Sparrezepte aus Notzeiten: Gelobt sei, was satt macht...


Erbswurst kenne ich schon, Suppe davon gab es oft bei uns. Mit einem Würstchen oder Fleischwurststückchen drin, gerne auch mit gerösteten Weißbrot-Würfeln und mit Maggi verfeinert. Ich gestehe, ich habe diese Suppe gemocht und habe immer eine Packung in meinem Küchenschrank.
Die Verpackung schaut heute noch genauso aus wie vor Jahrzehnten (nur der Strichcode und die obligatorische Inhaltsangebe sind dazugekommen).


Beim googlen nach "Zwetschgensuppe" bin ich auf den interessanten Link gestoßen:

http://www.seelscheid.de/bote/bote310/Bote...Brot_damals.pdf

Meine Oma kochte die Suppe aber nicht süß, sondern herzhaft mit Kartoffeln und Milch. Nicht das ich das unbedingt nachkochen würde - vielleicht auch doch. Damals hat's mir nämlich nicht geschmeckt. Vielleicht aber heute.

Kennt jemand das Rezept? Beim googlen finde ich immer nur die Süßvarianten (die sich eigentlich ganz gut anhören ...).

Grüßle Pitz


Das hier: Eingebrocktes ist auch ein Kriegsessen.


Die falschen Marzipankartoffeln von der ersten Seite habe ich gerade mal ausprobiert. Schmecken natürlich nicht so wie die echten, aber ist schon irgendwie witzig mit wie wenig Zutaten man das hinbekommt...


Zitat (nettchen @ 26.09.2011 15:14:38)
Die geröstete Griessuppe kenn ich auch noch aus meiner Kinderziet, und ich hab sie unseren Jungs auch oft gemacht.
Mit Muskatnuss gewürzt und zum Schluss ein Schuss Rahm, herrlich ;-)

Diese Suppe geht auch mit Gerösteten Haferflocken,am besten kernige Haferflocken,da bleibt nach dem Kochen noch was zum beißen.
Etwas Gemüse dazu (Möhren/Lauch) und zum Schluß viel Petersilie :sabber:

Bearbeitet von wurst am 30.09.2011 15:40:24

Also, was ich noch kenn aus Erzählungen sind sogenannte Kriegspilze wie zum Beispiel der Ockertäubling und der Kuhröhrling. Schmecken nicht besonders, aber der Hunger treibts rein ;)

Den Ockertäubling hab ich noch nie selbst probiert (er soll auch wirklich nicht gut schmecken), aber zum Kuhröhrling kann ich sagen, dass er mir und meiner Schwester recht gut schmeckte, aber andere finden die beim Erhitzen auftretende Blaufärbung abstoßend. Und er wächst immer in großen Kolonien, wodurch man schnell genug Pilze hat für ein Gericht :-)


Zitat (nettchen @ 26.09.2011 15:14:38)
Die geröstete Griessuppe kenn ich auch noch aus meiner Kinderziet, und ich hab sie unseren Jungs auch oft gemacht.
Mit Muskatnuss gewürzt und zum Schluss ein Schuss Rahm, herrlich ;-)

Meine Oma nannte das Brennsuppe.

Früher als meine Oma nicht immer Wurst oder anderen Belag für die Brote meines Opas hatte,
machte sie ihm Rühreier aufs Brot .Oder sie belegte die Brote für die Arbeit mit Tomatenscheiben und Zwiebeln.
Mein Opa nahm immer eine
Manchmal gab sie ihm auch in einem extra Gefäss-ich glaube sie nannte es Tender -Eintopf mit ,den
er sich auf der Arbeit warm machen konnte.

Samstags gab es immer Eintopf und an den Waschtagen auch.
Das Fleisch ,was im Eintopf mitgekocht wurde ,bekam immer mein Opa ,entweder direkt zum Essen oder als Brotbelag aufgeschnitten.
Fleischbrühsuppe stellte sie immer selbst her,keine Würfel oder so .
Erst Knochen auskochen ,dann evt.Suppenfleisch mit Gemüse in der Brühe weich kochen.

