abnehmen mit fatburner ?


Ich will ein paar kilos jetzt zum sommer hin abnehmen die ich übern winter zugelegt habe :) am meisten hab ich die probleme an der hüfte . leider . Gibt es einige tricks und tipps wie ich den hüft speck loswerden kann ?? ja ich weiß gesunde ernährung ist das wichtigste ;) mach ich auch und 3 mal pro woche 1 stunde inlein-skaten . ich hab mir jetzt so fatburner gekauft und will die mal ausprobieren zusätzlich , doch mein hüftspeck will einfach nicht verschwinden -.- gibt es eigene übungen für den hüftspeck ? vl habt ihr ja ein paar tipps für mich :)


Ich versuche es gerade damit, morgens L-Carnitin zu nehmen (gibts sogar bei A..i und Schle...er) und zurzeit esse ich "einfach" keine Kohlenhydrathe.

Das höre ich jetzt von vielen übrigens.

Aber Achtung, KEINE Kohlenhydrathe kann man aber nicht ewig machen, weil diese ein wichtiger Energielieferant sind. Aber 1 Woche geht. Und nach der Woche nur bis mittags. Abends auf keinen Fall. Dadurch nimmt man anscheinend relativ schnell gut ab.

Bei mir hat vorher gar nix geholfen. :heul: Aber jetzt merke ich eine Veränderung nach nur 1 Woche!

In der Kohlenhydrath-freien Woche sollte man aber keinen Sport machen. Man ist einfach zu geschlaucht. Das habe ich selber gemerkt.

Viel Erfolg!
Gruss
Krötilla


Hallo Ursula

wie Krötilla schon geschrieben hat, verzichte Abends einfach mal auf die Kohlenhydrate.

Mach ich seit Ende Januar und hab schon 6 Kilo verloren *freu*
Ganz auf Kohlenhydrate zu verzichten hab ich bisher noch nicht versucht...

Spezielle Übungen für bzw. gegen Hüftspeck weiss ich nun nicht, ich mach Bauch, Beine, Po weils überall sitzt :D

Liebe Grüsse :blumen:


Grundsätzlich: Abends keine Kohlenhydrate - gut! Im Schlaf braucht der Körper Energie, um Zellen zu erneuern. Erste Energiequelle sind Kohlenhydrate (leichtester Zugriff). Hast Du keine Kohelenhydrate auf Lager (vom Abendessen) geht der Körper an die Fettvorräte - und das willst Du ja in dem Moment.
Ganz auf Kohlenhydrate verzichten? Schwachsinn! Das sagt Dein Körper Dir dann mehr als deutlich. Den Tag über braucht der Körper möglichst schnell verfügbare Energie.
Fatburner? Keine Ahnung was in diesem Fall damit gemeint ist.
Atkins ist in jedem Fall Schwachsinn wegen der o. g. Gründe.


Hätte da auch eine Frage dazu:

Ich verzichte seit Anfang dieser Woche abends auf Kohlenhydrate und esse zum Frühstück Vollkornbrot mit nichts drauf und zum Mittagessen manchmal etwas Vollkornbrot zu Salat oder gedünstetem Gemüse und Fleisch.
Darf ich mich abends an Salat, Ei, Käse,... satt essen oder sollte ich mich lieber mit einer kleinen Portion zufrieden geben?


Abends darfst du Salate, Gemüse, Käse, Fleisch, Fisch, Eier essen.

Verboten sind am Abend Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot, Obst (weil Fruchtzucker = Kohlenhydrate), Süßigkeiten, ...

Schlank-im-Schlaf-Bücher haben viel über dieses Thema geschrieben.

Ich ernähr mich bisher so, morgens nur Kohlenhydrate, mittags alles, abends nur Eiweiß.

Am besten 3x essen ohne Zwischenmahlzeiten. Zwischen den Mahlzeiten sollen 5h Esspause sein. Daher am besten nach dem Mittagessen gleich ein Stück Kuchen essen, wenn man den später essen will. Ich ess immer mittags nach dem Essen ein Stückle Schokolade.

Im Moment ist bei mir die Umstellung fürs Abendessen schwierig, möchte das bald umsetzen, indem ich einfach abends Salate mit Käse oder Fleisch esse, Gemüsesuppe, Fleisch mit großer Portion Gemüse, ...

Man kann auch so machen, am Wochenende isst du abends alles, was dir schmeckt. Unter der Woche dann nur eiweißreich. So kannst du deine Figur behalten und nimmst nicht zu.

Nur eiweißreiche Ernährung würde ich nicht nehmen, da der Körper alle Nährstoffe braucht, die nehme ich zu versch. Tageszeiten zu mir ein.

Bearbeitet von iMac am 15.04.2011 09:19:23


Zitat
Man kann auch so machen, am Wochenende isst du abends alles, was dir schmeckt. Unter der Woche dann nur eiweißreich. So kannst du deine Figur behalten und nimmst nicht zu.


Man kann auch einfach ganz vernünftig und bewusst, mit Genuss essen und satt werden ohne sich immer mit diesem Diätscheiß rumzuplagen. Ehhrlich gesagt versteh ich das Ganze nicht. Ich habe im Freundeskreis einige Frauen, die ständig auf Diät sind, alles dreht sich nur ums Essen, ich kann es nicht mehr hören. Aber wehe die Diät ist vorbei, dann gibts wieder nur Kekse und Kakao, zum Frühstück erstmal Puddingteilchen...
Sorry, das hört sich gemein an und ich kann mich wahrscheinlich nicht in Menschen mit Gewichtsproblemen hineinversetzen, also jetzt schonmal eine dicke Entschuldigung im Vorfeld. ;)

Ich seh es halt nur so oft um mich herum, viele haben einfach ein ganz eigenartiges Verhältnis zur Esserei, trinken z. B. den ganzen Tag Cola und verstehen nicht, dass sie zunehmen.

Jetzt mal die Hosen runter - wie ist das bei euch?

P. S. Echt nicht böse sein, mich interessiert das nur, weil ich es so oft mitbekomme. Ich bin halt der totale Hering und esse mich doch auch satt. Und es immer auf den Stoffwechsel zu schieben, also ich weiß nicht. Bei manchen vielleicht, aber nicht in dem Maße wie ich es bei vielen Menschen erlebe. ;) Gestern Abend saß ich bei einer Freundin, die mir ihr Leid mit ihrem Gewicht klagte und dass sie ja den ganzen Tag nichts gegessen hätte (was ja auch nicht gesund sein kann), aber während des Gesprächs verdrückte sie eine ganze Packung Kekse... :heul:

Zitat
Jetzt mal die Hosen runter - wie ist das bei euch?


