vom Freigänger zur Drinnen-Katze?! bald können die Katzen nicht mehr raus


Wenn wir bald umziehen, kann es sein, dass wir in der 1. Etage mit Balkon oder Dachterrasse wohnen werden. Dann können unsere Freiheitsverwöhnten Kätzinnen (3 Jahre) nicht mehr raus.

Ob das gut geht?!


Oh-oh... :unsure: wenn es überhaupt klappt, dann aber vermutlich mit einer ziemlichen Umgewöhnungsphase, denn Katzen sind nun einmal erstens sehr freiheitsliebende und zweitens standorttreue Tiere, Veränderungen hassen sie per se und es ist mit Protesten - welcher Art auch immer - ganz sicher zu rechnen, fürchte ich.
Und diese Veränderung ist für die Miezen ja nun absolut radikal.
Vermutlich wirst du ständig aufpassen müssen, daß sie dir nicht durch durch die Wohnungstür abqualmen bzw. die Fenster (beim Lüften... genauer inspizieren.

Ich kann Dir nur alle Daumen fest drücken, daß es mit den beiden klappt - und mit euren Nerven. :)


Wenn die Wohnung "nur" im ersten Stock ist - kannst Du dann nicht so eine Art Leiter an den Balkon lehnen?

Wenn sie gar nicht rausdürfen, kann ich ein Katzennetz empfehlen. Ich habe meines (3. OG) mit Teleskopstangen und Kabelbindern angebracht - und das ist OK so!

Auch für die Fenster gibt es so eine Art Gitter - auch V-förmig für die Fenster, die nur angekippt werden.


Es wird eine Umstellung sein aber wenn eine Katze ins Tierheim kommt muss es auch gehen. Ich meine Katzen welche auf der Straße aufgelesen wurden und kein Zuhause hatten. Waren doch auch frei ! Oder noch eine Spielgefährtin zu legen.


Ich würde auch schauen, ob ich nicht eine Katzenleiter an den Balkon stellen kann oder wenigstens ein Netz vor den Balkon. Als wir kürzlich ein Monster aus dem Tierheim geholt haben, sagten die dort "Du kannst aus einer Hauskatze einen Freigänger machen, aber aus einem Freigänger keine Hauskatze." Falls es mit dem Streunen nicht mehr klappt, würde ich auf jeden Fall viele Kratzbretter in die Wohnung stellen. Und falls deine Katzen bisher ihr Geschäft draußen erledigt haben, würde ich mich auf Protestnoten in der Wohnung gefasst machen.
Vielleicht hast du aber auch zwei überaus wohlerzogene Kätzchen, die die neue Wohnung sofort lieben, ihre Krallen niemals in Tapete oder Sofa hauen und immer das Katzenklo benutzen.
Ich denke, du kannst nicht mehr tun, als auszuprobieren und abzuwarten.


Ich habe selber keine Katzen und bin auch kein Katzenliebhaber (persönliche Erfahrungen).
Aber ganz ehrlich: Was war zuerst da? Die Katzen oder die Wohnung?
Ich finde, wenn man sich für ein Tier entscheidet, sollte man das mit aller Konsequenz tun. Und dementsprechend auch eine neue Wohnung aussuchen. Wie würdest du dich fühlen wenn du von jetzt auf gleich nicht mehr raus dürftest und den ganzen Tag in einer Wohnung und auf dem zugehörigen Balkon verbringen müsstest?
Sind deine Katzen für dich nicht eine Art "Familienmitglied"?
Nichts für ungut, aber ich finde man sollte seine Prioritäten setzen.

