen ja bei uns auch die Tierchen mit ins Bettchen :)

Decken und wasche ich monatlich 1x, und gut durchlüften ist eh immer angesagt.


@ Mecky:
Hallo,
ich glaube, Daunen und Federn "vertragen" die heiße SOMMERSONNE nicht gut, warum, hab ich mich auch noch nicht schlau gemacht. Aber ist ja eh kein richtiges Lüften, wenn´s heiß ist und kein Wind dabei - außer natürlich früh morgens evtl... (ich spreche jetzt von "Bettdecken aus dem Fenster hängen"). Da haben wir wohl aneinander vorbeigeredet :rolleyes:
Aber erübrigt sich ja auch, im Sommer benutzt man ja meist kein Federbett sondern was Dünneres.

PS: auch ich liebe Textilien, durch die der Wind gefegt ist und die gut duften... :D

Frage an Mecky: Sag bloß, Du wäschst im Winter auch die Federbetten alle 14 Tage???

Bearbeitet von horizon am 11.02.2010 12:24:58


@Horizon......haste gesehen Dark Lady ist so gar noch extremer wie ich :pfeifen: Na ja bei mir kommt es auch ab und an vor da ich dies im Winter sogar 2 x die Woche tun muss :angry: bin im Wechsel :( und dies kot. t mich so an :( aber da muss ich durch!!
Aber auch davor habe ich immer im Sommer je woche im winter aller 14 tage die Bettwäsche gewechselt!!
Mecky


Hi Mecky,

danke für die Antwort, aber halten das denn die Federbetten so oft aus, tust sie ja sicher in die . Da kann man sie ja nicht so stark schleudern, wie bekommst Du die denn im Winter so schnell trocken!

Liebe Grüße -
horizon


Das Mittelalter läßt grüßen!

Zitat
Sie meint, in Monaten mit "R" dürfe man Federbetten nicht zum Lüften aus dem Fenster hängen, da man sonst krank werden würde.


Das ist ja stark. Dieses Lüften der Betten, früher allgemein üblich, verschwindet leider immer mehr, obwohl ich so im Vorbeigehen den Anblick sehr erotisch finde. Der positive Effekt ist, die Restfeuchte der Nacht entweicht den Federbetten, was ja nur gut sein kann. Möglich, wenn das auch noch bei Frost stattfindet, daß sich die Milben erkälten, husten müssen und dabei aus dem Inlett fallen. Der letzte Satz ist natürlich nicht ernst zu nehmen, soll aber der Erheiterung dienen.

Nette Grüße an alle, die sich die Liebe zum Bett bewahrt haben

Hallo zusammen,
richtiges Lüften von Bettwäsche - nicht nur Daunen - ist wichtig und sollte sinnvoll gemacht werden (weil es sonst nicht viel bringt bzw. sogar kontraproduktiv ist). Ich hatte mal auf einer Bettdecken-Infoseite eine gute Anleitung dazu gelesen, will mal sehen ob ich die nochmal finde.

Wichtig ist vor allem regelmäßiges Lüften und Frischluftzufuhr - also über die Fensterbank legen.
Vernachlässigt man das Lüften, so kann die Bettwäsche - je nach Art - verklumpen und die aufgenommene Feuchtigkeit ggfs. modern und unangenehm riechen. Im schlimmsten Fall fängt sie an zu schimmeln.

Viele Grüße
Lika


Na Wow ^_^

Das ist ja auch für mich was neues, ich Lüfte meine nur wenn das Wetter auch passt, es sollte natürlich nicht zu feucht sein!
Das ist echt ziemlich ungesund aufgrund von Schädlingen, du solltest mal folgendes machen wenn du dein Bett bisher immer bzw. nur in den Monaten mit R gelüftest hast:

Zitat
Die Füllung einer Decke bedarf der täglichen Lüftung. Federn und Daunen neigen bei Durchfeuchtung zum Verklumpen. Dagegen hilft, eine Naht ein paar Zentimeter aufzutrennen. Blasen Sie mit Ihrem Föhn von außen Kaltluft in die klumpige Füllung Ihrer Decke. So können Sie sich den Neukauf einer Bettdecke sparen. Nachdem Sie Ihre Decke in der Waschmaschine gereinigt haben, können Sie mithilfe zweier Tennisbälle im Wäschetrockner dafür sorgen, dass die verklumpten Daunen und Federn sich wieder voneinander lösen.

