Kindergarten - Was braucht man dafür alles? Kleine kommt ja schon in 7 Wochen


Hab eben eine Liste erstellen wollen für den Geburtstag meiner Maus, die am 14.02. zwei Jahre alt wird.
Ich weiß auch, das wir mal eine Liste vom Kindergarten bekamen, was wir für den Besuch dort alles brauchen würden, aber ich finde diese leider nicht mehr.
Dort nachfragen geht derzeit nicht, da Ferien.
Meine Verwandten wollen aber wissen was sie der Maus dann bald zum Geb. schenken können. Könnt ihr mir nicht ggf. sagen was man für den Kiga Besuch alles braucht?

Also z.B.

- Pampers
- Feuchttücher
- Creme (sie macht ja noch in die Windel)

. Ich weiß das sie Gummistiefel wahrscheinlich braucht, aber dann hörts auch schon so ziemlich auf.

- Kindergartentäschchen haben wir schon

Danke euch

LG Brinarina


Einen Malerkittel wird sie auch brauchen. Ich hab dafür von einem alten Herren-Oberhemd Kragen und Manschetten abgeschnitten, die Ärmel neu gesäumt und Gummibänder eingezogen. Man kann sowas aber sicher auch in "edler" und teurer kaufen?


Hausschuhe, Matschhose,


-Eine "gute" Trinkflasche,
eine die nicht ausläuft...
-Turnbeutel und Gymnastikschuhe, sofern die kleinen Mäuse sich schon in der Turnhalle austoben dürfen.


Butterbrotsdosen, um Obst, Gemüse und je nach Verpflegung im Kiga eben auch das Butterbrot zu transportieren.


Kleine Geldbörse für das Milchgeld. Falls es bei euch noch eingesammelt wird.


Falls die Maus warm ißt fest schließende Dosen für das was über bleibt. Wir haben gute Erfahrung mit L*ck&L*ck die mit den "Ohren" zum schließen.
Sonnenhut für die warme Zeit. Wir hatten immer einen im Fach, falls man morgens mal keinen auf hat.

Edit: Hausschuhe, die sie selbst leicht an und ausziehen kann, am besten mit Klettverschlüssen.

Bearbeitet von Pumukel77 am 26.12.2010 11:43:20


Ich glaub das kommt auf die Kita an. In der Krabbelstube in der ich gearbeitet habe, gab es Matschhosen und Malkittel. Auch Pampers usw warn vorhanden.


Ja, kennst Du denn keine anderen Eltern, die ihr Kindchen in die gleiche oder ähnliche Kiga schicken? Alles bisher Vorgeschlagene ist schon richtig; nur, ob es gerade in Deiner Kiga verlangt wird...
Andererseits: Wenn einiges nicht dort benötigt wird, kannst Du es sicher sonst auch verwenden.

Edit: Spiralsöckchen!! Das sind jene ohne Ferse; da kann man sie nicht falsch anziehen. Freut jede Kindergärtnerin. sich drüber. Wenn Du Interesse hast und nicht weißt, wie das geht: Steht sicher irgendwo im thread "Socken stricken", aber ich könnte es Dir auch beschreiben, wenn nötig.

Bearbeitet von dahlie am 26.12.2010 12:24:37


Ja, kommt wirklich auf den KiGa an.

Malerkittel sind bei uns z.B. vorhanden, Matschhosen dafür nicht...
Geld wird bei uns direkt von den Eltern eingesammelt.

Auf unserer Liste stand, soweit ich mich erinnern kann:

-Hausschuhe
-Gummistiefel (für die kalte Jahreszeit haben wir dann nochmal ein paar gefütterte Gummistiefel angeschafft)
-Regenjacke + Matschhose
-Schneeanzug
-Turnschläppchen bzw. geeignete Turnkleidung (bei so ganz Kleinen reicht da aber oft noch Body+Strumphose oder Leggings, sowie Stoppersocken statt Turnschläppchen)
-Windeln, Feuchttücher, Wickelunterlage


zusätzlich haben wir angeschafft:
-Brotdose
-Trinkflasche (wäre aber nicht nötig gewesen, da dort Getränke gestellt werden)

