Eierplatzer verhindern: um keine Auslauftipps anwenden zu müssen


Wieder mal super ärgerlich: Auf dem Wochenmarkt schöne große 25-Cent-Eier für´s Sonntagsfrühstück besorgt und dann passiert es schon wieder: ein fieses, leise Knacken :labern: und mindestens eine Eierschale hat ihren Widerstand gegen kochendes Wasser aufgegeben.
Wie ekelhaft es ist, das ausgelaufene Eiweiß von Topf oder Eierkocher wieder weg zu bekommen, muss ich sicher nicht erwähnen, oder ?
Natürlich kenne ich die Tipps, Essig ins Kochwasser zu kippen oder die Eier in Alufolie zu wickeln. Leider vergeht uns damit auch der gesunde Appetit auf ein leckeres Frühstücksei. Obwohl wir die Alufolie vorher abwickeln und auch das Essigwasser nicht trinken. :lol:
Es wäre schön, auch im Hinblick auf die aktuelle österliche Gegebenheit, wenn jemand für mich und andere Frühstücks- und Osterei-Verfechter einen Tipp zur Abhilfe hätte.

:rolleyes: ...Ich dachte z. B. schon mal an eine stufenweise Temperaturanpassung bis hin zum Kochvorgang. Dies scheitert jedoch daran, daß man nachts eigentlich schlafen will... ;)


Hallo Horizon, ich mache es so: Ich lege die völlig unvorbereiteten, verschlafenen Eier aus dem Kühlschrank direkt in einen Topf mit kaltem Wasser (Füllmenge etwa bis zu 2/3 Höhe der Eier). Dann mache ich den Deckel drauf und die Herplatte an.

Wenn das Wasser kocht, drehe ich die Platte wieder aus, lasse den Topf (mit Deckel) aber auf der Platte stehen - 3 Minuten für ein wachsweiches, 4 Minuten für ein weiches, 6 Minuten für ein "durches" und mehr als 6 Minuten für ein hartgekochtes Ei. Ist natürlich auch ein bisschen von der Größe der Eier abhängig; ich kaufe immer Bio-"M"-Eier (bei den XL Eiern habe ich immer Mitleid mit den Hühnerpopos).

Das ist eine ziemlich sparsame Art, mit einem E-Herd Eier zu kochen und mir geht maximal jedes 25. kaputt (grob geschätzt). Dadurch, dass das aber dann ein langsamer Vorgang ist, fetzt es das Ei nicht völlig; manchmal hat es nur einen Riss, aber nicht mal Wasser gezogen.

Ob das auch mit einem Gas- oder Induktionsherd funktioniert, wo die Hitze beim Ausschalten dann auch gleich weg ist, weiß ich nicht. Da müsste man mal Jamie Oliver fragen, von dem ist diese Eierkochmethode nämlich, soweit ich weiß.

Bearbeitet von donnawetta am 10.04.2014 09:23:33


Also ich pikse meine Eier immer an, da knackt nix... meine werden aber auch nicht im Kühlschrank aufbewahrt, sondern bei Raumtemperatur. Ich werde aber mal @donnawettas Tipp austesten, der klingt gut, wenn man mal keinen Pikser zur Hand hat...


Ich piekse die zu kochenden Eier immer oben und unten an, und seitdem geht nur selten eins daneben - eigentlich nur, wenn das Luftloch durch längere Lagerung etwas seitwärts gewandert ist.

Denn das Ablassen der Luft ist ja nötig, damit diese Blase nicht schlagartig den Druck erhöht durch das Einlegen in heißes/kochendes Wasser und dadurch das Aufplatzen verursacht. Oder? :unsure:

Bearbeitet von dahlie am 10.04.2014 09:39:32


Danke Euch :blumen:

donnawetta...Interessant, wird ausprobiert ! Und die Hitze ist bei ausgeschalteter Platte noch ausreichend... auch für harte Ostereier ?
Der Aspekt mit dem armen Hühnerpopo ist überlegenswert... :unsure:

Binefant, dahlie...Anpieksen, das hab ich seit Äonen nicht mehr machen müssen. Dem Federvieh fehlt wohl einfach nur Kalk...ist auch was Schönes, wenn einem beim Auslöffeln die Schale mit in den Mund gerät. Überhaupt kann man die Eier (egal, woher sie stammen) schlecht pellen, finde ich.
Ich nehme übrigens einen alten, kleinen Emailletopf, Eierkocher ist noch Original...

