Männer und Haushalt


 
  Hilft euer Freund im Haushalt mit?  
  ja [31] [72.09%]  
  nein [4] [9.30%]  
  manchmal [8] [18.60%]  
  Stimmen Gesamt: 43  
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Liebe Community,
ich ärger mich täglich, dass mein Freund wirklich nichts gebacken bekommt im Haushalt. Wir arbeiten beide über 40 Stunden die Woche und dann bleibt der ganze Haushalt für mich übrig. Er sieht nichtmal, wenn die Wohnung dreckig ist und lässt alles liegen. Ich mag ihn trotzdem :) , aber mich würde mal interessieren, ob es bei euch ähnlich aussieht und bin gespannt auf eure Antworten.


Hausarbeit ist bei uns Teamwork. Wir arbeiten beide Vollzeit, wir wollen beide nicht im Müll leben, also war es für mich von Anfang an ganz klar, dass das nur zusammen geht.

Es hat zugegebenermaßen etwas gedauert, aber es ist im Endeffekt nur eine eine Frage der klaren Absprachen. Sobald man das ewige Klischee, dass Männer nicht putzen/waschen/kochen können, aus dem Weg geschafft hat (die Frage, warum er einen Computer zusammenschrauebn kann, aber eine mit zwei Rädern und fünf Knöppen nicht bedienen kann hat das Argument dahingehend GANZ schnell beendet), sollte man dann mal besprechen, wo die jeweilige Toleranzgrenze ist. Tatsächlich geht meinem Mann Unordnung erst sehr viel später auf den Geist, als mir und sicher bin ich wiederum toleranter als manch andere, bei der in der Wohnung jeden Tag gewischt werden muss, damit sie sich wohlfühlt.

Wir haben uns darauf geeinigt, dass der persönliche Pröll auch im persönlichen Bereich bleibt (wie mein Computer zustaubt, ist meine Sache, die Socken vor seinem Bett so lange liegen, bis er sie selbst wegräumt - dann werden sie aber auch nicht gewaschen), die allgemeinen Wohnflächen aber eine schnell wiederherzustellende Grundordnung haben und einmal in der Woche bei uns gründlich geputzt wird - zusammen. Haustierpflege ist auch gemeinsame Verantwortung, und da keiner von uns möchte, dass es den Fellies schlecht geht, hat das sofort funktioniert. Nach fast zehn Jahren ist im sonstigen Haushalt inzwischen alles eingespielt, so dass viele Bereiche irgendwann auch einfach ihm oder mir zufielen, weil sie demjenigen einfach besser liegen.


wenn du das mitmachst kanns dich ja soooo sehr nicht stoeren...

du sagst du magst ihn, nunja, du und deine belange scheinen ihm aber ziemlich egal zu sein....

aerger bringt dich auf jeden fall nicht weiter, also seh ich 5 moeglichkeiten :

- alles selber machen
- selber auch alles sein lassen
- zum wahrscheinlich xten mal drueber reden inklusive ultimatum
- ihn rauswerfen
- selber ausziehen

hab ich was vergessen?


An der Umfrage kann ich zwar nicht teilnehmen, aber Gedanken kann ich mir machen!

Jetzt muss ich aber doch mal eine Lanze für uns Kerle brechen! Ich denke / hoffe nicht, dass man das heute noch verallgemeinern kann!
Wenn ich mir jetzt unsere Situation vor Augen führe, denke ich, dass wir uns ganz gut arrangiert haben. Seit einigen Jahren arbeitet meine Frau im Pflegedienst und da meistens spät, oder nachts. Ich habe einen normalen Acht-Stunden-Job, komme also gegen 16:00 nach Hause. Wenn ich mich jetzt auf die Couch werfen und auf Bedienung warten würde, hätte ich aber ein großes Problem.

