ADHS oder einfach ein Lausbub? Michel aus Lönneberga wurde 50.


Grad kam es im Radio, sonst wüsste ich es nicht: Michel, der "Lausejunge aus 'nem Dorf in Schweden, nichts als dumme Streiche hatte er im Sinn..." © weiß ich nicht wurde diese Tage 50. Beispielsweise hier steht es etwas ausführlicher.

Im Radio war u. a. ein Kinderpüschologe :hänseln: zu hören, der nachwies, dass Michel eigentlich an ADHS litt :hirni: , und die wütenden Reaktionen seines Vaters gefährlich, wenn nicht gar schädlich für seine seelische Entwicklung gewesen seien. :hirni: :hirni:
(Es ist so herübergekommen, dass ich kein Augenzwinkern erkennen konnte. Deshalb befürchte ich fast, dass der Fachmann :sarkastisch: das ernst gemeint hat :hirni: :hirni: :hirni: ).

Wie auch immer - Alles Gute Michel :blumen: , und dass Du nie erwachsen werden sollst! :freunde:


na denn :wub: :wub:

Glückwunsch Michel :sarkastisch:


:blumen: Auch von mir alles Gute, und Grüße an Mama Alma, den Papa, die Ida, Krösa-Maja, Lina und Alfred - haben die sich später eigentlich geheiratet?

Ich hatte auch das Buch - zu schön. Die Filme waren Klasse.


leider kenne ich nicht alles über michel, aber ich glaube, er hat nie einen bösen hintergrund für seine streiche gehabt, sondern wollte oft nur helfen. wie die kleine schwester an den mast zu hängen, damit sie die herrliche aussicht genießen kann. :hihi:


achja die fachleute...all diese halbtoten schwafler... :pfeifen:

michel war, zugegeben, ein lausbub , aber dennoch ein ganz normales kind das seine moeglichkeiten ausnutze und die wiese des lebens austestete. anstrengend, aber so sind wir halt aufgewachsen....

hoffentlich hat er sien inneres kind vor dem erwachsenwerden behuetet...grattis michel :blumen:


Herzlichen Glückwunsch,Michel! :blumen: :blumen:


Für mich interpretieren manche Psychologen etwas hinein, wo es gar nichts zu interpretieren gibt.

Zitat
leider kenne ich nicht alles über michel, aber ich glaube, er hat nie einen bösen hintergrund für seine streiche gehabt, sondern wollte oft nur helfen. wie die kleine schwester an den mast zu hängen, damit sie die herrliche aussicht genießen kann.

Das habe ich auch so in Erinnerung. Auch als er die Schüssel mit den Blutklösschen fallengelassen hat, und der Vater die ganze Suppe auf dem Kopf gekriegt hat, war ja ein Versehen. Nur einmal ist er über ein Feld geritten, wo die Leute alle Picknick gemacht haben, das war nicht so schön von ihm. Da hätte ich eher mit ihm geschimpft. Aber meistens habe ich mich mehr über die Erwachsenen geärgert.

Über den Vater - der Michel immer so geschimpft und durchgeschüttelt hat, dass es man es mit der Angst gekriegt hat,

Über die Mutter - so herzensgut sie auch war, aber sie hatte immer Sorge, dass aus ihrem Sohn kein guter Mensch wird. Sie muss auch manchmal geglaubt haben, dass Michel manche Dinge mit Absicht tut.

Krösamaja - wie die immer alles falsch herumerzählt hat. "Der Michel hat den Vater geschlagen!", erzählt die, als sie den Vater - überströmt von der Blutsuppe gesehen hat. Das man sich da erschreckt, glaube ich ja, aber sowas rumzuerzählen ohne Bescheid zu wissen, ist ja wohl die Härte.

Lina, die Magd - die hat sowieso nur ihren Alfred :wub: gesehen, und Michel war da ihr immer im Weg, weil die Zwei immer zusammen waren.

Nur Alfred mochte ich richtig durch und durch. Der hat nie geschimpft und immer verstanden, was los war.

Mir tat Michel mehr leid als die Eltern. Als der arme Kerl aus Unwissenheit die vergorenen Kirschen probiert hat und stockbetrunken war, musste er hinterher vor der ganzen Gemeinde schwören, sich nie wieder zu betrinken. Dabei hatte ihm ja niemand erzählt, dass die Kirschen in Alkohol eingelegt waren. Das durfte ja niemand wissen.

Trotz alledem gucke ich die Geschichten gerne, und die Musik höre ich auch sehr gerne. Die Bücher hatte ich auch einmal gelesen, ist aber schon eine ganze Zeit her. Meistens gucke ich die Filme, die ständig im TV laufen.

Achja: Alles Gute, Michel! :D

Zitat (Staubhase @ 25.05.2013 16:47:43)




Trotz alledem gucke ich die Geschichten gerne, und die Musik höre ich auch sehr gerne. Die Bücher hatte ich auch einmal gelesen, ist aber schon eine ganze Zeit her. Meistens gucke ich die Filme, die ständig im TV laufen.


Gott sei Dank, sonst würde mir was fehlen... :wub:

Alles gute, Michel....

Zitat (seidenloeckchen @ 25.05.2013 11:23:13)
leider kenne ich nicht alles über michel, aber ich glaube, er hat nie einen bösen hintergrund für seine streiche gehabt, sondern wollte oft nur helfen. wie die kleine schwester an den mast zu hängen, damit sie die herrliche aussicht genießen kann. :hihi:

Und die vornehme und kurzsichtige Frau Petrell sich fragte, warum denn der "Dannebrog" gehisst worden sei... :lol:

Ich war früher immer ganz verrückt nach den Michel Geschichten :D


eher Lausbub :-)


Ich mag die Geschichten auch, gibt es die eigentlich auch als Buch?

Der Schauspieler, der Alfred gespielt hat, ist laut einer Doku in Schweden ein sehr beliebter Schauspieler, der weit mehr als nur Alfred gespielt hat.

Die Serie soll eingestellt worden sein, da Michel nicht mehr weiter den Lausbub spielen wollte.

Ich erinnere mich gerne an die Szenen des Ratzekahl Festes, wo Michel den Bewohnern des Armenhauses das Festmahl serviert, das eigentlich für den folgenden Tag für die Verwandtschaft gedacht war.

Gruß
Lotte


Zitat (Lottchen @ 17.03.2018 21:52:35)
Ich mag die Geschichten auch, gibt es die eigentlich auch als Buch?

Aber sicher! :)
Such mal nach "Astrid Lindgren" und "Michel aus Lönneberga".

Ich kenne sogar nur die Bücher - vom Vorlesen bei Kindern, später bei Enkeln. :wub:

(Mag sein, dass die Vorzulesenden sie später als Film gesehen haben; das weiß ich nicht.)

Bearbeitet von dahlie am 17.03.2018 22:50:50

Bücher gibt's. :yes:

Spielen Kinder heute noch Quartett? Ich erinnere mich, vor Jahrzehnten, als Ich noch ein unschuldiger ( :hihi: ) Bube war, sah Ich im Schaufenster eines Haushaltswaren-/Werkzeug-/Spielwarenladens bei uns ein Quartettspiel ausliegen, mit dem zahnlückigen Konterfei eines Lausbuben drauf. Dauf stand "Michel aus Lönneberga". Das war, bevor Ich ihn aus dem Fernseh kannte. Deswegen las Ich den Namen auch auf Französisch - "Mischell aus Lönneberga" Weiter interessierte mich dieses Quartettspiel nicht. Ob es das heute noch gibt?


Zitat (Onkel Robert @ 18.03.2018 12:55:57)
Bücher gibt's. :yes:

Spielen Kinder heute noch Quartett? Ich erinnere mich, vor Jahrzehnten, als Ich noch ein unschuldiger ( :hihi: ) Bube war, sah Ich im Schaufenster eines Haushaltswaren-/Werkzeug-/Spielwarenladens bei uns ein Quartettspiel ausliegen, mit dem zahnlückigen Konterfei eines Lausbuben drauf. Dauf stand "Michel aus Lönneberga". Das war, bevor Ich ihn aus dem Fernseh kannte. Deswegen las Ich den Namen auch auf Französisch - "Mischell aus Lönneberga" Weiter interessierte mich dieses Quartettspiel nicht. Ob es das heute noch gibt?

Vielleicht bei ibäh... aber dann zu einem horrenden Preis, weil das ein Sammlerstück ist, Onkel Robert. :wub: Viel Erfolg beim Suchen! :blumen:

Was war es am Ende?


Wenn man die Aussage des Psychologen betrachtet, so finde ich, dass er durchaus Recht damit hat, wenn er sagt, dass die Reaktion des Vaters unangebracht für Michel gewesen sei.
Er hat Michel ja immer geschlagen, wenn er ihn denn erwischte.
Schnitzen hat Michel ja deswegen so gut gekonnt, weil er ständig für seine Streiche in den Schuppen gesperrt wurde.


Wie es aussieht, ist das Der Schauspieler, so wie er jetzt aussieht.


Zitat (Tessa_ @ 30.03.2018 19:33:51)
Wie es aussieht, ist das Der Schauspieler, so wie er jetzt aussieht.

:hmm: da sieht man gar keine Ähnlichkeit mehr

Zitat (Arjenjoris @ 30.03.2018 21:31:37)
:hmm: da sieht man gar keine Ähnlichkeit mehr

Dachte ich auch.

Ich gucke mir das jedes Jahr zu Weihnachten an. Was ich aber nicht so toll finde ist dass der Vater sich über die 3 Kronen von der Suppenschüssel so aufgeregt hat.
Die Krösamaja ist sowieso eine olle Quatschtante die immer gleich losrennt und viel von Michel erzählt hat was gar nicht stimmt.
Was ich aber sehr gut fand ist dass Michel die armen Leute aus dem Armenhaus quasi entführt hat um sie dann mit sämtlichen Spezialitäten zu verwöhnen. Aber das dreisteste Biest war die Aufseherin die den anderen Armen nichts gegönnt hat. Es geschah ihr ganz recht dass sie dann in die von Michel selbstgebauten Wolfsfalle getappt ist.


Ich glaube nicht, das Michel ADHS hatte, er war einfach ein Kind, das wesentlich klüger war als seine Eltern rofl


Zitat (idun @ 31.03.2018 16:45:59)
Ich glaube nicht, das Michel ADHS hatte, er war einfach ein Kind, das wesentlich klüger war als seine Eltern rofl

Vielleicht gar nicht mal klüger, aber sehr viel mitfühlender und spontaner.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Landleben zur damaligen Zeit nicht einfach war und die Menschen hart gemacht hat.
Da war wohl keine Kraft und Geduld mehr übrig für so ein lebhaftes Kind.


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