Seid bedankt ! :wub:


Zitat (donnawetta @ 10.04.2014 09:15:11)
Hallo Horizon, ich mache es so: Ich lege die völlig unvorbereiteten, verschlafenen Eier aus dem Kühlschrank direkt in einen Topf mit kaltem Wasser (Füllmenge etwa bis zu 2/3 Höhe der Eier). Dann mache ich den Deckel drauf und die Herplatte an.




Bis dahin mache ich es genauso.
Danach habe ich die Platte aber bei kleiner Hitze weiter angelassen, bei gleicher Zeitdauer wie von donnawetta angegeben.
Mal testen, ob das auch bei ausgeschalteter Platte klappt, das wäre ja super! :blumen:

Durch das langsame Erwärmen bleiben die Eier jedenfalls heil.

Ich habe einen pin wand pin oben in einem kleinen loch oberhalb der fliesen gesteckt , dort kommt er auch immer wieder hin...

eier an der runden seite einpiken.... wasser zum kochen bringen... in der zeit wo das wasser erwärmt meine eier kochen app benutzen und ei " verwalten" bedeutet , größe, gewicht, und sogar höhenmeter einstellen und was aus dem ei werden soll.. also weich, wachs... oder glipper;)

Wasser kocht ??? okay dann mal rein mit euch ins wasser ... app an (!) diese eier werden immer (!!!) genau so wie ihr die haben wollt ....

Tip 1: nur eier kaufen, wo die runde seite nach oben zeigt ( da ist die luftblase, die sonst durch den druck platzt !

Tip 2 : eier versuchen wagerecht zu transportieren und bitte nicht schütteln... Ü eier sind was anderes;) ....

Tip3 : eier niemals lange draussen stehen lassen, die salmonellengefahr ist echt extrem gross !!

Tip 4 : meine eier app ;)


Sille


Zitat (horizon @ 10.04.2014 09:55:04)
Und die Hitze ist bei ausgeschalteter Platte noch ausreichend... auch für harte Ostereier ?


Auf jeden Fall. Lass sie einfach lange (20 Minuten) drin liegen. Ich mag völlig hartgekochte Eier sehr gern zum Lachsbrötchen und mache mir die daher ab und zu auf diese Weise, das funktioniert! Allerdings bei einem E-Herd, bei Gas oder Induktion habe ich keine Erfahrungswerte.

Ich lege meine Eier in kaltes Wasser und stelle den Topf (ohne Deckel) auf den Herd. Wenn das Wasser anfängt zu Kochen stelle ich die Eieruhr auf 4 oder 5 Minuten (kommt darauf an wie groß die Eier sind). Danach kommen die Eier kurz in kaltes Wasser. Gepiekst oder nicht gepiekst - manchmal geht die Schale kaputt oder auch nicht. Es liegt immer daran wie dick die Eierschale ist.

Bearbeitet von viertelvorsieben am 10.04.2014 12:33:46


Vielen Dank an Euch alle ! :blumen:

Also, beim nächsten überteuerten, aber leckeren Groß-Ei :sabber: werde ich erst mal donnawettas Tipp versuchen: mit Deckel und (fast) ohne Strom (deshalb wohl der Deckel).
Das mit der allmählichen Temperaturanpassung ist ja richtig (man weiss es ja, tut es aber nicht)...die Eier in kaltem Wasser aufzusetzen. Soll halt schnell gehen, insofern wäre ja der Eierkocher doch nicht soooo falsch. Ich hab in den letzten Jahren nämlich immer in heißem Wasser im Topf aufgesetzt.

Die Eier-App von Sille ist ja der Burner, nette Spielerei :D Aber dann morgens auch noch ausmessen ? Aber ganz ok für Ostereier.
Sille...ist ein Pinwandpin (Franzosen sagen dann wohl besser "Nadel für ein Kork-Memoboard" :lol: ) denn nicht zu dick für´s Anpieksen ? Ok, Rühreier sind morgens ja auch recht lecker...

