Katze trotz Allergie


Ich wollte hier in dem Forum mir eventuell ein paar Tipps bezüglich Katzen und der Allergie gegen sie einholen.

Nun mal zu mir: Ich bin 19 Jahre alt und habe diverse Allergien. Allerdings merke ich seit gut drei Jahren kaum noch etwas von ihnen. Wir selbst haben einen Hund und Meerschweinchen. Gegen diese beiden Tiere reagiere ich nicht. Das hat mir auch der Allergietest bestätigt.
Selbst gegen Gräser und Pollen zeige ich so gut wie keine Reaktion mehr. Keine Tabletten und nichts.
Aber laut des Tests bin ich allergisch. Ich weiß auch nicht....

Leider reagiere ich seit der Kindheit sehr stark allergisch bei Katzen. Es zeigte sich früher mit starken AUsschlag im Gesicht, beonders am Kinn und einer verstopfter Nase.

Nun stelle ich aber immer wieder fest, dass ich draußen diese normalen europäisch Kurzhaar kaum anfassen kann, während ich aber bei Bekannten bei mehreren Rassekatzen keine Probleme habe.
Mit zwei Persern habe ich sogar immer geschmust.
Auch bei Mischlingen, in denen eine orientalische Rasse vorkommt, reagiere ich kaum. Aus Neugier habe ic entdeckt, dass es mehreren Leuten so geht. Auch bei der Britisch Kurzhaar zeige ich kaum Reaktion.
Allerdings habe ich nicht viele Personen in meinem Umkreis wo ich es probieren könnte ;)
Ich habe auch etwas ANgst davor. Ich weiß einfach, wie stark ich vor einigen Jahren noch reagiert habe.
Ich weiß auch, dass es natürlich nicht die Haare oder speziell die Rasse ist.
Aber wieso sterbe ich fast bei manchen KAtzen und bei anderen habe ich wirklich nichts?

Nun aber zu einem sehr aktuellen Thema:
Mein FReund möchte unbedingt eine Katze haben.
Er hat gemerkt, dass ich bei einer Katze nichts hatte und bei der anderen dafür sehr wohl. Jetzt nervt er natürlich, was ich ja verstehen kann, ob wie nicht einmal mehrere Katzen bei mir testen lassen wollen.
Ich wohne übrigens nichts bei ihm.
Ich liebe Katzen auch. Aber die Praxis und der Test zeigen ja immer wieder, dass es nichts geht. Andererseits reagiere ich ja auf einige Katzen überhaupt nicht.


Vielleicht kennt ja jeamnd von euch das Problem- hat eine Katze trotz Allergie, hat eine Rasse- oder eine Katze dieser Rasse gefunden, mit der es geht...

Ich hoffe sehr auf viele Antworten von euch.
Ich bin übrigens, soweit ich weiß, nur auf KAtzen allergisch und gegen keine andere Tierart. Gut, bei Hunden hatte ich bei einem Hauttest minimal reagiert. Aber der Punkt war direkt neben der dicken QUaddel der Katze ;)

P.s. Ich werde selbstverständlich nun nicht losrennen und diverse KAtzen adoptieren und sie dann wieder abgeben. Es ist einfach einmal eine Frage.

Vielen Dank :)


Also,

wenn Du eine nachgewiesene Allergie gegen Katzen hast, würde ich vorsichtig sein und alles, was nach Katze aussieht meiden.
Nimmst Du jetzt eine Katze zu Dir wäre das in meinen Augen wie russisches Roulette mit 5 Kugeln im 6-schüssigen Revolver.
Du kommst dann täglich mit den Allergenen zusammen. Und das könnte dann auch u.U. bedeuten, dass die Katzenrassen, die derzeit noch keine Reaktion bei Dir auslösen, doch eine allergische Reaktion verusachen könnten.

Eine Allergie ist eine Allergie und das muss auch Dein Freund begreifen.

Gruß

Highlander


Es gibt angeblich allergenfreie Katzen. Die Allergene sitzten im Speichel der Katzen, der durch die Haare dann überall verteilt wird. Diese Allergene sind bei irgendwelchen allergenfreien Katzen nu aber rausgezüchtet.

