Zeitfresser: für immer verloren


 
  wo bleibt die Zeit?  
  schade drum [7] [16.67%]  
  nur gut, sie ist vorbei [0] [0.00%]  
  ich möchte sie wiederholen [13] [30.95%]  
  dann würde ich etwas anders machen [22] [52.38%]  
  Stimmen Gesamt: 42  
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www.praxilogie.de/zeitfresser.html


Hallo Winzigklein,

ich hab den Beitrag gelesen und beschäftige mich in der letzten Zeit ohnehin damit, wie ich meine knappe Zeit besser einteilen kann. Mein Problem dabei ist, dass ich mich für alles verantwortlich fühle. Ich weiss, dass es besser ist, Arbeiten zu delegieren.
Ich muss nicht alles selbst machen;, das können auch die anderen. Aber machen sie das auch richtig, und machen sie es überhaupt?? Ich hab oft das Gefühl, wenn ich es nicht mache, dann macht es keiner.
Wenn z.B. die Wäsche nicht aufgehängt wird, und dann vor sich hin gammelt, oder wenn der Aufschnitt nicht in den Kühlschrank geräumt wird und dann am nächsten Morgen schlecht ist, ärgere ich mich.Wenn ich alles allein mache, nehme ich ihnen dann nicht die Gelegenheit, Fehler zu machen und daraus zu lernen?
Ich habs schon oft probiert, aber der Lerneffekt lässt zu wünschen übrig.
Vielleicht kommt die Erkenntnis erst, wenn die Kinder eine eigene Wohnung haben. Hier verlassen sie sich noch zu oft darauf, das Muttern sich um alles kümmert.
Womit ich wieder an dem Punkt wäre, dass ich mich für alles verantwortlich fühle.
Ach, ich weiss nicht, entweder lebe ich damit, dass nicht alles perfekt ist, oder ich reibe mich daran auf.
Tja, ich grübel hin und her, aber ich komm auf keine Entscheidung.


Sprichwort von den Afrikanern an die Europäer:

Ihr habt die Uhren
Wir haben die Zeit

:D

Ein Buch, das helfen kann:

simplyfi your live (ich hoffe, ich hab es richtig geschrieben)

Das gibt es auf deutsch und hilft vielen Leuten enorm, mehr Zeit für wirklich Wichtiges zu haben.


Simplify Your Life


:blumen: Vielen Dank - leider ist mein Englisch grottenschlecht :( :ph34r:


Die vorgegebenen Antworten sind einfach falsch.

Eine Alternative wäre doch:

Ist deine Zeit erfüllt
Bist du mit deine Zeit im Reinen.

Aber leider lässt du niemanden diese Möglichkeiten zu!


Jepp, ist mir auch schon aufgefallen.

Positives ist generell nicht möglich. :huh:


Zitat (markaha @ 21.01.2006 - 00:10:48)
Die vorgegebenen Antworten sind einfach falsch.

Eine Alternative wäre doch:

Ist deine Zeit erfüllt
Bist du mit deine Zeit im Reinen.

Aber leider lässt du niemanden diese Möglichkeiten zu!

Stimmt,
das habe ich erst hinterher beim Lesen gemerkt.(Anfänger)
Verspreche Besserung

Also, normalerweise ist mir das, was ich tu, mehr wert als die Zeit, die ich dafür investiert hab. Großteil vom Rest sind Sachzwänge, an denen ich nun mal nicht vorbeikomme. Also hab ich doch nix verschwendet, od'r?


Zum Beitrag von Karen: Mir geht es ebenso. Wenn ich die Wäsche nicht selber wasche habe ich Dunkelblaues in der Weißwäsche oder die Wäschklammerzipfel mitten auf dem Shirt, oder die Wäsche gammelt ohne dass sie jemand aufhängt.
Bei dem nicht abgeräumten Frühstück habe ich mir erlaubt die "verbogenen" Scheiben dem Verursacher zum nächsten Frühstück zu servieren. Geerntet habe ich volle Empörung - aber keinen Aha-Effekt und die verbogenen Scheiben habe letztendlich ich gegessen, um sie nicht wegzuwerfen. Der Wasserkocher kocht mit dem Teewasser drei mal. Die Küche steht unter Dampf, die Energie wird drei mal verschwendet. Das Seltsame ist: Eine Tochter macht alles ohne sich Probleme zu machen von selber - die andere überhaupt nicht. Erklären, bitten, meckern, streiten - sogar schreiben - nichts hilft. In "Mutti.de" habe ich einmal etwas von Trotz gelesen - ich habe aber die Hoffnung aufgegeben, dass die Trotzphase vorbeigeht. Vielleicht ist dies genetisch bedingt, da der Vater die gleichen Angewohnheiten hat. Oder diese Mitmenschen leben ihre eigenen menschlichen Eigenschaften - so widersinnig sie auch sein mögen - ohne Rücksicht auf Verluste aus. Eigentlich sind das alles nur Kleinigkeiten - aber sie nerven täglich in unendlicher Monotonie. Wer zu diesem Thema Ideen hat - ich bin für alles dankbar.


Hallo Zimtstange,

ich hab den Eindruck, dass, je mehr ich die Familie zu mehr Mithilfe dränge, um so weniger klappt es. Ich ernte da nur genervte Blicke. Wenn ich da bin, verlassen sie sich darauf, dass ich mich drum kümmere.Wenn ich nicht da bin, z.B. Samstag morgens, wenn ich arbeite, läuft es aber wie geschmiert. Das zeigt, dass sie es durchaus können. Vielleicht sollte ich einfach mal mehr den andern überlassen, ohne ständig draufhin zu weisen, was noch zu machen ist. Da muss ich zwar mal eine Zeitlang im Chaos leben, aber irgendwann, hoffe ich, fällt ihnen die Arbeit doch auf. Mal sehen, wie lang ich das durchhalte :D Mir geht es hauptsächlich darum, das an Zeiten, an denen alle da sind, ich nicht die einzige bin,die putzt und aufräumt, während die restliche Familie am Computer daddelt oder in den Betten liegt.