Viertelvorsieben...Tja, manchmal. Damit könnte ich ja leben, aber jedesmal ? Ich glaube, ich nehme mal Eier von einem andern Markt-Händler...bzw. Verkaufsstand.)
Mein Thema...selber Schuld :P *schäm*


Noch eine Alternative: Eier vergraben.- Je nach Lagerung derselben darf man die als 100jähirge oder 1.000jährige Eier bezeichnen.- Spezialität aus China.- Kommt drauf an, ob man die Eier dunkelgrün oder schwarz lieber hat.- Ist eher NIX für den Frühstücksgebrauch. :P
ICH koche Eier wie folgt: natürlich besitze ich als Hausfrau meines Jahrgangs einen Eipick!- Damit werden die Eier am stumpfen Ende angepiekst.- Dann kommen die in kaltem Wasser auf den Herd.- Deckel drauf, wenn es sprudelt, runterschalten, und auf kleinster Stufe so lange "köcheln", wie man' s denn von de Eikonsistenz gerne hat.
Eine ehemalige Freundin bestand morgens auf einem 3-Minuten-Ei, bei dessen inneren Anblick mir jedesmal die Galle hochkam.- Daher u.a. auch "ehemalige".- Die stippte nämlich auch noch das Brot da rein... :sabber: , Kaffee wurde grundsätzlich geschlürft (den Ouzo abends schluckte sie in einem Schluck runter, da wurde nicht geschlürft..., nur mit dem leeren Gläschen auf die Tischplatte getrommelt, für Nachschub :wacko: )).

Bearbeitet von IsiLangmut am 10.04.2014 16:52:52


Zitat (IsiLangmut @ 10.04.2014 16:52:31)
Noch eine Alternative: Eier vergraben.- Je nach Lagerung derselben darf man die als 100jähirge oder 1.000jährige Eier bezeichnen.- Spezialität aus China.- Kommt drauf an, ob man die Eier dunkelgrün oder schwarz lieber hat.- Ist eher NIX für den Frühstücksgebrauch. :P

:kotz: ... ööörgs....


ich mach das immer so: Eier anpieksen, Wasser aufsetzen, wenn es kocht, Eier vorsichtig rein und Hitze runterdrehen, knappe 6 Minuten später den Topf vom Herd nehmen, einmal "BUH" sagen und dann genüßlich ein weiches Ei futtern, nachdem man ihm mit dem Eierschalensollbruchstellenverursacher auf den Kopf geklopft oder mit der
Guillotine (schreibt man das Dings so?) den Kopf entfernt hat :sabber:

Bearbeitet von Binefant am 10.04.2014 19:31:31

Ja, so heißt dat Ding. Habe ich schon einige Male verschenkt. Immer großes Hallo! Interessant ist, dass der Kopf oft wirklich ab ist (und rausgekratzt werden muss), das ding also eine Guillotine ist, und ein anderes Mal gibt es eben nur die "Sollbruchstelle", wodurch man bequem den Kopf öffnen kann. :D


*gg* wir haben - als wir kleiner waren - regelrecht Wettkämpfe veranstaltet, wer am wenigsten "Inhalt" in seinem Eierkopf hatte :P .. man darf nur nicht zu stark zudrücken beim abziehen, dann kriegt man die leere Schale vom Ei.


ich brauche meist nur ein gekochtes Ei und dafür benutze ich den da ... funktioniert einwandfrei, mir ist noch nie ein Ei darin aufgeplatzt :blumen:

für grössere Mengen gekochter Eier natürlich ungeeignet :)


Ich habe was Ähnliches für wenn ich nur ein Ei kochen will. Ich habe allerdings das Problem, dass ich mir immer die Finger daran verbrenne beim Ausleeren - aber andere Leute die es ausprobieren wollen, nicht. Hängt wohl mit der Überempfindlichkleit meiner Fingerspitzen zusammen. :unsure:


Zitat (Agnetha @ 10.04.2014 21:20:11)
ich brauche meist nur ein gekochtes Ei und dafür benutze ich den da ... funktioniert einwandfrei, mir ist noch nie ein Ei darin aufgeplatzt :blumen: :)

Kann man darin weiche und harte Eier kochen?

Das wäre ein super Geschenk für meine Schwieger-Mutter, die gerne Eier ist aber halt auch immer nur 1-2 braucht, da sie alleine wohnt.

:blumen: :blumen:

Ja, bei meinem Gerät steht dabei, wieviele Minuten bei welcher Wattstärke weiche bis harte Eier brauchen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass das nicht unbedingt stimmt - also eigene Erfahrungswerte sammeln.

Mein Plastikgerät funktioniert so: aufgeschraubt sieht man innen einen kleinen Metallbehälter, und es ist innerhalb des Plastikbehälters angegeben, bis wo man Wasser einfüllen soll. Dann also das Ei rein, schließen und in die Mikrowelle.

