Frage zum Teekochen mit losem Tee


Hallo Hausfrauen und -männer,

ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, viel grünen Tee zu trinken, weil er gesund sein soll und die Müdigkeit vertreibt. Ich nehme dazu losen Tee in großen Tüten, weil man da finanziell besser wegkommt als mit den kleinen Tassenbeuteln.

Von diesem Tee gebe ich einen gehäuften Esslöffel voll in eine Glaskanne und schütte 1 Liter kochendes Wasser drauf. Nach dem Abkühlen und Durchgießen durchs Sieb kriege ich das aufgequollene Blätterzeug immer schlecht aus der Kanne raus. Es ist immer eine Schweinerei, um alles wieder sauber zu bekommen.

Nun meine Frage:
Gibt es nicht irgendwas anderes, wo das Blätterzeugs drin bleibt und im Ganzen in den Abfall geworfen werden kann?
Hier sind nicht die kleinen Tee-Eier aus Blech gemeint. Ich brauche keine einzelnen Tassenportionen. Unter einem 1 Liter fang ich mit dem Teekochen gar nicht erst an.

Hat jemand von Euch einen Tipp?
Der finanzielle Aufwand sollte aber nicht ausufern.

Freue mich auf Antwort.

Gruß Herold


Hallo,Herold ! :blumen:

Es gibt Teebeutelhalter für Teebeutel aus Papier.Den hängst du in die Kanne,und so hast du einen tollen Tee ohne Blätter. :D
Gutes Gelingen ! :blumen:


kauf dir feinstumpfsöckchen. tee rein, mit ner klemme zumachen, wasser druf. ziehen lassen, socke raus. fertisch. :D

wenn du den tee aus der kanne genommen hast kannst du die klemme abnehmen und das söckchen umstülpen. der tee geht dann leicht raus. sollte noch was hängen bleiben kannst du es nach dem troknen gut ausklopfen.

grüße k. :blumen:

edit:
oder spezielle teebeutel die ins wasser gegeben werden.

edit II: pompe war schneller mit dem teebeutel :)

Bearbeitet von Küstenfee am 13.11.2012 11:15:51


Herold, es gibt bei Budni, Rossmann, DM oder sonstigen Läden in der Art Packungen mit großen Teebeuteln (extra für Teekannen) zu besorgen. Es gibt auch Teestrümpfe aus Stoff, da kippst du die Teeblätter aus und wäscht den Strumpf unter klarem Wasser aus.
Aber eigentlich ist doch deine Methode genial, es verhindert doch gerade den unnötigen Abfall!
Besorg dir doch einfach ein Sieb für den Ausguss, was du nach dem Ausspülen der einfach über dem säuberst. Einfacher geht es nicht.


edit: Küstenfee, mach dir nichts draus, du wast dafür schneller, als meine Wenigkeit.

Bearbeitet von Rumpumpel am 13.11.2012 11:22:25


Hallo Pompe und Küstenfee,

vielen Dank für die Hinweise.
Na, da muss ich mal im Internet schauen wie die Dinger aussehen…!

Feinstrumpfsöckchen? Lösen die sich nicht auf, wenn man 100°C-heißes Wasser draufkippt?

Ich schaue jetzt mal nach…!

==============

Vielen Dank auch an Rumpumpel!!

Ich werde demnächst mal bei Rossmann danach fragen.

Grüße von Herold


Übrigens: Die Papier-Teebeutel lassen sich prima im Biomüll entsorgen ;)


Zitat (Herold @ 13.11.2012 11:07:36)
Hallo Hausfrauen und -männer,

ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, viel grünen Tee zu trinken, weil er gesund sein soll und die Müdigkeit vertreibt. Ich nehme dazu losen Tee in großen Tüten, weil man da finanziell besser wegkommt als mit den kleinen Tassenbeuteln.

Von diesem Tee gebe ich einen gehäuften Esslöffel voll in eine Glaskanne und schütte 1 Liter kochendes Wasser drauf. Nach dem Abkühlen und Durchgießen durchs Sieb kriege ich das aufgequollene Blätterzeug immer schlecht aus der Kanne raus. Es ist immer eine Schweinerei, um alles wieder sauber zu bekommen.