Schneeanzug hätten wir uns im Übrigen sparen können, denn je nach Wetterlage kommt das Kind ja sowieso schon im Schneeanzug in den KiGa und wird auch im Schneeanzug wieder mit nach Hause genommen - aber da hatten wir als zweiten Anzug sowieso einen ganz günstigen, gebrauchten von der Kinderbedarfsbörse gekauft, so haben wir nun eben einen zum Wechseln, falls mal einer so richtig nass werden sollte :)

Bearbeitet von madreselva am 26.12.2010 12:32:21


Und vergiss nicht, überall den Namen reinzuschreiben -_-


Kleiner Tip von einer Erzieherin: Gib Deiner Süßen irgendein vertrautes Kuscheltier oder Püppchen oder ähnliches mit, das ihr ein wenig in der Eingewöhnungsphase hilft, den anfänglichen Trennungsschmerz zu überwinden.
Wirkt bei vielen Kindern Wunder! :blumen:


Erkundige Dich sowieso mal, wie die Eingewöhnungsphase abläuft.
Deine Kleine ist ja noch kleiner als meine, weiß natürlich nicht genau, WANN sie in den KiGa kommt.

Aber ich finds echt wichtig bei so ganz Kleinen, dass der KiGa/die Krippe irgendein Modell zur Eingewöhnung hat und sich genug Zeit dafür genommen wird.
Meine Kleine kam mit gut 26 Monaten in den KiGa, Eingewöhnung dort nach dem Berliner Modell.

Das Ganze lief so problemlos, dass ich es immer noch nicht glauben kann. :)

Sie ist nun seit gut 2 Monaten im KiGa, liebt es, und hat kein einziges Mal geweint :)
In der ersten Woche war ich jeden Morgen dabei, dann haben wir den ersten (kurzen) Trennungsversuch gemacht, und am nächsten Tag bin ich dann schon "richtig" nach Hause gegangen - natürlich telefonisch abrufbereit, falls was sein sollte. Aber es war nie was :)

Bearbeitet von madreselva am 28.12.2010 21:38:44


Erst einmal vielen Dank. Ich hab mir alles durchgelesen und mit auf die Liste gesetzt.

Das ist wirklich sehr hilfreich von euch gewesen. Danke.

Die Eingewöhnungsphase läuft hoffentlich sehr harmonisch und sollte eigentlich stressfrei sein. Heißt, wenn das Kind noch nicht bereit ist, dann ists eben so.
So geh ich das auch an. Aber ich rechne nicht mit Stress, da die Maus schon häufiger mit andern Kindern spielt und ich eigentlich kaum nebendran sitzen muss. Da ist sie schon sehr selbständig.


Brinarina, bevor du jetzt Matschhosen und Regenjacken und Trinkflaschen kaufst, frag erst in der Kita/im Kindi nach. Es ist einfach von Kita zu Kita unterschiedlich, was die dort haben und was du bringen musst. Wär ja schade, wenn du dann auf deinen Neuanschaffungen sitzenbleibst :P


aus viel viel Erfahrung heraus: Lass dir (deinem Kind) Namenschilder zum aufbügeln schenken und bügel sie ÜBERALL rein.... Bei uns in der kita landen soviele Sachen auf einem "Wühltisch", weil man es keinem Kind zuordnen kann, da kein name srin steht. :D


Zitat (Brinarina @ 29.12.2010 08:00:44)

Die Eingewöhnungsphase läuft hoffentlich sehr harmonisch und sollte eigentlich stressfrei sein. Heißt, wenn das Kind noch nicht bereit ist, dann ists eben so.
So geh ich das auch an. Aber ich rechne nicht mit Stress, da die Maus schon häufiger mit andern Kindern spielt und ich eigentlich kaum nebendran sitzen muss. Da ist sie schon sehr selbständig.

Ich meinte damit eher, ich würde mich vorher erkundigen, ob der KiGa sowas wie ein Konzept zur Eingewöhnung hat. So kleine Mäuse gibt man ja nicht einfach mal ab und lässt sie dort. Die müssen ja auch erst mal eine Beziehung zur Erzieherin aufbauen, bleiben meist am Anfang auch noch nicht den ganzen Vormittag dort, sondern erst mal nur stundenweise und so.

Meine Tochter hat vor dem KiGa auch schon viel und gerne mit anderen Kindern gespielt, und trotzdem gab es eine Eingewöhnungsphase. :)

So meinte ich das.