Im Moment stehe ich im Beruf sehr unter Zeitdruck, was ich aber nicht unangenehm empfinde, weil ich trotzdem alles schaffe. Natürlich bin ich dann abends manchmal erst zwischen 19 - 19.30 Uhr wieder zu Hause. Dann bleibt natürlich nicht viel Freizeit. Ich nehme mir aber am Wochenende viel Zeit für mich.

Auch ich finde die vorgegebenen Antworten nicht ausreichend und habe deshalb nicht abgestimmt.

Als ich heute auf den Kalender geguckt habe, habe ich mich allerdings doch sehr gewundert, dass der Januar schon fast vorbei ist. Da frage ich mich allerding schon: Wo ist die Zeit geblieben. Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, umso schneller vergeht die Zeit. Geht es euch auch so?

Aber ich möchte auch keine Zeit zurückholen oder wiederholen. Ich denke aber manchmal an frühere Zeiten und freue mich (oder ärgere mich) darüber, was ich schon alles erlebt habe. Wie es eben war GZSZ! Ich möchte keine missen.


Zitat (Jaren @ 20.01.2006 - 20:12:37)
hilft vielen Leuten enorm, mehr Zeit für wirklich Wichtiges zu haben.

die frage ist doch :
was ist wirklich wichtig im leben ?? :pfeifen:

Der Mensch :)


Zitat (disko-oma @ 24.01.2006 - 18:06:35)
Schnipp... Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, umso schneller vergeht die Zeit. Geht es euch auch so?... Schnapp

Das liegt an der täglichen Routine. Das Gehirn bekommt immer weniger Reize, es wird nicht mehr soviel Neues entdeckt oder gelernt wie in der Kindheit und so hat man das Empfinden, die Zeit würde viel schneller verfliegen. Dabei vergeht Zeit überhaupt nicht - es ist nur der Mensch oder besser das Leben, das vergeht... :blink:

jetzt bekomme ich eine Depri :wacko:


Och Ela, das hab ich nicht gewollt! :heul: :heul: :heul:


Zitat (fiona123 @ 29.01.2006 - 22:02:26)
Och Ela, das hab ich nicht gewollt! :heul: :heul: :heul:

:trösten: :trösten:

Zitat (fiona123 @ 29.01.2006 - 17:29:11)
Das Gehirn bekommt immer weniger Reize, es wird nicht mehr soviel Neues entdeckt oder gelernt wie in der Kindheit und so hat man das Empfinden, die Zeit würde viel schneller verfliegen.

Das begreif' ich mal wieder nicht.

Wieso hat man den Eindruck, die Zeit verfliege schneller, wenn man nicht mehr so viel Neues entdeckt? :unsure:

Das heißt, wenn ich viel Neues entdecke, verfliegt die Zeit für mich langsamer? :unsure:

Das scheint bei mir nur beim Zahnarzt zu stimmen:
Wenn der 'ne neue Karies entdeckt und anfängt zu bohren, verfliegt die Zeit plötzlich überhaupt nicht mehr, sondern scheint stehenzubleiben - bis der endlich fertig ist mit Bohren. :heul:

Lieben Gruß
chris

*ratlosguck*

Da gibt es zahlose Philosophien und Ideen.
Ist auch ein sehr interessantes Thema.

Meine Philosophie ist, ich lebe im Jetzt und geniesse es auch,
ich verbringe nicht unbedingt meine Zeit damit zu planen wie ein Weltmeister, da bekomme ich doch die Gegenwart garnicht mit. (Will natürlich nicht heissen, dass ich planlos durchs Leben renne).

So ein wenig steckt diese Philosophie auch in dem bereits zitierten Spruch,

Ihr habt die Uhr,
wir die Zeit.

Die Zeit, die man mit aufwendigen Planungen verbringt kann man leben...


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 25.11.2007 10:31:21


Also mit dem Wort Zeitfresser kann ich garnix anfangen.

Es gibt Dinge, die man gerne tut und Dinge, die man tun muss.
Manchmal nimmt das mehr Zeit in Anspruch, manchmal weniger.


Aber alles im Leben brauch seine Zeit.
Übrigens auch ich.(So, das war jetzt wenigstens im Ansatz etwas philosphisch! :D )


und doch würden56%etwas oder alles anders machen


Carpe Diem - nutze den Tag ! :D
Man sollte jeden Tag so leben, als wenn es der letzte wäre und am besten im Hier und Jetzt! So ist die verfügbare Zeit am besten genutzt! :)


Langsamer ist manchmal schneller...
Das ist ein Zitat, das ich von meinem Freund habe :wub: , sicherlich aber davor auch schon ein schlauer Mensch gesagt hat.

Lange konnte ich das nicht nachvollziehen. Meine Art war immer: Schnell ran, schnell weg. Ich hatte echt Schwierigkeiten mit seinem"Tempo" ( seiner Langsamkeit) und habe mich nur aus Rücksicht darauf eingelassen.

Nun muß ich sagen - er hatte Recht.
Langsam und überlegt schafft Fehlerquellen aus dem Weg, minimiert also die Zeitfresser. Aber, was auch so ist, wenn ich etwas langsam mache bin ich im "Hier und Jetzt", wie auch meine Vorgänger/innen schon und auch schön geschrieben haben. Die gefühlte Zeit ist viel länger als in Hetze und der Genuß an der zu erledigenden Arbeit ist höher. :D

Lieben Gruß an alle, die die Zeit genießen!

Sabine



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