(Andere sind vielleicht anders aufgebaut, aber das Prinzip ist wohl das gleiche: Das Metallteil erhitzt sich durch Mikrowellen und bringt so das Wasser zum Kochen.)

Edit fällt noch ein, dass es auch Geräte für 2 oder 4 Eier gibt.

Bearbeitet von dahlie am 11.04.2014 11:30:21


Danke für die Info!!


Ich habe es mal bei startpage eingegeben, und das ist eines der Ergebnisse:
http://www.ebay.de/itm/2x-Eierkocher-fuer-...u-/171296385985
Nur als Beispiel....


liebe dahlie, ich verbrenne mir nicht die Finger am Mikrowelleneierkochdings, weil ich es im Mikrowellengerät stehen lasse, bis es leicht abgekühlt ist ... so verkürzt sich auch die "Kochzeit", weil das Ei in der Restwärme nachgart ... wie beim Kochen im Topf

ich bereite in dem Gerät wachsweich sowie hartgekochte Eier zu ... sie werden immer perfekt :)

Mikrowelleneierkochgeräte für mehrere Eier kann man beispielsweise bei der modernen Hausfrau bestellen

Bearbeitet von Agnetha am 11.04.2014 20:55:44


Meine Eierkochmethode:

1. Eier mit Anpiekser anpieksen
2. in heißem Wasser lagern, bis das Topfwasser kocht (wir haben ein sogenanntes UntertischgerätUntertischgerät in der Küche, welches das Wasser auf ca. 65°C erhitzt)
3. Wasser im Topf zum Kochen bringen
4. Eier aus dem heißen Wasser ins kochende umlagern
5. Eieruhr auf 4 Minuten stellen
6. nach 4 Minuten kaltes Wasser in ein Schüsselchen, (mein) Ei abschrecken - das Weiße ist fest, das Gelbe (größtenteils) flüssig
7. Eieruhr auf weitere 4 Minuten stellen
8. danach die restlichen Eier (für Mann und Kind :D) rausnehmen und abschrecken - Weißes und Gelbes sind fest, das Gelbe aber nicht bläulich verfärbt

So platzen mir nur seltenst Eier, und dann nur solche, die sowieso extrem dünn sind und wahrscheinlich schon unsichtbar angeknackst waren.


DAnke für den Tipp, Agnetha! Meinen Mikroeierkocher habe ich auch von der modernen HAusfrau.

:offtopic: DA findet man gelegentlich Sachen, auf die man sonst nicht kommen würde, wie z.B. jene praktischen Handschaufeln, mit denen man riesige Haufen Blätter usw. auf einmal aufpacken kann. Im Gartenzentrum kannte man die nicht. :o Inzwischen hat fast die ganze Nachbarschaft welche. ^_^


Auf die bin ich auch aufmerksam geworden, dahlie. Und Du meinst, die Dinger sind nützlich ? Ich habe einen aktuellen Katalog, dann bestelle ich auch mal diese Schaufel mit.

@redhairedangel: im Grunde habe genau mit dieser Methode in der letzten Zeit immer Pech...wenn sie in heißem Wasser aufgesetzt werden. Ich denke, sie dann nochmal heraus zu holen und in das kochende Wasser zu legen, "stresst" Eier wohl noch mehr ? :rolleyes: Aber bitte, immerhin hast Du ja Erfolg damit, lasse mich gerne eines Besseren belehren... Ach, ich sehe gerade: Du piekst die Dinger ja vorher noch an, das macht wahrscheinlich den Unterschied.
Sonntag dann wieder, werde Euch berichten. Noch ist das Thema ja aktueller denn je :)


Zitat (dahlie @ 11.04.2014 11:29:28)
Das Metallteil erhitzt sich durch Mikrowellen und bringt so das Wasser zum Kochen.

Der Metallbehälter um das Ei dient als Abschirmung (Faradayscher Käfig) für das Ei, damit das keine Mikrowellenstahlung abbekommt. (Bei direkter Erhitzung des Ei-Inhalts durch Mikrowellenstrahlung erfolgt die Erwärmung so rasch, daß es das Ei regelrecht zerfetzt. Könnt ihr ausprobieren; dann aber das Ei in eine große Porzellanschüssel legen und oben einen ganz schweren Teller als Abdeckung drauf, damit die "Explosions"produkte alle in der abgedeckten Schüssel bleiben. ;))

Das Wasser in der Plastik-Ei-Außenhülle wird durch die Mikrowellenstrahlung erhitzt und verdampft. Der Wasserdampf erreicht die Eierschale (vom richtigen Ei ;)) durch die Öffnungen im Metallbehälter und gibt Wärmeenergie an das Ei ab. Der Ei-Inhalt wird dadurch denaturiert, so wie man das haben will.