Dann ist es auch noch wichtig zu wissen (oder wäre es mir als Mutter), wie denn im KiGa damit umgegangen wird, falls es doch mal Tränen zur Trennung gibt usw. usw. :)

Hallo Brinarina,
kann es sein, dass es dein erstes Kind ist, das in den Kindergartern kommt... :pfeifen:
Ich verstehe dich da total - auch, wenn es ein "Nachkömmling' ist... :rolleyes:

Als Mutter hat man es nicht leicht sein Kind abzugeben. Aber glaube mir: Auch wenn dein Kind vor dir tobt und Gedöns macht, wenn du es abgibst. Das beste auf langer Dauer ist: DU GEHST! Verabschiede dich normal von deinem Kind und gib ihm die Sicherheit, dass du es wieder abholen kommst - gegebenenfalls auch wann.
Ich garantiere dir, in den meisten Fällen ist die Mutter gerade gut 5 Minuten weg, da spielen die Kinder schon vergnügt mit anderen und leben sich gut ein.
Kann allerdings sein, dass das sich einige Tage hinzieht - ist die Abnabelungsphase - aber als Eltern sollte man da durchziehen. Kinder haben schnell raus, wie sie ihre Eltern manipulieren können - und diese auch drauf anspringen... :pfeifen:


Das Kind ist noch sehr klein. Das manipuliert nicht mal einfach so.

Also bei uns im KiGa lief das so, zuerst mal bleibt die Mutter / Bezugsperson ein paar Tage lang mit dem Kind im KiGa, hält sich aber bewusst zurück und im Hintergrund - damit das Kind eine Beziehung zur Erzieherin aufbauen kann.
Mutter steht aber jederzeit zur Verfügung, falls das Kind sie ansprechen, mit ihr spielen, kuscheln etc. will.

Nach ein paar Tagen (WANN genau ist individuell verschieden, geschieht in Absprache mit der Bezugserzieherin) wird dann der erste Trennungsversuch gestartet: Mutter verabschiedet sich kurz und sehr klar vom Kind und verlässt den Raum (wartet aber im Nebenraum). Falls es Trennungstränen gibt, versucht die Erzieherin, das Kind zu trösten. Wird jedoch länger als ein paar Minuten geweint, holt die Erzieherin die Mutter wieder zurück in den Raum zum Kind.

Ansonsten, wenn das Kind sich beruhigen lässt oder gar nicht weint, bleibt die Mutter so ca. eine halbe Stunde bis Stunde weg (= im Nebenraum), bis die Erzieherin sie wieder zurück holt.
Am nächsten Tag wird dieser Zeitraum ausgedehnt, und wiederum nach einigen Tagen kann die Mutter dann schon tatsächlich den KiGa verlassen (bleibt aber telefonisch erreichbar, damit sie ggf. schnell zurück zum Kind kann).
Telefonische Erreichbarkeit auf Abruf während der gesamten Eingewöhnungsphase, die - individuell verschieden - bis zu 3 Wochen dauern kann.


Ich finde dieses Modell sehr überzeugend, und hat bei uns super funktioniert - übrigens OHNE eine einzige Träne seitens des Tochterkindes. :)

Ich gebe Dir recht, dass die Mutter den Abschied klar und überzeugend rüberbringen muss und möglichst kurz und knapp halten sollte. Für mich war es aber wichtig zu wissen, dass die Erzieherinnen mein Kind ggf. nicht stundenlang weinen lassen würden, sondern mich kontaktiert hätten, falls sie sich nicht schnell beruhigen lässt. So konnte auch ICH mich mit gutem Gefühl trennen, und diese Sicherheit hat sich bestimmt auch auf mein Kind übertragen.

Wie gesagt, wir reden hier von unter-3-jährigen, streng genommen handelt es sich nicht um einen KiGa sondern um eine Krippe. Und so kleine Kinder manipulieren noch nicht so viel.
Und da ich mein Kind in der Krippe angemeldet hatte, weil ich dann bald darauf wieder zu arbeiten anfing, waren wir darauf angewiesen, dass die Betreuung dann auch klappt. Also war es mir wichtig, dass mein Kind dort gerne hingeht, sich dort gut aufgehoben und geborgen fühlt. Da hätte ich dann ggf. lieber ein bisschen mehr Zeit in die Eingewöhnungsphase investiert. Ich kann ja auch nicht mit gutem Gefühl morgens zur Arbeit gehen wenn ich weiß, mein Kind weint dort im KiGa :unsure:

Bearbeitet von madreselva am 29.12.2010 18:24:14


Huhu, Madre!