Normalerweise gehe ich erst einkaufen – wenn nötig und bereite dann das gemeinsame Abendessen vor. Das mache ich halt am liebsten! Dann schaue ich, was zu tun ist und erledige das dann auch: Aufräumen, Saugen, Katzen versorgen, Spüli leerräumen, etc.. Die Wäsche darf ich nur bis zum Ständer begleiten, danach stelle ich mich wohl tatsächlich etwas blöd an.
Größere Aktionen, wie Staubwischen hebe ich mir meistens für die Wochenenden auf, an denen meine Frau auch arbeitet, weil ich da einfach mehr Zeit habe.

Meine Frau macht das an ihren freien Tagen genauso. So hält sich der tägliche Aufwand in Grenzen und wir haben immer auch etwas Zeit für uns.

Auch wenn das jetzt alles etwas klischeebehaftet klingt, so ist es halt (bei uns).

P.S. falls Fragen auftauchen: Unser Sohn ist schon aus dem Haus!


Zitat (PapaMajo @ 09.04.2013 11:38:13)
Auch wenn das jetzt alles etwas klischeebehaftet klingt, so ist es halt (bei uns).

Was soll daran klischeehaft sein? :unsure:
Ich finde, ihr habt da eine gute Lösung gefunden!!!


Und mein GöGa hilft auch tatkräftig mit so er kann.

OK, auf genau Halbe/Halbe kommen wir nicht, aber das liegt nicht am Willen sondern an der Zeit. Ich arbeite nur Teilzeit wegen der Kinder und bin deshalb mehr zu Hause.

Zitat (PapaMajo @ 09.04.2013 11:38:13)


Auch wenn das jetzt alles etwas klischeebehaftet klingt, so ist es halt (bei uns).


wieso klischeehaft? ist doch super wenn ihr beide so zufrieden seid.

so gesehen bin ich ein wandelndes klischee : hausfrau und mutter, schmeiss huette und garten alleine dafuer darf der gatte sich draussen in der welt rumschlagen ;)

Gut, die Klischeesache war ungeschickt formuliert. Ich wollte eigentlich klar machen, dass ich mich hier nicht nur in's rechte Licht rücken möchte!


Zitat (Sammy @ 09.04.2013 11:51:33)
mein GöGa hilft auch tatkräftig mit so er kann.

:D meiner auch.

Ich finde wir haben uns auch gut arrangiert, bei uns fällt auch viel Arbeit im Garten an und da ist mein Mann überwiegend für zuständig.
Wir helfen uns aber gegenseitig :wub:

:) Und auch unser Sohn hat seine Aufgaben, allerdings meist am Wochenende, da er wochentags kaum Zeit hat.

Wichtig finde ich den guten Willen und auch, dass man den anderen mal lobt, weil er alles so gut wubbt.

Zitat (VIVAESPAÑA @ 09.04.2013 12:55:57)
Ich finde wir haben uns auch gut arrangiert, bei uns fällt auch viel Arbeit im Garten an und da ist mein Mann überwiegend für zuständig.
Wir helfen uns aber gegenseitig :wub:

genau! :wub:
Halbe/Halbe bedeutet ja nicht, dass beide von jeder Tätigkeit genau 50% machen müssen.

Ich bin z.B. für die Wäsche und zu 90% fürs Einkaufen und Kochen zuständig, dafür hab ich in meinem ganzen Leben noch nie mein putzen müssen, Rasen mähen und "schwere" Gartenarbeit mache ich auch nicht und mein GöGa ist für Spinnen, tote Mäuse im Haus und sonstiges Getier zuständig (da muss ich grade an Mops denken :P )

Aufräumen, Staubsaugen und so teilen wir ja nach Bedarf.

Es soll ja auch Männer geben, die selbst nicht stillsitzen können, wenn andere (zumindest in Hörweite) rumbrasseln. Und dann halt eben nicht einfach die Tür zu und den Fernseher lauter machen.
Für diese Gattung ist dann eine Frau, die einem alles aus der Hand nimmt, so ziemlich die Höchststrafe.
Ich denke mal, da muss sich halt finden, was zusammen passt.
Gehören immer "Zwei" dazu.


Zitat
Ich denke mal, da muss sich halt finden, was zusammen passt.
Gehören immer "Zwei" dazu.