:blumen:


ulrike sage dem Tierheim Bescheid man kann!
meiner ist auch als Freigänger zu uns gekommen.

und mußte auch bei mir als Wohnungskatze weiter leben.
aber er ist auch ab und an mal mit uns im Auto 200 km zu meiner Mutti gefahren dort nur aus dem Auto selber geklettert, schaute in die Küche wo es das Futter geben wird.
dann ist er los hat das Dorf unsicher gemacht......
dann kam er abends wieder und hat sich verwöhnen lassen.
wohl gemerkt er kannte das Dorf nicht und auch auch meine Mutti kannte er beim 1.x nicht.
auch wenn wir ihn mitgenommen haben zum Garten, hat ihm nix ausgemacht.
raus aus dem Auto und abends freiwillig wieder rein, war ganz leicht.

und nun wird er etwa ab Sommer wieder zum Freigänger.
ich freue mich für meinen dicken und auch das wird er ganz toll hin bekommen.

nun zum Thema: :wub:
ich denke wenn du die Möglichkeit hast, solch eine Leiter zu stellen, dann mache es.
aber wenn nicht, sichere den Balkon.
und stelle das Katzenklo auch auf den Balkon. :wub:


Zitat (Blattlaus @ 09.03.2011 21:44:44)
Ich habe selber keine Katzen und bin auch kein Katzenliebhaber (persönliche Erfahrungen).
Aber ganz ehrlich: Was war zuerst da? Die Katzen oder die Wohnung?
Ich finde, wenn man sich für ein Tier entscheidet, sollte man das mit aller Konsequenz tun. Und dementsprechend auch eine neue Wohnung aussuchen. Wie würdest du dich fühlen wenn du von jetzt auf gleich nicht mehr raus dürftest und den ganzen Tag in einer Wohnung und auf dem zugehörigen Balkon verbringen müsstest?
Sind deine Katzen für dich nicht eine Art "Familienmitglied"?
Nichts für ungut, aber ich finde man sollte seine Prioritäten setzen.

:blumen:

Mir geht es da genauso wie Dir, ich bin nicht unbedingt der Katzenfan, aber auch diese Tiere sind liebenswert und wenn man sich einmal dafür (wie unsereiner Nichtkatzenmenschen sich eher für einen Hund vielleicht) entscheidet, spielt unser Tier doch immer eine so wichtige Rolle, daß man es auch rechtzeitig mit in die Umzugsplanung/Wohnungsfindungsphase mit einbauen und berücksichtigen sollte. :)

Nur geht das mitunter nicht so perfekt und glatt, vielleicht muß wegen der Arbeit/Kosten vom Dorf auf Stadt zwingend umgezogen werden, Näheres dazu wissen wir hier ja um die Umstände nicht. Dann plant es sich leider oft nicht mehr ganz so perfekt bezüglich der Rücksichtnahme... und auch Katze muß sich auch notfalls umgewöhnen, wenn es denn möglich ist - und wenn sie in der Familie bleiben soll(en).
Es ist eben ein Drama, unsere Haustiere hängen von uns und unserer Lebenssituation mit ab.

Edit: Ich hatte mal vor Jahren aus Hilfsgründen 2 angeblich "reine Wohnungskatzen" übernommen, die sich auch relativ problemlos in der neuen Umgebung (von einer Etagenwohnung auf die nächste umgezogen) zurechtfanden, aber von Anfang bis Ende darunter litten, niemals richtig rausgedurft zu haben. Sie gingen in der alten wie der neuen Wohnung an die Tapeten und Polstermöbel, wehrten sich gegen das zu enge Aufeinanderhocken nur durch Wohnungswände begrenzt... die beiden taten mir furchtbar leid, aber: Vorne Hauptstraße, hinten Hauptstaße, weiter hinten die Autobahn, katzenhaarmeckernde Mitmieter im Block, die den ganzen Tag anscheinend nix anderes zu tun haben, als Katzenhaare zu zählen und zu Statistiken zu verarbeiten.
Nein, so konnten sie nicht glücklich sein, die armen Schnurris. :wub: Ich gab sie in gute Hände privat weg.
Und JA, sie waren KASTRIERT. :)
(heute ist dies bei Katzenhaltung oft erheblich, je nach Stadt)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 11.03.2011 03:38:02


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