Ich würde das Risiko nicht eingehen wollen. Denn überleg mal: Wenn dein Freund sich ne Katze anschafft und du reagierst entweder sofort oder irgendwann mal allergisch auf sie, könnt ihr folgende Konsequenzen ziehen:

1. Ihr verbringt keine Zeit mehr in seiner Wohnung und er fusselrollisiert sich superlang und umständlich, bevor er zu dir kommt und du musst trotzdem damit rechnen, dass du eventuell auch auf seine Kleidung reagierst, die mti den Katzen unweigerlich in Kontakt kommt (schon mal versucht, ne Katze ausm Wäschekorb fern zu halten? Un-mö-glich. Jedenfalls bei unseren)
2. Die Katze wird abgeschafft.

Version 1 ist total nervig und Version 2 herzlos...

ich würde das mit der Katze lassen und vielleicht lieber nen Hund oder ein anderes Haustier anschaffen, wenn es denn unbedingt ein tierischer Mitbewohner sein muss. Dann aber bitte einer, der langfristig keine medizinischen Probleme auslöst :)

Bearbeitet von Cambria am 12.08.2012 18:12:11


Danke für eure Antworten. Das ist doch alles wirklich frustrierend....
Übrigens habe ich doch einen Hund.;)
Angeblich habe ich selbst gegen Hunde eine minmale Allergie. Ich frage mich nur wo.
Ich passe momentan auf sechs Hunde regelmößig auf und habe selbst einen.
Überhaupt, wie gesagt, ich lebe seit zwei Jahren ohne dise ganzen Medikamente. Es brachte bei mir wirklich null. Wurde eher schlimmer und nun leben ich beschwerdefrei. Bis auf diese Katzen.
Aber ich höre oft, dass man die KAtze speziell testen kann und man dann eine Allergie ausschließen kann.
Rein theoretisch kannst du auch morgen auf deine Katzen reagieren. Ich hoffe es natürlich nicht. Aber wenn ein Test beim Arzt das OK geben würde?

Leider ist mein Hautarzt sehr inkompetent und sagt immer: Wenn Ihre Tiere nichts mehr sind, bloß keine neuen anschaffen. Was ist das denn für eine Einstellung? Wenn ich bei den NAgern und dem Doggie nicht reagiere und es sogar im Test nachweisbar ist?


Ich hab eine Katzenallergie, die eine Triefnase, Hautquaddeln und/oder Erstickungsanfälle auslösen kann. Manchmal passiert jedoch (fast) gar nichts. Aber obwohl es diese Sternstunden gibt, würde es meinem katzenvernarrten Mann nicht einfallen, auf die Anschaffung einer Katze zu drängen, zumal er seine abgegegeben hat, als er zu mir zog und dieses Drama keiner von uns beiden noch einmal braucht. Wir waren damals beide sehr, sehr traurig und hatten ein mörderschlechtes Gewissen. Fazit: Es ist nicht nötig, eine Katze zu besitzen, schließlich gibt es niemanden, der ohne Katze Probleme kriegt. Es könnte aber nötig sein, eine Katze wegen einer Allergie wieder abzuschaffen. Ich würde das Tier also zu seinem und deinem Wohle lassen, wo es ist.

PS: Von den allergiefreien Katzen, die Cambria erwähnt, haben wir auch schon gehört. Vor einigen Jahren noch kosteten die mehrere tausend Euro. Mag sein, dass sie mittlerweile günstiger zu haben sind, aber ich weiß generell nicht, ob man Tieren einen Gefallen tut, wenn man sie "menschenverträglich" züchtet.

Bearbeitet von donnawetta am 13.08.2012 11:00:44


Schon mal drüber nach gedacht, dich desensibilisieren zu lassen?

kann es sein, dass du dich mit der Frage schon in einem anderem Forum beschäftigt hast?


Zitat (dogtalk @ 12.08.2012 20:06:52)
....
Leider ist mein Hautarzt sehr inkompetent und sagt immer: Wenn Ihre Tiere nichts mehr sind, bloß keine neuen anschaffen. Was ist das denn für eine Einstellung? Wenn ich bei den NAgern und dem Doggie nicht reagiere und es sogar im Test nachweisbar ist?