Bevor ich meine Ausbildung angefangen habe, war ich schlank und auch mehr oder weniger mit meiner Figur zufrieden.
Dann habe ich aus Zeitmangel (okay, auch ein bisschen Faulheit...) mit Sport aufgehört. Vorher bin ich immer mit dem Fahrrad zur Schule, bin in Kletterhallen und im Winter war ich Skifahren.
Das fiel dann weg und ich bin noch dazu zur Frustesserin geworden... Dadurch habe ich zugenommen. Ich bin nicht dick, das weiss ich auch. Mein BMI ist in ordnung aber ich habe halt etwas Speck angesetzt, mit dem ich mich nicht wohl fühle. Auch mein Gesicht ist etwas rundlicher geworden. Und ich möchte etwas daran ändern, bevor es zu spät ist und ich wirklich übergewicht habe.

Eine Diät möchte ich eigentlich nicht machen (endet bei mir in Fressattaken) aber eine Ernährungsumstellung gerne. Darum bin ich auf die kohlenhydratarme Ernährung gestossen und versuche es mal.
Und ich gehe jetzt seit knapp 1,5 Jahren ins Fitnesscenter.

Zitat
Verboten sind am Abend Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot, Obst (weil Fruchtzucker = Kohlenhydrate), Süßigkeiten, ...


Ah, das Obst abends nicht erlaubt ist, wusste ich nicht. Danke.

Zitat
abends Salate mit Käse oder Fleisch, Gemüsesuppe, Fleisch mit großer Portion Gemüse


So mache ich's auch.

@Applehead: Ich stimme Dir zu, man kann es nicht immer auf den Stoffwechsel schieben.

Aber: Er macht schon eine ganze Menge aus, ich sehe das bei meinem Freund.
Er frisst (anders kann man es leider nicht nennen) in sich rein was geht, z.B. abends um 10 'ne Pizza, danach eine Tafel Schokolade und nimmt kein Gramm zu.
Im Gegenteil, macht er das nicht, nimmt er ab! Und: Er macht kein bißchen Sport.

Allerdings hat er früher extremst (auch berufsbedingt) Sport getrieben, davon zehrt er heute noch.
Manchmal hasse ich ihn... :wub:


Zitat
Aber: Er macht schon eine ganze Menge aus, ich sehe das bei meinem Freund.


Stimmt schon, ich seh das bei mir und einem guten Freund von mir auch. Wir machen beide keinen Sport und essen wie wir lustig sind, wobei ich bei mir schon sagen muss, dass ich kein Fett vertrage vom Magen her, auf Süßes steh ich nicht so, aber trotzdem, Glück gehabt. :D

Zitat
Das fiel dann weg und ich bin noch dazu zur Frustesserin geworden...


Das tut mir leid, ich hoffe, dass du den Grund deines Frustes beheben konntest. :) Und schön, dass du jetzt die Notbremse ziehst, ich wünsch dir viel Erfolg dabei und dass es nicht zu schwer wird!

Zitat (Tamora @ 15.04.2011 10:06:41)
... Aber: Er macht schon eine ganze Menge aus, ich sehe das bei meinem Freund.
Er frisst (anders kann man es leider nicht nennen) in sich rein was geht, z.B. abends um 10 'ne Pizza, danach eine Tafel Schokolade und nimmt kein Gramm zu.
Im Gegenteil, macht er das nicht, nimmt er ab! Und: Er macht kein bißchen Sport.

Das sehe ich genauso!
Manche können einfach relativ viel essen und bleiben gertenschlank und manche gucken den Kuchen nur an und haben 3 Kilos auf den Hüften <_< .

Ja, der Diätwahn... ist schon irgendwie wahr, viel dreht sich darum! Aber man möchte halt schlank sein und kriegt es ja überall vorgelebt: Nur Schlank ist schön. Alleine in den Medien - nur schlanke Frauen! Und klar, Fett ist die Geißel der modernen Menschheit.

Evolutionsbedingt sind wir quasi noch gar nicht so weit, dass wir uns kaum bewegen und durch einen einigen Schokoriegel soviel Kalorien (Energien) bekommen, wie unsere Vorfahren an einem halben oder ganzen Tag essen mussten. Daher die Geißel Übergewicht weltweit. Ist leider so. :unsure:

Persönlich geht es mir so, dass ich schlanker sein will, weil ich immer sofort so ein dickes Gesicht habe! Das ist echt einer der Hauptgründe. Etwas Speck am Bauch und Oberschenkel, ok. Aber immer dieses "augeblasene" Gesicht -- furchtbar. Ich mag das bei mir echt nicht leiden.

Man darf halt alles nur nicht übertreiben. Manche sind ja so dünn, dass es echt nicht mehr schön ist.

Gruss
kröti

Zitat (Applehead @ 15.04.2011 10:25:23)

Das tut mir leid, ich hoffe, dass du den Grund deines Frustes beheben konntest.  :)  Und schön, dass du jetzt die Notbremse ziehst, ich wünsch dir viel Erfolg dabei und dass es nicht zu schwer wird!

Danke :blumen: Ja, das hat sich zum Glück wieder normalisiert.
Vielen Dank, deine guten Wünsche motivieren :blumenstrauss:

Tja, das mit dem vielen Essen eines Freundes bzw. Mannes habe ich auch kennengelernt. Sagte immer, er sei halt ein schlechter Futterverwerter. Und dann stellte sich aber heraus, mit ca. Mitte 40, dass er eine bis dahin schlummernde juvenile Diabetes hatte, die durch Stress aktiv wurde - so wurde das erklärt. Und dann musste er ziemlich bald Insulin spritzen. War immer dürr gewesen. Und richtig Sport hat er auch nicht gemacht. Wirklich, wenn ich auch nur die Hälfte von dem gegessen hatte, was er verdrückte, hätte ich nicht mal mehr seitlich durch die Tür gekonnt.
Das Leben ist hart, aber ungerecht...

Ich nehme auch gerade mal wieder einen Anlauf mit dieser kohlehydrat-regulierten Essensfolge: Bis mittags Kohlehydrate und Eiweiß, aber immer möglichst wenig Fett, und danach keine KH mehr. Dass Obst auch darunter fällt, war mir auch nicht bewusst.
Dann las ich dieser Tage in verschiedenen Zeitungen, ich meine, auch in Focus, dass getrocknete Apfelscheiben erstens cholesterinsenkend wirken und zweitens, wahrscheinlich durch den Pektingehalt, auch dann, wenn keine Diät gemacht wurde, die Einnahme (zusätzlich zum normalen Essen!) die Probanden wohl weniger essen ließ, denn sie hätten trotzdem abgenommen, während eine andere Gruppe, die Trockenpflaumen bekommen hätte, keins dieser Effekte aufwies. Man greift ja nach jedem Strohhalm. Seufz.


