Freundschaft mit Menschen? Freundschaft


Hallo,

ich möchte hier mal meine Gedanken zum Thema Freundschaft äußern. Also ich bin Mitte 40 / w und habe sehr schlechte Erfahrungen mit diesem Thema in meinem Leben gemacht. Menschen sind so: Solange es Fun gibt, sind sie alle da. Geht es einem dann schlecht, wird man abserviert und die Freundschaft ist vorbei. Ich ziehe daraus die Schlußfolgerung, daß man auch gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit von Menschen keine Treue und Zuverlässigkeit erwarten kann. Deswegen rede ich auch nur noch von Bekannten. Die heutige Gesellschaft wird immer rücksichtsloser und egoistischer. Es wird versprochen und gelogen was das Zeug hält. Ich hätte mit 20 Jahren nicht gedacht, daß die Welt und somit die Mehrzahl der Menschen so schlecht ist. Aber man wird ja eines Besseren belehrt im Leben. Nur frage ich mich dann was das hier alles soll, wenn man im Grunde genommen sich nur noch auf sich selbst verlassen kann und vlt. Familie und ansonsten nur noch Ernüchterung da ist über das was Menschen tun. Und ich habe mich nicht zu Hause verkrochen, sondern habe aktiv gescheite Leute gesucht. Heute weiß man auch nicht mehr wo man suchen soll. Je älter ich werde, desto mehr lerne ich wie armselig und dürftig Menschen doch sind, wie wenig Ihnen heilig ist . Im Grunde habe ich mir in den letzten Jahren nur noch etwas abgeschminkt. Demnächst kann ich mir ja auch noch Bekanntschaft abschminken. Diese Brutalität traue ich den Menschen auch noch zu. Mir hat mal 2005 eine Jurastudentin gesagt die ehrlichen Menschen seien längst unterm Torf. Tja, und bald ist 2013 und die Welt ist fast nur schlechter geworden.


Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.
Ralph Waldo Emerson

Hier noch ein Link zum Thema Freundschaft " Freunde " nutzen uns aus :no:


Ich kann das nicht bestätigen. Ich habe gerade in den letzten Jahren, die sehr schwer für mich und meine Familie waren, die Erfahrung gemacht, dass meine Freunde für mich da waren und mir halfen, wo es ging, obwohl ich in dieser Zeit weder die Zeit noch die Kraft hatte, mich um sie zu kümmern. Oftmals war ich überrascht, wie viel Gedanken man sich machte und wie viel Verständnis man für meine Situation hatte.


Tut mir für dich leid, wenn du so schwere Gedanken hast und so schlecht über deine Mitmenschen denkst. Mir geht es genau andersrum: Halli-Galli-Freunde habe ich nicht mehr, lebe selbst gewählt sehr zurückgezogen und bin auch meist und gerne alleine.
Aber wenn wirklich Not an der Frau ist, sind meine guten Freunde da. Es gab Zeiten, da hätte ich überhaupt nicht damit gerechnet und hab mich sehr alleine gefühlt, aber einige echt üble Jahre haben mir gezeigt, dass ich doch gute Freunde habe. Und ich bin glücklich darüber - sie können sich genauso auf mich verlassen. Wie schon gesagt, das sind keine "Freundschaften" mehr, die auf Ausgehen, Party machen oder mondäne Zeit miteinander verbringen beruhen, wir telefonieren oft auch wochen- oder monatelang nicht. Aber wir können uns aufeinander verlassen, wenn es wirklich Not tut.

Ich hoffe für dich, dass du diese Erfahrung auch machst und du gerade eben nur einen dunklen Tunnel durchgehst.

Pass auf, dass deine negative Erfahrung nicht zu einer negativen Ausstrahlung wird, sonst hast du kaum eine Chance, positive Menschen kennen zu lernen.

Alles Gute dir!


