Wie am Besten große (!) Betonsteine bewegen?

Wir haben in unserem neuen Garten unter der nun gebändigten Wildnis einen Pfad aus ca. 150 x 50 x 15 cm dicken Betonplatten entdeckt. Der Teil dieses Weges, der durch den späteren Ziergarten verläuft, soll weg, weil wir dort einen geschwungenen Weg anlegen wollen. Weil es aber einiges kosten würde, die Betonplatten entsorgen zu lassen und wir außerdem ein Fundament für ein Gartenhaus brauchen, würden wir die Platten gern dafür verwenden.

Wenn ich das richtig recherchiert habe, wiegt so eine Platte über 200 Kilo. Wir haben überlegt, ein oder zwei Hunde zu besorgen, auf die man die Platten über einen improvisierten Weg aus stabilen Holzplatten (dadrunter ist direkt Erdboden und am Gartenhaus dann Kies) zur "Gartenhausbaustelle" schieben kann. Glaubt Ihr, dass das funtkioniert? Und - genauso wichtig - wie kriegt man die Riesenplatten am besten hochgestemmt und auf die Hunde? Habt Ihr Ideen? Gern auch zu anderen Transportmöglichkeiten?
die armen Hunde.....die sind doch dann platt, da werde ich doch bestimmt
mal den Tierschutzverein informieren, bei dem was du da vorhast.....grins.... :D

Ich nehme an, diese speziellen Hunde sind sowas wie Lastkarren/Sackkarren oder
so etwas????
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Ich hab mir einfach zwei Dutzend Streuner besorgt - falls da mal einer durchbricht, stört das nicht groß...

Nein, natürlich nicht :-) Ich kenne "Hunde" auch als stabile Platten mit vier Rollen drunter. Damit transportieren die Handwerker in unseren Büros z.B. Schränke usw. Kann aber durchaus sein, dass das ein kölscher Begriff ist und man die Teile anderswo anders nennt.

Bearbeitet von donnawetta am 13.04.2012 12:38:35
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Wenn überhaupt, dann mindestens zwei Hunde.
Das Problem ist, dass Ihr die Platten ja ganz freilegen müsst, sonst bekommt Ihr die nie hoch.
Dann müssen die auf die Hunde gehoben werden, denn die müssen bereits auf dem Holz stehen. Im Erdreich kriegt Ihr die Räderchen nicht bewegt.
Die kleine Radgröße könnte auch bei Unebenheiten wie Brettende oder so zum Problem werden.

Lieber mit Gurten tragen, wenn´s nicht mehr als 10-15 Meter sind. Oder einen Bollerwagen mit möglichst großen Rädern organisieren. Zur Not auch mit drei Leuten auf der Schubkarre ballancieren.

Aber ums Anheben werdet ihr nicht drumherum kommen. Grabt dafür an den Enden auch unter den Platten Erde weg, damit die Hände gut packen können.

Viel Spaß...
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fReady, danke für die schnelle Antwort! Das Freilegen der Paltten ist kein Problem. Das Hochheben schon *örgs*. Irgendwas mit langem Hebel geht nicht?

Ach so - und glaubst du / Ihr, dass eine belastbare Sackkarre besser funzt als die Hunde?
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Wenn Sackkarre, dann auf die Herstellerangaben bezüglich Maximalgewicht achten, und darauf, dass die Lastfläche ganz unter die Plattenbreite passt.

Ja, es gibt Sackkarren, die das packen. Und die sind klar auch handlicher als die Hunde. Evtl. kann man die Karre auch mieten.

Einfach mal die Suchmaschine mit "sackkarre mieten köln" füttern. Sehe da gerade Angebote ab 2,50 €/Tag.

Dann könnte man die Platten ggf. darauf schieben, wenn man ausreichend stabile und lange Hebel hat.
Aber evtl. haben die Karrenverleiher da auch was Passendes für.
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Zitat (donnawetta, 13.04.2012)
dass eine belastbare Sackkarre besser funzt als die Hunde?

Auf jeden Fall,damit kannst du die Platten hochkant oder quer transportieren wichtig ist große Räder mit Luftreifen.

