Unser Sohn hat eine lebensbedrohende Krankheit ... ... nicht füs schwache Muttiherzen...


Hallo Zusammen,

habe nach einer längeren Pause wieder Zeit mal hier reinzusehen...

Um es kurz zu machen ich muss mir jetzt einfach etwas von der Seele reden, Kummerkasten mäßig ...

Achtung, hinsetzten jetzt kommt der Hammer, nix für Muttis mit schwachen Herzen.

Ich musste Anfang Januar mit unserem ältesten Sohn ins Krankenhaus, Verdacht auf akuten Blinddarm.
Leider war er es nicht, wäre schön gewesen. nach drei Tagen stand die Diagnose fest, akute lymphoplastische Leukämie.

- Rummmmmms -

Um es gleich vornewegzunehmen, in diesem Fall eine Heilungschance von über 80 % und wir sind schon fast am Ende der ersten Chemo.

Die Therapie sieht keine Bestrahlung und keine Knochemarktransplantation vor. Sie wird vorraussichtlich bis Ende September dauern und beinhaltet noch 2 weitere Chemos. Dann sollte diese Leukämie eigentlich, hoffentlich, besiegt sein. Bis zu zwei Jahren müssen wir noch bangen, dass es keinen Rückfall durche eine Infektion gibt. Das Datum 16. Januar 2008 wird hoffentlich für meinen Sohn der 2. Geburtstag (ist im Moment 10 Jahre alt).

Warum ich euch damit belasten möchte, ganz einfach. Meine Familie stellt jetzt fest , wer die wirklich guten Freunde und Verwandte sind :heul: . Es gibt bereits einige die sich von uns abwenden...

Ich möchte nicht permanent Bedauert werden und die Selbtshilfegruppen kann ich nicht mehr sehen und hören...

Dort wird nur über die eigenen Kinder und deren Krebsdiagnosen geredet. Und da sind Fälle dabei, ich kann es euch sagen...

Von dieser schlimmen Krankheit für Kinder haben wir das hoffentlich "leichtere Los" gezogen und bald überstanden.

Ich möchte lediglich hier nur darüber reden und hoffen dass mir hier einfach nur jemand zuhört. Klar reden wir auch in der Familie und unter Freunden. Mit meiner Frau kann ich leider auch nicht über alles reden, die ist schon fertig genug. Und unser jüngster Sohn leidet leider auch darunter. Und wenn uns dann doch noch Freunde und Verwandte besuchen muss nicht immer über diese Krankheit geredet werden.

So erstmal genung davon, Fortsetztung folgt, aber nur wenn Ihr daran interessiert seit,

D A N K E fürs Reden

Achim :unsure:


Edit: Fehlerteufelchen, jaja Finger wieder schneller als der Kopf

Edit: da geht´s weiter
Edit: da geht´s zum 2. Update
Edit:da geht´s zum 3. Update
Edit: da geht´s zum 4. Backup

Bearbeitet von virtuellhaegar am 28.04.2006 08:36:26


@ Achim,

Ich höre gut zu, und dass ich Vater von drei Kindern dich auch verstehe, kannst du glauben. Und auch, wie du das ganze Drumherum schilderst. Billigen Trost willst du keinen, auch das verstehe ich. Und ich kenne das auch, dass es einfach nur mal gut tun kann, das aufzuschreiben, was man fühlt... und dass Menschen da sind, die zuhören und Anteil nehmen, an dem, was du schreibst.

Ich wünsch dir und deiner Familie ganz viel Kraft für euere jetztige Situation und die Zukunft. ... Und ich hör dir weiter zu.


Hoffentlich geht alles gut, ich drücke alle Daumen.

Habe mich bereits vor 4 Jahren Typisieren lassen, weil ich das Gefühl hatte, dass man nicht einfach die Augen vor dieser vielschichtigen, gefährlichen Krankheit verschliessen darf, und dass helfen muss wer kann. Ich kann aber gut verstehen, dass du nicht mehr die ganze Zeit darüber reden möchtest, schließlich ist sie auch so immer gegenwärtig. Wir haben eine Erbkrankheit in der Familie und irgendwann konnte man es einfach nicht mehr hören, man hat einfach keinen Bock mehr immer das gleiche zu erzählen und immer die gleichen Phrasen zu hören.