Nudeln sind für die Kinder da ,damit sie wachsen tun, Erwachsene wachsen damit in die Breite. Ab Mitte 40 keine Kohlenhydrate ist schon richtig. Der Teller sollte immer 3/4 mit Gemüse gefüllt sein und 1/3 mit Eiweiß.
Ist man Kohlenhydrate in Form von Backwaren bekommt man ständig Hunger da der Insulinspiegel schneller steigt
Auch Kohlenhydrate zusammen mit Fett machen dick.Und vor allem alles ohne Zusatzstoffe (E-Nummern),diese sind getarnte Suchtmittel welche immer wieder zum Essen anregen sollen ,damit die Leute kaufen müssen und der Umsatz steigt. Alles Naturbelassen essen.


Zitat (Andromeda @ 15.04.2011 16:49:57)
Nudeln sind für die Kinder da ,damit sie wachsen tun, Erwachsene wachsen damit in die Breite. Ab Mitte 40 keine Kohlenhydrate ist schon richtig. Der Teller sollte immer 3/4 mit Gemüse gefüllt sein und 1/3 mit Eiweiß.

Dann soll ich ab sofort auf Nudeln, Reis etc. verzichten und abends keinen Obstsalat mehr als Nachtisch mit meinen bald 59 Jahren?

Warum bin ich da jetzt nicht dick und rund obwohl ich ALLES esse und das auch noch abends? :verwirrt:

Ich halte von dem ganzen Kram nichts und es wäre mir auch zu anstrengend. Wir essen einfach nur ausgewogen mit viel Gemüse, Fleisch kann, muss aber nicht, viel frisches Obst, aber auch mal Schokolade.

Man sollte einfach nur essen, bis man satt ist und nicht bis der Teller leer ist. ;)

Zitat (kleiner_Kaktus @ 15.04.2011 09:07:23)

Darf ich mich abends an Salat, Ei, Käse,... satt essen oder sollte ich mich lieber mit einer kleinen Portion zufrieden geben?

Auf jeden Fall satt essen!! Sonst kommt der Heißhunger garantiert, und dann werden es meist doch Burger oder Süßigkeiten (zumindest bei mir).

Überflüssige Kilos zu verlieren ist immer ein harter Kampf. Disziplin, Sport und gesunde Ernährung sind Grundlegend hierfür.Probier mal abnehmen mit globulis.Mehr zum Thema bei www.dr-gutenberg.com


Zitat (tante ju @ 15.04.2011 17:44:24)
Dann soll ich ab sofort auf Nudeln, Reis etc. verzichten und abends keinen Obstsalat mehr als Nachtisch mit meinen bald 59 Jahren?

Warum bin ich da jetzt nicht dick und rund obwohl ich ALLES esse und das auch noch abends? :verwirrt:

Ich halte von dem ganzen Kram nichts und es wäre mir auch zu anstrengend. Wir essen einfach nur ausgewogen mit viel Gemüse, Fleisch kann, muss aber nicht, viel frisches Obst, aber auch mal Schokolade.

Man sollte einfach nur essen, bis man satt ist und nicht bis der Teller leer ist. ;)

Da bist Du jemand von den Glücklichen die alles Essen können. Nicht jeder Mensch ist gleich. Der Eine sieht nur ein Stück Torte an und legt zu und wieder andere können eine ganze verdrücken ohne das was ist.
Als Kind war ich auch klapper dürr doch heute kämpfe auch ich mit den Pfunden am Bauch und habe mich mal so bisschen schlau gemacht . Es ist nur ein Vorschlag und nicht alles hilft jeden, aber an den Kohlehydraten liegt es wohl am meisten im Alter.
Aber das mit dem satt sein stimmt nur müssen das viele erst wieder trainieren.

Zitat (Applehead @ 15.04.2011 09:41:24)

Jetzt mal die Hosen runter - wie ist das bei euch?


Sorry, es ist eine Geschichte die sich über fast 40 Jahre hinzieht, aber ich versuche mich kurz zu fassen:

Als ich gboren wurde waren meine Eltern knappe 19. Leider hatte mein Vater (stark übergewichtig) das Arbeiten nicht erfunden und so musste meine Mutter recht schnell mitarbeiten. Wenn meine Mutter arbeiten war, war ich bei Oma. Oma: "Ach die isst so schön, komm Ela nimm noch ein Kartöffelchen." Oma wusste es nicht besser. Ich war zwar ab meinem 6. Lebensjahr nicht mehr täglich bei Oma, aber da war der Zug schon abgfahren. Wenn ich mich recht erinnere gab es Gemüse und Obst zu Hause eher selten.
Mein Bruder wurde geboren, meine Eltern trennten sich und ich hatte immer Hunger. Ich habe alles gefuttert, bis auf Süßes das ich nicht gern mag, wenn ich nur dran kam.
Als ich 12 wurde ging meine Mutter wieder ganze Tage arbeiten, mein Bruder kam nach der Schule in den Hort und ich kochte mir mittags alleine was zu Essen. Ist doch klasse wenn man das mit 12 Jahren schon alleine managen kann. Zudem bin ich ein Frustfresser und wer hat in der Pubertät keinen Frust? Bis heute überlege ich immer ob meine Mutter nie gemerkt hat das ich mittags 2 Dosen Erasco fraß. :( Wahrscheinlich wollte sie es nicht merken. Kam meine Mutter von der Arbeit wurde für uns alle 3 noch mal gekocht. Erschwerend kommt hinzu das mein kleiner Bruder schon immer alles in sich reischaufeln konnte ohne zuzunehmen.
Bis ich mit 20 in eine eigene Wohnung zog hab ich immer mal wieder versucht zu diäten, von meiner Mutter null Unterstützung. Ich wollte eigentlich nur nen Joghurt essen, meine Mutter ging Pommes holen.
Als ich in meine erste eigene Wohnung zog gingen die Kilos runter. Ganz ohne Diät, einfach mit FDH. Ich lernte meinen Mann kennen der eher ein gemütlicher Freund von Lebensmitteln ist und die Kilos kamen zurück. Ich bin selbst schuld, brauche ja nicht so viel zu futtern.

Nun wurde bei meinem Mann Diabetes festgestellt, ich stellte unsere Ernährung auf mehr Gemüse um und meine Kilos schmilzen.
So esse ich im Moment an Wochentagen:
Morgens gegen 5.00 Uhr etwas Müsli,
gegen 9.00 Uhr zwei Scheiben Vollkornbrot,
gegen 15.00 Uhr Mittagessen, für mich mit viel Gemüse und wenig Kohlehydrate.
Abendessen gibt es keins.
Seit 3 Tagen gehen Töchterchen und ich am Abend walken. Ach ja, jeden Morgen auf der Arbeit wird gewogen, da wir ja da um die Wette abnehmen.
Am Wochenende läuft das natürlich etwas anders, aber man beherrscht sich. B)
Ich komme so hervorragend klar und versuch durchzuhalten. Mein Ziel ist es im Augenblick erst mal unter 100kg zu kommen, was ja bei 1,84m schon mal ein Anfang wäre.

