Tier einschläfern?


Hallo liebe Muttis,
Ich musste am Freitag meinen Kater zu ta bringen weil er kein pipi machen konnte.
Die tierartztin meine das das ungefähr 500 Euro kosten wird.
Sie sagte das ich das auf raten zahlen könnte aber über die Hälfte anzahlen soll was ich aber nicht kann zumindest nicht die Hälfte ich bin Harz-4 Empfänger. Jetzt habe ich Angst das wenn ich ihn abhole und ich nicht das besagte geld auftreiben kann das die ihn einschläfern oder festhalten dürfen die das ?


500 Euro ist aber schon gewaltig viel. Ist es wirklich so eine komplizerte Behandlung oder will die Tierärztin abkassieren? Bei einer so aufwändigen Behandlung würde ich überlegen, was für das Tier das Beste ist: ein Tier kann nicht verstehen, daß es ihm nach einer langen, schmerzhaften Behandlung vielleicht irgendwann wieder gut geht: da ist es nach meiner Meinung manchmal "menschlicher", es einschläfern zu lassen. Wenn es nicht so kompliziert ist, würde ich schnell den TA wechseln oder zumindest eine 2. Meinung einholen.


Guten Morgen, @catslove,

ob ein Tierarzt ein behandeltes Tier als "Pfand" behalten darf/wird, bezweifle ich.- Und "einschläfern", weil der Besitzer nicht zahlt, ganz sicher nicht.
Nur mal gefragt: wenn Du KEIN Geld hast, bekommst Du dann in einem Supermarkt IRGENDWAS geschenkt?- Oder aber: wenn Dir die 10-Euro Praxisgebühr fehlen, behandelt Dich irgendein Arzt kostenlos?

Es wäre an Dir gewesen, den behandelnden Tierarzt vorher zu informieren, daß Du die Anzahlung nicht leisten kannst.- Und daß Du auch Probleme mit restlichen Zahlung haben würdest.- Hier in der Gegend würde kein Tierarzt eine teurere Behandlung/OP durchführen, wenn nicht gleich bezahlt wird.- Die sind teils viel zu oft auf den Kosten sitzen geblieben.- Und zu verschenken hat Niemand 'was, ganz sicher kein Tierarzt.- Die schießen oft genug kostenmäßig zu, wenn sie wissen, daß die Besitzer der "Patienten" schlecht bei Kasse sind.- Nur: sie leisten meist exzellente Arbeit, tun für ihre "Patienten" oft mehr, als man in der Humanmedizin verzeichnen kann.- Aber sie sind keine Wohlfahrtsinstitiute.

Anstatt nun lange rumzudrucksen, würde ich ganz offen mit dem Tierarzt sprechen, wie ihr nun kostenmäßig verbleiben könnt.- Probleme dieser Art lösen sich nie von selbst, und werden auch nicht besser, wenn man eine Aussprache hinauszögert.- Ist sicher nicht die Antwort, die Du gerne hättest, aber so sehe ich das Ganze.

Viel Glück...liebe Grüße...IsiLangmut


Moment mal,

500 Euro, allein für das Einschläfern eines Tieres?

Erläutere die Kostensituation mal näher, catslove, bevor Du Preispolitik hier betreibst, auf Kosten derer, denen Tierthemen ins Auge springen, ok?


Zitat (Pitz @ 31.03.2012 12:00:40)
500 Euro, allein für das Einschläfern eines Tieres?

nein, so wie ich das verstanden habe, soll die Behandlung des Tieres 500 Euro kosten.

Catslove kann das nicht zahlen und hat nun Angst, dass das Tier aufgrund der Zahlungsunfähigkeit eingeschläfert wird, oder als "Pfand" in der Praxis behalten wird.

Oder?

Ja er ist noch in der Klinik bis zum 3 und er har einen harn kateter und die Diagnose war harngries.
Er muss nicht eingeschläfert werden so krank installiert der nicht aber ich habe Angst das die Ärztin ihn eingeschläfert wenn ich die Anzahlung nicht in dieser Höhe leisten kann ich gebe als Anzahlung ja 100-150 aber mehr kann ich nicht :-(


Hallo,

lies Dir im Link mal den 6. Beitrag durch.

Urteile bzgl. Tiere

Gruß

Highlander


Du lieber Himmel, Entschuldige catslove.

Ich musste für meinen deppigen Kater, als er sich anfahren ließ, ca. 1.500 € bezahlen in der Uniklinik Gießen. Das ist ein Betrag... ein Monatsgehalt.