In der Kita, in der ich arbeite, werden die Krippies auch nach dem Berliner Modell eingewöhnt. Das ist das Beste, was den Kleinen passieren kann und unser Träger hat das schon seit Jahren in seine Grundkonzeption übernommen. :) Es gibt leider nicht viele Eltern, die so denken wie Du, sondern sie fangen an, herumzustressen und zu meckern, daß sie nicht die ganze Zeit in der Kita herumsitzen wollen. :wacko:
Und wenn die Kinder dann nach zwei Wochen Schreikrämpfe kriegen, weil sich die Eltern über die Regelung hinweggesetzt haben, wundern sie sich und machen die Erzieher dafür verantwortlich. :wacko:

Sorry, Brina, für das Off-Topic, aber ich finde das Eingewöhnungsthema ganz wichtig. :blumen: Und es gehört ja irgendwie auch ein wenig in diesen Thread. Insofern kann ich noch sagen: Für die Eingewöhnung im Kindergarten braucht man auf jeden Fall auch ein bissle Geduld! :blumen:

Bearbeitet von Heiabutzi am 29.12.2010 23:06:08


Ich habe jetzt zwar keine kleinen Kinder, aber mich würde das "Berliner Modell" trotzdem interessieren.

Vielleicht kann mich da ja madre oder heia aufklären. :)


Zitat (Heiabutzi @ 29.12.2010 23:03:01)

In der Kita, in der ich arbeite, werden die Krippies auch nach dem Berliner Modell eingewöhnt. Das ist das Beste, was den Kleinen passieren kann und unser Träger hat das schon seit Jahren in seine Grundkonzeption übernommen.  :)  Es gibt leider nicht viele Eltern, die so denken wie Du, sondern sie fangen an, herumzustressen und zu meckern, daß sie nicht die ganze Zeit in der Kita herumsitzen wollen. :wacko:
Und wenn die Kinder dann nach zwei Wochen Schreikrämpfe kriegen, weil sich die Eltern über die Regelung hinweggesetzt haben, wundern sie sich und machen die Erzieher dafür verantwortlich. :wacko:

Och, ich fand die Zeit eigentlich ganz schön.

Meiner Tochter (und den anderen Kindern) beim Spielen zuschauen, bisschen mit der Erzieherin schnacken (ich kenn jetzt ihre Lebensgeschichte, und sie meine :rolleyes: ), mal in Ruhe einen Kaffee trinken OHNE dass ständig jemand nach Mama-Mama ruft (das kleinere Söhnchen hatte ich während der Zeit bei OmaOpa abgegeben, musste den ja auch mal an längere Abwesenheitsphasen meinerseits gewöhnen), bisschen was lesen (die hatten ganz interessante Fachliteratur dort)... und natürlich war ich ja auch neugierig, wo und wie mein Tochterkind denn nun in den nächsten Jahren praktisch jeden Vormittag verbringen wird. :)

Und natürlich auch interessant zuzusehen, wie das Tochterkind sich ihren Kindergarten erschlossen hat, Kontakt zur Erzieherin und zu den anderen Kindern aufnahm :) Ich fand's schön und war fast ein bisschen traurig, als ich so bald schon auf Abruf nach Hause "entlassen" wurde ^_^
Aber weil ich ein Stückchen Kindergartenalltag miterleben konnte, konnte ich dann eben mit einem beruhigten Gefühl nach Hause gehen :) Die Kleinen erzählen ja dann doch noch nicht soooooooo viel aus dem Kindi, wenn sie nach Hause kommen. Und auf diese Weise kann ich mir jetzt trotzdem gut vorstellen, wie der Tagesablauf dort absieht und was mein Töchterchen dort so macht. Ich finde, so kann ich dann auch hinterher zu Hause viel besser auf sie eingehen, als wenn ich nur eine verschwommene Vorstellung von ihrem KiGa-Alltag hätte.