Wenn jemand Geburtstag hatte, machte sie aus dem in der Suppe gekochten Fleisch selbst Fleischsalat ,mit einer selbstgemachten Soße.

Alles Gemüse und Obst aus dem Garten wurde verwertet ,sobald etwas reif war ging es los.
Wie oft war ich dabei,wenn Apfelgelee gemacht wurde oder andere Früchte verarbeitet .

Bei meiner Oma gab es auch oft Grießbrei oder Reisbrei und dazu das eingeweckte Obst aus dem Garten.

Hallo Pitz! Heisst das nicht Schlesisches Himmelreich was du meinst? Das ist ein herzhaftes Gericht. Hab es selber noch nicht gegessen, aber meine Oma hat davon geschwärmt.

Ich hab auch noch von meinen Omas ein paar tolle Sachen beizutragen:
- Eine Milchsuppe, und zwar wurde in heisse Milch eine Art Spätzleteig reingetropft. Aufkochen lassen und süßen.
Das hab ich sooo geliebt als Kind.
- An besonders heißen Tagen hat meine Oma immer eine große Schüssel mit Schichten aus Rhabarberkompott,
Zwieback und Vanillepudding gemacht. Schön im Kühlschrank durchziehen lassen! Lecker!
- Bei meiner anderen Oma hab ich den Kopfsalat geliebt. Der wurde mit Milch, Zucker und Zitone gemacht!
- Bei ihr gab es oft Nudeln mit einer Soße aus gekochtem und angedickten Dörrobst. Das war auch immer so
lecker.
Hab alles versucht nachzukochen, aber bei den Omas hats besser geschmeckt!


Ich kenne "Schlesisches Himmelreich" als eine Art angedicktes Backobst mit Kartoffelklößen.
Das Backobst wurde eine Nacht oder einen Tag lang eingeweicht, dann wurden die Klöße dazu frisch gemacht und das alles gab es gekocht bzw. angewärmt, das Obst mit Stärkemehl etwas gebunden dann auf den Teller zu den gekochten Klößen.
Es schmeckte großartig und in die Klöße wurden harte, angebratene Semmelstückchen (ähnlich "Croutons") gedrückt- und blieben Klöße übrig, gab es die am nächsten Tag angebraten in Scheiben aus der

Mir waren immer die angebratenen Kloßscheiben lieber als die frischen gekochten Klöße... und gegen einen Rest angedicktes Backobst aus der Schüssel hätte ich sowieso nie was gesagt... leggaaa!!! :sabber:

Bearbeitet von Cuniculus am 01.10.2011 03:55:49


Eingeschnittene Klöße essen wir auch sehr gern, wenn keine Sauce mehr über ist, werden sie mit Zimt-Zucker bestreut.
In Oberfranken gibt es sogar ein paar alte Bauernwirtschaften wo das auf der Karte steht.


Bei uns kam dann öfter mal Haferflockensuppe oder Milchreis oder Puddingsuppe auf den Tisch. Als meine Mutter dann den Schrebergarten bekam, hatten wir bald auch andere Sachen, wie Kartoffeln, Lauch, Bohnen, Erbsen, Erdbeeren, Johannisbeeren.
Aber die Küche-- Pellkartoffeln mit Rührei, Kartoffelpuffer und fast alles, was ich so von Euch lese :blumen:


Mehl aus Kartoffelschalen:
… Die Kartoffelschalen werden sehr sauber gewaschen (achten Sie am besten schon bei der ganzen Kartoffel darauf!), danach gut getrocknet und schließlich in einer Kaffee- oder Schrotmühle gemahlen. Das so gewonnene Mehl leistet zum Eindicken von Soßen, Suppen und Gemüsen, sowie als Streckmittel von dem gleichen Zweck dienenden Getreidemehl sehr gute Dienste