Bearbeitet von Ela1971 am 15.04.2011 21:31:32

"Ein Apfel morgens nährt und abends zehrt."
Stimmt das?


Mhhhhhhhhhhhhhh. Alles Super Tips. Ich habe vor Jahren gelernt das abnehmen im Kopf anfängt.
Bei mir hatt es damals funktioniert. 25 kilo in 4 Wochen. Du schaffst das! Drücke Dir beide Daumen! :trösten:


Zitat (all-rounder @ 16.04.2011 00:25:04)
... Bei mir hatt es damals funktioniert. 25 kilo in 4 Wochen ...


das ist eine beachtliche Leistung ... wenn ich einen hätte, zöge ich den Hut vor dir

das ist sicher eine super Motivation für die anderen

:blumen:

Ich bin im Moment auch dabei ein paar Kilos abzunehmen. Habe bisher 3 Kilo geschafft.

Wichtig ist neben gesunder Ernährung und ein wenig Sport vor allen viel zu trinken. Ich versuche ,am Tag so 2 l zu trinken. Manchmal schaff ich das auch ,aber manchmal ist es auch nur 1 l oder so!!1


Abnehmen beginnt im Kopf Nils Reineking ist Talkgast im SWR Nachtcafé - Hypnose und Abnehmen www.hypnose-germany.de


War nicht böse gemeint und ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Zum nachlesen!!! :wub: B)


Ach, es wird auch ständig was anderes "gepredigt"!! <_<

Vor ein paar Jahren habe ich eine Ernährungsberatung mitgemacht, da war noch von der "Ernährungspyramide" der Rede! Demnach soll man an Nahrungsmitteln (außer Getränken) am meisten (!) Kohlenhydrate essen, danach kommen Gemüse und Obst und danach Fisch, Milchprodukte etc. und Eier und Fleisch soll man fast am wenigsten essen!!!

Das war damals noch das Non plus Ultra und jetzt "darf" man plötzlich keine Kohlenhydrate mehr essen (was ich ja auch derzeit meist nicht tu). Was ist in 3 Jahren, was darf man dann (nicht) essen?

Vor zig Jahren wurde mir z. B. mal empfohlen zum Frühstück nur Obst zu essen und erst ab mittags was "Richtiges" (also z. B eine Schnitte). Dadurch habe ich damals mindestens 3 - 4 Kilo abgenommen. Heute fragt jeder Ernährungsberater ganz verwirrt "Waaas? Wieso denn morgens Obst und ab mittags Brot?? Nee! Umgekehrt!!". Aber ich schwöre, vor ein paar Jahren war das mal ein Ernährungstrend! Auch meine Schwiegermutter und eine meiner SChwägerinnen hatte damals ganz schön dadurch abgenommen!

Und eine Ernährungsberaterin, mit der ich gesprochen habe, sagte auch, es sei echt Quatsch abends keine Kohlenhydrate mehr zu essen. Man solle sich doch z. B. mal Südländer ansehen. Die seien ja nicht dicker als wir (im Gegenteil) und essen angeblich alle abends Pasta und Brot und dazu ein gutes Glas Wein. Stimmt ja auch.

Also ich sag mal so: Zum Abnehmen meiner angestrebten, jetzt noch 4 Kilos, werde ich wohl auf Kohlenhydrate verzichten (zumindest montags bis freitags :pfeifen: ), aber wenn ich dann mein Wunschgewicht habe, werde ich mich nicht immer daran halten, das weiss ich wohl.

Denn sonst dreht sich das Lebenlang wieder NUR alles darum, was man essen darf und was nicht. Was für eine Qual, seien wir mal ehrlich.

Na gut, ich muss auch sagen, dass ich ja nicht extrem übergewichtig bin, sondern wirklich evtl. 2 - 3 Kilos, mehr nicht. Für echt "Schwergewichtige" ist das vielleicht noch etwas anders, aber ich habe kein Interesse daran, mich mein restliches Leben verrückt machen zu lassen. Ich kann mir vorstellen, das geht vielen so.

Meine Schwester isst seit ca. 5 Jahren kaum überhaupt noch Kohlenhydrate und ich finde die ist viel zu DÜNN geworden. Das ist einfach nicht mehr SIE. Sie war immer normalgewichtig, eher im oberen Bereich, so wie ich. Und jetzt wiegt die fast 20 Kilo weniger als ich und ich finde nicht, dass es gesund aussieht. :unsure: Und das ist KEIN Neid.

Aber letztlich muss jeder wissen, wie er sich wohlfühlt. Hauptsache er FÜHLT sich wohl und es dreht sich nicht IMMER ALLES ums Essen bzw. NICHTessen.

:blumen:


Zitat (Krötilla @ 17.04.2011 12:33:19)
Na gut, ich muss auch sagen, dass ich ja nicht extrem übergewichtig bin, sondern wirklich evtl. 2 - 3 Kilos, mehr nicht.

du machst arg viel an zahlen fest. wenn du so wenig abnehmen willst, finde ich den aufwand und die gedanken, die du darum betreibst, schrecklich hoch. du isst zu wenig und denkst recht oft an essen.

zahlen sagen recht wenig aus, denn muskeln wiegen sehr viel. weswegen willst du abnehmen? kommt dir dein gewicht für deine körpergröße zu hoch vor? so müsstest du traurig sein, hättest du viel muskelgewicht. man schaut schmal aus, ist jedoch dafür überraschend schwer.

so wenig gewicht wird an deinem aussehen so gut wie nichts ändern, wenn du nicht ohnehin arg dünn bist. was du nicht bist, sonst würdest du nicht sagen, du seist nicht wirklich übergewichtig. man kann es nicht beurteilen, ohne deinen ganzen körper gesehen zu haben und zu wissen, wie groß und schwer du bist.

ohne gesundes und maßvolles essen wird man gewiss nicht glücklich mit seiner ernährung. wie du bereits sagtest, die italiener leben es vor. natürlich gibt es auch bei ihnen dicke menschen. doch meistens mögen sie die gesellschaft beim essen, die frischen produkte und vor allem das obst und gemüse.

all dies kann man auch sehr fettreich zubereiten. jedoch wird dort viel mehr olivenöl verzehrt als in deutschland, was sehr gesund ist. ich mag auch nicht hungrig zu bett gehen. dabei würde ich unausstehlich werden.

nun esse ich wieder, wann ich hunger verspüre. was im augenblick recht oft nachts ist, denn wenn mein sohn abends viel getrunken hat, fühle ich mich beim stillen in der nacht selbst wie leer. und ich giere nach milch und kuchen oder dick belegten vollkornbroten. dann gehe ich gewiss nicht ohne essen wieder ins bett.