Danke Donawetta dass Du an die Hühner deckst, viel zu vielen Menschen ist es doch völlig egal, ob die sich quälen oder Schmerzen leiden müssen, Hauptsache die haben Ihre Eier und billig ists. Viele denken, Bodenhaltungseier sind tiergerecht, ha, dass ist Käfighaltung schön geredet. Die Schnäbel werden heiß und unter starken Schmerzen gekürzt, die leben viel zu eng im Stall auf dem eigenen Kot, bekommen Antbiotika, ob sie es brauchen oder nicht. Guckst Du PeTA.de z.B. Wiesenhofskandal oder anderes Thema. Die Züchter sagen, dass sind extra Hühnersorten, die diese Eier legen, kann ja sein - trotzdem muss das nicht sein. Meine Mutter sagte früher: Wir auf dem Land haben immer gesagt: die Hühner legen sich tot. Tja, wer sagt die Wahrheit. Ich lebe in einer Kleinstadt und rund um uns herum gibt es Hühner, die frei laufen dürfen, da kann ich mit einigermaßen freien Gedanken direkt beim Halter kaufen, Schnäbel sind auch nicht ab. Eier von freilaufenden H. sind auch nicht immer echt. Das ist in der heutigen Zeit wirklich schwer, Tierquälerei zu verhindern. Aber wir Verbraucher müssen den Mund immer und immer im Geschäft aufmachen, die machen jetzt schon viel anders. Die machen was wir verlangen, sind ja auf unser Geld angewiesen. Es ist ein Umdenken eingetreten. Bis es für die Tiere viel besser ist, werden noch mehrere Millionen leiden müssen. Eines Tages aber werden wir es schaffen. Es dauert nur leider. Aber, dass ist bei allem so. Auch mit dem Plastikmüll, jede Änderung beginnt mit einem Gedanken und dauert seine Zeit. Danke noch mal. Missbisly :)

Bearbeitet von missbisly am 13.04.2014 14:43:11


Also ich koch meiner Eier auch nach der "kaltes Wasser" Methode. Ins warme Wasser (aus dem Warmwasserhahn) rein, dann, wenn das Wasser kocht, noch 3 Minuten bis zum mittelharten Ei. Muss man nur immer auf seinen jeweiligen Herd "eichen", also ausprobieren, ob der eigenen Herd das Wasser schneller oder langsamer zum Kochen bringt.
Da platzt dann gar nichts, auch ohne anpieken.

@horizon: Wenn du XL Eier kaufst, und auch noch vermutest, dass den Hühnern Kalk fehlt, weil die Schale so dünn ist, dann kaufe diese Eier besse rnicht mehr. Auch wenn du die auf dem Wochenmarkt kaufst, ist das dann wie fast überall anders "Industrieware", wie die anderen schon sagen, quälen sich die überzüchteten Tiere, die übergroßen Eier herauszuquetschen, und (das ist ein Problem bei quasi allen konventionellen Legehühnern) durch die andauernde Schalenproduktion (umso mehr bei großen Eiern) haben sie chronischen Kalk bzw Calciummangel, und bauen massiv Knochenmasse ab, um das Material für die Schale zu nutzen. Die Folge sind Krüppelhühner, die mit multiplen Knochenbrüchen dahinvegetieren müssen. Schöne Welt.

Deswegen lieber Bio-Eier Größe M kaufen, wenn man keine Möglichkeit hat, beim Bauern direkt zu kaufen (in Der Großstadt naturgemäß nicht für alle Bürger möglich.

Generell müssten Eier eigentlich deutlich teurer sein, so mindestens das Doppelte (und die Erhöhung natürlich auch dem Huhn zugute kommen. Leider läuft es umgekehrt, weswegen ich mich so tierisch über die Preissenkung bei Eiern letztens geärgert habe :labern: :wallbash: :(


https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=53867&st=0

Wir hatten das voriges Jahr schon mal. Meiner Ansicht nach sind die M-Welle- Eierkocher
ideal.

Zitat (horizon @ 12.04.2014 11:30:04)
Auf die bin ich auch aufmerksam geworden, dahlie. Und Du meinst, die Dinger sind nützlich ? Ich habe einen aktuellen Katalog, dann bestelle ich auch mal diese Schaufel mit.


