was tun wenn ein tier stirbt


hallo leute,
ihr kennt das sicher auch das ein tier stirbt.bei mir sind neulich zwei guppis eingegangen -die habe ich im klo runtergespült.
als jetzt mein fadenfisch frodo gestorben ist konnte ich das nicht. ich hab ihn sozusagen im garten "begraben".
ist das völlig überdreht?meine katze würde ich ja auch im garten beisetzen.


Hallo, Vedeen,

NEIN, ich finde das nicht übertrieben!- Wir hatten vergangenes Jahr mehrmals Kois und Shubinkins
im Teich eingesetzt.- Es war uns nach 1 Tag ein liebes Ritual, morgens die Fische zu "begrüßen".- Die Kois
waren jedoch zu empfindlich, leider.- Die habe ich sogar wiederbelebt mit leichter "Herzmassage", und mittels Strohhalm "künstlich beatmet".- Was ihr Leben eindeutig um einige Tage verlängert hat.
Ob das nun richtig war, weiß ich nicht.- Ihr Dahinscheiden hat uns auch recht arg getroffen.- Und ich habe mich von jedem verstorbenen Fisch auch verabschiedet.

Jedes Lebewesen hat eine Seele unserer Ansicht nach.- Da gibt es kein "zu klein" oder "nicht wertvoll"...

Alles, was wir in's Herz schließen, ist auch unsere Liebe wert!- Wer das nicht versteht, hat eben keinen Bezug
zu Tieren oder Pflanzen.- Da mache ich mir auch keinen Kopf wegen, ob ich/wir da "richtig denken".

Weißt Du: in Gedanken sehe ich die Fische immer noch im Teich...neue haben wir jedoch nicht mehr eingesetzt.

Lieben Gruß...Isi


Ich würde auch sagen das hast du richtig gemacht den Fisch zu begraben.mancher wird sich denken so ein Aufriss wegen so einen Tier...
Aber wenn unsere Katze mal von uns gehen muss,werden wir sie auch im Garten begraben.Sie hat uns schon so viel freute gemacht das hat sie einfach verdient.(hoffe das sie aber noch lange da ist)
Könnte das mit meinen gewissen nicht ausmachen sie irgend wie anders zu beerdigen.


logisch begraben! :wub: :heul:


:wub: :wub:


Zitat (IsiLangmut @ 19.12.2010 10:12:11)
Hallo, Vedeen,

NEIN, ich finde das nicht übertrieben!- Wir hatten vergangenes Jahr mehrmals Kois und Shubinkins
im Teich eingesetzt.- Es war uns nach 1 Tag ein liebes Ritual, morgens die Fische zu "begrüßen".- Die Kois
waren jedoch zu empfindlich, leider.- Die habe ich sogar wiederbelebt mit leichter "Herzmassage", und mittels Strohhalm "künstlich beatmet".- Was ihr Leben eindeutig um einige Tage verlängert hat.
Ob das nun richtig war, weiß ich nicht.- Ihr Dahinscheiden hat uns auch recht arg getroffen.- Und ich habe mich von jedem verstorbenen Fisch auch verabschiedet.

Jedes Lebewesen hat eine Seele unserer Ansicht nach.- Da gibt es kein "zu klein" oder "nicht wertvoll"...

Alles, was wir in's Herz schließen, ist auch unsere Liebe wert!- Wer das nicht versteht, hat eben keinen Bezug
zu Tieren oder Pflanzen.- Da mache ich mir auch keinen Kopf wegen, ob ich/wir da "richtig denken".

Weißt Du: in Gedanken sehe ich die Fische immer noch im Teich...neue haben wir jedoch nicht mehr eingesetzt.

Lieben Gruß...Isi

:wub: :wub:

Hab früher auch die Fische in der Toilette beerdigt, bis mein Großer das mal gesehen hat und völlig entsetzt war, seither bekommen die auch ein kleines Loch im Garten (hab ja lange in der Stadt gewohnt, da wudern sie am Grünstreifen vergraben, war mir auch nicht peinlich, mein Kurzer war ja immer mit dabei), Lebewesen bleibt Lebewesen, es gibt kein zu klein.Und grad so ein schöner Fisch ist ja so ein kleiner Liebling.


Zitat (vedeen @ 19.12.2010 09:22:51)
hallo leute,
ihr kennt das sicher auch das ein tier stirbt.bei mir sind neulich zwei guppis eingegangen -die habe ich im klo runtergespült.
als jetzt mein fadenfisch frodo gestorben ist konnte ich das nicht. ich hab ihn sozusagen im garten "begraben".
ist das völlig überdreht?meine katze würde ich ja auch im garten beisetzen.

Du kannst alles in Deinem Garten beisetzen (mit klassischem Begräbnis, welches du selbst inszenierst) sofern der zu bestattende Körper nicht mehr als 40 kg wiegt ;) vorausgesetzt, Du hebst die Grube tief genug aus (je schwerer, um so tiefer, leg große Steine auf das Grab / den Körper, sonst buddeln ihn nachts die Katzen, Marder, Füchse aus). Weine ruhig, sprich ein Gebet.