Das kannst du hier auch nochmal ganz nachlesen

Ich hoffe ich konnte dir damit helfen!
Schönen Tag noch

Irgendwie verstehe ich hier nicht alles so richtig?

Abgesehen vom idiotischen Lüften oder nicht Lüften der Daunendecken in den Monaten mit "R" kann ich mir nicht vorstellen, dass man bis zu zweimal die Woche seine Zudecken und Kopfkissen wäscht! Einmal ist hier von Bettwäsche die Rede, ein anders Mal geht es um Daunendecken!

Die Bettwäsche, also Bettbezug und Kopfkissenbezug werden bei mir normal alle 2 Wochen gewechselt, sollte es sehr heiss sein, auch durchaus 1x pro Woche! Die Zudecken und Kopfkissen selbst kommen 2 x im Jahr in die Wäsche und was das Lüften der Teile anbelangt, so richte ich mich auch wie viele andere Muttis, nach dem Blick aus dem Fenster. Danach wird entschieden, ob das Lüften innen oder aussen stattfindet.

Den Spruch von den Monaten mit "R" kenne ich nur in Bezug auf den Verzehr von Miesmuscheln!


Das macht den Federbetten gar nichts das kommt bei uns auch mal vor.


Richtig liebe Valentine bei uns geht das genau so.


Zitat (Schmusebaer 2 @ 19.11.2017 20:37:04)
Richtig liebe Valentine bei uns geht das genau so.

Valentine wird das nicht mehr lesen, sie ist nicht mehr angemeldet :pfeifen:

ich kenne das mit dem monat R andersrum.. und zwar, daß man ohne socken in den schuhen in allen monaten OHNE R laufen kann.


Hallo liebes Bettchen: uns geht es genau wie Dir wir halten was von unseren Betten
ich finde das auch schön aufregend wenn die dicken Federbetten in den Fenster liegen
oder auf den Balkonen im Wind sich hin und her bewegen.
Ich finde das erotisch den Anblick, liebes Bettchen : wenn wir im Ort zusammen
wohnen würden dann würden wir die Traditon beibehalten.
Liebes Bettchen ich habe noch dicke Ballonbetten was glaubst Du wenn die in den
Fenster hängen oder im Sommer im Wind an der Leine baumeln,
was das für ein Anblick ist es sind 100 % Daunen 155-220
die müßtest Du mal bei uns in den Fenstern auslegen o. an die Leine hängen. :rolleyes:
Unsere Betten die sind 42 Jahre alt sie werden regelmäßig fachmännsich gereinigt,
und haben im August neue Inletts bekommen,
liebes Bettchen: soll ich Dir mal Bilder davon Posten wenn meine Haushaltshilfe sie in
den Fenstern zum lüften auslegt wenn wir das nicht jedesmal machen würden
dann wären sie nicht in einem so guten Zustand.
Ich bin verwittet drum Hab ich eine Haushaltshilfe sie kümmert sich um unsere Bettchen
liebes Bettchen schicke mir Deine Mai: meine Mail *entfernt*
viele Grüße liebes Bettchen an alle die sich wie wir zwei mit unseren Bettchen
verbunden fühlen. Melde Dich mal . Vielen Dank für Dein Verständnis.

Bearbeitet von Wecker am 06.12.2017 13:15:56


Jawohl liebe Lika: ich gebe Dir recht, bei uns werden die Federbetten auch im Fenster
gelüftet, im Sommer an der Wäscheleine im Garten .
Wir haben noch richtige Ballonbetten 100%Daune 155-220 richtig dicke Brummer.
Sie sind jetzt 42 Jahre alt kommen regelmäßig in die Reinigung,
und sind immer in einem Top Zustand, regelmäßiges auslüften und das aufschütteln
nicht vergessen ist ganz wichtig :labern:
Ich fand das immer schön wenn die Federbetten in den Fenster lagen.
und an den Wäscheleine im Wind sich hin und her bewegten.
Schade das es so was kaum noch gibt.
Meine Mutter hat immer gesagt die dicken Federbetten war der stolz einer guten Hausfrau.
Liebe Lika; ich wünsche allen die sich aus Liebe zu ihren Federbetten wie auch immer
verbunden fühlen macht so weiter, und ihr werdet immer Spass mit Euren
Bettchen haben. Vielen Dank liebe Lika :rolleyes: :heul:


Schmusebaer 2, Du wiederholst Dich. :pfeifen:

Frage: Bist Du mit Tanja verwandt?


Jedem Tierchen sein Pläsierchen! :sarkastisch:


nein ich bin mit Tanja nicht verwandt ist das der Damenwäscheträger
Gott sei Dank mit dem hab ich nichts am Hut
:sarkastisch: :lol:


Zitat (viertelvorsieben @ 22.11.2017 12:43:39)
Schmusebaer 2, Du wiederholst Dich. :pfeifen:

Frage: Bist Du mit Tanja verwandt?

Genau das ging mir auch durch den Kopf...du bist seine/ihre Zwillingsschwester, gell rofl

Ich hab auch diese Daunen betten für den herbst Winter wenn es kalt wird und eine extra fürn Sommer dann.

Die fürn Winter besteht aus 100% Daunen weiß jetzt nicht die Füllmenge aber 160-230 Gramm hat die schon.
Und fürn Sommer hat die decke dann 70-120 Gramm an Daunen.
Das sind mit den Füllungen sind schätzwerte nur weiß das nicht mehr genau.

Ich Wasche die nicht selber ich bring die in die reinigung.
Weil laut meiner Anleitung müssen die im trockner getrocknet werden und den hab ich nicht. Beim lufttrocknen im Keller oder der wohnung oder auch draußen egal ob Sommer oder Winter ist das nicht gut. Weil die Daunen decke nass ist und die nassen Daunen verklumpen dann und per trockner verklumpt da nichts.
Wenn die verklumpen hat man den ganzen efekt nicht mehr.
Ist auch bei Daunen Jacken so.

Bringe die Winter decke nachem Winter in die Reinigung und die sommerdecke dann nachem Sommer in die Reinigung, und das einmal im Jahr das reicht. Beziehe ja regelmäßig das Bett neu.

Die in der Reinigung haben das ganze reinigungs Mittel und das kostet nicht die Welt.
Ein trockner lohnt sich nicht kostet zu viel Energie, trockne draußen und im Keller die Wäsche wenn es draußen nicht geht.

Und ich leg die Daunen decke auch nicht ins offene Fenster oder zieh die extra runter zum fussende oder leg die über einen Stuhl.
Ich breite die übers Bett aus lang als wenn man sich zudecken würde und lasse die so auslüften bei offenem Fenster dann, ab und zu wende ich die Daunen decke mal das se von der anderen Seite auch gelüftet wird. Und schüttel die jeden morgen auf oder aufschlagen wie man es nennen will. Und hab die schon mehr als 10 Jahre da riecht oder stinkt nichts. Auch kein Schimmel zu sehen.

Die Heizung im Schlafzimmer trocknet die decken auch nicht durch der warmen Raum Luft.
Hab schöne angenehme 16 Grad Raum themperatur im Schlafzimmer im Winter.


meine Haushaltshilfe legt sie im offenem Fenster aus wenns Wettter stimmt,
das ist auf alle Fälle immer besser :ruege: im Sommer an der Wäscheleine. :ruege:
so haben wir die beste Erfahrung gemacht.


Wen rüffelst du denn da? Deine Haushaltshilfe? :unsure:


Also ich finde solche Bauernweisheiten immer super interessant und kann mir meist einfach nicht vorstellen, wie es gewesen sein muss beispielsweise ohne Heizung zu leben. Schade das es keine Zeitmaschinen gibt ich würde das gern mal sehen, wie es im Mittelalter in Deutschland ausgesehen hat. Also wie es wirklich ausgesehen und sich angefühlt hat, bevor jetzt einer mit Mittelaltermärkten um die Ecke kommt!