Also, für mich hört sich das nicht inkompetent an.
Wenn Du ständig mit Allergenen konfrontiert wirst, auf die Du zwar positiv getestet bist, die aber bislang keinerlei Reaktionen bei Dir auslösen, kann zweierlei passieren:

-> entweder Du bist hyposensibilisiert und reagierst gar nicht mehr

-> oder Du erleidest plötzlich, von einer Sekunde auf die andere, einen allergischen Schock.

Denn auch wenn Du bisher nicht reagiert hast, heisst das nicht, dass das so bleibt.
Ich würde auf den Arzt hören. Noch besser: Du holst Dir eine zweite Meinung dazu ein.

Gruß

Highlander

...Manchmal muss man "inkompetent" auch mit "er sagt nicht, was ich hören will" übersetzen...


Soweit ich weiß, sind Hyposensibilisierungen gegen Katzen immer noch umstritten - in Wirkung und Risiko. Ich habe gehört, die Behandlung würde mindestens drei Jahre dauern und die Heilungschance läge unter 30 Prozent. Und bei manchen fängt die Allergie nach einigen Jahren dann doch wieder an. So oder so - in drei Jahren ist Dogtalks Freund schon 22 und will ein Motorrad :wub:

Bearbeitet von donnawetta am 13.08.2012 11:10:41


Zitat (dogtalk @ 12.08.2012 20:06:52)
Leider ist mein Hautarzt sehr inkompetent und sagt immer: Wenn Ihre Tiere nichts mehr sind, bloß keine neuen anschaffen. Was ist das denn für eine Einstellung? Wenn ich bei den NAgern und dem Doggie nicht reagiere und es sogar im Test nachweisbar ist?

Zum Thema Allergien hab ich vor zwei Wochen erst was gelesen, auf der Homepage vom Ärztenetz Rosenheim (Änro): http://www.aerztenetz-rosenheim.de/aktuelles.html

Die Aussage bezüglich Felltieren ist kurz zusammengefasst "wer mit Katze aufgewachsen ist und im Kindesalter nicht drauf reagiert hat, kann sich im Erwachsenenalter durchaus eine zulegen. Wer aber ohne Katze aufgewachsen ist und auch noch drauf reagiert, sollte es besser lassen".

Der Text geht zwar um Heuschnupfen und Asthma, aber der Mechanismus bei Allergien ist immer ungefähr gleich. Den Arzt als inkompetent zu bezeichnen nur weil er nicht das sagt was du hören willst, ist ziemlich anmaßend.

Weißt du... wenn du unbedingt willst, dann höre nicht auf deinen Arzt, der sich immerhin auch schon ein paar Jahre mit der Thematik "Allergie" befasst hat, schaff dir eine Perser-, Siam- oder sonstige "Edelkatze" an, aber rechne damit, dass du auch auf diese irgendwann eine Allergie entwickeln könntest. Und dann hast du ein Problem. Weil je mehr Allergien du hast, desto schwieriger wird es auch mit der Behandlung.

Danke für eure Antworten. jedoch sind manche Sätze wirklich nicht angebracht. Warum wird hier über mich so geredet, obwohl ich weder mich noch meinen Freund kennt?

Außerdem geht es speziell wegen meinem Hautarzt nicht nur um die Katzen. Er sagt, wie viele, alle Viecher weg, keine Kissen in der Wohnung, nichts.
Und ein Arzt, der einen anguckt und sagt: Meerschweinchen- warum das denn? Vielleicht werden Sie mal allergisch sein.
Er hat wirklich nicht gerade viele Patienten und ich werde mir eine 2 Meinung einholen.