Vielleicht kann ich ein bisschen was weiter erfahren für Dich.

Grüße, Pitz


Also darf sie ihn weder einfach einschläfern noch behalten ?


@catslove:

hast Du mal getan, was Highlander gepostet hat? Und den 6. Beitrag auch gelesen???
Dort steht, daß sie ihn als Pfand behalten kann...


Edit: vielleicht hättest Du vor der Behandlung mal mit dem Tierarzt über die Finanzen sprechen sollen??? Kein TA behandelt, ohne den Besitzer vorher über die Kosten aufzuklären.

Bearbeitet von Binefant am 31.03.2012 12:27:16


Verstehe den letzden Satz nicht


ok, hier ganz einfach für Dich:

- Katze krank
- Du gehst mit der Katze zum Tierarzt
- Tierarzt findet was und will behandeln
- Tierarzt sagt, wie teuer es ist
- Zahlungen werden geklärt und erst dann behandelt der Tierarzt (es sei denn, es besteht absolute Lebensgefahr, wovon ich aber hier eher nicht ausgehe)


Also wäre folgendes Deine Aufgabe gewesen:
- Du mußt sagen: kann ich nicht auf einmal zahlen, Erstzahlung kann ich auch nicht so viel zahlen, nur die Summe x könnte ich sofort aufbringen.


Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden. Und die Fakten müssen ehrlich auf den Tisch, nicht so wie Du es hier im Forum machst: erst mal eine allgemeine Frage stellen und nach und nach kommt dann doch noch so einiges raus, was auch wichtig gewesen wäre...


Ich habe es ihr gesagt aber die meinte ich muss die Hälfte zahlen was ich aber nicht kann das wären 200 oder mehr und dann muss ich noch Spezial Futter besorgen


Und doch es war lebensbedrohlich Dar die blase voll war er schmerz hatte und kein bisschen pipi machen konnte


Sag mal, so wie sich das hier anhört, ist dein Kater bereits operiert.

Du willst uns doch wohl nicht erzählen, dass die Tierärztin dich vorher nicht über die wahrscheinlich auf dich zukommenden Kosten informiert hat.
Wie hier schon gesagt wurde, kein Tierarzt würde das tun.

War das so und du hast die Zahlung zugesagt?
Wenn ja, dann hast du wirklich ein großes Problem.
Was die Tierärztin dann rechtlich tun kann, das können und dürfen wir dir hier nicht beantworten.

Das Einzige, was du jetzt tun kannst ist, geh ganz schnell zu der Ärztin, sag ihr die Wahrheit und versuche, dich irgendwie mit ihr zu einigen.

Und das nächste Mal, erst nachdenken und vor allem ehrlich sein.

Zitat
Ich habe es ihr gesagt aber die meinte ich muss die Hälfte zahlen was ich aber nicht kann das wären 200 oder mehr und dann muss ich noch Spezial Futter besorgen


Na gut, grade erst gesehen, aber anscheinend hast du ihr nicht gesagt, dass du auch die Hälfte nicht zahlen kannst.
Egal welche Vereinbarung du mit ihr getroffen hast, du kannst nicht hinterher daherkommen und es doch ganz anders wollen.

Und noch einmal
mehr als dir zu sagen, sprich mit der Ärztin, geht hier nicht
Rechtsberatung gibt es nicht

Bearbeitet von Die Außerirdische am 31.03.2012 12:57:58

Dann hat der TA ein Recht gehabt, dass Tier einzubehalten.
Du hättest ihm nicht mehr helfen können.


Wie gesagt ich habe es ja mit ihr geklärt aber die will min die Hälfte als Anzahlung haben und das kann ich nicht Hartz-4 Empfänger vielleicht sollte ich den bescheid mit nehmen


catslove,
verstehst du es nicht?
Du kannst und wirst hier keinen rechtlichen Rat bekommen!!!


Zitat (catslove @ 31.03.2012 12:58:29)
Wie gesagt ich habe es ja mit ihr geklärt aber die will min die Hälfte als Anzahlung haben und das kann ich nicht Hartz-4 Empfänger vielleicht sollte ich den bescheid mit nehmen

Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich die Hälfte der Summe als Anzahlung geben kann, dann sage ich es.

Ruf den Tierarzt an und versuche es mit ihm zu klären. Aber entschuldige dich dabei, dass du anscheinend deinen Kontostand gerade nicht im Kopf hattest.

Gruß,
Craban,
die gerade eines ihrer Mittelalterkleider verscherbelt, um die Impfung ihres Katers bezahlen zu können. BEVOR sie mit diesem beim TA war.

