Meine Frau arbeitet als Erzieherin und hat ständig


Meine Frau arbeitet, seit mehr als 30 Jahren, als Erzieherin in einer Kita. In immer kürzer werdenden Abständen schwindet ihre Stimme und die Erholungsphasen werden immer länger!
Wie kann ich helfen, bzw. was kann sie tun?
Ich mache mir große Sorgen!


Deine Frau war doch sicher schon beim HNO? Was empfielt den der Arzt?

Man kann ein bischen vorbeugen, indem lauwarme Halswickel gemacht werden, nichts Heißes getrunken wird (also nur lauwarm mind. 1,5l) und die Luftfeuchtigkeit im Raum muß auch stimmen.

Ansonsten hilft nur, nicht sprechen und auch nicht flüstern.


Da könnte ein Logopäde helfen, der mit deiner Frau stimmschonende Sprech- und Atemtechniken erarbeiten kann.

Da ihre Stimme als "Werkzeug" für die Arbeit unerlässlich ist, dürfte die KV zumindest einige Sitzungen übernehmen. Ich würde es mit der KV abklären und dann einen HNO um eine Überweisung bitten.


Vielleicht ist alles aber auch seelisch bedingt. In einem schlauen Buch (Gesundheit für Körper und Seele) von Luise L.Hay steht darüber folgendes:

"Unfähigkeit für sich selbst zu sprechen, Geschluckter Zorn, Erstickte Kreativität, Weigerung sich zu ändern"

dieses kann Dir aber nur Deine Frau sagen, wenn Ihr darüber redet!

Bearbeitet von tastenmaus am 06.01.2011 07:51:32


Eine Tante hatte das gleich Problem wie deine Frau. Die Stimme immer öfter, immer länger, weg. Doof als Erzieherin. Sie war beim HNO, in Kur, beim Logopäden aber es wurde nicht wirklich besser. Sie hat dann angfangen die Stimme, wenn sie nicht im Kiga war, zu schonen, sprich zu schweigen. Ansonsten trank sie viel Tee und lutschte öfter mal ein Salbeibonbon. Wirkliche Besserung gab es nicht.


Meine Mutter hatte dieses Problem auch lange. Bis ein Arzt Polypen auf den Stimmbändern feststellte. Diese wurden operativ entfernt. Von da an hatte sie keine Probleme mehr, mit wegbleibender Stimme. Deine Frau sollte vielleicht einen HNO-Arzt direkt mal auf das Vorhandensein eventueller Polypen ansprechen und gezielt darauf untersuchen lassen. Bei meiner Mum wurden diese erst nach etwa 3 Jahren "entdeckt". Sie war bei 3 verschiedenen HNO-Ärzten. Erst der letzte ist auf die Idee gekommen daß es sich um Polypen handeln könnte.

Hier ein Auszug aus eesom.com:

Als Folge einer Entzündung der Stimmbänder können sich Gewebeneubildungen entwickeln, zum Beispiel die so genannten Stimmbandpolypen. Polypen sind gutartige geschwulstartige Wucherungen der Schleimhaut der Stimmbänder. Diese Polypen bilden sich besonders dann vermehrt aus, wenn die Stimme während solch einer Entzündung nicht ausreichend geschont wird.

Die Polypen werden meist im Rahmen einer kleinen Operation entfernt. Diese Operation erfolgt mit Hilfe eines Endoskops, das - ähnlich wie bei einer Nasenendoskopie - durch den Mund zum Kehlkopf vorgeschoben wird. An der Spitze des Endoskops befinden sich die notwendigen Operationsinstrumente.
Der Polyp wird dabei entweder mit einer kleinen Zange von der Schleimhaut abgetrennt oder es kommt dafür ein Laser zum Einsatz.

Quelle: w ww.eesom.com

Bearbeitet von MissChaos am 06.01.2011 10:22:57


Zitat (tastenmaus @ 06.01.2011 07:50:18)
Vielleicht ist alles aber auch seelisch bedingt. In einem schlauen Buch (Gesundheit für Körper und Seele) von Luise L.Hay steht darüber folgendes:

"Unfähigkeit für sich selbst zu sprechen, Geschluckter Zorn, Erstickte Kreativität, Weigerung sich zu ändern"

dieses kann Dir aber nur Deine Frau sagen, wenn Ihr darüber redet!

Das Buch von Luise Hay habe ich auch und es ist erstaunlich ,wie die von ihr gemachten Beobachtungen und Feststellungen recht häufig zutreffen.

Die Frau arbeitet in der USA als Heilpraktikerin schreibt interessante Bücher ,über die Zusammenhänge von Krankheiten und seelischen Belastungen im Leben.

Speedking58 schön das Du Deiner Frau zur Seite stehst und ihr Problem nicht einfach abtust .
Das hilft ihr sicher ,Dich an ihrer Seite zu wissen. :)


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