Das ist nen Facharbeiterzeugnis? sehen die heute so aus?


Sohnemann hat seine Ausbildung mit IHK Abschluß beendet und das als "Facharbeiterbrief" bekommen

das ist alles?

Sieht das heutzutage so aus? Sieht für mich fast wie nen stinknormales Schulzeugnis aus :huh:


Ist ein ganz normales korrektes IHK-Prüfungszeugnis, meine sehen auch so aus.


Mir sieht das mehr als Zeugnis aus, welches die Abschlussprüfung als Bestanden bestätigt.

Den richtigen "Brief" kriegt man doch erst bei der Lossprechung in die Hand gedrückt oder per Post zugeschickt.
Ob der "Brief" noch relevant ist, wenn ein Berufsabschlusszeugnis vorliegt, weiß ich nicht. Ich habe meinen Brief mehr als Schmuckstück gesehen.

Um Sicher zu gehen, ob noch eine Lossprechung erfolgt oder ob ein Brief noch ausgestellt wird, würde ich mal bei der IHK anrufen.


Zitat (Binefant @ 07.02.2015 11:12:43)
Ist ein ganz normales korrektes IHK-Prüfungszeugnis, meine sehen auch so aus.

Ich hab mir meine Briefe noch mal angesehen:

Helferinnenbrief als Zierde Schmuck dickeres Papier
Abschlusszeugnis Helferin mit Benotung, normales Papier

IHK Prüfungszeugnis: sehr festes Papier im chicken grau zum Falten.
Linke Seite: Beruf und Prüfungsdatum, bestanden
Rechte Seite: Benotung.

EDV-Zeugnis Weiterbildung.
ähnlich wie das von deinem Sohn

Meins sah schon in den 80er Jahren ähnlich aus.


hm...

Wie gesagt für mich ist das zwar die Bestätigung das er die Prüfungen bestanden und nun Industrieelektriker ist, aber ich hab da sowas wie ne Urkunde erwartet.
Das Prüfungszeugnis ist auch auf festem Papier zusammen mit den Erläuterungen dazu und das ganze dann noch in englisch in nem Hefter von der IHK zugeschickt worden. Vor allem ist doch egal wie er in welchem Bereich bestanden hat, er hat mit 2 bestanden und gut, mehr muss da doch nicht rauf....

Ans anrufen und nachfragen hab ich auch schon gedacht.....


Hab mal mit meinem Sohn gesprochen, wie das heute so mit den Briefen (Urkunden) ist.
Er meinte, die werden nur noch im Handwerk ausgestellt.

Nun frage ich mich: ist das, was dein Sohn gelernt hat, kein Handwerk mehr?


Der Unterschied zum Handwerk könnte sein, dass es dort, nach Ende der 3,5 jährigen Lehrzeit einen Gesellenbrief gibt. Das sieht aus, wie eine Urkunde.
Aber, so genau weiß ich es auch nicht, wie es heutzutage ist.

Sterni, Glückwunsch zu Deinem Sohn. Toll, dass er jetzt Elektriker ist. :blumenstrauss:

Bearbeitet von Rumburak am 08.02.2015 11:17:02


Zitat (1Sterni @ 07.02.2015 11:04:39)
das ist alles?

Das ist doch eine Urkunde: 2 Originalunterschriften, Dienstsiegel

Was erwartest du denn noch mehr? Pergament und calligrafisches Design?
Es kommt doch nur auf den Inhalt des Schriftstücks an, was dokumentiert wird.

Urkunden für Hochschulabschlüsse sehen im Prinzip auch nicht viel anders aus. ;)

Zitat (Rumburak @ 08.02.2015 11:12:53)

Sterni, Glückwunsch zu Deinem Sohn. Toll, dass er jetzt Elektriker ist. :blumenstrauss:

Dankeschön @Rumburak Es war auch nen langer weg für ihn/uns mit vielen Hindernissen.

edit fügt noch an. Er legt großen Wert darauf das er nicht nur "einfacher" Elektriker ist, sondern Industrieelektriker :pfeifen:

Es war keine ca. 3 jährige Ausbildung sondern "nur" ne Umschulung - er hatte vorher keinen Berufsabschluss - vielleicht hab ich einfach was anderes erwartet oder mich irritiert der Begriff Prüfungszeugnis, keine Ahnung......

Bearbeitet von 1Sterni am 08.02.2015 14:15:56

Was heißt hier "nur". Industrieelektriker ist ein normalerweise 2jähriger Ausbildungsberuf. Bei entsprechender Vorkenntnis oder straffer Organisation kann man die Ausbildung verkürzen - das Ergebnis ist der gleiche -hochwertige - Abschluss. Herzlichen Glückwunsch!

Ich kenne es so, das es zwei Zeugnisse gibt. Einmal das mit den Noten, was man zumindest in den ersten Jahren ohne Berufserfahrung zur Berwerbung benutzt und eins "für den Bilderrahmen", das dann einfach die Angabe enthält, dass Herr Soundo diesen Ausbildungsberuf erlernt und mit der Note Bla am soundsovielten vor der HWK/IHK abgeschlossen hat. Das benutzen dann viele Berufserfahrene zur Bewerbung, vorallem, wenn sie später weitere Fortbildungen oder Meisterschulen abgeschlossen haben.



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