Hallo Herold,
die losen Beutel für Tee wurden dir hier schon von anderen Muttis empfohlen,
dazu muss ich ja nix mehr sagen....

Wozu ich nur kurz einen Kommentar abgeben wollte, ist deine Art grünen Tee
aufzugießen. Ich mochte früher keinen grünen Tee, weil er immer so bitter wurde.

Bis mir mal jemand erklärt hat, wie man grünen Tee richtig aufgießt:

Wasser nur auf (70 bis) 80 Grad erhitzen, bzw. nach dem Kochen abkühlen lassen,
danach den Tee aufgießen und höchstens 2 Minuten ziehen lassen.

Wenn du die Blätter in einem Papiersäckchen hast, kannst du dir das auch beiseite
legen und (am gleichen Tag) ruhig nochmal 2-3 mal aufgießen. Angeblich schmeckt
der 2. Aufguss sowieso besser als der 1.

Versuch das mal, dann schmeckt dir der grüne Tee bestimmt noch besser!
Gruß
anitram.sunny

Bearbeitet von anitram.sunny am 13.11.2012 12:24:20

Jeder halbwegs gut sortierte Tee-Laden hat auch Dauer-Teefilter im Angebot. Nicht nur diese winzigen Tee-Eierchen sondern große becherförmige Teile, die man in die Kanne hängen kann.


Vielen Dank noch für die letzten Hinweise und die Tipps von anitram.sunny.

Ja, es stimmt, der grüne Tee ist mir eigentlich auch etwas bitter. Deshalb habe ich meist etwas Zucker mit reingetan. Das ist aber sicher nicht unbedingt Sinn und Zweck der Sache und es sind wieder zusätzliche Kalorien, die man aufnimmt.

Ich werde alle Hinweise beherzigen und beim nächsten Einkauf mal solche Papiersäckchen mitbringen.

Gruß Herold


Nachtrag: Es gibt die kleinen Tee-eier aus Metall auch in groß. Nennen sich dann aber eher "Gewürz-Ei" oder "Gewürz-Behälter".
Dienen ihrem Namen entsprechend eigentlich dazu, GEwürze wie Lorbeerblatt, Rosmarin etc beim Kochen von Eintöpfen, Suppen und Saucen an Ort und Stelle zu belassen und einfach entnehmebar zu machen, von der Lochgröße her kann man aber auch Tee reinfüllen. Hab selber son Ding zuhause, das hat mal maximal 5 Euro oder so gekostet


Es stimmt wirklich:; Nie kochendes Wasser auf grünen Tee. Der erschrickt dann, sage ich immer... Und ich stelle den ab BEVOR das Wasser sprudelt, bzw. wenn das Sprudeln anfängt. Bis ich dann bei der Teekanne bin, ist es bestimmt auf 70-80° runter. Das ist günstiger als nach dem Abschalten des kochenden Wassers zu warten bis es abgekühlt ist. -:schlaumeier: Jaja, macht nur Mininin cents aus bei einer Kanne. Aber wenn man das öfter macht..
Das gilt bei allem wo man "nicht mehr kochendes Wasser" bzw. "70-80° heißes" nehmen soll. ;)
:offtopic:
Edit: ich kaufe wenn irgend möglich, nur losen Tee. Bei dem Pulver in den Beutelchen habe ich immer ein ungutes Gefühl*). Nur, wenn es sich um ausgefallene, eher ungewöhnliche Mischungen handelt, kaufe ich mal eine Packung. Und ich habe immer diese Papierbeutel auf Vorrat.
Ach ja, Pfefferminz: Wenn du erst mal am Geschmack von Tee aus frischen Blättern gewöhnt bist, magst du keinen aneren mehr. Allenfalls auch lose Blätter. Mein FAvorit: Marokkanische Minze...

*) nach dem Motto: "Wenn rauskommst, was da rein kommt, kommen wir rein und so schnell nicht wieder raus." :D

Bearbeitet von dahlie am 13.11.2012 14:09:32


Ich hab eine Kanne, da kommt der lose Tee rein, kochendes Wasser drüber, ziehen lassen. Dann nehme ich ein Teesieb (so ein kleines Metallsieb), lege es auf die Teekanne und gieße den Tee ab. Bevor der letzte Schwubbs rausgeht, schwenke ich die Kanne nochmals durch, damit auch alle Teeblätter aufgewirbelt sind und im Teesieb landen. Am nächsten Morgen wird das dann im Biomüll entsorgt.

