Vermögenswirksame Leistungen auf den: Bausparvertrag oder woanders hin


Hallo Leute,

ich habe vor 8 Jahren einen Bausparvertrag über 7000,-- Euro abgeschlossen und darauf meine vermögenswirksamen Leistungen eingezahlt. Niedriger ging bei dieser BSK nicht. Ich brauch den BSV nicht wirklich, hab ihn mir wegen VL aufschwatzen lassen.

Vor 2 Jahren habe ich mir die fertig besparten VL auszahlen lassen. Ich fragte an, ob ich den BSV weiter mit VL besparen kann. Die Sachbearbeiterin schickte mir zur Unterschrift

- eine Kündigung für den alten BSV und
- einen Antrag für einen neuen BSV über 8000,-- (niedriger geht bei denen nicht)

Ich rief bei ihr an und fragte, dass ich ja dann den alten BSV kündigen und bei einer anderen Bausparkasse oder Bank einen Vertrag abschließen könnte. Das wollte sie mir nicht beantworten.

Kann ich den BSV einfach kündigen? Und wo soll ich dann hin mit meinen vermögenswirksamen Leistungen?

Vielen Dank für Eure Tipps.


Du schreibst, dass Du ein Kündigungsformular für den alten BSV bekommen hast. Wenn Du das ausfüllst dürfte die Sache erledigt sein. Oder ist die Kündigung knebelmäßig mit einem Neuantrag verbunden?

Bearbeitet von Ghwenn am 24.09.2012 00:04:58


Wenn Du einen Bausparvertrag abschliesst sind damit Gebühren verbunden. Ausserdem zahlt die Bausparkasse dem Bankmitarbeiter eine saftige Provision.

Wieviel wurden Dir angeboten? Für das Geld solltest Du eigentlich von Deiner Bankmitarbeiterin Auskunft bekommen.

Oder:
zahl mir die Provision, dann gebe ich Auskunft.

Info hier


Bist Du denn auf einen Bausparvertrag fest fixiert @SissyJo?

Es gibt auch noch andere Alternativen als den Bausparvertrag. Der lohnt eigentlich nur, wenn Du Wohneigentum erwerben willst, weil Du den günstig beleihen kannst.

Eine Möglichkeit wäre eine Direktversicherung, sprich Lebensversicherung auf Rentenbasis. Dabei tritt der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer auf und der Arbeitnehmer ist die versicherte Person. Hat den Vorteil, dass für diesen Betrag keine Sozialversicherung anfällt. Der wird lediglich mit 20% versteuert. Wenn der Arbeitgeber ein netter Mensch ist, übernimmt er die pauschale Versteuerung. Ansonsten zahlt die der Arbeitnehmer selbst. Hat den weiteren Vorteil, dass man die Beitragszahlung jederzeit nach oben oder unten anpassen oder auch ganz aussetzen kann. Hat den Nachteil, dass man erst im Rentenalter an das Geld drankommt. Lässt sich in der Regel jedoch auch - wie jede Lebensversicherung - bei finanziellen Engpässen beleihen.

Lass Dich doch mal von einem Versicherungsmakler unverbindlich beraten. Vielleicht fehlt Dir ja auch noch die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. Die könnte somit - je nach Alter und Gesundheitszustand - dabei in einem Aufwasch miterledigt werden und würde Dir finanziell nicht wehtun, da vom Arbeitgeber finanziert.

Grüßle,

Egeria



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