Welch Hefe sollte mann zum Backen nehmen?


Ich möchte einen Kürbisstuten backen. In einem Rezept steht der Ausdruck Dauer Backhefe, in einem anderen der Ausdruck 1 Würfel Hefe oder 2 Pck Trockenhefe.
Was ist denn nun die bessere Hefe?


Du kannst beides gleichwertig einsetzen.
Trockenhefe läßt sich problemloser bevorraten, wenn du unregelmäßig bäckst. Ich nehme für alles Trockenhefe; kaufe immer 1/2 kg in einer aluminisierten Vakuumverpackung nach, kurz bevor die vorige Charge aufgebraucht ist.


Es gibt dabei kein "besser" - es ist eine reine Geschmackssache. Ich mag lieber die Trockenhefe. Die ist in der Verarbeitung einfacher. Aber das ist echt nur meine Meinung. :pfeifen:


Hi,

ich backe schon mal des öfteren selbst Brot, dazu benutze ich meistens Trocken-Backhefe. Ich denke aber es hat da so jeder seine eigenen "beste" Backhefe.


Ich nehme auch lieber Trockenhefe, weil mir die frische Hefe gelegentlich mal schlecht wird, denn ich backe sehr unregelmäßig.

Die Anwendung von Trockenhefe ist auch denkbar einfach: nur die Hefe mit dem Mehl mischen, die restlichen Zutaten dazu und gut durchkneten. Dann je nach Rezept gehen lassen.

:)


Ich stimme den Vorschreibern zu - Es gibt da kein besser oder schlechter. Ich benutze auch Trockenbackhefe, die habe ich immer da. Man vermischt sie mit den trockenen Zutaten, dann bereitet man seinen Teig.
Natürlich muss man dann die Zeit, welche die normale Hefe im sogenannten Vorteig verbringt, mit zur Zeit dazurechnen, die der Teig insgesamt gehen muss. Also bei Rezepten mit frischer Hefe steht ja meistens so 15 Minuten gehen lassen, dann den Teig zubereiten, dann noch mal 40 Minuten gehen lassen... Das muss man natürlich bei Trockenbackhefe zusammenrechnen.

Ich finde sowieso, dass Trockenbackhefe länger braucht zum Gehen, aber das ist vielleicht auch subjektiv.


Zitat (Sandkind @ 18.11.2014 10:05:48)
Ich finde sowieso, dass Trockenbackhefe länger braucht zum Gehen, aber das ist vielleicht auch subjektiv.

Habe diesen Eindruck auch und lasse den Teig (mit Trockenhefe) über Nacht im Kühlschrank "gehen". Meistens plant man das backen doch im voraus, spontane Backorgien finden bei mir eh nicht statt. :sarkastisch:

Dann wollen wir doch auch einmal ein PLUS für die frische Hefe erwähnen.
Ich finde den geschmacklichen Unterschied ganz gewaltig!

Da ich selten ganz spontan backe, kaufe ich gerne gezielt frische Hefe. Ich verwende sie übrigens fast wie die Trockenhefe, ohne Vorgehen, das klappt bei mir immer prima.
Wenn ich dann mal, aus was für Gründen auch immer, Trockenhefe benutze, so merken meine Lieben das sofort, mit frischer Hefe schmeckt es halt doch besser.


Ich nehme auch lieber Trockenhefe, weil ich eher unregelmäßig backe. Trockenhefe ist einfacher zu bevorraten und so habe ich auch immer etwas im Haus, wenn ich spontan mal etwas mit Hefe zubereite.


Zitat (Drachima @ 18.11.2014 12:18:47)
Ich nehme auch lieber Trockenhefe, weil ich eher unregelmäßig backe. Trockenhefe ist einfacher zu bevorraten und so habe ich auch immer etwas im Haus, wenn ich spontan mal etwas mit Hefe zubereite.

Schließe mich an. :)

Was den GEschmack begtrifft geht es mir ähnlich wie @Rumpumpel: irgendwie schmeckt das Gebackene "hefiger", etwas säuerlicher. - Aber nicht richtig sauer.
Trotzdem: ich habe für alle Fälle immer Trockenhefe da und hole mir nur dann frische, wenn ich sicher bin, die im Hier und Jetzt zu verbrauchen.


