Kartoffeln unterschiedlich hart. Warum? unterschiedlich harte Kartoffeln

hallo liebes Team,

wie der Titel schon verrät, habe ich Probleme mit dem kartoffeln kochen. Ich koche die Kartoffeln immer ca 20-30 min, aber sie werden immer unterschiedlich hart. Einige sind weich und andere noch total hart :( . Ich nehme die gleiche Sorte und achte auch darauf das sie ungefähr alle gleichgroß sind. Woran könnte es liegen? Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben?
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Was heißt denn ungefähr gleich groß?Denn das wäre meine erste Vermutung gewesen, dass sie das nicht sind. Denn ansonsten ist das eigentlich sehr komisch und ergibt gar keinen Sinn. Denn selbst wenn mit deiner Herdplatte was nicht stimmt, würde das ja nicht passieren!

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Sind denn alle gleichmäßig mit Wasser bedeckt? Oder liegen einige halb "an der frischen Luft" ;) Dann würde evtl mal umrühren helfen zwischendurch.

Bearbeitet von Bierle am 15.01.2014 10:58:57

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Hallo und willkommen hier, Mutter Schulze :blumenstrauss:

Welche Sorte Kartoffeln kaufst Du denn, wenn ich mal fragen darf? Oftmals gibt es z. B. in den Supermärkten diese Beutel mit den sogenannten "Vorwiegend festkochenden" Kartoffeln und da sind dann mehlige und festkochende Kartoffeln gemischt abgepackt! Die mehligen Kartoffeln sind oft etwas schneller gar als die festkochenden und so ergibt sich dann die Unterschiedlichkeit!

Achte doch mal drauf, daß Du nur eine Sorte Kartoffeln - also entweder mehlige oder festkochende kaufst, steht auf dem Etikett -, ich denke mal, dann wird sich das Problem in Luft auflösen! :rolleyes:

Bearbeitet von Murmeltier am 15.01.2014 11:13:29

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Zitat (Murmeltier, 15.01.2014)
Oftmals gibt es z. B. in den Supermärkten diese Beutel mit den sogenannten "Vorwiegend festkochenden" Kartoffeln und da sind dann mehlige und festkochende Kartoffeln gemischt abgepackt!

Das stimmt so nicht. Auch bei "vorwiegend festkochenden" Kartoffeln ist nur eine Sorte im Beutel.

Hier kannst du dich informieren. :winkewinke:
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Zitat (Jeannie, 15.01.2014)
Das stimmt so nicht. Auch bei "vorwiegend festkochenden" Kartoffeln ist nur eine Sorte im Beutel.

Hier kannst du dich informieren. :winkewinke:

Mag so sein, aber Fakt ist, daß diese Kartoffeln unterschiedlich garen!!!!
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Das habe ich mich auch gefragt.
Also Versuche gestartet.
Alle gleich groß
alle mit reichlich Wasser 4 cm über der Knolle
alle eine Sorte
alle aus einem Sack.
15 Min Kochzeit noch alle hart
20 Min. Kochzeit 2 Stück platzen 4 sind noch hart.
Die geplatzten und weichen Kartoffel beiseite gelegt.
25 Min. 1 Kartoffel ist weich.
30 Min. Kochzeit 1 bleibt hart
35 Min. bleibt hart
40 Min....
45 Min..
60 Min. immer noch hart. Läßt sich kaum schälen ist glasig und schmeckt zum Wegschmeißen. Ich vermute genmanipuliert ähnl. der Longlife Tomaten die man vor dem Verzehr schälen muss.

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Ich habe letzte Woche zwei Kartoffeln und zwei Eier im selben
die Eier waren nach zehn Minuten hart, die Kartoffeln nach zwanzig Minuten weich.
Verstehe ich nicht B)
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Zitat (Murmeltier, 15.01.2014)
Mag so sein, aber Fakt ist, daß diese Kartoffeln unterschiedlich garen!!!!

Nein, das ist falsch. Es handelt sich um EINE Sorte mit EINEM Garpunkt.
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Zitat (Hexippola, 03.11.2021)
Ich habe letzte Woche zwei Kartoffeln und zwei Eier im selben Topf gekocht. Ergebnis:
die Eier waren nach zehn Minuten hart, die Kartoffeln nach zwanzig Minuten weich.
Verstehe ich nicht  B)

Jetzt koche ich die Eier schon seit 30 Minuten und sie sind immer noch nicht weich. :sarkastisch:

Sorry, das war :offtopic: Aber ein Späßchen muss mal sein.
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Zitat (GerdS2345, 03.11.2021)
,Ich vermute genmanipuliert ähnl. der Longlife Tomaten die man vor dem Verzehr schälen muss.