Wenn du dich trotzdem nochmal ausk*** möchtest, dann sind wir sicher alle für dich da!

Liebe Grüße und eine ganz feste Umarmung an deinen Sohnemann :blumen:

Achim, wir sind doch für dich da, zum zuhören meine ich......
Mit dem Abwenden von Freunden habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht,
versuche es doch mal so zu sehen: jetzt weißt du wer wirklich zu euch steht und das sind dann Freunede auf die du dich wirklich verlassen kannst!


Don.


achim, du kannst hier immer und über alles reden :trösten:

es wird sich auch immer jemand finden, der dir zuhört und dir antwortet. mit ratschlägen ist es nicht einfach in so ner situation, aber die brauchst du ja auch nicht :blumen:

als "betroffenes kind" (meine eltern wussten ne weile auch nicht, wie es mit mir krankheitsmässig weitergeht) kann ich dir nur sagen: sei da für deinen sohn und pfeif auf die leute, die dir eh nicht zur seite stehen.

und plane schonmal den 16. januar 2008 :rolleyes:


oh weia..... das ist nicht schön zu lesen, sowas tut einem verdammt weh!!!
Auf jeden Fall drücke ich Dir und vor allem Deinem Sohnemann erst einmal die Daumen und zwar ganz ganz dolle!!!!
Es ist schon schlimm genug was er durchmachen muß - ihr natürlich auch - , aber, es soll sich dann wenigstens für ihn positiv entwickeln.
Weißt Du, eine sehr gute und mir sehr nahestehende Freundin hatte damals bei ihrer 2. Schwangerschaft erst erfahren das sie Leukämie hat. Mit der Diagnose ging es gleich am selben Tag noch los mit der Chemo.
EIgentlich (dachte ich bis zu diesem Zeitpunkt) war sie sehr beliebt, hatte einen enormen Freundeskreis und die nicht nur im weitesten Sinne zu sehen.
Was mich schockierte im ersten Moment war, das sich auch soo viele abgewandt hatten. Gerade da war und ist es doch wichtig das man Menschen die man mag, mit denen man selbst und im Kreis der Familie so viel schönes erlebt hat, das man diese weiterhin um sich hat. Und nicht nur um jeden Tag zu schildern, was und wie der Krebs ist, NEIN, sondern das sie weiterhin da sind und das tägliche Leben für Euch beibehalten. Trotzdem oder gerade erst recht dann, schöne Gespräch führen, zu wissen, man ist nicht alleine. Dieses Gefühl ist nämlich gerade das wichtigste, nicht mit sich alleine zu bleiben sondern versuchen ein wenig Alltag zu leben, was sowieso schwer ist. Wissend das wenn gebraucht wird, die nötige Schulter da ist, zum weinen und auch zum Lachen. Es sind natürlich einige da, die damit überfordert sind wenn sie so etwas hören. Aber, hier habe ich durch meine Freundin mehr als gut gelernt und gesehen, das sie erklärt hat, das sie das Mitleid nicht möchte sondern weiterhin die Freundschaft. Das auch in ihrer Gegenwart weiter gelacht und gefeiert werden darf und soll, das sie "Leben " möchte und nicht gemieden. Es ist ihr recht gut gelungen. Sicherlich sind einige Freundschaften auf der Strecke geblieben, aber, ich bin ehrlich, dann waren es auch keine wirklichen. Gerade ich als Freund/in muß in der Lage sein, weil ich die Menschen am besten kenne die es betrifft, mich nicht wegzudrehen, sondern zu zeigen: AUF GEHTS WEITER!!!!!! Das hilft. Denn mit sich alleine mit dem Problem, immer grübelnd, das Gefühl haben nicht mehr Lachen zu dürfen... Ne, das macht noch mehr kaputt und SOrgen als eh schon da sind. Und mit dem Partner darüber reden ist eine schwierige Situation. Denn beide haben das gleiche Problem, aber, jeder verarbeitet dies anders.

GANZ GANZ viel TOI TOI TOI!
Und, einen lieben Gruß von mir an Unbekannt , Eure Freunde, die nicht gegangen sind, sondern da geblieben sind, auch manchmal ohne Worte!

Ganz lieben Gruß
kochgenuss


Freunde in der Not gehen Tausend auf ein Lot!!


