Küchenumbau! Wer hat Ideen für die Abwicklung?


Hallo,

Wir bekommen eine neue Küche.
Die alte muss bis spätestens Samstag draußen sein, die neue soll Anfang der nächsten Woche stehen. Wir wohnen in diesem Tohuwabohu.l

Dazwischen fällt: Ausräumen, Tapetenentfernen, Verputzen, ggf. Fliesen und vieles mehr an.

Mir graut es davor.

Fakt ist auch, dass ich ca. 2/3 meiner Küchenutensilien reduzieren will.

Wohin damit?

Hat jemand Erfahrungen, die er mit mir teilen kann?

Ich freue mich über gute Tipps.

Vielen Dank schon jetzt für Eure Mühe.

LG Lisane


PC und fM in die hinterste Ecke verbannen, in die Hände spucken und dann loslegen. Je eher daran, je eher davon :pfeifen:


such mal nach Beiträgen von @Drachima (meine ich jedenfalls), sie hat vor kurzem auch eine neue Küche bekommen und uns teilhaben lassen. Da sind einige hilfreiche Sachen bei gewesen...


Wir haben umgebaut und ich kann dir sagen: das wird alles noch viel schlimmer, als du denkst! :D

Nein, Spass beiseite: ausgeräumt ist die Küche relativ schnell. Ich musste mich nur entscheiden, was ich behalte und was weg kommt. Ich z.B. hab meine Tupperware reduziert und einige ach so praktische Geschenke (z. B. ein drittes Fondue-Set, zwei Eierkocher, einen großen Gänsebräter und zwei Bügeleisen, alles noch unbenutzt) zum Diakonie-Kaufhaus gebracht, dazu kamen noch etliche Töpfe und Pfannen.

Ich würde dir empfehlen, Plastik-Teller, -Becher und -Besteck zu kaufen, denn du wirst weder Spülmaschine noch Spüle haben.

Des weiteren empfehle ich dir, feuchte Decken in sämtliche Türöffnungen zu hängen, denn der Staub, der beim Schlagen von Schlitzen für Elektrik, beim Tapetenentfernen, beim Abreißen von alten Fliesen und beim Zuschneiden von neuen Fliesen entsteht, kriecht sonst bis in die letzten Winkel der Wohnung/des Hauses. Die feuchten Decken binden den Staub, der Großteil bleibt darin hängen.


Da spricht die leidgeprüfte Fachfrau. :trösten:
Ich kann die bisherigen Erfahrungen unterschreiben; der Tipp von mops: wohin damit? - Diakonie,, ist auch gut. Ferner kämen noch infrage: Caritas, evtl.Oxfam oder sonstige Sog.Sozialkaufhäuser. ABER: Es muss noch funtkionieren bzw.fehlerfrei sein.


Zitat (Lisane @ 03.02.2015 10:29:32)

Die alte muss bis spätestens Samstag draußen sein, die neue soll Anfang der nächsten Woche stehen.

Dazwischen fällt: Ausräumen, Tapetenentfernen, Verputzen, ggf. Fliesen und vieles mehr an.

Wenn ich recht verstanden habe, soll bis Samstag die Küche leer sein und Montag, spätestens Dienstag die neue Küche stehen.

:hmm: :hmm:

Wie soll denn das klappen?

Alleine zum Tapetenentfernen brauchten wir einen ganzen Nachmittag.

Dann wollt ihr frisch verputzen. Der Verputz muss erst komplett durchtrocknen, bevor neue Oberschränke angedübelt werden können - und der trocknet nicht über Nacht. Fliesenkleber muss auch erst trocknen und die Verfugungsmasse auch. Frisch streichen wollt ihr eventuell auch noch - wie soll das alles in einem, maximal zwei Tagen zu schaffen sein?

Das ist mir auch ein Rätsel @mops. Wir haben dafür eine Woche gebraucht und haben bestimmt nicht auf der faulen Haut gelegen. Ein etwas größerer Zeitpuffer wäre durchaus angebracht.