@Tante Ju:

Das Berliner Modell funktioniert im Prinzip so, wie ich das oben beschrieben habe:

- Mutter in den ersten Tagen dabei und im Raum anwesend, hält sich bewusst im Hintergrund, ist aber bei Bedarf fürs Kind jederzeit ansprechbar - so lange, bis das Kind einen guten Bezug zur Erzieherin aufgebaut hat

- nach einigen Tagen erster Trennungsversuch: Mutter verabschiedet sich kurz und klar vom Kind und GEHT, auch falls das Kind weinen sollte, wartet aber in einem Nebenraum im KiGa. Sollte das Kind sich nach kurzer Zeit von der Erziererin NICHT trösten lassen, wird die Mutter zurück geholt. (Danach geht man dann quasi zurück in Phase 1, d.h. in den nächsten Tagen ist die Mutter wieder voll anwesend, bis ein paar Tage später wieder ein Trennungsversuch gestartet wird). Ansonsten bleibt die Mutter für eine gewisse Zeit "abwesend", bis die Erzieherin sie zurückholt (ca. 30-60 Minuten)

- In den nächsten Tagen wird die Zeit "ohne Mutter" dann sukzessive verlängert

- Wenn das alles gut klappt, kann die Mutter ein paar Tage später dann tatsächlich aus dem KiGa weggehen, bleibt aber telefonisch abrufbereit, falls was sein sollte - bis die Eingewöhnungsphase abgeschlossen ist.

Ich hoffe, ich hab das jetzt richtig beschrieben, ansonsten kann Heia mich ja korrigieren. Steht bestimmt auch irgendwo im www nachzulesen. (Edit: hier zum Beispiel :) Ich seh gerade, bei uns lief das wohl nach einem abgewandelten Berliner Modell. Aber bei uns bleiben die Kleinen auch nur vormittags im KiGa, nicht ganztags)
Eigentlich finde ich dieses Modell ziemlich logisch, entspricht doch eigentlich nur dem gesunden Menschenverstand.

@Brinarina:
Was mir auch noch eingefallen ist zur Vorbereitung:

- Habt Ihr vielleicht die Möglichkeit, vorab mal im KiGa zu schnuppern? Viele KiGas bieten so Schnuppernachmittage für die Neuen an, wo sie vorab schon mal zusammen mit Mama vorbeischauen können (ging bei uns leider nicht, weil die Krippengruppe im Herbst erst aufgebaut wurde, es gab also noch nichts zu beschnuppern).

- Wir sind stattdessen bei unseren Spaziergängen regelmäßig am KiGa vorbeigegangen, da konnte das Tochterkind schon mal die spielenden Kinder im Garten bewundern (ich geb zu, ich hab versucht, sie ein bisschen heiß zu machen vorab *schäm*)

- Ich hab ihr zum zweiten Geburstag ein Bilderbuch geschenkt: "Conni im Kindergarten", aus der Conni-Reihe hatte sie schon eines und sie findet die Bücher toll (ich jetzt nicht so, aber naja...)

- Auch ansonsten habe ich versucht, das Thema KiGa immer mal wieder präsent zu halten.

Bearbeitet von madreselva am 30.12.2010 09:50:34

Danke madre für die ausführliche Erklärung. :blumen:

Auf google hätte ich ja wirklich auch selbst kommen können. *schäm*

Diese Eingewöhnungsmethode finde ich übrigens toll und wäre für mich damals auch interessant gewesen. :)


Also ich war im Kiga.
Die Eingewöhnungsphase, wurde uns aber auch schon mal bereits erzählt, läuft sehr, sehr locker. Das heißt, wenn Kind nicht da bleiben wollen würde, wäre das ok.
Es wird null Druck auf die Kinder ausgeübt. Ich meine, die Maus ist grade mal zwei dann, mit Druck arbeitet man sowieso nicht.
Der Kiga hat zwei getrennte Räume, einer für Kinder ü 3 Jahre und einer für unter 3 Jahre. Ab 2013 sollen ja auch Einjährige rein dürfen. Bin mir unsicher wie ich das finde.
Jedenfalls, ich mach mir gar kein Stress. Ich hab auch null Angst das die Maus nicht dort bleiben will. Hab im Gefühl das alles gut gehen wird. Denke auch je mehr ich mir Gedanken mache, umso schlechter. Also mach ich mir gar keine und handle lieber instinktiv und dafür richtig.

Matschkleidung, Brotdosen etc. hat man mir gesagt wäre gut, würde ich brauchen. Bzw. ich hab jetzt endlich so ne Liste bekommen, nachdem ich hier doch noch mal recht unsicher wurde. Ich hab Kontakt zu einer Mutter aufgenommen deren Kleiner schon ein Jahr drin ist.