Last euch nicht Unterkrigen :wub: :wub: :wub:


Hallo Achim, danke für dein Vertrauen. Ich freue mich darüber, wie weit ihr schon mit der Behandlung und wie zuversichtlich ihr seid. Ich wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit und für den Umgang mit eurem Sohn.

Hallo, Achim

Dafür ist ein Forum doch da, dass man auch mal reden kann, wenn es einem schlecht geht.
Manchmal hilft es ja schon für den Moment, wenn man sich den ganzen Kummer von der Seele schreiben kann.
Und wenn solche Momente wieder kommen, findest du hier sicher Leute, die dir zuhören.

Ich wünsche dir und deiner Frau viel Mut und Zuversicht für die nächste Zeit.
Liebe Grüße auch an deine Jungs - an beide.

Cal


Mußte gerade noch an etwas denken,
an einen superschönen Link von Bonny! (MERCI und LIEBEN GRU? auf dem Wege)

Vielleicht hilft es ein wenig weiß ja nicht wie Du dazu stehst, mir tut es in jedem Falle immer weider gut.

Schau mal hier:

http://www.gratefulness.org/candles/enter.cfm?l=GER&s=f

Ganz lieben Gruß
Kochgenuss


Hallo Achim,
als erstes wünsche ich dir und deiner Familie das ihr diese Lebensprüfung schaffen werdet. Vor allen Dingen das dein Sohn nicht den Mut verliert.
Das ganze Forum wird mit Sicherheit bei dir sein. Schreibe deine Sorgen, Ängste, Frust und Freude nieder. Das hilft dir bestimmt .

In solchen Situationen wenden sich viele Freunde ab. Sie können nicht mit Krankheiten umgehen. Tja, was soll man dazu sagen. Mit fällt dazu nur ein . Sei froh dadrüber. Welcher Mensch möchte solche Freunde besitzen?? Ich empfinde es als sehr positiv das ihr wisst wer nicht zu euren Freunden zählt. Das kann nicht jeder behaupten.

Grüsse
Ela


:trösten: ich weiß zu genau was Ihr im Moment durchmacht !! Das ist glaubig die größte Angst von allen Eltern das was mit den Kindern ist .

Mir ging es vor 1 Jahr ähnlich mit meiner Tochter , sie ist einfach zusammengebrochen in der Schule und wurde mit Verdacht auf Epilepsie ins KH eingeliefert :heul: . 2 Wochen lang wussten wir nicht ob es wahr ist oder nicht . Erst dann und nach unzähligen Untersuchungen konnte das ausgeschlossen werden.

In dieser Zeit hab ich nur noch irgendwie funktioniert (man konnte sich ja auch seine Angst nicht so anmerken lassen vor ihr) und die wahren Freunde haben sich da auch rausgestellt :wallbash: .


Du kannst Dich JEDERZEIT hier ausheulen/aussprechen bzw. alles von der SEELE reden

Ich wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit und das alles wieder gut wird !! :blumen:


Schreib hier alles rein, was Dir auf dem Herzen liegt!!!!!

"Drüber reden" tut immer gut!!!

Und wie du siehst, hören Dir bereits viele zu!!!!

Alles Gute für Euch!

Und immer dran denken:
Die besten Freunde sind wie Sterne, man kann sie nicht immer sehen,
aber sie sind da...!

:trösten:


Lieber Achim :trösten: ich wünsche euch ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit. Ich hoffe, dass dein Sohn diese Krankheit gut übersteht, die Hoffnung ist ja da. Und hier im Forum ist immer Platz für deine Sorgen und immer ein oder mehrere offene Ohren. Sei ganz lieb gegrüßt, wir drücken euch alle Daumen.


Lieber Achim,

Dir und Deiner Familie viel Kraft und Zusammenhalt. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass alles gut ausgeht.

Du kannst jederzeit hier schreiben, es wird immer jemand da sein, der es liest und der an Dich Denkt.

Liebe Grüße
Murphy


Lieber Achim,

ich habe auch schon die für mich sehr schöne Erfahrung gemacht, dass
man hier im Forum über alles reden kann, es sich immer jemand findet, der
einem zuhört und sich eventuell auch sehr nette, intensive persönliche
Beziehungen entwickeln können.

