Herbstaster "spinnt?"


An die lieben grünen Daumen hier:
im Herbst hatte ich mir im Supermarkt (tschuldigung) eine prächtige Herbstaster gekauft und in einem Pott im Hof eingepflanzt. Sie hat genau das getan, was sie sollte: nett ausgesehen und geblüht.
Vor dem Winter habe ich vergessen, sie zu entsorgen.
Jetzt im Frühjahr wollte ich sie wegwerfen, dachte irgendwie, dass diese Pflanze einjährig ist.
Nun hat sie aber "untenrum" bereits mehr als 12 cm Grün gebastelt. Also habe ich die verdorrten Äste abgeschnitten, und abgewartet.
Sie wächst weiter. In grün.
Was mach ich denn jetzt mit der Pflanze? Wo sie sich doch so sichtlich müht zu überleben kann ich sie doch nicht kompostieren..... :-)
Vom Bauch her würde ich tendieren, sie den Sommer über in ihrem Pott in Halbschatten zu stellen. Ab und zu mal giessen und kucken, was passiert.
Ich habe aber keinen Halbschatten im Garten und Hof. Nur volle Südseite, den ganzen Tag.
Gibt es irgendeine Möglichkeit sie unterzubringen, auf dass sie "belohnt" wird für ihr eifriges Bemühen?
Im Stellplatzangebot hätte ich neben dem vollsonnigen Hof einen trockenen, kühlen Keller nach Norden mit wenig Tageslicht ( da überwintern die Dahlienknollen, ungegossen) Oder einen feuchten, kühlen Keller mit Salpeter :-(
Oder pflanze ich sie ins Beet und überlasse sie ihrem sonnigen Schicksal?
Oder, oder, oder?
Danke für Eure Zeit mein "Problemchen" durchzulesen.
Grüssles,
Müze


Hallo, liebe @Mueze,

du läßt das Blümelein nur ja weiter wachsen und gedeihen!- Die Variante mit dem Beet wäre nicht verkehrt.- Da wäre es nicht so gravierend wegen der Knallsonne.- Ansonsten laß sie im Pott, und gieß' sie regelmäßig.- Bischen Dünger ab und an wäre kein Fehler.- (Herbst)Astern sind hart im Nehmen.- Da sie den Herbst/Winter überstanden hat, hat sie gezeigt, dass sie überleben will.
Nur die Harten kommen in den Garten ;) ...

Liebe Grüße...IsiLangmut :blumen:


Ich würde die Aster ins Beet pflanzen und einfach weiterwachsen lassen. :)


Zitat (viertelvorsieben @ 14.04.2015 19:04:04)
Ich würde die Aster ins Beet pflanzen und einfach weiterwachsen lassen. :)

Ich schließe mich an. :)

Astern sind übrigens Stauden. Wenn sie im Beet stehen, ziehen sie im Herbst das Grün ein und kommen in jedem Frühjahr wieder. Es sei denn, der Winter würde sibirisch, aber sowas hatten wir ja schon länger nicht mehr.

In den letzten Wintern haben die im gekauften Herbstastern auch gut überwintert. Ich habe sie einfach ins Beet gesetzt und abgewartet. Sie kamen nicht so prächtig wie vorher, aber sie lebten. Und das ist wichtig. Ich kann auch nichts Lebendes kompostieren. DAnn lieber in einen ausrangierten Blumenkasten und geschütze stellen, sofern man hat, und warten. Meist wird das Warten belohnt.

Auch in diesem Herbst hatte ich kleine Alpenveilchen in die Winterkästen und Schalen gepflanzt, sie blühen imme rnoch bzw. schon wieder. Freut mich ganz besonders. Da hat man doch wirklich lange was von.


Vielen Dank für eure Tipps. :wub:

Ich denke ich lasse sie erstmal in ihrem recht grossen Pott, und stelle sie neben das Gewächshäuschen. Da ist wenigstens ab und zu mal Schatten bzw. es ist nicht so Knallsonne. Ich werde sie beobachten, und falls sie mickert ne Runde düngen bzw. doch einbuddeln.
Verzeiht mir meine blöde Frage. Ich bin Gartenneuling, und habe einen ehemaligen Weinberg, Südhang auf Buntsandstein geerbt.
Die grünen Daumen innerhalb der Familie haben meine Grossmutter und meine Mutter mit ins Grab genommen :heul:
Ich übe noch ( und das wohl noch sehr lange bei diesem weiten Gebiet des Gärtnerns....!)

@ Jeannie
Danke für den Hinweis das sei eine Staude. Wusst ich nicht, wieder was gelernt!
Da die Astern im Herbst überall wie sauer Bier angeboten werden dachte ich, sie seien einjährig.
Trugschluss! Geranien werden auch wie sauer Bier angeboten, und sind mehrjährig.


Ich würde sagen 'Ab ins Beet damit'.
Je mehr Platz die Pflanze hat, umso mehr wächst sie und
wird Dir mit Blütenpracht danken 😀
Wir haben eine Aster seit knapp 30 Jahre in der "prallen Sonne" 👍



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