Knäckebrot aus Kartoffelschalen:
Aber nicht nur zum Eindicken von Soßen usw. können Sie das aus Kartoffelschalen gewonnene Mehl verwenden, sondern auch zur Herstellung eines knäckebrotähnlichen Gebäcks. Dem Mehl wird etwas Wasser, sowie Salz, Kümmel und etwas Hefe hinzugesetzt (es geht aber auch ohne Hefe) und das ganze zu einem festen Teig verrührt. Diesen Teig walzen Sie dünn aus und backen ihn auf einem Blech etwa 40 Minuten scharf aus. Die fertige Masse wird in rechteckige Stücke geschnitten und ist lange haltbar.

Zitat (Cuniculus @ 01.10.2011 03:51:42)
.
...und blieben Klöße übrig, gab es die am nächsten
Tag angebraten in Scheiben aus der Pfanne. 


Genau das, mit den aufgebratenen Klößen wollte ich auch gerade
schreiben...Trockenobst koche ich heute auch noch. :wub:
Meine Mutter hat die Klöße in gleichgroße Scheiben geschnitten,
in Ei und Paniermehl gewälzt, und dann ausgebacken...Darüber
gab es Zimt/Zucker und dazu das Trockenobst mit viel Saft.

Zitat (SCHNAUF @ 01.10.2011 14:07:34)
Mehl aus Kartoffelschalen:

Knäckebrot aus Kartoffelschalen:

Das ist echt der Hammer.

Im Grunde logisch, aber da muss man erst mal drauf kommen.

Hefe selbst bereiten:

… Daß man käufliche Hefe strecken kann, ist vielen bekannt, doch wussten Sie auch schon, dass man sie ohne jede Hefegrundsubstanz völlig „neu“ herstellen kann? Zu diesem Zweck drücken Sie drei mittelgroße gekochte Kartoffeln durch, setzen einen Teelöffel Zucker hinzu und verrühren das Ganze mit etwas hellem Bier zu einem dicken Brei. Diesen lassen Sie einige Tage stehen und verwenden dann die gegorene Masse zu 2-3 Pfund Mehl.

Super Interessant auf was der Mensch in der Not greift.
Auch lecker: Kohlsuppe, kommt bei mir im Winter oft auf den Tisch. Da kann man dann auch wieder prima altes Brot reinbrocken.


Hab länger nicht mehr hier im Forum gelesen und bin heute zufällig auf dieses neue Thema gestoßen: super interessant, hab gleich alle Beiträge durchgelesen. Auch ich kenne viele Sachen, die Ihr hier beschrieben habt noch aus meiner Kindheit: die Griessuppe, die Brotsuppe, die Erbswurstsuppe, das gebackene Brot, Zwieback mit Milch usw. Als Kind habe ich von meiner Oma auch öfter mal ein Zuckerbrot bekommen: Brot mit Margarine und fein Zucker drübergestreut. War lecker. Wenn gar nichts mehr weiter da war, gabs: Brotschreiben in der Pfanne mit Margarine angebraten..............esse ich heute noch gern, genau wie all die anderenSachen. Es ist schon erstaunlich, worauf wir Menschen in Notzeiten kommen, nicht?
Da es in meinem Leben bisher auch oftmals solche Notzeiten gegeben hat und sicherlich noch geben wird, freu ich mich hier über jede neue Anregung. Meine Mutter müßte eigentlich auch noch das eine oder andere wissen, ich werd sie mal fragen.......bin gespannt.
Schreibt weiter, ich werde dranbleiben und regelmäßig hier reinschauen.


