E-Postbrief Adresse gesichert?


Ich weiß nicht ob wir das Thema hier schon hatten. Hab nichts dazu gefunden :unsure:

Habt ihr euch schon eine E-Postbrief Adresse gesichert und euch dort angemeldet?

Oder findet ihr das überflüssig?

Ich habe mich jedenfalls schon mal registrieren lassen.
Man weiß ja nie was die Zukunft uns noch so bringt.
Ich finde mit dem eigenen Namen ist so ein offiziellen Brief seriöser als wenn ich dort
Schatzi@epost.de stehen hätte.

Ob ich dieses Medium jemals benutzen werde, weiß ich allerdings noch nicht.


Muss ich mir direkt mal ansehen... ich bin bislang der Meinung, dass es ohnehin schon genügend Möglichkeiten gibt mich zu kontaktieren. Wir haben eine "richtige" Adresse mit Straße, Hausnummer, PLZ und Ort und einen Briefkasten am Haus. Wir haben Email, Fax, Festnetz- und Mobiltelefon, das sollte eigentlich reichen?


Das hatte ich ursprünglich auch mal vor, aber dazu muß man wieder ein Extra-Konto einrichten, das ständig Guthaben aufweisen muß.
Also habe ich es sein lassen. Es wird, denk ich mal, immer normale Briefe geben, denn auch zukünftig wird es Menschen ohne PC und Internet geben.
Und auch wenn die Post versichert, daß die Epost absolut sicher ist - auch die Hacker und Gauner entwickeln sich ständig weiter... :ph34r:

Bearbeitet von Herr Jeh am 07.08.2010 17:09:42


Vermutlich wird man diese Entwicklung nicht aufhalten können. Aber ich muss sie ja nicht sofort mitmachen. Denn am Ende kostet es genauso Geld. Und als Bonus verliert der Arbeitsmarkt noch mehr Stellen (z.B. die Zusteller, die armen Schweine, die heute schon für sehr wenig Geld arbeiten...). So gehen immer mehr Arbeitsplätze verloren für Menschen, die vielleicht nicht mehr voll einsatzfähig sind bzw. nicht das Abitur nebst Studium haben.

Seufz.


Richtig, lilly, an diese Entwicklung hatte ich noch gar nicht gedacht.
Die Digitalisierung schafft nur ein paar wenige Arbeitsplätze für hochspezialisierte Leute, die sich ihren Job teuer bezahlen lassen, und auf der anderen Seite stehen Hunderte andere auf der Straße!
Im Endeffekt heißt das mehr Profit für die Post (oder eben Gewinnoptimierung), die sowieso von unser aller Geld bezahlt wird.

Bearbeitet von Herr Jeh am 07.08.2010 19:00:24


ich mache das nicht mit! denn die nächsten stehen schon auf der Matte da kommt oder gibt es ja jetzt schon De-Mail von der Deutschen Telekom Klick die Sparkassen und Volksbanken stehen beim Rechnungsversand in den Startlöchern und das Bürgerportal- Gesetz durch ist stehen viele andere da und machen das auch...


Zitat (Valentine @ 07.08.2010 17:04:02)
Muss ich mir direkt mal ansehen... ich bin bislang der Meinung, dass es ohnehin schon genügend Möglichkeiten gibt mich zu kontaktieren. Wir haben eine "richtige" Adresse mit Straße, Hausnummer, PLZ und Ort und einen Briefkasten am Haus. Wir haben Email, Fax, Festnetz- und Mobiltelefon, das sollte eigentlich reichen?

So sehe ich das auch.

Wer mich erreichen will, kann mich auch erreichen und wer mich finden will, findet mich auch.
Selbst eine ehemalige Brieffreundin aus dem Ausland hat mich über zig Umwege, trotz Namenswechsel wegen Heirat, nach über 30 Jahren wiedergefunden. ;)

Wir stehen nicht mal im Telefonbuch.

O.k. , dann hab ich wieder mal alles falsch gemacht :unsure:
Ich hab gedacht das das ne gute Sache ist.
Z.B. um irgendwelche Formulare oder sonst was wichtiges, privates verschicken zu können.
Zur Gemeinde oder zur Steuerbehörde oder was weiß ich.
Auf jeden Fall war die Registrierung kostenlos und mein Name ist jetzt geschützt.
Schaun wer mal...
Vielleicht bin ich irgendwann froh das ich das gemacht hab :P


Ich könnte mir vorstellen, dass die Behörden auf diesen Zug aufspringen, um ihren Papierdurchsatz zu drosseln, bzw. den Papierverbrauch auf den Empfänger auszulagern, der sich die Schreiben vom Amt dann zur Sicherheit zu Hause selber ausdrucken muss. Gefickt eingeschädelt, ma sagn.
Im Konfliktfall wird freilich nach wie vor jeder behaupten, er hätte genau diese Mail nicht erhalten oder zu spät vorgefunden. Wird heute gern noch steif und fest von Briefen und Faxen behauptet.