Zitat (Drachima @ 03.02.2015 13:50:13)
Das ist mir auch ein Rätsel @mops. Wir haben dafür eine Woche gebraucht und haben bestimmt nicht auf der faulen Haut gelegen. Ein etwas größerer Zeitpuffer wäre durchaus angebracht.

Und nicht zu vergessen, die vielen unbedachten Kleinigkeiten, die zwischendurch auftreten und jede Planung mal eben kurz über den Haufen werfen. Organisationsplan - ok. Die Wirklichkeit könnte anders aussehen.

Zitat (Drachima @ 03.02.2015 13:51:50)
Und nicht zu vergessen, die vielen unbedachten Kleinigkeiten, die zwischendurch auftreten und jede Planung mal eben kurz über den Haufen werfen. Organisationsplan - ok. Die Wirklichkeit könnte anders aussehen.

Die Wirklichkeit sieht immer anders aus - besonders dann, wenn man es gar nicht brauchen kann... :sarkastisch: :sarkastisch:

Insbesondere Handwerker, die keinen Bauplan lesen können, und frisch verputzte und gestrichene Wände wieder aufmeißeln, um bereits vorhandene neu eingebaute Elektroinstallationen neu zu verlegen :stuhlklopfen: :werwolfmädl:

In dieser kurzen Zeitspanne - gerade mal von Samstag bis Montag - wird das niemals funktionieren, dieser Zeitplan geht garantiert aber sowas von "in die Hose", davon wird nichts, aber auch gar nichts funktionieren!!!

Erst muß die alte Küche raus - vom ausräumen will ich noch gar nix sagen, denn das geht ja noch relativ flott - dann werden die ollen Fliesen abgeschlagen und dann kommt der Elektriker für die neuen Leitungen/Steckdosen etc., sodann werden die Schlitze verputzt und ein neuer Fliesenspiegel muß ggfs. angebracht werden bzw. die alte und jetzt fliesenlose Wand muß neu verputzt werden, damit die rückwärtige Verblendung in Arbeitsflächenfarbe von den Küchenaufbauern angebracht werden kann und dann muß noch tapeziert werden!

Wenn das tatsächlich alles ohne Komplikationen - was ich absolut anzweifle - abgelaufen ist, muß der ganze Bauarbeitsdreck noch gründlich entfernt werden, denn wer will schon unter den neuen Unterschränken den Baustaub und Dreck von der letzten Renovierung über Jahre hinaus horten?

Wenn es wirklich wie gesagt, so einwandfrei funktionieren sollte, bist Du irgendwann in der Nacht dann fertig - fix und fertig - :sarkastisch: , hast so gut wie gar nicht geschlafen und dann am Montagmorgen steht der Möbellieferant mit der neuen Küche vor der Tür........ :pfeifen: na, das sind doch mal tolle Aussichten!!

Und vergiß nicht, zwischendurch mußt Du Dich noch damit beschäftigen, wie Du Deine Familie essenstechnisch versorgst. Ist zwar kein so großes Problem, denn Fritten- oder Gyrosbude sind nicht weit weg, aber diese beiden Tage müssen auch noch durchorganisiert werden, damit niemand meckert, wenn er sich mal mit Fertiggerichten oder TK-Futter aus der Microwelle begnügen muß!

Insgesamt kann ich meinen Vorschreiberinnen nur beipflichten, daß diese vorgegebene Zeitspanne auch unter größter Anstrengung einfach nicht einhaltbar ist!

Bearbeitet von Murmeltier am 03.02.2015 14:24:09


Zeitpuffer haben wir bis zum Wochenende der kommenden Woche. Mein Göga hat Urlaub, mein Sohn Semesterferien und mein Schwager verputzt am Sonntag.
Leitungen brauchen wir zum Glück keine neuen.