Mutter hatte nach stundenlangem Anstehen ein Brot ergattert und die Tagesration Milch war auch noch da.
Wir vier Kinder waren guter Dinge und dann kam's: Alle sofort das Haus verlassen, ein Blindgänger war gefunden worden. Auf die Entschärfung dieses Ungeheuers mußten wir 16 Stunden warten.
Wir sind dann müde nur noch in unser Bett gefallen und nach dem Wachwerden gab es ein leckeres Essen.
Unsere Mutter hatte Brot in die inzwischen sauer gewordene Milch gerieben und dann Zucker spendiert.
Als wir davon erzählt haben nannte ein Bekannter dieses Essen "Götterfraß" Wir erinnern uns noch gerne daran.
Grüße von Nettchen aus der pennianneWG


Künstliche Marmelade:
…Sie verwenden hierzu 2 Eßlöffel Kaffee-Ersatz, 2 Eßlöffel Essig, 1 Eßlöffel Mehl, 1½ Tassen Wasser, ½ Tasse Zucker und eine Prise Salz. Alle diese Zutaten werden gut miteinander verrührt und unter Zusatz eines beliebigen Geschmacksaromas (Backaroma) zum Kochen gebracht. Das Ergebnis wird Sie überraschen, denn die so gewonnene Marmelade schmeckt bestimmt ausgezeichnet!

Woran ich mich auch noch erinnere, ist, Weissbrot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Margarine leicht "anbraten". Rausnehmen und eine Seite mit einer Mischung aus Zimt und Zucker dick bestreuen und kalt werden lassen.
Meine Mutter nannte es immer Teegebäck, und es war saulecker!!! :sabber: :sabber:

Könnte ich mal wieder machen, aber dann mit Butter!! :sabber:


Susanne 48: Die in Margarine gebratenen Brotscheiben haben in Sachsen sogar nen richtigen Namen:

Brutzelbemm ist immer der "Fernsehsnack" bei meiner Tante :sabber:


bei eurem Brot fällt mir gerade noch was ein. Man nehme Altbackenes Schwarzbrot, das dann dünn mit einer Masse aus Erbsmus und Schweineschmalz(oder dem Brät einer Bratwurst) von beiden Seiten bestreichen, deftig würzen und dann panieren wie ein Schnitzel. In der Pfanne kurz ausbacken.


Zitat (Pumukel77 @ 08.10.2011 20:57:44)
Brutzelbemm ist immer der "Fernsehsnack" bei meiner Tante :sabber:

"Bratbrot" nannten wir das zu Hause und war nicht nur einmal "Warmessensersatz". Zum Fernsehprogramm paßte das immer - sofern man einen netten Menschen zuverlässig an der Pfanne stehen hatte ;) der nebenbei mit durch die Küchentür peilte, dabei nicht den Bräunungsgrad der Bemmen verpassend. :lol:

Eine alte Oma, mit der ich mal im Krankenhaus lag, insistierte mir das Rezept dür "Fettbohnen":
Eine Dose Büchsenrindfleisch mit Schmalz in einem


Zitat (wollmaus @ 08.10.2011 20:47:54)
Woran ich mich auch noch erinnere, ist, Weissbrot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Margarine leicht "anbraten". Rausnehmen und eine Seite mit einer Mischung aus Zimt und Zucker dick bestreuen und kalt werden lassen.
Meine Mutter nannte es immer Teegebäck, und es war saulecker!!! :sabber:  :sabber:

Könnte ich mal wieder machen, aber dann mit Butter!! :sabber:

Bei uns gab es Kompott dazu und dann hieß es "Arme Ritter" und war ein Mittagessen.
Für die weichten wir die Weißbrotscheiben aber in verschlagener Milch und Ei vor dem Würzen ein, dann in die Pfanne mit Fett und krossbraten.

Was meine Mutter sehr oft machte, war Semmelpudding.

Bearbeitet von Cuniculus am 09.10.2011 04:19:16

Die "Armen Ritter" kenne ich so herum: Altbackenes Weißbrot in Milch einweichen, ausdrücken, in zerkleppertem Ei wenden und ab in die Pfanne damit. Dazu passen Ketchup und Mayonnaise hervorragend. Also quasi rot-weiß.