Noch ne Stimme für die Trockenhefe.


Früher habe ich mal Trockenhefe verwendet, bin aber wieder zu frischer Hefe zurückgekehrt, da der Geschmack auf alle fälle besser ist und sie schneller "geht".

Ich backe allerdings jede Woche.

Habe gestern frische Hefe (19ct) gekauft, MHD 08.12.14. Da kann man nicht meckern. :wub:


Ich backe am liebsten mit frischer Hefe - der Geschmack ist doch deutlich besser.

Das Vorgehen ist für mich kein Problem.
Ich brösle die Hefe mit 1 Löffel Honig und lauwarmer Flüssigkeit (je nach Rezept) in eine Tasse, Untertasse drauf, und fang dann an, alles was ich sonst noch so zum Backen brauche herzurichten. Wenn alles vorbereitet ist, ist auch meistens die Hefe vorgegangen.


Und falls man immer frische Hefe haben will: einfach einfrieren. Ja, nicht so erstaunt gucken, das funzt wirklich :P Bei der späteren Verarbeitung einfach in der warmen Flüssigkeit auftauen und normal weitermachen...


Binefant, dass hatte ich im Hinterkopf. War mir aber nicht 100% sicher, ob es funzt.

Ich muss es nun wirklich mal probieren.
Danke für die Erinnerung. :blumen:


Sind die armen "Hefetierchen" dann nicht erfroren? rofl rofl >

Spaß beiseite... Müsste/Sollte gehen (buchstäblich :hihi: ). Denn es gibt ja auch Tiefgefrorenes mit Hefe. ich werde es demnächst mal ausprobieren. :)


Zitat (Binefant @ 18.11.2014 15:14:10)
Und falls man immer frische Hefe haben will: einfach einfrieren. Ja, nicht so erstaunt gucken, das funzt wirklich :P

Dann kann ich aber doch gleich die (gefriergetrocknete) Trockenhefe nehmen? :unsure:

Ich nehme nur Trockenhefe aus diesen kleinen Beutelchen. Klappt gut!

Als Pubertierende erhielten wir damals von Muttern immer ein viertel Stück Frischhefe zum Lutschen (wg. reiner Haut und so :o ) , seitdem kann ich keine frische Hefe mehr riechen. Es war furchtbar eklig, diesen Brocken hinunterzubekommen. Gaumenfolter!! :labern:


Ach du meine Güte! :trösten: :trösten:

Hat es denn wenigstens geholfen? :unsure:

Einer meiner Brüder nahm damals Hefepillen. Das wäre dir - wenn es denn schon sein musste - sicher auch besser bekommen.
Ich habe nie etwas dagegen (oder dafür) genommen - und kenne Akne eigentlich nur vom Hörensagen. Es ist bestimmt auch Veranlagung. :ph34r:


Hefe soll in der Tat gut für die Haut sein ... aber es reicht, wenn man sie von aussen auf die solche aufträgt, quasi als Maske :P

zum Backen verwende ich meist Frischhefe, was einfach daran liegt, dass ich sie auf der Arbeit so mitnehmen kann ... ich bemerke aber keinen Unterschied zur Tütchenhefe, weder bei der Teigbereitung noch beim späteren Backergebnis :blumen:


Im Ergebnis habe ich auch noch nie einen Geschmacksunterschied bemerkt. Aber ich werde mal den ultimativen Test machen und zwei identische Brotteige ansetzen, einen mit Trocken-, einen mit Frischhefe. Ist ja doch ne interessante Frage.


Man kann natürlich beides einsetzen.
Mir fällt manchmal am Wochenende ein, dass ich was backen will, wenn ich da keine Trockenhefe daheim hätte, ginge das gar nicht.
Aber ich denke, die frische wäre vielleicht schon effektiver.


Ich habe beide Sorten, mit der Trockenhefe geht es schneller, da der Vorteig entfällt.

Ich löse die Hefe immer auf in lauwarmer Milch mit Honig oder Zucker.
Wenn die Hefe schäumt, dann ist die Hefe bereit und kann dann weiter verarbeitet werden.