Fische hatte ich nur sehr kurz, und als diese in die Toilette kamen, hatten sie schon längst keine Ahnung mehr von dieser Welt, sie waren also definitiv tot. Da habe ich es einfach so gehändelt... Toilette runter, machs gut...
Fische hatten bei uns nie Namen, sie waren eben Fische.
Es tat mir furchtbar leid, wenn welche von ihnen starben, :heul: ich wußte damals einfach zu wenig über Fische... aber wirklich helfen kann man ihnen mit dem besten Wissen kaum, wenn es schon sichtlich zu spät ist.
Jeder hängt an seinem Tier. Was da wie "überdreht" an Reaktion auf den Tod desselben ist, ist nirgendwo verzeichnet oder vorgeschrieben.
Jeder trauert individuell, und das sei ihm gestattet. :) :trösten:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 20.12.2010 03:45:36

Als unsere Schäferhündin an Krebs gestorben ist, haben wir sie in einem Krematorium extra für Haustiere verbrennen lassen. Wir hätte es nicht übers Herz gebracht, sie einer Tierverwertung zu überlassen. Es hat uns damals 280 Euro gekostet, aber für sie haben wir das gerne bezahlt, denn sie war ein besonderer Hund an dem wir leider nur 8 Jahre unsere große Freude gehabt haben. Die Asche haben wir in einem schönen Karton.

Das gleiche werden wir auch bei Rex und Angi machen, wenn sie über die Regenbogenbrücke gehen müssen.

Es gibt sehr viele Menschen, die es nicht verstehen können, wenn man um seine Tiere so sehr trauert. Ich finde aber, jeder soll mit seinen verstorbenen Tiere machen, was er für richtig hält.

Bearbeitet von Rexyangi am 28.01.2011 00:03:58


Als meine Oma vor einigen Jahren gestorben ist haben meine Eltern ihren Hund "übernommen". Vor einigen Monaten ging es dem Hund so schlecht, dass mal wieder der Tierarzt aufgesucht wurde. Die Diagnose war schlecht: Krebs im Endstadium.

Der Tierarzt wollte den Hund sofort einschläfern. Meine Eltern haben das um einige Stunden verschoben und erstmal meine Schwester und mich angerufen. Wir haben unsere Kinder bei ihren nachmittäglichen Terminen/Verabredungen abgeholt und haben uns von dem Hund verabschiedet. Als es soweit war wollten SÄMTLICHE Kinder (im Alter zwischen 7 und 16) "unseren" Hund auf dem letzten Weg begleiten.

Der Tierarzt war sehr einfühlsam und hat unsere Anwesenheit gestattet. (Wie ich zwischenzeitlich gehört habe ist das nicht selbstverständlich!) Alles geschah sehr pietätvoll und die Kinder haben den Hund gekrault und gestreichelt als er erst die Narkose bekam und anschließend friedlich einschlief.
Danach haben die größeren im Garten meiner Eltern ein tiefes Loch gegraben, während die Jüngeren sich um den Grabschmuck kümmerten.

Schließlich wurde der Hund mit den letzten Strahlen der untergehenden Sonne bestattet.
Natürlich flossen während dessen unzählige Tränen. Und es hat auch eine Weile gedauert, bis alle das verarbeitet haben. Aber ich denke, dass dieses Begleiten in den Tod eine ganz wichtige und hilfreiche Erfahrung für uns alle war. Und es war besonders schwer, weil der Hund eine Art "letztes Lebenszeichen" von meiner Oma war.


Auf Wunsch durfte jedes der Kinder ein Erinnerungsstück an den Hund behalten.

Ich denke, dass diese Erfahrung für die Kinder richtig und wichtig war um sich mit dem Thema Geburt/Leben/Tod auseinander zu setzen.

Es ist egal, ob es eine Pflanze, ein Tier oder ein Mensch ist:
Ein jeder sollte das Lebewesen, dass er geliebt hat, in entsprechender Würde bestatten können und dürfen!

Bearbeitet von Blattlaus am 28.01.2011 01:04:50


Liebe muß sich nicht rechtfertigen.- Egal, wem unsere Liebe gilt, und in welcher Weise wir von ihr Abschied nehmen.

Unsere Einsamkeit kann uns ja auch Niemand abnehmen..., so ist es doch jedem Menschen freigestellt, sich den Weg dorthin auf seine Weise erträglicher zu machen.

Lieben Gruß...Isi


Als meine alte Katze vor drei Jahren starb,haben wir sie im Garten meiner Eltern beerdigt. :heul: Wir haben dann ein Gebet für sie gesprochen und eine richtige kleine Zeremonie gemacht.Genauso bei meiner ganz alten Katze,die leider Krebst hatte. :heul:

VLG :heul: :blumen:
Pompe


Unsere Kessi ist auf dem Weg in die Klinik gestorben. Sie wollte uns wohl die Entscheidung abnehmen. Unser Rex hat auch sehr getrauert um sie. Ist dauernd zur Garage gelaufen und hat geschnuppert. Noch heute legt er sich immer dort hin, wo sie immer gelegen hat. Auch nach 6 Jahren noch.


Donnerstag ist einer der zwei Wellensittiche von meiner kleinen Schwester gestorben. Wir haben ihn neben unserem Walnussbaum begraben... Nun sieht man da ein großes Herz aus weißen Steinen gelegt.

Zumal der kleine auch noch nicht alt war.. Und wir nicht genau wissen, woran er gestorben ist.
Es könnte sein, dass er verhungert ist, da der andere sehr (!!) dominant war und ihn immer sehr kurz gehalten hat..
Wir wissen es nicht.



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