CM2013, wenn du so verdammt schlechte Erfahrungen hast, so tust du mir echt leid.
Wenn du so oberflächliche Bekanntschaften hast, so such dir Bekannte, die auch deine Interessen teilen, da findest du eher Freunde.
Ich war selbst sehr erschrocken nach einem Ortswechsel, wie flüchtig die zuerst geschlossenen Freundsxchaften waren, aber durch die Intensivierung von Interessen ist es wesentlich besser geworden. Nun habe ich einen solchen lieben Freundeskreis, den ich nicht mehr missen möchte. Da ist es egal, wie oft oder selten wir Kontakt haben, es ist nie mehr ein Neuanfang und da ist jeder für den anderen da, wenn einer echte Hilfe braucht.
Ich wünsch dir Zuversicht und dass du die Hoffnung nicht aufgibst.
Und immer dran denken: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus - und außerdem: es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

:blumen:


Ich kann mich Deinen Erfahrungen auch nicht anschließen.
Ich habe mir im Laufe der Jahre viele und auch wirklich gute Freunde "geschaffen". Diese Freudnschaften bestehen teils schon seit über 40 Jahren.
Ganz klar, man sieht sich nicht immer wöchentlich, auch die Telefonate finden nicht mit allen regelmäßig statt, aber wenn Not am Mann ist, weiss ich, ein Anruf genügt und sie stehen auf der Matte.
Ich kann mich Wolkenzaubers post nur anschließen.
Bist Du denn immer so, wie Du es von anderen erwartest?
Ich kenne Dich natürlich nicht und kann somit nur von meinen Erfahrungen sprechen: Die Leute, die sich bislang in meinem Umfeld über dieses "Freundschaftsproblem" beklagt haben, sind allesamt, sagen wir: reichlich schwierig.
Sicher ist es nicht einfach, einen Fehler bei sich zu suchen/finden, aber es kann doch nicht sein, das immer nur "alle anderen" Fehler haben und man selbst ist ohne Tadel.
Ist wirklich nicht böse gemeint, nur ein Denkansatz.
Vielleicht hast Du bisher einfach auch nur die falschen Leute kennen gelernt oder nach einen bestimmten Typus gesucht, der eben mit Deinem nicht kompatibel ist.
Ich wünsche Dir, dass Du Gelegenheit bekommst, Deine Meinung zu andern. :blumen:


Ich muss dir leider recht geben. Ich habe auch schlechte Erfahrungen mit meinen sogenannten Freunden gemacht. Ich bin momentan auch sehr traurig darüber, dass ich immer wieder enttäuscht werde. Ich denke eigentlich von mir, dass ich eine gute Freundin bin. Ich bin hilfsbereit, gastfreundlich und man kann mit mir wirklich "Pferde stehlen". Wenn etwas passiert ist oder die Tapete in der neuen Wohnung der Freunde abgekratzt werden musste war ich immer zur Stelle um zu helfen. Allerdings, wenn bei mir etwas war, stand ich bis jetzt immer alleine da und konnte sehen wie ich fertig werde. Ich habe mich von diesen sogenannten Freunden getrennt

Es ist schlimm das zu sagen, aber ich halte von meinen Mitmenschen nichts mehr. Ja, es ist ja so, dass man dann pauschalisiert.


Ich habe halt die Erfahrung gemacht, daß man es noch so gut meinen kann mit seinen "Freunden" und letztlich wenns drauf ankommt doch allein dasteht. Ich würde mich als netten hilfsbereiten Menschen sehen, der es immer verdammt ehrlich und gut mit Menschen gemeint hat, aber irgendwann hält man diese miesen Erfahrungen nicht mehr aus und zieht sich fast komplett zurück und pauschalisiert dann eben auch. Irgendwann ist das Maß echt voll. Aber das ist ja wohl das Leben, daß man ständig fast alles allein durchkämpfen muß. Ich habe eine alte Arbeitskollegin, die mit knapp 60 fast genau so über Menschen redet. Mein Vertrauen in Menschen ist ziemlich gestorben.


Und hier nun meinen Senf zum Thema Freundschaft. Auch ich habe eine Menge traurige und sehr enttäuschende Erfahrungen hinter mir, aber wie manche sagten ... so wie es in den Wald reinschallt schallt es auch wieder raus.

Ich weiß wie weh eine Enttäuschung ist und wie sehr man dazu verführt hat alle Mitmenschen in den selben Topf zu schmeißen oder nicht mehr an angenehme Erfahrungen zu glauben.