Und so ein Teesieb hat mensch ja vielleicht sogar eh im Haushalt?


Ich habe ein Teenetz. Das habe ich bei Müller gekauft und spüle es nach Gebrauch aus.


Manchmal gibt es im 1 e Laden diese Dauerfilter für Kaffee/Tee. Oder du schüttest den Tee in eine Kanne, gießt das Wasser auf und nach dem Ziehen mit einem Teesieb den Tee in eine zweite Kanne filtern.


Ich nehme auch die Einmal-Papierbeutel. Die lassen sich anschließend wie Kaffeefiltertüten kompostieren und ich habe nicht das Gebrassel mit den losen Teeblättern.
Tee in Teebeuteln kommt mir nicht ins Haus. Ich stelle mir immer vor, wie da beim Hersteller die Reste zusammengefegt werden...

Lose Kräutertees (Minze, Salbei, Kamille usw.) bekommt man in der Apotheke übrigens oft günstiger als im Lebensmittelhandel. Nachfragen lohnt sich.


Genau, Jeannie! - Siehe meine Fußnote oben. ;)


Hallo,

vielen Dank noch für die letzten Ergänzungen!

Gruß Herold


Ich lese hier dauernd von Papierfiltern – warum benutzt ihr denn keine Dauerfilter? :blink:

Dass man grünen Tee mehrmals aufgießen kann, wurde ja schon erwähnt; angeblich gehen die Chinesen ja so weit, dass sie den ersten Aufguss gleich wieder wegkippen und erst ab dem zweiten trinken. Was mich angeht, ich gieße bis zu zwölf Mal auf, wobei jeder Aufguss dann ein bisschen anders schmeckt. Ziehzeit jeweils nur maximal 10 Sekunden!


Bei Lidl/Aldi gibt es immer wieder einen Teekocher.

Der sieht etwa so aus. Kostete etwa 12,99 €. Innen ist ein Dauerfilter und das heisse Wasser wird in der Kanne nach oben gepresst. Gleichzeitig wird der Tee warm gehalten. Die Kanne kann vom elektrischen Unterteil getrennt werden.

Ich finde das Teil sehr praktisch.

Labens

Bearbeitet von labens am 19.11.2012 23:29:12


Zitat (labens @ 19.11.2012 23:27:42)
Ich finde das Teil sehr praktisch.


Und was sagt man im Himalaya dazu?

Ich hab mich immer gewundert, weshalb ich nach dem Frühstück so einen Brand im Mund hatte. Das Geheimnis war, meine Schwiegermutter hat Pfeffer in den Tee getan. Schmeckt aber gar nicht so übel. Also mal ausprobieren.

Marsala Tee macht man dort mit Nelken, Koriander und mir unbekannten Kräuter.

Am schlimmsten ist Buttertee. Der schmeckt wie ungesalzene Fleischbrühe.

Dort nimmt man für Tee und Kaffee keine Maschine, sondern immer den .

Wenn Du auf dem Land im Restaurant einen Pfefferminztee bestellt, wird der aus dem Garten frisch abgeschnitten.

Ich werde öfters zu Dhal Baat eingeladen. Das sind Linsen, Reis, Pickles und Gemüse. Dazu geht die Köchin hinters Haus und schneidet alles ab, was nicht giftig ist. Das ist dann das Gemüse.Und bestell ja kein Chicken dazu. Sonst bekommst nur die Füsse. Die Hühner dort sind gertenschlank (also ohne Fleisch und ohne Fett).

Alles was Du in der Küche vom Gemüse weg wirfst, kochen die. Meine Frau trinkt mitunter zum Frühstück einen Tee aus Liebstöckel (Maggikraut) :o

Labens

Bearbeitet von labens am 20.11.2012 00:07:39


@labens,
ich weiß nie, ob ich deine Beiträge glauben soll - aber ich liebe sie! :D


Das entspricht 100%ig der Wahrheit. Jedesmal wenn meine Schwiegermutter den Tee servierte, musste sie mir vom nächsten Kiosk ein Bier zum löschen holen. Das war für sie ne Strafe: In Nepal kauft eine Frau nie ne Flasche Bier. Nur die Männer.


mir gefallen Deine (Tee)Geschichten

sind sehr interessant, andere Länder andere Sitten, da muss ich nicht nach Nepal reisen. Lerne gerne aus (Alltags)Geschichten.