Hier eine Seite zum Thema Hartz 4-Empfänger und Haustiere.
http://helmi-schaefer.suite101.de/hartz-iv...tierarzt-a62776

Nicht wirklich etwas, dass Dir in der akuten Situation hilft. Eher eine allgemeine Erläuterung zu der Problematik. Falls die TÄ die Katze einbehalten will, könnte es auch aus Fürsorgegründen sein. Als Medizinerin sieht sie vielleicht auch weitere Notsituationen.


Mal ganz schlau ;) bring das Tier ins Tierheim,und las es über das Tierheim behandeln
(die haben beim Doc. Sonderpreise) wird also günstiger.
Dann redest du mit den Leuten vom Tierheim das du die Behandlungskosten abarbeitest ,
Leute brauchen die immer gut viel verdienst du da nicht,aber du kannst deinen Kater behalten ;)
Zeit hast du ja,auserdem tust du ein gutes Werk.


@ Wurst,
die Katze ist ja schon behandelt. Da geht das nicht mehr mit Tierheim usw.
Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und jetzt gilt es nur,es da wieder rauszuholen.
Also bleibt nur eins: Mit dem Tierarzt reden und soviel anzahlen wie möglich.
Denn der Tierarzt ist berechtigt,das Tier zu behalten bis der voll Betrag gezahlt ist...dazu kann der Tierarzt auch noch die Kosten in Rechnung stellen die durch das behalten entstehen(also mindestens Futter und Streukosten).
Catslove,bist du denn sonst auch immer mit der Katze bei DEM Tierarzt in Behandlung gewesen? Weil....meistens kommt man ja doch mit dem Arzt ins Gespräch und wenn man schon lange Patient da ist,dann weiß der Doc ja,wie es um die Finanzen steht...und manchmal drücken die dann auch ein Auge zu.
Wenn deine Katze jetzt auch noch spezielles Diätfutter braucht( ich denke mal das sie eine Nierenschädigung hat) dann wird das auf alle Fälle sehr teuer. Kannst du dir das denn dann leisten?
Ich würde gucken das ich auf lange Sicht eine Arbeit bekomme...und wenn es nur ein 1 Euro Job ist,vielleicht sogar im Tierheim, damit das Futter bezahlt werden kann.
Ganz wichtig ist,das du, sobald diese Operation bezahlt ist, anfängst jeden Monat einen bestimmten Betrag zu sparen...denn passieren kann immer was und du möchtest ja sicher nicht nochmal in so eine Situation kommen.
Nimm dein Arbeitslosengeld,bringe das am Montag zum Tierarzt und geh notfalls zur Tafel um dir da was zu essen zu holen,oder frage Freunde oder Verwandte ob die dir Geld leihen können,denn umsolänger deine Katze beim Arzt blibt,umso höher werden die Kosten.
Achja,es gibt auch Tiertafeln....frage da mal nach Diätfutter für Katzen.
Oft haben die das auch,denn nicht viele Katzen brauchen das und das Futter an die anderen Katzenbesitzer abzugeben lohnt sich nicht weil die meisten Katzen das nicht mögen.


Nun würde mich ja mal interessieren, was aus dem Kater bzw. der TA-Rechnung geworden ist, @catslove?!
Wenn man solch eine Frage aufwirft, und Antworten erhält, wäre es nett, die Beteiligten zur Gänze zu informieren.- ICH hoffe ja sehr, daß Alles ein gutes Ende genommen hat?

Liebe Grüße...IsiLangmut


Ich häng mich mal hier an...
Grundsätzlich bin ich eigentlich für etwas großzügigeres Einschläfern von Haustieren: der Tod ist für kranke Tiere in der Natur normal - im Gegensatz zu einem langen Leben mit Schmerzen oder Behinderung, da würden sie nicht lange überleben.
Ein Tier versteht oft nicht, daß es nach längerer unangenehmer Behandlung wieder gesund wird: es hat keine Hoffnung, es leidet nur.