Wenn Du wissen willst, wie z. B. das Wohnen ohne Heizung war oder ohne elektrische Waschmaschine, und -mühle, , Spülmaschine und ohne die sonstigen Annehmlichkeiten der modernen Zeit, so mußt Du Dich nicht per Zeitmaschine ins Mittelalter zurückbeamen.
Frag doch einfach mal Deine Omi oder ältere Verwandte/ Bekannte, die jetzt so um die 70/80 Jahre alt sind.
Die können Dir sehr anschaulich schildern, wie es war, ohne all diese heute selbstverständlichen Erleichterungen im Haushalt trotzdem zu überleben, zu kochen und zu waschen.

Du wirst Dich sicher wundern, was früher alles so möglich war. :D :D

Bearbeitet von Brandy am 04.12.2017 13:31:06


Ich wohne in einem sehr alten Bauernhaus.
Zwar wurde das Haus saniert, aber trotzdem muss man von einigen modernen Dingen abschied nehmen.

Wenn man warm haben möchte muss man Bäume fällen, klein hauen, zum trockenen stapeln und jede Stunde etwas in den Ofen werfen.
Warmes Wasser gibt es nur im Badezimmer auf der ersten Etage, und eben auch nur wenn man Feuer gemacht hat (also morgens mit kaltem Wasser waschen).
Man muss im Sommer auf Regen hoffen, damit auch genug Wasser für Klospülung, Waschmaschine usw. da ist.
Man muss demütig durchs Haus gehen, da die meisten Türen nicht höher als 1,65-1,70m sind.
Türen und Fenster sind nicht 100%ig dicht und manchmal zieht es ein bisschen.
Man muss jeden Tag morgens und abends gründlich lüften, ansonsten hat man nach einer Woche überall Schimmel im Haus.
usw



Federbetten kann ich da übrigens nicht aus dem Fenster hängen, die würden das komplette Fenster ausfüllen.


Ja, Hutzi, da kommen mir einige Dinge, die Du da schilderst, schon noch bekannt vor. Allerdings macht es zu heute den Unterschied, daß Du und Deine Familie sicher nicht gezwungenermaßen in diesem, trotz einigen Unbequemlichkeiten, sicher sehr schönen alten Bauernhaus leben, sondern ich denke, ihr wohnt dort absolut freiwillig und wußtet von daher, was auf Euch zukam.

Die nur teillweise von mir geschilderten Unbequemlichkeiten waren aber früher - so auch noch in den 50er Jahren - noch gang und gäbe und in den allermeisten Haushalten normal. Ich kann mich noch gut an diese Dinge erinnern, war ja gerade in den ersten Schuljahren zu dieser Zeit. Meine Mama hatte es längst nicht so einfach wie ich heute beim Kochen, Putzen, Waschen und noch vielen anderen Dingen im Haushalt.


Das war auch eher als Zustimmung zu deiner Aussage "so mußt Du Dich nicht per Zeitmaschine ins Mittelalter zurückbeamen" gemeint.

Auch heute gibt es noch genug Leute die (wie ich, ganz freiwillig) so leben. Wenn uns Freunde aus der Stadt besuchen kommen die oft aus dem staunen garnicht mehr heraus. Die sind noch nie in so einem alten Bauernhof gewesen.

Hier auf dem Land wird man damit halt einfach groß und findet es garnicht seltsam, wenn man im Pyjama in die Gummistiefel schlüpft um 2 Türen weiter die Pferde zu füttern :lol:


Ich bin Jahrgang 1948 und ich kenne es auch noch, nur mit Ofen statt Heizung zu leben. Das Wasser musste in der Straße von einer Pumpe geholt werden und WC war schon sehr exotisch, man ging aufs Plumpsklo :pfeifen:

Aber :pfeifen: man kam trotz allem wunderbar klar, ist heute mal Stromausfall, sind wir z.T. doch sehr hilflos und die meisten würden erfrieren, weil die Wohnungen gar nicht mehr heizbar sind, da keine Öfen mehr vorhanden.