Meiner Meinung nach sollte man sich erst einmal selber im Klaren sein was man überhaupt von einer Freundschaft erwartet ehe man seine Mitmenschen in die Tonne haut weil sie nicht wirklich geliefert haben. Ich sage das nur weil ich selber diesen Fehler machte von jeder neuen Bekanntschaft das unmögliche zu erwarten und dann bitter enttäuscht war wenn dem nicht so war. Auch hatte ich nie die Geduld einer neuen Bekanntschaft die Zeit zu geben langsam aber sicher zu wachsen. Ein klassischer Fehler den vielleicht Viele machen. Macht man eine Kriese durch ist es einem oft nicht bewußt wie sehr man sein Gegenüber damit belagert - dabei vergessend das diese Person vielleicht auch zu dem Zeitpunkt heftige Probleme zu meistern hat.

Ich denke daß das Teilen von Kummer und Sorgen zu einer guten Freundschaft gehöhrt, aber dabei sollte man nie vergessen das die Freundin auch nur Mensch ist und ihre Kummerkiste ein Limit hat - genauso wie letztlich die eigene.

Hilfreich ist auch wenn man wenigstens ein paar Interessen teilt damit das interessanten Ge-
sprächsstoff liefert - außer dem üblichen Alltagsablauf, dem Wetter und den Wehwehchens.

Vor Allem ist nicht zu unterschätzen das kaum Jemand einen Menschen um sich haben will der meist eine negative schwarz auf schwarze Einstellung hat. Zu guter letzt ... um mies drauf zu sein brauch man keine Freunde. Das kann man meist am Besten mit sich alleine.


Zitat
Solange es Fun gibt, sind sie alle da. Geht es einem dann schlecht, wird man abserviert und die Freundschaft ist vorbei. Ich ziehe daraus die Schlußfolgerung, daß man auch gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit von Menschen keine Treue und Zuverlässigkeit erwarten kann.


Ich finde es traurig, dass du dieses Resümee ziehen musst. Ich falle in eben diese Generation der angeblich so oberflächlichen Zeiten. Natürlich habe ich gerade in schweren Zeiten schnell gemerkt, dass längst nicht jeder, der sich "Freund" nennt, auch einer ist. Aber viele Freundschaften wurden eher noch dadurch gefestigt und bestehen bereits alle fast seit gut einem Jahrzehnt, was ich für eine große Zeitspanne halte. Von all diesen Menschen weiß ich genau, wenn es mir mies geht, sind sie da und ich war auch schon für sie da, wenn es ihnen schlecht ging.


Ich kenne aber auch einige Menschen, die so reden wie du und Minchenmaus, die sich auch als den perfekten Freund bezeichnen, der immer nur Gutes will und doch nichts zurückbekommt, den alle immer im Stich lassen. Fast immer stellte ich früher oder später fest, dass es leider an der Einstellung eben dieser Menschen lag, dass sie kaum Anschluss fanden bzw sich tatsächlich immer die Art Freunde suchten, die sie dann irgendwann fallen ließen. Oft stellten diese Leute auch unglaublich überzogene Ansprüche an Freunde und waren dann direkt enttäuscht, wenn diese nicht erfüllt wurden.


Mal vorsichtig gesprochen, was ist denn wahrscheinlicher? Das alle und jeder, dem man im Lauf seines Leben begegnet, irgendwann gegen einen ist bzw. einem im Stich lässt, armselig, heuchlerisch und intrigant ist - oder dass man vielleicht selbst etwas an sich selbst ändern muss?

Zitat
Ich denke daß das Teilen von Kummer und Sorgen zu einer guten Freundschaft gehöhrt, aber dabei sollte man nie vergessen das die Freundin auch nur Mensch ist und ihre Kummerkiste ein Limit hat - genauso wie letztlich die eigene.


Das halte ich z. B. für eine sehr kluge Beobachtung! Manche Leute haben eine große Kummerkiste, manche eine kleine, manche Leute haben viel Ballast den sie abwerfen wollen, manche weniger. Wenn man jemanden mit einer kleinen Kiste, sozusagen, direkt seine ganze Lebensgeschichte vor die Füße wirft, dann muss man auch verstehen, wenn sich derjenige eher zurückzieht.