Gentechnisch veränderte Kartoffeln kann man mit Sicherheit als Ursache für die unterschiedlichen Gar-Eigenschaften ausschließen:
Nur die gentechnisch veränderte Kartoffel Amflora durfte bis 2013 im Freiland angebaut werden. In 2013 hat der Europäische Gerichtshof die Genehmigung zum kommerziellen Freiland-Anbau dieser Kartoffel gekippt. Diese einzige, genveränderte Kartoffel war nie für den Einzelhandel gedacht, sondern für die industrielle Gewinnung von Industrie-Stärke und als Futtermittel für Tiere. BASF Plant-Science hat den Anbau dieser Kartoffelsorte inzwischen weltweit eingestellt.
Unwahrscheinlich, dass Kartoffeln aus dem Jahr des letzten genehmigten Anbaus heute noch im Handel bzw. im Kochtopf landen können!
Der Vergleich mit der Tomate hinkt auch gewaltig:
Laut Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist der kommerzielle Anbau und Handel von und mit genveränderten Pflanzen nicht genehmigt. Also auch nicht der der Longlife-Tomate (Antimatsch-Tomate)! Die ist darüber hinaus schon lange Jahre nicht mehr im Handel, weil ihr Anbau und ihre Qualität sich als nicht wirtschaftlich erwiesen hat. Transgene Folgesorten werden in den USA und GB gehandelt, aber nicht bei uns.
Die einzige genveränderte Pflanze, die über Jahre hinweg seit 1998 in Deutschland im Freiland und nicht nur auf begrenzten Versuchsfeldern angebaut werden durfte, ist die Maissorte MON810. Deren Anbau wurde aber bereits in 2015 wieder verboten.

Durch dem Import aus Nicht-EU-Ländern gelangen allerdings genveränderte Pflanzen zu uns, hauptsächlich Mais, Soja und Raps. Daraus werden Lebens- und Futtermittel hergestellt.
Dazu kommen genveränderte Mikroorganismen (Bakterien und Pilze), deren Einsatz zur Produktion von medizinischen Wirkstoffen, Aromastoffen, Farbstoffe, Enzymen, etc.. auch in Deutschland gesetzlich erlaubt ist. Solche Organismen werden in abgeschlossenen Systemen gezüchtet, gelangen i.d.R. nicht ins Freiland, stellen damit keine Gefahr für einheimische Organismen dar.

Ganze, gentechnisch veränderte Organismen, wie Obst, Gemüse und Fleisch dürfen nicht in den deutschen Handel gebracht werden.
Lebensmittel, deren Anteil an genveränderten Grundstoffen 0,9% überschreitet, müssen gekennzeichnet werden.
Milch, Eier und Fleisch müssen hingegen nicht gekennzeichnet werden, wenn sie von Tieren stammen, die mit genverändertem Futter ernährt wurden,
Mit dem Kauf von Lebensmitteln mit Bio-Siegel oder Ohne-Gentechnik-Siegel (VLOG) kann man ausschließen, dass genverändertes Futter eingesetzt wurde.
Im Übrigen hat Stiftung Warentest vor einiger Zeit festgestellt, dass tierische Lebensmittel, die mithilfe von genveränderten Futtermitteln produziert wurden, nur minimale Reste -wenn überhaupt- der veränderten DNA aufweisen.

Warum man allerdings die Longlife Tomaten vor dem Verzehr schälen muss, bleibt mir schleierhaft! Mit der längeren Haltbarkeit hat die Schale nämlich nichts zu tun, die wird verursacht durch genetisch veränderte Enzymaktivität innerhalb der Tomaten.

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Zitat (Sammy, 04.11.2021)
Jetzt koche ich die Eier schon seit 30 Minuten und sie sind immer noch nicht weich. :sarkastisch:

da empfehle ich dir ein Loriotsches gefühltes 4 Minuten Ei :pfeifen:
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Kocht ihr Kartoffeln echt? In siedendes Wasser eingetaucht? :unsure:
Wir dämpfen die immer in einem Dünstaufsatz. -_-

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Zitat (SieErPaar, 03.11.2021)
Nein, das ist falsch. Es handelt sich um EINE Sorte mit EINEM Garpunkt.

Moin.
Schon mal von „vorwiegend fest kochend“ gehört?
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Zitat (Highlander, 07.11.2021)
Moin.
Schon mal von „vorwiegend fest kochend“ gehört?

Auch dabei handelt es sich um eine Kartoffelsorte :pfeifen:

Mehlig-, fest- oder vorwiegend festkochend sind unterschiedliche Eigenschaften
bestimmter Kartoffelsorten.
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Zitat (lassie, 07.11.2021)
Auch dabei handelt es sich um eine Kartoffelsorte :pfeifen:

Mehlig-, fest- oder vorwiegend festkochend sind unterschiedliche Eigenschaften
bestimmter Kartoffelsorten.

Richtig.

Nur dass ein und die selbe Sorte mal fester und mal weniger fest beim Kochen wird.
Vorwiegend fester.
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Zitat (Highlander, 07.11.2021)


Nur dass ein und die selbe Sorte mal fester und mal weniger fest beim Kochen wird.
Vorwiegend fester.

Nein, wenn dem so ist, liegt es an unterschiedlicher Kochzeit oder
die oberste Schicht Kartoffeln war nicht mit Wasser bedeckt.
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Wenn man abgepackte - als festkochende Kartoffeln deklariert - kauft, können (dürfen) sogar bis zu 4 % andere Sorten da drin enthalten sein. Dann ist es wohl nicht verwunderlich, wenn die eine oder andere Kartoffel ungleich gart.
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