Zitat (Hutzibuh @ 04.12.2017 15:02:39)
Das war auch eher als Zustimmung zu deiner Aussage "so mußt Du Dich nicht per Zeitmaschine ins Mittelalter zurückbeamen" gemeint.

Auch heute gibt es noch genug Leute die (wie ich, ganz freiwillig) so leben. Wenn uns Freunde aus der Stadt besuchen kommen die oft........

Ich hab es auch genau so verstanden, Hutzi. :-))

Wollte halt nur noch ein paar zusätzliche Erklärungen dazu abgeben.

Ich bin auch ein 48er ein Plumsklo hatten wir auch Toilettenpapier gabs zu dieser Zeit
auch nicht mein Papa hat die Tageszeitungen in rechteckige 30 mal 30 zu
gescnitten die wurden im Plumsklo an einem stück Draht auf gehängt. :sarkastisch:


Ein "Plumpsklo" gab es bei uns nicht, die Toilette befand sich außerhalb der Wohnung im Treppenhaus und es mußten sich in unserem Fall zwei Mietparteien diese Toilette teilen. Das Papier nahmen die jeweiligen Mieter selbst mit, wenn sie denn dorthin mußten. In den Wohnungen gab es auch keine Bäder, im Sommer wurde in der Waschküche gebadet und im Winter in der Wohnküche in einer Zinkwanne. Die Wohnküche war der einzige Raum, der im Winter mittels Kohleofen ständig geheizt wurde.


Zitat (Brandy @ 05.12.2017 19:26:23)
Ein "Plumpsklo" gab es bei uns nicht, die Toilette befand sich außerhalb der Wohnung im Treppenhaus und es mußten sich in unserem Fall zwei Mietparteien diese Toilette teilen. Das Papier nahmen die jeweiligen Mieter selbst mit, wenn sie denn dorthin mußten. In den Wohnungen gab es auch keine Bäder, im Sommer wurde in der Waschküche gebadet und im Winter in der Wohnküche in einer Zinkwanne. Die Wohnküche war der einzige Raum, der im Winter mittels Kohleofen ständig geheizt wurde.

Ja, so war das damals in der Stadt.

Jeder Satz klingt so, als hätten wir im gleichen Haus gewohnt. ;)

Zitat (Brandy @ 05.12.2017 19:26:23)
Ein "Plumpsklo" gab es bei uns nicht, die Toilette befand sich außerhalb der Wohnung im Treppenhaus und es mußten sich in unserem Fall zwei Mietparteien diese Toilette teilen. Das Papier nahmen die jeweiligen Mieter selbst mit, wenn sie denn dorthin mußten. In den Wohnungen gab es auch keine Bäder, im Sommer wurde in der Waschküche gebadet und im Winter in der Wohnküche in einer Zinkwanne. Die Wohnküche war der einzige Raum, der im Winter mittels Kohleofen ständig geheizt wurde.

Das kommt mir alles bekannt vor. Allerdings hatten wir die Toilette für uns alleine.

Zitat (viertelvorsieben @ 05.12.2017 19:42:55)
Das kommt mir alles bekannt vor. Allerdings hatten wir die Toilette für uns alleine.

:daumenhoch:

Zitat (viertelvorsieben @ 05.12.2017 19:42:55)
Das kommt mir alles bekannt vor. Allerdings hatten wir die Toilette für uns alleine.

Wir mussten leider noch mit einem älteren Ehepaar "teilen".
Und das war echt stressig, wenn bei uns alle vier Kinder vor dem Weg zur Schule nochmal schnell pieseln wollten, der alte Herr aber genau um diese Zeit seine Dauersitzung hielt. :wacko:

Toipapier haben wir auch immer in der Wohnung "gesichert" aufbewahrt.
Bei Nachbarns gab es nämlich nur Zeitung, und wehe, einer von uns hatte mal vergessen, die Rolle wieder mitzunehmen...

Enee... wat war dat doch früher ne zuperjeile Zick... ;)

Zitat (viertelvorsieben @ 05.12.2017 19:42:55)
Das kommt mir alles bekannt vor. Allerdings hatten wir die Toilette für uns alleine.