Auch Tierheime und Tierärzte müssen Geld verdienen - leider scheint es auch dort ein Geschäft mit dem Mitleid zu geben. Im Internet finde ich wenig, aber eine Methode, von der ich gerade gehört habe, lässt mir keine Ruhe - auch wenn ich nicht weiß, was der Tierarzt dazu sagen würde, möchte ich sie Euch doch zur Diskussion stellen:

da wird ein Tier schwer verletzt zum Tierarzt gebracht mit der Bitte, es einzuschläfern, wenn es sich zu sehr quält. Der Tierarzt sieht eine Behandlungsmöglichkeit mit einer sehr teuren Operation und mehrmonatiger Pflege des Tieres zuhause. Mit dem Hinweis auf das Tierschutzgesetz mit Töten ohne "vernünftigen Grund" weigert er sich, das Tier einzuschläfern. Wenn die OP nicht bezahlt würde, könne er sie auch kostenlos machen, das Tier würde dann aber einbehalten und dem Tierheim übergeben.
So wie ich es verstanden habe, wurden nur diese beiden Möglichkeiten offengelassen: Mitnehmen geht nicht - ich weiss nicht, ob er die Herausgabe sogar verweigert hätte, die Suche nach einem anderen Tierarzt wäre mit dem verletzten Tier auch schwierig gewesen. Also zahlen oder Tierheim :wallbash:


eigentlich ist das für den Halter doch eine schlaue, wenn auch keine nette, Möglichkeit
lässt das Tier kostenlos operieren, weil er das Geld nicht aufbringt und holt es dann im Tierheim
für eine Vermittlungsgebühr wieder ab
theoretisch könnte das klappen, soviel Tierheime gibt es im Umkreis meistens nicht, außer der TA denkt auch so weit mit und gibt das Tier in einer anderen Stadt ab


Nee - der Tierarzt ist mit dem Tierheim eng verbandelt und lässt sich wohl eine schriftliche Verzichtserklärung geben. Für ihn natürlich auch Werbung, weil er vom Tierheim wieder empfohlen wird.

Bearbeitet von chris35 am 17.08.2013 18:18:03


dachte mir schon, dass er nicht so "dumm" ist


Nun mag ich mal was aus meiner Sicht darüber erzählen.

Ich bin eine Katzenliebhaberin durch und durch. Als Mama Katze uns im März 2012 vier junge Burschen gebar, waren wir durchaus entzückt.
Aus diesem Wurf konnten wir nur einen Kater vermitteln.
Ans Herz gewachsen waren uns die anderen Dreie längst. Wir beschlossen, diese Jungs durchzubringen.

Im August gebar uns Mama wieder 6 kleine Kitten. Leider war eins so schwach, das wir ihr Schicksal - auch mit unseren Menschenwillen - dem lieben Gott übergeben mussten. Wir setzten es bei.
Leider kam MamaKatze von einem Ausflug nicht mehr heim und wir saßen auf einmal da und hatten fünf kleine Kitten. Wir haben nicht lange gefackelt und zogen die Zwerge per Pulla groß. Wir wissen bis heute noch nicht, was aus unsere Mamakatze geworden ist. Wir hoffen, dass es ihr gut geht. Auch wenn wir es unbewusst wissen, sie ist dem Straßentot erlegen.

Wir haben jedes Kitten durchgebracht, unsere Haut war äußerst zerkratzt, man schrieb uns schon "Ritzen" zu. Wir konnten alle Kitten gut vermitteln.

Ihr wisst alle, ich bin keine reiche Frau, drei Kater wurden erstmal kastriert. Im Januar stand dann die Entwurmung an, im März dieses Jahres solle die Chipung anstehen.

Doch....

es kam nicht mehr dazu. Unsere Jungs fanden leider den Straßentod.
Im Januar wurde unser Gino überfahren. Wir suchten ihn und fanden nur Hinterläufe und das Schwänzchen. Alles andere von seinem Körper wurde vermutlich durch schwarze Räder zermalmt. Mein Mann ist dann mit der Schneeschaufel raus und hat aufgelesen, was er finden konnte.
Er hat die tiefgefrorene Erde ausgeschaufelt und die letzten Reste von Gino eingeebnet.

Keine drei Wochen später sah Eifel der Große unseren kleinen Tiger auf der Straße liegen. Er wurde von einem Auto auf einer verkehrsberuhigten Straße angefahren. Seine Kopfverletzung war schlimmer wie die von Kennedy.
Und wieder stachen wir die tiefgefrorene Erde aus.
Wir waren totunglücklich

Der letzte Kater aus dem Wurf trauerte auf seine Weise um seine Brüder. Er fraß nicht, er trank nicht, pullerte wo es ihm passte. Und wir trauerten mit. Wir beschlossen, ihm einen neuen Gefährten zu suchen.

Gesagt getan. Wir haben eine liebe Kätzin aus dem Tierheim erlöst. Sie ist eine Süße.
Die Revierkämpfe nahmen wir gelassen. Ist halt so.