Ich möchte doch einfach nur ein paar Tipps hier einholen und mich interesiert es einfach, wie ihr mit solchen Dingen umgeht.
Eine Desensibiliesirung-ok- falsch geschrieben ;) ziehe ich nicht in Betracht. Ich habe Angst, dass andere Allergien dadurch schlimmer werden.
Es ist übriegens mein erster Thread hier und ich habe noch nie im Internet ein solches Thema erstellt. Da können aber, wie ich sehe, interessante Diskussionen entstehen ;)

Das mit dem Mottorrad fand ich übriegens etwas gemein. Wie kann man ein Lebwesen mit einem Gegenstand vergleichen?

Aber ich bin trotzdem für alles hier offen und akzeptiere eure Meinungen.
Ich habe gelesen, dass die meisten Katzenbesitzer gegen Katzen Antikörper im Blut haben. Sie sind also theoretisch allergisch.

Gibt es nicht die Möglichkeit, sich das Blut testen zu lassen? Bei diesem Prick- Test reagiere ich ja wirklich auf fast alles hochgradig allergisch.

Danke euch :)


Zitat (Cambria @ 13.08.2012 11:02:54)
...Manchmal muss man "inkompetent" auch mit "er sagt nicht, was ich hören will" übersetzen...

Wat biste doch wieda pöse liebste Cambria :P

Gruß

Highlander

Zitat (dogtalk @ 13.08.2012 12:56:59)
...
Gibt es nicht die Möglichkeit, sich das Blut testen zu lassen? Bei diesem Prick- Test reagiere ich ja wirklich auf fast alles hochgradig allergisch.


Wenn Du schon hochgradig reagierst, warum willst Du Dich denn noch weiter testen lassen?
Das Ergebnis steht doch fest.

Und da Du im Ansatz, allgemein gesprochen, auf haarige Tiere reagierst, besteht die Gefahr, dass Du, auch wenn z.Z. Du nichts hast, in 2, 3 Jahren plötzlich einen allergischen Schock erleidest beim säubern des Meerschweinchenkäfigs.

Also meinen es alle gut mit Dir und warnen Dich. Du wolltest ja Meinungen hören.

Gruß

Highlander

@Dogtalk: nur weil Du hier nicht die Antworten hörst, die Du gerne hättest, sind wir nicht alle doof und inkompetent wie Dein Hautarzt.

Hier will Dir keiner was schlechtes. Du hast nach Meinungen gefragt und sie bekommen (auch wenn sie nicht das sagen, was Du hören willst). Ich verstehe auch nicht so ganz, wenn Du eh schon multiallergisch bist und auf einige Dinge hochgradig reagierst, unter anderem auch auf Katzen, wieso Dir/Euch/Ihm noch in den Sinn kommt, sich eine Katze zuzulegen. Sei doch froh, wenn Du auf manche(!) Katzen nicht reagierst, knuddel diese und laß es sein, Dich täglich - weil ein eigenes Tier - mit den Allergenen zuzubomben. Wie andere schon schrieben: vielleicht reagierst Du irgendwann sehr heftig und dann muß die Katze schnellstens weg.

Ich z.B. reagiere beim Allergietest nicht auf Erdbeeren oder Nüsse, trotzdem kann ich keine Erdbeeren essen, da ich dann Reaktionen herausfordere (auch nicht immer, aber ich mag's nicht ausprobieren, ob es "gutgeht").

Und das mit dem "Motorrad" war nur ein liebevoller Hinweis darauf, daß es eventuell im Moment eine Marotte ist, eine Katze haben zu wollen (weil die anderen haben ja auch eine?) und in ein, zwei Jahren sieht das schon wieder anders aus. Zumal ich meinem Freund was erzählen würde, wenn er sich ein Tier anschaffen will, auf das ich prinzipiell allergisch reagiere...


Zitat (dogtalk @ 13.08.2012 12:56:59)
Es ist übriegens mein erster Thread hier und ich habe noch nie im Internet ein solches Thema erstellt. Da können aber, wie ich sehe, interessante Diskussionen entstehen ;)


Na, das geht ja wohl auf meine Kappe ;)

Nimm es mir nicht übel, ich war nur erstaunt, das komischerweis zwei die fast gleichen Threads in zwei verschiedenen Foren zur fast der gleichen Zeit erschienen.