Noch eine Möglichkeit ist die Platten zu halbieren,ein herzhafter Schlag mit dem Vorschlaghammer sollte reichen,
die Hälften sind als Fundament immer noch brauchbar. ;)

Bearbeitet von wurst am 13.04.2012 13:23:20
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Sackkarren kann man bei fast jedem Obi mieten.
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Die Beschaffung eienr Sackkarre ist dann ja kein Problem. Wurst, deine Vorschlaghammermethode finde ich sehr schön - allerdings ich seh mich da schon tuckig auf dem Beton rumklopfen, der mir was hustet. Na ja, ich könnte mir aber vorstellen, dass mein Mann Gefallen an einem heroischen Amoklauf findet B)

Danke für Eure Hilfe!
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Ich würde in jeden Stein mit der Flex 2 Rillen machen, an den Stellen versuchen, ein Eisenrohr oder so unterzulegen und dann auf das hohl liegende Ende mit dem erwähnten Vorschlaghammer kloppen. Hauptsache, da ist nicht noch Eisen im Beton :pfeifen:

Bearbeitet von chris35 am 13.04.2012 16:15:37
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@chris35:

Jo, bei 15 cm Dicke auch eher zu empfehlen als der µ-Hammer pur... :blink: :pfeifen:

Bearbeitet von fReady am 13.04.2012 17:26:50
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Ich hab mal nachgesehen - ein Sackkarre mit großen Reifen, die 200 bis 300 Kilo hält, kriege ich hier nirgendwo ausgeliehen. Und wenn ich sie kaufe, kostet sie um die 200 Euro. Wir haben jetzt erst mal den Gartenbauer unseres Vertrauens gefragt, was er für die Arbeit haben will. Wenn das nicht sehr viel mehr ist (er hat ohnehin immer 3 starke Männer im Schlepptau), "lassen wir tragen". Ich halte Euch auf dem Laufenden!
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Ich wollte nur Entwarnung geben. Die Steine eignen sich leider nicht als Fundament, weil sie an Ort und Stelle gegossen wurden (war eigentlich logisch, aber ich hab nicht drüber nachgedacht) und daher auf der Unterseite sehr uneben sind. 16 von denen kriegen wir nie in eine ebene, exakt waagerechte Fläche. Wir müssen sie also entsorgen. Und weil das eh schon Container und Gebühr kostet, lassen wir die Teile auch gleich rausschleppen. Gespart wird später :ph34r:

Bearbeitet von donnawetta am 02.05.2012 07:56:02
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Ha! Das erinnert mich fatal an unseren Schrebergarten
vor 25 Jahren...Die Wege und eine Terrasse waren
damals auch mit einer zentimeter - dicken Betonschicht
versiegelt...Ich wollte die nicht haben, und
auch unsere neue Terrasse sollte an einen sonnigeren
Standort...
Wir haben uns damals 2 Mottecks gekauft, ein paar große
Metallspalter, und los gings...Stück für Stück haben wir
so zerkleinert, und in einen angemieteten Container
entsorgt. Fitnessstudio vom feinsten...
Aus einigen kleineren Brocken habe ich mir dann ein
Hochbeet gebaut. Mit den Bruchkanten nach vorn.
Das sah dann wie Naturstein aus...
Das gleiche habe ich übrigens dann vor ein paar Jahren
mit den häßlichen Waschbetonplatten am Haus gemacht.
Eine günstigere Beeteinfassuing, die auch noch gut aussieht,
gibt es nicht.
Ich wünsche euch viel Kraft bei euren Bauunternehmungen.
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Mensch, Mammi, das ist ja 'ne Bombenidee! Aber leider hab ich den Auftrag schon vergeben. Und vermutlich sind die Jungs gerade dabei, das Zeug aus dem Garten zu schleppen - während ich hier eine Stadt weiter ganz gemütlich meine Mittagspause mit FragMutti vertrödel :-) Aber es gibt noch genug Platten und Bruch, wenn wir irgendwann das Wohnhaus und die Schuppen abreißen, um dort neu zu bauen. Ich danke dir für diese großartige Anregung, die um so willkommener kommt, als dass ich tatsächlich einige Hochbeete anlegen will!
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Hi,

wir hatten ähnliche Bedingungen. Mit der Gewichtsschätzung von ca. 200kg kommt das hin. Bei uns waren es ca. 180kg. Hört sich viel an, mit 4 Mann und 2 langen Gurten sind die fix auf ein ebenso grosses Brett mit 4 Luftreifen gehoben. Diese "Pritsche" haben wir selbst gebaut aus MDF, vier stabile Achsenhalter drunter und Achsen mit Reifen übers internet bestellt. Gesamtkosten: 120,-
Für die unebene Unterseite der gegossenen Platten würde ich hier allerdings noch was weiches draufkleben, z.B. eine zugeschnittene alte Schaumstoffmatratze, damit beim Hinfahren nichts kippt.
Und mit dem richtigen Fundamentaufbau kann man die Platten auch wie Gehwegplatten auf der vorgesehenen Zielfläche gerade und ohne Wackeln nebeneinander ablegen und von oben im Boden tief verankern.
Ist halt etwas Friemelarbeit a la DIY, aber günstiger als die Beauftragung einer Firma.

...,und das Bierchen danach schmeckt umso besser, wenn s fertig ist!!! 😉
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