Es geht erstmal drum, das Ganze logistisch hinzukriegen.

Mir graut v. a.davor, dass ich soviel Küchenkram wegtun will und bei uns kaum eine Möglichkeit besteht, das Zeug irgendwie sozial unter die Leute zu bekommen.

Da bleibt wohl nur der Recyclinghof.

Das Trennen von so manchen Dingen wird auch nicht so ganz einfach.

Ich habe gedacht, ich räume alles, was ich nicht in die neue Küche übernehmen will, erstmal in Kartons. Sollte ich in einem Jahr davon nichts gebraucht haben, kommt das Ganze weg.
Irgendwie schwanke ich total zwischen Lagern und Trennen.

LG Lisane


Zitat (Lisane @ 03.02.2015 14:38:15)
Zeitpuffer haben wir bis zum Wochenende der kommenden Woche. Mein Göga hat Urlaub, mein Sohn Semesterferien und mein Schwager verputzt am Sonntag.

Nun gut, dann habe ich offensichtlich etwas falsch verstanden.

Wann genau verputzt dein Schwager? Am Sonntag, nachdem die Küche ausgeräumt wurde? Dann könntet ihr alles in eurem Zeitrahmen rumbringen.

Eine Woche ohne Küche ist noch gerade so rumzubringen. Ich musste leider von Ende September bis Ende Oktober ohne Küche zubringen und habe auf zwei Kochplatten gekocht - möchte ich nie mehr machen. Deshalb rate ich auch zu Pappgeschirr, denn jedes Teil in einem kleinen Wännchen mit der Hand abspülen zu müssen und für jeden Tropfen Wasser in den Keller oder in dem ersten Stock rennen zu müssen zu all der zusätzlichen Arbeit möchte ich nie mehr haben! Der gesamte Umbau des Erdgeschosses dauerte knapp drei Monate voller Dreck, Staub und Lärm :ichversteckmich:

Ich wünsche euch alles Gute und eine schöne neue Küche - und vor allem gute Nerven für alle! :blumen:

Bearbeitet von mops am 03.02.2015 14:53:46

Bevor letztes Jahr im Mai meine neue Küche installiert wurde, blieben Spüle und Herd bis zum Tag vor Anlieferung der neuen Küche funktionstüchtig in der ausgeräumten und frisch tapezierten und mit neuen Leitungen versehenen Küche stehen. Die Kaffeemaschine und die Microwelle haben so lange im Wohnzimmer Platz genommen, in der Nähe von Steckdosen natürlich, damit ich diese Geräte bei Bedarf auch nutzen konnte!

Alle Küchenutensilien habe ich zuerst mal aus der alten Küche rausgeräumt und in Kartons gepackt, ohne darauf zu achten, was ich zukünftig noch nutzen werde oder was ich aussortieren möchte! Man muß da ja keine Riesenarbeit draus machen, die Sachen mußten ja einfach nur für ein paar Tage ausgelagert werden!

Als die neue Küche nach anderthalb Tagen fertig und funktionsfähig eingebaut war, habe ich mit dem Wiedereinräumen begonnen, und zwar hab ich nur die Dinge eingeräumt, die ich zukünftig brauchen werde. Der Rest wanderte in die Restmülltonne! Dafür habe ich jedoch Klein-Elektrogeräte, wie Standmixer, Küchenmaschine usw. wieder miteingeräumt, die ich aus Platzmangel jahrelang im Keller gehortet habe, weil sie in der alten Küchenkonstruktion keinen Platz hatten.

Die alten Küchenmöbel wurden nach Terminabsprache von der Stadtreinigung per Sperrmüllabfuhr kostenlos entsorgt! Kühlschrank und alter Glaskeramikherd mit Backofen wurden verschenkt bzw. verkauft!