Zitat (Agnetha @ 16.04.2011 13:35:02)

das ist eine beachtliche Leistung ... wenn ich einen hätte, zöge ich den Hut vor dir

das ist sicher eine super Motivation für die anderen

:blumen:

Sorry, das ist nicht beachtlich sondern 1) absolut unmöglich und 2) lebensgefährlich (wenn es denn so wäre...)

Zitat
Das war damals noch das Non plus Ultra und jetzt "darf" man plötzlich keine Kohlenhydrate mehr essen (was ich ja auch derzeit meist nicht tu). Was ist in 3 Jahren, was darf man dann (nicht) essen?



Du sprichst mir aus der Seele! Leute, gewöhnt euch doch einfach mal alle ein normales Essverhalten an, das Leben ist zu kurz um sich dauernd mit solchem Kappes rumzuplagen.
Sorry wenn ich einem auf den Schlips trete, der richtig mit seinem Gewicht kämpft, aber ich kann es einfach nicht mehr nachvollziehen. Alle 7 Sekunden verhungert ein Kind und wir haben hier solche Diskussionen. :ph34r:

Ich denke mal das wir unser Übergewicht alle mühsam angefressen haben und deshalb hilt nus FDH!


schon okay, Applehead ... ich kann Kritik vertragen ... schniiiiief :)


Für jemanden, der abnehmen will, gibt es kein Patentrezept.
Jeder Mensch hat (ungerechterweise) einen ganz eigenen Nahrungsmittelbedarf, ein Verstoß gegen diesen individuellen Bedarf lässt uns bei einem Verstoß nach oben zunehmen, bei einem Verstoß nach unten abnehmen.

Es gibt aber doch einige Grundregeln, an denen man sich orientieren kann.
Wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als sein Körper verbraucht, nimmt zu.
Wer weniger Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt ab.

Wir unterscheiden uns im wesentlichen in unserem Grundumsatz, das ist die Menge an Energie, die wir in gesundem Zustand in völliger Ruhe verbrennen. Hier erklärt sich zum ersten Mal, warum ein Mensch "essen kann, soviel er will, ohne dass er dadurch zunimmt", während ein anderer Mensch "nur durch Anschauen des Kühlschranks" zunimmt.

Zum Grundumsatz kommt der Energieverbrauch, den wir durch unsere täglichen Aktivitäten zusätzlich benötigen.
Es ist eine Binsenweisheit, dass anhaltende schwere körperliche Arbeit einen hohen Energiebedarf zur Folge hat, während eine Tätigkeit in überwiegender körperlicher Inaktivität einen geringen Energiebedarf hat.
Aus der Summe aus Grundumsatz und dem tätigkeitsabhängigen zusätzlichem Energieumsatz errechnet sich der tägliche Gesamtbedarf.

Es gibt also zwei mögliche Wege, seinGewicht zu vermindern.
1. Wir nehmen weniger Kalorien zu uns als wir als Gesamtbedarf brauchen
2. Wir erhöhen bei gleichbleibender Energieaufnahme unseren tätigkeitsabhängigen zusätzlichen Energiebedarf durch Sport, vermehrte körperliche Arbeit

oder

wir kombinieren beide Wege.

Nehmen wir dann auch promt ab?
Leider nein!

Unser Körper ist prinzipiell nicht aufs Abnehmen eingerichtet.

Abnehmen bedeutete für die allerlängste Zeit der Menschheitsgeschichte gar nichts gutes, war vielmehr eine Gefahr, auf den sich die Individuen einzustellen versuchten.
Die erfolgreichen Individuen schafften es, im Laufe einer Entwicklungszeit von vielen Tausend Jahren ihren Körper so einzustellen, dass ein Mangel an Nahrung oder ein vermehrter Energiebedarf nicht gleich zum Gewichtsverlust (und Kräfteverlust) führte. So konnten sie schlechte Zeiten, in denen es weniger zu essen gab, erfolgreicher durchstehen. Und diese Zeiten traten früher regelmäßig periodisch auf. Den Zeiten mit einem ausreichenden Nahrungsangebot folgten stets Zeiten, in denen einNahrungsmangel vorherrschte.
In früheren Zeiten waren also Menschen, die ein erreichtes Gewicht nicht über einen längeren Zeitpunkt auch ohne ausreichende Nahrung halten konnten, eindeutig im Nachteil.
Heute haben wir bekanntermaßen keine derartigen Schwankungen mehr in unserem Nahrungsmittelangebot, wobei wir gleichzeitig körperlich meist weniger hart arbeiten müssen als in früheren Zeiten.

Unser Körper versucht also mit individuell unterschiedlichem Erfolg, ein erreichtes Gewicht zu halten, ein Kilo mehr oder weniger spielt dabei noch keine Rolle.
Dieses Energie-/Gewichtserhaltungsmuster ist in den entwicklungsgeschichtlich älteren Teilen unseres Gehirns sozusagen als Programm hinterlegt und wird wohl schlicht und einfach vererbt. Wir erben dabei von Mutter und Vater, was erklärt, warum Kinder derselben Familie durchaus unterschiedliche Energiespeicherungsmuster aufweisen können. Zu deutsch: Der Bruder kann essen, so viel und so oft er will, ohne dass er zunimmt, die Schwester ernährt sich durchaus maßvoll, und hat doch Gewichtsprobleme.
Nun, das Leben ist ungerecht - nicht gerade eine neue Erkenntnis.

Ein weiteres Problem liegt darin, dass wir als Kinder und Jugendliche während unseres Wachstums einen höheren Energiebedarf haben als im Erwachsenenalter.
Leider sind wir Gewohnheitsmenschen, das heißt, dass wir Probleme haben, unser Ess- und Trinkverhalten dem veränderten Bedarf anzupassen. Wir nehmen also zu, obwohl wir nicht mehr essen als früher.

Ein wichtiger Faktor bei der Gewichtserhaltung ist unser aktueller Hormonstatus. Auch er kann unser gewicht erheblich beeinflussen. Viele Frauen berichten zum Beispiel, dass sie durch die Einnahme einiger "Pillen" zugenommen haben, von Kastraten weiß man, dass sie zu größerer Leibesfülle neigen.