Ich will keine Platitüden loslassen, ich denke es muss fürchterlich schwer sein für
Eltern zu erleben, wenn ein Kind so schwer krank ist und das Leben um einen
herum einfach so weiter geht, auch weitergehen muss. Ich denke ganz fest an
deinen Sohn und deine Familie und hoffe, dass sein Körper mit medizinischer
Unterstützungdiese schlimme Krankheit besiegen wird.

Wenn es dir schlecht geh, und du hast keinen Ansprechpartner, dann komm hier
hin oder eventuell auch in den Chat, du wirst sicher fast immer jemand finden, der
dir zuhört oder mit der schreibt.

Und dann wünsche ich euch, dass am Ende des schweren Weges, den ihr jetzt geht
bald ein Licht zu sehen ist.

Liebe Grüße

Martina

Bearbeitet von anitram.sunny am 10.02.2006 16:33:59


Gruß,

MEike

Bearbeitet von MEike am 25.11.2007 11:05:42


Lieber Achim,ich wünsche euch viele gute Freunde die euch in dieser schweren Zeit beiseite stehen -und auch nur mal zuhören können ohne etwas zu sagen-das ist manchmal mehr als wenn jemand Wortreich Trost spenden will finde ich...


Lieber Achim,

ich wünsch euch viel Kraft für die kommende Zeit!! Du hast ja gesagt, dass die Heilungchancen ziemlich hoch sind! Das macht doch Mut!

Hier ist immer jemand, der dir zuhört...ganz bestimmt. Es ist sicher auch oft einfacher mit "Fremden" zu sprechen, als mit Menschen, die selber davon betroffen sind! Also, scheue dich nicht!!!

Und zum Thema Freunde kann ich nur sagen: Lieber EINEN RICHTIGEN Freund, der zu mir steht, egal was ist, als 50 Leute, die sagen sie wären Freunde, aber "Hackengas" geben, wenn man sie braucht!!

(Mal abgesehen davon, dass einige vielleicht einfach nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen und sowas wie "Berührungsangst" haben).Sag ihnen ruhig mal, dass du enttäuscht von ihnen bist und dir mehr von dieser Freundschaft erhofft hast. Schreib ihnen vielleicht einen Brief, das ist oft einfacher als ein Gespräch.Du wirst dann sehen wie sie sich verhalten!!!

Also nochmal, alles Gute und ganz viel Kraft


lieber achim,wir werden für dich da sein wenn du uns brauchst,wir werden dir zuhören,und wir werden dich trösten,wenn du es willst.ihr seid nicht alleine.
kopf hoch und alles gute :blumen:


Lieber Achim,

ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft für die kommende Zeit, ich werde für Deinen Sohn beten

Liebe Grüße

Silke



Wir hören dir zu, rede nur. Es ist so wichtig, dass man in solchen Phasen des Lebens darüber redet, was einen bedrückt. Man muß das sogar machen.
Ich umarme euch, wünsche viel, viel Kraft für alle.


Elisabeth

Trösten ist eine Kunst des Herzens.
Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.


schnip------ Meine Familie stellt jetzt fest , wer die wirklich guten Freunde und Verwandte sind cry_1.gif . Es gibt bereits einige die sich von uns abwenden...
Ich möchte nicht permanent Bedauert werden und die Selbtshilfegruppen kann ich nicht mehr sehen und hören...
Dort wird nur über die eigenen Kinder und deren Krebsdiagnosen geredet-----schnap


Ich kann das gut nachvollziehen. Uns wurde von einigen immer wieder gesagt das wir uns einer Gruppe anschließen sollten. Mein Mann (seid einem Schlaganfall halbseitig gelähmt) lehnt das aber total ab. Er will keine Schicksalsschläge von anderen hören. Er will lieber ganz normal behandelt werden. Er meint wenn er ständig mit Behinderten konfrontiert wird zieht ihn das noch mehr runter. Ich sehe das ähnlich.
Einige unserer Freunde haben sich abgewendet. Wir haben dafür aber neue (echte) dazu gewonnen.
Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei der Therapie.
Aus eigener Erfahrung weiß ich das man mit seinen Aufgaben wächst.
Annette


Lieber Achim,

ich wünsche Deinem Sohn und Deiner Familie ganz viel Kraft und Stärke.
Von der Seele schreiben tut Dir sicher gut!!!!!!!!!
Sei lieb gegrüßt, ich sende Dir meine besten Wünsche.