Bearbeitet von witch_abroad am 30.12.2012 22:51:33

Ich kann Deine Behauptung Gott sei Dank auch nicht bestätigen. Es sind wenige, handverlesene Freunde, die ich mein eigen nenne, aber wir gehen durch dick und dünn, ohne uns jedoch gegenseitig zu erdrücken. Man muss die Grenzen des anderen kennen und respektieren. Als meine Mutter starb, wusste ich z.B., dass eine meiner Feundinnen damit völlig überfordert ist. Sie kann mit dem Thema Tod nicht umgehen. So habe ich sie seinerzeit "verschont" und mich an den Hals einer Freundin und eines Freundes geworfen, von denen ich wusste, die können mich halten. Kein Mensch kann für den anderen alles sein. Ich würde auch nicht von mir behaupten, dass ich jedem meiner wenigen wahren Freunde immer helfen kann. Ich denke, eine zu grosse Erwartungshaltung erstickt beginnende Freundschaften oft im Keim. Vielleicht auch bei Dir?


@CM2013: überlege mal, ob es überhaupt erwünscht ist, daß Du "es nur gut meinst"?!- Es gibt diese Menschen, die Einem diesen Satz zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit vorwurfsvoll präsentieren.- Um Einem damit ein schlechtes Gewissen zu bereiten.- Weil man "undankbar" ist.
Meist geht DER Schuß dicke nach hinten los, und mir sind diese "Gutmeinenden" ein echtes Greuel.- Weil ICH das nicht so haben wollte, und gezwungen bin, zumindest in irgendeiner Form meinen Dank zu bekunden.
Falls Du Tiere magst, und die Möglichkeit dazu hast: schaff' Dir einen Hund an!- Dann kommst Du raus aus Deinem Schneckenhaus, und lernst ganz sicher Menschen kennen, die zumindest irgendwo gleich ticken, wie Du.

Solltest Du jedoch auch keine Tiere mögen, so bist und bleibst Du ganz sicherlich ein armes Menschenkind, das sich irgendwann vom eigenen Weltbild auffressen läßt.

Ganz sicher wirst Du keine Menschenseele damit gewinnen, daß Du NUR schwarz siehst.- Jemand sagte mir vor einiger Zeit:"Es gibt nur schwarz oder weiß!- Dazwischen gibt es Nichts."- Dem Manne konnte ich nur mein Mitleid entgegenbringen, daß er noch nicht mal die unzähligen Nuancen in der Grau-Abstimmung, oder der Palette der Weiß-Töne wahrnimmt.- Es gibt IMMER Etwas dazwischen: Farben, Stimmen, Töne.- Schau Dich in der Natur um, dann erkennst Du, wieviele unzählige Farben es gibt, die auf irgendeine ganz merkwürdige Art und Weise miteinander harmonieren.- Was Dir klarmachen soll: Du solltest versuchen, Dich in den Farben in's Gesamtbild einzufügen.- Und nicht nur nach der perfekten Ton-in-Ton-Kombination suchen.
Anpassungsfähigkeit und auch gegenseitiger Respekt sollten Grundlage jedweder Beziehung sein.- Und, wenn's nicht für eine Bilderbuchfreundschaft langt, so doch zu einer guten Kameradschaft.
Dich voller Verbitterung in Dein Schneckenhaus zurückzuziehen, wird Dich nur einsam machen für alle Zeiten.
Beginn' mal einfach morgens damit, daß Du Dein Spiegelbild anlächelst...ein wichtiger Punkt im Tagesablauf!- Denn erstmal mußt Du lernen, DICH zu mögen, und dann kannst Du auf andere Menschen zugehen.
Erwarten...sollte man von Niemandem auf der Welt 'was...entweder kommt es von sich aus auf Dich zu, oder es bleibt Dir fern.
Renn' raus, laß' Dir den Wind um die Nase brausen, und schrei', so laut Du kannst:"ICH kann MICH leiden!"

Ein neues Jahr steht vor der Tür...mach' den 1. Schritt in Richtung Zukunft mit einem Lächeln!