Bearbeitet von Murmeltier am 03.02.2015 14:56:46


Was behalten und sich von trennen anbelangt, so Rate ich zu 3 Kisten:
1. behalten
2. vielleicht passt es in die neue Küche
3. weg, aber sofort.
So mach ich es immer mit dem Kleider ausmisten 😉

Bearbeitet von Ping am 03.02.2015 14:56:33


Danke für die tollen Tipps.
Das mit dem komplett Ausräumen und dann entscheiden, was weg soll, ist zwar gut, aber eine u-förmige Küche mit enorm viel Stauraum hortet auch jede Menge Krimskrams.

Das muss jetzt weg.

Die Tapeten gedenke ich v. a.mit dem Dampfreiniger zu entfernen.

Leitungen brauchen wir zum Glück keine neuen, es kommt alles wieder an den alten Platz.

Mal sehen, wie lange wir brauchen.

LG und Danke

Lisane


Gut Ding braucht Weile!
Toi -toi - toi 👍🍀
Lg🐧


Zitat (Lisane @ 03.02.2015 14:38:15)
Mir graut v. a.davor, dass ich soviel Küchenkram wegtun will und bei uns kaum eine Möglichkeit besteht, das Zeug irgendwie sozial unter die Leute zu bekommen.

ebay Kleinanzeigen und dort verschenken wäre eine Möglichkeit...

einfach alles ins auto und zum nächsten studentenheim... oder sogar asylantenheim fahren, es wird zeiten geben, während des umbaues , wo du eh nur rumstehst und die sachen von einer ecke in die andere packst.....

oder aber , so schnell wie möglich bei eurem käseblädchen anrufen und einen hof flohmarkt organisieren...

oder eben alles verschenken, schau doch mal in den zeitungen...

wenn die sachen noch gut sind, kannst du die auch bei den tafeln abgeben, die leute freuen sich bestimmt auch ;)

falls du das alles nicht haben solltest... schau mal im internet unter tafeln ... und dann eben deine region... rufe da an, ob sie verwendung haben... pack ein paket und ab dafür...

oder habt ihr ein obdachlosenheim da??? da kann man doch auch kontakt aufnehmen....


Sille


Heute ist Tag 5, die Renovierung der Küche ist fertig, die Möbel kommen morgen und dann beginnt der Einbau.

Yeah, der Zeitplan wurde eingehalten. Ich hoffe, zum Wochenende ist unsere Wohnung wieder einigermaßen im Lot.

Danke für die Tipps.

LG Lisane


Also wie ich es jetzt verfolgt habe, steht deine neue Küche, hast du denn ein Vorher Nachher Foto für uns! wäre ja schon irre den vergleich zu sehen was man binnen 5 Tagen schaffen kann


Eine Küche auszuräumen, dann zu renovieren und zu tapezieren dauert bei ein wenig System in der Arbeit allenfalls 2 bis maximal 3 Tage, da hat man sich aber ganz sicher nicht beeilt!

Wenn dann die neue Küche kommt, so ist diese - von den entsprechenden Fachleuten - innerhalb von maximal 2 Tagen komplett aufgebaut und funktionstüchtig!

Der Aufbau unserer Küche im letzten Jahr hat 1 1/2 Tage gedauert! Das Ausräumen der alten Küche, das Verlegen der neuen Leitungen und eines neuen Heizkörpers sowie das Tapezieren haben nochmal 2 1/2 Tage gedauert!

Es ist also kein Hexenwerk, wenn man alle diese Arbeiten innerhalb von höchstens einer Woche komplett hinter sich bringen kann!

Wichtig ist natürlich eine gute Organisation der Vorarbeiten und das zügige Abarbeiten der notwendigen und unvermeidbaren Renovierungsarbeiten!


Vergiss nicht, dass auf die Handwerker, samt deren Termine, Verlass sein muss. :pfeifen:


Das hab ich jetzt einfach mal vorausgesetzt!

Bei uns hat es jedenfalls funktioniert, da waren alle Handwerker absolut zuverlässig zum abgesprochenen Zeitpunkt zugegen!



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