Zum Hefeteig nehme ich noch eine Priese Vitamin C, So gelingt der Hefeteig,Stollen u.s.w. garantiert.
Ich habe eine kleine Dose mit Vitamin C Pulver mit einen mini Messlöffel.

Gruss Giesa

Bearbeitet von Giesa am 20.11.2014 19:02:34


Das habe ich noch nie gehört, dass man auch Vitamin C nehmen kann. Aber leuchtet ein!
Ich habe auch eine Dose im Schrank stehen, das werde ich ausprobieren! - DANKE :blumen:


Ich habe auch immer Hefe eingefroren, den Würfel viertel ich und packe die Stückchen in eine Dose. Mit lauwarmem Wasser und einer prise Zucker ist Hefe in 5 minuten einsatzbereit.


Zitat (beleve @ 20.11.2014 19:16:44)
Ich habe auch immer Hefe eingefroren,

Hefe kann man einfrieren?
Wieder etwas dazu gelernt.

So kann ich vermeiden, dass frische Hefe kaputt wird.


:offtopic:
Kleine Sprachschule für die deutschen Muttis hier:
Hefe wird in Österreich Germ genannt.
Deshalb essen wir auch Germknödl und keine Hefeklöße. :sarkastisch:

Ja, habe ich auch schon gemacht - geht sehr gut!


Ich habe bisher noch nie Hefe eingefroren. Dank eurer Tipps wird das aber nun ins Programm aufgenommen.


Zitat (Sammy @ 21.11.2014 09:17:31)
:offtopic:
Kleine Sprachschule für die deutschen Muttis hier:
Hefe wird in Österreich Germ genannt.
Deshalb essen wir auch Germknödl und keine Hefeklöße.  :sarkastisch:

Echt?
Bisher dachte ich, daß für Knödeln und Klöße charakteristisch sei, daß die ohne Triebmittel hergestellt werden.

Die Österreicher sagen dann auch zu Sherryhefe (spezielle Hefe zur Herstellung von besonders hochprozentigem Wein) Sherrygerm :sarkastisch:, oder?

Zitat (Dudelsack @ 21.11.2014 14:15:03)
Echt?
Bisher dachte ich, daß für Knödeln und Klöße charakteristisch sei, daß die ohne Triebmittel hergestellt werden.

Die Österreicher sagen dann auch zu Sherryhefe (spezielle Hefe zur Herstellung von besonders hochprozentigem Wein)  Sherrygerm  :sarkastisch:, oder?

Hefe- oder wie die Österreicher sagen, Germknödel, haben nichts mit den von Dir angesprochenen Kratoffelknödeln oder -klößen zu tun, welche in der Tat ohne Triebmittel hergestellt werden.

Zu Germknödeln ißt man - meistens zumindest - und soweit mir als Nicht-Österreicherin bekannt ist - wohl eher süße Beilagen wie z. B. Vanillesoße, Mohn, Kirschkompott usw. usw. Gut schmecken dazu auch gemischte Trockenfrüchte, welche in einer Zucker-/Wassermischung aufgekocht werden (das hat meine Mama früher immer gemacht, weil es zum einen gut schmeckte und zum anderen preiswert war, was ja gut in die damalige, relativ arme Zeit Anfang der 50er Jahre paßte)!

Im übrigen gibt es ein Rezept mit Namen "Jan in de Sack", in dem ein großer Hefekloß in einem Küchenhandtuch über heißem Wasser gegart wird. Dieser Kloß wird nach Fertigstellung in Scheiben geschnitten und diese Scheiben werden dann auch mit süßen Beilagen verzehrt!

Bearbeitet von Murmeltier am 21.11.2014 14:43:13

meine Oma (aus dem Westerwald) hat zum Germknödel (die bei uns Dampfnudeln heissen) immer ihren selbstangesetzten Rumtopf gegessen :wub:


Germknödel ist auch eine Süßspeise, die nicht als Beilage gegessen wird. ^_^
Gefüllt mit Powidl und dazu entweder Vanillesauce, Zimt-Honig-Butter (mein Favorit!!! :sabber: ) oder so.

Hier ein Bild vom einem Germknödel



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