Sturz auf Glatteis, Arzt zwingend nötig?


Hallo,

bin 29 Jahre alt und heute Morgen in der Kurve beim Laufen gestürzt.
Der Fall war direkt auf die linke Seite.
Der Schenkel ist etwas geschwollen und der Kopf tut etwas weh (Fall auf die Seite des Kopfes zum Hals).
Bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich nicht zu sehr reinsteiger, aber kann das auch einfach nur ne kleine "Zerrung" sein?
Spucken musste ich nicht.


Schwellung??
Kopfschmerzen??
Bitte schnell ab zum Arzt!!

Willkommen bei den Muddies.

Bearbeitet von Mueze am 07.01.2015 12:48:46


Allein schon für die Versicherung solltest du in die Notfall-Ambulanz im Krankenhaus gehen.- Dort wird dann auch gleich geröntgt.


Kopfweh nur kaum, Schwellung am Bein ist da.
Was soll der Arzt aber sagen?
Habe nur die Sorge, dass ich mich unnötig rein steigere, wo eventuell nichts ist.


Dann geh zum Arzt und laß Dir bestätigen, dass da nix ist... manchmal kann man es sich auch schwerer machen, als es ist...


Du musst auf jeden Fall zum Arzt, und zwar heute noch, auch wenn "eventuell nichts ist" - das kann nur der Arzt feststellen.

Allein schon aus versicherungstechnischen Gründen, denn falls du eine langwierige Verletzung am Bein hast (Bänderriss, Muskelfaserriss oder ein Gelenkproblem) macht dir die Versicherung Schwierigkeiten und kann sogar die Zahlung hinauszögern bzw. im schlimmsten Fall verweigern!

Jetzt aber schnell!


Zitat (mops @ 07.01.2015 13:17:55)
Du musst auf jeden Fall zum Arzt, und zwar heute noch, auch wenn "eventuell nichts ist" - das kann nur der Arzt feststellen.


Aus versicherungstechnischen Gründen ist das heute noch unbedingt einzuhalten.

Ab zum Arzt oder Notfallambulanz!

Zitat (tante ju @ 07.01.2015 13:46:14)
Aus versicherungstechnischen Gründen ist das heute noch unbedingt einzuhalten.

Ab zum Arzt oder Notfallambulanz!

volle Zustimmung

Wegen so einem Pipifax gehe ich nie zum Arzt.
Ist bestimmt 15 Jahre her, daß ich mich mit einem Medizinmann unterhalten haben.
Und mich klatscht es mindesten 5 Mal pro Jahr vom Fahrrad auf die Straße. :D

Man kanns auch übertreiben, mit immer Versicherungsansprüche geltend machen zu wollen. Für eine Beule am Kopf und bißchen angeschwollenem Gewebe gibts in D eh kein Schmerzensgeld. ;)


Ich würde an Deiner Stelle auch zum Arzt gehen, und zwar heute noch, so wie die anderen User es Dir auch empfohlen haben!

Der eine, der es besser weiß, sollte Dich nicht vom Weg zum Arzt abhalten, egal ob jetzt etwas Ernsthaftes vorliegt oder es sich wirklich nur um eine harmlose Prellung handelt!


Gehe zum Arzt. Dann weißt Du woran Du bist.


Zitat (Dudelsack @ 07.01.2015 14:14:47)
Wegen so einem Pipifax gehe ich nie zum Arzt.
Ist bestimmt 15 Jahre her, daß ich mich mit einem Medizinmann unterhalten haben.
Und mich klatscht es mindesten 5 Mal pro Jahr vom Fahrrad auf die Straße. :D

Man kanns auch übertreiben, mit immer Versicherungsansprüche geltend machen zu wollen. Für eine Beule am Kopf und bißchen angeschwollenem Gewebe gibts in D eh kein Schmerzensgeld. ;)

Du kannst es auch halten wie du willst ;)

RamonaMona, ab zum Doc. Egal, ob was ist oder nicht.
Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Ich will aber auch nicht immer diese unnotigen "Behandlungskosten" von solchen Weicheiern mitfinanzieren müssen. :P


ja vorsichtshalber mal zum Doc :)


Zitat (Dudelsack @ 07.01.2015 15:51:58)
Ich will aber auch nicht immer diese unnotigen "Behandlungskosten" von solchen Weicheiern mitfinanzieren müssen. :P

Also, jetzt ist aber gut!! :ruege:

Geh doch einfach mal davon aus - auch wenn es offensichtlich nicht in Dein Weltbild paßt -, daß RamonaMona ebenso wie ?Du? täglich einer Arbeit nachgeht und somit selbst kranken-, renten- und sozialversichert ist!