Nun, dann war es Zufall, ich wollte dir nix. Wahrlich nicht. :blumen:


Edit: da fällt mir noch was ein. Wenn du schon beim Prick-Test auf alles allergisch erscheinst, stellt sich mir die Frage, ob es nicht an der Nadel liegen könnte.
Ich habe eine Menge Prick-Teste an Patienten durchgeführt. Und ich habe noch nie erlebt, dass ein Patient auf "alles" reagiert. Sorry

Mach doch beim Arzt mal einen Kontakttest und Katzenhaare. Organisier dir nen Büschel Katzenhaare und lass in dir aufkleben.

Bearbeitet von Eifelgold am 13.08.2012 14:10:46

Ja danke Eifelgold :)
Ich kann und will mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Ich denke einfach, ein paar von euch haben hier gut reden. Wenn man selbst nicht darunter leidet....
Besonders meine ich die eine Person. Ich kann mir den Namen nicht merken. Aber ich verstehe es. natürlich wollt ihr mir nichts böses.
Trotzdem denke ich, dass man nicht auf die Tiere verzichten sollte, auf die man NICHT reagiert. das wäre doch Schwachsinn.
Mit den Katzen ist es natürlich eine ganz andere Sache.


"Ich kann mir den Namen nicht merken" lässt sich ganz einfach lösen: man scrollt einfach mal so weit, bis man den entsprechenden Text sieht, daneben stehen die Namen ;)

Ansonsten: falls du mich meinst, ich weiß durchaus wovon ich rede, hab selber diverse Allergien, die Neigung dazu hab ich offensichtlich von meinen Eltern geerbt, die haben beide auch multiple Allergien (unpraktischerweise auf unterschiedliche Substanzen).


Ich bin selbst starke Allergikerin und Katzefan, kann also deinen Wunsch gut nachvollziehen.

Die Wahrheit ist trotzdem unangenehm: Entweder du gehst das Risiko bewusst ein und ruinierst dir ggfs. komplett die Gesundheit, oder du bist vernünftig und lässt die Finger von den Miezen. Ich bin auch stark gegen Katzen allergisch. Über die Jahre hinweg waren die Symptome manchmal lange Zeit fast nicht zu bemerken, manchmal fast nicht auszuhalten. Es variiert auch bei mir zwischen den Rassen. Mit Langhaarkatzen habe ich teilweise gar kein Probleme. Trotzdem habe, sehr schweren Herzen,s darauf verzichtet wohl je eine eigene zu haben.

Hat dein Arzt die Zusatzausbildung Allergologe? Denn nicht jeder Hautarzt ist automatisch Allergologe. Ich würde mich - das habe ich getan, bevor wir uns Haustiere (keine Katzen) angeschafft haben - gründlich von einem Allgemeinarzt / Allergologen durchchecken und beraten lassen. Zudem habe ich mir von einem befreundeten Immunologen mal erklären lassen, wie das mit Allergien funktioniert.

Kurz: auf deine eigene Wahrnehmung kannst du dich nicht verlassen. Es kann z. B. sehr gut sein, dass du auf ein Meerschweinchen gar nicht reagierst, sich dann aber erst nach dem Erstkontakt Allergene bilden und du bei der zweit, dritten, vierten oder fünften Begegnung heftig ausschlägst. Von daher hat dein Arzt nicht ganz so unrecht. Eigentests a la "riech mal an der Katze / und wenn du nicht niest, ist sie okay" wie von deinem Freund vorgeschlagen werden nicht funktionieren. Bis heute kann man immer noch nicht genau sagen, warum manche Leute auf Katze X stark reagieren und Katze Y nicht. Wie sollt ihr das also im Heimtest herausfinden?

Auch wenn du nicht bei ihm wohnst, im Schlaf Tierhaare einzuatmen erhöht das Asthmarisiko immens - im schlimmsten Fall chronisch. Wenn dein Freund unbedingt eine Katze haben möchte, soll er sie sich anschaffen - aber dann muss er halt vor deinem Besuch immer alles tip top absaugen und schlafen geht dann eben nur noch bei dir. Zusammenziehen ist dann nicht drin, so lange das Tier noch lebt. Und wenn er sich darauf nicht einlassen will und weiter auf seinen Argumenten herumreitet, weißt du ja, wo seine Prioritäten im Moment liegen, so hart das klingt. Du sagst, wir haben gut reden - ich glaube, das ist etwas, was du mal deinem Freund sagen solltest. Er hat gut reden - seine Gesundheit geht es ja nichts an.

