Richtfest der Elbphilharmonie


Alle rufen zum Sparen auf,und die Hamburger bauen ein Mega-Konzerthaus bei dem die Kosten explodieren :o
Das Schlagwort beim Richtfest:Beeindrucktsein ist oberste Bürgerpflicht :lol:

Die Kosten für den Steuerzahler für den 500-Millionen-Euro-Bau stiegen von 77 auf 323 Millionen Euro,das muß aber nicht das Ende sein :pfeifen:


Wer bitte sind denn "die Hamburger"?


Zitat (Hilla @ 29.05.2010 13:13:12)
Wer bitte sind denn "die Hamburger"?

Die Bewohner von Hamburg ;) ist ja ein Stadtstaat :pfeifen:

Das bin ich auch, ich wollte die Elbphilharmonie nicht!


Ich auch nicht <_<
Dafür können sie aber die Kindergartenbeiträge erhöhen in HH :angry:

Bearbeitet von Ele71 am 29.05.2010 13:49:22


Zitat (Hilla @ 29.05.2010 13:33:41)
Das bin ich auch, ich wollte die Elbphilharmonie nicht!

Und warst du bei der Demo ;)

Die Fassade, die zur Hälfte fertiggestellt ist, besteht aus einzigartigen, teilweise konvexen Glasflächen. "Ein Fenster kostet etwa 20.000 Euro, 1089 Elemente sind es insgesamt", erklärt Hochtief-Manager Möller.

Nach der Kostenexplosion von 97 auf 323 Millionen Euro, über deren Zustandekommen von allen Beteiligten Stillschweigen vereinbart wurde, soll Leutner dafür sorgen, dass die Kosten nicht mehr ausufern. Längst wird aber über zusätzliche Kosten von bis zu 40 Millionen Euro spekuliert. :lol:

Quelle Stern

Bearbeitet von wurst am 29.05.2010 14:13:11

Ja, ja, Größenwahn verlaß mich nicht! Wir waren von Pfingstmontag bis Donnerstag dieser Woche in Hamburg und haben die "Millionengräber" live besichtigen können. Es wird dort teilweise unglaublich viel Geld verpulvert, das an anderen Stellen zumindest teilweise besser verbraucht worden wäre. Die Begleiterin der Stadtrundfahrt erklärte noch zur Philharmonie, daß dort schon jetzt etwa 3.000 Mängel beanstandet wurden. Und das Ding ist noch nicht mal annähernd fertig!!!


Murmeltier


Die Bürger wurden sicher nicht gefragt,ob sie einen solchen Nobelbau überhaupt wollen.
Und die Bauaufsicht oder wie die Kontrollbehörde in Hamburg heißt ,hat dort wohl total versagt .
Es muss heißen "nicht die Hamburger" sondern" einige größenwahnsinnige Politiker " wollten sich mal wieder ein Denkmal setzen ,aber nicht aus ihrer Kasse ,sondern mit Steuergeldern .


Wer hat den Klotz den geplant, wer hat die Ausschreibung "gewonnen", wer hat den Auftrag vergeben, wer hat die Verträge abgesegnet, usw. ........???
Sollen die doch dafür gerade stehen. Es kann doch nicht sein dass sich ein Projekt dermaßen verteuert!
Sind die vorher alle von lediglich 4 Wänden ausgegangen und mit dem Rest hat niemand gerechnet?

Fragen über Fragen, aber als normaler (privater) Bauherr wäre eine solche Kostenexplosion der Bankrott auf Lebenszeit.
Frage mich nur wer besser rechnen, planen, verhandeln und denken kann, der normale Bürger oder einflussreiche Politiker die bei Verhandlungen über den Tisch gezogen werden.


Das sind ja nicht die einzigen Verschwendungen von Steuergeldern. Diese Liste könnte man beliebig erweitern...und nicht nur in Hamburg!



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