Auf jeden Fall - sich still drüber ärgern bringt nie was. Und Papa Majo, ein Klischee such ich bei dir auch vergeblich :D

Wir sind beide ganztägig berufstätig und mein Mann hilft im Haushalt, beim Einkaufen etc. wo er nur kann.
Nur das Fensterputzen übernimmt er alleine so wie ich das Kochen.


Einzig mir ganz überlassen ist das Kochen.- Mein Mann hat ohne Zögern seit Beschreiten des gemeinsamen Weges das Bügeln übernommen.- Er hat sich sogar mit meinen damaligen Rüschenblusen und Volantröcken abgequält.- Auch Heute packt er mit an, so gut er kann.- Manchmal muß ich ein wenig energischer daraufhinweisen, daß sich Nichts von selbst tut.- Nur: das ist keine Faulheit seinerseits, hat andere Gründe.
Wir hatten Beide im Grunde open-end-Jobs.- Wußten nie, wann Feierabend war im voraus.- Spülmaschine oder
hatten wir damals noch nicht.- So blieb denn auch schon mal "der Spül" einige Tage stehen, weil wir Beide einfach keinen Bock drauf hatten, um 22 Uhr noch zu spülen.- Und am nächsten Morgen um 6 Uhr schon wieder loszurauschen.
Den gesamten Schreibkram erledige ich ebenfalls von Anfang an.- Dahingehend hat mein Mann sein ganzes Vertrauen in mich gesetzt.- Nun, es hat ihn auch nie reuen müssen.
In knapp 35 Jahren verändert sich zwangsweise ja recht Vieles.- So muß u.a. der Teil der Partnerschaft, der gesünder oder jünger oder Beides ist, halt irgendwann mehr Lasten schultern.- Doch dafür haben wir uns ja auch ein gegenseitiges Versprechen gegeben.- Gute Zeiten - böse Zeiten...gibt es nicht nur in Daily Soaps.
Ich bin inzwischen froh über jedes mechanische Gerät, das mir/uns so manche Tätigkeit im und um's Haus erleichtert.- Es kostet UNS zwar meist Strom und dadurch Geld, jedoch unsere Gesundheit und Körperkraft zählen leider nicht zu den "erneuerbaren Energien".
Wir haben an sich von Anfang an fast Alles gemeinsam gemacht.- Das bischen Freizeit, das uns blieb, wollten wir auch zusammen verbringen.- Entwickelt sich dann irgendwann zum Selbstläufer, aber...da müssen wir durch, bis zum letzten Atemzug.

Bearbeitet von IsiLangmut am 09.04.2013 17:10:07


Tja, wenn der Liebste nicht bügeln würde, wär ich aufgeschmissen - ich hasse das UND bin untalentiert! ^_^

Ansonsten macht jeder das, was ihm liegt - und damit fahren wir ganz gut. Das Haus ist jedenfalls recht wohnlich und niemand fühlt sich benachteilitgt.


Früher, als wir noch beide berufstätig waren, haben wir auch beide alle Hausarbeit erledigt und es gab nichts, was mein Mann nicht gemacht hätte, mal er - mal ich, je nach Zeit und Laune.
Wir sind jetzt hier auf die Insel gezogen und haben uns jetzt so geinigt - er macht die schwere Arbeit - ich die Leichte, das ist leider meistens die Hausarbeit.
Aber Garten umgraben, Kartoffelreihen ziehen, dann setzen oder dieselben wieder ausgraben, ist für meinen Rücken zu anstregend. Obwohl ich auch im Garten arbeite, macht mehr Spass als die Hausarbeit, er aber auch Hausarbeit übernimmt, auch gut kocht.
Um unsere Tiere kümmere ich mich meistens, also füttern und pflegen.
Wir sind uns auch beide einig, daß eine gewisse Sauberkeit und Ordnung sein muß, um sich wohl zu fühlen, übertreiben müssen wir es aber nicht.


ich bin sehr (!) ordentlich und habe vor Jahren mal eine zeitlang mit einem absoluten Chaoten zusammengelebt ... war klar, dass das so richtig schiefgeht :ph34r:

beim nächsten Mann brauche ich mehr Toleranz :ach:


Zitat (Sammy @ 09.04.2013 13:26:23)
mein GöGa ist für Spinnen, tote Mäuse im Haus und sonstiges Getier zuständig (da muss ich grade an Mops denken  :P

Da muss ich auch an mich denken :lol:

Also, halbe-halbe geht bei uns nicht. Ich bin Hausfrau und mein Göga hat einen sehr anstrengenden Beruf (manchmal sitzt er bis spät nachts im Büro und arbeitet Akten auf - ein sechzehn-Stunden-Tag ist keine Ausnahme), deshalb finde ich es völlig normal, wenn der Haushalt mit allem Drumherum an mir hängt - außerdem habe ich eine Haushaltshilfe, die halbtags kommt. Die habe ich aber auch oft bitter nötig, denn allein das Kochen für sieben Personen oder mehr hält eine Frau ganz schön auf Trab, von der Wäsche und den kleinen und größeren Katastrophen will ich gar nicht erst reden.

Mein Mann kümmert sich am Wochenende oder wann er halt Zeit hat um Reparaturen am Haus, Stall, Koppeln usw., hackt Holz auf Vorrat und was sonst noch anfällt, und das ist nicht wenig. Nebenbei ist er natürlich auch für die Beseitigung von großem und kleinem ekligen Getier zuständig.

Alles in allem würde ich mal sagen: wir teilen in schwere und leichte Arbeit, die schwere erledigt er - Garten umgraben, gießen, Unkraut jäten ist für ihn eine Entspannung, für mich die reine Folter. Am liebsten aber bin ich im Liegestuhl und schaue ihm dabei zu rofl

Bearbeitet von mops am 09.04.2013 21:36:24

Und ich möchte dann in einem Liegestuhl neben mops sitzen und zugucken wie sie ihrem schwer arbeitenen Mann zuschaut.. rofl rofl


Wenn es um Hausarbeit geht, lobe ich den Hrn. Schiller.
Da drinnen waltet die Hausfrau. :ach:
Ich darf doch wohl mal träumen.
Für sieben bis zwanzig Personen in der Küche sind die Töpfe, Pfannen und Bleche groß und schwer also muß ich :stuhlklopfen: :traurig: .
Kartoffeln setzen, tief und schwer ...
Blümchen streicheln ist natürlich etwas für :blumen: .
Wenn die Wäsche naß ist = schwer .....
Es ist also so verteilt : :hänseln:
Jeder macht was er mag, der Rest wird augeteilt.
:jupi:


Zitat (dahlie @ 09.04.2013 23:05:49)
Und ich möchte dann in einem Liegestuhl neben mops sitzen und zugucken wie sie ihrem schwer arbeitenen Mann zuschaut.. rofl rofl

Ja, das macht das Leben lebenswert, gell? rofl

Der arme Kerl...

zwei Möpse im Garten und er muss schuften!

*schäm*


Wir haben eine Putzfrau, teilen den Rest aber zwischen uns auf. Wenn einer mal nicht arbeiten muss (wg. Krankheit oder Urlaub), macht er den Kram für den anderen mit, damit man abends mehr gemeinsame Zeit hat.


Mein Freund hilft nicht, zumindest nicht im Haushalt...

Mein Mann bezieht aber mit Vorliebe die Betten :sarkastisch: . Immerhin... :rolleyes:


Zitat (horizon @ 11.04.2013 09:32:32)
Mein Freund hilft nicht, zumindest nicht im Haushalt...

Mein Mann bezieht aber mit Vorliebe die Betten  :sarkastisch: . Immerhin... :rolleyes:

:o das nenn ich mal tolerant... der Freund hilft nicht im Haushalt und wenn er weg ist, dann bezieht der Mann die Betten :sarkastisch:

... oder hab ich da was falsch verstanden??? :P

@VIVAESPANA: ich glaube, unsere gute Frau @horizon hat uns da ungewollt eine ihrer ganz privaten "Schattenseiten"
(oder doch Sonnenseiten :pfeifen: ) präsentiert.
Sinnvoller wäre m.e., abzuwarten, und dann in's Grüne zu fahren....kann man dem Ehemann ja nun doch auf Dauer nicht zumuten, odd'rr bin ich da altmodisch.- Mal ganz unter uns :psst: : der Herr Langmut hat ja eindeutig große Chancen bei älteren Ladies.- Um seine Rente aufzubessern, hatte ich ihm angeboten, seine "Dienste" gegen cash zu vermarkten.- NIX will er davon wissen..nu saacht mal: WIE soll' ich denn da jemals auf einen grünen Zweig kommen?- Das bischen Haushaltsunterstützung macht den Kohl (und Herrn Isi) auch nicht fett rofl


Zitat (VIVAESPAÑA @ 11.04.2013 12:27:20)
:o das nenn ich mal tolerant... der Freund hilft nicht im Haushalt und wenn er weg ist, dann bezieht der Mann die Betten :sarkastisch:

Das habe ich im ersten Moment auch gedacht. rofl

Zitat (IsiLangmut @ 09.04.2013 17:09:28)
Doch dafür haben wir uns ja auch ein gegenseitiges Versprechen gegeben.- Gute Zeiten - böse Zeiten...gibt es nicht nur in Daily Soaps.

:wub: :wub:
Das ist ein Liebesbeweis!!!



Und übrigens: den ganzen Schreibkram erledigt auch ich.
Erstens macht es mir Spaß, zweitens macht es meinem GöGa überhaupt keine Spaß und drittens kriege ich diesbezüglich die Krise, wenn er da irgendwo dazwischen funkt. Nicht weil es ihn nix angeht, sondern er es immer schafft etwas durcheinander zu bringen :wacko:

@Sammy: mein mir Anvertrauter ist "Stier".- Und der Lieblingssatz der meisten mir bekannten männlichen Stiere ist:"das mach' ich Morgen!" :pfeifen: .- Was MICH schon oft genug schier zur Weißglut getrieben hat, und nicht selten Einiges von "Morgen" auf nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr.....verschoben wurde. :sabber:

...zur allgemeinen Beruhigung ;) : ich habe NIX gegen Stiere...bin nur familiär rundum von selbigen umgeben.... :sarkastisch:


Momentan haben wir klassische Rollenverteilung: ich bin zu Hause mit den Kindern (2 und 5) und mache Wäsche, einkaufen,kochen, Kinder hüten und einen großen Teil der Gartenarbeit.
Mein Mann kauft Getränke, mäht Rasen, repariert Kaputtes und räumt natürlich auch die Spülmaschine aus/ein und bedient den , falls nötig. Als wir jedoch noch keine Kinder hatten und beide außer Haus arbeiteten (so wie es ab Herbst, wenn beide in den Kindergarten gehen, auch wieder sein wird), haben wir uns alles geteilt. Mir geht es jedoch so wie vielen anderen Frauen: ich sehe Dinge eher, die erledigt werden müssen und habe da auch nicht so eine hohe Toleranzschwelle(vielleicht auch berufsbedingt).Mein Mann lässt es also eher mal liegen, ich erledige es sofort. Da muss man sich auch mal selber die Zügel anlegen und nicht gleich rufen: der macht ja nix im Haushalt! Wenn das aber gar nicht klappt, ist ein Haushaltsplan mit festgelegten Aufgaben nicht verkehrt.


Zitat (VIVAESPAÑA @ 11.04.2013 12:27:20)
:o das nenn ich mal tolerant... der Freund hilft nicht im Haushalt und wenn er weg ist, dann bezieht der Mann die Betten :sarkastisch:

... oder hab ich da was falsch verstanden??? :P

Das nennt man Rollenspiel, Viva :rolleyes: ;) Und Isi: Pfui !!!

Es handelt sich um dieselbe Person...ich steh nicht so auf Vielmännerei, schon wg der Zahnpasta-Tuben und der Sockenknäuel :P. Ein "Satz" davon reicht vollkommen.