Liebe Grüße, viel Erfolg...IsiLangmut :blumen:

Bearbeitet von IsiLangmut am 31.12.2012 18:13:06


"Glückliche", d.h. mit sich selbst zufriedene Menschen haben natürlich auch eine ganz andere Austrahlung auf ihr Umfeld.
In Deiner jetztigen Stimmungslage ist es sicher schwierig, auf andere zuzugehen. Wie es so ist im Leben: man muß etwas einbringen, damit man dafür etwas erhält. Damit meine ich z. B. nicht Deine Hilfsbereitschaft bei ner Wohnungsrenovierung.
Ich würde Dir raten, erst mal mir Dir selbst ins Reine zu kommen...da gibt es jede Menge Möglichkeiten, einiges wurde ja auch schon genannt. Was es für Dich sein soll, finde heraus, denn Du selbst wirst das wohl am besten wissen.

Ganz ehrlich: Ich würde auch Reißaus nehmen bei Deiner (hoffentlich nur) momentanen Das-Leben-ist-Sch...-Weltanschauung. Bitte nicht böse sein :blumen: ...ich hab auch das Gefühl, Du schließt von Erlebnissen, die Du in der letzten Zeit "durchgemacht" hast, auf alles was noch so kommt. Mach was aus den nächsten 45 !


Bin ja mal gespannt, ob vom cm2013 nochmal was kommt....


Naja, @Tamora, die letzte Lautmeldung kam ja auch spätabends.- Vielleicht schreibt CM2013 nur nachts? ;)


Dann ist es kein Wunder, das Schwarzsehen. ;)


Ich hoffe jetzt mal, daß wir sie/ihn nicht vergrault haben :unsure:

Könnte ja auch möglich sein, daß cm2013 auf dem Wege der Besserung ist und gerade einen schönen Spaziergang in Stiefeln unterm Schirm genießt. Wär´n Anfang, man sollte jedoch den Blindgängern aus dem Weg gehen und dies nicht nur heute...


Neee, Leute, ich glaube erst an Läuterung, wenn ich's lese!- Vielfach mögen Schwarzseher absolut keine Ratschläge, wie sie aus ihrer selbstfabrizierten Oednis heraus gelangen könnten.- Da will man meist nur Mitleid und Bestätigung, daß diese Welt nur Finsternis in sich trägt, und alle anderen Menschen schlecht sind.- Insofern waren UNSERE Postings sicherlich kontraproduktiv ;) .

Ich renne mir jedenfalls gleich mal wieder so weit die Füße tragen die dunklen Gedanken zu einem üblen Thema, das es in Kürze anzugehen gilt, aus dem Leib und dem Kopf.- Und das dann noch bei SO EINEM Wetter... :rolleyes:


Hallo Isi :blumen:

Du und dunkle Gedanken ? Kann ich nicht glauben... :unsure:

Dann eher sowas: Dunkle Schoki ? übles Thema: verbranntes Steak, Kuchen, Dein Astralkörper von Sonnenbank angeknuspert... ;)

Wenn nicht...dann laß Dich nicht runterziehen, Mädelchen :blumenstrauss:
ansonsten, Du weißt ja, bist hier bei FM :schlaumeier:


Ich bin eigentlich immer von sogenannten Freunden enttäuscht worden. Einige davon haben mich nur als "Mülleimer" gebraucht, mich mit ihren Sorgen belastet und mit ihrer "negativen Energie " regelrecht mit runtergezogen.

Mein Rat : von diesen Freunden so schnell wie möglich trennen. Denn es ist dann besser, man ist allein.

Nicht auf biegen und brechen neue suchen. In unserem Alter ist es ohnehin nicht mehr so einfach Freundschaften zu schliessen.

Erfreue dich an schönen Dingen, geh ins Kino oder ins Theater, besuche Galerien oder Museen. Das kann man auch allein.

Ich freue mich auch über kleine Dinge. Ein kleiner Vogel der morgens ein Liedlein trillert, eine schöne Blume, ein Lächeln von einem Mitmenschen.

Erwarte nicht zu viel von den Menschen. In dieser schnelllebigen Zeit ist jeder nur mit sich selbst beschäftigt.


