Stein in Katzennapf: verhindern von schlingen


Ich überlege wie ich verhindern kann das Garfield schlingt und dachte jetzt dran einen Stein in seinen napf zu legen, weil das gegen schlingen helfen soll, was meint ihr dazu? könnte das erfolg haben? hat wer von euch Erfahrung bei sowas?


Versteh ich jetzt nicht wirklich. Soll Garfield den Stein verschlucken und dann verdutzt aus der Wäsche schauen? Vergiss es lieber! Hört sich gaaaar nicht tierfreundlich an. Tiere schlingen halt, weil sie denken: Was ich hab, das hab ich und das kann mir keiner wegnehmen. Überlebenstrieb.
Wir können Tiere nicht mit Menschen vergleichen. Ich hätte meine Hündin auch gern so:" Boah, Frauchen! Was Du da wieder Feines hingestellt hast! Trockenfutter mit Wasser. Waaahnsinnn! Und wo sind Messer und Gabel? Und die Serviette zum Maul abputzen? Und zum Bäuerchenmachen geh ich selbstverständlich raus, isdochklar..." ;-)

Sorry, aber Tiere sollen doch Tiere bleiben. Lass Garfield schlingen, solang er keine körperlichen Probleme damit hat (Krämpfe,Durchfall, Erbrechen oder o.ä.) Das "MitGenussEssen" und ganz Dir dabei ganz dankbar in die Augen schauen kannste vergessen.

LiebgemeintGruss,
moirita


Nein ich meine das ich einen großen Stein in die mitte des napfts legen würde, sodass Garfield darum herum essen muss und damit langsamen frisst, ansich wärs ja egal, wenn er nicht danach kotzen würde oder versucht seine langsam fressenden Schwestern zu beklauen.

und der Stein soll so groß sein das er nicht ins katzenmaul passt, ist doch ganz klar.


ach ja und sorry für diese dumme Frage :(


Liebe Tessaiga! "Es gibt keine dummen Fragen", sagt mein Daddy immer. "Nur unqualifizierte Antworten..."

Wünsche Dir und Garfield unbekannterweise ein schönes, leckeres, steinloses (!)Weihnachtsfest.

Mitfühlgruss von Besitzerin einer unverbesserlich schlingenden Hündin

moirita :wub:


weswegen soll der stein bewirken, dass er nicht mehr so arg schlingt? er wird sich merken, wo er liegt. und dann um den stein herum alles schnell in sich hineinschlingen.

auch besteht die gefahr, dass er sich daran zähne abbricht. manche tiere schlingen nun einmal, andere lassen sich zeit.


Ich praktiziere das so, allerdings bei meinem Hund. In seinem Napf liegt ein großer Wackerstein.

Mein Hund ist ein extremer Schlinger, das heißt er kaut sein Futter nicht, sondern inhaliert es förmlich. Ungelogen, innerhalb weniger Sekunden ist das Futter weg.

Durch den Stein allerdings, der ca. 3/4 seines Napfes ausmacht ist er gezwungen, sich Bröckchen für Bröckchen herauszufischen. Damit vemeide ich einfach, dass er sich im wahrsten Sinne des Wortes den Bauch vollschlägt.

Ich weiß zwar, dass das Schlingen in der Natur des Hundes liegt, allerdings hab ich echt Panik davor, dass mein Hund irgendwann einmal (wovon auch immer) eine Magendrehung bekommt. Durch das Schlingen ist angeblich das Risiko erhöht, da der Hund schon beim Fressen (bzw. beim -öfter auftretenden- wieder Hervorwürgen und Schlucken) mehr Luft schluckt, außerdem vom heruntergeschlungenen Futter oft Schluckauf bekommt.

Außerdem ist er gezwungen, seine Zähne wieder verstärkt zu nutzen. Und nein, der Stein stellt durch seine Größe keine Gefahr für ihn dar, seine Zähne schädigt er auch nicht, da er die Bröckchen mit der Zunge herausfischt.


Zitat (tessaiga @ 23.12.2010 21:15:08)
Ich überlege wie ich verhindern kann das Garfield schlingt und dachte jetzt dran einen Stein in seinen napf zu legen, weil das gegen schlingen helfen soll, was meint ihr dazu? könnte das erfolg haben? hat wer von euch Erfahrung bei sowas?

keke bei einem großen Hund verstehe ich es sogar. :wub:
aber bei einer Katze................ :(
ich habe meinem schlinger einfach einen kleinen Napf hingestellt.
gut den muß ich nun öfter füllen, aber wenn ich es für richtig halte. :pfeifen: :wub:

Ich vermeide das einfach, indem ich öfter kleinere Portionen gebe.
Da Du von einem Stein sprichst gibst Du vermutlich Trockenfutter? Ist zwar nicht ideal, aber für Intelligenzsspielzeug eignet es sich ganz gut.
Google mal nach "Fummelbrett" oder auch nach dem "Activity Funboard". Da muss der Kater sich sein Futter erarbeiten. Das dauert natürlich und schlingen und schneller fertig werden erledigt sich damit.
Wenn er nicht ans Futter der anderen Katze soll, dann füttere sie doch in getrennten Räumen oder bleib dabei.