Danke @Labens

LG

Bearbeitet von Lichtfeder am 20.11.2012 07:13:57


Teesieb und -ei geht gar nicht, finde ich. Da bleibt zuviel drin, im Abfluß will ich die Reste auch nicht haben und für den großen Spülenabfluß hab ich noch kein passendes Rückhalte-Sieb gefunden.
Dann wäre besagter Filter ja optimal.


Zitat (Sex-Rocker @ 19.11.2012 23:21:44)
Ich lese hier dauernd von Papierfiltern – warum benutzt ihr denn keine Dauerfilter?  :blink:

Dass man grünen Tee mehrmals aufgießen kann, wurde ja schon erwähnt; angeblich gehen die Chinesen ja so weit, dass sie den ersten Aufguss gleich wieder wegkippen und erst ab dem zweiten trinken. Was mich angeht, ich gieße bis zu zwölf Mal auf, wobei jeder Aufguss dann ein bisschen anders schmeckt. Ziehzeit jeweils nur maximal 10 Sekunden!

Das stimmt auch. In China sagt man, der erste Aufguss ist für den Feind, der zweite für den Freund, der dritte für die Familie. Also sollte man dafür eh nen Dauerfilter haben.

Ach ja, ich nutze als Teekanne eine MONO. Da ist der Sieb sozusagen in der gesamten Kanne, und der Tee kann sich frei entfalten. Allerdings ist das eher ne teure Lösung. Der Sieb mit den Blättern wird bei grünem Tee wiederverwendet, bei schwarztee einfach über dem Müll ausgeleert.

Bearbeitet von Wyvern am 20.11.2012 10:21:44

wie wäre es mit 3 Teeeiern anstelle von einem :-) ? Kommt günstiger als die Teefilter aus Papier auf Dauer, ich wäre aber dann doch lieber für ein großes Teeei, Dauerfilter mag ich persönlich nicht ist aber auch eine Alternative. Oder eine Teekanne mit integriertem Filter?

Meine Schwiegereltern haben die Kunst drauf ihren Tee so zu trinken, das die Blätter unten in der Tasse bleiben. Ich schluck immer die Hälfte mit :lol: Seit dem kommen einfache Teebeutel mit ins Gepäck, ich liebe Tee, das ist kein Vergleich zu losem frischen Tee und seiner Sortenauswahl.

LG Serafinaa :blumen:


Eine sehr alte Glas-Tee-Kanne von meiner Schw.Mutter halte ich in Ehren,

Das dicke Glas hält den Tee heiß, den Dauer-Filter Einsatz verwende ich nicht mehr, seit ich gelesen habe, Tee braucht Platz und soll umgerührt werden. Ein weiteres Sieb passt zufällig genau auf die Öffnung der Kanne zum abgießen.

Grünen Tee gieße ich 3 x auf, lasse ihn aber etwas länger ziehen. Teste es mal mit 10 x aufgießen und nur 10 Sekunden ziehen lassen.


Nach diesem System: Wassr steigt hoch, kommt durch den Filter wieder runter gab es vor Jahrzehnten einen Kaffeekocher von Jenaer Glas. Vielleicht auch für Tee? Weiß ich nicht. Aber da blieb dann das heiße Wasser oben stehen, bis man das Gerät von der Kochstelle nahm, und dann saugte der untere Teil den Kaffee an. Angewandte Physik in der Küche.
Für Kaffee gibt es ja diesen Perculator, der das kochende Wasser innen nach oben "schießt" und über den Filter runterlaufen lässt. Soll in den USA noch viel verwendet werden.
Wahrscheinlich gibts so was in verschiedenen Ausführungen auch für Tee - wobei der Nachteil ist, dass es sich da wohl um richtig kochendes Wasser handelt. :unsure: - Was wieder für grünen Tee nicht zu empfehlen ist.