Die Hormonproduktion in unserem Körper ist nicht nur von unserem Lebensalter, sondern auch von der Tageszeit abhängig.
Diese Erkenntnis hatte zur logischen Folge, dass wir lernten, dass wir zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedliche Nahrungsmittel mehr oder weniger gut abspeichern.
Das wichtigste, aber beileibe nicht einzige gewichtswirksame Hormon ist das Insulin.
Der Insulinausstoß unterliegt einer so genannten "zirkadianen Rhythmik", d.h. dass die hochgradig insulinabhängige Abspeicherung überflüssiger Nahrungsmittel - Insuline lieben Kohlenhydrate - abends und nachts am besten funktioniert. Alle anderen Nahrungsmittel müssen erst (in der Leber) zu Kohlehydraten in unserem Körper umgewandelt werden - ein energieverbrauchender Prozess.
Man sollte also ab den mittleren Nachmittagsstunden keine Kohlehydrate mehr zu sich nehmen, um so eine nicht gewollte Energieabspeicherung/Gewichtszunahme zu vermeiden.
Hier spielen auch viele Früchte eine wichtige Rolle, die ja oft gerade dann besonders gut schmecken, wenn sie viel Zucker (und als Geschmacksverstärker auch noch Fett) enthalten.
"Zuckerfreies" Gemüse dürfen wir dafür bis zum Abwinken essen. Ähnliches gilt für Eiweiß.
Bedeutsam ist dabei auch, dass wir mit Gemüse die so wichtigen Schlackenestoffe zu uns nehmen.

"Fettverbrenner" als solche sind von der Logik her eher unsinnig.
Unser Körper würde diese abzubauenden Fette nämlich erst einmal in Zucker, also ein Kohlehydrat umwandeln, das bei Anwesenheit von Insulin sofort wieder abgespeicher werden würde.
Viele "Fettverbrenner" sind nichts anderes als mehr oder weniger wirksame Kreislaufanreger (kreislaufaktive Substanzen ähnlich dem Adrenalin oder den Schilddrüsenhormonen), ein Umstand, der keislaufschwachen Menschen schwerste gesundheitliche Probleme einbringen kann.

Wie lange muss man ein verändertes Ernährungsverhalten durchhalten, dass es nicht prompt zum gefürchteten "Jojoeffekt" kommt?
Nach der üblichen Einschätzung braucht unser "Ernährungsüberwachungssystem" im Gehirn etwa 18 Monate, ehe es ein vorbestehendes Speicherungsmuster "vergisst" und ein neues - jetzt dem tatsächlichen Bedarf angepasstes Speicherungsmuste - als gültigen Regelfall akzeptiert.
Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, hat er sich üblicherweise nach eineinhalb Jahren sowieso ein neues Ernährungsverhalten so angewöhnt, dass ihm seine Einhaltung nicht mehr schwer fällt.

Eine erfolgreiche anhaltende Gewichtsabnahme hat also etwas mit Durchhaltevermögen zu tun, alles andere ist leider der Triumpf der Hoffnung über die Erfahrung!

Wer sich auf einen so langen Gewichtsreduktionszeitraum einlässt, hat logischerweise auch keine Eile mehr.
Wer jeden Monat wärend 18 Monaten nur ein einziges Kilo abnimmt, hat schließlich 18Kilogramm an Gewicht verlohren.
Dabei hat er seinem Bindegewebe ausreichend Gelegenheit gelassen, sich den veränderten "Füllungszuständen" seiner Haut anzupassen uns so die ästhetisch unschönen "Hautlappen" am Bauch und an Armen und Beinen zu vermeiden.

Bewegung tut gut!
Stimmt natürlich auch, abgesehen davon lenkt sie einen vom schwierigen Prozess der Veränderung lieber alter Gewohnheiten ab und verschafft einem auf Dauer auch noch das eine oder andere Erfolgserlebnis.

Es ist schön, wenn die Familie die erfoderliche Veränderung der Ernährungsgewohnheiten nicht durch Einforderndes alten Verhaltensmusters hintertreibt.
Da muss man sich durchsetzen, notfalls "mit Gewalt", also mit dem Akzeptieren möglicher innerfamiliärer Auseinandersetzungen.

Wer abnimmt, passt erfreulicherweise nach einiger Zeit nicht mehr in die alten Klamotten.
Das ist gut so, hier sieht man seine Erfolge am besten.
Es ist wichtig, sich umgehend von den Kleidungsstücken, aus denen man "herausgewachsen" ist, ein für allemal zu trennen. Es ist ungünstig, sich Klamotten zurückzuhalten, in die man im Falle einer Durchhalteschwäche "zurückkehren" kann.
Davon abgesehen sind schicke neue Kleidungsstücke eine sinnvolle Belohnung für die ausgestandenen Mühen und ein guter Anreiz für weiteres Durchhalten.

Ich wünsche jetzt allen Abnahmewilligen genug Durchhaltevermögen.
Das ist nämlich das einzige, was wirklich zählt.


:blink: WOW!!
Danke für diesen wunderbaren Beitrag. Da ist nun wirklich alles gesagt.

Vielen, vielen Dank! :blumen:

... ach ja und herzlich willkommen!!


Dankeschön, Krötilla!

Noch ein paar Infos zum so genannten Grundumsatz und Gesamtbedarf an Kalorien pro Tag:

Der Grundumsatz kann durch aufwändige Formeln berechnet werden, die aber eigentlich nur in der medizinischen Wissenschaft zur Anwendung kommen.
Für den Hausgebrauch kann man sich mit einer ganz einfachen Formel bestens behelfen.

Wer sein Körpergewicht in KG mit dem Faktor 25 multipliziert, bekommt einen brauchbaren Wert, wobei Frauen sicherheitshalber noch 10% abziehen sollten.

Für einen Mann mit einem Körpergewicht von 75KG errechnen wir also als Grundumsatz:

75 x 25 = 1875 Kilokalorien

Der Grundumsatz ist bei Jugendlichen höher als bei älteren Menschen, die also besser mit dem Multiplikationsfaktor von 20 rechnen sollten. Deshalb nimmt man mit zunehmendem Alter zu, obwohl man nicht mehr Nahrung zu sich genommen hat als in seiner Jugend.

Um den gesamten Energieverbrauch pro Tag abzuschätzen, müssen wir den Wert für den Grundumsatz mit einem so genannten Leistungsfaktor multiplizieren.
Der Leistungsfaktor wird bei leichter körperlicher Arbeit (Bürotätigkeit) mit 1,2 angenommen, für den Holzfäller in Kanada nehmen wir einen Leistungsfaktor von 6,0 an. Einen ähnlich hohen Leistungsfaktor dürfen Leistungssportler für sich in Anspruch nehmen.

