Sparen mit dem Kleingarten: Einkaufskosten botanisch reduzieren


Nun, wir hoffen jetzt durch den Garten zu sparen, indem wir selbst einiges anbauen. Wobei ich da inzwischen an einigen Dingen zweifle. Denn Zwiebeln z.B. sind ja doch sehr günstig (grad sind 5kg für 1,00 Euro im Angebot), daher überlege ich den Platz eher an Pflanzen wie Physalis etc zu vergeben.

Naja mal schauen. Vielleicht meldet sich ja ein Kleingärtner zu Wort, ob es realistisch ist, durch einen gepachteten Schrebergarten trotzdem zu sparen. Abgesehen davon, daß ich natürlich auf diese Art super Bio Produkte habe. Das Saatgut und Rhiziome für den Start bekomme ich ja sogar geschenkt.

Bearbeitet von Bierle am 25.02.2015 14:25:49


Darf ich denn mal neugierig fragen, was so ein Schrebergarten kostet im Jahr?
Viel pflanze ich hier nicht an (hier sind aber auch bleibelastete Böden, wodurch einiges ausscheidet) im Garten. Aber jedes Jahr eine ganze Reihe Tomatenpflanzen, die sich fast immer lohnen (es sei denn, es ist ein ganz bescheidener Sommer) und ganz wenig Arbeit machen. Die gehen eigentlich auch auf dem Balkon - meine stehen auch in Kübeln auf der Terrasse. B)


Ich rechne jetzt mal nur die jährliche Pacht, die liegt bei 70,00 Euro dort. Tomaten sollen da auf jeden Fall hin. Vielleicht auch mal etwas ausgefallenes, lila oder grün, mal schauen, was ich bekomme.


Wir haben wohl so um die 250 € mit Strom, Wasser und Versicherung....


Vielleicht auch um einiges größer als unserer, Ping.

Mir ging es halt darum, ob wir hier auch realistisch gesehen, Geld sparen könnten. Von Tochter gut unter, denn die Nachbarn passen in einer so kleinen einer Schrebergartenkolonie mit Sicherheit sehr gut auf, halt mal abgesehen! Die auf jeden Fall anfallenen Kosten sind schon mal die Jahresgebühr mit 70,00 Euro, Strom je nachdem was wir verbrauchen. Damit man sieht, was wir erwirtschaften "müssen".


Zitat (Shaila @ 24.02.2015 14:08:00)
Zwiebeln z.B. sind ja doch sehr günstig

Ich würde dir raten, auf alle Fälle paar Zwiebeln anzubauen. Schon alleine dass grüne Lauch der Zwiebeln ist so lecker auf einer Tomaten- oder Butterschnitte. Du musst da aber vorsichtig bei jeder Zwiebel einen Seitentrieb abknipsen, niemals den "Herztrieb", damit die Zwiebel noch weiter wachsen kann.
Lauchzwiebeln gibt es zwar das ganze Jahr im Supermarkt zu kaufen, aber der Geschmack und die Frische ist dann mit deinen eigenen nicht zu vergleichen.
Oder auch Radieschen und frische Kräuter lohnen sich auf alle Fälle anzubauen.

Man sollte nicht nur die reinen Pachtkosten sehen, sondern auch:

Zitat
...Mitgliedsbeiträge, Kosten für Energie, Kosten für nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit und Gemeinschaftskosten wie Winterdienst, Straßenreinigung usw. werden fällig. Gibt es eine Laube im Garten, muss man an die Kommune noch die Grundsteuer B zahlen. Man sollte je nach Region und Größe des Gartens mit Fixkosten in Höhe von 100-200€ rechnen. Dazu kommen dann noch der verbrauchte Strom.

Quelle: http://www.schrebergarten-pachten.de/schrebergarten-kosten/

Eine Versicherung würde ich auf jeden Fall abschließen, denn die Diebe kommen bestimmt nicht zu Zeiten in denen jemand aufpasst. :)

Also in den Pachtkosten ist irgendeine Versicherung enthalten. Und selbst versichern? Also ich fürchte, das lohnt sich dann doch nicht. Die Hütte wird nicht viel wert sein, das wird sich eher nicht lohnen.

Na gut, ich werde wohl abwarten müssen. Heute habe ich schon super tolle Samen bekommen und mich wahnsinnig drüber gefreut. Sind auch tolle Tomatensorten dabei. Hach, ich freu mich!

Im ersten Jahr wird sich der Schrebergarten wohl ohnehin nicht lohnen, da ich ja doch ein paar Dinge kaufen muß. Ab nächsten Jahr werde ich mal schauen, ob und wie ich am besten die Kosten gegen den Ertrag aufrechne.


Ich denke mal, dass es ewig dauern wird, ehe man das Geld für den Garten durch Gemüse und co, wieder rein geholt hat.
Im Gegenteil, man lässt sich dann doch immer wieder hinreißen Sachen zu kaufen, die mehr der Verschönerung dienen.
Aber ein Garten hat ja auch einen Erholungswert. :)


Hm, also da hat mein Balkon aber einen praktischeren Erholungswert!

Mir reicht es ja, wenn die Miete wieder drin ist. Und das sind halt diese 70 Euro im Jahr.


Shaila, wie willst Du das ausrechnen? Ich denke, wenn man preisbewusst einkaufen geht (und das tust Du, wie Deine Beiträge beweisen), ist eine Laube nicht günstiger (Wäre hier in Berlin zumindest nicht - Pacht 70 Euro im Jahr? Das gibts hier gar nicht...).
Mit einem Gärtchen hast Du ja aber noch so viel mehr: Zumindest, wenn Du gerne gärtnerst. Die Bewegung, frische Luft, Freude an der Ernte, Ausprobieren, was man alles so anbauen kann, Sorten, ja, Arten von Pflanzen, die man im Laden gar nicht kriegt... Und für die Kinder ist es doch auch toll, dass sind alles Dinge, die kann man mit Geld nicht bezahlen.
Ich würde ja auch gern eine Laube haben, aber günstige Angebote sind hier bei 4000 Euro, bzw. manchmal gibt es auch einen Garten für lau, dann muss man aber "die Kleingärtnerische Nutzung wieder herstellen", :blink: ob ich das stemmen könnte, das traue ich mir im Moment nicht zu.

Naja, kommt Zeit, kommt Rat.

Zwischendurch stöber ich immer auf dieser schönen Seite, das macht Lust aufs Gärtnern:
http://www.fabio-angeli.de/


Zitat (Shaila @ 24.02.2015 19:14:39)
Ab nächsten Jahr werde ich mal schauen, ob und wie ich am besten die Kosten gegen den Ertrag aufrechne.

Vergiss auf der Positivseite nicht die Posten für Bewegung an der frischen Luft, lustvolles Hände-schmutzig-machen, Freude am Wachsen und Werden und die Zufriedenheit, wenn du die Früchte deiner Arbeit genießen kannst. :)
Vieles davon kann man nicht in € umrechnen.

Ui, Sandkind war schneller, ich bin aber ganz auf ihrer Seite!

Bearbeitet von Jeannie am 24.02.2015 19:37:43

Zitat (Shaila @ 24.02.2015 19:30:38)
Hm, also da hat mein Balkon aber einen praktischeren Erholungswert!

Denke mal, dass Du es Deiner Tochter nicht mehr ausreden kannst. :D

Zitat (Rumburak @ 24.02.2015 19:28:15)
Ich denke mal, dass es ewig dauern wird, ehe man das Geld für den Garten durch Gemüse und co, wieder rein geholt hat.
Im Gegenteil, man lässt sich dann doch immer wieder hinreißen Sachen zu kaufen, die mehr der Verschönerung dienen.
Aber ein Garten hat ja auch einen Erholungswert. :)

Denke ich auch. Ein Garten um Kosten für Gemüse, Salat etc. zu sparen, lohnt sich nur wenn derselbe am Haus ist.

Hm, bei dem was Ihr da alles aufzählt, sollte ich auf der Kostenseite vielleicht noch die Ausgaben für Mobilat, Voltaren und Co in Salben und Tablettenform hinzurechnen. Nicht zu vergessen viel Wasser für heiße Bäder, damit die armen geschundenen Muskeln sich wieder erholen. rofl

Aber eines stimmt natürlich, es werden ja nicht nur die 0815 Sorten dort angebaut, sondern auch lila Tomaten, bunte Chillis und .... ach was weiß ich! Na gut, ich werde Euch berichten. Vielleicht lohnt es sich ja, dann einen eigenen Kleingärtnerthreat zu starten, zum Fachsimpeln und Fotos zeigen.

Und nein Ramburak, ich werde keinerlei Chance haben, die Idee meiner Tochter wieder auszureden. Nicht so kurz vor dem Ziel! :rolleyes:


Zitat (Shaila @ 24.02.2015 19:47:36)
Hm, bei dem was Ihr da alles aufzählt, sollte ich auf der Kostenseite vielleicht noch die Ausgaben für Mobilat, Voltaren und Co in Salben und Tablettenform hinzurechnen. Nicht zu vergessen viel Wasser für heiße Bäder, damit die armen geschundenen Muskeln sich wieder erholen. rofl


Dann überleg aber auch mal, was ein Fitness-Studio monatlich kosten würde.
Das ist beim Garten im Preis schon mit drin. :D

He stimmt, das sind 30 Euro im Monat die ich dadurch spare! Und im Garten setze ich meine (nicht vorhandene) überschüssige Energie auch noch sinnvoll um. Was will frau mehr?

Weia, wenn ich da grad dran denke, tun mir jetzt schon die Schultern weh. Auf was habe ich mich da bloß eingelassen?


hast du etwa immer noch keinen Gartenzwerg :malpieksen:


Die Bewertung der Laube steht im Pachtvertrag, ebenso Versicherungen.
Die einzige Versicherung, die man selbst abschließen könnte, wäre eine Hausrat-Vers..


Bezügl. Pflanzen ist es wichtig zu wissen, was der Garten für einen Boden hat: Nachbarn oder Vorstand fragen.

Ob sich ein Klein-/SchreberGarten rechnet ... ?
Bezogen auf die laufenden Festkosten, Investitionen wie Gartengeschirr, Dünger, Erde, Kompostgitter, Kauf von Ballenpflanzen usw. ... und dem jährlich sinkenden Laubenwert (wie beim Auto) => reelle Argumente: NEIN

Rechnet man aber nur das Saatgut und den Ertrag: JA


Körperliche Betätigung, Erholung, Seele baumeln lassen, eine gewisse Geselligkeit usw. ..., all diese Dinge lassen sich nicht in Euro messen => ideelle Argumente: JA


Also ich bin bei sowas ja prinzipiell Optimist :rolleyes:
Saatgut bekommt man immer irgendwoher geschenkt oder getauscht (mit anderen geschenkten Saaten). Ich könnte z. B. gleich mit ca. 12-15 verschiedenen Tomaten-Arten dienen. Von der Wildtomate bis zur Fleischtomate.
Dann kann man von einigen Pflanzen die Samen selbst ernten - habe ich bei 2 oder 3 Tomatenarten auch so gemacht. Gurken, Paprika, Kürbis, Zucchini - einfach beim nächsten Essen einige Samen vor dem Kochen/Salat entnehmen und trocknen. Bei Tomaten funktioniert das wunderbar - bei Gurken muss man meist auf Bio ausweichen, da die Hochzucht-Wassergurken oft gar keine Samen mehr enthalten.
Bei der nächsten Bohnensuppe auch einfach mal einige Bohnenkerne entnehmen (natürlich keine Dosenbohnen). Mit Erbsen dürfte das auch funktionieren. Bei Linsen bin ich mir nicht sicher, ob die überhaupt hier wachsen... <_<

Kräuter bekommt man sehr oft auch als Steckling bzw. Samen im Gartenkreis der Laubenbewohner. Auch davon könnte ich selbst einige Arten anbieten.
Ansonsten gibt es z. B. nahezu überall Pflanzen-Flohmärkte inzwischen, wo man entweder für einen Spottpreis Setzlinge/Ableger/Stecklinge/Saatgut erstehen kann oder auch tauschen. Und im net gibt es eine Reihe Seiten, die auf sowas spezialisiert sind. Oft bekommt man gegen Portoerstattung ein richtiges Paket zusammengestellt. Ich kenne das auch aus der Aquaristik, wo sowas Gang und Gäbe ist.
Gerade die Laubenbewohner freuen sich immer über neue Gartenverrückte und sind meist enorm großzügig was die Verbreitung ihrer Saaten angeht. Vor allem, wenn sie merken, dass man wirklich kaum Geld hat und den Garten für die Selbstversorgung nutzen möchte.
Um Dünger kommt man leider oft nicht herum - da bietet sich je nach Umfeld an, auf Tierhalter zuzugehen (Pferdestall, Rinderhalter, Schafweiden hinterher absuchen, Kaninchenbesitzer).
Und Gartengeräte bekommt man natürlich auch auf Flohmärkten am günstigsten oder auf Verschenkseiten im net. Hier bei uns gibt es z. B. eine Seite Tauschen und Verschenken, wo immer regelmäßig sogar Gartenmöbel zu verschenken drin stehen. Vielleicht gibt es sowas auch bei euch ;)
Du hast den Vorteil, dass du jetzt noch ein wenig Zeit hast zu gucken und zu planen. Je nachdem ist auch in der Laube noch das Ein oder Andere an Gerätschaften verblieben.
Anzuchtkästen sind auch Gold wert. Ist sowas nicht vorhanden: 4 Holzplanken und Glasscheiben erfüllen den gleichen Zweck. Dafür bieten sich undichte Aquarien an, die man oft am Sperrmüll findet. Sind mit einem Teppichmesser ruckzuck auseinander geschnitten und man hat schöne stabile und kantengeschliffene Scheiben ;)


@ CracklinRosie: "Bei der nächsten Bohnensuppe auch einfach mal einige Bohnenkerne entnehmen (natürlich keine Dosenbohnen)"
Wieso - ist doch praktisch, die wachsen dann gleich in der Dose :P

Denk doch mal an Findus, der hat sogar Fleischbällchen gepflanzt...


Zitat (Agnetha @ 24.02.2015 21:20:36)
hast du etwa immer noch keinen Gartenzwerg :malpieksen:

Nein !!! Und das bleibt auch so !!! :P

Also, gestern kam ein großer Umschlag mit gahaaanz vielen Samen. Ansonsten kann ich massig von einer Freundin haben. Sogar ganz viele Sachen, die ich gar nicht essen mag. Aussaatkästen sind vorhanden. Der Garten zumindest auf den ersten Blick mit allem ausgestattet, was wir für den Anfang brauchen. Beerenfrüchte und Kräuter stehen schon seit Jahren auf dem Balkon und können in den Garten umziehen. Und einige Samen habe ich ja auch da, weil wir schon seit Jahren Chilis und ein paar Tomaten auf dem Balkon ziehen. Sogar vier große Chillipflanzen warten darauf, aus ihrem Winterquartier geholt zu werden.

Klar, ich werde die ein oder andere Pflanze noch brauchen, bei uns z.B. Physalis. ABER: die hätte ich auch ohne Garten für den Balkon gekauft. Was fehlt ist auf jeden Fall ein Tomatenzelt, das kostet ca 20,00 Euro. Nach einem Frühbeet werde ich wahrscheinlich erst im nächsten Jahr schauen und dafür die Kleinanzeigen durchforsten.

Der Boden scheint einiges herzugeben, denn ein anderer Kleingärtner macht einen auf Selbstversorger. Und was der da alles stehen hat, da werde ich ganz neidisch.

Dünger: wir haben stubenreine Kaninchen und ich kenne Ziegenhalter. Die Pferdehalter werde ich auch noch kennenlernen, ist nicht weit von hier. Die Sache mit dem Gründung habe ich noch nicht verstanden, aber da weiß ich, daß meine Freundin mich "aufklären" und mir Samen schicken wird.

Daher habe ich ja die Hoffnung, daß der Garten und etwas bringt.

Und gerade überlege ich, ob einer der Moderatoren irgendwie diesen Thread teilen kann. Einmal mit diesen 30-40,00 Euro pro Woche und einmal mit "sparen mit dem Kleingarten".

Zitat (Shaila @ 25.02.2015 13:54:42)
Und gerade überlege ich, ob einer der Moderatoren irgendwie diesen Thread teilen kann. Einmal mit diesen 30-40,00 Euro pro Woche und einmal mit "sparen mit dem Kleingarten".

Ich finde eine Teilung auch besser. Schreib' einfach einen Mod an. :)

Zitat (viertelvorsieben @ 25.02.2015 14:04:58)
Ich finde eine Teilung auch besser. Schreib' einfach einen Mod an. :)

Erledigt.

Tut mit leid, daß sich das hier verselbstständigt hat. Das war wirklich nicht geplant.

Bin gerade drüber gestolpert und habs mal gesplittet.


Vielen vielen Dank. :bussi:


Stichwort Physalis:

https://www.frag-mutti.de/physalis-im-garten-anbauen-a43723/

Das schafft Ihr bestimmt und mit

viel Spaß :blumen: :blumen: :blumen:


Danke Beby, das mit der Selbstaussaat habe ich schon mal versucht. Das war ja wohl gar nichts. Die Samen und unwahrscheinlich klein, also einzeln aussäen ging nicht, macht nichts, ich kann ja pikieren. Dachte ich. Die Pflänzchen sind sowas von dünn und zart, das war wirklich schon sehr sehr schwer und die Pflanzen blieben leider recht gargelig.

Im Februar ausäen bzw je früher desto besser ist so eine Sache. Wer eine Zusatzbeleuchtung hat, da mag das möglich sein (hatte ich damals dank Terrarium) ansonsten muß man bedenken, daß recht wenig Licht da ist. Die Gefahr ist groß, daß die Pflanzen vergeilen. Das ist auch der Grund, weshalb ich erst jetzt mit der Aussaat der Chillis beginnen werde, statt wie früher schon Anfang des Monats. Eben wegen fehlender Beleuchtung.

Aber Du hast Recht: es juckt mich schon wieder in den Fingern, es selbst zu versuchen. Der größte Verlust ist ggf ein Töpfchen Erde.


Physalis habe ich vergangenes Jahr auch einen Setzling geschenkt bekommen. Ergebnis: 5 Physalis rofl
Da war sogar meine Kartoffel-Ernte im Blumentopf noch größer...
Hier ist Voreifel und das Klima etwas rauer und auch später frostfrei und früher wieder kalte Nächte.
Du wirst sehen, dass du immer reichlich Pflanzen-Setzlinge zum tauschen übrig hast, wenn du selbst aussäst. Die dienen dann hervorragend als Tauschgut. Daher ruhig etwas ungewöhnliche Sorten aussäen - die sind beliebter als Tauschware ;)
Erstmal einfach nehmen, was du umsonst bekommen kannst. Saatgut wird ja nicht wirklich schlecht :pfeifen:


Physalis hab ich vor zwei Jahren mal ausgesät (gekaufte Samen) und hatte eine reichliche Ernte. Acht Sträucher mit reichlich Beeren (sind das Beeren?) dran, die erfreulicherweise nicht alle auf einmal reif wurden (so wie bei der allgemein bekannten Zucchinischwemme). Hier in Franken ist das Klima mild genug für Physalis.

Dieses Jahr krieg ich von der Nachbarin Pflänzchen, und sie kriegt von mir Zucchini- und Tomatenpflanzen.

Kann man mit Physalis noch was anderes machen als nur so zu naschen? Und hat jemand Erfahrung mit einmachen oder tiefkühlen von Physalis? Sind sie dann noch genießbar?


Hallo Ihr liebevollen Hobbygärtner/innen und alle die es werden wollen : ;)

Ich hab mir jetzt fast alle Beiträge durchgelesen und muss sagen : ihr habt alle Recht.So ein eigener (gepachteter) Garten ist Gold wert.Man muss ja nicht unbedingt verpicht darauf sein,alles an Obst und Gemüse anbauen zu wollen,was man gerne mag.
Es gibt ja auch noch den Aspeckt mit der Erholung!Das darf nicht vergessen werden.So ein Garten soll doch nicht in Arbeit ausarten,außer,man ist in einem Gartenverein.Da sieht es dann schon anders aus.

Kann jetzt nur von "unserem" Garten reden,den wir damals zusammen hatten,als ich noch verheiratet war.Es gibt doch im Sommer nichts schöneres,sich im Garte in der Sonne zu aalen und keine Angst vor neugierigen Blicken zu haben.Wir hatten eine Schwengelpumpe,das Wasser war kostenlos.Außerdem hatten wir Regentonnen unter die Dachrinnen gestellt,so gab es auch sehr weiches Wasser für die Pflanzen (meist allerdings nur Blumen).Außerdem was dann dieses Wasser ein "faules" Wasser,weil man nicht dafür pumpen musste......
Was war das für ein Spaß im Sommer,als die Kinder noch klein waren!Ein einfaches Planschbecken,mit Pumpenwasser gefüllt,in der Sonne anwärmen lassen und die Kinder laufen lassen!

Außerdem kann man sich Kleinvieh halten,wenn man möchte !Wir hatten Stallkaninchen,Gänse und auch noch Hühner laufen.Natürlich nicht alle zusammen.Das eine Jahr die Gänse für den eigenen Gebrauch,im nächsten und über,übernächsten Jahr dann die Hühner,Eier "kostenlos" (Futter,Arbeit) inklusive.Stallhasen hatten wir eigentlich immer.
Euch allen eine schöne Zeit.
LG :P


Zitat (mops @ 25.02.2015 16:05:39)

Kann man mit Physalis noch was anderes machen als nur so zu naschen? Und hat jemand Erfahrung mit einmachen oder tiefkühlen von Physalis? Sind sie dann noch genießbar?

Ja, es sind Beeren (andere Namen sind ja "Andenbeere" oder "Kapstachelbeere")

Du kannst sie eigentlich fast wie jedes andere säuerliche Obst verwenden. Also zu Marmelade kochen, ein Chutney draus machen, usw.

Einfrieren kannst du sie auch, vorher nur die "Papier"hülle abmachen. Kann allerdings sein, dass sie danach nicht ganz so knackig aussieht wie frisch, aber weiter verarbeiten kann man sie auf jeden Fall.

Danke, @Bierle! ^_^

Dann kann ich eventuell noch ein paar Sträucher mehr pflanzen, um Marmelade zu kochen und Kuchen zu backen (hab einiges im Netz gefunden) :sabber:


Also Tiere halten im Schrebergarten ist in den meisten Kolonien verboten. Ist ja kein Kleintierzüchterverein. Bei uns jetzt wäre auch gar kein Platz dafür. Wobei sich wohl kaum jemand beschweren wird, wenn wir mal im Sommer die Hasis dort hoppeln lassen.

Physalis hatte ich auf dem Balkon die letzten zwei Pflanzen und massig Früchte! Allerdings trotzdem viel zu wenig, um etwas einzumachen oder zu backen (es gibt übrigens ganz tolle Kuchenrezepte mit Physalis), weil wir die Früchte alle drei wahnsinnig gerne essen. Und die vom Balkon waren entweder eine andere Sorte oder sonst was war anders, die waren wirklich 1000mal besser als die gekauften. Sagten selbst unsere Gäste.

Übrigens wird Saatgut zwar nicht schlecht, aber die Keimrate läßt im Laufe der Jahre nach.


Zitat (Shaila @ 25.02.2015 18:46:41)
weil wir die Früchte alle drei wahnsinnig gerne essen

Eben. Deshalb hab ich gleich mehr Sträucher im Sinn. :D

Im Schrebergarten meiner Tante darf man Hühner halten. Hasen aber nicht, weil sie Blumenkohl, Broccoli, Fenchel und Salat ziemlich schnell ratzekahl fressen, wenn sie mal auskommen. Meine Tante nimmt jetzt ihre Häschen (Kaninchen) immer im Transportkorb mit in den Schrebergarten, dort dürfen sie in den ausbruchssicheren Freilauf, solange meine Tante im Garten arbeitet. Abends nimmt sie sie wieder mit heim.

Sät Deine Tante die Physalis selber, oder kauft sie junge Pflanzen ein? Werden diese Sträucher bei ihr auch immer so riesig? Ich habe auf dem Balkon kaum gewußt, wohin mit den beiden Pflanzen.

Die Hasis würden wir so oder so nicht über Nacht draußen lassen. Die Gefahr, daß sie am nächsten Morgen nicht mehr leben, dank Ratten, Waschbären, streunenden Katzen, etc ist einfach zu groß. Die sollen nur mal draußen hoppeln können, aber erst mal schauen, was wir da machen.


Nun komm ich ja doch ins Grübeln wegen der Physalis. Sind die denn so temperaturempfindlich, dass bei mir da nur 2 mickrige Dinger von ca. 30 cm Höhe geworden sind? :hmm:
....oder der Blumenpott war einfach zu klein bemessen mit ca. 18 cm Durchmesser.... <_<

Ist aber auch fast egal für mich, denn hier isst die Dinger eh keiner besonders gerne. Bringe ich alle Jubelmonate mal eine Schale mit, dann kompostiere ich gut 1/3 und den Rest hab fast ausschließlich ich gegessen.
Bleibe dann lieber bei massig Tomaten, etlichen Kräutern und Blümchen selbstverständlich :blumen:

Apropos.... Kapuzinerkresse empfiehlt sich auch im Garten, denn die sehen nicht nur hübsch aus, sie schmecken auch hervorragend im Salat ;)


Physalis hab ich ja noch nie probiert zum Anbauen.
Werde ich heuer mal ausprobieren.
Wie große wird denn so eine Pflanze?


oder der Blumenpott war einfach zu klein bemessen mit ca. 18 cm Durchmesser.

der war zu klein. Ich überwintere diese im Keller neben meinen Blumen. Die Wurzeln schneide ich immer stark zurück. Eine habe ich immer im Gewächshaus. Die Wurzeln - groß und kleine - würden dicke einen Eimer füllen.
Bei mir werden es richtige Büsche, Sie haben gerne viel Sonne , Wasser und einen geschützten Platz

Will man sie selbst ziehen, muß man sehr früh anfangen, Sie tragen bei mir im 1. Jahr nicht so stark , dann aber im 2. Dann entsorge ich sie und ziehe neue.


@CracklinRosie: der Blumentopf war eindeutig zu klein. Wenn du sie im Topf halten musst, nimm lieber einen Kübel, dann wird das auch ein kräftiger Strauch :daumenhoch:

@Sheila: ich kriege Pflanzen von meiner Nachbarin, die zieht sie aus Samen - sie kriegt von mir Zucchini- und Tomatenpflänzchen :)


Das mit dem Überwintern hab ich auch gelesen und mich dann entschieden, dass meine Blümchen schon genug Überwinterungsplatz einnehmen und ich nicht noch eine Physalis unterbringen möchte. Daher ist sie nun eh den Kältetod gestorben :schneemann:


Zitat (Shaila @ 24.02.2015 14:08:00)
Nun, wir hoffen jetzt durch den Garten zu sparen, indem wir selbst einiges anbauen. Wobei ich da inzwischen an einigen Dingen zweifle.

Meine Meinung: ja man spart einiges an bares Geld.
Sicher, man hat erst mal Ausgaben, um einen Garten zu bestellen.
Aber wie hier schon erwähnt wurde, tauscht man gerne untereinander aus.

Und ja, man hat im Sommer einiges an Arbeit, das schlaucht ganz schön.
Aber, man hat im Winter Vorräte, die man nur noch aus dem Froster oder dem Einmachglas zu nehmen braucht. In dem Moment sparst du bares Geld und Zeit.

Wir haben hier das Glück, dass unsere beiden Eltern immer im Garten angebaut haben. Wir haben ordentlich davon abgekriegt. Auch wenn es manches mal nervig war, unendlich viel frisches Gemüse zu piddeln , so waren wir im Winter dankbar, dass wir DAS auf Vorrat hatten.

Wir selbst haben nur nen kleinen Garten am Haus, und doch versuchen wir allsommerlich das Beste aus dem Garten herauszuholen. Wir freuen uns jeden Sommer, wenn wir viele Tomaten und auch Gurken im Gewächshäusle haben. Die Früchte schmecken noch so, wie sie schmecken müssen. Keine Überzüchtung, kein Wassergeschmack. Tomaten sind noch Tomaten und keine - wie wir hier sie gerne nennen - niederl. Wasserclownsnasen.

Und das allerwichtigste ist: Man spart nicht nur, man lernt auch hinzu. Man hat Spaß an der Sache, freut sich, unter seinen Händen was wachsen zu sehen. Und sei es nur Radieschen. Man schmeckt die reine Natur, man hat Klön und Schnack mit dem Gartennachbarn, und man ist an der frischen Luft und hat Bewegung. Und ganz wichtig finde ich: deine Kinder lernen die Lebensmittel kennen. Sie lernen, dass Gemüse nicht im Supermarkt wächst, sondern das man dafür arbeiten muss. Das es schön ist, einen Samen auszulegen und ihm beim Wachsen zuschauen kann. Das Erde Erde ist und kein Dreck.
Und ganz weit hergeholt sparst du dir dann sogar den Bio-Nachhilfe-Lehrer.


Kurzes PS: bei uns kostet ein Schrebergarten in sonniger Lage ohne Klimbim 50 Euro im Jahr an Pacht.
Klimbim-Gärten in einer wunderschönen Schrebergartenkolonie mit Pazellenanlagen, die sogar Straßennamen tragen wie "Im Gemüsengarten" oder "an der Erdbeerhecke" und richtige Straßenschilder haben sowie gepflegte Kieseinfahrten, ja die sind hier auch etwas teurer.
Leider musst du diese Gärten auch mit einer anschaulichen Bude beschmücken, was wiederum ins Geld geht.
Nun, der eine macht Camping, der andere wohnt von April bis Oktober im Schrebergarten. Jeder so wie er sich wohlfühlt. Gell?

Danke Euch allen für Eure Berichte. Ist für uns hier schon sehr interessant. Zwar sind wir seit ein paar Jahren eingeschworene Balkongärtner, aber ein Balkon ist eben kein Garten. Dieses Jahr hoffe ich, bei den Tomaten von den weißen Fliegen verschont zu bleiben, dir uns vor zwei Jahren alles nieder gemacht haben.

Saatgut habe ich daher bzw bekomme ich noch geschenkt oder habe ich schon getauscht. Den Überwinterungsplatz für Physalis habe ich leider auch nicht, mir reichen schon die kleineren Chillipflanzen. Bisher durfte ich die im Betrieb überwintern, mal schauen, ob der neue Chef mir das auch erlaubt.

Sammy im Topf wurden bei mir die Physalis ca 1,40m hoch. Und ich denke mal, daß die noch größe werden können, aber auch die Töpfe bei mir (quadratisch, 30cm), haben den Pflanzen natürlich nicht so dramatisch viel Platz gelassen.

Hoffentlich geht dann am Samstag alles glatt. Die Kleine werde ich dann wohl so schnell nicht mehr zu Gesicht bekommen.


Wo hast du den deinen Garten ?
70 Euro ? :sarkastisch:
Meine jährliche Gartenpacht mit Versicherung beträgt 350.- Euro :heul:
Man hat ja auch einen Kleingarten um dem Alltag ein wenig zu entfliehen und nicht
um die Gartenpacht wieder herauszuholen. :pfeifen:
Man muß es natürlich mögen..... das Gärtnern ! :ach:


Ich habe einen Schrebergarten gepachtet und für das Häuschen einen Abstand bezahlt, den ich in etwa wieder bekomme, falls ich den Garten aufgeben sollte.
Man sollte den Erholungswert nicht unterschätzen, da man auch Ruhephasen hat und Abstand vom Alltag bekommt, von der Bewegung an der frischen Luft als Gesundheitsvorbeugung ganz zu schweigen. Man kann auch schlecht z.B. 3 Wochen in Urlaub fahren und spart so indirekt auch Geld.
Nach meiner Krebserkrankung habe ich mich vollkommen regeneriert, das ist jetzt über 10 Jahre her und nennenswertes nicht mehr gehabt.
Zur Frage ob er sich rechnet muss man mehrgleisig die Sache in Angriff nehmen. Zum Beispiel auf einem Beet hintereinander oder gleichzeitig verschiedenen Früchte bzw. Pflanzen anbauen. Also erst Radieschen, dann Salat und an den abgeernteten Stellen gleich Kohlpflanzen einbringen.
Man kann Säen muss aber dann die Pflanzen vereinzeln neu ausbringen und betreuen usw. oder Pflanzen gleich kaufen. Für 12 Pflanzen ?kohl bekommt man 30 - 50 Samen für das gleiche Geld. Um das zu erreichen braucht man 1 Monate Vorlauf mit bestimmten Bedingungen damit die Sache auch klappt. Wenn ich nur wegen dem Sparen gärtnern würde, rentieren sich die Mengen nicht, außer man hat viele Beerensträucher und Bäume im Garten sodass man auch viel einkochen kann mit dem Obst über den Winter kommt. Es hat aber trotzdem Wert, weil man die selbst gezogene Nahrung nicht in jeder Hinsicht vergleichen kann mit der gekauften.
Am besten liest man erst mal ein paar Bücher über das Gärtnern und der Folge im Gartenjahr, was so auf einen zukommt. Auch mit hacken, jäten, schneiden, düngen und mit Pflanzen- und Baumpflege erhöht man den Ertrag.


So, heute heute morgen 10.00 Uhr haben wir den Garten! Habe ich eben schon bei IN und OUT gepostet, weil wir ja gestern einfach sitzen gelassen wurden. Jetzt regnet es zwar, es ist kalt und einfach eklig draußen, aber Tochter ist grad dort und wühlt und werkelt wie eine Große. Ein HOCH auf die Kanne heißen Punsch zum Aufwärmen für die Arme.

Ich hab mal geschaut, was wir noch brauchen:
einen Spaten (den hat der Vorbesitzer mitgenommen)
ein Tomatengewächshaus
ein Frühbeet oder Folientunnel
Rasenmäher hat der Verein, den kann ich mir dann ausleihen, eigener muß auf jeden Fall warten.
Pflanzen etc bekomme ich von Freunden

Zum Geburtstag werde ich mir wohl einen Gutschein vom Gartencenter wünschen, da kann ich mir das Tomatengewächshaus und einen Folientunnel von leisten. Wieviel ein Spaten kostet weiß ich gar nicht, mal schauen, uns gegenüber ist ja die Raiffeisen, da schaue ich mal nach.

Über die Pflanzen dort habe ich gar keinen Überblick, die werden wohl erst blühen müssen.

Weiß irgendjemand, ob man Thymian vor dem Winter runter schneiden muß? Der im Garten sieht irgendwie gargelig aus.

Also im Großen und Ganzen sieht es recht gut aus. Auch mit den derzeit erwarteten Kosten.

Falls jemand schauen mag, hier ist mal ein Foto, auf dem man aber noch viel erkennen kann. Das Beet auf der rechten Seite hat die Maße 3,40 x 8,60 Meter. Bin mal gespannt, was man darauf alles anbauen kann. Die Physalis sollen auf das Rasenstück links vorne. Denke ich zumindest bis jetzt. Die Beerenfrüchte habe ich für den Streifen rechts direkt neben dem Weg geplant. Erst mal.

[IMG]http://www.bildercache.de/minibild/20150301-125216-100.jpg[/IMG]


Hallo Shaila,
erst mal Glückwunsch zum Garten.

Ok, sieht noch ein wenig kasselig aus, das Ganze, aber wir haben immer noch Winter, da darf das so ausschauen. Ich bin sicher, im Frühling oder Frühsommer, sieht das ganze schon heimelig und gemütlich aus.


Zum Thymian. Den kannst du eigentlich wachsen lassen. Wenn er dir nicht gefällt, dann schneide ihn kurz runter. Das mach ich hier mit fast allen Gewächsen, bis jetzt ist keine von meinen vielen Kräutern beleidigt gewesen.

Bearbeitet von Eifelgold am 01.03.2015 13:12:18


Auch von mir - Glückwunsch zum neuen Garten!

Ja, der Garten sieht normal aus für diese Jahreszeit. Aber bald, wenn es wärmer wird, kannst Du reinhauen... :D


Es wäre von Vorteil,wenn dein Garten klimatisch günstig liegt und nicht grad unbedingt inmitten von Wiesen - denn sonst kannst du das Schneckenkorn flächendeckend ausbringen. oder zusehen, wie dir alle Mühe über Nacht zunichte gemacht wird. oder aber du investierst gleich in einen Schneckenzaun.
ich weiß, wovon ich rede, denn das einzige was ich ernte, wächst in Mörtelkübeln auf dem Garagendach, alles andere hat keinerlei Chance.
Daneben züchte ich mir auch Salat in aufgefüllten gelöcherten Wasserfässern, die ich mit Fliegennetzen überspannt habe. (das geht aber nur bei Sachen, die auf keine Bestäubung angewiesen sind)
nur als Vorwarnung vor den Schleimmonstern.
als ich Kind war, lebte die ganze Familie vom Garten. damals gab es die spanische Wegschneckeninvasion noch nicht, heutzutage würd ich da glatt verhungern, wenn ich damit auskommen wollte.
Trotz Mühen und Hindernissen - als Bereicherung des Speiseplanes ist etwas selbergezogenes unschlagbar! du weißt, wo und wie es gewachsen ist, keine Chemie und direkte Verwertung, frischer gehts ja gar nicht. dazu der Erholungs und Ertüchtigungswert, sofern man nicht grad rückenkrank ist.

noch ein kleiner Tip - mach dich schlau über Wildkräuter. vieles was beim gärteln als Unkraut verschrien ist, hat sehr hohen Gesundheitswert und kann praktisch nebenher mit einkassiert werden. Giersch, Brennesseln, Franzosenkraut, Löenzahn,Vogelmiere, Melde, Portulak und und und.
der große Vorteil daran ist, dass es völlig umsonst wächst, meist von den Schnecken verschont wird und du nicht viel dafür tun mußt. und schmeckt sau-lecker!
meine Ernährung wäre ohne Wildkräuter im Salat oder als Spinat gar nicht vorstellbar.

Nachtrag - hab eben dein Foto gesehen. gratuliere, das sieht sehr gut aus! da läßt sich was anfangen.
und wenn da jetzt schon was blüht, hast du auch eine günstige Lage. hier bei mir ist in Nordlagen noch geschlossene Schneedecke.. grusel.

Bearbeitet von ane am 01.03.2015 13:40:57


Liebe Sheila, da gratuliere ich Euch, dass es mit dem Garten endlich geklappt hat. :daumenhoch:


Was den Spaten etc. angeht, bis zu den Eisheiligen ist noch viel Zeit. Vorher gibt
es bei den Discountern noch viele gute und günstige Angebote. Da könntet Ihr Euch
jetzt beim Raiffeisenmarkt informieren und vielleicht später preisgünstiger kaufen.

Jetzt könnt Ihr das Frühlingserwachen der Natur im eigenen Garten erleben,
da wünsch ich Euch viel Spaß und später gute Ernte

:blumenstrauss: :blumenstrauss: :blumenstrauss:

Hoffentlich bleibt Dir noch ein Fitzelchen Zeit, hier bei FM zu berichten :augenzwinkern:



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