Grüßle,

Egeria


Meine Mutter ist zwar schon ein Nachkriegskind, aber sie hat trotzdem sparsam kochen können, wenn es nötig war. Eins meiner Lieblingsgerichte wurde ihr schon von ihrer Oma gezeigt, es heißt bei uns "Gänsefutter". Das ist ein Eintopf aus Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln und - je nach Geschmack und Vorhandensein - Speck und/oder Fleisch.

Zwiebeln, Kartoffeln, Kohl und Rüben (und nicht nur Möhren) werden meiner Meinung nach völlig unterschätzt, daraus kann man ganz einfach und preiswert leckere Gerichte kochen. Es muss ja auch nicht immer ein halbes Schwein dazu sein, oft reicht eine Handvoll Schinkenwürfel, etwas Instant-Rinderbrühe oder Rauchsalz, um den geräucherten Geschmack dranzukriegen (falls er drangehört). So bleiben die Gerichte dann nicht nur billig, sondern sind auch noch gesünder und selbst für jemanden, der eher klamm ist, in Bioqualität bezahlbar. Und Knochen koche ich auch heute noch aus, um Suppen und Markklößchen zu machen - so lecker gibt's das in keinem Glas.

Ach ja: Alte Brot- und Gebäckreste habe ich in der Eifel letztens als Bestandteil eines unglaublich köstlichen "Brotpuddings" wiedergefunden. In diesem Fall zusammen mit Pistazien, Mandeln und Vanillesauce, aber in Notzeiten würde sich auch dafür sicher ein billiger Ersatz finden.


Ja, donnawetta, das ist sogar ein niederländisches Nationalgericht; heißt "huts-pot" (sprich: höttspott), was soviel bedeutet, wie durcheinander getan in einem Topf ; dafür gibt es in der Gemüseabteilung beim Supermarkt und auch Gemüsegeschäft im Winter - also vielleicht jetzt schon - sogar vorgeschnittene Möhren und Zwiebeln zusammen verpackt. Dazu kommen dann oft Schälrippchen. Mir wurde mal erklärt, auf Deutsch heiße das "Möhren untereinander".
Meine Mutter kochte zusätzlich Wachtelbohnen (?), also diese braunen, und mischte die dann noch darunter.
Ich habe das dann noch "erweitert", indem ich - wie bei vielen Eintöpfen - zuerst gewürztes Hackfleisch krümelig anbrate und dann das andere darauf schichte. Solche niederländischen Eintöpfe sind immer recht trocken, damit man noch Bratensoße dazu geben kann: in einer Kuhle in der Mitte auf dem Teller. :sabber: :sabber:
Hach, ich habe für morgen schon Erbsensuppe geplant - es kommen Hungrige, die am liebsten vorher fasten möchten. Sonst könnte ich glatt das für morgen vorsehen. Aber es werden sicher noch kalte Tage kommen; es ist traditionell ein Wintergericht.


"Möhren untereinander" koche ich eigentlich immer, wenn uns danach ist, egal ob Sommer oder Winter.

Zwiebeln machen wir allerdings nicht ran, höchstens mal junge Erbsen und meist kleingewürfeltes Kassler.


Goedemorgen, Dahlie, ich werde "huts-pot" gleich meinem noch recht dürftigen Niederländisch-Vokabular hinzufügen und damit bei nächster Gelegenheit angeben ;)

Bearbeitet von donnawetta am 11.10.2011 10:34:55


Das tu mal! rofl rofl


Sicherlich kennt Ihr alle auch die Brotsuppe? Alte Brötchen oder Brot in Stücke schneiden oder reißen und in GEmüsebrühe kurz heiß machen. Dazu, wenn vorhanden, ein wenig Muskatnuß drübergerieben und evtl. Petersilie drübergestreut. Ist noch heute ein Rezept, was ich uns mache, wenn der Monat noch lang und das Geld alle ist.....................Wenn auch das nicht ist, dann eine Suppe aus Brühe, in die ich pro Person ein Ei reingebe und schnell verrühre. Schmeckt lecker.