Ja, es ist mein erstes Kind. Aber was hat das denn damit zu tun das ich frage was alles mit in den Kiga soll?

Und ja, ich werde an ihr Lieblingsstofftierchen denken. Ohne geht ja eh kaum was. Wir haben als Eltern entschieden weder beim Schnuller, noch bei Windel oder sonstigem Druck zu machen und wir werden auch keinen Druck machen wegen dem Kiga.
Klappt es zwei Wochen lang bei mir nicht, nimmt sich mein Mann noch mal eine Woche Urlaub. Klappts dann immer noch nicht, werde ich das schon geregelt bekommen und bleib halt noch mal daheim.

Wir werden das locker angehen. Ich freu mich riesig wahnsinnig auf den Kiga, weil ich weiß das M. sich auch schon riesig innerlich freut. Die kann schon sooooo schön mit andern Kindern spielen. Klar, mir wird immer erzählt das wäre erst mit drei, aber wenn die M. ein Ei in ihrer Küche backt und es auf einen Teller legt und ihrer Freundin J. zum Essen gibt, ist das nicht gemeinsam gespielt?

Und ja, ich darf solange im Kiga dabei bleiben und M. zusehen wie ich möchte, oder sie mich braucht. Ist das das Berliner Modell? Ich war die Tage sogar zufällig mal drin im Kiga, weil eine Erzieherin grad anwesend war, durfte ich mit M. einmal schön durchlaufen. Ist doch auch mal was.
Ich kenn mich ja damit nicht aus, hab aber hier ne Liste jetzt wo genau drin steht was ich tun kann, hauptsache liebevoll und verständnisvoll. ICh mach mir auch gar keinen Stress, es sind eigentlich alle anderen die denken ich würde mir Stress machen. Das stimmt aber nicht. Im Gegenteil! Ich freu mich wahnsinnig auf den Kiga! Ehrlich!

Edit: Und das kommt davon wenn man während dem Schreiben den Rest noch mal genauer liest: Ja, wir haben sogar das Berliner Modell. Es gefällt mri auch offen gesagt sehr sehr gut.
Steht sogar jetzt hier drüber, wo wir grad die Rede von haben...peinlich.


@Brinarina,

das klingt doch alles super. :)

Wann ist es denn so weit?


Die M. hat am 14.02.2009 das Licht der Welt erblickt, also entsprechend am 15.02. gehts in die Eingewöhnung im Kiga.

ICh freu mich drauf, ehrlich.

Mein kleines Valentinstagsgeschenk.....was hat sich mein Mann damals gefreut als er hörte das es doch noch ein Valentin wird......allerdings sie heißt nicht Valentin, sondern eigentlich Mel....nie

Danke Madre und Co. für eure Hilfe bei dem Thema.
Ist immer sinnvoll und gut Unklarheiten mit erfahrenen Menschen zu regeln, ihr kennt euch ja immerhin schon aus....danke.


da hast du ja schon recht viele Tipps

ich möchte auch noch was hinzufügen: ich hatte den Anforderungszettel immer mit, damit ich nichts vergesse und doch:

mit der Zeit kam noch vieles dazu: ich z.b. hab immer ein 2. Paar Schuhe (sowohl im Winter auch im Fj/Sommer) für den Garten fix in der Krippe gelassen. Der Grund liegt darin (nämlich auch heute noch im KiGa), dass die Schuhe oft so matschig, nass oder sonst was waren. Der sauberes trockenes Paar zum Heim- und Weitergehen war und ist mir da wichtig.

Alles Gute für den Krippenstart


Ich wünsche euch alles Gute für den Start.
Danke an die Mamas die das Berliner Model beschrieben haben, gab es bei uns nicht, da waren die Eltern eh meist unerwünscht, man durfte sich auch selten in der Gruppe umsehen etc., naja die zeit liegt hinter uns.

Brinarina: Schön das du dir auch die Zeit nimmst wenn es nicht gut läuft, wir hatten einen kleinen Buben im Kiga der jeden tag mit geschrei abgegeben wurde und auch den Tag über (hab meinen oft eher abgeholt) viel am weinen war, da hat es mir immer fast das Herz zerrrissen. Weiß nicht wie eine Mama so hart sein kann und auch nicht warum der Kiga soetwas unterstützt.

Wenn der Kiga schön ist sind die Kinder ja auch neugierig drauf und gehen gern hin.