Sophie-Charlotte :blumen:


Lieber Achim und Familie, das ist eine schwere Zeit für euch und ich wünsche, daß ihr bald erleichtert aufatmen könnt. Auch wir kennen es leider, daß sich Verwandte, Bekannte wegen Krankheit zurückziehen, sie sind überfordert, wissen nicht, wie man mit der Situation umgehen soll, aber ich denke, man weiß vielleicht, wen man darauf ansprechen möchte und wen nicht, manchmal wird auch auf ein Zeichen gewartet. Ich wünsche weiterhin alles Gute


Hallo Achim,
wünsche dir das sich alles wieder zum besseren wendet und das der Kleine wieder richtig fit wird. Denk positiv und sei nicht pessimistisch, dann klapp alles besser, auch wenn es schwer aussieht. (Leicht gesagt, aber ernst gemeint!)


Auch von mir alles Gute und weiterhin Optimismus.
Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich höre oder lese, daß in solch einer Situation sich Freunde von einem abwenden. Ein Glück mußten wir sowas noch nicht erleben aber das ist schwer vorstellbar, finde ich. Wenn einer meiner Freunde mit so einem Schicksalsschlag zu kämpfen hätte wäre ich doppelt und dreifach für ihn da. Und ich denke, meine ganze Familie sieht das so.
Bitte halte uns auf dem laufenden, wie es Deinem Sohn geht. Ich werde auf jeden Fall viel an Euch denken und Euch alle Daumen drücken. Mein Ältester ist 9 und ich weiß nicht, wie ich in so einer Situation drauf wäre.....

Gutemine


Hallo Achim,

ich wünsch euch allen viel Kraft in dieser schweren Zeit. :trösten: :trösten:
Und auf Freunde, die keine sind kann man verzichten. Mein Mann und ich haben das auch nach seinem Unfall erlebt, daß manche Leute mit seiner Behinderung nicht klarkommen.(Querschnittslähmung) Ich hoffe mit euch, daß ihr die Krankheit gemeinsam überwinden könnt.


-evi-


:trösten: Hoffentlich geht es deinem Sohn nicht allzu schlecht... ich hoffe sehr, dass er es unbeschadet übersteht, soweit möglich! :trösten:


Lieber Achim !

Klar les ich hier mit.... und DRÜCK feste die Daumen, daß IHR das ALLE GEMEINSAM hinbekommt! Manchmal sind solche Schicksalsschläge ein GUTES SIEB für Freundschaften (so schlimm es ist!)

Alles, alles liebe für DICH , Deine Frau, Deinen kranken Sohn und Deinem gesunden Sohn!!!! Und natürlich Deinen Freunden, die in diesen schwierigen Zeiten zu DIR/EUCH stehen

lg Elke


Hallo, ich glaube gerne, dass du dir einmal alles von der seele schreiben musst. das tut sicher gut. Ich hoffe für Euch, dass dein Sohn die Krankheit überwindet und wieder ganz gesund wird. Und eines lass dir sagen, "Freunde" die sich jetzt von euch abwenden sind ganz sicher keine richtigen !! Ich drücke ganz fest die Daumen.


Lieber Achim,

auch ich wünsche deinem Sohn alles erdenklich Gute und euch allen sehr viel Kraft.

Ich denke, dass du mit deinem Posting nicht nur dir, sondern auch den Lesern einen grossen Gefallen getan hast. Wenn man soetwas liest, dann kann man endlich wieder dankbarer sein.Für alles.

Euch das Beste,
Lara


Hallo Achim,
auch ich drücke euch allen ganz fest die Daumen und wünsche dir und deiner Familie alles erdenkliche Gute und viel Kraft für diese schwere Zeit.(IMG:http://www.webheimat.at/service/eCards/Silvester-eCards/eCard-Kleeblatt/Silvester5.jpg)


Hallo Achim
Auch ich wünsche dir und deiner Familie die Kraft, diese gewiss nicht leichte Zeit, einigermasen zu überstehen.