Brühe mit verquirltem Ei heißt bei uns Flockenbrühe.

Für die Brotsuppe röste ich immer erst eine fein geschnittenen Zwiebel an, gieß dann Brühe auf und dann wird es mit dem Brot noch ein wenig geköchelt.
Wenn es mal "anders" werden soll kommt zu den schon braunen Zwiebeln ein Löffel Tomatenmark, kurz mit rösten und dann die Brühe drauf.
Immer wieder lecker, muß nur ordentlich abgeschmeckt sein.


Zitat (Cuniculus @ 09.10.2011 04:06:56)
"Bratbrot"

:yes: gibt es sogar öfter als Beilage bei uns, zb. zu Salaten
Brot in Scheiben mit etwas Butter in der Pfanne rösten, salzen und wenn auf dem Teller...
den Saft einer halben Zehe Knoblauch drauf streichen.
Der Geschmack alleine reicht schon um mächtig zu stinken ^_^

Susanne48, das mit dem Brot mache ich auch gerne! Ich find´s total lecker!

:blumen:


Zitat (Pumukel77 @ 15.10.2011 22:57:21)
Brühe mit verquirltem Ei heißt bei uns Flockenbrühe.


"Flockenbrühe" reicher ich gerne mit Haferflocken an, günstig und schmackhaft :sabber:

Zitat (wurst @ 29.09.2011 11:52:56)
Lecker :P
Ich mag sie heute noch aber mit gerösteten Weißbrot-Würfeln :sabber:

Die mochte ich sehr gerne - mag sie auch heute noch!

Kennt von Euch noch jemand selbstgemachte Limonade?? Meine Mutter hat die früher öfter gemacht. Wenn ich mich nicht irre, war da Essig drin. War jedoch sehr gewöhnungsbedürftig... :mellow:

Nee, nicht mit Essig. Meine Mutter hat zeitweise Sprudelwasser mit Zitrone (die aus dem Plastikding) und Süßstoff versetzt. War im Sommer gut gekühlt ganz lecker.

:blumen:


Essigwasser als Getränk kenne ich noch, mit ein wenig Honig ist das sogar ganz lecker.
Für die Limo wurde

Kann mir gut vorstellen das Limo mit Essig zubereitet wurde, wir dürfen nicht vergessen: Zitronen wachsen weiter südlich, was wir heute so alltäglich haben war früher ein Luxusgut.


Zitat (schnuffelchen @ 15.10.2011 23:47:08)
Die mochte ich sehr gerne - mag sie auch heute noch!

Kennt von Euch noch jemand selbstgemachte Limonade?? Meine Mutter hat die früher öfter gemacht. Wenn ich mich nicht irre, war da Essig drin. War jedoch sehr gewöhnungsbedürftig... :mellow:

Ich kann mich auch an so ein Getränk erinnern,das meine Oma immer gezaubert hat.Ob da jetzt Essig oder Zitrone drin war weiss ich nicht mehr,aber Natron zum Sprudeln war noch drin.
LG Chris

NUDELN KOCHEN
Über die Nudeln gebräunte Butter geben,
dann mit Zimt und Zucker bestreuen

Guten Appetit!
Hab ich als Kind immer gern gegessen. :)


Wo wir gerade bei Nudeln sind ;)

Spaghetti Reste kleinhacken und in etwas Olivenöl in einer ausreichend großen Pfanne anbraten. Dann zwei oder drei Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen, oder Instantbrühe, je nach Geschmack, und in die Pfanne geben. Das ganze läßt man stocken und hat so eine Tarte di Pasta. Sehr lecker.