An einem Samstag Abend ist unser Norweger raus, um sich die Beine zu vertreten. Er kam und kam nicht mehr heim. Wir sind dann ins Bett, weil die Katzen ja draußen ein warmes Bett haben.
Am nächsten Morgen war der Kater immer noch nicht da. Über Internet Ortsgruppe haben wir dann erfahren, dass eine Katze im Ort angefahren wurde.

Es war unser Kater

Zwei junge Damen wollten in die Disse und sind zur Bushaltestelle gegangen. Dort lag unser Kater. Sie haben sogleich die Polizei angerufen und den Sachverhalt erklärt. Eine Dame hat sofort umgedreht, ihr Auto geholt und ist der Polizei mit samt unseren Kater hinterhergefahren.

Montags konnten wir erfahren, dass es wohl noch um Meinungsverschiedenheiten zwischen Tierarzt, Polizei und den Finderinnen ging.

Unser Kater war zu diesem Zeitpunkt nicht gechippt, man konnte uns leider nicht ermitteln.
Unser Kater war sehr, sehr stark verunfallt.
Lungenriss, Hinterläufe mehrfach gebrochen, Rückenmarksschädigung, nicht mehr ansprechbar.

Er hätte durch mehrfach Operationen weiterleben können. Doch um welchen Preis?`Das er für den Rest seines Lebens mehrfach bihindert ist?
Wer soll die Kosten tragen, was ist das für ein Lebensinhalt?

Laut Aussage war die Polizei sowie die Finderinnen mächtig dabei, das Leben von dem Kater zu Retten.

Wir - also unsere Familie - hätte vor lauter Tierliebe gesagt, retten.
Meine Geldbörse hätte sich sicherlich verkrochen

Wir sind heute noch dankbar, dass der Tierarzt uns die Entscheidung abgenommen hat. Er erlöste den kleinen Kerl

Wir danken den uns unbekannten Finderinnen, dass sie sich so für den Kater eingesetzt haben.

Wir danken der Polizei, dass sie sich mit dem TA gestritten hat. Leben oder nicht Leben.

Am nächsten Werktag haben wir den Diensthabenden TA angerufen und die Geschichte erzählt. Ja, er hätte da einen Kater...

Mein Mann also hin

Er kam zurück mit einem Karton, in dem unser Kater bereits tiefgefroren für den Abdecker versandtfertig bereit lag.

Wir trauerten stark, weinten um unseren Kater, streichelnten ihn, obwohl er ja nu langsam auftaute. Dann stach mein Mann wieder ein Loch auf und legte den Kater zu seinen Brüdern.

Ich kann nur für mich reden: Der diensthabende Tierarzt hat in meiner Sicht aus medizinischer Vernunft gehandelt. Also redet bitte nicht immer alle Tierarzthandlungen schlecht. Die Kosten für die erlösende Spritze lag bei unter 100 Euro. Also von Reichtum kann auch hier keine Rede sein.
Ebenso sind wir dankbar, um die Einfühligkeit, die uns in unserer Fassungslosigkeit und auch Trauer entgegengebracht wurde.

Wir sind ihm unendlich dankbar, dass er uns diese Entscheidung abgenommen hat.
Weiters bin ich dankbar, das der Kater neben seinen Brüdern in unsere Nähe liegt.
Abdecker hätte ich nicht ertragen.

Zurückgeblieben ist das kleine Katzenmädchen aus dem Tierheim, welches der Kamerad vom Kater sein sollte.

Wir lieben sie sehr und haben immer ein waches Auge auf sie.
Wir wollen jetzt einen großen verschlossenen Laufsteg im Garten bauen. So hat die Kleine ihren eigenen "Catwalk".


Eifelgold: So und nicht anders stelle ich mir die Hölle vor!!!!!
Wie unglaublich traurig, muss grade weinen....


Ja, Eifelgold, die große Mehrheit der Tierärzte ist sicher korrekt und handelt im Sinne der Tiere - wie in allen Berufen gibt es wenige schwarze Schafe. Schlimm nur, wenn man bei einem Notfall an jemand gerät, den nur Geld interessiert: wer wird mit einer kranken Katze auf dem Arm nicht alles machen, was der TA sagt? Ich kann nur allen raten, sich rechtzeitig einen vertrauenswürdigen Stamm-Tierarzt und eine Tierklinik für den Notfall zu suchen - und genügend Geld anzusparen. Auch bei Tierheimen bin ich jetzt etwas unsicher, wie gut manche es wirklich meinen mit den Tieren - wäre mal Zeit für eine Reportage :unsure:

Bearbeitet von chris35 am 17.08.2013 20:25:48



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