Und so hat sie genau wie alle anderen ein Recht auf ärztliche Behandlung und Du arme Socke :trösten: brauchst nicht einen einzigen Arztbesuch von RamonaMona zu finanzieren!

Wollen wir hoffen, daß Dich das jetzt doch ein wenig beruhigen kann!

Glatteisunfall auf dem Weg zur/von der Arbeit: Wegeunfall und somit Versicherungsfall und Arztpflichtig!

Glatteisunfall in der Freizeit:
falls man nix weiter unternehmen möchte: je nach befinden zum Arzt oder halt auch nicht
falls man evtl. Anzeige wg unterlassener Streupflicht stellen will: ab zum Arzt


@Murmeltier,
irgendwie fehlt dir der Durchblick.

Von den Krankenkassenbeiträgen, die ich bezahlt habe, hat die Krankenkasse ca. 3-5 % an Ausgaben für irgendwelche Behandlungen, Medikamente usw. für mich ausgegeben.
Mit den restlichen 97 % finanziere ich Behandlungen für andere. Da darf ich doch wohl erwarten, daß die nur für medizinisch notwendige Aufwendungen ausgegeben werden. :angry:

Man kann ein soziales System auch totmelken, wenn man alles in Anspruch nimmt, was irgend möglich ist. ;)


"Zwingend nötig" fragst du. Nö, nicht zwingend, aber vernünftig, unabhängig vom Versicherungsfall. Schon damit du nicht später sagen musst, "hätte ich nur.."


Zitat (Dudelsack @ 07.01.2015 16:33:56)
Da darf ich doch wohl erwarten, daß die nur für medizinisch notwendige Aufwendungen ausgegeben werden.

Aber wer will das direkt am Anfang beurteilen, ob es medizinisch notwendig sein wird oder nicht? Das kann nur ein Arzt.
Vor 3 Jahren hatte ich eine ähnlich leichte Schwellung am Knöchel, nichts besonders. Ich habs mit Cremes und Wickeln selbst behandelt. Fazit: Es wurde und wurde nicht besser, stellte sich dann als Kapselabriss heraus und ich durfte sechs Wochen lang mit Schiene nicht nur rumlaufen, sondern musste sie auch nachts tragen. Ich finde, man kann das nicht so einfach sagen, dass eine solche Untersuchung medizinisch nicht notwendig ist.

Zitat (Dudelsack @ 07.01.2015 16:33:56)
@Murmeltier,
irgendwie fehlt dir der Durchblick.

Von den Krankenkassenbeiträgen, die ich bezahlt habe, hat die Krankenkasse ca. 3-5 % an Ausgaben für irgendwelche Behandlungen, Medikamente usw. für mich ausgegeben.
Mit den restlichen 97 % finanziere ich Behandlungen für andere. Da darf ich doch wohl erwarten, daß die nur für medizinisch notwendige Aufwendungen ausgegeben werden. :angry:

Man kann ein soziales System auch totmelken, wenn man alles in Anspruch nimmt, was irgend möglich ist. ;)

Nein, mir fehlt ganz sicher nicht der Durchblick!

Du bist nicht der Alleinzahlende für alle anderen, ob Dir das nun paßt oder nicht! Millionen andere Arbeitnehmer zahlen ebenfalls mit ihren Beiträgen in die Krankenversicherung ein und erwerben somit das Recht der ärztlichen Behandlung, die letztendlich aus dem Gesamttopf aller Einzahlungen bezahlt wird!

Also komm mal runter, Du bist nicht der alleinige "Lebensretter" all derer, die Deiner Meinung nach eventuell nur aus Langeweile oder weil es ihnen Spaß macht, zum Arzt gehen!

Wenn Dir das System allerdings - so wie es nun mal ist - nicht gefällt, dann frag ich mich ernsthaft, wieso Du denn nicht privatversichert bist, dann kannst Du sichergehen, daß nur Du allein vom eingezahlten Versicherungsbeitrag profitierst und sonst niemand! Ich vermute mal, soviel Geld verdienst Du monatlich nicht, als daß Du aus der GKV aussteigen kannst!

Aber möglicherweise wäre es noch eine Alternative, daß Du einfach auswanderst, dann lernst Du mal dazu, was ärztliche Versorgung und deren Kosten irgendwo im Ausland für die Menschen bedeuten kann. Vielleicht kommst Du dann ganz schnell in die Wirklichkeit und in die deutsche ärztliche und vor allem gesetzliche Versorgung zurück!