Zitat (Heiabutzi @ 29.12.2010 23:03:01)
Es gibt leider nicht viele Eltern, die so denken wie Du, sondern sie fangen an, herumzustressen und zu meckern, daß sie nicht die ganze Zeit in der Kita herumsitzen wollen. :wacko:
Und wenn die Kinder dann nach zwei Wochen Schreikrämpfe kriegen, weil sich die Eltern über die Regelung hinweggesetzt haben, wundern sie sich und machen die Erzieher dafür verantwortlich. :wacko:

Jetzt verstehe ich, was Du meinst, Heia...

Heute hab ich mich mit einer anderen Mutter über das Thema KiGa-Eingewöhnung unterhalten, weil ihre Tochter nächste Woche im KiGa anfängt. Und die Mutter war ganz entgeistert, dass sie die ersten drei (!) Tage dabei bleiben soll. Weil sie bei der älteren Tochter schließlich auch nicht dabei geblieben sei.
Und als ich meinte, dass ihre jüngere Tochter ja schließlich auch noch keine drei Jahre alt sei, und dass in Töchterleins KiGa eigentlich verlangt wird, dass die Eltern sich die ersten drei Wochen zumindest mal bereit halten...
da war selbige Mutter völlig empört, von wegen, sie sieht es ja überhaupt nicht ein, die nächsten drei Wochen im KiGa rumzusitzen. Und ob ich das in ECHT gemacht hätte?
Ich meinte, nein, bei Töchterlein ging es ja dann doch schneller, aber wenn nötig hätte ich es auch sechs Wochen lang gemacht.
Ich hab damit allgemeines Kopfschütteln geerntet (war in der Krabbelgruppe meines Söhnchens), und die andere Mutter meinte dann gleich, von wegen "welcher Arbeitgeber spielt denn da mit usw. usw." (sie arbeitet übrigens momentan noch gar nicht wieder außer Haus).
Ich dann so: "Naja, jetzt beim Söhnchen, da spare ich mir halt den gesamten Jahresurlaub für die Eingewöhnung auf, ich weiß ja dass das im Herbst ansteht".
Wieder allgemeines Kopfschütteln.

Ich meinte dann nur noch, so haben wir es halt gemacht, bei uns hat es wunderbar funktioniert, und das Töchterchen hat auch kein einziges Mal geweint - wie auch übrigens die anderen Kinder in Töchterleins Krippengruppe kaum weinen.
Die anderen meinten dann nur, das sei doch völlig normal, wenn Kinder weinen, sogar die Große weint noch fast jeden Tag, wenn es um den KiGa geht - also die Große, die nie eingewöhnt wurde. Die ist mittlerweile fünf Jahre alt.

Naja, jeder so, wie er es haben will. Die Kinder tun mir halt ein bisschen leid. Klar ist es sicherlich auch Typsache, ob das Kind weint, und natürlich darf das Kind auch mal weinen. Aber nach mehreren Jahren KiGa noch fast jeden Tag weinen? :(
Hab dann nix mehr gesagt.

Aber ich bin im Nachhinein froh, dass dieser KiGa (der ohne Eingewöhnungsmodell) uns bzw. Töchterlein nicht genommen hat. Wir haben nämlich genau zwei Kindergärten hier vor Ort, und ursprünglich hatten wir uns mal im anderen angemeldet. Gut, dass das nicht geklappt hat.

Sorry fürs OT, aber das hat mir heute morgen mal wieder die Augen geöffnet...

Edit:
Und innerlich muss ich manchmal auch ein bisschen schmunzeln:
Mein sehr lange nach Bedarf gestilltes Töchterchen, die ich als Baby überall im Tragetuch mit mir herum geschleppt habe, die noch nie gegen ihren Willen alleine einschlafen musste, die immer noch bei uns im großen Bett schläft, die wir niemals ungetröstet haben weinen lassen - und bei der Hinz und Kunz sich berufen fühlten mir einen Vortrag zu halten, dass ich mein Kind völlig abhängig von mir mache, dass ich nicht loslassen kann, usw. usw. - naja, die geht nun schon seit zwei Monaten täglich mit großer Freude in den Kindergarten, macht hinterher ihren Mittaggschlaf bei Oma und Opa, ist fröhlich und vergnügt - und ich kann derweil ganz entspannt arbeiten gehen. :)

Bearbeitet von madreselva am 10.01.2011 15:13:23


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