Interessant finde ich, dass normmale Briefpost für dieses Verfahren von den Gelblingen geöffnet und eingescannt wird. Im Prinzip bietet die Post damit jetzt die Verletzung des Briefgeheimnisses als Dienstleistung an. Geschäftstüchtig sind die Jungs ja, das muss man ihnen lassen.

Ich hab noch keine Adresse da, fände es aber durchaus reizvoll, Behördenkorrespondenz in der Zukunft über eine Adresse wie BullenstaatSchweinesystem@epost.de oder Ichmusssiealletoeten@epost.de abzuwickeln. :pfeifen:


Diese "Dienstleistung" nehme ich mit Sicherheit nicht in Anspruch. Gründe dagegen wurden ja schon reichlich genannt. Darüber sollte man mal nachdenken.


Zitat (Koenich @ 08.08.2010 01:09:26)
Interessant finde ich, dass normmale Briefpost für dieses Verfahren von den Gelblingen geöffnet und eingescannt wird. Im Prinzip bietet die Post damit jetzt die Verletzung des Briefgeheimnisses als Dienstleistung an. Geschäftstüchtig sind die Jungs ja, das muss man ihnen lassen.

Ähmmmm... da ich das ja für mich nicht haben will, hab ich mich nicht weiter eingelesen. Mal 'ne dumme Frage dazu: bedeutet dies, dass wenn ich einer Freundin, die so 'ne Epost-Adresse hat, einen Brief schreibe, kuvertiere, Briefmarke drauf und abschicke, dass dieser Brief dann von der Post geöffnet, eingescannt und quasi per Email an sie gesendet wird?? Nein, das will ich definitiv nicht!!! Weder dass Briefe an mich von Fremden geöffnet werden noch dass Briefe von mir so behandelt werden. Wer garantiert mir denn, dass die Postler da nicht heimlich mitlesen, dass Inhalte an irgendwelche "Geheimdienste" weitergeleitet werden oder dergleichen mehr? Big Brother schaut uns so schon allenthalben über die Schulter, da brauch ich das nicht auch noch wenn ich Privatestes austausche oder jemandem 'ne bunte Karte aus dem Urlaub schicke!

Zitat (Valentine @ 08.08.2010 13:51:56)
bedeutet dies, dass wenn ich einer Freundin, die so 'ne Epost-Adresse hat, einen Brief schreibe, kuvertiere, Briefmarke drauf und abschicke, dass dieser Brief dann von der Post geöffnet, eingescannt und quasi per Email an sie gesendet wird?? Nein, das will ich definitiv nicht!!! Weder dass Briefe an mich von Fremden geöffnet werden noch dass Briefe von mir so behandelt werden. Wer garantiert mir denn, dass die Postler da nicht heimlich mitlesen, dass Inhalte an irgendwelche "Geheimdienste" weitergeleitet werden oder dergleichen mehr?

Ja, natürlich wird der Brief dann eingescannt, wenn er an eine Adresse geliefert wird, bzw ausgedruckt, wenn er von der epost verschickt wird, wie soll das auch sonst funktionieren? :D ;)

Und ja, natürlich kann dann rein theoretisch der Inhalt von Mitarbeitern gelesen werden, obwohl das ganze Prozedere schon aus Kostengründen völlig automatisiert und ohne menschlichen Eingriff ablaufen dürfte.

Nur ist das bei "normalen" Briefen nicht anders, auch die können theoretisch von Postmitarbeitern gelesen werden, im Zweifelsfall sogar einfacher. Wege, einen Umschlag zu öffnen und wieder zu verschließen, ohne dass der Empfänger es merkt, gibt es zuhauf.


Und: Wenn du das nicht willst, darfst du auch keine Email mehr schreiben. Da ist das systematische Ausspähen von Inhalten mehr als einfach zu bewältigen. Oder verschlüsselst und signierst deine Emails immer zusätzlich mit PGP und GPG und der Empfänger macht das ebenfalls. Ansonsten ist da Tür und Tor geöffnet. Bei den jeweiligen Internetprovidern und bei so ziemlich jedem Knotenpunkt, an dem deine Mails auf dem Weg durchs Netz vorbeikommen.