Sollte es ein sog. "Betriebs- und Wegeunfall" sein, also auf dem Weg zur Arbeit passiert, ist es allein für die Berufsgenossenschaft schon zwingend, den Beweis erbringen zu können, dass du beim Arzt warst unmittelbar nach dem Unfallereignis.- Kann evtl. dann später eine kleine Zusatzrente von der Berufsgenossenshaft einbringen.- "Später" ist das nicht möglich.- Hat schon Manche/r im Nachhinein bereut, eben weil "Hätte ich doch nur...".

Das hat Nix mit "Weicheier" und "Pipifax" zu tun, @Dudelsack.- Wenn DU für DICH entschieden hast, keinen Arzt und keine medizinische Hilfe zu benötigen, ist das DEINE Sache.- Da mußt du hier aber nicht die Leute schräg von der Seite her anmachen.

Wegen solcher Fragen muß man sich doch nicht in die Haare kriegen, Leute!- Vertragt euch....


Das sehe ich auch so. :daumenhoch: :daumenhoch: Bitte geh zum Arzt - oder wenn es schlimmer wird,in die Notaufnahme eines Krankenhauses !Gute Besserung ! :trösten: :trösten: :trösten: :blumen: :blumen:


Ich stimme den anderen zu und empfehle Dir auch, geh zum Arzt. Zu Deiner eigenen Beruhigung. Wenn nichts ist kannst Du die Belastung usw. ganz anders wieder aufnehmen. Wenn es auf dem Weg zur Arbeit war auf jeden Fall sofort zum Arzt und gleich sagen, dass es ein Arbeitsunfall bzw. Wegeunfall war.


Mal eine bescheidene Zwischenfrage: :P
Was erwartet ihr bei so einer "Verletzung" von dem Arzt für eine Dienstleistung?
Salbe aufschreiben, damit sich das Hämatom am Oberschenkel vielleicht etwas schneller abbaut?
1 Woche krankschreiben, wegen erheblicher Schmerzen?
Überweisung ins nächste Klinikum zwecks NMR vom Kopf?
oder
...
:D


@ Dudelsack: Vom Arzt erwarte ich eine Abklärung der Verletzung.

Bei unserem Sohn stellte sich so ein Hämatom trotz Durchgangsarztbesuch und Röntgen erst am nächsten Tag und erneutem Arztbesuch und CT als Hüftbruch heraus.

Da es ein Schulunfall war bekam er zwei Monate ein Taxi zur Schule und nach Hause zurück von der BG bezahlt.


Zitat (Dudelsack @ 07.01.2015 14:14:47)

Ist bestimmt 15 Jahre her, daß ich mich mit einem Medizinmann unterhalten haben.
Und mich klatscht es mindesten 5 Mal pro Jahr vom Fahrrad auf die Straße. :D


In welchen Indianerreservaten und mit was für einem Schrott-Bike du Fahrrad fährst, dass du keinen "Medizinmann" benötigst, ist ganz alleine Dir überlassen.

Wenn du keinen Medizinmann brauchst, der dir mit Feuerwasser auf die Beine hilft ...... Glückwünsch, Cowboy. Dann fahr dein Drahtesel - der dich 5 mal pro Jahr aus dem Sattel haut, weiter.

Wie schaut es den mit der TE aus? War sie beim Arzt, was ist rum gekommen?
Kurze Info wäre schön.

Zitat (tante ju @ 08.01.2015 09:57:18)
Bei unserem Sohn stellte sich so ein Hämatom trotz Durchgangsarztbesuch und Röntgen erst am nächsten Tag und erneutem Arztbesuch und CT als Hüftbruch heraus.

Hatte aber sicher eine etwas andere Entstehung als Ausrutschen und auf die Flanke fallen, oder? ;)

Zitat (Dudelsack @ 08.01.2015 21:04:30)
Hatte aber sicher eine etwas andere Entstehung als Ausrutschen und auf die Flanke fallen, oder? ;)

Es war ein Sportunfall in der Schule. Über was für ein Gerät er da genau gestürzt ist, kann ich jetzt nicht mehr sagen. Auf jeden Fall war die für die Hilfestellung gedachte Person (klein und zierlich) denkbar ungeeignet unseren Sohn zu stützen (196 groß und ca. 100kg schwer).

Ich bin keine Ärztin, aber warum sollte so etwas durch einen dummen Zufall nicht auch beim Ausrutschen passieren?

Bearbeitet von tante ju am 08.01.2015 21:59:18


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