Ja, ich finde sie sehr praktisch. Nur einen Nachteil: Wenn man keine Schubkarre oder so einen Blättersack hat zum Befüllen, sondern einen Müllsack benutzt, ist es schwierig, das mit den beiden Schaufeln reinzubugsieren, denn man hat in jeder Hand ja so eine Schaufel. Oder man schiebt das Zeug auf die eine, legt die andere weg und füllt ein.
Dafür kann man auch die Reste fast so sauber aufnehmen wie sonst nur mit Besen und Schaufel. Auf den Gartenwegen, der Terrasse und dem Rasen muss ich jedenfalls nie nachsäubern.
Würde sie dir gerne mal vorführen, aber die sind beim Mobilheim. ;)

ich liebe die "moderne Hausfrau" und freue mich jedesmal, wenn wieder ein neuer Katalog im Briefkasten liegt

ein grosser Teil des Sortiments ist kurioser Blödsinn aber es gibt auch richtig tolle Sachen dort ... ich schwöre z.B. auf den NanoTeppichreiniger, der schafft sogar ansatzweise Flecken von Katzenkotze (jeder Katzenhalter weiss, wie hartnäckig die sein können) :P

und die Fenstersichtschutzfolie mit Katzen und Schmetterlingen drauf habe ich an zwei Fenstern ... finde ich total hübsch und man kann tatsächlich nicht durchgucken :)


Ja ja, den Link der modernen Hausfrau musste ich auch gleich anklicken :pfeifen: ^_^

Und, horizon, wie sind die Eier geworden? :)


Zitat (redhairedangel @ 14.04.2014 07:28:29)


Und, horizon, wie sind die Eier geworden? :)

Sehr brei-ig, redhairedangel. Wir (ich :pfeifen: ) haben uns für Rühreier entschieden :D

Die Methode meier Wahl probiere ich dann mal in Ruhe allein aus :D . Jeden Sonntag kaputtige Eier wollte ich nicht riskieren, mein Schatz würde mich dann sicher ganz mitleidig anschauen, sagen tut er ja nix... Das ertrüge ich nicht ;)

Bierle und missbisly...Jetzt hab ich Stoff zum nachdenken. Danke !


Ich setze immer einen kleinen Topf mit Wasser auf, pikse die Eier an. Dann lege ich sie ins kochende Wasser für genau 6 Min. In 98 von 100 Fällen wird das Weiße fest und das Gelbe ist schon flüssig. Mir ist eigentlich noch nie ein Ei geplatzt, außer in meiner Hand beim Anpiksen :D


Hier meine Eier-Koch-Methode:

Ich lege die Eier in kaltes Wasser, gebe einen Teelöffel Salz dazu und lasse Sie dann kochen,
für ein weiches Ei 4 Min. us.w.
Mit dieser Methode ist mir noch nie ein Ei aufgesprungen (höchstens es war vorher schon
angeschlagen). ich weiss nicht warum es an dem Salz liegt, aber es funktioniert!
Einfach mal ausprobieren....
Liebe Ostergrüße und viel Erfolg beim Ostereier kochen!

:applaus:


:blumen:

Zitat (Zuckergoscherl @ 16.04.2014 06:31:34)
Hier meine Eier-Koch-Methode:

Ich lege die Eier in kaltes Wasser, gebe einen Teelöffel Salz dazu und lasse Sie dann kochen,
für ein weiches Ei 4 Min. us.w.
Mit dieser Methode ist mir noch nie ein Ei aufgesprungen (höchstens es war vorher schon
angeschlagen). ich weiss nicht warum es an dem Salz liegt, aber es funktioniert!
Einfach mal ausprobieren....
Liebe Ostergrüße und viel Erfolg beim Ostereier kochen!

:applaus:

Jerpp, aber ich lass die Eier 61/2 min. kochen. :)

Auch liebe Ostergrüße an dich: :blumen:

Bearbeitet von Nord-See-Krabbe am 16.04.2014 07:53:13

Danke für all Eure Beiträge :blumen:

Sooo viele Möglichkeiten... da hat man bei Eierplatzern ja fast keine Ausrede mehr ;)
Die Salzmethode ist mir auch neu, aber versuchen könnte man sie auch

Anpieksen werde ich auf jeden Fall (wieder). Bei kleineren ist wird ja hoffentlich die Schale hart genug dafür sein.


Auch Dir, Zuckergoscherl und allen zweibeinigen Eierkochern ein schönes Ostern ! :blumenstrauss:



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