Hallo Miteinander,

Ihr seit alle sooooooooooo gut zu mir *schneuz*

Danke, soetwas macht mir doch wieder Mut

:jupi:

Habe gerade nur mal kurz reingelinst
bin am Wochenende im Krankenhaus
und werde mich auf jeden Fall am Montag
wieder melden

:lol: Achim mit Familie


Ich wünsche euch viel Kraft in dieser schweren Zeit, auch tapfer so alles nieder zu schreiben.

Grüße Internetkaas

Wünsch deinem Süßen alles Gute von mir!!!

Und natürlich auch dem Rest der Familie!!


Hej, Achim, :blumen:

ich wünsche Euch allen viel Kraft und, daß Ihr die Hoffnung nie verliert. Deinem kranken Sohn wünsche ich einfühlsame, gute Ärzte und daß er wieder ganz gesund wird. :wub:
Und, wenn ich Dir und Deiner Frau einen kleinen Tipp geben darf (da ich eine solche Situation familienbedingt auch kenne), verliert bei all Eurer Sorgen und Ängste um Euren kranken Sohn nicht Euren gesunden Sohn aus den Augen. Auch er braucht Beistand in einer solch schwierigen Situation. Ich hoffe, Du nimmst mir diesen Hinweis nicht übel.

Liebe Grüße
Bücherwurm



:blumen: :blumen: :blumen: :trösten: :blumen: :blumen: :blumen:


ach menno ...
ich kann gar nicht so viel dazu sagen ... ich denk an euch und wünsch euch viel kraft.
ihr werdet das ganz bestimmt durchstehen ...


Hallo Zusammen,

da bin ich wieder.

Nun denn nochmals Danke an Alle wegen dem guten Zuspruch...

Heute ist der 28. Tag der ersten Chemo. Es sind noch 5 Tage bis unser Sohn wieder nach Hause darf...

Er hat bis jetzt alles gut überstanden. (Keine Übelkeit, keine zusätzlichen Nebenwirkungen, ja selbst seine Haare hat er noch)

In diesen 28 Tagen habe meine Frau und ich einiges durchgemacht. So langsam reicht es aber. Das Pflegepersonal und die Ärzte sind in dieser Station sind supertoll ! Mal ganz ehrlich, nachdem man in der Station 6 als Elternteil aus und eingeht wie bei der eigenen Familie Zuhause muss ich ehrlich sagen, Hut ab vor deren Angagement.
Wenn man den Werdegang jedes einzelnen Kind in der Station mitbekommt und mitleidet. Durch die Höhen, und die Tiefen mitgeht, ich weiss nicht, ob ich da auf Dauer arbeiten könnte...

Heute noch eine Lumpalpunktion, am Freitag noch eine Knochenmarkentnahme und am Samstag das letzte Päckchen von der 1. Chemo...

Jetzt heißt es unser Haus vorzubereiten für die Pflege bis Ende Oktober. Ab Samstag wird der Rest der Therapie (hoffentlich) nur noch ambulant durchgeführt. Alle Plfanzen kommen vorübergehent in die Pension meiner Mutter. Das Haus wird geputzt, die sanitären Räume desinfiziert und vorbereitet. Und der Papierkrieg mit den Behörden und der Krankenkasse wird begonnen...

An alle Mitarbeiter von Krankenkassen, welche auf irgendwelche Gelder hocken. Bewegt euch und bearbeitet die Fälle von tumor- und leukämiekranken Kinder so schnell und so unbürokratisch wie möglich. Besucht mal eine Kinder Onkologie...
Habt Ihr keine Kinder ???


Sorry, der Aufruf musste mal sein. Habe am Wochenende so einiges mit dem Kampf der Eltern wegen Pflege und sonstige Mittel daheim mitbekommen, und wie so manche Mitarbeiter von Krankenkassen damit umgehen, teilweise willkürlich...

Ich denke, dass wir die Situation nach 6 Wochen in die richtigen Wege geleitet haben. Auch unser jüngster Sohn hat es verstanden und wir sehen selbstverständlich ständig nach ihm und seinen Bedürfnissen. Dass er sie manchmal ausnützt, egal.

Jetzt beginnt der Weg bis Ende Oktober, um alle Hygienevorschriften einzuhalten (Hammerharte wie nur 2-3 Erwachsene Personen im Raum, keine Pflanzen, keine Haustiere, keinen Kinderbesuch, Vermeidung öffentlicher Veranstaltungen, Verkehrsmittel u.ä.)