Übrigens gibt es auch Tierarten, bei denen die Gefahr für Allergiker etwas niedriger ist, weil sie sich nicht mit Speichel putzen, wie beispielsweise Chinchillas oder Degus. Aber auch da besteht immer ein persönliches Risiko - ich habe mich unter ärztlicher Aufsicht darauf eingelassen, weil ich ebenfalls nicht ohne Haustiere leben kann.

Bearbeitet von witch_abroad am 14.08.2012 12:34:13


Ist zwar schon etwas länger her, aber ich möchte dir trotzdem noch antworten.

Bei mir ist das so. Ich habe eine sehr starke Katzen-Allergie. Wenn ich in eine Wohnung komme, in der eine Katze lebt, die raus darf, muss die Katze nicht einmal anwesend sein und ich bekomme einen Asthma-Anfall.

Bei Wohnungskatzen kommt es ganz auf die Katze an. Bei einigen merke ich gar nichts, bei andern Triefnase und Triefaugen, aber nichts schlimmes.

Irgendwie ist die Zusammensetzung von Speichel, Hautschuppen etc. wohl bei Draussen-Katzen und Wohnungskatzen unterschiedlich.

Ich habe mich vor einigen Jahren desensibilisieren lassen und ersticke nun bei Freigängern nicht mehr.

Ach, übrigens habe ich seit meiner Kindheit immer Katzen gehabt und auch jetzt habe ich zwei davon :wub: Bei vielen ist es so, dass man mit Babykatzen langsam desensibilisiert wird und gegen die eigenen dann nicht allergisch reagiert.


Meine schwägerin züchtet katzen, die auch allergiker halten können..nein, es sind kein nacktkatzen (die tiere würd ich auch nicht wirlich als Katzen bezeichen) sondern Sibirer..sehr schöne tiere..

Katzenhaarallergie?
Sie haben eine Katzenhaarallergie?

Die Katzenallergie, die oft auch als " Katzenhaarallergie " bezeichnet wird, ist eine allergische Reaktion auf Katzen und die ganzjährig auftritt. Im Gegensatz zur üblichen Meinung gelten Katzenhaare nicht als eigentliche Ursache einer Katzenallergie. Die Allergie wird durch das Glykolprotein Fel d 1 ausgelöst. Diese Substanz findet sich hauptsächlich im Speichel und auf der Haut der Katze wieder, aber auch im Urin, den Haarwurzeln und dem Pelz von Katzen nachgewiesen werden kann.

Durch das regelmäßige und ausgiebige Putzen der Katze verteilt sich Fel d 1 auf dem ganzen Fell der Katze und wird durch Wind, Zugluft und ausgefallene Haare in der ganzen Umgebung der Katze verteilt. Staubwischen und Staubsaugen tun ein Übriges dazu, die feinen und leichten Moleküle von Fel d 1 in der ganzen Wohnung zu verteilen. Fel d 1 wird von verschiedenen Katzen in unterschiedlicher Menge produziert. Dies erklärt die Tatsache, dass Menschen unterschiedlich auf verschiedene Katzen reagieren.

Die Produktion des Allergens hängt nicht nur von der Rasse der Katze, sondern auch von deren Geschlecht ab. Kater produzieren meist wesentlich mehr Fel d 1 als Kätzinnen und kastrierte Kater weniger als unkastrierte. Im Internet fanden wir hinweise darauf, das Sibirer von vielen Allergikern gut vertragen wurden. Inzwischen haben Wissenschaftler bewiesen das die Sibirer dieses Protein "Fel D1" wenig bis gar nicht haben.


Vielleicht können da die Sibis helfen!


- SO steht es auf der homepage meiner schwägerin

Bearbeitet von silke am 11.10.2012 09:26:27



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