Eine Sekretärin im mittleren Lebensalter mit einem Körpergewicht von 60kg sollte ihren Gesamtenergieverbrauch pro Tag also so berechnen:

60(kg) x 20 = 1200 Kilokalorien (Grundumsatz)
1200 Kilokalorien x 1,2 = 1440 Kilokalorien

Das ist nun nicht gerade viel!
Wenn diese Sekretärin abnehmen will, muss sie also (durchschnittlich) pro Tag weniger als 1440 Kilokalorien zu sich nehmen. Will sie mehr essen (und/oder trinken), so muss sie zum Beispiel Sport treiben, um ihren Leistungsfaktor zu erhöhen.
Wenn sie also täglich ein Stunde Fahrrad fährt, darf sie 350 bis 500 Kilokalorien (je nach dem Gelände, in dem sie fährt) mehr zu sich nehmen, ohne dass sich ihr Gewicht verändert.

Bleibt unsere Sekretärin allerding bei ihren 1440 Kilokalorien, so nimmt sie durch das Radfahren ab.
Dabei gehen wir davon aus, dass 1Gramm Fett etwa 9 Kilokalorien an Energiewert hat. Wir nehmen also nicht dramatisch ab, aber langsam und sicher. Am Anfang bemerkt man den Gewichtsverlust kaum, weil durch das Muskeltraining Muskulatur aufgebaut wird. (Muskulatur wiegt mehr als Fett!).

Da Muskulatur am meisten Energie benötigt, ist Muskelarbeit auch der schnellste Weg (bei gleichbleibender Kalorienzufuhr), Gewicht zu verlieren.


ähm ... ich bin eine Sekretärin (naja, Empfangssekretärin und Verwaltunsfachkraft) mittleren Alters und wiege bloss 54kg ... dann hab ich also einen Grundumsatz von 1296 Kalorien, das hätte ich nicht gedacht

ich esse garantiert einiges mehr, wo geht das hin ?

aber ein interessanter Hinweis, ich wusste bisher nicht, dass man das so einfach ausrechnen kann


Zitat (Agnetha @ 25.04.2011 13:47:07)
ich esse garantiert einiges mehr, wo geht das hin ?


Hi, Agnetha,
... ich würde sagen als Fettdepots in Richtung Hintern, Schenkel und Brüste. (Da kann man mal sehen, wie die Natur anzüglich sein kann. ^_^ )

Ist es nicht herrlich, was wir hier für Sorgen haben, wie man möglichst wenig isst: typisch für unseren Wohlstand, wo das Essen billiger als Kinokarten sind ! :D

Der hier korrekt ausgerechnete Grundumstatz eines Menschen ist die Energiemenge (Kcal), die man mindestens braucht, um das Verhungern zu verhindern. Und das kommt bei unserem Überangebot an kalorienhaltiger Nahrung in unseren Breitengraden einfach nicht vor.

In Medizinerkreisen, wo man weiss, dass z.B. der Brennwert einer Praline gleich dem Verbrennungwert eines 1000-Meterlaufs-in-3-Minuten ist, hält sich hartneckig der Spruch: "Das Beste am Sport ist, dass man in der Zeit gerade nicht isst."

Zitat (Agnetha @ 25.04.2011 13:47:07)


aber ein interessanter Hinweis, ich wusste bisher nicht, dass man das so einfach ausrechnen kann

Das kann man auch nicht so einfach ausrechnen, denn der Körper ist keine Maschine.

Zitat (micheal @ 25.04.2011 15:50:45)
Hi, Agnetha,
... ich würde sagen als Fettdepots in Richtung Hintern, Schenkel und Brüste ...


schön wär's :pfeifen:

Jede Berechnung des Grundumsatzes ist eine Berechnung eines Näherungswertes.
Um den Grundumsatz noch exakter anzugeben, müsste man über die individuelle Schilddrüsensituation, mögliche internistische Erkrankungen (z.B.Stoffwechselstörungen, Herzerkrankungen, etc) und sogar über das aktuelle Seelenleben eingehender Bescheid wissen.

In der alltäglichen Praxis ist das aber nicht nötig.
Mit den einfach zu errechneneden Näherungswerten kommt man ganz gut hin.
Wer ernsthaft abnehmen will, hat andere Probleme, als sich um eine nicht ganz hundertprozentige Energieverbrauchsberechnung Sorgen zu machen.

Während der oben angegeben 18 Monate muss er alle möglichen Feiertage und Grillfeste überstehen ohne ins Straucheln zu kommen, von den vielen alltäglichen Versuchungen erst gar nicht zu reden!

Schafft er/sie das aber, dann garantiere ich für eine schonende und dauerhafte Gewichtsreduzierung.


Die von dir angegebene komische Formel ist aber nur ein extrem grober Näherungswert.

Sie gilt vor allem nur für normalgewichtige bis leicht übergewichtige Personen.

Sonst hätten stark übergewichtige Büroangestellte einen Gesamtenergieverbbrauch von über 5000kcal(!!) :pfeifen:

Also für die, die wirklich abnehmen sollten, ist die Formel nicht hinreichend


Zitat (Bierle @ 27.04.2011 16:18:14)
Sonst hätten stark übergewichtige Büroangestellte einen Gesamtenergieverbbrauch von über 5000kcal(!!) :pfeifen:
Also für die, die wirklich abnehmen sollten, ist die Formel nicht hinreichend

Hi, Bierle,

natürlich hat eine übergewichtige Bürokraft keinen Energieverbrauch von 5000 Kcal am Tag, fast so viel wie ein Steinkohlenhauer unter Tage, der zweii Schichten fährt.

Jedoch ist es schon möglich, dass sie sich einer Energiezufuhr von 5000 Kcal erfreut mit Hilfe all den Pralinen, Schokoladentafeln, Sahne-Cappucini und Schwarzwälder-Kirschtorten.

Zitat (micheal @ 27.04.2011 21:42:46)


Jedoch ist es schon möglich, dass sie sich einer Energiezufuhr von 5000 Kcal erfreut mit Hilfe all den Pralinen, Schokoladentafeln, Sahne-Cappucini und Schwarzwälder-Kirschtorten.

Du weißt aber schon das es Menschen gibt die nichts süßes essen und sich auf anderem Wege Kalorien reinschaufeln.

Zitat (Ela1971 @ 28.04.2011 05:48:54)
Du weißt aber schon das es Menschen gibt die nichts süßes essen und sich auf anderem Wege Kalorien reinschaufeln.


diese trifft man häufig bei McDonalds ... ich esse da auch sehr gern aber ich bestell mir ein häppy meal und nicht 2 Bigdings mit doppelt Käse und einem Tablett voll Pommes mit Majo ... und dann ordern die sich ne Cola Light dazu und denken, sie hätten was für die schlanke Linie getan :wallbash:

Zitat (Ela1971 @ 28.04.2011 05:48:54)
Du weißt aber schon das es Menschen gibt die nichts süßes essen und sich auf anderem Wege Kalorien reinschaufeln.