Das Briefgeheimnis ist immer eine Vertrauenssache, ob nun digital oder analog

Zitat
fände es aber durchaus reizvoll, Behördenkorrespondenz in der Zukunft über eine Adresse wie BullenstaatSchweinesystem@epost.de oder Ichmusssiealletoeten@epost.de abzuwickeln.


Nee, Koenich, die Adressen sind schon vergeben.
Die erste auf ewige Zeiten ans Kanzleramt, die zweite hat sich das Bundeskriegs...ääääääh, Verteidigungsministerium reservieren lassen. B)

Zitat (Valentine @ 08.08.2010 13:51:56)
.... bedeutet dies, dass wenn ich einer Freundin, die so 'ne Epost-Adresse hat, einen Brief schreibe, kuvertiere, Briefmarke drauf und abschicke, dass dieser Brief dann von der Post geöffnet, eingescannt und quasi per Email an sie gesendet wird??

Normale Briefe an E-Post zustellen ist, so denke ich, nicht möglich. Zumindest habe ich von diesem Weg noch nichts gelesen.
E-Post an normale Postanschrift zustellen ist möglich, da druckt die Post es aus und der Postbote kommt.
Nimm doch die normale Postanschrift, dann bleibt es so wie es jetzt ist.
Angabe aber ohne Gewähr.

Ich selbst werde dies nicht in Anspruch nehmen. Ist mein PC defekt komme ich nicht an meine Post, welche wichtig sein kann. Ist mein Drucker defekt kann ich es mir nicht ausdrucken.
Ich muß immer einen PC und Internetzugang haben, zum kontrollieren des Postfaches, welches täglich empfohlen wird.
Nein Danke.

Zitat (zwiebelwurz @ 08.08.2010 15:45:03)
Normale Briefe an E-Post zustellen ist, so denke ich, nicht möglich. Zumindest habe ich von diesem Weg noch nichts gelesen.

Ich fragte, weil ich Könich so verstanden habe...

für mich kommt's jedenfalls auch nicht in Frage. Ich bin schon erreichbar genug über normale Briefpost und Telefon, alles andere wie Internet, Email und Mobiltelefon ist Firlefanz, ohne den ich vor 10 Jahren noch ganz gut leben konnte. Was macht man dann eigentlich bei Stromausfall? Dann funktioniert das Ganze nicht mehr und Welten brechen zusammen!

Ich bin nun wirklich ein überzeugter Internetnutzer. Ohne könnte ich mir das Leben gar nicht mehr vorstellen.
Das heißt aber nicht, dass es nicht auch Dinge gibt, die ich einfach nur blödsinnig und überflüssig finde.

Leuten, die auch Internet haben, schicke ich eine E-mail.
Die kommt in Sekunden an, und wenn der Empfänger es möchte, kann er mir Sekunden später antworten.

Verschicke ich einen richtigen Brief, dann schreibe ich ihn mit der Hand und verschicke ihn auf die übliche Art.

Was mich bei Leuten, die kein Internet haben auf jeden Fall davon abhalten würde ist folgender Satz:

"Besitzt der Empfänger noch keine E-POSTBRIEF Adresse, drucken wir Ihre Mitteilung aus und stellen sie wie
gewohnt auf dem Postweg zu. "

Da frage ich mich, was ist mit dem Briefgeheimnis?
Hat derjenige, der den Brief ausdruckt, die Augen verbunden?

P.S.: ich seh grad, das wurde hier auch schon angesprochen (erst lesen, dann posten ^_^ )

Klar, auch E-mails sind nicht sicher, aber es muss sich erst mal jemand Zugriff drauf verschaffen. Das Risiko existiert, und auch ein normaler Brief kann von einem Postboten geöffnet und gelesen werden.
Aber bei dieser Post ist von vorn herein völlig klar, jemand, den der Inhalt überhaupt nichts angeht, druckt ihn aus und hat ihn offen vor sich.
Das geht für mich überhaupt nicht.

Bearbeitet von Die Außerirdische am 08.08.2010 16:40:04


Zitat (Die Außerirdische @ 08.08.2010 16:34:22)
Was mich bei Leuten, die kein Internet haben auf jeden Fall davon abhalten würde ist folgender Satz:

"Besitzt der Empfänger noch keine E-POSTBRIEF Adresse, drucken wir Ihre Mitteilung aus und stellen sie wie
gewohnt auf dem Postweg zu. "

Da frage ich mich, was ist mit dem Briefgeheimnis?
Hat derjenige, der den Brief ausdruckt, die Augen verbunden?

Edit: Außerirdische hats gesehen, ok ^_^ ..


Ausgedruckt und eingetütet wird sowas sicherlich automatisch, die Vorstellung, dass das jemand von Hand ausdruckt ist schon etwas romantisch ;) Wird höchstens bei Sonder- oder Störfällen passieren.

Und lesen kann man einen Brief als Postmitarbeiter auch, wenn man ihn "analog" in der Hand hat, Umschlag öffnen & wieder verschließen ist nicht das Problem

Bearbeitet von Bierle am 08.08.2010 16:41:49

Mir geht es hauptsächlich um Behördengänge die ich mir so sparen kann.
Also so ganz offizielle Sachen wo nachgewiesen sein muss das ich ich bin.
Mit dem epost-brief ist das gegeben.
Ich kann meine epost, genau wie normale mails, von jedem beliebigen PC abrufen oder verschicken.

Ach is ja auch egal...vielen Dank für eure Meinungen :blumen:
Wie ich sehe bin ich die Einzige die einen Vorteil in der Sache sieht :unsure:


Ich denke, dass das dezeit für Privatmenschen noch nicht geeignet ist.
Vor allem deswegen, weil ich eben keine 100 %- ige Verfügbarkeit von meinem Rechner gewährleisten kann.

Was gebraucht wird, ist vor allem eine Regelung der Art:
Wenn der Brief zwei Tage im Postfach liegt und nicht abgeholt wurde, wird er als normaler Postbrief zugestellt.

Solange das nicht gegeben ist, ist das wohl erst mal eher ein Angebot für Behörden und größere Unternehmen (die eh 100 % Verfügbarkeit ihrer EDV gewährleisten müssen).

Wenn das ganze allerdings noch etwas Endverbraucherfreundlicher gestaltet wird, wird es kommen und in 10 Jahren werden wir unsere jetzigen Vorbehalte nicht mehr verstehen.

Welchen Sinn hat es denn, dass ein Brief von Flensburg nach München gefahren oder geflogen wird, wenn man ihn in München ebenso gut direkt ausdrucken kann?

Und wenn man Behördenpost wirklich am heimischen Rechner erledigen könnte, wäre das eine echte Erleichterung. Gerade für Berufstätige.

Was das Postgeheimnis angeht...
Es werden ja keine Papierbriefe eingescannt, es werden nur - ziemlich sicher vollautomatisch - die Briefe gedruckt und eingtütelt (ins Kuvert gesteckt).
Weshalb sollte da mehr passieren als z. B. bei der versendenden Behörde selbst?
Weshalb sollte das Personal bei der Post unzuverlässiger sein, als die EDV-Betreuer der Bank?

Der Wermutstropfen hier ist wohl, dass die Polizei hier keinen richterlichen Beschluss braucht, um den Brief einzusehen.

Also m. E.
Das wird eine gute, große Sache.
Die wird kommen.
Aber sie ist noch nicht für Privatkunden ausgelegt. Um für Privatkunden attraktiv zu sein, muss und wird noch nachgebessert werden.

Ich bin auch der Meinung, dass es gut ist, dass der Brief das normale Porto kostet.
Damit hat man dann endlich mal ein Spamfreies Postfach.


Danke Charly 70 für deine ausführliche Antwort.

Ich werde die Sache also mal im Auge behalten und aussitzen.
Meine Adresse hab ich jedenfalls schon mal gesichert :P


Zitat (Charly_70 @ 08.08.2010 17:57:08)
Welchen Sinn hat es denn, dass ein Brief von Flensburg nach München gefahren oder geflogen wird, wenn man ihn in München ebenso gut direkt ausdrucken kann?

Dann kann man genausogut ein Fax oder eine Email schicken.


Zitat
Und wenn man Behördenpost wirklich am heimischen Rechner erledigen könnte, wäre das eine echte Erleichterung. Gerade für Berufstätige.

Auch das könnte man mit Internet und Email erledigen. Warum also noch ein zusätzliche Adresse für jeden? Damit man auch wirklich überall, sogar im Urlaub, erreichbar ist und der Erholungswert endgültig auf Null zurückgeht?

Zitat
Das wird eine gute, große Sache.
Die wird kommen.


Das meiste haben wir doch schon, nur unter anderem Namen.

Zitat
Ich bin auch der Meinung, dass es gut ist, dass der Brief das normale Porto kostet.
Damit hat man dann endlich mal ein Spamfreies Postfach.

Och, das kann man heute auch schon haben- wenn man konsequent (mindestens) zwei Emailadressen hat: eine zum "Spielen" und eine für seriöse Post. Übrigens ist der Briefkasten, der an jedem Hauseingang hängt, schon lang nicht mehr "spamfrei", denn sogar mit der guten alten Post bekommt man regelmäßig diverseste Werbeblättchen. Auch wenn man "keine Werbung, bitte" dranschreibt.

Bearbeitet von Valentine am 08.08.2010 19:51:50

Weshalb sollte das Personal bei der Post unzuverlässiger sein, als die EDV-Betreuer der Bank?
Quelle: Charly70

Weil es Postpersonal war, das zuhause vor Weihnachten säckeweise die Post hortete und immer noch hortet in der Hoffnung, Geldscheine zu finden!
Post kam nicht beim Empfänger an, weil sie im Keller in den Säcken auf den Tag wartete, an dem der Mitarbeiter endlich aufflog und die Post endlich, nach Jahren, zugestellt werden konnte.

Ich hatte selbst bestimmt schon vier oder 5 unschöne Post-Erlebnisse und könnte auf die Post, wie sie sich seit längerer Zeit gibt, gut verzichten. Da müsste sich auch im Service-Bereich noch vieles tun.

Und bzgl. Umgang mit ihren Mitarbeitern kann die Post sich durchaus in eine Schlange einreihen mit Lidl, Kik & Co.


Natürlich gibt es bereits Fax und Mail.
Aber trotzdem kann ich meine Einkommenssteuererklärung zwar per Elena versenden, muss aber trotzdem noch die unterschriebene Erklärung per Post versenden.
Umgekehrt bekomme ich zwar die Rückerstattung vorab elektronisch, aber anschließend den Zettel auch noch auf Papier.


Also perfekt ist das so noch nicht.
Auch fast alle Rechnungen kommen bei mir noch auf Papier an.
Und ja, irgendwie geht ELENA auch jetzt schon vollelektronisch aber für den EINEN Bescheid lohnt es sich nicht, da etwas zu organisieren.

Erst mal wird es aber wohl so laufen.
Die Firmen schicken ihre Rechnungen / die Behörden ihre Bescheide elektronisch zum nächsten größeren Postamt.
Da werden sie dann bei Privatadressen ausgedruckt.
Vorteil für die Firmen: Sie haben keine Kosten für Papier und eintüteln.
Vorteil für die Post: Sie hat wesentlich weniger transportkosten.

Und mir ist es ja eher egal, wo der Brief gedruckt wird.
Hauptsache er kommt an.

Bearbeitet von Charly_70 am 08.08.2010 20:25:16


Schnelltest der Stiftung Warentest hält e-Postbrief für nicht ausgereift: Kompletter Test der Stiftung Warentest


aber noch aussagekräftiger ist das Video von SemperVideo was die Pflichten und Rechte der Nutzer schön offen legt: Das Video


Danke für die Links, Nachi!

Es ist halt so, wie ein Spruch aus den 90er Jahren beschreibt:
"Bist du erst in der EDV, kennt deine Daten jede Sau."
:pfeifen:

Bearbeitet von Herr Jeh am 16.08.2010 14:53:30


Zitat (Herr Jeh @ 16.08.2010 14:53:19)
Danke für die Links, Nachi!

Es ist halt so, wie ein Spruch aus den 90er Jahren beschreibt:
"Bist du erst in der EDV, kennt deine Daten jede Sau."
:pfeifen:

@Herr Jeh, ich fand die Idee erst ganz toll(sichere Elektronische Post wo der Empfänger nicht sagen kann ich habe es nicht erhalten), genau wie den neuen Ausweis der mich im Internet ausweisen kann... aber nachdem ich die Hintergründe beleuchtet habe oder von anderen offen gelegt bekommen habe, gebe ich meine Infos gern weiter....

Zitat (Nachi @ 16.08.2010 20:11:57)
...ich fand die Idee erst ganz toll(sichere Elektronische Post wo der Empfänger nicht sagen kann ich habe es nicht erhalten)...

Ich auch :wallbash:

Ich bin jedenfalls froh, daß ich die Anmeldung nicht vervollständigt habe. Diese Epost kann sich leisten, wers mag.



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