So eine Teekanne hatte ich auch, Lichtfeder; ist den Weg aller Glaskannen gegangen. :heul: Aber da hatten die Blätter wirklich viel Platz im Filter, von daher war das schon in Ordnung.


@Dahlie

Die von Schwiegermutter geht tatsächlich nicht kaputt, hat oben einen sehr breiten Gießrand aus Stahl (glaube ich)...

Mein Kaffee wird auch gepresst, in einer Maschine mit Überlauf, gab es bei Tchibo, der Kaffee schmeckt nicht so bitter und ist besser verträglich. Funktioniert ähnlich wie die italienischen Espresso-Geräte, nur nicht für die Herdplatte.

Anderen Kaffee kann ich nicht mehr trinken.

Pressen ist aber für Tee nicht so geeignet, weil er ziehen soll und gerührt wird.


Tee oder Kaffee mache ich immer mit normaler Küchenlabortechnik.
In entsprechend große Porzellanschüssel kommt das erhitzte Wasser, Tee-Blätter bzw. gemahlenen Kaffee dazu, stehen lassen und zwischendurch ein paarmal umrühren, dann über Sieb oder Papierfilter - je nach Größe von dem was zurückgehalten werden muß - abfiltrieren und fertig. :D

Eine zweite oder dritte Extraktion ließe sich so auch ganz einfach realisieren: vom Filter zurück in die Schüssel, wieder heißes Wasser dazu und wie gehabt warten, umrühren, filtrieren.


Ich würde auch einen festen Filter benutzen. Die gibt es auch in allen Größen.


Zitat (dahlie @ 20.11.2012 13:56:50)
Nach diesem System: Wassr steigt hoch, kommt durch den Filter wieder runter gab es vor Jahrzehnten einen Kaffeekocher von Jenaer Glas. Vielleicht auch für Tee? Weiß ich nicht. Aber da blieb dann das heiße Wasser oben .

Von Lidl, Aldi usw. gibt es immer wieder elektrische Teekannen für 12,99 €. Da ist oben ein Dauerfilter und in der Mitte ein Rohr. Das Wasser wird erhitzt und fliesst im Rohr hoch zum Filter und läuft in die Glaskanne zurück.

Gleichzeitig wird der Tee somit warm gehalten. Allzulange sollte man ihn jedoch nicht warmhalten sondern irgendwann ausschalten.

@Dahlie
das ist das System, was Du gemeint hast.

Labens

Ich bin ja kein freund von diesen Teekochern...ich denke das wasser ist nich heiss genug.

Ich praktiziere das teekochen ja auch nach "ostfriesischer teezeremonie" , der tee kommt in einen papierteefilter, die kanne wird ausgespült (man benutzt hier bei uns eine doppelwandige teekanne aus edelstahl, die nie richtig gereinigt sondern nur gespült wird, damit sich der teestein absetzen kann), das wasser muss richtig kochen und mit dem kochenden wasser spült man dann die kanne noch einmal.Der aufgegossene tee zieht dann 6 min. Leider schmeckt (also mir persönlich) mir der tee nur hier bei uns - das hat mit dem wasser zu tun , es ist sehr weich und kalkarm, Ich habe während des studiums auch mal versucht tee in der nähe von berlin zu machen - konnt man echt vergessen...


DAnke, labens, für den Tipp! Im Prinzip ist es ja so wie in einem Perkulator zum Kaffeekochen. Da werde ich mal gezielt Ausschau halten. :blumen:

Silke: Außer Schwarztee - egal ob ostfriesischer oder english leave usw., der in der Tat am Besten mit kochendem Wasser aufgebrüht wird, empfiehlt sich für die meisten anderen Tees - vorneweg grüner Tee - "nicht mehr kochendes Wasser", bzw. nur Wasser, das kurz vor dem Kochen ist, zu verwenden. Denn sons werden Aroma- und Wirkstoffe geschädigt.
Und du hast Recht, dass das Wasser sehr wichtig ist: Ich wohne in Köln und nehme nur gefiltertes Wasser, dem also der meiste Kalk entzogen wurde, zum Tee kochen. Es könnte sein, dass dein Tee da in der Nähe von Berlin besser geschmeckt hätte, wenn das Wasser gefiltert worden wäre.



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