Auto - Recht -: Entscheidungen um´s Auto...


Lack ab beim Gebrauchtwagenkauf

Gerade beim Gebrauchtwagenkauf ist der Kunde oft der Gelackmeierte. Ein Mann, der im November 2004 ein Mercedes CLK Cabrio für 32.900 Euro erwarb und dafür 5.000 Euro Anzahlung leistete, traute seinen Augen nicht, als er die Luxuslimousine in Empfang nehmen wollte. Der Wagen, der beim Abschluss des Kaufvertrages noch über die Originallackierung verfügte, war umgespritzt worden. Damit war bei dem Mann nicht nur der Lack ab, sondern auch Schluss mit lustig: Er forderte seine Anzahlung zurück.

Der anschließende Rechtsstreit ging durch die Instanzen und landete schließlich vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Die Karlsruher Richter gaben dem Verkäufer Recht: Eine neue Lackierung sei kein Mangel, der den Käufer zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtige, solange diese fachgerecht durchgeführt worden sei. Auch könne ein Gebrauchtwagenkäufer nicht erwarten, dass sich alle Fahrzeugteile noch im Originalzustand befinden. Da in dem abgeschlossenen Kaufvertrag keine Beschaffenheitsvereinbarung getroffen worden sei, die den Händler dazu verpflichtet, den Wagen in der Originallackierung abzuliefern, sei der Kaufvertrag auch weiterhin gültig. Der Mann muss nun auch die Restsumme blechen.

FORMBLITZ NEWSLETTER Nr. 003 05/2009

... also auch da wird jetzt nach Strich und Faden beschissen... traurig.
Hatte bislang immer Glück mit den "Gebrauchten".

Aber: gut zu wissen, für die Zukunft!!!

Grüsslein, Helge :blumen: :blumen: :blumen:


Zitat (MC-DOOF @ 27.05.2009 - 10:12:41)
... also auch da wird jetzt nach Strich und Faden beschissen... traurig.
Hatte bislang immer Glück mit den "Gebrauchten".

Aber: gut zu wissen, für die Zukunft!!!

Grüsslein, Helge :blumen:  :blumen:  :blumen:

@MC Helge wenn man keine Ahnung hat kann man überall auf die "Rosstäuscher"rein fallen, das wahr ein Spezieller Fall und die Deutsche "Voll Kasko" Mentalität ist zum A*di Preis nicht Realisierbar! Beachte den Kaufpreis und die Gerichtskosten werden auch nicht ohne sein.

"Rosstäuscher"... ja, das trifft den Punkt.
Als noch "Gutverdiener" hatte ich meist Jahreswagen, haben gleich nach der Probefahrt nen "verbindlichen Kaufvertrag über ein gebrauchtes Fahrzeug" gemacht, ich bestand auf eine Vereinbarung, dass am Fahrzeug definitiv nichts mehr zu verändern sei.
Wurde anstandslos im Vertrag vermerkt.

Das "Neuteile" nachträglich eingebaut werden, damit darf natürlich niemand rechnen. Gebraucht ist nun mal gebraucht...

:ph34r:



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