Eifelgold: kenne ich auch, ist wirklich lecker.


Und kostet auch nicht gleich die ganze Welt.

Heute aus dem Kühli geholt. Nudeln von Freitag.
Ein Ei, etwas Öl und Senf, ein paar Tropfen Essig zu einer Mayonaise verarbeitet, ein paar Gürkchen und was der Kühli noch so hergab untergerührt. Und schon habe ich einen herrlichen Nudelsalat für die Maloche.


Zitat (Eifelgold @ 16.10.2011 10:37:25)
Wo wir gerade bei Nudeln sind  ;)

Spaghetti Reste kleinhacken und in etwas Olivenöl in einer ausreichend großen Pfanne anbraten. Dann zwei oder drei Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen, oder Instantbrühe, je nach Geschmack, und in die Pfanne geben. Das ganze läßt man stocken und hat so eine Tarte di Pasta. Sehr lecker.

Ja, das ist wirklich sehr lecker! Jedoch gebe ich zu Anfang kleingeschnittene Zwiebel in die Pfanne, lasse die anbraten und gebe dann den Rest hinein. Das gibt dem Ganzen noch mehr Geschmack.. ;)

Bearbeitet von schnuffelchen am 16.10.2011 20:18:32

So mache ich auch Nudelsalat. Quer durch den
Apropos Sparrezepte: Ich weiss noch, dass es einmal im Kindergarten(50ger Jahre) Nudeln gab. Und alle Welt jubelte!!! Bis sie kamen, die so gewünschten Nudeln....
Die waren in Milch gekocht und mit Zucker bestreut. Das kannt von uns niemand, und wurde dementsprechend abgewiesen. Mochte niemand.
Bei uns war es eigentlich üblich, Nudeln mit leicht angebratener Jagdwurst zu essen.
Und dann so was :kotz:


Ich habe Milchnudeln immer geliebt!
Meine Oma hat die mit Vanillepudding angedickt! So mache ich übrigens auch einen schnellen Milchreis aus Reis vom Vortag.


Gebrannte Grießsuppe

Grieß mit Butter rösten
Mit Wasser löschen

Mit Gemüsebrühe oder Salz und Pfeffer würzen
10 min köcheln lassen

Mit frischer Petersilie bestreuen

GUTEN APPETIT!!


Wenn ich Gemüse putze, koche ich die Schalen, Stünke und/oder Blätter aus - zumindest die, an denen nicht allzuviel Dreck hängt und die keine dunklen oder anderweitig verdächtigen Stellen aufweisen. Geeignet dafür sind Möhren, Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Pastinake, Kohlblätter - und strünke, Kohlrabi, Zwiebeln usw.

Wenn ich weiß, dass ich die Brühe später nicht als Grundlage für eine Sauce benutze, sondern als Suppe daraus zubereiten werde, hebe ich außerdem ein paar Stücke der typischen Suppengemüse auf. Wenn die Schalen dann ausgekocht sind, gieße ich die Brühe durch ein frisches Küchehandtuch ab und gebe die fein gewürfelten Gemüse dazu. Das ausgekochte Gemüse kommt auf den Kompost/in den Müll. Die Brühe nochmal kurz aufkochen, salzen, kräutern, pfeffern, fertig. Ich pimpe das ganze manchmal mit dem oben erwähnten Flocken-Ei, einem Löffelchen Öl, einem schnellen Eierstich aus der

Bearbeitet von donnawetta am 18.10.2011 09:54:53


Auch so ein "Samstag-muss-schnell-gehen-Rezept" von Muttern:

Zuckernudeln

Nudeln kochen (meist waren es jedoch Reste), in Butter und mit etwas Paniermehl in der Pfanne rösten.
Auf dem Tisch mit Zucker bestreuen. Dazu gab´s meistens Kompott und wir Kinder waren zufrieden (da süß) und puuupsatt. Ich glaub, das traut sich heute keiner mehr...



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