Zitat (minchenmaus @ 01.01.2013 18:10:45)



Erwarte nicht zu viel von den Menschen. In dieser schnelllebigen Zeit ist jeder nur mit sich selbst beschäftigt.

Du also auch??

Isislangmut, da hast Du wahre Worte gesprochen wenn Du sagst das Schwarzseher oft gar keinen Rat haben wollen.

Ich hatte einst eine Freundin mit der ich mich anfangs sehr gut verstand. Dann jedoch fing sie an nur noch über ihre Eßstöhrungen, ihren angeblichen Burnout, das Wetter und noch einmal darüber zu jammern wie schlecht es ihr ging. Dabei war sie Single, hatte schicke Wohnung, schicken Beruf, gutes Einkommen und war ansich kerngesund. Irgendwann maulte sie auch dann wenn es Nichts zu maulen gab.

So riet ich ihr einen Ernährungsberater, einen Therapeuten, eine Selbsthilfegruppe und eine Yoga Klasse um all ihre "Probleme" damit in den Griff zu bekommen. Bis heute hat sich Nichts versucht zu ändern und letzten Herbst platzte mir der Kragen. Sie kam von einem dreiwöchigem Urlaub aus Bali zurück und war nur noch am Flennen wie grauenvoll es dort war, die vielen Touris, da ach sooo viel zu heiße Wetter ... und nun wieder ihre Eßstöhrungen und ihre Depressionen. Ja, ich gebe es zu. Es war das Ende einer einst guten Freundschaft da ich nicht mit Menschen umgehen kann die nur jammern und dennoch nicht einmal versuchen etwas positives gegen ihre Kummerkisten zu unter-
nehmen.

Ich denke das ist eine Krankheit unter der die meisten Schwarzseher leiden, da das Jammern keine Anstrengung kostet und erst recht richtig gut tut wenn sie ein zuhöhrendes Opfer gefunden haben. Ja, und wenn sie tatsächlich etwas verändern würden, hätten sie ja Nichts mehr zum jammern.


Im Grunde ist es schon so, dass es heute so ist wie es schon in der Bibel prophezeit wurde. Da steht nämlich, dass die Liebe unter den Menschen erkalten wird. Auch ich habe böse Erfahrungen machen müssen. Mein Vertrauen ist immer wieder enttäuscht worden und bis auf meinen Freund und meine Freundin bei denen ich lebe würde ich alle nur als Bekannte bezeichnen. Aber wie das Sprichwort sagt: "Es gibt Freundschaften, die im Himmel beschlossen und auf Erden vollzogen werden". Bei diesen beiden sieht es nämlich anders aus, denn wir kennen uns erst seit 2009, aber wir haben schon viele Tiefen miteinander durchgestanden. Von finanziellen über Partnerschaftsproblemen bis hin zum Tod von Mensch und Tier. Und mit jeder Tiefe ist unsere Freundschaft gewachsen. Wir können einander hundertprozentig vertrauen und sind jederzeit füreinander da. Das sind aber wirklich Freunde, wie man sie selbst mit einem Elektronenmikroskop heute kaum findet. Aber gebt die Hoffnung nicht auf.
Ich habe vier Jahrzehnte gesucht und die besten Freunde der Welt gefunden. :wub:


Freundschaft
Was ist das ?
Meistens eine Erwartungshaltung gegenüber Menschen denen man begegnet.
Nicht alle ErWARTUNGEN können erfüllt werden was dann als EntTÄUSCHUNG empfunden wird.

Schade,dass so viele Möglichkeiten brach liegen bleiben die mit mehr sich selbst zu hinterfragen bzw. Ehlichkeit dem Gegenüber befriedigender hätten ausgehen können.

Das Geben wie das Nehmen will gelernt sein,es fehlt aber offensichtlich an Lehrenden.

Oft werden Ansprüche gestellt denen man selbst nicht gerecht wird.
Ob bewusst oder unbewusst ist dabei nicht entscheidend.

Ein Freund ist,wer keine Erwartungen hegt !


Die Bezeichnung "Freund" ist ein Ehrentitel, den man so sparsam wie möglich verteilen sollte. Wer das nicht beherzigt, wird immer wieder damit Schiffbruch erleiden. Leider.



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