Hi,

... so ist es, das weiss ich:

wir essen halt nicht, um uns vorm vermeindlichen Hungerstod zu bewahren, sondern um eine typische Gruppendynamik zu pflegen (Familie, Freundeskreis, Intimpartner). Interessant ?

"Sonst hätten stark übergewichtige Büroangestellte einen Gesamtenergieverbbrauch von über 5000kcal(!!) whistling.gif"

@bierle

Ich kann den Rechenweg, der auf 5000kcal führt nicht nachvollziehen.

Bei einer Person, die 150kg wiegt, beträgt der Grundumsatz 3000kcal.
Solche Personen bewegen sich meist nicht mehr sehr hektisch, ihr muskulär verursachter Zusatzumsatz hält sich also wohl meist in Grenzen.
Mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem eine solche Person von einer solchen Körpermasse ihr Gewicht mit einer Nahrungsaufnahme von 2500kcal/Tag erreicht hätte.

Der schwerste Patient, den ich mitbehandelt habe, wog geschätzt 5Zentner - eine Waage, die das exakte Gewicht ermittelt hätte, hatten wir nicht zur Verfügung.
Dieser Patient berichtete wahrheitsgemäß folgendes:

"Nach dem Aufstehen esse ich zum Frühstück so etwa 12belegte Brötchen, danach vertreibe ich mir die Zeit bis zum Mittagessen mit Lesen ("Lassiter - Er war einasam, aber schneller"). Dabei verdrücke ich so zwei Tüten Kartoffelchips.
Zum Mittagessen gibt es meist Nudeln mit Soße, mir einem Kilo Nudeln komme ich gut hin.
Nach dem Mittagessen ruhe ich mich ein bischen aus, danach gibt es Kaffee mit ein paar Teilchen (Süßgebäck).
Zum Abendessen gibt es wieder Brote mit Wurst oder Käse. Beim Fernsehen mag ich Studentenfutter am liebsten.
Um 10 Uhr gehe ich schlafen.
Ich bin seit 10 Jahren Frührentner, meinen Beruf als Krankenpfleger kann ich nicht mehr ausüben.
Ich bin jetzt zu Ihnen gekommen, weil meine Beine (Unterschenkel) schwarz werden..."

und weiter:

"Ich weiß, dass mein Übergewicht vom Essen kommt. Der Wind weht Sandberge zusammen, aber keine dicken Bäuche!
Bitte helfen Sie mir, ich habe Angst, dass ich bald nicht mehr laufen kann. Wer soll mich denn dann pflegen?"

Psychiatrische Behandlungen und mehrere Abnehmkuren hatten nichts bewirkt.
Nach einer drastischen Reduzierung der Kalorienaufnahme nahm der Patient prompt 120kg ab!

Die alte Regel dass man abnimmt, wenn der "input" kleiner ist als der Verbrauch, ist unverändert gültig.
Durch gezielte Maßnahmen wie das Meiden von Kohlehydraten vom Nachmittag ankann man seine Diätmaßnahmen sinnvoll unterstützen.


Das hört sich gruselig an!


Hier sind gute tipps Fett verbrennen
kannst ja mal vorbeischaun
Hoffe ich konnte helfen.
lg

**Link entfernt**

Bearbeitet von Jeanette am 22.06.2011 13:33:24


Zitat (sasuke120 @ 22.06.2011 13:05:24)
Hier sind gute tipps Fett verbrennen

Hi, ...
nur mal so zur Erinnerung: Fett ist wichtig für den Körper, es ist wie Eiweiss ein "Baumaterial".

Es verleiht dem Körper eine harmonisch glatte Oberfläche, schützt wie eine Verpackung wichtige Organe und ist eine Nahrungsreserve für Hungerperioden,

... die von den MacDoof-Kunden nicht angerührt wird.. <_< Also keine sonderliche Fettverbrennung.

Stimmt micheal, aber Fett wird von uns quasi ständig "versteckt" aufgenommen, in Milchprodukten, Wurst, Saucen, Fleisch, Käse, Gebäck... Um Fett brauchen wir uns nicht wirklich zu sorgen. Mir ist niemand bekannt, der Mangelerscheinungen aufgrund von zuwenig Fettaufnahme hatte.

Anders siehts mit Vitaminen und Nährstoffen in guten Fetten aus, wie Omega D3, für das man ab und zu ein Stück fetten Seefisch essen sollte. Da reicht aber z.B.: ein guter Happen Lachs einmal die Woche aus.


Zitat (hatschepuffel @ 22.06.2011 18:45:42)
Da reicht aber z.B.: ein guter Happen Lachs einmal die Woche aus.

Hi, Hatsche,
so sieht es aus. Danke.

Hallo Ursula,
erst einmal muss ich dir sagen, dass ein gezielter Fettabbau an den Hüften recht schwierig ist - aber das wirst du ja bestimmt schon selbst gemerkt haben ;)
Es gibt tatsächlich einige Übungen, die deine Muskeln in Hüftregion stärken - aber die Muskeln sind so klein sind, dass sie dort nicht den Fettabbau ankurbeln. Was du also machen musst, ist deine allgemeine Fettverbrennung ganz stark anzukurbeln und zusätzlich durch gezielte Übungen für Bauch und Beine (und vielleicht noch Po) deine Muskeln an der Hüfte straffen. Da du aber deinen Fettabbau beschleunigst, indem du viele Muskeln aufbaust, empfehle ich dir zusätzlich ein Ganzkörpertraining mit Gewichten und Cardiotraining.
Zusätzlich kannst Du deine Ernährung ebenfalls umstellen, sodass du etwas weniger Kohlenhydrate, wie ja auch hier schon öfter genannt wurde, isst und dafür mehr Proteine und gesunde Fette.
Wie du merkst, gibt es keine einfache Antwort auf deine Frage :) Es ist aber auch ein sehr komplexes Thema. Ich befasse mich damit schon seit längerer Zeit. Wenn es dich interessiert und du wirklich etwas für deine Figur tun möchtest, so werfe doch einen Blick auf meine Seite, wo ich immer wieder aktuelle Informationen blogge und aus meinen Erfahrungen schreibe. Hier geht es zur Seite: ***Werbung für das eigene (NICHT_KOMMERZIELLE!!!) Blog ist in Beiträgen nicht erwünscht und nur auf der Profilseite gestattet - bitte lies die Forenregeln und halte dich daran***
Dir wünsche ich weiterhin viel Erfolg und bei Fragen kannst du mich gerne direkt anschreiben.

Viele Grüße

Bearbeitet von Cambria am 22.07.2011 14:11:59



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