Ich sage nur Dönhoffstraße 22. Werkswohnung der Firma Rautenbach. :-))))

Zitat (Brandy @ 05.12.2017 20:08:16)
Ich sage nur Dönhoffstraße 22. Werkswohnung der Firma Rautenbach. :-))))

Kann ich leider nichts zu sagen.

Als ich Kind war wohnten wir in einem alten Bauernhaus. Es gab im Wohnzimmer einen Kachelofen der von der Küche aus geheizt wurde, die Schlafzimmer blieben kalt.
Das Plumsklo war einige Schritte vom Haus entfernt, aber wir hatten unsere Nachttöpfe.
Wir hatten auch fließend Wasser im Haus, aber im Winter fror die Leitung immer ein. Also mußte mit Schlitten und Kessel drauf, etwas vom Haus entfernt, Schnee geholt werden, damit wir Wasser hatten.
Die Elektrogeräte wie heute gab es natürlich auch nicht.

Ach ja, einmal die Woche kam eine Zinkbadewanne in die Küche, da wurden wir Kinder einer nach dem anderen gebadet, natürlich im gleichen Wasser. Es gab dann auch frische Unterwäsche.

Bearbeitet von JUKA am 05.12.2017 21:04:54


Zitat (JUKA @ 05.12.2017 21:02:24)
Als ich Kind war wohnten wir in einem alten Bauernhaus. Es gab im Wohnzimmer einen Kachelofen der von der Küche aus geheizt wurde, die Schlafzimmer blieben kalt.
Das Plumsklo war einige Schritte vom Haus entfernt, aber wir hatten unsere Nachttöpfe.
Wir hatten auch fließend Wasser im Haus, aber im Winter fror die Leitung immer ein. Also mußte mit Schlitten und Kessel drauf, etwas vom Haus entfernt, Schnee geholt werden, damit wir Wasser hatten.
Die Elektrogeräte wie heute gab es natürlich auch nicht.

Ach ja, einmal die Woche kam eine Zinkbadewanne in die Küche, da wurden wir Kinder einer nach dem anderen gebadet, natürlich im gleichen Wasser. Es gab dann auch frische Unterwäsche.

wie bei uns :D

Zitat (JUKA @ 05.12.2017 21:02:24)
Ach ja, einmal die Woche kam eine Zinkbadewanne in die Küche, da wurden wir Kinder einer nach dem anderen gebadet, natürlich im gleichen Wasser.

War bei uns auch so. Höchstens gab es mal noch einen Schwung heißes Wasser hinterher. ;)

Einmal hat meine Oma aus Versehen mein Badewasser zum Aufwärmen statt aus dem Wasserkessel aus dem Milchtopf nachgefüllt.
Danach hat meine Schwester so lange gejammert, bis sie auch Milch nachgeschüttet bekam.
Aber diesen Luxus gab es nur einmal. Später hat Oma dann aufgepasst wie ein Luchs. :D

Hallo Jeannie: beim Thema Betten lüften geht es normalerweiße hier.
wie habt ihr das denn früher gemacht habt ihr Eure Oberbetten in den Fenstern
gelüft oder an der Wäscheleine oder auf dem Balkon.


Zitat (Schmusebaer 2 @ 06.12.2017 12:27:58)
Hallo Jeannie: beim Thema Betten lüften geht es normalerweiße hier.
wie habt ihr das denn früher gemacht habt ihr Eure  Oberbetten in den Fenstern
gelüft oder an der Wäscheleine oder auf dem Balkon.

Stimmt. Es geht aber nicht darum, hier Mails eines "Bettchens" empfangen zu wollen und öffentlich seine scheinbar private Emailadresse anzugeben. Daher habe ich die im Nachhinein gelöscht. Das Forum ist keine Bettenvermittlungszentrale. ;)

Bearbeitet von Wecker am 06.12.2017 13:20:42

Zitat ( @ 06.12.2017 13:20:21)
Das Forum ist keine Bettenvermittlungszentrale.  ;)

ich falle gleich um...bin müde :sarkastisch: :sarkastisch:

ich glaube Bettenvermittlungszentrale wird zum Wort des Jahres bei FM gewählt werden :D :peace:


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