Zitat (tessaiga @ 23.12.2010 21:58:51)
Nein ich meine das ich einen großen Stein in die mitte des napfts legen würde, sodass Garfield darum herum essen muss und damit langsamen frisst, ansich wärs ja egal, wenn er nicht danach kotzen würde oder versucht seine langsam fressenden Schwestern zu beklauen.

und der Stein soll so groß sein das er nicht ins katzenmaul passt, ist doch ganz klar.

Ich finde diese Idee ganz großartig!!! :daumenhoch:
Unter und neben dem Stein vor muß er sich sein Futter "erarbeiten", was dazu führt, daß er es maßvoller zu sich nimmt. Das macht totalen Sinn. :yes:
Genau, wie es auch keke schon von ihren Labby-Hund (generell Futterinhalierer ;) wie alle Retriever) schreibt.
Daß es derartige Schlinger auch unter Katzen gibt, ist mir neu (ich weiß besser mit Hunden Bescheid), aber auf jeden Fall sind weder die Frage noch der Gedanke dumm, sondern der richtige Weg. :blumen:

Zitat (Die Bi(e)ne @ 24.12.2010 01:34:38)
Ich finde diese Idee ganz großartig!!! :daumenhoch:
Unter und neben dem Stein vor muß er sich sein Futter "erarbeiten", was dazu führt, daß er es maßvoller zu sich nimmt. Das macht totalen Sinn. :yes:
Genau, wie es auch keke schon von ihren Labby-Hund (generell Futterinhalierer ;) wie alle Retriever) schreibt.
Daß es derartige Schlinger auch unter Katzen gibt, ist mir neu (ich weiß besser mit Hunden Bescheid), aber auf jeden Fall sind weder die Frage noch der Gedanke dumm, sondern der richtige Weg. :blumen:

danke ich hab die idee auch in verschiedenen hundeforen gelesen und dachte, vielleicht kann man das auch bei katzen einsetzen, hab heut einen Test mit dem Stein gemacht, und Garfield hat erstmal lang geschaut, Fragezeichen gesehen und dann ganz vorsichtig mit den pfötchen das Futter aus dem napf geangelt und diesmal doppelt solang gebraucht wie sonst, dafür hat er die anderen katzen in ruhe gelassen :)

Zitat (Gift @ 24.12.2010 00:29:16)
Ich vermeide das einfach, indem ich öfter kleinere Portionen gebe.
Da Du von einem Stein sprichst gibst Du vermutlich Trockenfutter? Ist zwar nicht ideal, aber für Intelligenzsspielzeug eignet es sich ganz gut.
Google mal nach "Fummelbrett" oder auch nach dem "Activity Funboard". Da muss der Kater sich sein Futter erarbeiten. Das dauert natürlich und schlingen und schneller fertig werden erledigt sich damit.
Wenn er nicht ans Futter der anderen Katze soll, dann füttere sie doch in getrennten Räumen oder bleib dabei.

Also öfter kleine portionen ist nicht drin, weil mein Bruder und ich 8 stunden arbeiten müssen, es ist ebi uns so: Morgens bevor wir gehen, bekommen die Miezen etwas Nafu, was Garfield in sich reinschlingt und Abends gibt es auch was. dazwischen gibt es trofu und das frisst Garfield ganz normal ohne schlingen. jetzt im uralaub will ich die Katzen etwas mehr verwöhnen, aber während der arbeit geht es halt schlecht.

Katzen brauchen nicht permanent Futter zur Verfügung ;)
Selbst mit 8 Stunden arbeiten kann man 3mal täglich füttern. Morgens, wenn man nach Hause kommt und vorm ins Bett gehen.
Da Katzen Gewohnheitstiere sind und sich dabei lieber an die angenehmen Abläufe halten solltest Du mit dem "Verwöhnen" vorsichtig sein ;)


Als ich meine beiden schnurrenden Tapetenterminatoren noch hatte, klappte das mit dem 8-Stunden-Arbeitstag (Männe und ich, Kind in der Schule) auch ganz prima, allerdings habe ich nur 2x am Tag gefüttert:
Morgens ehe ich ging und spätnachmittags/ frühabends, wenn ich heimkam. Wurde es mal länger auf Arbeit oder ich war ein paar Tage nicht da, wußten Männe und Kind (einer von denen war immer zur fraglichen Zeit da), wann sie ihnen wieviel Futter zu geben hatten.
Die beiden Miezen kamen gut damit zurecht und meldeten sich mit "Wääääh-Hunger!!!" auch nur zu genau diesen üblichen Futterzeiten. :) Alles Übungs-, Konsequenz- und Gewohnheitssache.

Trotzdem macht die Geschichte mit dem Stein Sinn: Dieses Erarbeiten des Futters ist für den Kater ja auch Beschäftigung und gute Gehirn- und Körperaufgabe. Er scheint das ganz schnell kapiert zu haben! :daumenhoch:
So hat er auch als Wohnungskatze eine tägliche wichtige Aufgabe und Herausforderung. :)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 25.12.2010 04:01:03



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