Aber mal im Ernst: Jedesmal, wenn ich die Betten beziehe und mein Schatz dazu kommt, sagt er: ich weiß auch, wie man das macht...
Er fand es faszinierend, als er mal im Urlaub, wo wir die mitbringen mußten, zugesehen hat :o, wie man es richtig macht und er sich bei seiner Decke (wollte sich nicht helfen lassen) zwischendurch nen Kaffee gekocht hat. Er stieß dann so eine halbe Stunde später zu mir...

Mein Schatz und ich teilen uns die Hausarbeit eigentlich meist auf z.B. er die Bettwäsche (bzw die Handtücher und ähnliches) waschen und wieder aufziehen und ich kümmere mich um die Körperwäsche, kochen tun wir beide gerne; aber meistens ich, Müll bringt meistens er runter, ... ! Einkaufen gehen wir meist zusammen, Abwaschen machen wir auch oft zusammen (Abwaschen und abtrocknen im Wechsel) !
Wenn keiner lust hat zu kochen, dann ist keiner böse wenn die Küche kalt bleibt, dann gibts eher nen großen Teller Schnittchen der dann vor dem Fernseher verputzt wird.

Reparaturen je nachdem wer gerade Zeit hat oder wie Heute der Wasserhahn in der Küche, das hatten wir zusammen erledigt. Das frimmelige hab ich gemacht (alles so eng da unten *g), hab halt die zarteren Fingerchen ! Bin da halt auch nicht ungeschickt im Handwerken !


@horizon: das mit dem Betten beziehen geht bei uns so: "sag' mir Bescheid, wenn Du die Betten neu beziehst!"- Frau Isi ruft zaghaft...(denn sonst:"was brüllste denn so?!)"NIX...Frau Isi ruft ein wenig forscher...(wie gehabt)NIX.- Herr Isi liest Zeitung, und hört NIX!
Frau Isi schnaubt und zischt, und bezieht die Betten selbst.- Und als sie fertig ist, kommt:"Warum sagste mir denn nicht Bescheid, ich wollte Dir doch helfen?!" :sabber:

Bearbeitet von IsiLangmut am 11.04.2013 17:21:12


Man muss sich in einer Partnerschaft auch ein bisschen gegenseitig "erziehen" und sich in der Mitte treffen, finde ich.
Ich hätte am liebsten alles blitzesauber, alles aufgeräumt und bitte nicht so viel Prüll rumstehen, das aber am liebsten, ohne selbst was tun zzu müssen. Ich hasse Hausarbeit... mein Mann hingegen würde wahrscheinlich am liebsten in einer aus Wohnutensilien gegrabenen Höhle leben, in der alles nur eine Armeslänge entfernt in Reichweite steht.... und hasst Hausarbeit noch mehr. Wir treffen uns in der Mitte, so in etwa, wie es bei witch läuft.

Ich bin zum Beispiel für die Wäsche zuständig, weil ich meine teuren Teille Mr. "Ich wasch alles mit einem ordentlichen Schwung Vollwaschmittel mehr oder weniger nach dem Zuffallsprinzip bei 40 - 90 Grad, wenn es ein Teil nicht aushält, war's selbst dran schuld" nicht anvertrauen will. Da er aber laufend irgendwas gesucht hat, was ich angeblich "irgendwo hin versortiert" hätte, haben wir uns drauf geeinigt, dass ich seine Wäsche wasche, trockne, zusammenlege und ihm dann auf den Nachttisch stelle. Ab da ist er für das Wegräumen verantwortlich. Allerdings stapelt sich da grade schon wieder das Resultat von ungefähr drei Waschgängen... naja, so glänzend funktioniert unser System noch nicht, aber es fängt an, sich "zurechtzuzuppeln".

Dafür hat er völlig freiwillig das kochen übernommen und macht das ganz hervorragend - ich freu mich jedes Mal, wenn er mich mit was selbstgezaubertem bewirtet! Allerdings kann er futtern, was er will und wird nicht dick davon. Ich nicht so sehr.... :(

Bearbeitet von Cambria am 11.04.2013 17:45:25


Mein Mann sagt immer ich kann nicht saugen und ihn beruhigt das. Bitte, soll er machen, ich beschwer mich gar nicht :-)


stimmt ... Männer lieben Staubsauger ... die sind gross, brauchen Strom und machen Krach :P


mein sohn wollte früher immer auf dem staubsauger herumgefahren werden. wenn er eingeschaltet war, versteht sich. dank agnetha verstehe ich nun auch, warum. :hihi:


Ich hasse laute Staubsauger.

Viele Frauen demonstrieren damit ihre Macht, wenn sie den Ehemännern rücksichtslos mit diesem Trumm über die Füsse fahren. Dann wird die Wut am Staubsauger ausgelassen indem sie nicht das Kabel aufrollen, sondern mit dem Staubsaugerschlauch (womöglich diesen auch noch geknickt) das Gerät und das Kabel ziehen.

Folgen: kaputte Schläuche, herausgerissene Stromkabel und wütende Ehemänner.

Dann sind sie betriebsblind: es wird alles eingesaugt, was in den Schlauch reinpasst. Also kleine Schrauben, SD Karten usw.

Deswegen darf meine Frau nicht mehr staubsaugen. Leider habe ich mich noch nicht durchsetzen können. Obwohl ich die Staubsaugerrohre immer verstecke, findet sie diese immer. Dann geht es während ich noch schlafe mit einem Höllenlärm morgens durch die Wohnung. Und wenn der Wohnzimmerschrank nicht beiseite läuft, kriegt der mit der Düse auch noch sein Fett weg.

Irgendwann wird sie mit dem Teil meine Wellensittiche damit aufsaugen.

Und wenn der Ehemann nach der ersten Stille nach dem Essen fragt, muss er aufpassen, dass er nicht von dem Staubsauger auch noch aufgefressen wird.

Dies sind meine Erfahrungen aus 3 Ehen. :gestatten:

Labens

Edit:
Ich habe mir einen den leisesten Staubsauger gekauft und freue mich, wenn ich mit ihm arbeiten darf. Ich behandele ihn jedoch ganz schonend.

Bearbeitet von labens am 12.04.2013 00:03:14


@ Labens
hat mich seeehr gefreut, Dich zu lesen ..... :sarkastisch:

Zitat
Ich behandele ihn jedoch ganz schonend.


hättest Du mal die Ehefrauen schonend behandelt ....
wer Macht ausübt ...... muss mit Gegenwehr rechnen ...
aber Du kannst ja gut damit umgehen ..

Dir einen schönen Tag.
Gruß

Bearbeitet von Lichtfeder am 12.04.2013 09:34:13

@labens: hätteste mal Deine Frauen behandelt, wie den flüsterleisen Staubsauger... :P .- Viele Frauen reagieren eher auf die sanften Zwischentöne. :rolleyes:


Zitat (Wolkenschiff @ 11.04.2013 22:06:31)
Mein Mann sagt immer ich kann nicht saugen und ihn beruhigt das.

Sorry, aber im ersten Moment dachte ích da an etwas anderes :zwinkern: :pfeifen:

Zitat (IsiLangmut @ 11.04.2013 13:08:53)
"das mach' ich Morgen!"

Sagt mein Mann nicht, er nennt einen konkreten Wochentag, z. B. : "Das mach ich am Montag!"

Nur leider sagt er nie, an welchem Montag, in welchem Monat, in welchem Jahr... :pfeifen:

Das macht er besonders gern bei tropfenden Wasserhähnen, wo ich wahnsinnig werden könnte, weil mich das Geräusch so nervt. :wallbash:

So hat wohl jedeR seine Verteidigungsstrategie... :pfeifen:


Labens, Du erinnerst mich grad an wen (der Bruder eines Ex), den ich aus seinem "wohl verdienten" Mittagsschlaf geholt hatte mit meinem alten Staubsauger (Klopfstaubsauger von Hoover, Modell von schätzungsweise 1967, die schicken Dinger mit dem Licht vorne dran). War das Ding aber auch laut *kicher Ich wollte mich wegen irgendwas rächen, ich glaub es war der Lachs den er als Mitternachtssnack verputzte, den ich eigentlich für Sushi gekauft hatte <_<


@mops: die Methode mit dem Wassertropfen ist eine durch Amnesty International angeprangerte Folter!- Wird trotzdem Heute noch praktiziert.- Vielleicht weißt Du ja jetzt, an wen Du Dich wenden kannst :sarkastisch: .


Liebste @Lichtfeder...wir sollten uns vorher abstimmen, wer was schreibt, kommt ja oft genug parallel 'was Ähnliches 'raus... :pfeifen:


MarleneF, einfach supertoll von dir, das Thema Männer und Haushalt mal aufzugreifen.
Habe mir natürlich erstmal alle Kommentare durchgelesen, bevor ich jetzt meinen Senf dazugebe. Erstmal muß ich sagen, es sind einige Sätze bei, die könnten von mir stammen. Ich muß auch schmunzeln, wie sich doch so manches wiederholt an Äußerungen der Männer, aber auch umgekehrt.
Mein 2. Mann war bis zu unserer Hochzeit ein Macho, wie er im Buche stand. In den ersten Jahren unserer Ehe habe ich (auch aufgrund der ersten Verliebtheit) eigentlich alles alleine gemacht. Das hat sich erst geändert, als wir beide in Rente waren. War aber ein langer und zäher Prozess und endlose Diskussionen. Heute teilen wir einigermaßen gerecht die anfallende Arbeit auf. Mein GöGa hat aber doch immer mal wieder Rückfälle. Naja, damit kann ich einigermaßen leben. Ist natürlich für einen Mann, der immer verwöhnt wurde (erst im Elternhaus, dann von der ersten Frau) sehr schwer, sich umzustellen. Was natürlich für mich schwer war, nicht gleich zu "meckern", wenn z.B. die Fenster Schlieren hatten nach dem Putzen oder die nasse Wäsche (salopp ausgedrückt) einfach über die Leine geschmissen wurde oder-oder-oder. Aber die Mühe, die mein Männe sich teilweise gibt, muß ich schon anerkennen. Das große Problem ist auch meines Erachtens, dass Männer ein ganz anderes Gefühl für Sauberkeit und Ordnung haben. Meinen würde es nicht stören, wenn 14 Tage nicht staubgewischt wird oder wenn mittags noch die Zahnpasta am Wasserhahn klebt oder die Fenster schon so blind sind, dass man kaum noch sieht, ob die Sonne scheint (mal etwas übertrieben jetzt).
Was mir aber auffällt, dass die jungen Männer (wie z.B. meine Söhne) wirklich Arbeitsteilung machen. Meine Söhne können sogar besser kochen als ihre Frauen. Aber das finde ich einfach super, vielleicht ist das auch eine Generationssache. Es ist ja heute auch fast die Regel, das beide Elternteile voll arbeiten und sich beide voll die Hausarbeit und Kindererziehung gleichberechtigt teilen. Auf jeden Fall hat Marlene ein tolles Thema aufgegriffen.

Zitat (Agnetha @ 11.04.2013 22:10:07)
... Männer lieben Staubsauger ... die sind gross, brauchen Strom und machen Krach  :P

Deine Begründung stimmt aber nicht. Typische Frauenlögik. :D
Männer lieben diese Dinger, weil man da dran rumschrauben kann. Alle meine bisherigen Staubsaugungetüme stammten vom Sperrmüll: 3 geholt und einen neuen draus gebaut. Eigentlich war das Ding dann uninteressant, wenn es wieder perfekt funktionierte. :o

Zitat (mops @ 12.04.2013 10:35:00)
Sagt mein Mann nicht, er nennt einen konkreten Wochentag, z. B. : "Das mach ich am Montag!"

Nur leider sagt er nie, an welchem  Montag, in welchem Monat, in welchem Jahr...  :pfeifen:

Das macht er besonders gern bei tropfenden Wasserhähnen, wo ich wahnsinnig werden könnte, weil mich das Geräusch so nervt.  :wallbash:

Redest du vielleicht von meinem Mann? rofl rofl rofl

Seit Montag letztes Jahr will er unseren tropfenden Wasserhahn reparieren. :pfeifen:
Montag ist immer sein freier Tag


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