In diesem Sinne bis zum nächsten mal,
mit dem Lied von Xavier Naidoo "dieser Weg"
(lief heute morgen als ich zum Arbeiten fuhr im Radio und ich denke das passt)

Gruss von mir und meiner Familie

Achim :jupi:

Edit: da geht´s weiter

Bearbeitet von virtuellhaegar am 24.02.2006 11:37:36


lieber achim, ich find es soooooooooooooo klasse, wie ihr die sache meistert :blumen: :blumen: :blumen:

für den kampf mit der krankenkasse wünsch ich euch gute nerven und drück beide daumen, das kostet wirklich kraft - evtl. hilft ein persönliches abgeben des papiers bei einer sachbearbeiterin schon etwas, damit wenigstens nicht da schonmal alles auf nem schreibtisch liegenbleibt sondern gleich weitergeschickt wird.

viel glück und viel kraft weiterhin :daumenhoch:


Hallo,

ich möchte mich den Grüßen und Wünschen aller die hier geschrieben haben anschließen.


Usch :winkewinke: :blumen:


Danke für den Zwischenbericht.
Dieser Weg ist wirklich .....

Daumendrück, Euchdrück

Elisabeth


Ich kann mich Juni 58 und all den andern nur anschliessen.
Drück den Kleinen ganz lieb von uns allen.
Wir denken an Euch.
Liebe Grüsse Tweetie


ich wünsche nur das beste für euren sohn und euch . ich hoffe es wird alles gut :trösten:


Ich finde, Ihr seid ganz tolle Eltern !!! Euer Sohn hat ein riesiges Glück Euch zu haben. Ich werde oft an Euch denken und drücke die Daumen !!! Loretta


Hallo,
hier kommt das dritte Update...

Also, nach 35 unendlichen Tagen ist unser Sohn wieder zuhause :jupi:

Es leider ein bißchen länger gedauert, weil er Darmkrämpfe bekommen hat.
Leider habe die Ärzte erstmal das schlimmste befürchtet:

- Ablösung der Darmschleimhaut (als Nebenwirkung der Chemo)
- Infekt, Virus, Kolik(normal mit geschwächtem Immunsystem)
- gar ein akuter Blinddarm ???

ein Kinderarzt in der Nachtschicht gabe im keine Spritzen oder
andere Mittelchen sondern Sab Simplex :blink:

Ja richtig gehört, dass was man Säuglingen bei der 3 Monatskolik
bis zum Abwinken gibt.

Er hatte jediglich einen Blähbauch und -darm.....

O.K. es geht soweit gut, etwas geschwächt durch 33 Tage liegen
und leider verliert er jetzt als Nebenwirkung der Chemo die Haare.

Am Samstag geht es sofort mit der 2. Chemo weiter. Diesmlal ambulant,
d.h. er bekommt das erste Päckchen, wird 1 Stunde beobachtet und muss
jediglich 24 Stunden noch im Krankehaus bleiben...
der Rest wird nächste Woche in der Tagesklinik gemacht, Blutprobe, Spritzen
u.ä.

Grüsse und ein schönes verlängertes Wochenende / Urlaub

Achim mit Familie

Edit: da geht´s weiter

Bearbeitet von virtuellhaegar am 08.03.2006 12:47:10


Das ist ja schön für euch, dass ihr euern Sohn wieder bei euch habt. Zuhause gehts ihm bestimmt auch besser und deine Familie kommt mal ein bisschen zur Ruhe. Diese Krankenhausaufenthalte sind schon sehr stressig für die ganze Familie, mir gehts da zur Zeit ähnlich. Ich wünsche euch ebenfalls ein schönes Wochenende.


Zitat (Karen @ 24.02.2006 - 11:40:05)
Das ist ja schön für euch, dass ihr euern Sohn wieder bei euch habt. Zuhause gehts ihm bestimmt auch besser und deine Familie kommt mal ein bisschen zur Ruhe. Diese Krankenhausaufenthalte sind schon sehr stressig für die ganze Familie, mir gehts da zur Zeit ähnlich. Ich wünsche euch ebenfalls ein schönes Wochenende.

Dem schließe ich mich an!! :blumen: