Akku-Ladegerät: Bedienungsanleitung war dabei, trotzdem Verständnisfragen.....


Moin Muddies !

Da habe ich schon mal wieder eine Frage an Euch.
Mein Ladegerät war defekt, daher habe ich ein neues 'erstanden' , von H+H ( Hartig + Helling: ALG 41).
Die Bedienungsanleitung finde ich mäßig, d.h. in der Beschreibung heißt es nur: sobald ich das Stromnetz verbunden habe, zeigt die die rote LED den Ladevorgang an...
Leider kann ich nicht erkennen, wann und ob der  Ladevorgang beendet ist .....  :angry:
(Gottseidank bin ich glücklicherweise im Besitz eines Meßgerätes, das mir dann doch mitgeteilt hat, daß nach über 20 Stunden Ladezeit die Akkus voll sind, doll gell !! :pfeifen: ) 
Aber viel wichtiger ist mir folgende Frage:
warum 'darf' man nur paarweise Akkus einlegen. Es gibt ja nun mal Endgeräte, die 3 Batterien bzw. Akkus benötigen....
und nu?
Was ist der Hintergrund hierfür? :wacko:

und doch noch 'ne Frage:
habe ich da eine Batterie oder einen Akku ? :blink: :unsure:
Und genau das kann ich nicht erkennen, da draufsteht:
'do not recharge, short'
Hm ???
Normalerweise ist das auf diesen Produkten eindeutig zu verstehen, hier leider eben nicht....

Danke schon mal für Antworten, die mich schlauer machen !

Liebe Grüße :blumen:

taline.


Zitat
Leider kann ich nicht erkennen, wann und ob der  Ladevorgang beendet ist ..... 

Bei diesen Billigteilen wir das auch nicht angezeigt.

Die Ladezeit richtet sich nach Akku und Gerät, sollte eigentlich in der Anleitung stehen.

Zitat
warum 'darf' man nur paarweise Akkus einlegen

Das Ladegerät ist einfach so konstruiert.

Zitat
do not recharge, short

nicht aufladen oder kurzschließen - also eine Batterie

Es wäre besser gewesen etwa mehr Geld auszugeben (20-40€) und du hättest ein gutes Ladegerät mit Ladeanzeige, Abschaltung etc.

Wenn auf einem Stromspender "do not recharge" steht ist es definitiv kein Akku. Also entsorgen wenn leer.

Nur paarweise Laden kann mit der internen Verdrahtung des Ladegeräts zusammenhängen. Aber da müsste man wohl den Hersteller fragen. Ein gutes Gerät macht auch einzelne.

Und um rauszufinden wie lang man einen Akku laden muss steht in der Anleitung unter Punkt 5 die Lösung. Man muss die Ladezeit berechnen. :wacko:
Ladezeit = Akkukapazität / Ladestrom * 1,4

Beispiel: AA Akku mit 2000mAh
2000 / 200 * 1,4 = 14 Stunden.

Und unter Punkt 8 steht welche Batterien mit welchem Ladestrom bedient werden:
AA 200mA
AAA 100mA


So wollte ich auch schon antworten, Sparfuchs und Wyvern :P
Nur kleine Ergänzung: auch mit (billigem) Messgerät ist es nicht einfach, den Ladezustand eines Akkus zu erkennen. Lieber einfach ins Gerät einlegen: ein Wecker kann noch lange laufen, wenn es für eine Taschenlampe schon lange nicht mehr reicht. Manche Geräte brauchen auch die 1,5 V einer "richtigen" Batterie; die typischen Akkus haben nur 1,2 V.
Wenn NiCd draufsteht (Nickel-Cadmium): Fall fürs Schadstoffmobil
Heute üblich: NiMH (Nickel-Metallhydrid). Ich würde etwas teurere Akkus nehmen, die schon vorgeladen verkauft werden (Eneloop), dann ist auch die Selbstentladung gering.
Bei dem Billigst-Ladegerät liegts wohl an der Schaltung, daß die Akkus immer nur paarweise geladen werden können. Grundsätzlich sollten zusammen eingesetzte Akkus aber auch gleichmäßig wieder geladen werden, damit nicht ein alter, halb defekter Akku mal mit einem neuen zusammen ins Gerät eingesetzt wird.

Bearbeitet von chris35 am 21.10.2013 09:39:35


@ an alle Antworten

jo, die Formel zur Ladezeitberechnung kenne ich:
Ladezeit = Akkukapazität (steht auf dem Akku) / Ladestrom (steht auf dem Ladegerät) x 1,4 (Konstante, wie sich diese erklärt.. ???).
Die Formel hat ja bereits Wyvern erklärt.

Ist klar:
rechargeable = Akku
do not recharge = Batterie

Offensichtlich habe ich da Batterien 'erwischt', die diesen eigenartigen 'Aufdruck' hatten:
do not recharge, short.....
also weg damit, bzw. entsprechend entsorgen.

Danke für Eure Infos !

Liebe Grüße :blumen:
taline.



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